FECG Cloppenburg
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Treue in allen Bereichen
Aus der Predigt „Gottesdienst | FECG Cloppenburg | 25.10.2026“ vom 20. Oktober
Samuel konnte am Ende seines Dienstes sagen: 'Ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe, ob ich jemandem Gewalt oder Unrecht getan habe, ob ich von jemandem Hand ein Geschenk genommen habe.' Das Volk antwortete: 'Du hast uns keine Gewalt noch Unrecht getan.'
Treue in allen Lebensbereichen – das ist der Maßstab. Bin ich treu in meinen Worten und Versprechen? Bin ich treu meiner Familie, meinen Eltern, meinen Kindern? Bin ich treu auf meinem Arbeitsplatz, in den Finanzen, der Obrigkeit gegenüber? Bin ich treu meiner Gemeinde, meinem Dienst, dem Wort Gottes?
Wenn wir in allen Stücken treu sind, findet der Teufel keinen Anhaltspunkt in uns. Treue und Ehrlichkeit schaffen Raum für Gottes Gegenwart und verschließen die Tür für den Feind.
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Samuel konnte am Ende seines Dienstes sagen: 'Ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe, ob ich jemandem Gewalt oder Unrecht getan habe, ob ich von jemandem Hand ein Geschenk genommen habe.' Das Volk antwortete: 'Du hast uns keine Gewalt noch Unrecht getan.' Treue in allen Lebensbereichen – das ist der Maßstab. Bin ich treu in meinen Worten und Versprechen? Bin ich treu meiner Familie, meinen Eltern, meinen Kindern? Bin ich treu auf meinem Arbeitsplatz, in den Finanzen, der Obrigkeit gegenüber? Bin ich treu meiner Gemeinde, meinem Dienst, dem Wort Gottes? Wenn wir in allen Stücken treu sind, findet der Teufel keinen Anhaltspunkt in uns. Treue und Ehrlichkeit schaffen Raum für Gottes Gegenwart und verschließen die Tür für den Feind.
Samuel konnte am Ende seines Dienstes sagen: 'Ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe, ob ich jemandem Gewalt oder Unrecht getan habe, ob ich von jemandem Hand ein Geschenk genommen habe.' Das Volk antwortete: 'Du hast uns keine Gewalt noch Unrecht getan.' Treue in allen Lebensbereichen – das ist der Maßstab. Bin ich treu in meinen Worten und Versprechen? Bin ich treu meiner Familie, meinen Eltern, meinen Kindern? Bin ich treu auf meinem Arbeitsplatz, in den Finanzen, der Obrigkeit gegenüber? Bin ich treu meiner Gemeinde, meinem Dienst, dem Wort Gottes? Wenn wir in allen Stücken treu sind, findet der Teufel keinen Anhaltspunkt in uns. Treue und Ehrlichkeit schaffen Raum für Gottes Gegenwart und verschließen die Tür für den Feind.
Vater, durchforsche mein Herz und zeige mir, wo ich untreu gewesen bin. Hilf mir, in allen Bereichen meines Lebens treu zu sein.
In welchem Bereich deines Lebens fordert Gott dich heute heraus, treuer zu sein?
Aufnahme vom 28. Juni 2026
Predigt Live Gottesdienst | FECG Cloppenburg | 28.06.2026
Sonntag, 28. Juni 2026 Römer 14,19 Kernaussage Die Predigt behandelt zwei Hauptthemen: Erstens die Notwendigkeit, als Gemeinde nach gegenseitiger Erbauung zu streben durch Frieden, Zufriedenheit und Zeit füreinander. Zweitens zeigt die Geschichte Gideons, dass Gott schwache und gewöhnliche Menschen gebraucht und durch den Heiligen Geist stark macht, um seinen Willen zu vollbringen.
Dies ist ein Gottesdienst der Pfingstgemeinde FECG Cloppenburg vom 28. Juni 2026. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern, die Jesus als höchsten Namen, Erlöser und Friedensfürst preisen. Nach dem Lobpreis folgen zwei Predigten, die zentrale biblische Lehren vermitteln. Die erste Predigt behandelt das Thema der gegenseitigen Erbauung in der Gemeinde, basierend auf Römer 14:19. Der Prediger betont, dass Christen nach gegenseitiger Erbauung streben sollen und nennt als Bedingungen: Frieden untereinander zu haben, Zufriedenheit im Herzen zu bewahren und sich Zeit füreinander zu nehmen. Die zweite Predigt konzentriert sich auf die Geschichte von Gideon aus dem Buch der Richter und trägt den Titel "Stark gemacht trotz aller Schwachheit". Der Prediger zeigt auf, dass Gott gewöhnliche, demütige und schwache Menschen für seinen Dienst beruft und sie durch den Heiligen Geist stark macht. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern, Gebeten und Ankündigungen von Verlobungen innerhalb der Gemeinde. Weiterlesen
Live Gottesdienst | FECG Cloppenburg | 28.06.2026
Die Predigt behandelt zwei Hauptthemen: Erstens die Notwendigkeit, als Gemeinde nach gegenseitiger Erbauung zu streben durch Frieden, Zufriedenheit und Zeit füreinander. Zweitens zeigt die Geschichte Gideons, dass Gott schwache und gewöhnliche Menschen gebraucht und durch den Heiligen Geist stark macht, um seinen Willen zu vollbringen.
Hauptthemen (5)
1. Gegenseitige Erbauung in der Gemeinde
- • Wir sollen Streber sein, die nach gegenseitiger Erbauung streben
- • Erbauung ist wie ein Gebäude - es braucht viele, die zusammenarbeiten
- • Es gibt zwei Bedingungen für gegenseitige Erbauung: Frieden und Zufriedenheit
- • Wir müssen nach Frieden mit jedermann jagen, nicht passiv darauf warten
- • Ohne Frieden ist es unmöglich, jemanden zu erbauen
2. Zufriedenheit statt Murren
- • Unzufriedenheit ist ansteckend und zerstört uns selbst und unseren Nächsten
- • Wir sollen alles ohne Murren und Zweifel tun
- • Viele Dinge in unserem Leben sind gut - wir sollen nicht nur die wenigen negativen Prozente als 100% sehen
- • Wir sollten andere fragen, wie sie uns wahrnehmen: als zufriedenen oder unzufriedenen Menschen
3. Zeit füreinander nehmen
- • Solange wir noch Zeit haben, sollen wir Gutes tun an jedermann, allermeist an den Glaubensgenossen
- • Jeder möchte Aufmerksamkeit und Beachtung bekommen
- • Miteinander sprechen ist wichtig - wie beim Turmbau zu Babel hörte die Erbauung auf, als man nicht mehr miteinander sprechen konnte
- • Ein Lächeln schenken, ein freundliches Wort sagen kostet nicht viel Zeit
- • Gott hat uns zu Brüdern und Schwestern gemacht
4. Gideon - stark gemacht trotz aller Schwachheit
- • Gideon lebte in einer Zeit, wo Israel Gott den Rücken gekehrt hatte und von Feinden unterdrückt wurde
- • Gott ruft Gideon als 'tüchtigen Krieger', obwohl er sich versteckt und schwach fühlt
- • Gott setzt demütige, fehlbare und gewöhnliche Menschen ein für sein Reich
- • Menschen, die verfügbar, lernbereit und gehorsam sind
- • Drei Schritte Gideons: 1) Anbetung und Opfer bringen, 2) Götzenaltar abreißen, 3) Um Zeichen und Weisung bitten
5. Die Kraft des Heiligen Geistes
- • Der Geist des Herrn erfüllte Gideon für den Kampf
- • Die Taufe mit dem Heiligen Geist ist die eigentliche Ausrüstung für den geistlichen Kampf
- • Wir brauchen als schwache Menschen diese Salbung Gottes
- • Gott möchte durch uns alle wirken und uns in seinem Weinberg gebrauchen
- • Die Waffen des Volkes Gottes sind anders: Gebet, Fasten, das Wort Gottes
- • Manchmal sind wir nur ein Gebet vom Sieg entfernt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Darum lasst uns nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.
Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird.
Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeisten aber an den Glaubensgenossen.
Tut alles ohne Murren und Zweifel.
Zuletzt seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Darum freue ich mich über alle Schwachheit, über Misshandlung, Not, Verfolgung, Bedrängnis, um Christi willen. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.
Schaut doch auf eure Berufung, liebe Brüder. Da sind in den Augen der Welt nicht viele Weise, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme. Im Gegenteil, das Törichte dieser Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zu beschämen. Und das Schwache dieser Welt hat Gott erwählt, um das Starke zu beschämen. Und das Geringe dieser Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, dass nichts gilt, um zunichte zu machen, was etwas gilt, damit kein Mensch sich rühme vor Gott.
Weitere Referenzen
- → Richter 6
- → Johannes 3,16
Praktische Anwendung (6)
- 1 Nach Frieden mit allen Menschen jagen: Aktiv darum bemühen, Frieden mit allen zu haben. Manchmal ist es besser, auf sein Recht oder seine Meinung zu verzichten, um Frieden zu bewahren.
- 2 Zufriedenheit praktizieren: Sich auf das Gute konzentrieren statt auf die wenigen negativen Dinge. Andere fragen, ob sie einen als zufriedenen oder unzufriedenen Menschen wahrnehmen.
- 3 Zeit für den Nächsten nehmen: Den Nächsten nicht nur beim Namen kennen, sondern wirklich Gemeinschaft pflegen. Ein Lächeln schenken, freundliche Worte sagen, sich nach dem anderen erkundigen.
- 4 Götzen im Leben abreißen: Nach der Bekehrung bewusst mit alten Gewohnheiten und Prioritäten brechen, die nicht mit Gottes Willen übereinstimmen.
- 5 Gottes Leitung suchen: Im Gebet und durch den Heiligen Geist Gottes Weisung für wichtige Entscheidungen und Herausforderungen suchen.
- 6 Die geistlichen Waffen einsetzen: Gebet, Fasten und das Wort Gottes aktiv nutzen im geistlichen Kampf. Beten, für sich selbst und für andere, und nicht nur auf bessere Umstände warten.
Impulse aus der Woche ab 29. Juni
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Tag 1 von 7 · 29. Juni Lasst uns nach gegenseitiger Erbauung streben
Paulus ruft uns auf: 'Darum lasst uns nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.' Wir sollen nicht einfach abwarten, wie sich die Dinge entwickeln, sondern aktiv danach streben, einander aufzubauen. Wie in einer Klasse gibt es Streber, die sich bemühen und lernen – so sollen auch wir 'Streber' in der gegenseitigen Erbauung sein. Denken wir an das Gebäude, in dem wir uns versammeln. Eine Person allein hätte es niemals erbauen können. Es brauchte viele Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die zusammenarbeiteten. Genauso ist es in der Gemeinde: Wir alle müssen dazu beitragen, dass etwas Schönes und Starkes erbaut wird. Niemand kann allein die ganze Gemeinde aufbauen, aber jeder hat eine wichtige Rolle. Gott ruft uns heute dazu auf, bewusst und zielgerichtet aneinander zu arbeiten, damit seine Gemeinde stark und gesund wächst.
Römer 14,19
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wie du heute konkret einen Bruder oder eine Schwester erbauen kannst.
Zum NachdenkenBin ich ein 'Streber' in der gegenseitigen Erbauung oder warte ich passiv darauf, dass sich Gemeinschaft von selbst ergibt?
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Tag 2 von 7 · 30. Juni Jagt dem Frieden nach
Die erste Bedingung für gegenseitige Erbauung ist Frieden untereinander: 'Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird.' Das Wort 'jagen' ist stark und aktiv – es bedeutet nicht passives Warten, sondern ein entschlossenes Bemühen um Versöhnung und Harmonie. Wenn wir Unfrieden mit unserem Nächsten haben, ist es unmöglich, ihn zu erbauen. Manchmal ist es besser, auf unser Recht oder unsere Meinung zu verzichten, um den Frieden zu bewahren. Jesus selbst hat sein Recht als Gott aufgegeben, um uns Frieden zu bringen. Schmerzt es uns, wenn wir mit jemandem im Unfrieden leben? Oder ist es uns gleichgültig? Jagen wir wirklich aktiv nach Versöhnung, oder warten wir darauf, dass der andere den ersten Schritt macht? Gott möchte, dass wir uns mit aller Kraft um Frieden bemühen.
Hebräer 12,14
GebetBitte Jesus, dir zu helfen, aktiv nach Frieden zu jagen und auf dein Recht zu verzichten, wo es nötig ist.
Zum NachdenkenGibt es jemanden in meinem Leben, mit dem ich Unfrieden habe, und bin ich bereit, den ersten Schritt zur Versöhnung zu machen?
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Tag 3 von 7 · 1. Juli Zufriedenheit statt Murren
Die zweite Bedingung für Erbauung ist Zufriedenheit im Herzen: 'Tut alles ohne Murren und Zweifel.' Unzufriedenheit zerstört nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Mitmenschen, denn Murren ist ansteckend. Wenn wir ständig unzufrieden sind und meckern, können wir niemanden aufbauen. Wenn wir ehrlich sind, gibt es in unserem Leben vielleicht nur wenige Prozent, die nicht perfekt laufen. Aber oft machen wir diese paar Prozent zu 100 Prozent und übersehen all die guten Dinge, für die wir dankbar sein könnten. Eine hilfreiche Frage ist: Wie bewerten andere Menschen meine Zufriedenheit? Würden sie mich als zufriedenen oder als ständig meckernden Menschen einstufen? Vielleicht sollten wir den Mut haben, unsere Familie oder enge Freunde zu fragen. Zufriedenheit ist ansteckend – und genauso ist es Unzufriedenheit. Wofür entscheiden wir uns?
Philipper 2,14
GebetDanke Gott für all das Gute in deinem Leben und bitte ihn, dein Herz mit Zufriedenheit zu füllen.
Zum NachdenkenWie würden meine Familie und Freunde mich einschätzen – als zufriedenen oder unzufriedenen Menschen?
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Tag 4 von 7 · 2. Juli Zeit füreinander nehmen
Wie können wir einander praktisch erbauen? 'Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeisten aber an den Glaubensgenossen.' Die übliche Antwort auf die Frage 'Hast du Zeit?' lautet: 'Nein, ich habe keine Zeit.' Kinder, Jugendliche, junge Familien, ältere Menschen – alle fühlen sich eingespannt und beschäftigt. Aber Gottes Wort sagt: 'solange wir noch Zeit haben'. Gott gibt uns die Zeit. Wir alle haben die gleiche Zeit – das Geheimnis liegt darin, wofür wir sie verwenden. Wenn wir uns gegenseitig erbauen wollen, müssen wir uns Zeit füreinander nehmen. Jeder möchte beachtet werden und Aufmerksamkeit bekommen. Ein Lächeln schenken, ein freundliches Wort sagen – kostet das wirklich so viel Zeit? Lass uns anfangen zu geben, anstatt zu warten, dass andere uns beachten. Als Gott uns zu Brüdern und Schwestern gemacht hat, wollte er Gemeinschaft und nicht Gleichgültigkeit.
Galater 6,10
GebetBitte Gott, dir heute eine konkrete Gelegenheit zu zeigen, wo du jemandem Zeit und Aufmerksamkeit schenken kannst.
Zum NachdenkenNehme ich mir bewusst Zeit für meine Geschwister in der Gemeinde oder bin ich zu beschäftigt mit meinen eigenen Angelegenheiten?
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Tag 5 von 7 · 3. Juli Gott beruft die Schwachen
Was für Menschen setzt Gott für seine Pläne ein? Paulus schreibt: 'Schaut doch auf eure Berufung, liebe Brüder. Da sind in den Augen der Welt nicht viele Weise, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme. Im Gegenteil, das Törichte dieser Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zu beschämen. Und das Schwache dieser Welt hat Gott erwählt, um das Starke zu beschämen.' Gott beruft gewöhnliche, demütige und schwache Menschen für seinen Dienst. Gideon fühlte sich ungeeignet und schwach. Mose sagte: 'Ich bin nicht redegewandt.' Jeremia klagte: 'Ich bin zu jung.' Petrus war ein Fischer und Verleugner. Aber durch den Heiligen Geist macht Gott sie stark. Gott lässt unsere Einwände nicht gelten. Er vollbringt seinen Willen mit den schwächsten und denkbar ungeeignetsten Werkzeugen, damit kein Mensch sich vor Gott rühme, sondern alle Ehre ihm allein gebührt.
1. Korinther 1,26-29
GebetDanke Gott, dass er dich trotz deiner Schwachheit berufen hat, und bitte ihn, dich mit seiner Kraft zu erfüllen.
Zum NachdenkenHalte ich mich für zu schwach oder ungeeignet für Gottes Dienst, anstatt auf seine Kraft zu vertrauen?
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Tag 6 von 7 · 4. Juli Götzendienst abbrechen
Nachdem Gideon Gott begegnet war und ihn anbetete, erhielt er sofort einen Auftrag: 'Reiße den Altar des Baal ab, den dein Vater hat, und baue mir einen neuen Altar.' Bevor Gideon in den Dienst Gottes eintreten konnte, musste der Götzendienst zerstört werden. Immer wieder, wenn Menschen zum Glauben kommen, müssen sie mit ihrem alten Leben brechen, um Gott nachzufolgen. Wenn Götzen nicht abgebrochen werden im Leben, benutzt man die Freiheit als Deckmantel zur Sünde. Wir hören heute oft: 'Ich kann doch genauso Gott dienen.' Aber wenn der Götze nicht abgebrochen ist, wenn wir nicht wirklich alles auf den Altar gelegt haben, können wir die Weisung des Herrn nicht klar hören. Gideon bekam sofort Gegenwind – die Israeliten wollten ihn bedrängen, sogar töten. Aber er blieb treu. Was hält uns noch davon ab, Gott ganz nachzufolgen?
Richter 6,25-26
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, was in deinem Leben noch zwischen dir und ihm steht, und gib dir Mut zum radikalen Gehorsam.
Zum NachdenkenGibt es in meinem Leben noch 'Altäre', die ich nicht abgerissen habe, obwohl Gott mich dazu auffordert?
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Tag 7 von 7 · 5. Juli Erfüllt mit dem Heiligen Geist
Als Gideon vor der unmöglichen Aufgabe stand, gegen unzählige Feinde zu kämpfen, geschah etwas Entscheidendes: 'Da erfüllte der Geist des Herrn den Gideon, und er blies die Posaune.' Die Taufe mit dem Heiligen Geist ist die eigentliche Ausrüstung für den Kampf, der uns als Christen bestimmt ist. Menschlich gesehen hatte Gideon keine Chance. Menschlich gesehen hat die Gemeinde keine Chance gegen die Übermacht der Feinde. Aber durch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist werden wir ausgerüstet mit Gaben, hören die Stimme Gottes genauer und dürfen siegreich in den Kampf eintreten. Paulus sagt: 'Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.' Wir brauchen diese Salbung Gottes in unserem Leben. Dürsten wir danach? Gott gebraucht schwache Menschen – Kinder, einfache Klempner, Fischer – wenn sie mit seinem Geist erfüllt sind.
Richter 6,34
GebetBitte Jesus, dich neu mit dem Heiligen Geist zu erfüllen und dir seine Kraft für den geistlichen Kampf zu geben.
Zum NachdenkenDürste ich nach der Erfüllung und Salbung des Heiligen Geistes, oder verlasse ich mich auf meine eigene Kraft?