Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der entscheidende Unterschied: Gehorsam
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte.
Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein.
Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
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Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Bitte den Heiligen Geist, dir Bereiche zu zeigen, wo du Gehorsam durch religiöse Aktivität ersetzt hast.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott religiöse Aktivität anbiete, statt einfach gehorsam zu sein?
Aufnahme vom 20. September 2026
Predigt Wenn alles zu wenig ist | Markus 10,17-27 | Martin Jäger | EG Marienheide | 20.09.26
Sonntag, 20. September 2026 Römer 1,28-32 Kernaussage Niemand kann durch eigene gute Werke oder durch das Halten des Gesetzes ewiges Leben erlangen. Wir sind alle Sünder und können den Ansprüchen Gottes nicht gerecht werden. Nur durch Glauben an Jesus Christus und seine Gnade am Kreuz können wir gerettet werden, indem wir das Evangelium wie ein Kind annehmen und Jesus als Herrn nachfolgen.
Martin Jäger predigt über Markus 10,17-27, die Begegnung zwischen Jesus und dem reichen jungen Mann. Er zeigt auf, dass dieser Mann trotz allem Besitz, Ansehen und moralischer Integrität etwas Wesentliches vermisste: wahrhaftiges ewiges Leben. Die Predigt betont, dass menschliche Gerechtigkeit und Werke niemals ausreichen, um vor Gott gerecht zu werden. Jesus deckt auf, dass der Mann sein Herz an seinen Reichtum gehängt hatte und Gott dadurch keinen ersten Platz einräumte. Die Botschaft macht deutlich, dass das Halten des Gesetzes unmöglich ist und niemand sich den Himmel erarbeiten kann. Stattdessen müssen wir das Evangelium annehmen wie ein Kind – mit leeren Händen, im Glauben und Vertrauen auf Jesu Gnade. Die Predigt fordert zur ehrlichen Selbstprüfung auf: Ist Jesus wirklich Herr unseres Lebens oder nur ein guter Lehrer? Was hat in unserem Leben den ersten Platz im "Liebeswettbewerb" des Herzens? Jäger betont, dass Nachfolge etwas kostet und Jesus unser Alles sein muss, sonst wird alles andere immer zu wenig sein. Weiterlesen
Wenn alles zu wenig ist | Markus 10,17-27 | Martin Jäger | EG Marienheide | 20.09.26
Niemand kann durch eigene gute Werke oder durch das Halten des Gesetzes ewiges Leben erlangen. Wir sind alle Sünder und können den Ansprüchen Gottes nicht gerecht werden. Nur durch Glauben an Jesus Christus und seine Gnade am Kreuz können wir gerettet werden, indem wir das Evangelium wie ein Kind annehmen und Jesus als Herrn nachfolgen.
Hauptthemen (7)
1. Die universelle Sündhaftigkeit aller Menschen
- • Römer Kapitel 1-3 zeigt auf, dass sowohl Heiden als auch Juden Sünder sind
- • Alle Menschen sind gottlos und verloren ohne Vergebung
- • Niemand ist gut außer Gott allein
- • Aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor Gott gerechtfertigt
2. Der Wendepunkt durch Jesus Christus
- • Ohne Gesetz ist Gottes Gerechtigkeit offenbar geworden durch Glauben an Jesus
- • Wir werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade
- • Jesus hat am Kreuz für unsere Sünde bezahlt
- • Die Erlösung kommt durch den Glauben an sein Blut
3. Der reiche junge Mann und die Frage nach dem ewigen Leben
- • Ein junger, reicher, angesehener Mann fragt Jesus nach dem ewigen Leben
- • Er behauptet, alle Gebote gehalten zu haben
- • Jesus deckt seinen Götzen auf: sein Reichtum
- • Der Mann geht traurig weg, weil er nicht bereit ist, alles aufzugeben
4. Jesus als Herr, nicht nur als Lehrer
- • Jesus ist nicht nur ein guter Lehrer, sondern Gott selbst
- • Nur Gott ist gut - wenn Jesus gut ist, dann ist er Gott
- • Jesus fordert totale Nachfolge und Herrschaft über unser Leben
- • Echte Nachfolge bedeutet, Jesus den ersten Platz im Herzen zu geben
5. Die Kosten der Nachfolge
- • Jesus fordert radikale Nachfolge
- • Sein Kreuz auf sich nehmen bedeutet, zum Tode verurteilt zu sein für das eigene Ich
- • Nachfolge kostet - es geht nicht um meine Wünsche, sondern um Jesu Willen
- • Wer allem nicht entsagt, kann nicht Jesu Jünger sein
6. Die Unmöglichkeit, sich selbst zu retten
- • Das Gesetz zeigt unsere Unfähigkeit, Gottes Ansprüchen gerecht zu werden
- • Wer das ganze Gesetz hält, aber an einem Punkt fehlt, ist in allem schuldig
- • Bei Menschen ist Rettung unmöglich, aber bei Gott sind alle Dinge möglich
- • Wir müssen das Reich Gottes annehmen wie ein Kind - mit leeren Händen
7. Götzen in unserem Leben
- • Viele Dinge kämpfen um einen Platz in unserem Herzen
- • Reichtum, Gesundheit, Familie, Anerkennung, Freizeit können zu Götzen werden
- • Jesus möchte den Liebeswettbewerb in unserem Leben gewinnen
- • Wenn Jesus nicht dein Alles ist, wird alles immer zu wenig sein
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott anzuerkennen, hat Gott sie dahin gegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht gebührt. Erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll Neid, Mord, Streit, List, Tücke, Verbreiter übler Nachrede, Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, hochmütige Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern ungehorsam, unverständige, treulose, ohne natürliche Liebe, unbarmherzige. Obwohl sie Gottes Rechtforderungen erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.
Der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht. Der du predigst, man sollte nicht stehlen, du stielst. Der du sagst, man sollte nicht Ehe brechen, du begehst Ehebruch. Der du die Götzenbilder für Gräuel hältst, du begehst Tempelraub, der du dich des Gesetzes rühmst, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes. Denn der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen, den Heiden, gelästert, wie geschrieben steht.
Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden. Da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. Ihr Schlund ist ein offenes Grab. Mit ihren Zungen handelten sie trügerisch. Viperngift ist unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen. Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen. Und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.
Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft wird und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen ist. Darum aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden, denn durchs Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbar geworden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes, zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht ist und den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus ist.
Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu ererben? Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.
Du kennst die Gebote: Du sollst nicht Ehe brechen. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Du sollst nicht rauben. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend an. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen. So wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach.
Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen. Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es für die, welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich Gottes hineinzukommen. Es ist leichter, dass ein Kamel durch das Nadelohr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt. Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander: Wer kann dann überhaupt gerettet werden? Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott, denn bei Gott sind alle Dinge möglich.
Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht allem entsagt, was er hat.
Weitere Referenzen
- → 2. Mose 20,12-17
- → 3. Mose 18,5
- → Sprüche 4,4
- → Jakobus 2,10
- → Galater 3,24
- → Philipper 3,6
Praktische Anwendung (5)
- 1 Erkenne deine Sündhaftigkeit ehrlich an: Sei heute ehrlich zu dir selbst. Gestehe dir ein, dass du nicht perfekt bist und dass du als Mensch den Ansprüchen Gottes nie gerecht werden wirst. Erkenne, dass du ein Sünder bist und auf die Gnade Jesu angewiesen bist.
- 2 Prüfe, wer oder was in deinem Leben an erster Stelle steht: Untersuche dein Herz: Wer oder was gewinnt den Liebeswettbewerb in deinem Leben? Ist es Reichtum, Gesundheit, Familie, Anerkennung, Freizeit oder Jesus? Identifiziere deine Götzen und bringe sie vor Jesus.
- 3 Nimm Jesus als Herrn an, nicht nur als Lehrer: Entscheide dich bewusst, Jesus nicht nur als guten Lehrer zu sehen, dessen Ratschläge du annehmen kannst, sondern als Herrn deines Lebens, dem du in allen Bereichen gehorsam bist - auch wenn es kostet.
- 4 Nimm das Evangelium wie ein Kind an: Komm mit leeren Händen zu Jesus. Du kannst nichts vorweisen, keine guten Werke, die dich retten. Nimm die Gnade Gottes im kindlichen Glauben und Vertrauen an, nicht aufgrund deiner Leistung.
- 5 Geh nicht traurig weg wie der reiche junge Mann: Lass dich nicht von dem abhalten, was dir wichtig erscheint. Lauf in die Arme von Jesus und erlebe, wie er dir ewiges Leben geben kann. Der Preis der Nachfolge ist hoch, aber Jesus ist es wert.
Impulse aus der Woche ab 21. September
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Tag 1 von 7 · 21. September Die wichtigste Frage des Lebens
Ein junger Mann kommt zu Jesus mit der wichtigsten Frage seines Lebens: 'Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu ererben?' Dieser Mann hatte alles – Jugend, Reichtum, Ansehen, moralische Integrität. Doch trotz allem spürte er, dass etwas Wesentliches fehlte. Viele von uns kennen dieses Gefühl. Wir haben alles richtig gemacht, eine gute Ausbildung, eine Karriere, vielleicht eine Familie. Aber nachts liegen wir wach und fragen uns: 'Ist das schon alles? Reicht das?' Es ist bemerkenswert, dass dieser Mann mit seiner Frage zur richtigen Anlaufstelle ging – zu Jesus Christus. Die Frage nach dem ewigen Leben ist keine Nebensache. Sie betrifft unsere Ewigkeit. Hast du dir schon einmal ernsthaft überlegt, wo du deine Ewigkeit verbringen wirst? Der erste Schritt zur Antwort ist, dass wir – wie dieser Mann – zu Jesus kommen mit unseren tiefsten Fragen und unserer Sehnsucht nach wahrem, ewigem Leben.
Markus 10,17-18
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, ob du nur nach Erfolg strebst oder nach dem ewigen Leben, das nur er geben kann.
Zum NachdenkenHast du dir schon einmal die Frage gestellt, was dir wirklich fehlt, obwohl du vieles erreicht hast?
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Tag 2 von 7 · 22. September Ist Jesus dein Lehrer oder dein Herr?
Der junge Mann nennt Jesus 'guter Meister'. Doch Jesus antwortet: 'Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.' Jesus macht hier etwas Entscheidendes deutlich: Wenn er gut ist, dann ist er Gott. Wenn er nur ein Lehrer ist, dann ist er nicht gut – denn nur Gott allein ist gut. Jesus fordert den Mann heraus, eine klare Entscheidung zu treffen: Ist Jesus nur ein guter Ratgeber, dessen Lehre mir gefällt? Oder ist er mein Herr, dem ich in allen Bereichen meines Lebens gehorche? Viele Menschen in Gemeinden finden Jesus gut, folgen ihm in vielen Bereichen nach – aber nicht in allen. Bei Themen wie Geld, Sexualität oder Karriere machen sie es dann doch lieber so, wie sie es selbst für richtig halten. Doch Jesus will nicht unser Berater sein, sondern unser Herr. Entweder ist Jesus Herr über mein ganzes Leben, oder er ist es gar nicht.
Markus 10,18
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, in welchen Lebensbereichen Jesus noch nicht wirklich Herr ist.
Zum NachdenkenWer ist Jesus für dich – ein guter Lehrer, dessen Ratschläge du schätzt, oder der Herr deines Lebens in allen Bereichen?
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Tag 3 von 7 · 23. September Das Gesetz entlarvt unsere Sünde
Als der junge Mann fragt, was er tun soll, zählt Jesus die Gebote auf: 'Du sollst nicht Ehe brechen, nicht töten, nicht stehlen, nicht falsch Zeugnis reden, nicht rauben, deinen Vater und deine Mutter ehren.' Der Mann antwortet selbstbewusst: 'Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend an.' Doch Jesus benutzt das Gesetz nicht, um zu zeigen, wie der Mann gerecht werden kann. Vielmehr zeigt er ihm damit, dass er es nicht schaffen kann. Paulus schreibt in Römer 3: 'Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.' Niemand kann das Gesetz vollkommen halten. In Jakobus 2,10 heißt es: 'Wer das ganze Gesetz hält, sich aber an einem einzigen verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.' Das Gesetz ist wie ein Spiegel, der uns zeigt, wie weit wir von Gottes Heiligkeit entfernt sind. Es verstopft jeden Mund und macht deutlich: Niemand kann sich den Himmel erarbeiten.
Markus 10,19-20
GebetDanke Gott dafür, dass er durch das Gesetz deine Sünde aufdeckt und dich zu Jesus führt.
Zum NachdenkenHast du erkannt, dass du unmöglich durch eigene Werke vor Gott gerecht werden kannst?
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Tag 4 von 7 · 24. September Der Liebeswettbewerb des Herzens
Jesus blickt den jungen Mann an und gewinnt ihn lieb. Dann sagt er: 'Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast und gib es den Armen. So wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach.' Der Mann wird traurig und geht betrübt davon, denn er hatte viele Güter. Jesus deckt hier den Götzen dieses Mannes auf: sein Reichtum. Unser Leben ist ein Liebeswettbewerb – viele Dinge kämpfen um den ersten Platz in unserem Herzen: Reichtum, Anerkennung, Gesundheit, Familie, sogar Dienst in der Gemeinde. Bei diesem Mann hatte der Reichtum gewonnen. Sein Herz hing daran. Jesus fordert nicht von jedem, alles zu verkaufen, aber er fordert von jedem, dass er selbst den ersten Platz im Herzen einnimmt. Die Frage ist: Was hat in deinem Leben den Liebeswettbewerb gewonnen? Worauf verlässt du dich wirklich?
Markus 10,21-22
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, welche Götzen dein Herz besetzt haben, und gib ihm den ersten Platz.
Zum NachdenkenWas würde dir am schwersten fallen loszulassen, wenn Jesus es von dir verlangen würde?
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Tag 5 von 7 · 25. September Nachfolge kostet etwas
Jesus macht keine leeren Versprechen. Er sagt nicht: 'Spreche ein Übergabegebet, dann bist du mein Kind und kannst danach machen, was du willst.' Vielmehr verdeutlicht er die Kosten der Nachfolge. In Markus 8,34 sagt er: 'Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.' Sein Kreuz auf sich nehmen bedeutete zur Zeit Jesu, zum Tode verurteilt zu sein. Wer sein Kreuz trug, war auf dem Weg zur Hinrichtung. Das heißt: Wenn Jesus mein Herr ist, werden meine Wünsche, meine Ziele, meine Pläne gekreuzigt. Es geht nicht mehr um das, was ich erreichen möchte, sondern um das, was Jesus will. In Lukas 14,33 sagt Jesus: 'So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht allem entsagt, was er hat.' Das kann schmerzhaft sein, aber nur wenn Jesus unser Alles ist, werden wir wahres Leben finden.
Markus 8,34
GebetBitte Jesus um die Kraft, dein Kreuz auf dich zu nehmen und ihm in allen Bereichen nachzufolgen.
Zum NachdenkenBist du bereit, deine eigenen Pläne und Ziele aufzugeben, um Jesus nachzufolgen?
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Tag 6 von 7 · 26. September Wie ein Kind annehmen
Direkt vor der Begegnung mit dem reichen jungen Mann sagt Jesus etwas Entscheidendes: 'Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.' Was kann ein Kind anbieten? Nichts. Ein Kind hat leere Taschen, keine Leistungen vorzuweisen. Ein Kind ist völlig angewiesen auf jemand anderen. Ein Kind folgt im Glauben und Vertrauen. Der Kontrast könnte nicht größer sein: Der junge Mann kommt mit vollen Händen – reich, angesehen, moralisch integer. Doch genau das ist sein Problem. Er vertraut auf das, was er hat und was er geleistet hat. Jesus aber fordert uns auf, mit leeren Händen zu kommen, im Glauben und Vertrauen auf seine Gnade. Das Evangelium können wir nicht erarbeiten oder verdienen. Wir können es nur wie ein Kind annehmen – als unverdientes Geschenk der Gnade Gottes durch Jesus Christus. Das ist der Wendepunkt vom Tod zum Leben.
Markus 10,15
GebetDanke Jesus dafür, dass du Gnade schenkst, die wir nicht verdienen müssen, sondern einfach annehmen dürfen.
Zum NachdenkenKommst du zu Jesus mit leeren Händen oder versuchst du noch immer, ihm etwas anzubieten?
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Tag 7 von 7 · 27. September Gerechtfertigt aus Glauben
Paulus zeigt im Römerbrief, dass alle Menschen Sünder sind – Heiden wie Juden. Niemand kann durch das Halten des Gesetzes vor Gott gerecht werden. Doch dann kommt der Wendepunkt in Römer 3,21: 'Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbar geworden... Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben.' Hier ist die Lösung für unsere Sünde: Nicht durch Werke, nicht durch das Halten von Geboten, sondern allein durch Glauben an Jesus Christus werden wir gerechtfertigt. Jesus ist am Kreuz für unsere Sünde gestorben. Er hat mit seinem Blut bezahlt. Und wir dürfen diese Vergebung einfach im Glauben annehmen. Dies ist der wunderbare Wendepunkt, den Jesus für uns geschaffen hat. Wenn Jesus dein Alles ist, wird nichts anderes je zu wenig sein. Wenn er aber nicht dein Alles ist, wird alles andere immer zu wenig sein.
Römer 3,21-24
GebetDanke Jesus für das Kreuz und bitte ihn, dein Alles zu sein – nicht nur ein guter Lehrer, sondern dein Herr.
Zum NachdenkenHast du diesen Wendepunkt schon erlebt – von der Sünde zur Gerechtigkeit durch Glauben an Jesus?