Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Täglicher Impuls Tag 4 von 7 Die Macht des Neides
Als David von seinem Sieg über Goliath zurückkehrte, sangen die Frauen: 'Saul hat tausend geschlagen, David zehntausend.' In diesem Moment entstand in Saul ein mörderischer Neid, der sein Leben von da an bestimmte.
Neid verwandelte Saul in einen Schatten seiner selbst. Der König, der einst großmütig und vergebungsbereit war, wurde paranoid und gewalttätig. Er verbrachte Jahre damit, David zu verfolgen, statt sein Volk zu führen. Sein Neid zerstörte nicht nur seine Beziehung zu David, sondern auch zu seinem eigenen Sohn Jonathan und letztlich zu Gott selbst.
Neid ist eine giftige Sünde, die uns von innen heraus zerfrisst. Sie lässt uns besessen werden von dem, was andere haben, statt dankbar für das zu sein, was Gott uns gegeben hat. Sie macht uns zu Feinden derer, die eigentlich unsere Verbündeten sein könnten.
Weiterlesen
"
Als David von seinem Sieg über Goliath zurückkehrte, sangen die Frauen: 'Saul hat tausend geschlagen, David zehntausend.' In diesem Moment entstand in Saul ein mörderischer Neid, der sein Leben von da an bestimmte. Neid verwandelte Saul in einen Schatten seiner selbst. Der König, der einst großmütig und vergebungsbereit war, wurde paranoid und gewalttätig. Er verbrachte Jahre damit, David zu verfolgen, statt sein Volk zu führen. Sein Neid zerstörte nicht nur seine Beziehung zu David, sondern auch zu seinem eigenen Sohn Jonathan und letztlich zu Gott selbst. Neid ist eine giftige Sünde, die uns von innen heraus zerfrisst. Sie lässt uns besessen werden von dem, was andere haben, statt dankbar für das zu sein, was Gott uns gegeben hat. Sie macht uns zu Feinden derer, die eigentlich unsere Verbündeten sein könnten.
Als David von seinem Sieg über Goliath zurückkehrte, sangen die Frauen: 'Saul hat tausend geschlagen, David zehntausend.' In diesem Moment entstand in Saul ein mörderischer Neid, der sein Leben von da an bestimmte. Neid verwandelte Saul in einen Schatten seiner selbst. Der König, der einst großmütig und vergebungsbereit war, wurde paranoid und gewalttätig. Er verbrachte Jahre damit, David zu verfolgen, statt sein Volk zu führen. Sein Neid zerstörte nicht nur seine Beziehung zu David, sondern auch zu seinem eigenen Sohn Jonathan und letztlich zu Gott selbst. Neid ist eine giftige Sünde, die uns von innen heraus zerfrisst. Sie lässt uns besessen werden von dem, was andere haben, statt dankbar für das zu sein, was Gott uns gegeben hat. Sie macht uns zu Feinden derer, die eigentlich unsere Verbündeten sein könnten.
Bekenne deinen Neid vor Gott und bitte ihn, dein Herz mit Dankbarkeit und Großzügigkeit zu füllen.
Auf wen bin ich neidisch und wie beeinflusst dieser Neid meine Beziehungen und mein Verhalten?
Aufnahme vom 3. April 2026
Predigt Karfreitag | Johann Reger | EG Marienheide | 03.04.26
Freitag, 3. April 2026 Markus 14,55-65 Kernaussage Der Karfreitag verkündet die grenzenlose Liebe Gottes durch Jesus Christus, der am Kreuz für unsere Sünden starb und den Tod besiegte. Durch seinen zweifachen Ruf am Kreuz - den Schrei der Gottverlassenheit und den Triumphschrei 'Es ist vollbracht' - hat Jesus die Distanz zwischen Gott und Menschen überbrückt und jedem den Weg zur Vergebung und zum ewigen Leben geöffnet.
Ein Karfreitagsgottesdienst der Evangeliums-Gemeinde Marienheide, der sich intensiv mit dem Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz auseinandersetzt. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Schriftlesungen aus den Evangelien, Anbetungslieder, die Feier des Abendmahls und eine Predigt über den 'zweifachen Ruf' Jesu am Kreuz. Die zentrale Botschaft fokussiert auf Jesu Opfer als Akt der göttlichen Liebe und Gnade, durch den die Sünde der Menschheit getragen wurde und Versöhnung mit Gott ermöglicht wird. Der Gottesdienst betont, dass Jesus freiwillig den Tod auf sich nahm, die Trennung von Gott erduldete und durch seinen Tod die Brücke zwischen Gott und Mensch wiederherstellte. Die Gemeinde wird eingeladen, die Bedeutung des Kreuzes persönlich anzunehmen und auf Jesu Ruf zu antworten. Der Gottesdienst schließt mit einer Einladung zum Ostergottesdienst, wo die Auferstehung gefeiert wird. Weiterlesen
Karfreitag | Johann Reger | EG Marienheide | 03.04.26
Der Karfreitag verkündet die grenzenlose Liebe Gottes durch Jesus Christus, der am Kreuz für unsere Sünden starb und den Tod besiegte. Durch seinen zweifachen Ruf am Kreuz - den Schrei der Gottverlassenheit und den Triumphschrei 'Es ist vollbracht' - hat Jesus die Distanz zwischen Gott und Menschen überbrückt und jedem den Weg zur Vergebung und zum ewigen Leben geöffnet.
Hauptthemen (5)
1. Das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz
- • Jesus erlitt körperliche und geistliche Qualen für unsere Sünden
- • Er wurde vor dem Hohen Rat und Pilatus verhört, verurteilt und gekreuzigt
- • Die gesamte Sünde der Menschheit lastete auf ihm
- • Jesus wurde zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt und öffentlich verspottet
2. Der erste Ruf: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?'
- • Jesus erlebte die totale Gottverlassenheit und Trennung von Gott
- • Er wurde zur Sünde gemacht, obwohl er selbst sündlos war
- • Diese Verlassenheit ist paradoxerweise ein Gnadenruf an die Menschheit
- • Jesus überbrückte durch seine Trennung von Gott die Distanz zwischen Gott und Menschen
3. Der zweite Ruf: 'Es ist vollbracht'
- • Jesus stieß einen gewaltigen Triumphschrei aus, medizinisch eigentlich unmöglich
- • Sein Tod war freiwillig und aus eigenem Willen, nicht erzwungen
- • Das Werk der Erlösung war vollständig erfüllt
- • Der Vorhang im Tempel zerriss von oben nach unten - Gott öffnete den Zugang
4. Die Liebe Gottes manifestiert am Kreuz
- • Johannes 3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab
- • Jesus liebte seine Jünger bis ans Ende
- • Karfreitag ist kein Tag der Klage, sondern der grenzenlosen Liebe
- • Die Liebe des Retters hat triumphiert über den Tod
5. Barabbas als Bild für uns Menschen
- • Barabbas war ein Mörder und Rebell, der freigelassen wurde
- • Jesus nahm seinen Platz am Kreuz ein
- • Jeder Mensch ist wie Barabbas - erlösungsbedürftig und begnadigt
- • Gott liebt auch die Barabbasse dieser Welt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die obersten Priester aber und der ganze Hohe Rat suchten ein Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten. Und sie fanden keines...
Und gleich in der Frühe fassten die obersten Priester mit den Ältesten und Schriftgelehrten und dem ganzen Hohen Rat einen Beschluss und führten Jesus gebunden hin und lieferten ihn dem Pilatus aus...
Und sie zwangen einen Vorübergehenden, der vom Feld kam, Simon von Kyrene, den Vater von Alexander und Rufus, ihm das Kreuz zu tragen...
Verachtet war er und verlassen von den Menschen. Ein Mann, der Schmerzen und mit Leiden vertraut...Doch er wurde um unsere Übertretung willen durchbohrt und wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten. Und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm...Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis...Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der in ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Und zur sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: Eloi, Eloi, lama sabachthani...Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. Und der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten in zwei.
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht.
Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem Durst.
Weitere Referenzen
- → Johannes 13,1
- → Johannes 13 (Fußwaschung)
- → 2. Mose 19 und 20
- → 1. Mose (Garten Eden, Sündenfall)
- → Römer (als wir noch Sünder waren, starb Christus für uns)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Nimm die Vergebung Jesu persönlich an: Das Kreuz ist kein Ort der Verurteilung, sondern der Gnade. Du musst nichts zu deiner Erlösung hinzufügen - Jesus hat alles vollbracht. Nimm dieses Geschenk der Sündenvergebung im Glauben an.
- 2 Lass deine Maske fallen: Komm zum Kreuz mit deiner wirklichen Schuld und Hilflosigkeit. Du musst dich nicht erst verbessern - Jesus lädt dich ein, so wie du bist, mit all deinen Versagen und Fragen.
- 3 Lebe in Dankbarkeit für das vollbrachte Werk: Wenn du bereits Christ bist, erinnere dich daran, dass dein Glaube nicht auf deiner eigenen Treue oder Leistung gründet, sondern auf Jesu vollbrachtem Werk am Kreuz. Sei dankbar für diese unermessliche Liebe.
- 4 Gib eine ehrliche Antwort auf Jesu Ruf: Stehe am Kreuz und entscheide dich: Höre ich Jesu Ruf oder weiche ich ihm aus? Nehme ich seinen Sieg an oder wende ich mich ab? Jeder muss diese Frage persönlich für sich beantworten.
- 5 Verkünde die Botschaft der Erlösung: Durch das Abendmahl und dein Leben verkünde, dass Vergebung von Schuld und Sünde durch Jesus Christus möglich ist. Teile diese Hoffnung mit anderen, die in Ausweglosigkeit leben.
Impulse aus der Woche ab 4. April
-
Tag 1 von 7 · 4. April Der Ruf der Verlassenheit - Jesu tiefste Qual
Am Karfreitag hören wir Jesu verzweifelten Schrei: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Diese Worte sind mehr als menschliches Leiden - sie offenbaren die tiefste Dimension des Kreuzes. Jesus, der sündlose Sohn Gottes, wird in diesem Moment 'zur Sünde gemacht' für uns. Die gesamte Last unserer Schuld - deine Sünde, meine Sünde, die Sünde der ganzen Menschheit - liegt auf ihm. Gott, der in seiner Heiligkeit keine Gemeinschaft mit Sünde haben kann, muss sich von seinem geliebten Sohn abwenden. Jesus erleidet die völlige Gottverlassenheit, die eigentlich unser Schicksal wäre. Seit dem Sündenfall im Paradies war diese Distanz zwischen Gott und Mensch unüberwindbar. Doch genau diese Trennung durchlebt Jesus am Kreuz - damit wir niemals von Gott getrennt sein müssen. In seiner größten Verlassenheit baut er die Brücke zu Gott für dich.
Markus 15,33-34
GebetDanke Jesus, dass du die Trennung von Gott auf dich genommen hast, damit ich Gemeinschaft mit ihm haben kann.
Zum NachdenkenHast du jemals darüber nachgedacht, dass Jesus die Gottverlassenheit erlitten hat, die eigentlich dir zusteht?
-
Tag 2 von 7 · 5. April Keine Distanz ist zu groß
Die Bibel sagt: 'Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht.' Diese radikale Aussage zeigt uns, wie weit Gottes Liebe geht. Jesus wurde nicht nur mit unserer Sünde beladen - er wurde selbst zur personifizierten Sünde. Dies ist keine theologische Abstraktion, sondern eine erschütternde Realität. Vielleicht denkst du manchmal: 'Was ich getan habe, ist unentschuldbar. Da ist keine Hoffnung mehr. Gott kann mich nicht lieben - ich bin zu schlimm.' Doch genau dafür ist Jesus gestorben! Es gibt keine Finsternis, wo Jesus nicht schon gewesen ist. Es gibt keine Schuld, die zu groß wäre. Der Schrei vom Kreuz hallt in deine tiefste Schuld hinein: Der Weg zum Vater ist frei! Die Brücke ist gebaut! Du musst deine Sünden nicht durch vermehrte Aktivität abbezahlen - die Rechnung wurde bereits beglichen.
2. Korinther 5,21
GebetHerr, hilf mir zu glauben, dass keine meiner Sünden zu groß für deine Vergebung ist.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in deinem Leben, wo du immer noch denkst, Gottes Vergebung könne nicht ausreichen?
-
Tag 3 von 7 · 6. April Die Geschichte von Barabbas - deine Geschichte
Barabbas war ein Mörder, ein Aufrührer, ein Verbrecher. Er saß zu Recht in der Todeszelle und verdiente die Kreuzigung. Doch dann geschah das Unfassbare: Die Menge wählte seine Freilassung - und Jesus nahm seinen Platz ein. Barabbas spazierte davon, gefeiert vom Volk, während Jesus zum Kreuz ging, das Barabbas verdient hatte. Diese Geschichte ist nicht nur historisch - sie ist zutiefst persönlich. Barabbas, das bin ich. Barabbas, das bist du. Wir alle saßen in der Todeszelle der Sünde und verdienten das Gericht. Doch Jesus sagte: 'Lass sie frei. Ich nehme ihren Platz ein.' Gott liebte Barabbas - obwohl er wusste, dass dieser das Geschenk vielleicht nie bemerken würde. Denn als wir noch Sünder waren, starb Christus für uns. Die Fesseln fallen ab, nicht weil wir es verdient haben, sondern weil Jesus unsere Strafe, unsere Schande, unsere Schuld auf sich nahm.
Markus 15,6-15
GebetJesus, ich danke dir, dass du meinen Platz am Kreuz eingenommen hast, obwohl ich es nicht verdient habe.
Zum NachdenkenKannst du annehmen, dass Jesus auch für dich den Platz eingenommen hat, als du noch sein Feind warst?
-
Tag 4 von 7 · 7. April Golgatha - der Ort paradoxer Liebe
Die Szene auf Golgatha ist voller Widersprüche: Barmherzigkeit und Hohn existieren gleichzeitig. Römische Henker bieten Jesus einen Schwamm mit Essig an - ein Akt der Erleichterung, aber auch der Erniedrigung. Die Menge spottet: 'Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten!' Doch genau das ist die Wahrheit des Evangeliums. Jesus könnte sich selbst retten - er hätte jederzeit vom Kreuz herabsteigen können. Doch wenn er sich selbst gerettet hätte, wären wir verloren. Er hing dort öffentlich, entblößt, zwischen zwei Verbrechern - 'unter die Gesetzlosen gerechnet', wie die Schrift vorhergesagt hatte. Menschlich gesehen ist dies ein Ort des völligen Scheiterns. Doch in Wahrheit ist es der Ort des größten Sieges. Dieser scheinbare Moment der Schwäche ist der radikalste Gnadenruf an uns Menschen. Das Kreuz ist kein Karfreitag (Freitag der Klage), sondern ein Freitag der grenzenlosen Liebe.
Markus 15,22-32
GebetDanke, Herr, dass du am Kreuz nicht an dich selbst gedacht hast, sondern an mich.
Zum NachdenkenWie verändert sich dein Blick auf das Kreuz, wenn du es als Ort der Liebe statt als Ort des Scheiterns siehst?
-
Tag 5 von 7 · 8. April Der zweite Ruf - Es ist vollbracht!
Bevor Jesus starb, stieß er einen gewaltigen Schrei aus. Medizinisch gesehen war dies ein Wunder - ein Sterbender am Kreuz hätte nicht die Kraft zum Schreien. Der Brustkorb war zusammengedrückt, Atemnot quälte das Opfer. Doch Jesus rief mit einer Kraft, die nicht aus seinem zerschlagenen Körper kam, sondern aus seinem vollendeten Auftrag. Johannes ergänzt die Worte: 'Es ist vollbracht!' Dies war kein Röcheln eines Besiegten, sondern der Triumphschrei eines Siegers. Jesus' Leben wurde ihm nicht genommen - er gab es freiwillig hin. Sein Tod war kein biologisches Ende, sondern ein souveräner Akt. 'Vollbracht' bedeutet: erledigt, erfolgreich abgeschlossen, der Sieg ist da! Das Werk, das der Vater ihm anvertraut hatte - die Erlösung der Menschheit - war vollendet. Bereits in diesem Augenblick verkündete Jesus seinen Sieg über Sünde, Tod und Teufel.
Markus 15,37; Johannes 19,30
GebetHerr Jesus, danke, dass dein Werk am Kreuz vollständig ist und ich nichts hinzufügen muss.
Zum NachdenkenWas bedeutet es für dein tägliches Leben, dass Jesus 'Es ist vollbracht!' gerufen hat?
-
Tag 6 von 7 · 9. April Der zerrissene Vorhang - Zugang zu Gott
Im Moment von Jesu Tod geschah etwas Gewaltiges: 'Der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten in zwei.' Dieser massive Vorhang trennte das Allerheiligste - Gottes Gegenwart - vom Rest des Tempels. Nur der Hohepriester durfte einmal im Jahr dahinter treten. Der Vorhang symbolisierte die Distanz zwischen dem heiligen Gott und sündigen Menschen. Dass er von oben nach unten zerriss, zeigt: Gott selbst öffnete den Weg! Nicht menschliche Hand, sondern göttliche Initiative. Seit dem Sündenfall war der Zugang zu Gottes Gegenwart versperrt - Wächter standen vor dem Paradies. Am Sinai durfte sich das Volk Gott nicht nähern, sonst würden sie sterben. Doch jetzt, durch Jesu Tod, ist der Weg frei. Du darfst vor Gott treten als sein Kind - nicht weil du es verdienst, sondern weil Jesus den Preis bezahlt hat. Der zerrissene Vorhang verkündet: Komm! Die Tür steht offen!
Markus 15,38
GebetVater, danke, dass der Vorhang zerrissen ist und ich jederzeit zu dir kommen darf.
Zum NachdenkenLebst du in der Freiheit, jederzeit vor Gott zu treten, oder hältst du noch Distanz?
-
Tag 7 von 7 · 10. April Deine Antwort auf den Ruf
Das Kreuz lässt uns nicht unberührt - es fordert eine Antwort. Wir können nicht einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen. 'Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.' Jesus ruft vom Kreuz zu dir: Hörst du ihn? Wenn du bereits auf seinen Ruf geantwortet hast, lade ich dich ein, die Maske fallen zu lassen. Du musst kein perfekter Christ sein. Komm mit deiner Hilflosigkeit, aber auch mit der Gewissheit, dass du geliebt und angenommen bist. Wenn du noch nie auf seinen Ruf geantwortet hast: Das Kreuz steht immer noch. Die Vergebung ist immer noch möglich. Die Brücke zu Gott ist gebaut. Jesus wartet auf deine Antwort. Karfreitag ist nicht das Ende - es ist der Anfang. In drei Tagen werden wir die Auferstehung feiern. Doch zuerst steht das Kreuz - mit seinem zweifachen Ruf an dein Herz.
Johannes 3,16
GebetHerr Jesus, ich höre deinen Ruf. Hilf mir, dir mit meinem ganzen Leben zu antworten.
Zum NachdenkenWie wirst du auf Jesu Ruf vom Kreuz antworten - heute und in der kommenden Woche?