Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der entscheidende Unterschied: Gehorsam
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte.
Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein.
Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
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Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Bitte den Heiligen Geist, dir Bereiche zu zeigen, wo du Gehorsam durch religiöse Aktivität ersetzt hast.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott religiöse Aktivität anbiete, statt einfach gehorsam zu sein?
Aufnahme vom 24. Mai 2026
Predigt Wegweiser ins Leben | Matthäus 7,12-27 | Klaus Stemmler | EG Marienheide | 24.05.26
Sonntag, 24. Mai 2026 Apostelgeschichte 2,1-4 Kernaussage Jesus gibt uns im Abschluss der Bergpredigt wichtige Wegweiser für das Leben in seinem Reich. Der Weg der Nachfolge führt durch ein enges Tor und einen bedrängten Weg, erfordert das aktive Tun des Wortes Gottes und wird durch den Heiligen Geist ermöglicht, der in uns wohnt und uns befähigt, Jesu Gebote zu erfüllen.
Diese Predigt behandelt den Abschluss der Bergpredigt aus Matthäus 7,12-27 und wird am Pfingstsonntag gehalten, dem Geburtstag der Gemeinde Gottes. Der Prediger Klaus Stemmler betont, dass das Wirken des Heiligen Geistes seit Pfingsten zentral für das christliche Leben ist. Er erklärt, dass Jesus nicht nur religiöse Regeln gegeben hat, sondern durch den Heiligen Geist eine persönliche, lebensverändernde Beziehung mit Gott möglich macht.
Die Predigt konzentriert sich auf drei Hauptwegweiser ins Leben: Erstens die goldene Regel - aktiv das Gute zu tun, nicht nur Böses zu vermeiden. Zweitens die Warnung, dass der Weg mit Jesus eng und schwierig ist, voller Bedrängnis, aber zum Leben führt. Drittens die Mahnung vor falschen Propheten, die man an ihren Früchten erkennen kann - nicht an äußeren Zeichen, sondern an Früchten des Geistes wie Liebe, Freude, Friede und Geduld. Der Prediger warnt eindringlich davor, nur zu hören, aber nicht zu tun, und vergleicht dies mit dem Hausbau auf Sand statt auf Fels. Das Fundament des christlichen Lebens ist das Hören und Tun von Gottes Wort, ermöglicht durch den Heiligen Geist. Weiterlesen
Wegweiser ins Leben | Matthäus 7,12-27 | Klaus Stemmler | EG Marienheide | 24.05.26
Jesus gibt uns im Abschluss der Bergpredigt wichtige Wegweiser für das Leben in seinem Reich. Der Weg der Nachfolge führt durch ein enges Tor und einen bedrängten Weg, erfordert das aktive Tun des Wortes Gottes und wird durch den Heiligen Geist ermöglicht, der in uns wohnt und uns befähigt, Jesu Gebote zu erfüllen.
Hauptthemen (5)
1. Pfingsten - Geburtstag der Gemeinde
- • Der Heilige Geist wurde ausgegossen über alles Fleisch - alle Menschen
- • Gott wohnt durch den Heiligen Geist in uns, nicht mehr ortsgebunden im Tempel
- • Direkte Beziehung zu Gott ohne menschliche Mittler ist nun möglich
- • Der Geist Gottes will uns führen, leiten, verändern und zum vollen Verständnis der Wahrheit führen
- • Wir müssen mit dem Heiligen Geist Schritt halten und uns von ihm bestimmen lassen
2. Die goldene Regel - Zusammenfassung des Gesetzes
- • Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen
- • Dies ist positiv formuliert - aktives Handeln, nicht nur Vermeidung von Bösem
- • Genau das ist das Gesetz und die Propheten
- • Es geht um aktives Gutes tun, nicht nur um Vermeidungsstrategien
- • Der Geist Gottes hilft uns dabei, dies zu tun
3. Der enge Weg ins Leben
- • Das Tor ist eng und der Weg bedrängt, der ins Leben führt
- • Der breite und bequeme Weg führt in die Zerstörung und den Verlust
- • Schwierigkeiten gehören zum Weg der Nachfolge dazu
- • Ein problemloses Leben ist nicht gleichbedeutend mit einem gesegneten Leben
- • Wir müssen durch viele Schwierigkeiten ins Reich Gottes hineingehen
- • Erschreckt nicht, wenn es schwierig wird - das gehört dazu
4. Warnung vor falschen Propheten
- • Falsche Propheten kommen in Schafskleidern, aber inwendig sind sie reißende Wölfe
- • An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen
- • Die Frucht des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
- • Achtet auf die Worte und die Art, wie Menschen sprechen
- • Zeichen und Wunder allein sind kein Beweis für echte Gottesbotschaft
- • Falsche Propheten sind Täter der Gesetzlosigkeit - sie halten Gottes Gebote nicht
5. Hören und Tun des Wortes
- • Wer Jesu Worte hört und tut, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Felsen baut
- • Wer hört aber nicht tut, ist wie ein dummer Mann, der auf Sand baut
- • Beim Sturm wird sich zeigen, wessen Haus standhält
- • Es geht nicht nur ums Hören, Wissen oder theologisch richtig Reden
- • Entscheidend ist das Tun des Willens des Vaters im Himmel
- • Der Zusammenbruch dessen, der nicht tut, ist groß
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten und sie wurden alle von Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.
da tat Petrus zusammen mit den Elf auf, erhob seine Stimme und sprach zu ihnen, ihr Männer von Judäa und ihr alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sollt ihr wissen und nun hört auf meine Worte.
diesen Jesus hat Gott auferweckt Davon sind wir alle Zeugen Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes empfangen hat von dem Vater hat er dies ausgegossen was ihr jetzt seht und hört
So soll nun das ganze Haus Israel mit Gewissheit erkennen, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, eben diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.
Kehrt um und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen, die in der Ferne, all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.
Alles nun, was immer ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, genauso müsst auch ihr es ihnen tun. Genau das ist nämlich das Gesetz und die Propheten.
Geht hinein durch das enge Tor Denn breit und bequem ist der Weg Der in die Zerstörung, in den Verlust führt Und viele sind es, die auf ihn hineingehen Wie eng ist das Tor Und wie bedrängt ist der Weg, der in das Leben führt Und wenige sind es, die ihn finden
Ihr müsst euch hüten vor den falschen Propheten. Solche, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln? Demnach bringt jeder gute Baum gute Früchte. Aber der faule Baum bringt böse Früchte. Ein guter Baum kann keine bösen Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen, ins Feuer geworfen. Das heißt also, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Nicht jeder, der zu mir sagt, Herr, Herr, wird ins Königreich des Himmels hineingehen, sondern der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut, viele werden zu mir sagen an jenem Tag Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophetisch geredet und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan aber dann werde ich ihnen bezeugen ich habe euch noch nie gekannt Ihr müsst weggehen von mir Täter der Gesetzlosigkeit.
Jeder also, wer auch immer diese Worte von mir hört und sie tut, wird mit einem klugen Mann verglichen werden, der sein Haus auf den Fels baute. und der Regen fiel herab, Stürme kamen, die Ströme kamen, die Winde wehten, sie stürmten gegen jenes Haus und doch stürzte es nicht ein, denn es war auf Felsen gegründet. Und jeder, der diese Worte von mir hört und sie nicht tut, wird einem dummen Menschen verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute. Dann kam der Regen, der Strom stieg, die Winde gingen runter, stürmten auf das Haus und es stürzte ein. Und sein Einsturz war gewaltig.
Durch Gottesgeist haben wir neues Leben. Darum wollen wir uns jetzt ganz von ihm bestimmen lassen
die Frucht des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
Weitere Referenzen
- → Matthäus 5-7 (Bergpredigt gesamt)
- → Johannes 16
- → Apostelgeschichte 4
- → Apostelgeschichte 14,22
- → 1. Johannes (Salbung)
- → 5. Mose 13
- → Matthäus 12,33-37
- → Hesekiel (Prophezeiung über den Geist)
- → Joel (Prophezeiung über Geistausgießung)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Mit dem Heiligen Geist Schritt halten: Lerne, im Rhythmus des Heiligen Geistes zu leben. Bitte Gott täglich, dir durch seinen Geist jeden Teil deines Herzens zu offenbaren, den du ihm noch nicht übergeben hast, und suche bewusst seine Führung und Leitung.
- 2 Die goldene Regel aktiv leben: Überlege konkret, wie du von anderen Menschen behandelt werden möchtest, und handle genau so gegenüber anderen. Gehe aktiv auf Menschen zu, anstatt nur Böses zu vermeiden.
- 3 Nicht vor Schwierigkeiten erschrecken: Verstehe, dass Schwierigkeiten zum Weg der Nachfolge gehören. Wenn du durch schwere Zeiten gehst, bedeutet das nicht, dass Gott dich verlassen hat - der Weg ist bedrängt, aber er führt ins Leben.
- 4 Auf die Früchte des Geistes achten: Prüfe Lehre und Lehrer nicht nur an äußeren Zeichen oder theologisch korrekten Worten, sondern an den Früchten: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Achte besonders auf die Art der Worte und wie Menschen sprechen.
- 5 Gottes Wort hören UND tun: Es reicht nicht, Gottes Wort zu kennen, auswendig zu lernen oder theologisch zu verstehen. Baue dein Leben auf den Fels, indem du konkret tust, was Jesus sagt. Setze das Gehörte in die Praxis um.
Impulse aus der Woche ab 25. Mai
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Tag 1 von 7 · 25. Mai Die goldene Regel: Aktiv das Gute tun
Jesus beendet seine Bergpredigt nicht mit einer bloßen Zusammenfassung, sondern mit einem revolutionären Aufruf zum Handeln. 'Alles nun, was immer ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, genauso müsst auch ihr es ihnen tun.' Dies ist keine passive Vermeidungsstrategie – 'tue nichts Böses' – sondern eine aktive Aufforderung: Werde selbst tätig! Die goldene Regel fordert uns heraus, nicht darauf zu warten, dass andere uns gut behandeln, sondern selbst die Initiative zu ergreifen. Wir wissen genau, wie wir behandelt werden möchten – mit Respekt, Liebe, Geduld, Wahrheit. Jesus sagt: Tu genau das für andere. Das ist das Herzstück des gesamten Gesetzes und der Propheten. Durch den Heiligen Geist, den wir an Pfingsten feiern, wird diese aktive Nächstenliebe möglich. Nicht durch religiöse Regeln, sondern durch Gottes Geist in uns können wir lernen, offensiv das Gute zu tun.
Matthäus 7,12
GebetBitte Gott, dir durch seinen Geist zu zeigen, wo du heute aktiv jemandem das Gute tun kannst, das du dir selbst wünschst.
Zum NachdenkenIn welcher Beziehung wartest du darauf, dass der andere sich zuerst ändert – wo könntest du heute selbst aktiv das Gute tun, das du dir wünschst?
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Tag 2 von 7 · 26. Mai Der enge Weg ist der Weg ins Leben
Jesus gibt uns einen wichtigen Wegweiser: 'Geht hinein durch das enge Tor. Denn breit und bequem ist der Weg, der in die Zerstörung führt.' Das griechische Wort für 'Zerstörung' bedeutet Verlust – wie etwas Wertvolles, das kaputt geht und futsch ist. Jesus ruft aus: 'Wie eng ist das Tor und wie bedrängt ist der Weg, der in das Leben führt!' Das Wort für 'bedrängt' bedeutet Drangsal, Schwierigkeiten, Druck. Dies ist keine Warnung, um uns zu erschrecken, sondern ein ehrlicher Wegweiser: Erschrick nicht, wenn es schwierig wird – es gehört dazu. Wir machen oft den Fehler, ein problemloses Leben mit einem gesegneten Leben gleichzusetzen. Doch der Weg mit Jesus führt durch viele Schwierigkeiten. Paulus sagte den ersten Christen: 'Wir müssen durch viele Probleme ins Reich Gottes hineingehen.' Der enge Weg ist mühsam, aber er führt ins Leben.
Matthäus 7,13-14
GebetDanke Jesus, dass du ehrlich bist über den Weg mit dir. Gib mir Glauben und Ausdauer für die schwierigen Phasen.
Zum NachdenkenVerwechselst du manchmal Schwierigkeiten mit Gottes Abwesenheit? Wie könnte dich diese Wahrheit über den engen Weg ermutigen?
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Tag 3 von 7 · 27. Mai An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen
Jesus warnt eindringlich: 'Ihr müsst euch hüten vor den falschen Propheten. Solche, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.' Wie können wir sie erkennen? Jesus gibt uns ein klares Kriterium: 'An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.' Es geht nicht um beeindruckende Zeichen, große Worte oder religiöse Aktivitäten. Es geht um Früchte – die Frucht des Geistes. In Galater 5 lesen wir von Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Diese Früchte wachsen dort, wo der Heilige Geist wirklich wirkt. Ein guter Baum bringt gute Früchte, ein fauler Baum böse Früchte. Das ist ein Naturgesetz, das Jesus auf das geistliche Leben anwendet. Wir sollen nicht auf äußere Erscheinungen achten, sondern auf die Frucht des Lebens – im Leben anderer und in unserem eigenen.
Matthäus 7,15-20
GebetBitte den Heiligen Geist, in dir die Früchte zu wirken, die Jesus gefallen und anderen zum Segen werden.
Zum NachdenkenWelche Früchte des Geistes siehst du in deinem eigenen Leben wachsen? Wo fehlen sie noch?
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Tag 4 von 7 · 28. Mai Nicht Worte, sondern Taten zählen
'Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird ins Königreich des Himmels hineingehen, sondern der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut.' Diese Worte Jesu sind erschütternd ernst. Es gibt Menschen, die religiös aktiv sind – sie prophezeien, treiben Dämonen aus, tun Wunder – aber Jesus sagt: 'Ich habe euch nie gekannt. Geht weg von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.' Was ist das Problem? Sie hören, aber sie tun nicht. Sie benutzen Jesu Namen für beeindruckende Aktivitäten, aber ihr Leben entspricht nicht seinem Willen. Das Tun des Willens Gottes ist nicht das Abarbeiten eines Programms oder das Erfüllen religiöser Regeln. Es ist eine Herzenshaltung, ermöglicht durch den Heiligen Geist. Jesus sucht keine religiöse Performance, sondern Gehorsam aus Liebe. Er sucht Menschen, die sein Wort nicht nur hören, sondern es in ihrem Leben umsetzen.
Matthäus 7,21-23
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo du sein Wort nur hörst, aber nicht tust, und gib mir Kraft zum Gehorsam.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in deinem Leben, wo du Gottes Wort hörst, aber nicht tust? Was hindert dich am Gehorsam?
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Tag 5 von 7 · 29. Mai Das Fundament entscheidet alles
Jesus beendet seine Bergpredigt mit einem eindrücklichen Bild: Zwei Männer bauen ein Haus. Das eine auf Fels, das andere auf Sand. Beide Häuser sehen vielleicht gleich aus. Aber dann kommt der Sturm – Regen, Fluten, Wind. Das Haus auf dem Fels steht fest. Das Haus auf Sand stürzt ein, und sein Einsturz ist gewaltig. Was ist das Fundament? 'Jeder, der diese Worte von mir hört und sie tut, wird mit einem klugen Mann verglichen, der sein Haus auf den Fels baute.' Das Fundament ist das Hören UND Tun von Jesu Worten. Nicht nur hören – das tun beide Baumeister. Der Unterschied liegt im Tun. Der Sturm kommt für beide. Schwierigkeiten unterscheiden nicht zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Aber das Fundament entscheidet, ob wir bestehen oder zusammenbrechen. Nur durch den Heiligen Geist können wir auf diesem Fels bauen.
Matthäus 7,24-27
GebetDanke Jesus, dass du das feste Fundament bist. Hilf mir, mein Leben auf dein Wort und deinen Geist zu bauen.
Zum NachdenkenAuf welchem Fundament baust du dein Leben? Wo musst du noch vom Hören zum Tun kommen?
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Tag 6 von 7 · 30. Mai Leben mit Gott: Mit dem Geist Schritt halten
'Durch Gottes Geist haben wir neues Leben. Darum wollen wir uns jetzt ganz von ihm bestimmen lassen.' Wenn du mit einem Freund spazieren gehst, ist es notwendig, mit ihm Schritt zu halten. Wenn einer vorauseilt oder zurückbleibt, geht man nicht wirklich gemeinsam. Manchmal möchten wir schneller laufen als der Heilige Geist. Wir wollen voran, werden ungeduldig. Das Leben mit Gott erfordert Geduld. Ein andermal würden wir lieber zurückbleiben oder stehen bleiben, weil der Weg anstrengend oder unangenehm ist. Dann braucht es Mut weiterzugehen. Wie bleiben wir in Schritt? Indem wir uns auf Gott ausrichten, ihn lieben, nahe bei ihm dran bleiben. Das Geheimnis von Pfingsten ist: Gott selbst wohnt durch seinen Geist in uns. Wir sind nicht allein auf diesem Weg. Er leitet uns bei jedem Schritt und Tritt.
Galater 5,25
GebetHeiliger Geist, lehre mich, mit dir Schritt zu halten – nicht vorzueilen und nicht zurückzubleiben, sondern in deinem Rhythmus zu leben.
Zum NachdenkenWo läufst du dem Heiligen Geist voraus oder bleibst zurück? Wie kannst du heute besser mit ihm Schritt halten?
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Tag 7 von 7 · 31. Mai Das Pfingstwunder: Gott wohnt in uns
Heute feiern wir Geburtstag – den Geburtstag der Gemeinde Gottes! An Pfingsten erfüllte sich eine alte Verheißung: 'Gottes Geist wird in euch wohnen.' Bis dahin mussten die Menschen zu einem Tempel gehen, und selbst dort hatten sie keine direkte Gemeinschaft mit Gott. Aber Jesus sandte den Heiligen Geist, damit er in uns wohnen sollte. Dies hat entscheidende Auswirkungen: Gott ist nie weit von uns entfernt. Er ist da und bereit für eine Beziehung mit dir. Er will Zugang zu jedem Teil deines Lebens – deinem Denken, Handeln, deinen Gefühlen. Der Vorhang, der einst Mensch und Gott trennte, ist zerrissen. Petrus verkündete: 'Kehrt um, lasst euch taufen zur Vergebung eurer Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung – und all denen in der Ferne, die der Herr herbeirufen wird.' Diese Verheißung gilt dir. Heute. Für immer.
Apostelgeschichte 2,1-4.38-39
GebetDanke, Vater, für das Geschenk des Heiligen Geistes. Komm, durchdringe jeden Bereich meines Lebens und erneuere mich.
Zum NachdenkenLebst du in der Realität, dass Gottes Geist in dir wohnt? Welche Bereiche deines Lebens hast du ihm noch nicht völlig übergeben?