Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der entscheidende Unterschied: Gehorsam
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte.
Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein.
Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
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Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Bitte den Heiligen Geist, dir Bereiche zu zeigen, wo du Gehorsam durch religiöse Aktivität ersetzt hast.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott religiöse Aktivität anbiete, statt einfach gehorsam zu sein?
Aufnahme vom 14. Mai 2026
Predigt Himmelfahrt - Was ist hinter der Kulisse passiert? | Albert Musalf | EG Marienheide | 14.05.26
Donnerstag, 14. Mai 2026 Matthäus 28,16-18 Kernaussage Christi Himmelfahrt ist kein endgültiger Abschied, sondern ein "Auf Wiedersehen" mit großer Bedeutung für uns heute. Was hinter den Kulissen im Himmel geschehen ist - Jesu Einsetzung als Fürsprecher, seine Vorbereitung unserer Wohnungen und seine Verheißung der Wiederkunft - gibt uns Hoffnung, Freude und die Gewissheit, dass Jesus aktiv für uns eintritt und alle Macht im Himmel und auf Erden hat.
Dieser Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt betrachtet sowohl die sichtbaren Ereignisse der Himmelfahrt Jesu als auch die verborgenen geistlichen Wirklichkeiten dahinter. Die Predigt untersucht, was für die Jünger sichtbar war – Jesus segnet sie, fährt in einer Wolke zum Himmel auf, und Engel verkünden seine Wiederkunft – sowie die tiefere Bedeutung dieses Ereignisses für Gläubige heute. Der Schwerpunkt liegt auf dem, was 'hinter der Kulisse' im Himmel geschah und noch geschieht: Jesus wurde von den himmlischen Heerscharen empfangen, nahm seinen Ehrenplatz zur Rechten Gottes ein, wurde als Fürsprecher für die Gläubigen eingesetzt, bereitete die Sendung des Heiligen Geistes vor, erhielt alle Macht im Himmel und auf Erden, und bereitet Wohnungen für sein Volk vor.
Die Botschaft betont, dass die Himmelfahrt kein endgültiger Abschied war, sondern ein 'Auf Wiedersehen'. Jesus lebt und wirkt aktiv für seine Gemeinde. Er rechtfertigt Gläubige vor dem Vater, befreit sie von Verdammnis und bittet beständig für sie. Die Predigt ermutigt die Zuhörer, dass Jesus wiederkommen wird, um seine Gemeinde zu sich zu nehmen, und lädt jeden ein, sicherzustellen, dass er eine Wohnung im Himmel hat. Der Gottesdienst schließt mit der Hoffnung auf Jesu Wiederkunft und der Gewissheit, dass nichts geschieht ohne Gottes Wissen und Willen. Weiterlesen
Himmelfahrt - Was ist hinter der Kulisse passiert? | Albert Musalf | EG Marienheide | 14.05.26
Christi Himmelfahrt ist kein endgültiger Abschied, sondern ein "Auf Wiedersehen" mit großer Bedeutung für uns heute. Was hinter den Kulissen im Himmel geschehen ist - Jesu Einsetzung als Fürsprecher, seine Vorbereitung unserer Wohnungen und seine Verheißung der Wiederkunft - gibt uns Hoffnung, Freude und die Gewissheit, dass Jesus aktiv für uns eintritt und alle Macht im Himmel und auf Erden hat.
Hauptthemen (8)
1. Abschied nehmen - Die Perspektive macht den Unterschied
- • Abschied nehmen gehört zum Leben und fällt oft schwer
- • Die Jünger nahmen Abschied von Jesus, aber mit großer Freude
- • Die Perspektive der Wiederkunft verändert die Art des Abschieds
- • Es war kein 'Auf Nimmer Wiedersehen', sondern ein 'Auf Wiedersehen'
2. Die sichtbare Himmelfahrt - Was auf der Bühne geschah
- • Jesus segnete seine Jünger und betete für sie
- • Die Jünger sahen mit eigenen Augen, wie Jesus in einer Wolke aufgenommen wurde
- • Zwei Engel verkündeten: Jesus wird genauso wiederkommen, wie er aufgefahren ist
- • Die Jünger kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück und lobten Gott im Tempel
3. Der Empfang im Himmel
- • Die himmlischen Heerscharen empfingen Jesus mit Freude
- • Wie bei seiner Geburt und beim Einzug in Jerusalem wurde Jesus als König gefeiert
- • Der Sohn Gottes kehrte zurück in seine Herrlichkeit nach vollbrachtem Auftrag
4. Jesus nimmt den Ehrenplatz ein
- • Jesus setzte sich zur Rechten Gottes
- • Der rechte Platz ist der Ehrenplatz, reserviert für den wichtigsten Stellvertreter
- • Die rechte Hand Gottes symbolisiert aktive Macht und rettende Stärke
- • Jesus nimmt den Platz ein, der ihm zusteht
5. Die Einsetzung als Fürsprecher
- • Jesus ist unser Fürsprecher, Anwalt und Vermittler vor dem Vater
- • Er rechtfertigt uns vor dem Vater, wenn wir unsere Sünden bekennen
- • Er erlöst uns von der Verdammnis und schenkt Vergebung
- • Jesus bittet dauerhaft für uns und sucht unser Bestes
6. Die Vorbereitung des Heiligen Geistes
- • Jesus musste weggehen, damit der Tröster kommen konnte
- • Es war gut für die Jünger und für uns, dass Jesus ging
- • Der Heilige Geist ist ortsunabhängig in jedem Gläubigen
- • Pfingsten war nur möglich durch Jesu Himmelfahrt
7. Alle Gewalt im Himmel und auf Erden
- • Jesus hat alle Macht und Gewalt im Himmel UND auf Erden
- • Auch wenn Böses geschieht, hat Jesus die Kontrolle
- • Der Teufel ist ein besiegter, aber noch nicht machtlos gemachter Feind
- • Nichts passiert ohne Jesu Wissen und Willen, auch in unserem persönlichen Leben
8. Jesus bereitet alles für den Umzug vor
- • Im Haus des Vaters sind viele Wohnungen
- • Jesus bereitet einen Platz für jeden vor, der zu ihm gehört
- • Wir brauchen nichts mitzunehmen, alles ist vorbereitet
- • Jesus wird wiederkommen, um seine Gemeinde zu sich zu holen
- • Die Hoffnung geht über dieses Leben hinaus - wir sind nicht die Elendesten
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder. Etliche aber zweifelten. Und Jesus trat dazu, redete mit ihnen und sprach, Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.
Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es geschah, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben in den Himmel. Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude. Und sie waren alle Zeit in dem Tempel und priesen und lobten Gott.
Als sie nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen, Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? Er sprach aber zu ihnen, es gebührt euch nicht Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat. Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten, ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe. Wer ist der König der Ehre? Es ist der Herr, stark und mächtig. Der Herr, mächtig im Streit.
Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe.
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Wer will verdammen? Jesus Christus ist hier, der gestorben ist, ja noch mehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.
Meine Kinder, die schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater Jesus Christus, der gerecht ist.
Aber ich sage euch die Wahrheit. Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt, ich gehe hin, euch die Städte zu bereiten. Und wenn ich hingehe, euch die Städte zu bereiten, will ich wiederkommen. Und euch zu mir nehmen, auf das auch ihr seid, wo ich bin.
Daher kann er auch die für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen. Denn er lebt für immer und bittet für sie.
Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die Elendesten unter allen Menschen.
Weitere Referenzen
- → Psalm 110
- → Lukas 1
Praktische Anwendung (5)
- 1 Die richtige Perspektive auf Abschiede: Wenn wir Abschied nehmen müssen, sollen wir auf die Perspektive achten, die damit verbunden ist. Bei Jesus war es kein endgültiger Abschied, sondern ein Auf Wiedersehen mit der Verheißung der Wiederkunft.
- 2 Sünden bekennen und Vergebung empfangen: Nutze das Vorrecht, dass Jesus dein Fürsprecher ist. Bekenne deine Sünden vor ihm, er rechtfertigt dich vor dem Vater und vergibt dir. Du musst die Konsequenzen nicht allein tragen.
- 3 Vertrauen in Gottes Macht und Kontrolle: Auch wenn Böses geschieht und vieles chaotisch erscheint, darfst du wissen: Jesus hat alle Gewalt im Himmel UND auf Erden. Nichts passiert ohne sein Wissen und Willen, auch nicht in deinem persönlichen Leben.
- 4 Anbetung und Lobpreis wie die Jünger: Folge dem Beispiel der Jünger: Sie kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück und waren ständig im Tempel, um Gott anzubeten und zu preisen. Lebe in dieser Freude und Anbetung.
- 5 Hoffnung über dieses Leben hinaus: Stelle dir die Frage: Weißt du sicher, dass du eine Wohnung bei Jesus Christus hast? Lebe nicht nur für dieses Leben, sondern in der Hoffnung und Gewissheit der Auferstehung und des ewigen Lebens bei Jesus.
Impulse aus der Woche ab 15. Mai
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Tag 1 von 7 · 15. Mai Himmelfahrt: Kein Abschied, sondern Auf Wiedersehen
Abschied nehmen fällt oft schwer. Doch die Jünger, die Jesus in den Himmel auffahren sahen, waren nicht voller Trauer, sondern voller Freude. Warum? Weil zwei Engel ihnen verkündeten: 'Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.' Die Himmelfahrt war kein endgültiger Abschied, sondern ein Auf Wiedersehen. Die Perspektive macht den Unterschied. Wenn wir nur auf das Sichtbare schauen – Jesus verlässt die Erde – könnte es traurig erscheinen. Doch wenn wir die ganze Wahrheit sehen – Jesus lebt, wirkt für uns und kommt wieder – verwandelt sich der Schmerz in Hoffnung. Die Jünger kehrten 'mit großer Freude' nach Jerusalem zurück und priesen Gott im Tempel. Sie wussten: Die Geschichte geht weiter, und wir sind Teil davon.
Apostelgeschichte 1,9-11
GebetDanke Jesus, dass du lebst und wiederkommst. Hilf mir, in der Hoffnung deiner Wiederkunft zu leben.
Zum NachdenkenWelche Perspektive habe ich auf Jesu Himmelfahrt – sehe ich einen Abschied oder ein Wiedersehen?
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Tag 2 von 7 · 16. Mai Der triumphale Empfang im Himmel
Was geschah, als Jesus in den Himmel kam? Die Bibel gibt uns Hinweise: 'Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe. Wer ist der König der Ehre? Es ist der Herr, stark und mächtig.' Wenn schon bei Jesu Geburt und seinem Einzug in Jerusalem die Menschen jubelten, wie viel mehr muss die Freude im Himmel gewesen sein! Jesus, der Sohn Gottes, hatte seinen Auftrag vollendet. Er war Mensch geworden, hatte für uns gelebt, gelitten und war gestorben. Er wurde geschlagen, verspottet und verlassen. Nun kehrte er zurück in die Herrlichkeit, die er verlassen hatte. Die himmlischen Heerscharen, die Engel – sie alle empfingen ihren König. Hinter der sichtbaren Kulisse der Himmelfahrt geschah ein triumphaler Empfang, den wir uns kaum vorstellen können.
Psalm 24,7-8
GebetHerr Jesus, ich preise dich als den König der Ehre, der siegreich zurückgekehrt ist. Du bist würdig aller Anbetung.
Zum NachdenkenWas bedeutet es für mich, dass Jesus als Sieger in den Himmel zurückgekehrt ist?
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Tag 3 von 7 · 17. Mai Der Ehrenplatz zur Rechten Gottes
Nach seiner Himmelfahrt 'hat sich Jesus gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe'. Der rechte Platz neben einem Herrscher war reserviert für den wichtigsten Stellvertreter, oft mit voller Vollmacht ausgestattet. Die rechte Hand Gottes symbolisiert aktive Macht, große Stärke und rettende Kraft. Jesus nahm den Ehrenplatz ein, der ihm zusteht – den Platz, den er bei seinem Vater in der Herrlichkeit einmal hatte, bevor er Mensch wurde. Dies ist kein passives Sitzen; es bedeutet Herrschaft und Autorität. Jesus ist nicht irgendwo im Universum, sondern genau dort, wo die höchste Macht ausgeübt wird. Er ist an dem Ort, von dem aus das ganze Universum regiert wird. Dieser erhöhte Jesus ist derselbe, der dich kennt und liebt.
Hebräer 1,3
GebetDanke Jesus, dass du den Platz der Ehre und Macht eingenommen hast. Hilf mir, in diesem Vertrauen zu leben.
Zum NachdenkenWas bedeutet es für meinen Alltag, dass Jesus jetzt zur Rechten Gottes sitzt?
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Tag 4 von 7 · 18. Mai Dein Fürsprecher im Himmel
'Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.' Jesus ist wie ein Anwalt, ein Vermittler, der für uns eintritt. Was tut er konkret? Erstens: Er rechtfertigt uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, vergibt er uns und spricht vor dem Vater: Er oder sie hat die Sünde bekannt, ich habe vergeben. Zweitens: Er befreit uns von der Verdammnis. Die Folge der Sünde ist der Tod, doch Jesus rettet uns davor. Drittens: Er bittet beständig für uns. Hebräer 7,25 sagt, er 'lebt für immer und bittet für sie'. Jesus wirkt aktiv in deinem Leben, kennt deine Kämpfe und Nöte, und er setzt sich für dich ein vor dem Vater. Du bist nicht allein – du hast den besten Fürsprecher, den es gibt.
1. Johannes 2,1
GebetHerr Jesus, danke, dass du mein Fürsprecher bist und für mich eintrittst. Ich vertraue auf deine Fürsprache.
Zum NachdenkenWie verändert es mein Leben, zu wissen, dass Jesus jetzt gerade für mich bittet?
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Tag 5 von 7 · 19. Mai Die Sendung des Heiligen Geistes
Jesus sagte: 'Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.' Die Himmelfahrt war notwendig, damit der Heilige Geist kommen konnte. Wenn Jesus physisch auf der Erde geblieben wäre, wäre er ortsgebunden gewesen – heute hier, morgen dort. Doch durch die Sendung des Heiligen Geistes ist Gottes Gegenwart nicht mehr an einen Ort gebunden. Jeder Mensch, der an Jesus glaubt und wiedergeboren ist, empfängt den Heiligen Geist – unabhängig davon, wo er sich befindet. Ob unter der Erde, im Wasser, im Flugzeug oder auf einem Berg – der Heilige Geist ist bei dir. Jesus bereitete durch seine Himmelfahrt alles vor, damit Gottes Kraft und Gegenwart überall und jederzeit bei seinen Kindern sein kann.
Johannes 16,7
GebetDanke, Heiliger Geist, dass du bei mir bist. Erfülle mich neu mit deiner Kraft und Gegenwart.
Zum NachdenkenBin ich mir bewusst, dass der Heilige Geist jetzt in mir wohnt und wirkt?
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Tag 6 von 7 · 20. Mai Alle Macht im Himmel und auf Erden
Jesus sprach: 'Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.' Manchmal fühlt es sich an, als hätte Gott nur im Himmel Macht, während auf der Erde Chaos herrscht. Doch Jesus hat alle Gewalt – nicht nur im Himmel, sondern auch hier auf der Erde, wo wir leben. Der Teufel ist ein besiegter Feind, auch wenn er noch nicht endgültig verurteilt ist. Gott lässt ihm eine Zeit zu wirken, aber nichts geschieht ohne Gottes Wissen und Willen. Was in der Welt passiert, was in deinem persönlichen Leben geschieht – es geschieht nicht von ungefähr. Jesus hat alle Macht, und er lässt nichts zu, was nicht geschehen soll. Das soll uns Mut und Hoffnung geben: Wir haben einen Gott, der herrscht, der es gut meint und dem wir vertrauen dürfen, auch wenn wir nicht alles verstehen.
Matthäus 28,18
GebetHerr Jesus, ich vertraue darauf, dass dir alle Macht gegeben ist. Hilf mir, auch in schweren Zeiten deine Herrschaft zu erkennen.
Zum NachdenkenWelche Situation in meinem Leben fällt mir schwer, unter Jesu Herrschaft zu stellen?
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Tag 7 von 7 · 21. Mai Jesus bereitet deine Wohnung vor
'In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen.' Jesus ist nicht nur in den Himmel gefahren, er bereitet dort alles für uns vor. Wie jemand, der vor den Gästen ankommt, um alles vorzubereiten, so sorgt Jesus dafür, dass alles bereit ist, wenn wir kommen. Wir brauchen keine Koffer zu packen, keine Umzugskartons, nichts mitzunehmen. Alles ist vorbereitet. Jeder Mensch ist eingeladen, eine Wohnung im Himmel zu haben. Die entscheidende Frage ist: Weißt du sicher, dass du eine Wohnung bei Jesus hast? Jesus wird wiederkommen, um seine Gemeinde zu sich zu nehmen. Dann werden die Verstorbenen auferstehen und die Lebenden verwandelt werden. Das ist unsere Hoffnung – kein Elend, sondern ewige Freude bei Jesus.
Johannes 14,2-3
GebetHerr Jesus, danke, dass du eine Wohnung für mich vorbereitest. Komm bald wieder und nimm mich zu dir.
Zum NachdenkenBin ich mir sicher, dass ich eine Wohnung im Himmel habe? Was ist meine Grundlage für diese Gewissheit?