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Evangeliums-Gemeinde Marienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Der entscheidende Unterschied: Gehorsam

Aus der Predigt „Zwei Kronen, zwei Gegensätze | 1. Samuel 10,1 / 16,13 | Johann Reger | EG Marienheide | 25.10.26“ vom 25. Oktober

Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.

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Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.

1. Samuel 15,22
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, dir Bereiche zu zeigen, wo du Gehorsam durch religiöse Aktivität ersetzt hast.

Zum Nachdenken

Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott religiöse Aktivität anbiete, statt einfach gehorsam zu sein?

Aufnahme vom 30. August 2026

Predigt

Die Auf:gabe | Jonathan Dick | EG Marienheide | 30.08.26

Sonntag, 30. August 2026
Matthäus 28,18-20
Kernaussage

Der Kern der Botschaft ist der Missionsauftrag Jesu: Gott hat uns durch Jesus Christus Vergebung geschenkt und uns die Aufgabe und Gabe gegeben, diese gute Nachricht von Buße und Vergebung der Sünden allen Völkern zu verkündigen. Jesus befähigt uns durch den Heiligen Geist, Zeugen des Evangeliums zu sein.

Ein Gottesdienst, in dem Jonathan Dick und Rahel über ihre dreimonatige Missionsarbeit in Brasilien berichten und eine Predigt über den Missionsauftrag aus Matthäus 28 halten. Sie beschreiben ihre Erfahrungen an der Missionsstation Simeon in Porto Velho, wo indigene Indianer in Bibelkursen ausgebildet werden. Die Predigt betont, dass jeder wiedergeborene Christ die Gabe erhalten hat, das Evangelium von Buße und Vergebung zu verkündigen. Ein zentrales Thema ist, dass viele indigene Völker kein Wort für "Vergebung" in ihrer Sprache hatten und in Angst, Rache und Geisterfurcht lebten, bis Missionare ihnen diese Botschaft brachten. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Anbetungslieder über das Kreuz und die Erlösung durch Jesus Christus, gefolgt von der Feier des Abendmahls. Jonathan und Rahel teilen praktische Einblicke in ihre Arbeit - von Werkstattreparaturen über Frauenbibelstunden bis zum Besuch in Labria. Sie ermutigen die Gemeinde, den Missionsauftrag ernst zu nehmen und berichten, dass sie morgen nach England zur zweijährigen Bibel- und Missionsschule aufbrechen werden. Der Gottesdienst schließt mit einem Aufruf, die Nachbarn und Menschen in der Umgebung mit der rettenden Botschaft des Evangeliums zu erreichen.
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Ein Gottesdienst, in dem Jonathan Dick und Rahel über ihre dreimonatige Missionsarbeit in Brasilien berichten und eine Predigt über den Missionsauftrag aus Matthäus 28 halten. Sie beschreiben ihre Erfahrungen an der Missionsstation Simeon in Porto Velho, wo indigene Indianer in Bibelkursen ausgebildet werden. Die Predigt betont, dass jeder wiedergeborene Christ die Gabe erhalten hat, das Evangelium von Buße und Vergebung zu verkündigen. Ein zentrales Thema ist, dass viele indigene Völker kein Wort für "Vergebung" in ihrer Sprache hatten und in Angst, Rache und Geisterfurcht lebten, bis Missionare ihnen diese Botschaft brachten. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Anbetungslieder über das Kreuz und die Erlösung durch Jesus Christus, gefolgt von der Feier des Abendmahls. Jonathan und Rahel teilen praktische Einblicke in ihre Arbeit - von Werkstattreparaturen über Frauenbibelstunden bis zum Besuch in Labria. Sie ermutigen die Gemeinde, den Missionsauftrag ernst zu nehmen und berichten, dass sie morgen nach England zur zweijährigen Bibel- und Missionsschule aufbrechen werden. Der Gottesdienst schließt mit einem Aufruf, die Nachbarn und Menschen in der Umgebung mit der rettenden Botschaft des Evangeliums zu erreichen.

Hauptthemen (5)

1. Die Bedeutung des Abendmahls

  • • Das Abendmahl erinnert an den Tod Jesu am Kreuz
  • • Wir verkündigen den Tod des Herrn, bis er wiederkommt
  • • Jesus hat am Kreuz unsere Schuld und Sünde auf sich genommen
  • • Durch sein Blut werden wir von Schuld reingewaschen
  • • Die Trennung von Gott wurde durch Jesus beseitigt

2. Missionserfahrung in Brasilien

  • • Bericht über dreimonatiges Praktikum in Porto Velho, Brasilien
  • • Arbeit auf der Missionsstation Simeon mit indigenen Völkern
  • • Viele Indianerstämme kennen das Evangelium noch nicht
  • • 147 von 340 Stämmen haben noch keine Kenntnis vom Evangelium
  • • Indianer leben in Angst, Rache und unter dämonischem Einfluss ohne Kenntnis der Vergebung

3. Der Missionsauftrag Jesu

  • • Jesus hat alle Macht im Himmel und auf Erden
  • • Der Auftrag lautet: Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker
  • • Wir sollen lehren und taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes
  • • Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit
  • • Jeder Wiedergeborene erhält bei der neuen Geburt die Gabe, Zeuge des Evangeliums zu sein

4. Vergebung als Kernbotschaft

  • • Viele indigene Sprachen hatten kein Wort für Vergebung
  • • Vergebung bedeutet: Jemand übernimmt die Konsequenz, die dem Schuldigen zustehen würde
  • • Jesus hat die Strafe für unsere Sünde am Kreuz getragen
  • • Wir sollen Buße und Vergebung der Sünden verkündigen
  • • Ohne Vergebung leben Menschen in endloser Rache und Angst

5. Die Gabe des Heiligen Geistes

  • • Bei der Wiedergeburt empfangen wir den Heiligen Geist
  • • Der Heilige Geist befähigt uns, Zeugen Jesu zu sein
  • • Eine Gabe ist ein göttliches Geschenk, das nicht verdient werden kann
  • • Jeder Gläubige hat die Gabe, das Evangelium zu verkündigen
  • • Wir werden mit Kraft aus der Höhe ausgerüstet

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 28,18-20

Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit.

1. Mose 8,21

Die Gedanken und Taten des Menschen sind schon von Kindheit an böse

Römer 3,10-11.23

Es ist keiner gerecht, auch nicht einer. Es ist keiner verständlich, der nach Gott fragt, denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.

Philipper 2,6-8

Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seine göttlichen Rechte. Er verzichtete auf alles. Er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt. Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam, bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb.

1. Petrus 2,22-24

Er hat keine Sünde getan. Es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden. Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder. Als er litt, drohte er nicht. Sondern er übergab es dem, der gerecht richtet. Er hat unsere Sünde selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen. Durch seine Wunden sind wir heil geworden.

1. Korinther 11,23-26

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich, dass der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten wurde, Brot nahm und dankte. Es brach und sprach, nehmt, esst. Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl, indem er sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Dies tut, so oft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

2. Korinther 5,17

Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Apostelgeschichte 1,8

Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist. Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, in ganz Judäa und Samaria bis an das Ende der Welt.

Apostelgeschichte 5,32

Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

Markus 16,15

Und er sprach zu ihnen, geht in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.

Lukas 24,47-49

Und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem. Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters. Ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe.

Jesaja 53,5

Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet, um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten. Und durch seine Wunden sind wir heil geworden.

Galater 2,20

Ich lebe, doch nur nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben hat.

Kolosser 2,13-15

Und Gott hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in Unbeschnittenheit eures Fleisches und hat uns vergeben alle Sünden. Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte und Gewalten ihre Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert.

Jesaja 6,8

Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.

Weitere Referenzen

  • → 1. Mose 2
  • → 2. Korinther 5,21
  • → Epheser 1

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Das Evangelium aktiv weitergeben: Nutze die Gabe, die Gott dir bei der Wiedergeburt geschenkt hat, und verkündige die Botschaft von Buße und Vergebung den Menschen in deiner Umgebung. Frage dich: Wissen deine Nachbarn vom Evangelium?
  • 2 Missions- und Gebetsunterstützung: Unterstütze Missionare wie Joni und Rahel durch Gebet und finanzielle Gaben. Trage dich in die WhatsApp-Gruppe ein oder nimm eine Gebetskarte mit, um regelmäßig für sie zu beten.
  • 3 Kurzzeitmission erwägen: Erwäge, selbst für zwei Wochen bis drei Monate auf einem Missionsfeld zu dienen. Stelle deine Zeit und Kraft Gott zur Verfügung, auch wenn du keine besonderen Qualifikationen hast.
  • 4 Vergebung verstehen und leben: Vertiefe dein Verständnis davon, was Vergebung bedeutet: Jesus hat die Konsequenz für deine Schuld übernommen. Lebe aus dieser Erkenntnis heraus und gib sie weiter.
  • 5 Den Fokus auf Christus behalten: Verliere dich nicht im frommen Alltag oder in kirchlichen Aktivitäten, sondern bleibe in der lebendigen Beziehung zu Jesus Christus verankert. Bete für geistliche Wachsamkeit.

Impulse aus der Woche ab 31. August

  1. Tag 1 von 7 · 31. August Der Missionsauftrag an alle Gläubigen

    Jesus gibt seinen Jüngern den großen Missionsauftrag: 'Geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe.' Dieser Auftrag gilt nicht nur speziell ausgebildeten Missionaren, sondern jedem wiedergeborenen Christen. Jesus spricht diese Worte mit der Vollmacht dessen, dem 'alle Macht im Himmel und auf Erden' gegeben ist. Er ist der Weisungsberechtigte, die höchste Autorität. Wenn wir Jesus als unseren Herrn und Heiland angenommen haben, haben wir die Gabe erhalten, das Evangelium von Buße und Vergebung zu verkündigen. Diese Aufgabe ist zugleich eine Gabe - ein Geschenk und eine Fähigkeit, die Gott uns schenkt. Der Auftrag ist klar: Wir sollen nicht nur in unseren Gemeinden bleiben, sondern hinausgehen zu allen Völkern - auch zu unseren Nachbarn, Kollegen und Freunden.

    Matthäus 28,18-20

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo er dich heute hinsenden möchte, um das Evangelium weiterzugeben.

    Zum Nachdenken

    Sehe ich den Missionsauftrag als meine persönliche Aufgabe oder nur als etwas für professionelle Missionare?

  2. Tag 2 von 7 · 1. September Leben ohne Vergebung

    In vielen indigenen Völkern gab es kein Wort für 'Vergebung' in ihrer Sprache. Die Menschen lebten in ständiger Angst vor Rache, vor Geistern und vor dem Tod. Sie kannten keine Hoffnung auf Erlösung oder Frieden mit Gott. Dies zeigt uns, wie kostbar das Geschenk der Vergebung ist, das wir in Jesus haben. Die Schrift sagt: 'Er hat unsere Sünde selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen. Durch seine Wunden sind wir heil geworden.' Jesus trug am Kreuz alle Schuld, Versagen und Sünde - unsere Wut, unseren Hass, unsere falschen Worte und Taten. Während diese Völker jahrhundertelang in Finsternis lebten, haben wir das Licht des Evangeliums. Doch wie oft schätzen wir es nicht wert genug? Wie oft vergessen wir im Alltag, welch großes Geschenk uns gegeben wurde - der Zugang zu Gott durch Vergebung?

    1. Petrus 2,22-24

    Gebet

    Danke Jesus heute bewusst dafür, dass er deine Schuld am Kreuz getragen hat und dir Vergebung schenkt.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich mit der Dankbarkeit für Vergebung, oder nehme ich dieses kostbare Geschenk als selbstverständlich hin?

  3. Tag 3 von 7 · 2. September Die Liebe des Retters

    Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, der allmächtig, allwissend und allgegenwärtig ist, sandte seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde. 'Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seine göttlichen Rechte. Er verzichtete auf alles. Er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren.' Jesus verließ die Herrlichkeit des Himmels aus Liebe zu dir. Er ging als Schöpfer zu seinen Geschöpfen, weil er dir gnädig sein möchte. Am Kreuz wurde er, der ohne Schuld war, zur Sünde, damit du wieder Zugang zu Gott hast. 'Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder. Als er litt, drohte er nicht.' Diese Liebe ist unbegreiflich groß. Jesus erduldete Spott, Hohn, Schläge und Peitschenhiebe - alles aus Liebe zu dir und mir. Er beseitigte die Trennung von Gott, damit wir Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater haben können.

    Philipper 2,6-8

    Gebet

    Nimm dir Zeit, Jesus für seine unbegreifliche Liebe zu danken, die ihn ans Kreuz geführt hat.

    Zum Nachdenken

    Wie reagiere ich auf diese unfassbare Liebe Jesu - gleichgültig, dankbar, oder mit dem Wunsch, diese Liebe weiterzugeben?

  4. Tag 4 von 7 · 3. September Missionare sind keine Übermenschen

    Jonathan und Rahel teilten eine wichtige Erkenntnis aus ihrer Missionszeit: 'Missionare sind keine Übermenschen.' Oft haben wir das Bild, dass Missionare besonders heilig oder besonders toll sein müssen. Doch Missionare sind einfache Menschen, die sich von Gott gebrauchen lassen. Auch in der Missionsstation in Brasilien gab es Konflikte im Team und Schwierigkeiten. Doch diese Menschen hatten auf Gottes Ruf geantwortet, wie Jesaja es tat: 'Ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.' Der Missionsauftrag erfordert keine Perfektion, sondern Verfügbarkeit. Es geht nicht darum, dass wir fehlerlos sind, sondern dass wir bereit sind, uns von Gott senden zu lassen - sei es nach Brasilien oder zu unserem Nachbarn. Gott benutzt gewöhnliche Menschen für außergewöhnliche Aufgaben, wenn sie sich ihm zur Verfügung stellen.

    Jesaja 6,8

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, deine Unvollkommenheit anzuerkennen und dich trotzdem von ihm gebrauchen zu lassen.

    Zum Nachdenken

    Welche Ausreden halte ich an, die mich davon abhalten, für Gott verfügbar zu sein?

  5. Tag 5 von 7 · 4. September Zeit mit Menschen verbringen ist Mission

    Eine wichtige Lektion aus der Missionsarbeit in Brasilien war: Zeit für Menschen haben ist Mission. Jonathan baute mit Kindern Räusen, ging mit ihnen angeln und spielte draußen. Rahel verbrachte Zeit mit Frauen beim Handarbeiten und Lesen lernen. Diese einfachen Tätigkeiten waren genauso Missionsarbeit wie das Unterrichten biblischer Geschichten. Wir denken oft, Mission bedeutet nur, die Bibel weiterzugeben oder zu predigen. Doch Menschen brauchen echte Beziehungen. Sie brauchen jemanden, der Zeit mit ihnen verbringt, der ihnen zuhört, der mit ihnen lacht und lebt. In unserer hektischen Welt ist Zeit ein hohes Gut - vielleicht eines der kostbarsten Geschenke, die wir anderen geben können. Jesus selbst verbrachte drei Jahre mit seinen Jüngern im alltäglichen Leben. Er aß mit ihnen, ging mit ihnen spazieren, erlebte mit ihnen Freude und Leid. Diese Zeit miteinander war die Grundlage für alles, was er sie lehrte.

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wem du heute deine Zeit schenken sollst, und gib dir Weisheit, Prioritäten richtig zu setzen.

    Zum Nachdenken

    Für wen in meinem Umfeld könnte ich mir bewusst Zeit nehmen, um echte Beziehung aufzubauen?

  6. Tag 6 von 7 · 5. September Gottes Versorgung und Treue

    Jonathan und Rahel bezeugten Gottes wunderbare Versorgung während ihres Praktikums: Das gesamte dreimonatige Praktikum wurde durch Spenden gedeckt - mit genau 40 Euro Überschuss. Sie erlebten, wie Gott eine Lücke in den Wolken öffnete, damit sie nach Labria fliegen konnten. Sie bekamen kostenlose Flüge, eine vermietete Wohnung und unerwartete Hilfe. Diese Erfahrungen zeigen: Wenn wir in Gottes Willen gehen, versorgt er uns. Das bedeutet nicht, dass alles einfach wird oder dass wir keine Herausforderungen haben. Jonathans Rückenschmerzen und andere Schwierigkeiten waren real. Doch Gottes Treue und Versorgung waren größer. Dies gilt nicht nur für Missionare auf fremden Kontinenten, sondern für jeden Gläubigen. Wenn Gott dich zu einem Schritt des Glaubens ruft - sei es ein neuer Dienst, eine schwierige Entscheidung oder ein Opfer - wird er dich nicht im Stich lassen. Seine Treue ist verlässlich, gestern, heute und in Ewigkeit.

    Gebet

    Danke Gott für seine bisherige Treue in deinem Leben und vertraue ihm für die Zukunft.

    Zum Nachdenken

    In welchem Bereich meines Lebens muss ich mehr auf Gottes Versorgung vertrauen, statt aus Angst zurückzuhalten?

  7. Tag 7 von 7 · 6. September Den Fokus auf Christus behalten

    Das wichtigste Gebetsanliegen von Jonathan und Rahel für ihre Zeit in der Bibelschule ist bemerkenswert: 'Dass wir uns nicht in der Schule verlieren, sondern in Christus wirklich finden - immer wieder.' Selbst in frommen Umgebungen, sogar in Bibelschulen, kann man Gott im Alltag vergessen. Dies ist eine Warnung für uns alle. Wir können in Gottesdienste gehen, christliche Musik hören, in Kleingruppen sein - und dennoch den Fokus auf Jesus verlieren. Wir können so beschäftigt sein mit religiösen Aktivitäten, dass wir die lebendige Beziehung zu Christus vernachlässigen. Doch Jesus gibt uns eine wunderbare Verheißung: 'Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit.' Er ist nicht nur bei uns an Sonntagen oder bei besonderen Anlässen. Er ist jeden Tag bei uns, in jeder Situation, in jedem Moment. Die Herausforderung ist, uns dessen bewusst zu bleiben und in seiner Gegenwart zu leben.

    Matthäus 28,20

    Gebet

    Bitte Jesus, dir jeden Tag neu zu begegnen und deinen Fokus auf ihn zu richten, egal was um dich herum geschieht.

    Zum Nachdenken

    Was lenkt mich im Alltag am meisten von der bewussten Gemeinschaft mit Jesus ab, und wie kann ich das ändern?