Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg
Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der Fluch des Gesetzes und Christi Erlösung
Aus der Predigt „25.10.2026 | Gottesdienst“ vom 25. Oktober
Neue Impulse zur aktuellen Predigt ab 29. Oktober
Paulus schreibt: 'Alle, die auf die Einhaltung des Gesetzes vertrauen, sind unter einem Fluch. Denn es steht geschrieben: Fluch über jeden, der nicht alles erfüllt, was im Gesetzbuch geschrieben steht.' Gottes Gesetz ist vollkommen heilig und gerecht – aber wir können es nicht einhalten. Eine einzige Übertretung, selbst nur in Gedanken, reicht aus, und wir fallen durch.
Doch dann kommt die herrliche Botschaft: 'Von diesem Fluch des Gesetzes hat Christus uns freigekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch auf sich nahm.' Jesus, der Sohn Gottes, hat als Einziger das Gesetz vollkommen erfüllt. Dann nahm er unseren Fluch auf sich und ließ sich dafür am Kreuz von Gott richten. Nur in Jesus finden wir Befreiung von der Verurteilung. Diese Wahrheit sollte uns zu tiefster Anbetung führen.
Weiterlesen
"
Paulus schreibt: 'Alle, die auf die Einhaltung des Gesetzes vertrauen, sind unter einem Fluch. Denn es steht geschrieben: Fluch über jeden, der nicht alles erfüllt, was im Gesetzbuch geschrieben steht.' Gottes Gesetz ist vollkommen heilig und gerecht – aber wir können es nicht einhalten. Eine einzige Übertretung, selbst nur in Gedanken, reicht aus, und wir fallen durch. Doch dann kommt die herrliche Botschaft: 'Von diesem Fluch des Gesetzes hat Christus uns freigekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch auf sich nahm.' Jesus, der Sohn Gottes, hat als Einziger das Gesetz vollkommen erfüllt. Dann nahm er unseren Fluch auf sich und ließ sich dafür am Kreuz von Gott richten. Nur in Jesus finden wir Befreiung von der Verurteilung. Diese Wahrheit sollte uns zu tiefster Anbetung führen.
Paulus schreibt: 'Alle, die auf die Einhaltung des Gesetzes vertrauen, sind unter einem Fluch. Denn es steht geschrieben: Fluch über jeden, der nicht alles erfüllt, was im Gesetzbuch geschrieben steht.' Gottes Gesetz ist vollkommen heilig und gerecht – aber wir können es nicht einhalten. Eine einzige Übertretung, selbst nur in Gedanken, reicht aus, und wir fallen durch. Doch dann kommt die herrliche Botschaft: 'Von diesem Fluch des Gesetzes hat Christus uns freigekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch auf sich nahm.' Jesus, der Sohn Gottes, hat als Einziger das Gesetz vollkommen erfüllt. Dann nahm er unseren Fluch auf sich und ließ sich dafür am Kreuz von Gott richten. Nur in Jesus finden wir Befreiung von der Verurteilung. Diese Wahrheit sollte uns zu tiefster Anbetung führen.
Herr Jesus, danke, dass du den Fluch für mich getragen hast. Ich kann es nicht fassen – aber ich vertraue darauf und bete dich an.
Verstehst du wirklich, welchen Kelch des Zornes Jesus für dich getrunken hat? Wie verändert das deine Haltung zu ihm?
Aufnahme vom 19. August 2026
Predigt 19.08.2026 / 1. Samuel 12
Mittwoch, 19. August 2026 1 Timotheus 1,17 Kernaussage Samuel war ein treuer Diener Gottes, der sein Leben Gott geweiht hat und in drei Ämtern (Richter, Priester, Prophet) diente. Am Ende seines Richteramtes legt er Rechenschaft ab und zeigt, dass trotz möglicher Enttäuschungen ein Leben im Dienst für Gott mit Aufrichtigkeit, Fürbitte und Lehre gekennzeichnet sein soll. Jeder Christ wird eines Tages vor dem Richterstuhl Christi Rechenschaft ablegen müssen.
Diese Bibelstunde behandelt 1. Samuel Kapitel 12 und betrachtet das Leben und den Dienst des Propheten Samuel am Ende seines Richteramtes. Samuel, der drei Ämter innehatte - Richter, Priester und Prophet - legt im Alter von etwa 70 Jahren Rechenschaft über seinen Dienst ab. Die Predigt zeigt, wie Samuel trotz der Enttäuschung über das Volk, das einen menschlichen König forderte, seinem Gott treu blieb und weiterhin für das Volk betete und es lehrte.
Die Botschaft betont die Wichtigkeit der Rechenschaft vor Gott, die jeder Gläubige eines Tages vor dem Richterstuhl Christi ablegen wird. Samuel wird als außergewöhnliches Vorbild dargestellt - ein Diener, über den die Bibel nichts Negatives berichtet. Seine Söhne folgten leider nicht seinem Beispiel, was die Herausforderungen im Dienst und in der Familie verdeutlicht. Der Abend schließt mit einem Gebetsaufruf für Missionare in Papua-Neuguinea und betont die Bedeutung des Gebets für das Missionswerk, da Gott ernsthafte Gebete gebraucht, um sein Werk auf der Erde zu vollbringen. Weiterlesen
19.08.2026 / 1. Samuel 12
Samuel war ein treuer Diener Gottes, der sein Leben Gott geweiht hat und in drei Ämtern (Richter, Priester, Prophet) diente. Am Ende seines Richteramtes legt er Rechenschaft ab und zeigt, dass trotz möglicher Enttäuschungen ein Leben im Dienst für Gott mit Aufrichtigkeit, Fürbitte und Lehre gekennzeichnet sein soll. Jeder Christ wird eines Tages vor dem Richterstuhl Christi Rechenschaft ablegen müssen.
Hauptthemen (7)
1. Samuel als Vorbild eines treuen Dieners
- • Samuel hatte drei Ämter inne: Richter, Priester und Prophet
- • Die Bibel berichtet ausschließlich positiv über Samuels Dienst
- • Er diente von seiner Jugend bis ins hohe Alter (circa 70 Jahre als Richter, lebte bis 104-105 Jahre)
- • Samuel war ein Vorbild für das Volk Israel
2. Die Rechenschaft eines Richters
- • Samuel legt öffentlich Rechenschaft ab vor Gott und dem Volk
- • Er fragt: Wessen Ochsen oder Esel habe ich genommen? Wen habe ich übervorteilt oder misshandelt?
- • Das Volk bestätigt seine Integrität und Aufrichtigkeit
- • Samuel stand bewusst vor dem Herrn und wusste, dass Gott seinen Dienst bewertet
3. Familie und Dienst
- • Samuels Söhne Joel und Abija folgten nicht seinem Vorbild
- • Seine Söhne nahmen Bestechungsgeld und beugten das Recht
- • Samuel setzte seine Söhne selbst als Richter ein, obwohl normalerweise Gott die Richter berief
- • Diener Gottes müssen Opfer bringen, auch in der Familie
- • Die Gemeinde soll für Diener und ihre Familien beten
4. Der Rückblick eines Priesters
- • Samuel erinnert das Volk an Gottes treue Hand durch die Geschichte
- • Er zeigt, wie Gott sie immer wieder aus der Hand der Feinde gerettet hat
- • Der Auftrag des Priesters ist es, das Volk zu belehren
- • Samuel warnt vor Abfall und ruft zur Treue auf
5. Die Sicht eines Propheten
- • Samuel ruft zur Buße auf und demonstriert Gottes Macht durch Donner und Regen zur Erntezeit
- • Das Volk erkennt seine Schuld, einen König begehrt zu haben
- • Echte Buße umfasst: Sündenerkenntnis, Reue, Scham, Bekenntnis, Hass auf die Sünde und Lassen der Sünde
- • Samuel verspricht, weiter für das Volk zu beten und es zu lehren
6. Rechenschaft vor Christus
- • Christen werden vor dem Richterstuhl Christi erscheinen
- • Jeder wird Rechenschaft ablegen für das, was er durch den Leib gewirkt hat, sei es gut oder böse
- • Es geht nicht um Errettung, sondern um Belohnung
- • Unser Werk wird wie durch Feuer geprüft werden
- • Wichtig ist, sich im Leben immer wieder zu prüfen
7. Mission und Gebet
- • Gebete der Gläubigen sind entscheidend für die Missionsarbeit
- • Familie Hansen und Bukowski dienen in Papua-Neuguinea unter dem Kowol-Stamm
- • Bibelübersetzung ist wichtig für nachhaltiges Werk
- • Vorbereitung ist entscheidend: je länger die Vorbereitung, desto tiefgehender das Werk
- • Gläubige zu Hause können durch Gebet genauso viel bewirken wie Missionare vor Ort
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Dem Gott der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinweisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Saul aber sprach, es soll an diesem Tag niemand sterben, denn der Herr hat heute Rettung gegeben in Israel. Und Samuel sprach zum Volk, kommt, lasst uns nach Gilgal gehen und das Königtum dort erneuern. Da ging das ganze Volk nach Gilgal und machte dort Saul zum König vor dem Herrn in Gilgal. Und sie schlachteten dort Friedensopfer vor dem Herrn. Und Saul und alle Männer Israels freuten sich dort sehr.
Samuel aber sprach zu ganz Israel... Ich aber bin vor euch hergegangen von meiner Jugend an bis zu diesem Tag.
Hier bin ich. Leg Zeugnis ab gegen mich vor dem Herrn und vor seinem Gesalbten. Wessen Ochsen habe ich genommen oder wessen Esel habe ich genommen? Wen habe ich übervorteilt? Wen habe ich misshandelt?...
Denn dazu ist Christus auch gestorben und auch verstanden und wieder lebendig geworden, dass er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei... so wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
Wir sind aber getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandeln und daheim zu sein bei dem Herrn... denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
Wenn jemand auf diesem Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird.
Samuel aber wuchs heran und der Herr war mit ihm und ließ keines von allen seinen Worten auf die Erde fallen. Und ganz Israel, von Dan bis Beersheba, erkannte, dass Samuel als ein Prophet des Herrn bestätigt war.
Samuel aber diente vor dem Herrn und der Knabe war mit einem leinenden Efod umgürtet.
Und Samuel nahm ein Mehlschlamm und opferte es vollständig als Brandopfer dem Herrn. und Samuel schrie zum Herrn für Israel und der Herr erhörte ihn.
Denn ich werde schon geopfert und die Zeit meines Aufbruchs ist nah. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit...
ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Gedeihen geschenkt
Weitere Referenzen
- → 1 Samuel 12
- → 1 Samuel 8,2-3
- → 1 Samuel 7,1-6
- → Apostelgeschichte 13,20
- → Matthäus 20,20-22
- → 1 Samuel 2,29
- → 1 Samuel 3,13
- → 1 Könige 1,5-6
Praktische Anwendung (6)
- 1 Regelmäßige Selbstprüfung vor Gott: Wie Samuel sollten wir uns immer wieder fragen, wie wir dem Herrn dienen und ob unser Dienst aufrichtig und selbstlos ist. Wichtig ist, schon jetzt Rechenschaft abzulegen und das Leben zu korrigieren.
- 2 Für Diener und deren Familien beten: Jeder Dienst kostet Opfer, besonders für Familien. Wir sollten für alle Diener in der Gemeinde, ihre Ehepartner und Familien beten, die Zeit, Urlaub und Finanzen opfern, um dem Herrn zu dienen.
- 3 Ein ungeteiltes, bußfertiges und opferbereites Herz bewahren: Wir sollten den Herrn um ein ungeteiltes Herz bitten, bereit sein zur Buße, wenn wir versagen, und ein opferbereites Herz für den Dienst haben.
- 4 Treue im Fürbittgebet für Mission: Gläubige zu Hause können durch treue, gläubige Gebete genauso viel auf dem Missionsfeld bewirken wie Missionare vor Ort. Wir sollten konkret für Missionare wie Familie Hansen und Bukowski in Papua-Neuguinea beten.
- 5 Die richtige Einstellung und Motivation im Dienst pflegen: Wir sollten uns immer wieder fragen, warum wir dienen und für wen. Der Dienst soll zur Verherrlichung Gottes geschehen mit dem Bewusstsein, dass wir eines Tages Rechenschaft ablegen werden.
- 6 Gottes Gnaden feiern: Wie Israel nach dem Sieg in Gilgal ein Friedensopfer brachte, sollten auch wir die Gnadenerweise Gottes würdig zum Ausdruck bringen und feiern, was Gott in unserem Leben tut.
Impulse aus der Woche ab 20. August
-
Tag 1 von 7 · 20. August Rechenschaft vor Gott ablegen
Samuel steht am Ende seines Richterdienstes und legt Rechenschaft ab – vor dem Volk und vor Gott. Mit etwa 70 Jahren fragt er: 'Wessen Ochsen habe ich genommen? Wen habe ich übervorteilt? Von wessen Hand habe ich Bestechungsgeld genommen?' Das Volk bestätigt seine Integrität. Diese Szene erinnert uns daran, dass wir alle eines Tages vor dem Richterstuhl Christi erscheinen werden. Paulus schreibt: 'Wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse' (2. Korinther 5,10). Als Erlöste müssen wir keine Angst haben, aber wir werden Rechenschaft ablegen für unser Leben. Samuels Vorbild zeigt uns: Ein gewissenhafter Dienst vor Gott ist möglich. Er diente selbstlos, ohne persönliche Bereicherung, mit aufrichtigem Herzen. Wie sieht unser Dienst aus, wenn wir ihn heute vor Gott prüfen?
1. Samuel 12,1-5
GebetBitte Gott, dir ein gewissenhaftes Herz zu schenken, das im Bewusstsein seiner Gegenwart lebt und dient.
Zum NachdenkenFür welche Bereiche meines Lebens und Dienstes werde ich eines Tages vor Christus Rechenschaft ablegen müssen?
-
Tag 2 von 7 · 21. August Ein Leben in drei Ämtern
Samuel war außergewöhnlich: Er diente als Richter, Priester und Prophet. Als Prophet offenbarte Gott ihm sein Wort und 'ließ keines von allen seinen Worten auf die Erde fallen'. Als Priester brachte er Opfer vor dem Herrn. Als Richter führte er das Volk und sprach Recht. Über Samuels Leben berichtet die Bibel nichts Negatives – eine seltene Auszeichnung in der Heiligen Schrift. Über Mose, David und andere große Diener werden auch Fehler berichtet, aber über Samuel schweigt die Bibel in dieser Hinsicht. Dennoch war Samuel ein Mensch wie wir, mit Herausforderungen und Enttäuschungen. Seine Söhne folgten nicht seinem Vorbild. Das Volk verwarf Gott als König. Doch Samuel blieb treu. Seine Treue lag nicht in Erfolg oder perfekten Umständen, sondern in seinem ungeteilten Herzen für Gott. Auch wir sind berufen, in verschiedenen 'Ämtern' zu dienen – als Eltern, Kollegen, Gemeindemitglieder – mit derselben Hingabe.
1. Samuel 3,19-21; 7,9-10; 7,15-17
GebetDanke Gott für die Vorbilder der Bibel und bitte um Treue in allen Bereichen, wo er dich zum Dienst berufen hat.
Zum NachdenkenIn welchen verschiedenen 'Ämtern' oder Rollen hat Gott mich berufen zu dienen, und diene ich ihm dort mit ganzem Herzen?
-
Tag 3 von 7 · 22. August Die Herausforderung der Familie
Eine der größten Enttäuschungen in Samuels Leben waren seine Söhne Joel und Abija. Die Bibel berichtet: 'Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen, sondern gingen auf Gewinn aus und nahmen Geschenke und beugten das Recht.' Samuel setzte sie als Richter ein – eine Entscheidung, die vom üblichen göttlichen Berufungsmuster abwich. Samuel war viel unterwegs im Dienst, reiste zwischen Rama, Bethel, Gilgal und Mizpah. Jeder Dienst kostet Opfer, auch von der Familie. Die Bibel erwähnt Samuels Frau nicht einmal mit Namen. Wir wissen nicht, welche Rolle sie spielte oder welche Kämpfe die Familie durchmachte. Diese ehrliche biblische Darstellung erinnert uns: Selbst treue Diener können in der Erziehung ihrer Kinder Herausforderungen erleben. Jedes Kind muss sich selbst entscheiden, Gott nachzufolgen. Gleichzeitig sind wir aufgerufen, für Diener und ihre Familien zu beten, die Opfer bringen für das Reich Gottes.
1. Samuel 8,1-3
GebetBete für die Familien der Diener in deiner Gemeinde, dass Gott sie stärkt, segnet und beschützt.
Zum NachdenkenBete ich regelmäßig für die Familien und Ehepartner derer, die in der Gemeinde dienen?
-
Tag 4 von 7 · 23. August Trotz Enttäuschung treu bleiben
Das Volk Israel verwarf Gott als König und forderte einen menschlichen Herrscher. Samuel war enttäuscht – nicht von sich selbst, sondern vom Volk. Doch wie reagierte er? Er hätte verbittert zurücktreten können. Stattdessen diente er weiter. Samuel rief das Volk zur Umkehr: 'Wenn ihr nun den Herrn fürchtet und ihm dient und seiner Stimme gehorcht und gegen den Befehl des Herrn nicht widerspenstig seid... wenn ihr aber der Stimme des Herrn nicht gehorcht, so wird die Hand des Herrn gegen euch sein wie gegen eure Väter.' Enttäuschung im Dienst ist real – wenn Menschen nicht so reagieren, wie wir hoffen, wenn Opfer nicht gewürdigt werden, wenn Ergebnisse ausbleiben. Doch Samuels Vorbild zeigt: Wahre Treue richtet sich nicht nach Erfolg oder Anerkennung, sondern nach Gottes Auftrag. Wir dienen nicht Menschen, sondern dem Herrn. Das bewahrt uns vor Verbitterung und Resignation.
1. Samuel 12,12-15
GebetBitte Gott um ein Herz, das auch in enttäuschenden Umständen treu bleibt und ihm allein dienen möchte.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Dienst, wo Enttäuschung mich davon abhält, treu weiterzumachen?
-
Tag 5 von 7 · 24. August Echte Buße von ganzem Herzen
Als das Volk seine Sünde erkannte, einen König begehrt zu haben, sprach Samuel Worte der Gnade: 'Fürchtet euch nicht. Ihr habt zwar alle dieses Böse getan, doch weicht nicht von der Nachfolge des Herrn ab, sondern dient dem Herrn von ganzem Herzen.' Echte Buße beinhaltet mehrere Schritte: Sündenerkenntnis, Reue, Scham über die Sünde, Bekenntnis vor Gott, die Sünde hassen und schließlich die Sünde lassen. Gott sucht keine oberflächliche Religiosität, sondern ein Herz, das sich vollständig ihm zuwendet. Samuel versicherte dem Volk: 'Der Herr aber wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verstoßen, denn es hat dem Herrn gefallen, euch zu seinem Volk zu machen.' Gottes Gnade ist größer als unser Versagen. Er ruft uns zur Umkehr, nicht zur Verzweiflung. Ein bußfertiges Herz ist der Beginn echter Erneuerung und tieferer Gemeinschaft mit Gott.
1. Samuel 12,20-22
GebetBitte Gott, dir ein bußfertiges Herz zu schenken, das Sünde erkennt, hasst und lässt.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich nur oberflächliche Buße getan habe, statt von ganzem Herzen umzukehren?
-
Tag 6 von 7 · 25. August Die Macht des Fürbittgebets
Samuel beschließt seine Rede mit einem erstaunlichen Bekenntnis: 'Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem Herrn zu versündigen, dass ich aufhören sollte, für euch zu beten und euch den guten und richtigen Weg zu lehren.' Für Samuel wäre es Sünde gewesen, nicht mehr für das Volk zu beten! Das zeigt, wie ernst er die Fürbitte nahm. Gebet war nicht optional, sondern zentraler Bestandteil seines Dienstes. Trotz der Enttäuschung über das Volk verpflichtete er sich, weiter für sie einzustehen. Auch wir sind aufgerufen, füreinander zu beten – besonders für die, die im Dienst stehen, für Missionare, für Familien, für die nächste Generation. Gott gebraucht ernsthafte Gebete, um sein Werk auf dieser Erde zu vollbringen. Ein gläubiger Christ, der treu betet, kann möglicherweise genauso viel bewirken wie jemand, der vor Ort dient. Fürbitte ist kein Nebenprodukt des Glaubens, sondern seine Kraftquelle.
1. Samuel 12,23
GebetVerpflichte dich neu, treu für Menschen in deinem Umfeld und im Missionswerk zu beten.
Zum NachdenkenFür wen hat Gott mich berufen, regelmäßig und ernsthaft Fürbitte zu tun?
-
Tag 7 von 7 · 26. August Ein Leben, das zählt
Samuel legte mit 70 Jahren sein Richteramt nieder, aber er diente weitere 35 Jahre als Prophet und Priester. Er salbte noch David zum König und blieb bis zu seinem Tod im Dienst. Sein Leben zeigt: Treue Nachfolge endet nicht mit dem Ruhestand. Paulus fasste sein Leben ähnlich zusammen: 'Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit.' Beide Männer blickten auf ein Leben zurück, das für Gott zählte. Wir sind berufen, mit demselben Ziel zu leben: ein ungeteiltes, bußfertiges, opferbereites Herz; die richtige Motivation im Dienst; die Bereitschaft, eines Tages Rechenschaft abzulegen. 'So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben' (Römer 14,12). Möge unser Leben am Ende bezeugen: 'Dir gebührt die Ehre. Du bist groß. Niemand anders ist wie du.'
2. Timotheus 4,6-8
GebetDanke Gott für die Vorbilder treuer Diener und bitte ihn, dein Leben so zu gestalten, dass es ihm wohlgefällt.
Zum NachdenkenWenn ich heute vor Gott stehen würde, wie würde meine Rechenschaft aussehen?