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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Ein Mann nach Gottes Herzen

Aus der Predigt „28.10.2026 / Bibel- und Gebetsabend“ vom 28. Oktober

König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben. Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen. Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.

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König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben. Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen. Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.

2. Samuel 9,1
Gebet

Bitte Gott, dir ein Herz zu geben, das ihm gefällt und in allen Lebensbereichen seine Ehre sucht.

Zum Nachdenken

In welchen Bereichen deines Lebens handelst du anders, wenn niemand zuschaut? Wie kannst du wie David dein Herz mehr auf Gott ausrichten?

Aufnahme vom 21. Juli 2026

Predigt

21.07.2026 | Seniorengottesdienst

Dienstag, 21. Juli 2026
1. Johannes 1,3-7
Kernaussage

Gott hat uns zur Gemeinschaft mit ihm und miteinander erschaffen. Diese Gemeinschaft ist vertikal mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus und horizontal mit den Geschwistern. Wahre Gemeinschaft führt zu vollkommener Freude, gegenseitiger Stärkung und Reinigung von Sünde durch das Blut Jesu Christi.

Dieser Seniorengottesdienst im Juli 2026 steht unter dem Motto 'Gut, dass wir einander haben' und behandelt das wichtige Thema der christlichen Gemeinschaft. Durch Lieder, Predigten und persönliche Zeugnisse wird deutlich gemacht, dass Gemeinschaft nicht nur ein schönes Beisammensein ist, sondern Gottes Wille für sein Volk. Die Gemeinde wird ermutigt, sowohl vertikale Gemeinschaft mit Gott als auch horizontale Gemeinschaft untereinander zu pflegen. Anhand von 1. Johannes 1,3-7 wird erklärt, dass wahre christliche Gemeinschaft aus der Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus entsteht. Diese Gemeinschaft ist notwendig für geistliches Wachstum, dient der gegenseitigen Erbauung und Ermahnung, und macht die Freude der Gläubigen vollkommen. Besonders im Alter und bei Einsamkeit ist die Gemeinschaft wichtig. Der Gottesdienst schließt mit Geburtstagsgratulationen, persönlichen Zeugnissen über Gottes Führung und einem intensiven Gebetszeit für kranke Geschwister.
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Dieser Seniorengottesdienst im Juli 2026 steht unter dem Motto 'Gut, dass wir einander haben' und behandelt das wichtige Thema der christlichen Gemeinschaft. Durch Lieder, Predigten und persönliche Zeugnisse wird deutlich gemacht, dass Gemeinschaft nicht nur ein schönes Beisammensein ist, sondern Gottes Wille für sein Volk. Die Gemeinde wird ermutigt, sowohl vertikale Gemeinschaft mit Gott als auch horizontale Gemeinschaft untereinander zu pflegen. Anhand von 1. Johannes 1,3-7 wird erklärt, dass wahre christliche Gemeinschaft aus der Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus entsteht. Diese Gemeinschaft ist notwendig für geistliches Wachstum, dient der gegenseitigen Erbauung und Ermahnung, und macht die Freude der Gläubigen vollkommen. Besonders im Alter und bei Einsamkeit ist die Gemeinschaft wichtig. Der Gottesdienst schließt mit Geburtstagsgratulationen, persönlichen Zeugnissen über Gottes Führung und einem intensiven Gebetszeit für kranke Geschwister.

Hauptthemen (6)

1. Gott hat uns zur Gemeinschaft erschaffen

  • • Gott existiert selbst in Gemeinschaft als Vater, Sohn und Heiliger Geist
  • • Menschen sind nach Gottes Ebenbild zur Gemeinschaft geschaffen
  • • Vor dem Sündenfall pflegte Gott Gemeinschaft mit Adam und Eva im Paradies
  • • Durch Christus wurde die durch Sünde gestörte Gemeinschaft wiederhergestellt

2. Vertikale Gemeinschaft mit Gott

  • • Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus durch den Heiligen Geist
  • • Gemeinschaft geschieht durch Bibellesen und Gebet
  • • Gott will ausgiebige, nicht nur kurze Gemeinschaft mit uns
  • • Intensive Beschäftigung mit Gottes Wort weckt Appetit auf mehr

3. Horizontale Gemeinschaft untereinander

  • • Gemeinschaft mit Gott führt zur Gemeinschaft mit anderen Christen
  • • Diese Gemeinschaft macht unsere Freude vollkommen
  • • Fehlende Gemeinschaft raubt die Freude und macht das Christenleben freudlos
  • • Christen sollen beständig in Gemeinschaft bleiben und Versammlungen nicht verlassen

4. Warnung vor falscher Gemeinschaft

  • • Nicht jede Gemeinschaft ist gut - schlechte Gesellschaft verdirbt gute Sitten
  • • Wer sagt, er habe Gemeinschaft mit Gott, aber in Finsternis wandelt, der lügt
  • • Gemeinschaft im Licht hat reinigende Wirkung
  • • Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde in der Gemeinschaft

5. Aufgaben der Gemeinschaft

  • • Aufeinander Acht geben und einander anspornen zu Liebe und guten Werken
  • • Einander ermahnen, besonders je näher die Wiederkunft Christi kommt
  • • Jedes Glied am Leib Christi hat eine wichtige Funktion und soll Handreichungen tun
  • • Einander die Übertretungen bekennen und füreinander beten zur Heilung
  • • Zeugnis geben von dem, was man mit Gott erlebt hat

6. Einsamkeit überwinden

  • • Einsamkeit ist eine Realität, besonders für Alleinstehende und im Alter
  • • Gott führt manchmal durch Einsamkeit zur Läuterung
  • • Das Endziel ist Gemeinschaft mit Gott und den Geschwistern
  • • Menschen sind zur Gemeinschaft geschaffen und können nicht ohne sie leben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Johannes 1,3-7

Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreibe ich euch, damit eure Freude vollkommen sei. Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandern, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander. Und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

1. Mose 1,26

Und Gott sprach, lasst uns Menschen machen nach unserem Bild. Nach dem Ebenbild Gottes, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Uns ähnlich.

1. Mose 2,18

Gott sprach, es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.

Römer 8,26

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe, denn wir wissen nicht, was wir beten sollen. Der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Offenbarung 3,20

Jesus steht vor der Tür und klopft an, um mit dem ein Mahl zu haben, ein Abendmahl.

Apostelgeschichte 2,42

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

Hebräer 10,24-25

Lasst uns aufeinander Acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zu Liebe und zu gutem Werk, indem wir unsere eigenen Versammlungen nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen oder sich zur Gewohnheit gemacht haben, sondern einander ermahnen, dass umso mehr, als ihr den Tag heransehen seht.

Epheser 4,16

Von ihm aus verbringt der ganze Leib zusammengefügt, verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun. Nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Verbauung seiner selbst, zur Liebe.

Jakobus 5,16

Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet ist gerecht und vermag viel, wenn es ernstlich ist.

1. Korinther 12,11

Dies alles bewirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will. Nun aber hat Gott die Glieder, jedes einzelne von ihnen so im Leib eingefügt, wie er gewollt hat.

Psalm 31,16

Meine Zeit steht in deinen Händen.

Offenbarung 21,4

Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein. Noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein. Denn das Erste ist vergangen.

Weitere Referenzen

  • → 1. Mose 3,8
  • → 1. Korinther 15,33
  • → Psalm 1
  • → 2. Korinther 6
  • → Epheser 5
  • → 1. Korinther 12

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Intensive Gemeinschaft mit Gott pflegen: Nicht nur kurze Stille Zeiten halten, sondern ausgiebig Bibel lesen und beten. Gott möchte ein Mahl mit uns haben, keine kurze Visite. Intensiver Umgang mit Gottes Wort weckt Appetit auf mehr.
  • 2 Aktiv Gemeinschaft mit Geschwistern suchen: Nicht der Versuchung nachgeben, sich zu isolieren, besonders im Alter. Die Nähe zu anderen Geschwistern suchen, auch wenn man manchmal keine Lust hat. Gemeinschaft ist Gottes Wille und bringt Freude.
  • 3 Aufeinander Acht geben und anspornen: Auf andere Geschwister achten, ihre Nöte sehen, einander zur Liebe und zu guten Werken ermutigen. Jeder ist ein wichtiges Glied am Leib Christi und hat eine Funktion für die Gemeinschaft.
  • 4 Zeugnis geben von Gottes Wirken: Das, was man mit Gott erlebt und gehört hat, in der Gemeinschaft weitergeben. Dies ermutigt andere Geschwister und stärkt die gemeinsame Freude im Herrn.
  • 5 Füreinander beten und bekennen: In der Gebetsgemeinschaft teilnehmen, auch mit kurzen Gebeten. Einander die Übertretungen bekennen und füreinander beten, damit Heilung und Reinigung geschehen kann.
  • 6 Versammlungen nicht verlassen: Beständig die Gottesdienste und Gemeindeversammlungen besuchen, besonders je näher die Wiederkunft Christi kommt. Diese Gemeinschaft bewahrt vor geistlichem Abrutschen.
  • 7 Im Licht wandeln: Ein Leben in der Wahrheit und im Licht führen, nicht in der Finsternis wandeln. Dadurch wird die Gemeinschaft mit Gott und untereinander aufrechterhalten und das Blut Jesu reinigt von Sünde.

Impulse aus der Woche ab 22. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 22. Juli Gemeinschaft – Gottes Wille für sein Volk

    Gemeinschaft ist kein Zufall und keine bloße soziale Aktivität – sie ist Gottes ausdrücklicher Wille für seine Kinder. Der Apostel Johannes schreibt: 'Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.' Gott selbst lebt in Gemeinschaft – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Als er den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, sprach er: 'Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild.' Wir sind also zur Gemeinschaft geschaffen und gebildet. Wahre christliche Gemeinschaft hat zwei Richtungen: vertikal zu Gott und horizontal zu unseren Geschwistern. Beide sind untrennbar verbunden. Johannes betont, dass diese Gemeinschaft unsere Freude vollkommen macht. Wenn unser geistliches Leben freudlos wird, liegt das oft an mangelnder Gemeinschaft mit Gott und mit anderen Gläubigen.

    1. Johannes 1,3-7

    Gebet

    Danke Gott, dass er dich zur Gemeinschaft mit ihm und mit anderen Gläubigen berufen hat. Bitte ihn, dir zu helfen, diese Gemeinschaft bewusst zu pflegen.

    Zum Nachdenken

    Wie pflege ich meine vertikale Gemeinschaft mit Gott durch Gebet und Bibellesen, und wie wirkt sich das auf meine horizontale Gemeinschaft mit anderen Christen aus?

  2. Tag 2 von 7 · 23. Juli Im Licht wandeln – Gemeinschaft die reinigt

    Johannes schreibt eine wichtige Wahrheit: 'Gott ist Licht und in ihm gar keine Finsternis ist.' Nicht jede Gemeinschaft ist gut und heilsam. Wer behauptet, Gemeinschaft mit Gott zu haben, aber in der Finsternis wandelt, der lügt und tut nicht die Wahrheit. Wahre christliche Gemeinschaft findet im Licht statt. 'Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander. Und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.' Diese Gemeinschaft hat eine reinigende Wirkung. Wie wir uns am Tag verschmutzen können, ohne es zu bemerken, so können wir auch geistlich verschmutzt werden. Die Gemeinschaft mit Gott und mit aufrichtigen Geschwistern hilft uns, diese Verschmutzung zu erkennen und reinigen zu lassen. Wer sich von der Gemeinschaft zurückzieht, verpasst diese wichtige geistliche Reinigung.

    1. Johannes 1,5-7

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du im Licht wandeln sollst, und danke ihm für die reinigende Kraft der Gemeinschaft mit ihm und seinen Kindern.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in meinem Leben, die ich vor der Gemeinschaft mit anderen Christen verberge, statt Reinigung und Heilung zu suchen?

  3. Tag 3 von 7 · 24. Juli Einander Acht geben und anspornen

    Im Hebräerbrief werden Christen ermahnt: 'Lasst uns aufeinander Acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zu Liebe und zu gutem Werk, indem wir unsere eigenen Versammlungen nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen.' Innerhalb von nur 30 Jahren nach Pfingsten wurde diese Ermahnung notwendig – manche hatten sich bereits von der Gemeinschaft zurückgezogen. Die Aufgabe der Gemeinschaft ist klar: Wir sollen aufeinander Acht geben, einander zur Liebe reizen und zu guten Werken anspornen. Wie reizt man zur Liebe? Indem man selbst liebt! Gute Vorbilder spornen uns an, ihnen nachzueifern. In der Gemeinschaft dürfen und sollen wir auch einander ermahnen – nicht um zu kritisieren, sondern um einander zu helfen, im Glauben zu wachsen. Je näher die Wiederkunft des Herrn rückt, desto mehr brauchen wir diese gegenseitige Ermutigung und Stärkung.

    Hebräer 10,24-25

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wem du heute ein Segen und eine Ermutigung sein kannst, und um Weisheit, andere liebevoll zu ermahnen, wenn nötig.

    Zum Nachdenken

    Auf wen gebe ich in der Gemeinde besonders Acht, und wen könnte ich durch mein Vorbild zur Liebe und zu guten Werken anspornen?

  4. Tag 4 von 7 · 25. Juli Jedes Glied ist wichtig

    Paulus verwendet das Bild des Leibes: 'Von ihm aus verbringt der ganze Leib zusammengefügt, verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun.' Jedes Glied am Leib Christi hat eine wichtige Aufgabe – ob Auge, Ohr, Hand oder Fuß. Gott hat jedem einzelnen Gaben und Aufgaben zugeteilt. Wenn du ein 'Auge' bist und dich von der Gemeinschaft zurückziehst, sieht niemand die Not, die du hättest sehen können. Wenn du ein 'Ohr' bist und fehlst, hört niemand, was Gott durch dich sagen wollte. Unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand hat jeder von uns etwas beizutragen. Dein Fehlen bedeutet einen Mangel für den ganzen Leib. Gott hat dich genau so eingefügt, wie er es wollte. Du bist nicht zufällig hier – du wirst gebraucht! Die Gemeinschaft leidet, wenn du dich entziehst.

    1. Korinther 12,12-27

    Gebet

    Danke Gott dafür, dass er dich als wichtiges Glied in seinen Leib eingefügt hat. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du anderen dienen kannst.

    Zum Nachdenken

    Welche besondere Gabe oder Fähigkeit hat Gott mir gegeben, mit der ich der Gemeinde dienen kann – auch in meinem jetzigen Lebensabschnitt?

  5. Tag 5 von 7 · 26. Juli Die Kraft der Fürbitte

    Jakobus schreibt: 'Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet ist gerecht und vermag viel, wenn es ernstlich ist.' Ein eindrucksvolles Zeugnis aus der Gemeinde zeigt die Kraft der Fürbitte: Eine Schwester und ihre Tochter gerieten auf einem Rastplatz in eine bedrohliche Situation mit verdächtigen Männern. Doch der Ehemann hatte zuvor für ihre sichere Reise gebetet. In dem kritischen Moment flohen die Angreifer plötzlich – als hätte ein Blitz eingeschlagen. Fürbitte ist keine fromme Pflichtübung, sondern ein mächtiges Werkzeug in Gottes Hand. Gott mag auch kurze Gebete – wichtig ist, dass wir überhaupt beten. In der Gemeinschaft tragen wir die Lasten und Nöte der anderen vor Gott. Wer für andere betet, steht hinter ihnen und kämpft geistlich für sie. Das ist besonders wichtig für kranke, einsame und alleinstehende Geschwister.

    Jakobus 5,16

    Gebet

    Bitte Gott, dir konkrete Menschen zu zeigen, für die du treu beten sollst, und danke ihm für die Gebete anderer, die dich tragen.

    Zum Nachdenken

    Für welche Geschwister bete ich regelmäßig, und gibt es jemanden, den Gott mir aufs Herz legt, um für ihn zu beten?

  6. Tag 6 von 7 · 27. Juli Einsamkeit überwinden durch Gemeinschaft

    Schon im Paradies vor dem Sündenfall sprach Gott: 'Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.' Einsamkeit gehört nicht zu Gottes ursprünglichem Plan. Sie kann besonders im Alter zur schweren Last werden. Ein Gedicht fasst es zusammen: 'Die Einsamkeit in unserer Zeit macht sich in den Herzen breit... raubt uns die Freude Tag für Tag.' Doch es gibt Hoffnung! Eine Witwe bezeugte: 'Ich habe viel Einsamkeit erlebt, aber der Herr war immer bei mir. Wenn ich dachte, ich kann nicht mehr, hat der Herr durch Geschwister, durch Freunde oder einen Bibelvers geholfen – eine Umarmung, ein gedrücktes Händchen.' Gott überwindet unsere Einsamkeit durch seine Gegenwart und durch die Gemeinschaft mit seinen Kindern. Das Ziel bleibt bestehen: 'Gott wird jede Träne abwischen... kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz wird mehr sein' (Offenbarung 21,4).

    1. Mose 2,18

    Gebet

    Bitte Gott, dir die einsamen Menschen in deinem Umfeld zu zeigen und gib dir Mut, auf sie zuzugehen und ihnen beizustehen.

    Zum Nachdenken

    Kenne ich jemanden, der unter Einsamkeit leidet, und wie kann ich praktisch Gemeinschaft und Trost bringen?

  7. Tag 7 von 7 · 28. Juli Gemeinsam dem Ziel entgegen

    Wir sind Pilger auf dem Weg in das ewige Land – wir haben hier keine bleibende Stadt. Diese Wahrheit verbindet alle Generationen in der Gemeinde. Ein besonderes Zeugnis zeigt die Kraft der Gemeinschaft: Eine ganze Familie kam für drei Tage zusammen – zerstreut über Kontinente. Jeden Morgen gemeinsames Frühstück, tagsüber Wanderungen, abends Andacht mit Gebet, neuen Liedern und Zeugnissen. Familien berichteten von ihrem Jahr, teilten Freuden und Nöte, beteten füreinander. Solche Gemeinschaft ist reine Gnade! Besonders bewegend: Sechs Enkel bekehrten sich und ließen sich taufen – sie haben das Ziel erkannt und den Weg zur ewigen Heimat eingeschlagen. So wachsen wir gemeinsam dem Ziel entgegen. 'Gut, dass wir einander haben' ist mehr als ein Motto – es ist eine geistliche Realität. Zusammen sind wir stark, zusammen wachsen wir, zusammen gehen wir der herrlichen Zukunft bei unserem Herrn entgegen.

    Philipper 3,14

    Gebet

    Danke Gott für die Familie der Gläubigen und bitte ihn, durch eure Gemeinschaft andere zum Glauben zu führen und alle gemeinsam dem Ziel näher zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich dazu beitragen, dass unsere Gemeinschaft nicht nur freundlich, sondern geistlich fruchtbar ist und andere zum ewigen Ziel führt?