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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

Täglicher Impuls
Dienstag

Das Herz macht den Unterschied

Gott bezeichnet David als 'einen Mann nach meinem Herzen' – welch eine Auszeichnung! Aber was machte David so besonders? Es war nicht seine Fehlerfreiheit, denn David beging schwere Sünden. Es war auch nicht seine äußere Erscheinung oder seine Begabung. Der Unterschied lag in seiner Herzenshaltung. Während König Saul äußerlich beeindruckend war – groß, schön, aus angesehener Familie – und sogar von Gott für den Dienst befähigt wurde, war sein Herz auf sich selbst ausgerichtet. David hingegen hatte ein Herz, das bereit war, sich Gott unterzuordnen. Bei dieser Frage geht es nicht um Leistung oder Perfektion. Gott sei Dank! Es geht darum, ob unser Herz bereit ist, Gott zu gehorchen, uns ihm zu unterwerfen und seine Ehre über unsere eigene zu stellen. Das ist es, was Gott sucht.

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Gott bezeichnet David als 'einen Mann nach meinem Herzen' – welch eine Auszeichnung! Aber was machte David so besonders? Es war nicht seine Fehlerfreiheit, denn David beging schwere Sünden. Es war auch nicht seine äußere Erscheinung oder seine Begabung. Der Unterschied lag in seiner Herzenshaltung. Während König Saul äußerlich beeindruckend war – groß, schön, aus angesehener Familie – und sogar von Gott für den Dienst befähigt wurde, war sein Herz auf sich selbst ausgerichtet. David hingegen hatte ein Herz, das bereit war, sich Gott unterzuordnen. Bei dieser Frage geht es nicht um Leistung oder Perfektion. Gott sei Dank! Es geht darum, ob unser Herz bereit ist, Gott zu gehorchen, uns ihm zu unterwerfen und seine Ehre über unsere eigene zu stellen. Das ist es, was Gott sucht.

Apostelgeschichte 13,22
Gebet

Bitte Gott, dein Herz zu verändern und es mehr auf ihn auszurichten als auf dich selbst.

Herausforderung

Geht es dir in deinem Glaubensleben mehr um Gottes Ehre oder um deine eigene Anerkennung?

Aufnahme vom 15. April 2026

Predigt

15.04.2026 / Bibel- und Gebetsabend

Mittwoch, 15. April 2026
Epheser 5,8-14
Kernaussage

Christen sind von der Finsternis zum Licht gekommen durch Jesus Christus und sind aufgerufen, als Kinder des Lichts zu leben. Dieses Leben im Licht bedeutet, beständig in Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit zu wandeln, sich von den unfruchtbaren Werken der Finsternis abzuwenden und die empfangenen Gnadengaben aktiv für Gottes Reich einzusetzen.

Dieser Bibel- und Gebetsabend befasst sich mit Epheser 5,8-14 und dem Thema "Leben im Licht". Die Predigt betont den radikalen Wandel vom Leben in der Finsternis zum Leben als Kinder des Lichts durch Jesus Christus. Es wird deutlich gemacht, dass Christen nicht nur sonntags, sondern beständig im Alltag als Licht leben sollen, wobei die Frucht des Lichts in Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit besteht. Die Verkündigung fordert dazu auf, das eigene Leben zu prüfen, unfruchtbare Werke der Finsternis aufzudecken und stattdessen in der Abhängigkeit von Christus zu leben. Sünden sollen bekannt und vor Gott gebracht werden, damit Reinigung und Heilung geschehen kann. Der Abend schließt mit einem Aufruf, die von Gott geschenkten Gaben treu in der Gemeinde einzusetzen, besonders in Anbetracht der nahenden Endzeit. Es wird konkret für mehr Mitarbeiter in verschiedenen Gemeindebereichen, insbesondere im Chor und in Leitungspositionen, gebetet.
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Dieser Bibel- und Gebetsabend befasst sich mit Epheser 5,8-14 und dem Thema "Leben im Licht". Die Predigt betont den radikalen Wandel vom Leben in der Finsternis zum Leben als Kinder des Lichts durch Jesus Christus. Es wird deutlich gemacht, dass Christen nicht nur sonntags, sondern beständig im Alltag als Licht leben sollen, wobei die Frucht des Lichts in Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit besteht. Die Verkündigung fordert dazu auf, das eigene Leben zu prüfen, unfruchtbare Werke der Finsternis aufzudecken und stattdessen in der Abhängigkeit von Christus zu leben. Sünden sollen bekannt und vor Gott gebracht werden, damit Reinigung und Heilung geschehen kann. Der Abend schließt mit einem Aufruf, die von Gott geschenkten Gaben treu in der Gemeinde einzusetzen, besonders in Anbetracht der nahenden Endzeit. Es wird konkret für mehr Mitarbeiter in verschiedenen Gemeindebereichen, insbesondere im Chor und in Leitungspositionen, gebetet.

Hauptthemen (4)

1. Von der Finsternis zum Licht

  • Christen waren einst Finsternis, sind jetzt aber Licht in dem Herrn
  • Diese Erinnerung an das frühere Leben soll dankbar machen
  • Der Kontrast zwischen dem Leben ohne und mit Christus ist fundamental
  • Jesus Christus ist das Licht der Welt, und in ihm werden Christen zu Licht

2. Die Frucht des Lichtes

  • Die Frucht des Lichtes besteht in Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit
  • Licht hat verschiedene Eigenschaften: es wärmt, bietet Orientierung und deckt auf
  • Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit müssen in Balance gehalten werden
  • Man darf weder nur auf Güte noch nur auf Wahrheit fokussieren, sondern braucht beides

3. Prüfung und Abkehr von der Finsternis

  • Christen sollen prüfen, was dem Herrn wohlgefällig ist
  • Keine Gemeinschaft mit unfruchtbaren Werken der Finsternis haben
  • Sünde soll bekannt und ans Licht gebracht werden
  • Reflektieren der eigenen Motivation: Geht es um Gottes Ehre oder eigene Ehre?
  • Manche Gemeinschaften müssen beendet werden, wenn sie unfruchtbar sind

4. Einander mit Gnadengaben dienen

  • Jedes Kind Gottes hat eine Gnadengabe empfangen
  • Diese Gaben sollen zur Ehre Gottes in der Gemeinde eingesetzt werden
  • Es braucht mehr Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen der Gemeinde
  • Die Gemeinde als Leib funktioniert nur, wenn alle ihre Gaben einbringen
  • Nicht nur wenige sollen die Last tragen, sondern alle entsprechend ihrer Begabung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Epheser 5,8-14

Denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis. Deckt sie viel mehr auf, denn was heimlich von ihnen getan wird, ist sogar schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird. Denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst und stehe auf aus den Toten. So wird Christus dich erleuchten.

Johannes 8,12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 1,14

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater voller Gnade und Wahrheit.

1. Johannes 1,9

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Jakobus 5,16

Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.

1. Petrus 4,3-4

Denn es ist für uns genug, dass wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifung, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendienst. Das befremdet sie, dass ihr nicht mitlauft in den gleichen heillosen Schlamm und darum lästern sie.

1. Petrus 4,7

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet.

1. Petrus 4,10-11

Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes. Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes. Wenn jemand dient, so sei es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, dem die Herrlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Weitere Referenzen

  • Galater 5,22
  • Jesaja 60,1
  • Epheser 2
  • Epheser 1
  • Epheser 4

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Tägliche Reflexion des eigenen Lebens: Morgens und abends bewusst Zeit nehmen, um zu prüfen, ob das eigene Handeln der Ehre Gottes dient oder der eigenen Ehre. Eine Routine entwickeln, um ehrlich vor Gott zu sein.
  • 2 Sünde bekennen und ans Licht bringen: Sünden nicht verbergen, sondern vor Gott und vor vertrauenswürdigen Geschwistern bekennen, damit Heilung, Reinigung und gegenseitige Fürbitte geschehen kann.
  • 3 Abkehr von unfruchtbaren Gemeinschaften: Prüfen, ob bestimmte Beziehungen oder Gemeinschaften dem geistlichen Wachstum dienen oder hinderlich sind. Sich gegebenenfalls von Umgebungen trennen, die von der Finsternis geprägt sind.
  • 4 Die eigenen Gnadengaben entdecken und einsetzen: Aktiv werden in der Gemeinde, sich ausprobieren in verschiedenen Diensten und auf Verantwortungsträger zugehen, um herauszufinden, wo die eigenen Gaben am besten eingesetzt werden können.
  • 5 Verbindlicher Dienst in der Gemeinde: Sich nicht nur punktuell engagieren, sondern verbindlich in Bereichen wie Chor, Musik, Leitung oder anderen Diensten einbringen, damit die Last nicht nur auf wenigen Schultern liegt.