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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Der Fluch des Gesetzes und Christi Erlösung

Aus der Predigt „25.10.2026 | Gottesdienst“ vom 25. Oktober

Paulus schreibt: 'Alle, die auf die Einhaltung des Gesetzes vertrauen, sind unter einem Fluch. Denn es steht geschrieben: Fluch über jeden, der nicht alles erfüllt, was im Gesetzbuch geschrieben steht.' Gottes Gesetz ist vollkommen heilig und gerecht – aber wir können es nicht einhalten. Eine einzige Übertretung, selbst nur in Gedanken, reicht aus, und wir fallen durch. Doch dann kommt die herrliche Botschaft: 'Von diesem Fluch des Gesetzes hat Christus uns freigekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch auf sich nahm.' Jesus, der Sohn Gottes, hat als Einziger das Gesetz vollkommen erfüllt. Dann nahm er unseren Fluch auf sich und ließ sich dafür am Kreuz von Gott richten. Nur in Jesus finden wir Befreiung von der Verurteilung. Diese Wahrheit sollte uns zu tiefster Anbetung führen.

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Paulus schreibt: 'Alle, die auf die Einhaltung des Gesetzes vertrauen, sind unter einem Fluch. Denn es steht geschrieben: Fluch über jeden, der nicht alles erfüllt, was im Gesetzbuch geschrieben steht.' Gottes Gesetz ist vollkommen heilig und gerecht – aber wir können es nicht einhalten. Eine einzige Übertretung, selbst nur in Gedanken, reicht aus, und wir fallen durch. Doch dann kommt die herrliche Botschaft: 'Von diesem Fluch des Gesetzes hat Christus uns freigekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch auf sich nahm.' Jesus, der Sohn Gottes, hat als Einziger das Gesetz vollkommen erfüllt. Dann nahm er unseren Fluch auf sich und ließ sich dafür am Kreuz von Gott richten. Nur in Jesus finden wir Befreiung von der Verurteilung. Diese Wahrheit sollte uns zu tiefster Anbetung führen.

Galater 3,10.13
Gebet

Herr Jesus, danke, dass du den Fluch für mich getragen hast. Ich kann es nicht fassen – aber ich vertraue darauf und bete dich an.

Zum Nachdenken

Verstehst du wirklich, welchen Kelch des Zornes Jesus für dich getrunken hat? Wie verändert das deine Haltung zu ihm?

Aufnahme vom 6. September 2026

Predigt

06.09.2026 | Gottesdienst

Sonntag, 6. September 2026
Römer 5,1-11
Kernaussage

Jesus Christus, der Gerechte, hat stellvertretend für uns Ungerechte gelitten und ist gestorben, um uns mit Gott zu versöhnen. Sein Leiden, Sterben und seine Auferstehung sind die Grundlage unserer Erlösung und ermöglichen uns Frieden mit Gott und ewiges Leben. Christus sitzt jetzt zur Rechten Gottes in Herrlichkeit, und alles ist ihm unterworfen.

Dieser Gottesdienst der ECG Bernberg konzentriert sich auf das Erlösungswerk Jesu Christi, seinen Leidensweg und seine Auferstehung. Die zentrale Botschaft betont Gottes Gnade durch Jesus Christus, der als der Gerechte für die Ungerechten gelitten hat. Die Predigt behandelt 1. Petrus 3,18-22 und zeigt auf, wie Christus durch sein Leiden und Sterben Versöhnung mit Gott ermöglicht hat. Der Gottesdienst beinhaltet Lobpreislieder, eine ausführliche Predigt über das stellvertretende Leiden Christi, und die Feier des Abendmahls. Besonders wird hervorgehoben, dass Jesus einmal für alle Sünden gelitten hat, körperlich und seelisch unsagbare Qualen ertrug, um Menschen zu Gott zu führen. Die Botschaft ermutigt die Gemeinde, im Leiden standhaft zu sein und auf Jesus zu blicken, der jetzt zur Rechten Gottes sitzt und über alle Gewalten herrscht. Der Gottesdienst schließt mit praktischen Ankündigungen und einem Aufruf zur Versöhnung mit Gott.
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Dieser Gottesdienst der ECG Bernberg konzentriert sich auf das Erlösungswerk Jesu Christi, seinen Leidensweg und seine Auferstehung. Die zentrale Botschaft betont Gottes Gnade durch Jesus Christus, der als der Gerechte für die Ungerechten gelitten hat. Die Predigt behandelt 1. Petrus 3,18-22 und zeigt auf, wie Christus durch sein Leiden und Sterben Versöhnung mit Gott ermöglicht hat. Der Gottesdienst beinhaltet Lobpreislieder, eine ausführliche Predigt über das stellvertretende Leiden Christi, und die Feier des Abendmahls. Besonders wird hervorgehoben, dass Jesus einmal für alle Sünden gelitten hat, körperlich und seelisch unsagbare Qualen ertrug, um Menschen zu Gott zu führen. Die Botschaft ermutigt die Gemeinde, im Leiden standhaft zu sein und auf Jesus zu blicken, der jetzt zur Rechten Gottes sitzt und über alle Gewalten herrscht. Der Gottesdienst schließt mit praktischen Ankündigungen und einem Aufruf zur Versöhnung mit Gott.

Hauptthemen (4)

1. Das stellvertretende Leiden Christi

  • • Jesus hat ein für alle Mal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten
  • • Sein Leiden umfasste tiefe seelische Qualen im Garten Gethsemane
  • • Er erduldete extremes körperliches Leid: Dornenkrone, Geißelung, Kreuzigung
  • • Dieses Leid sollte eigentlich uns treffen, aber Jesus hat es stellvertretend getragen
  • • Durch sein Leiden führt er uns zu Gott und versöhnt uns mit ihm

2. Die Verkündigung des Geistes Christi

  • • Der Geist Christi verkündigte schon zur Zeit Noahs den Menschen die Umkehr
  • • Noah baute die Arche während 120 Jahren, in denen Gott zur Umkehr rief
  • • Die Menschen weigerten sich zu glauben und kamen ins Gericht
  • • Auch heute ruft der Geist Christi Menschen zur Umkehr
  • • Das Wasser der Sintflut ist ein Bild für die Taufe, die unsere Rettung durch Christus symbolisiert

3. Die Herrlichkeit des auferstandenen Christus

  • • Jesus wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist
  • • Er ist auferstanden und hat Tod und Sünde besiegt
  • • Christus sitzt seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes
  • • Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen
  • • Er herrscht über allem und hält unser Leben in seiner Hand

4. Die Bedeutung des Abendmahls

  • • Das Brot symbolisiert den gebrochenen Leib Christi
  • • Das Weizenkorn musste sterben und zerrieben werden, wie Jesus leiden musste
  • • Der Wein erinnert an das Blut Jesu, das uns von aller Sünde reinigt
  • • Jesus hat den Zorneskelch des Vaters vollständig ausgetrunken
  • • Das Abendmahl ist Erinnerung an den neuen Bund durch Jesu Blut

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 5,1-11

Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erhalten haben zu der Gnade, in der wir stehen und rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt. Das Ausharren aber Bewährung. Die Bewährung aber Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben, denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand auch zu sterben wagen. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

1. Petrus 3,18-22

Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte. Und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noas, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen hindurch gerettet wurden durch das Wasser, welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi. Dieser ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

Matthäus 26,38

Da spricht er zu ihnen, meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod, bleibt hier und wacht mit mir.

Lukas 22,44

Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger. Sein Schweiß wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.

Matthäus 27,27-31

Da nahmen die Kriegsknechte des Statthalters Jesus in das Praetorium und versammelten die ganze Schar um ihn. Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel um und flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie auf sein Haupt, gaben ihm ein Rohr in die rechte Hand und beugten vor ihm die Knie, verspotteten ihn und sprachen, sei gegrüßt, König der Juden. Dann spuckten sie ihn an und nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt. Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und legten ihm seine Kleider an und sie führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.

1. Mose 6,1-7

Und es geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden. Da sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen. Da sprach der Herr, mein Geist soll nicht für immer mit dem Menschen rechten, denn er ist ja Fleisch. So sollen seine Tage 120 Jahre betragen. Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens alle Zeit nur böse, da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der Herr sprach, ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels, denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

1. Korinther 11,23-24

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm, dankte und es brach und sprach, dies ist mein Leib, der für euch ist, dies tut zu meinem Gedächtnis.

1. Korinther 11,25

Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut so oft ihr ihn trinkt zu meinem Gedächtnis.

Weitere Referenzen

  • → Jesaja 53,3-5
  • → 1. Johannes 1,7
  • → 1. Petrus 3,14-17

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Das Evangelium neu verinnerlichen: Lasst das Evangelium nicht zu einem aufgewärmten Mittagessen werden, sondern öffnet euer Herz neu für die Botschaft von Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung. Nehmt euch bewusst Zeit, darüber nachzudenken, was Jesus für euch persönlich getan hat.
  • 2 Jesus anbeten und danken: Betet Jesus bewusst für sein Erlösungswerk an. Dankt ihm dafür, dass er stellvertretend für eure Sünden gelitten hat und euch mit Gott versöhnt hat. Lasst diese Dankbarkeit euer Leben prägen, nicht nur sonntags, sondern 24/7.
  • 3 Im Leiden auf Jesus blicken: Wenn ihr zu Unrecht leidet oder für Gutes tun Schwierigkeiten erfahrt, blickt auf Jesus als das ultimative Beispiel für jemanden, der unschuldig gelitten hat. Sein Leiden gibt euch Kraft und Perspektive in euren eigenen Herausforderungen.
  • 4 Botschafter der Versöhnung sein: Lebt als Botschafter Christi und ladet Menschen zur Versöhnung mit Gott ein. Der Geist Christi, der in euch wohnt, befähigt euch, anderen die rettende Botschaft weiterzusagen, dass Rettung durch Jesus möglich ist.
  • 5 Das Abendmahl bewusst feiern: Nutzt das Abendmahl als bewusste Erinnerung an Jesu Opfer. Lasst euch durch Brot und Wein immer wieder neu vor Augen führen, dass Jesus für eure Sünden bezahlt hat und ihr durch sein Blut gereinigt seid.

Impulse aus der Woche ab 7. September

  1. Tag 1 von 7 · 7. September Die Gnade hat einen Namen

    Gnade ist nicht einfach ein theologisches Konzept – Gnade ist eine Person. Jesus Christus ist die lebendige Verkörperung der bedingungslosen Liebe Gottes zu uns Menschen. Wie das Lied zu Beginn des Gottesdienstes es ausdrückt: 'Gnade hat einen Namen, denn Gnade ist eine Person.' Jeder Tag ist ein neuer Tag der Gnade Gottes. Er lässt die Sonne aufgehen über Gerechte und Ungerechte, über seine Kinder und über die, die noch nicht zu ihm gehören. Diese Güte und Langmut Gottes zeigt sich am deutlichsten im Erlösungswerk Jesu Christi. Das Evangelium sollte nicht wie ein aufgewärmtes Essen schmecken, das seinen Geschmack verloren hat. Es sollte wie eine gute Suppe sein, die mit jedem Tag besser wird. Die Botschaft von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung ist nicht nur die Grundlage unseres Glaubens – sie ist auch die Basis unserer Nachfolge und bestimmt unsere ewige Zukunft.

    1. Petrus 3,18

    Gebet

    Danke Jesus, dass du die Gnade in Person bist. Öffne mein Herz neu für die Tiefe deiner Liebe.

    Zum Nachdenken

    Ist das Evangelium für mich zur Routine geworden, oder staune ich noch über Gottes Gnade in Jesus Christus?

  2. Tag 2 von 7 · 8. September Der Gerechte für die Ungerechten

    Petrus bringt es auf den Punkt: 'Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte.' Wenn es jemals jemanden gab, der Leid nicht verdient hat, dann ist es Jesus. Er war absolut gerecht, tat nichts Falsches und erfüllte den Willen des Vaters zu 100 Prozent. Vieles von dem Leid, das wir erfahren, haben wir uns selbst zuzuschreiben – durch Egoismus, Faulheit, Stolz oder Neid. Dazu kommt, dass wir alle unter den Folgen des Sündenfalls leben. Krankheit, Katastrophen und Tod sind in die Welt gekommen durch die Sünde. Das größte Problem aber ist: Der Zorn Gottes liegt auf uns wegen unserer Schuld. Bei Jesus war es anders. Er hat perfekt gehandelt, war völlig im Willen Gottes. Und doch nahm Gott unsere Schuld und legte sie auf den Gerechten. Was für ein Tausch! Das ist eigentlich eine Ungerechtigkeit – aber Jesus ging diesen Weg freiwillig, um uns zu befreien.

    1. Petrus 3,18

    Gebet

    Herr Jesus, danke, dass du als der Gerechte für mich Ungerechten gelitten hast. Ich kann deine Liebe kaum fassen.

    Zum Nachdenken

    Erkenne ich, dass ich die Strafe verdient hätte, die Jesus an meiner Stelle getragen hat?

  3. Tag 3 von 7 · 9. September Unsagbares Leiden für unsere Rettung

    Das körperliche und seelische Leiden Jesu ist für uns kaum vorstellbar. Im Garten Gethsemane war seine Seele 'tief betrübt bis zum Tod' – seine inneren Kämpfe waren so intensiv, dass er Blutstropfen schwitzte. Der Sohn Gottes, der nur Herrlichkeit kannte, stand kurz davor, die Sünde der Welt zu tragen. Die körperlichen Qualen waren unbeschreiblich: eine Dornenkrone wurde ihm auf den Kopf gedrückt, dann wurde mit einem Rohr darauf geschlagen. Er wurde so ausgemergelt, dass er sein Kreuz nicht mehr tragen konnte. Schließlich wurden Nägel durch seine Hände geschlagen. Warum? Der Prophet Jesaja gibt die Antwort: 'Er wurde um unserer Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten.' Dieses Leid hat Jesus für dich und mich getragen. Die Schmerzen, die eigentlich uns galten, hat er auf sich genommen. Wir können es nicht begreifen – aber wir können Jesus dafür danken und ihn anbeten.

    Jesaja 53,4-5

    Gebet

    Jesus, deine Liebe ist so groß, dass ich sie nie begreifen kann – doch danken will ich dir dafür.

    Zum Nachdenken

    Nehme ich mir Zeit, über die Intensität des Leidens nachzudenken, das Jesus für mich ertragen hat?

  4. Tag 4 von 7 · 10. September Zu Gott geführt

    Das Leiden Jesu war nicht sinnlos – es hatte ein klares Ziel: 'damit er uns zu Gott führte.' Vor dem Kreuz war da eine große Lücke zwischen uns und Gott. Wir standen auf der einen Seite, konnten uns nicht zu Gott umdrehen, weil die Sünde dazwischen war. Gott stand auf der anderen Seite und konnte sich nicht zu uns umdrehen, weil er heilig und gerecht ist. Aber dann geschah das Wunder: Gott wurde Mensch in Jesus Christus. Er ging in diese Lücke hinein, nahm die Sünde auf sich und bezahlte für sie. Er löste das Problem, das wir niemals hätten lösen können. Und dann nahm Jesus unsere Hand, drehte uns um und führte uns zu Gott. Jetzt können wir in Verbindung zu Gott leben, weil unsere Schuld bezahlt ist. Das ist die Bedeutung von Römer 5,10: 'Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.'

    Römer 5,10

    Gebet

    Vater im Himmel, danke, dass du durch Jesus den Weg zu dir freigemacht hast. Ich will täglich in dieser Beziehung leben.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich bewusst in der wiederhergestellten Beziehung zu Gott, die Jesus für mich ermöglicht hat?

  5. Tag 5 von 7 · 11. September Der Geist Christi ruft zur Umkehr

    Petrus erwähnt einen mysteriösen Aspekt: Der Geist Christi verkündigte den Geistern im Gefängnis – jenen, die zur Zeit Noahs lebten und sich weigerten zu glauben. Was bedeutet das? Zur Zeit Noahs war die Bosheit der Menschen sehr groß. Doch Gott sagte: 'Mein Geist soll nicht für immer mit dem Menschen rechten.' Er setzte eine Frist von 120 Jahren – die Zeit, in der Noah die Arche baute. Der Geist Gottes rief die Menschen zur Umkehr, während Noah das Schiff baute und warnte. Aber sie hörten nicht. Sie machten sich lustig. Und als die Türen der Arche sich schlossen, war es zu spät. Dieselbe Botschaft gilt heute: Der Geist Christi ruft Menschen zur Umkehr. Er zeigt auf das Kreuz und sagt: 'Dort ist Rettung möglich! Dort habe ich ein für alle Mal für die Sünden bezahlt.' Aber es kommt ein Tag, an dem keine Möglichkeit zur Rettung mehr besteht. Jetzt ist der Tag der Gnade.

    1. Mose 6,3

    Gebet

    Heiliger Geist, hilf mir, deine Stimme zu hören und anderen von der Rettung in Jesus zu erzählen, solange noch Zeit ist.

    Zum Nachdenken

    Höre ich auf den Ruf des Geistes Christi in meinem Leben, und wem sollte ich heute diese Botschaft weitersagen?

  6. Tag 6 von 7 · 12. September Einmal für alle Mal

    Drei kleine Worte mit gewaltiger Bedeutung: 'Christus hat einmal für Sünden gelitten.' Nicht immer wieder. Nicht unvollständig. Sondern ein für alle Mal. Der Moment, als Jesus am Kreuz rief 'Es ist vollbracht', war der Moment, in dem die Sünde besiegt wurde. Wir brauchen unsere Schuld nicht mehr abzutragen – wir können es auch gar nicht. Jesus hat es vollständig gemacht. Es ist bezahlt, und wir sind frei. Das Leiden Christi ist beendet. Er wird nicht nochmal kommen und nochmal leiden müssen. Das Erlösungswerk ist vollbracht. Das ist der gewaltige Unterschied zum alttestamentlichen Opfersystem, wo immer wieder Tiere geopfert werden mussten. Das Blut von Stieren und Böcken konnte die Sünde nie wirklich wegnehmen – es war nur ein Hinweis auf das kommende, vollkommene Opfer. Jesus ist dieses vollkommene Opfer. Sein Blut hat die Kraft, uns ein für alle Mal zu reinigen. Wenn wir das im Abendmahl feiern, erinnern wir uns daran: Es ist vollbracht!

    1. Petrus 3,18

    Gebet

    Herr Jesus, danke, dass dein Opfer vollkommen ist. Hilf mir, völlig in dieser Wahrheit zu ruhen.

    Zum Nachdenken

    Vertraue ich wirklich darauf, dass Jesu Opfer vollständig ausreicht, oder versuche ich noch, durch eigene Leistung etwas hinzuzufügen?

  7. Tag 7 von 7 · 13. September Der leidende und herrliche Christus

    Das Leid war nicht das Ende der Geschichte. Petrus schließt diesen Abschnitt mit einem triumphalen Ausruf: 'Dieser ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.' Jesus hat gelitten – aber jetzt sitzt er zur Rechten Gottes, am Platz der höchsten Macht und Majestät. Alles ist ihm unterworfen: Engel, Gewalten, Politiker, das gesamte Weltgeschehen. Jesus ist Sieger. Jesus ist Herr. In Zeiten von Terroranschlägen, Kriegen und Unsicherheit ist das eine mutmachende Botschaft: Wir gehören zum Sieger! Wir gehören zu dem, der die Sünde besiegt hat. Unser Vertrauen ruht auf Jesus, der alles vollbracht hat und wiederkommen wird. Bis dahin hält er unser Leben in seiner Hand. Wir sind unterwegs zu ihm. Wir werden ihn anbeten, vor ihm niederfallen und 'Heilig, heilig, heilig' rufen. Würdig ist das Lamm, das geopfert wurde – der leidende und herrliche Christus, gestern, heute und in Ewigkeit!

    1. Petrus 3,22

    Gebet

    Jesus, du bist der herrliche Sieger! Hilf mir, in allen Umständen auf deine Macht und Herrschaft zu vertrauen.

    Zum Nachdenken

    Prägt die Gewissheit, dass Jesus als Sieger über allem herrscht, meine Perspektive auf aktuelle Herausforderungen?