Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg
Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Ein Mann nach Gottes Herzen
Aus der Predigt „28.10.2026 / Bibel- und Gebetsabend“ vom 28. Oktober
König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben.
Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen.
Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.
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König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben. Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen. Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.
König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben. Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen. Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.
Bitte Gott, dir ein Herz zu geben, das ihm gefällt und in allen Lebensbereichen seine Ehre sucht.
In welchen Bereichen deines Lebens handelst du anders, wenn niemand zuschaut? Wie kannst du wie David dein Herz mehr auf Gott ausrichten?
Aufnahme vom 9. August 2026
Predigt 09.08.2026 | Gottesdienst
Sonntag, 9. August 2026 Psalm 103,1 Kernaussage Die Errettung des Menschen geschieht allein aus Gottes Gnade durch den Glauben, nicht durch eigene Werke. Gott hat uns diese beiden kostbaren Geschenke gegeben: die Gnade und den Glauben, damit wir seine Erlösung in Jesus Christus annehmen können. Wir sollen täglich diese Gnade wertschätzen und im Glauben in Anspruch nehmen.
Dieser Gottesdienst behandelt die zentrale Bedeutung von Gottes Gnade und dem Glauben für die Errettung des Menschen. Die Predigt basiert auf Epheser 2,8-9 und betont, dass Erlösung ausschließlich durch Gnade geschieht, nicht durch menschliche Werke. Der Prediger erklärt die Allmacht Gottes als Schöpfer, Gesetzgeber, Richter und Strafvollzieher sowie die hoffnungslose Situation des sündigen Menschen. Die Lösung liegt darin, dass Jesus Christus, der Richter selbst, vom Richterstuhl auf die Anklagebank kam, um stellvertretend für die Sünder zu sterben.
Der Gottesdienst enthält mehrere Lobpreislieder, die Gottes Größe, seine Schöpfung und seine Erlösung feiern. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, die Gnade Gottes täglich wertzuschätzen und nicht als selbstverständlich anzusehen. Er betont, dass der Glaube ein Geschenk Gottes ist, durch das Menschen die Gnade empfangen können. Die Botschaft schließt mit einem dringenden Aufruf, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören und Jesus Christus als Erlöser anzunehmen, sowie mit der Ermutigung, dass Gläubige die Gnade Gottes täglich brauchen und sie bis in alle Ewigkeit begleiten wird. Weiterlesen
09.08.2026 | Gottesdienst
Die Errettung des Menschen geschieht allein aus Gottes Gnade durch den Glauben, nicht durch eigene Werke. Gott hat uns diese beiden kostbaren Geschenke gegeben: die Gnade und den Glauben, damit wir seine Erlösung in Jesus Christus annehmen können. Wir sollen täglich diese Gnade wertschätzen und im Glauben in Anspruch nehmen.
Hauptthemen (7)
1. Die Geschenke Gottes: Gnade und Glaube
- • Gott hat zum herrlichen Tag der Wiedergeburt zwei wertvolle Geschenke geschnürt: Gnade und Glaube
- • Diese Geschenke sind nicht verdient, sondern werden von Gott gegeben
- • Wir sollen diese Geschenke täglich wertschätzen, nicht nur einmal empfangen und dann vergessen
- • Die Gnade Gottes wirkt in alle Ewigkeit an uns
2. Die Allmacht und Heiligkeit Gottes
- • Gott ist der alleinige Schöpfer - alles ist durch Jesus Christus entstanden
- • Gott ist der alleinige Gesetzgeber - er bestimmt, was richtig und falsch ist
- • Gott ist der allwissende Richter - er erforscht Herzen und prüft Nieren
- • Gott ist der alleinige Strafvollzieher - seinem Urteil kann sich niemand entziehen
- • Gott ist heilig, gerecht, allmächtig, allwissend und allgegenwärtig
3. Die Sündhaftigkeit des Menschen
- • Alles Trachten der Gedanken des menschlichen Herzens ist allezeit nur böse (1. Mose 6,5)
- • Menschen ohne Glauben sind Feinde Gottes, nicht nur kleine Sünderlein
- • Der Mensch hat keinen guten Kern, mit dem er die Gnade verdienen könnte
- • Ohne Jesus Christus bleibt der Zorn Gottes auf dem Menschen
- • Die Situation des Menschen ohne Gott ist katastrophal - keine Chance vor dem heiligen Richter
4. Das Erlösungswerk Jesu Christi
- • Der Richter (Jesus, das Wort) stieg vom Richterstuhl und kam auf die Anklagebank
- • Jesus nahm unsere Schuld auf sich und wurde stellvertretend bestraft
- • Christus wurde für uns zur Sünde gemacht - unsere Strafe lag auf ihm
- • Jesus hat das vollkommene Heilswerk vollbracht für alle Menschen
- • Durch Christus wurden wir nicht nur von der Anklagebank geholt, sondern in die Himmelswelt versetzt
5. Die Gnade Gottes
- • Gnade wird nicht durch Werke erlangt oder verdient, sondern geschenkt
- • Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen - von Adam bis zum letzten Menschen
- • Gnade ist wie eine Gutschrift, die jedem zur Verfügung steht
- • Die Transformation durch Gnade: vom Fluch zum Segen, von Sünde zur Gerechtigkeit, von Zorn zur Freude
- • Wir brauchen die Gnade Gottes jeden Tag, nicht nur einmalig bei der Bekehrung
6. Der Glaube als Gottes Gabe
- • Der Glaube ist der Schlüssel, damit Gnade für uns wirksam wird - wie eine PIN-Nummer
- • Glaube ist eine feste Zuversicht auf das Erhoffte, eine Überzeugung von unsichtbaren Tatsachen
- • Glaube besteht aus zwei Faktoren: Tatsache (unsichtbare Tatsachen im Wort Gottes) und Zeitdauer (Beharren in der Hoffnung)
- • Glaube ist wie eine Antenne, die Gott uns gegeben hat, durch die der Heilige Geist uns ansprechen kann
- • Jeder Mensch entscheidet selbst, ob er glaubt oder sich weigert zu glauben - wie Eva sich entscheiden musste
7. Die Warnung vor Unglaube
- • Der Heilige Geist überführt die Welt von der Sünde - Sünde ist, nicht an Jesus zu glauben
- • Menschen können sich weigern zu glauben und dem Heiligen Geist widerstehen
- • Wer sich verstockt und weigert zu glauben, lebt sehr gefährlich
- • Das Reden des Heiligen Geistes kann aufhören bei verhärteten Herzen
- • Heute ist der Tag, Gott nicht abzulehnen, sondern Jesus als Erlöser anzunehmen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Preise den Herrn, meine Seele und all mein Inneres seinen heiligen Namen
Seine Wege kund, dem Mose, den Söhnen Israels, seine Taten getan. Barmherzig und gnädig ist der Herr, langsam zum Zorn und groß an Gnade. Er wird nicht immer rechten, nicht ewig zürnen. Er hat uns nicht getan nach unserem Vergehen, nach unseren Sünden uns nicht vergolten
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so übermächtig ist seine Gnade über denen, die ihn fürchten. Sofern der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen. Wie sich ein Vater Kinder erbarmt so erbarmt sich der Herr die die ihn fürchten
Der Mensch wie Gras sind seine Tage wie die Blume des Feldes, so blüht er. Dann fährt ein Wind darüber, so ist er nicht mehr, und ihr Ort kennt sie nicht mehr. Die Gnade des Herrn aber wehrt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit bis zu den Kindeskindern
Der Herr hat im Himmel aufgerichtet seinen Thron und seine Herrschaft regiert über alles. Preist den Herrn, ihr seine Engel, ihr Gewaltigen an Kraft, Täter seines Wortes, dass man höre auf die Stimme seines Wortes. Preist den Herrn, alle seine Herrscher, ihr seine Diener, die ihr seinen Willen tut. Preist den Herrn, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft. preis den Herrn meine Seele
Und er hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, uns, die wir tot waren in unseren Sünden und Übertretungen, wir, die wir tot waren und weit von Gott waren, er hat uns in Christus lebendig gemacht. Aus Gnade sind wir gerettet worden. Und er hat uns mit auferweckt und mit versetzt in die himmlischen Regionen, in Christus Jesus
damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade und Güte an uns erweise
Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben. Und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es. nicht aus Werken, damit niemand sich rühme
Alles ist durch dasselbe entstanden und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist
Wehe denen, die Böses gut nennen, Gutes böse
das Wort ist lebendig und wirksam und es ist Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens
Ich der Herr erforscht Herzen und prüft Nieren, um jeden Einzelnen zu vergelten, entsprechend seinen Taten
wer dem Sohn nicht glaubt, auf dem bleibt der Zorn Gottes
Fürchtet mehr den, der Seele und Leib ins Verderben werfen kann
ein eifersüchtiger und rächender Gott, der Herr
es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen
der Herr warf unsere Schuld auf ihn
denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen
Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht
Von der Sünde, weil sie nicht an mich glauben
als aber der Herr sah, dass Bosheit des Menschen sehr groß war, auf der Erde und alles trachten der Gedanken seines Herzens alle Zeit nur böse
denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe. Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben
Die Gnade sei mit all denen die unseren Herrn Jesus Christus lieben in Unvergänglichkeit
Weitere Referenzen
- → Psalm 136
- → Apostelgeschichte 20
- → Galaterbrief
- → Epheser 1
- → Epheser 2
- → 1. Mose 6
Praktische Anwendung (5)
- 1 Täglich die Gnade Gottes wertschätzen: Beschäftige dich jeden Tag bewusst mit der Gnade Gottes, damit sie nicht zu einer billigen Gnade wird. Die Gnade brauchen wir nicht nur einmal bei der Bekehrung, sondern Tag für Tag bis ans Lebensende.
- 2 Gott nicht vermenschlichen und Menschen nicht vergöttlichen: Bewahre die richtige Sicht auf Gottes Heiligkeit, Allmacht und Erhabenheit sowie auf die Sündhaftigkeit des Menschen, damit die Gnade Gottes ihren vollen Wert behält.
- 3 Auf die Stimme des Heiligen Geistes reagieren: Wenn Gott durch den Heiligen Geist zu dir spricht, weigere dich nicht zu glauben. Schalte nicht ab wie bei einem Radio, sondern höre auf seine Stimme und glaube seinem Wort.
- 4 Jesus Christus als Erlöser annehmen: Wenn du noch nicht errettet bist: Glaube daran, dass du ein Sünder bist, dass Jesus für dich gestorben ist und dass sein Sühneopfer auch für dich gilt. Nimm Jesus Christus auf und empfange das Geschenk der Gnade.
- 5 Den Alltag als Gottesdienst fortsetzen: Lebe so, dass in jeder Phase deines Lebens erkennbar wird, dass der Herr in dir wohnt. Sei Licht und Salz in einer gottlosen Welt und gib Zeugnis von der Gnade, die heilbringend für alle Menschen erschienen ist.
Impulse aus der Woche ab 10. August
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Tag 1 von 7 · 10. August Allein aus Gnade errettet
Die Predigt erinnert uns daran, dass unsere Errettung ein kostbares Geschenk ist, das aus zwei Komponenten besteht: Gnade und Glaube. Paulus schreibt: 'Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.' Diese Wahrheit ist fundamental für unser christliches Leben. Wir können uns die Errettung nicht verdienen, nicht einmal zu einem Milligramm. Gott schenkt sie uns vollständig und bedingungslos. Wie die Mutter, die beim Kaiser um Gnade für ihren Sohn bat, so kommen auch wir zu Gott – nicht um Gerechtigkeit zu bitten, sondern um Gnade. Denn Gnade verdient man nicht, Gnade bekommt man. Diese Gnade ist kein einmaliges Geschenk, das wir abstauben und ins Regal stellen. Wir brauchen die Gnade Gottes jeden Tag neu, bis ans Lebensende und in alle Ewigkeit.
Epheser 2,8-9
GebetDanke Gott für seine überwältigende Gnade, die du nicht verdient hast, aber täglich neu empfangen darfst.
Zum NachdenkenHast du heute schon über die Größe von Gottes Gnade nachgedacht, oder ist sie für dich zu einer Selbstverständlichkeit geworden?
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Tag 2 von 7 · 11. August Die Allmacht Gottes erkennen
Um die Gnade Gottes wirklich wertzuschätzen, müssen wir zuerst die Allmacht Gottes verstehen. Johannes schreibt: 'Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.' Gott ist der alleinige Schöpfer, Eigentümer, Gesetzgeber, Richter und Strafvollzieher. Wenn wir Gott vermenschlichen oder den Menschen vergöttlichen, wird die Gnade billig. Aber Gott ist heilig, gerecht, allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. Er hat dich entstehen lassen – du bist eine Schöpfung Gottes. Alles, was er erschaffen hat, soll zu seiner Verherrlichung dienen und ist ihm rechenschaftspflichtig. Gott ist der Gesetzgeber, der festlegt, was richtig und falsch, gut und böse, heilig und unheilig ist. Er warnt: 'Wehe denen, die Böses gut nennen und Gutes böse.' In dieser Wahrheit liegt die Grundlage für das Verständnis unserer hoffnungslosen Situation ohne Christus.
Johannes 1,3
GebetBete, dass Gott dir hilft, seine Größe, Heiligkeit und Macht richtig zu erkennen und zu würdigen.
Zum NachdenkenErkennst du Gott wirklich als den allmächtigen Schöpfer und Richter an, oder hast du ihn in deinem Denken verkleinert?
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Tag 3 von 7 · 12. August Die Hoffnungslosigkeit der Sünde
Die Bibel beschönigt nicht unsere Situation als Sünder. Schon vor der Sintflut stellte Gott fest: 'Die Bosheit des Menschen war sehr groß auf der Erde, und alles Trachten der Gedanken seines Herzens war allezeit nur böse.' Das ist die Diagnose Gottes über die Menschheit – ohne Ausnahme. Wir sind nicht kleine Sünderlein, sondern Feinde Gottes. Jesus sagt: 'Wer dem Sohn nicht glaubt, auf dem bleibt der Zorn Gottes.' Das Urteil ist bereits gesprochen. Gott ist nicht nur der Richter, sondern auch der Strafvollzieher, dem sich niemand entziehen kann. Seiner Gerechtigkeit zu entkommen ist unmöglich – no chance, no way. Diese erschreckende Wahrheit ist keine Schwarzmalerei, sondern die Realität unserer Situation ohne Christus. Nur wenn wir die Tiefe unserer Sünde erkennen, können wir die Höhe von Gottes Gnade wirklich wertschätzen.
1. Mose 6,5
GebetBekenne Gott deine Sündhaftigkeit und danke ihm, dass er trotz deiner Schuld einen Weg der Rettung bereitet hat.
Zum NachdenkenNimmst du deine Sünde ernst genug, oder versuchst du, sie vor dir selbst zu verharmlosen?
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Tag 4 von 7 · 13. August Der Richter auf der Anklagebank
Die Lösung für unser unlösbares Problem ist atemberaubend: Der Richter selbst steigt vom Richterstuhl herunter und kommt zu uns auf die Anklagebank. Jesus Christus, das Wort Gottes, nahm unsere Schuld auf sich. 'Der Herr warf unsere Schuld auf ihn.' Christus wurde für uns zur Sünde gemacht. Er, der Heilige, trug unsere Strafe. Er wusste, welche Sicht sein Vater auf Sünde hat. Deshalb war sein Kampf in Gethsemane so schrecklich – er wusste, was es bedeutet, von Gott getrennt zu werden und den Zorn Gottes auf sich zu spüren. Aber die Gnade geht noch weiter: Gott hat uns nicht nur von der Anklagebank geholt, sondern in die Himmelswelt katapultiert. Vom Fluch zum Segen, von der Sünde zur Gerechtigkeit, vom Zorn zur Freude Gottes, von der Verwerfung zur Erwählung. Das ist die gewaltige Höhe und Weite der Gnade Gottes.
Jesaja 53,6
GebetDanke Jesus von Herzen, dass er vom Richterstuhl auf die Anklagebank kam, um dich zu retten.
Zum NachdenkenWie oft denkst du darüber nach, was es Jesus gekostet hat, deine Schuld auf sich zu nehmen?
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Tag 5 von 7 · 14. August Gnade für alle Menschen
Die Gnade Gottes ist nicht nur hoch und tief, sondern auch umfassend. Paulus schreibt: 'Die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen.' Von Adam bis zum letzten Menschen, der auf dieser Welt leben wird – Jesus Christus hat das vollkommene Heilswerk vollbracht. Er hat die Sünde aller Menschen auf sich genommen und getragen. Alle Strafen hat er auf sich genommen. Gott ist nicht sparsam, seine Gnade ist nicht knapp bemessen. Sie steht allen Menschen zur Verfügung, wie eine Gutschrift, die jeder hat. Aber um diese Gutschrift abzuheben, brauchen wir eine PIN-Nummer, und diese heißt Glaube. Die Gnade ist da, vollständig und ausreichend für jeden Menschen. Die Frage ist nur: Nimmst du sie durch den Glauben in Anspruch? Oder verweigerst du dich dem Ruf des Heiligen Geistes?
Titus 2,11
GebetBete für Menschen in deinem Leben, dass sie die Gnade Gottes erkennen und durch den Glauben annehmen.
Zum NachdenkenKennst du Menschen in deinem Umfeld, die noch nicht von dieser herrlichen Gnade erfahren haben?
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Tag 6 von 7 · 15. August Der Glaube als Geschenk Gottes
Der Glaube ist der Schlüssel, damit die Gnade für uns wirksam wird. Die Bibel definiert: 'Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.' Der Glaube besteht aus zwei Faktoren: Tatsache und Zeitdauer – ich vertraue auf unsichtbare Wahrheiten und bleibe dabei. Gott hat uns die Fähigkeit zu glauben geschenkt, wie eine Antenne, die der Heilige Geist ansprechen kann. Aber wir entscheiden, ob wir glauben oder nicht. Wie Eva vor dem verbotenen Baum stehen auch wir vor der Wahl: Glauben wir Gott oder der Stimme dieser Welt? Der Heilige Geist überführt die Welt von der Sünde – definiert als Nichtglauben an Jesus. Wenn er zu dir spricht, sag nicht nein! Verstocke dein Herz nicht. Nimm Jesus Christus auf, glaube daran, dass er dein Erlöser ist, und du wirst dieses herrliche Geschenk empfangen.
Hebräer 11,1
GebetBitte Gott, deinen Glauben zu stärken und dein Herz offen zu halten für seine Stimme.
Zum NachdenkenHörst du die Stimme des Heiligen Geistes in deinem Leben, oder versuchst du, ihr auszuweichen?
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Tag 7 von 7 · 16. August Gnade für jeden Tag
Die Gnade Gottes ist kein einmaliges Ereignis in der Vergangenheit. Paulus beginnt jeden Brief mit 'Gnade sei mit euch' und schließt mit 'Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen.' Das sind nicht bloße Floskeln, sondern inspiriertes Wort Gottes. Petrus fügt hinzu: 'Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil.' Wir brauchen die Gnade Gottes jeden Tag, bis ans Lebensende und bis in alle Ewigkeit. Gott hat uns errettet, 'damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade und Güte an uns erweise.' Wir sind für alle Zeit Nutznießer der Gnade Gottes. Der allerletzte Vers der Bibel lautet: 'Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen. Amen.' Das ist Gottes letztes Wort an uns – ein Wort der Gnade. Beschäftige dich täglich damit, damit die Gnade nicht zu einem billigen Geschenk wird, sondern du sie jeden Tag mehr schätzt.
Offenbarung 22,21
GebetDanke Gott für seine Gnade, die dich heute begleitet, und bitte ihn, dass sie dich auch morgen und alle Tage neu erfrischt.
Zum NachdenkenLebst du heute bewusst in der Gnade Gottes, oder hast du sie als selbstverständlich abgelegt?