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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Dein eigener Blick auf Gott

Das Volk sollte 1000 Meter Abstand zur Bundeslade halten. Warum diese merkwürdige Anweisung? Damit jeder Einzelne seinen eigenen Blick auf Gott bewahren konnte. Wäre die Bundeslade nur 10 Meter entfernt gewesen, hätten nur die in der ersten Reihe sie sehen können – die Leiter, die Anführer. Aber Gott wollte, dass jeder einzelne Mensch seinen individuellen Blick auf ihn richten konnte zur eigenen Orientierung. Gott traut dir und mir zu, unseren eigenen Blick auf ihn zu halten und den entsprechenden Weg zu gehen. Als Teil einer Gemeinschaft, ja – mit Leitung, ja – aber auch mit persönlicher Freiheit und Verantwortung. Schau also nicht nur auf die Leiter einer Kirche oder Gemeinde, sondern hab deinen eigenen Blick auf Gott. Pflege deine persönliche Beziehung zu ihm.

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Das Volk sollte 1000 Meter Abstand zur Bundeslade halten. Warum diese merkwürdige Anweisung? Damit jeder Einzelne seinen eigenen Blick auf Gott bewahren konnte. Wäre die Bundeslade nur 10 Meter entfernt gewesen, hätten nur die in der ersten Reihe sie sehen können – die Leiter, die Anführer. Aber Gott wollte, dass jeder einzelne Mensch seinen individuellen Blick auf ihn richten konnte zur eigenen Orientierung. Gott traut dir und mir zu, unseren eigenen Blick auf ihn zu halten und den entsprechenden Weg zu gehen. Als Teil einer Gemeinschaft, ja – mit Leitung, ja – aber auch mit persönlicher Freiheit und Verantwortung. Schau also nicht nur auf die Leiter einer Kirche oder Gemeinde, sondern hab deinen eigenen Blick auf Gott. Pflege deine persönliche Beziehung zu ihm.

Josua 3,4
Gebet

Bitte Gott um Weisheit, deine persönliche Beziehung zu ihm zu vertiefen und deinen eigenen Glaubensweg klar zu erkennen.

Herausforderung

Verlässt du dich mehr auf den Glauben anderer oder pflegst du deinen eigenen Blick auf Gott?

Aufnahme vom 6. Mai 2021

Predigt

Freiheit in Christus - Teil 2 - Wie die Welt die Wahrheit sieht - 05.05.2021

Donnerstag, 6. Mai 2021
Johannes 14,6
Kernaussage

Es gibt eine absolute Wahrheit, die in der Person Jesus Christus mündet. Jeder Mensch hat ein Weltbild, das wie ein Filter wirkt und oft mit Lügen vermischt ist. Wir sind aufgerufen, unser Weltbild kritisch zu hinterfragen und uns bewusst für Gottes Wahrheit zu entscheiden, anstatt Kompromisse mit weltlichen Denkmustern einzugehen.

Dies ist der zweite Abend einer Serie über "Freiheit in Christus" (Freedom in Christ). Der Hauptfokus liegt auf dem Thema Weltbilder - wie Menschen die Welt wahrnehmen, was sie glauben und warum. Es werden verschiedene Weltbilder vorgestellt: Animismus (Geisterglaube in traditionellen Kulturen), das westliche/moderne Weltbild (wissenschaftlich orientiert, Gott spielt keine Rolle im Alltag), das postmoderne Weltbild (keine absolute Wahrheit, jeder hat seine eigene Wahrheit) und das biblische Weltbild (absolute Wahrheit existiert in Jesus Christus). Der Referent Arthur fordert die Teilnehmer heraus, ihr eigenes Weltbild zu hinterfragen und zu prüfen, wo sie möglicherweise Lügen glauben oder einen "Mischmasch" aus verschiedenen Weltbildern haben, anstatt sich vollständig auf die biblische Wahrheit zu stützen. Er betont, dass der christliche Glaube nicht wahr ist, weil er funktioniert, sondern er funktioniert, weil er wahr ist. Die praktische Aufgabe für die Teilnehmer ist es, im Gebet den Heiligen Geist zu bitten, Bereiche aufzuzeigen, wo sie nicht-biblischen Weltbildern geglaubt haben, und diese Lügen durch Gottes Wahrheit zu ersetzen. Es gibt mehrere Denkpausen und Diskussionsrunden, in denen Teilnehmer ihre Gedanken und Erfahrungen teilen.
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Dies ist der zweite Abend einer Serie über "Freiheit in Christus" (Freedom in Christ). Der Hauptfokus liegt auf dem Thema Weltbilder - wie Menschen die Welt wahrnehmen, was sie glauben und warum. Es werden verschiedene Weltbilder vorgestellt: Animismus (Geisterglaube in traditionellen Kulturen), das westliche/moderne Weltbild (wissenschaftlich orientiert, Gott spielt keine Rolle im Alltag), das postmoderne Weltbild (keine absolute Wahrheit, jeder hat seine eigene Wahrheit) und das biblische Weltbild (absolute Wahrheit existiert in Jesus Christus). Der Referent Arthur fordert die Teilnehmer heraus, ihr eigenes Weltbild zu hinterfragen und zu prüfen, wo sie möglicherweise Lügen glauben oder einen "Mischmasch" aus verschiedenen Weltbildern haben, anstatt sich vollständig auf die biblische Wahrheit zu stützen. Er betont, dass der christliche Glaube nicht wahr ist, weil er funktioniert, sondern er funktioniert, weil er wahr ist. Die praktische Aufgabe für die Teilnehmer ist es, im Gebet den Heiligen Geist zu bitten, Bereiche aufzuzeigen, wo sie nicht-biblischen Weltbildern geglaubt haben, und diese Lügen durch Gottes Wahrheit zu ersetzen. Es gibt mehrere Denkpausen und Diskussionsrunden, in denen Teilnehmer ihre Gedanken und Erfahrungen teilen.

Hauptthemen (4)

1. Was ist ein Weltbild?

  • Ein Weltbild ist ein Filter, durch den wir die Welt wahrnehmen
  • Weltbilder entstehen durch Kultur, Umfeld und Erfahrungen
  • Einstellungen werden übernommen, aber nicht erlernt - das Umfeld prägt unser Weltbild maßgeblich
  • Jeder Mensch hat ein Weltbild, das sein Denken und Handeln beeinflusst

2. Verschiedene Weltbilder

  • Animismus: Glaube an geistliche Energien und Geister, geprägt von Angst, Abhängigkeit von Schamanen
  • Westliches/modernes Weltbild: Trennung zwischen natürlich und übernatürlich, Gott spielt im Alltag keine Rolle, nur Wissenschaftlich Beweisbares ist real
  • Postmodernes Weltbild: Es gibt keine objektive Wahrheit, jeder hat seine eigene Wahrheit, was ich bin und was ich tue ist eins
  • Biblisches Weltbild: Es gibt eine absolute Wahrheit in der Person Jesus Christus

3. Die biblische Wahrheit

  • Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben
  • Wahrheit ist absolut, verlässlich und in Gottes Realität verankert
  • Der christliche Glaube ist nicht wahr, weil er funktioniert, sondern er funktioniert, weil er wahr ist
  • Jesus ist der einzige Weg zum Vater für alle Menschen zu jeder Zeit

4. Gefahr des Mischmasch

  • Viele Christen vermischen biblische Wahrheit mit anderen Weltbildern
  • Kompromisse führen zu Mutlosigkeit, Zweifel und Niederlagen
  • Beispiele: Horoskope lesen, Schwarzarbeit, mangelndes Vertrauen auf Gott bei Krankheit
  • Wir dürfen nicht christliche Denkmuster einfach anhängen, sondern müssen altes Denken aufgeben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 14,6

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich

Römer 12,2

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Eigenes Weltbild analysieren: Untersuche im Alltag dein Weltbild kritisch. Wo glaubst du einem Mischmasch? Wo glaubst du nicht Gottes absoluter Wahrheit? Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo du Lügen eines nicht-biblischen Weltbildes geglaubt hast.
  • 2 Lügen durch Wahrheit ersetzen: Identifiziere konkrete Bereiche in deinem Leben, wo du Lügen glaubst (z.B. bei Finanzen, Krankheit, Selbstbild). Entscheide dich bewusst, die Wahrheit zu glauben, auch wenn deine Gefühle etwas anderes sagen.
  • 3 Kompromisse aufgeben: Prüfe dein Leben auf Kompromisse mit Gottes Wort (z.B. Steuererklärung, Schwarzarbeit, kleine Schwindeleien). Räume gegebenenfalls Dinge aus deinem Haushalt, die dich von Gott trennen.
  • 4 Anderen mit Verständnis begegnen: Erkenne, dass jeder Mensch mit einer bestimmten Brille aufgewachsen ist. Nutze das Wissen über verschiedene Weltbilder, um Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, und ihnen die absolute Wahrheit in Jesus liebevoll zu vermitteln.