Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Vier Dimensionen der Liebe Gottes
Aus der Predigt „The Depth of the Love of God // Daniel Siemens“ vom 27. Oktober
Neue Impulse zur aktuellen Predigt ab 29. Oktober
Paulus erklärt den Gläubigen in Ephesus die vier Dimensionen der Liebe Gottes: Breite, Länge, Höhe und Tiefe. Diese Dimensionen sind keine mathematischen Größen, sondern versuchen das Unermessliche zu beschreiben – einen Ozean der Liebe, der so grenzenlos ist, dass wir ihn nie ganz erfassen können.
Wenn wir begreifen, dass wir in der Mitte dieses unermesslich weiten, langen, hohen und tiefen Ozeans der Liebe Gottes leben, verändert dies unser Leben grundlegend. Wir sind von allen Seiten umgeben von einer Liebe, die niemals endet, niemals versagt und niemals schwächer wird. Diese Erkenntnis macht uns frei von Angst und erfüllt uns mit göttlicher Freude.
Die Liebe Gottes ist größer als alle Erkenntnis. Wir können sie nicht vollständig messen oder verstehen, aber wir können sie erfahren und in ihr leben.
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Paulus erklärt den Gläubigen in Ephesus die vier Dimensionen der Liebe Gottes: Breite, Länge, Höhe und Tiefe. Diese Dimensionen sind keine mathematischen Größen, sondern versuchen das Unermessliche zu beschreiben – einen Ozean der Liebe, der so grenzenlos ist, dass wir ihn nie ganz erfassen können. Wenn wir begreifen, dass wir in der Mitte dieses unermesslich weiten, langen, hohen und tiefen Ozeans der Liebe Gottes leben, verändert dies unser Leben grundlegend. Wir sind von allen Seiten umgeben von einer Liebe, die niemals endet, niemals versagt und niemals schwächer wird. Diese Erkenntnis macht uns frei von Angst und erfüllt uns mit göttlicher Freude. Die Liebe Gottes ist größer als alle Erkenntnis. Wir können sie nicht vollständig messen oder verstehen, aber wir können sie erfahren und in ihr leben.
Paulus erklärt den Gläubigen in Ephesus die vier Dimensionen der Liebe Gottes: Breite, Länge, Höhe und Tiefe. Diese Dimensionen sind keine mathematischen Größen, sondern versuchen das Unermessliche zu beschreiben – einen Ozean der Liebe, der so grenzenlos ist, dass wir ihn nie ganz erfassen können. Wenn wir begreifen, dass wir in der Mitte dieses unermesslich weiten, langen, hohen und tiefen Ozeans der Liebe Gottes leben, verändert dies unser Leben grundlegend. Wir sind von allen Seiten umgeben von einer Liebe, die niemals endet, niemals versagt und niemals schwächer wird. Diese Erkenntnis macht uns frei von Angst und erfüllt uns mit göttlicher Freude. Die Liebe Gottes ist größer als alle Erkenntnis. Wir können sie nicht vollständig messen oder verstehen, aber wir können sie erfahren und in ihr leben.
Danke Gott für seine unermessliche Liebe und bitte ihn, dir zu helfen, diese Liebe tiefer zu verstehen und zu erfahren.
In welchem Bereich deines Lebens fällt es dir schwer zu glauben, dass Gottes Liebe wirklich ausreicht?
Aufnahme vom 18. Oktober 2026
Predigt Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln
Sonntag, 18. Oktober 2026 Psalm 99 Kernaussage Christen sollen durch ein heiliges Leben einen Unterschied in der Welt machen. Heiligung ist kein einmaliger Akt, sondern ein täglicher Lebensstil, der sich in Treue zu Gott, liebevollem Umgang mit Menschen und hingegebener Dienstbereitschaft zeigt. Was in uns ist – der Heilige Geist und unsere Beziehung zu Gott – soll unsere Umgebung prägen und verändern.
Dies ist ein Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln, der mit Lobpreisliedern und Gebeten beginnt. Die Gemeinde feiert ihr 50-jähriges Bestehen und bereitet sich auf die kommenden Jubiläumsveranstaltungen vor. Es werden Ankündigungen gemacht, für Bibelschüler gebetet, und eine umfassende Predigt über Heiligung und heiliges Leben gehalten. Pastor Heinrich Derksen predigt aus Levitikus 17-22 über die Bedeutung eines heiligen Lebens als Zeugnis für die Welt, wobei er drei Hauptpunkte behandelt: Treue zu Gott, Umgang mit Menschen und Hingabe im Dienst. Die Predigt enthält auch wichtige Ausführungen zum Thema Machtmissbrauch in der Gemeinde und betont, dass Heiligung ein Lebensstil ist, der sich in Liebe ausdrückt. Der Gottesdienst schließt mit Lobpreis und Segen. Weiterlesen
Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln
Christen sollen durch ein heiliges Leben einen Unterschied in der Welt machen. Heiligung ist kein einmaliger Akt, sondern ein täglicher Lebensstil, der sich in Treue zu Gott, liebevollem Umgang mit Menschen und hingegebener Dienstbereitschaft zeigt. Was in uns ist – der Heilige Geist und unsere Beziehung zu Gott – soll unsere Umgebung prägen und verändern.
Hauptthemen (3)
1. Treue zu Gott als Zeugnis für die Welt
- • Israel sollte nur Gott allein anbeten und keine anderen Götter oder heidnische Rituale praktizieren
- • Opfer durften nur an dem von Gott bestimmten Ort stattfinden – der Stiftshütte
- • Das Blut steht für Leben und ist von Gott zur Sühnung bestimmt, nicht für andere Zwecke zu nutzen
- • Christen sollen durch ihre Treue zu Gott und sein Wort einen sichtbaren Unterschied in der Welt machen
- • Praktische Beispiele: Dankgebet vor dem Essen, Heiligung des Sonntags, regelmäßiges Bibellesen
2. Umgang mit Menschen als Zeugnis für die Welt
- • Gott setzt klare Grenzen für sexuelle Beziehungen zum Schutz von Ehe und Familie
- • Nur die Ehe zwischen Mann und Frau entspricht Gottes Ordnung
- • Nächstenliebe ist der zentrale Ausdruck von Heiligung
- • Eltern sollen geehrt werden, Arme und Fremde geschützt, Gerechtigkeit praktiziert
- • Fremdlinge im Land sollen geliebt werden wie man sich selbst liebt
- • Okkultismus und Esoterik sind Sünde vor Gott
3. Hingabe im Dienst als Zeugnis für die Welt
- • Priester hatten besondere Verantwortung und sollten durch ihren Lebenswandel Gottes Namen ehren
- • Sorgfältiger Umgang mit den Gaben Gottes ohne Missbrauch
- • Machtmissbrauch ist eine reale Gefahr in Gemeinden und Kirchen
- • Formen von Machtmissbrauch: bedingungsloser Gehorsam einfordern, Druck ausüben, keine Kritik akzeptieren, Menschen kontrollieren
- • Macht ist nicht negativ, aber Machtmissbrauch ist die dunkle Seite der Macht
- • Gemeinde muss ein Schutzraum sein, wo Menschen Nein sagen dürfen und Fragen stellen können
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Der Herr ist König und darum zittern die Völker. Er sitzt über den Cherubim, darum webt die Welt. Der Herr ist groß in Zion und erhaben über alle Völker. Preisen sollen sie deinen großen und wunderbaren Namen, denn er ist heilig. Die Stärke des Königs ist, dass er das Recht liebt. Du hast bestimmt, was richtig ist und du schaffst Recht und Gerechtigkeit in Jakob. Erhebt den Herrn, unseren Gott, betet vor dem Schemel seiner Füße, denn er ist heilig.
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandern in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Und der Herr redete mit Mose und sprach, sage Aaron und seinen Söhnen und allen Israeliten und sprich zu ihnen. Dies ist, was der Herr geboten hat.
Darum sollen die Israeliten ihre Schlachttiere, die sie auf freiem Feld schlachten wollen, dem Herrn bringen vor dem Eingang der Stiftshütte. Zum Priester und sie dort als Dankopfer dem Herrn opfern. Und der Priester soll das Blut an den Altar des Herrn sprengen, vor dem Eingang der Stiftshütte und das Fett in Rauch aufgehen lassen, zum lieblichen Geruch für den Herrn. Und sie sollen ihre Opfer nicht mehr den Boxgeistern opfern, mit denen sie Hurerei treiben.
Und wer vom Haus Israel oder von Fremdlingen unter euch irgendwelches Blut ist, gegen den will ich mein Antlitz kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten. Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut wirkt Entsühnung, weil das Leben in mir ist.
Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin habt ihr gewohnt. Auch nicht nach der Weise des Landes Kanan, wohin ich euch führen will. Sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun. Meine Satzung sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt. Ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben. Ich bin der Herr.
Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.
Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lebst. Und du sollst dich nicht rächen, noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volkes. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr.
Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch. Und du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägypten. Ich bin der Herr, euer Gott.
Wenn sich jemand den Toten beschwöre und Wahrsagern zuwendet, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten. Darum heiligt euch und seid heilig, denn ich bin der Herr, euer Gott, und haltet meine Satzungen und tut sie. Ich bin der Herr, der euch heiligt.
Sie sollen ihren Gott heilig sein und nicht entheiligen den Namen ihres Gottes, denn sie opfern die Feueropfer des Herrn, die Speise ihres Gottes. Darum soll sie heilig sein. Sie sollen keine Hure zur Frau nehmen, noch eine, die nicht mehr Jungfrau ist oder die von ihrem Mann verstoßen ist, denn sie sind heilig ihrem Gott.
Weitere Referenzen
- → Kolosser 4,5-6
- → Römer 14
- → Apostelgeschichte 15
- → 1. Samuel (Hoffni und Pinhas)
- → Matthäus 5 (Bergpredigt - Ehebruch in Gedanken)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Treue zu Gott im Alltag zeigen: Setze bewusste Akzente für Gott in deinem Alltag: Bete vor dem Essen, heilige den Sonntag für Gottesdienst und Gemeinschaft, lies regelmäßig in der Bibel. Zeige anderen, dass Gottes Wort Maßstab und Mitte deines Lebens ist.
- 2 Nächstenliebe praktisch leben: Ehre deine Eltern mit Respekt und Wertschätzung. Begegne Fremden, Armen und Menschen mit Behinderung mit Liebe und ohne Vorurteile. Praktiziere Gerechtigkeit in deinen Beziehungen und am Arbeitsplatz.
- 3 Sexuelle Reinheit bewahren: Lebe nach Gottes Ordnung für Sexualität innerhalb der Ehe zwischen Mann und Frau. Achte auch auf deine Gedanken und halte dich fern von Pornografie und unreinen Beziehungen.
- 4 Verantwortungsvoll dienen ohne Machtmissbrauch: Wenn du Verantwortung oder Leitungsaufgaben hast, diene ohnmächtig aber vollmächtig. Akzeptiere Kritik und Widerspruch, zwinge niemanden zu bedingungslosem Gehorsam, schaffe transparente Strukturen und einen Schutzraum in der Gemeinde.
- 5 Bei Machtmissbrauch Hilfe suchen: Wenn du Machtmissbrauch erlebt hast oder beobachtest, schweige nicht. Wende dich an Vertrauenspersonen in der Gemeinde oder Leitung, damit die Dinge aufgeklärt und aufgeräumt werden können.
Impulse aus der Woche ab 19. Oktober
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Tag 1 von 7 · 19. Oktober Heilig sein - den Unterschied machen
Gott ruft uns auf: 'Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.' Was bedeutet das für unser Leben heute? Heiligung ist kein einmaliger Akt, sondern ein Lebensstil. Es geht nicht um äußere Formen, sondern um das, was in uns ist - wie Tee in einem Beutel, der das Wasser verändert. Das Volk Israel sollte durch sein Leben einen Unterschied in der Welt machen. Sie sollten zeigen, dass es einen heiligen Gott gibt. Genauso sind wir heute als Christen berufen, anders zu leben als die Welt um uns herum. Nicht um uns abzugrenzen, sondern um Zeugnis zu geben. Wenn Menschen uns begegnen, spüren sie dann, dass der Heilige Geist in uns wohnt? Sehen sie, dass Gottes Wort uns wichtig ist? Unser inneres Leben prägt unsere Umgebung. Was in uns ist - unsere Treue zu Gott, unsere Liebe zu seinem Wort - das macht den wahren Unterschied.
Levitikus 19,2
GebetBitte Gott, dass dein Leben andere auf ihn hinweist und dass der Heilige Geist durch dich sichtbar wird.
Zum NachdenkenWas würden Menschen über meine Beziehung zu Gott sagen, wenn sie mein tägliches Leben beobachten würden?
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Tag 2 von 7 · 20. Oktober Treue zu Gott im Alltag
Gott forderte von Israel absolute Treue - keine geteilten Loyalitäten, keine anderen Götter. Er vergleicht Untreue mit Ehebruch und Hurerei. Das ist starke Sprache! Stell dir einen Ehemann vor, der seinen Ring trägt und seiner Frau seine Liebe beteuert, aber nebenbei eine Geliebte hat. Das ist keine echte Treue. Genauso funktioniert unsere Beziehung zu Gott nicht mit halben Sachen. Es geht nicht nur darum, sonntags in die Gemeinde zu kommen oder ab und zu zu beten. Treue zu Gott zeigt sich in den alltäglichen Entscheidungen: Wenn wir vor dem Essen danken, wenn wir den Sonntag bewusst für Gott heiligen, wenn wir sein Wort regelmäßig lesen. Diese kleinen Akte der Treue mögen anderen komisch vorkommen. Aber genau dadurch setzen wir Akzente in dieser Welt. Wir zeigen, dass wir nicht nur religiös sind, sondern eine lebendige Beziehung zum heiligen Gott haben.
Levitikus 17,5-7
GebetDanke Gott für seine Treue zu dir und bitte ihn um Kraft, ihm in allen Lebensbereichen treu zu bleiben.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott nicht völlig treu bin, sondern geteilte Loyalitäten habe?
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Tag 3 von 7 · 21. Oktober Gottes Grenzen achten
Gott sagte zu Israel: 'Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten... auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan... sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun.' Israel sollte seine Lebensweise nicht aus der umgebenden Kultur übernehmen, sondern nach Gottes Maßstäben leben. In Levitikus 18 setzt Gott klare Grenzen für Beziehungen und Sexualität. Diese Gebote schützen die Ehe, Familien und das gesellschaftliche Miteinander. Auch wenn unsere Gesellschaft andere Maßstäbe setzt, bestimmt nicht die Politik oder der Zeitgeist, was Sünde ist, sondern der heilige Gott. Das Neue Testament macht diese Grenzen nicht weicher, sondern verschärft sie sogar. Jesus sagt, dass schon begehrliches Anschauen Ehebruch in Gedanken ist. Gottes Grenzen sind nicht dazu da, uns das Leben schwer zu machen, sondern um uns zu schützen. 'Der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben', verspricht Gott.
Levitikus 18,3-5
GebetBitte Gott um Weisheit und Kraft, seine Grenzen zu achten, auch wenn die Welt anders lebt.
Zum NachdenkenWo orientiere ich mich mehr an den Maßstäben der Gesellschaft als an Gottes Wort?
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Tag 4 von 7 · 22. Oktober Nächstenliebe als Heiligung
'Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst' - dieser Vers aus Levitikus 19,18 ist der Schlüssel für das ganze Buch. Lieben ist der Akt der Heiligung. Heiligung macht sich in der Liebe sichtbar. Das ist nicht nur ein alttestamentliches Gebot, sondern Jesus selbst nennt es das größte Gebot. Aber was heißt Nächstenliebe konkret? Levitikus 19 zeigt es: Eltern ehren, Arme und Fremde schützen, Arbeitnehmer rechtzeitig bezahlen, keine Lüge und keinen Betrug, Gerechtigkeit vor Gericht, respektvoller Umgang mit Menschen mit Behinderung. Das ganze Kapitel entfaltet praktische Nächstenliebe. Heiligung ist also keine abstrakte Frömmigkeit, sondern zeigt sich im konkreten Umgang mit Menschen. Wenn wir gerecht handeln, ehrlich sind, Schwache schützen und Fremde achten, dann machen wir einen Unterschied in dieser Welt. Dann sehen Menschen, dass der heilige Gott real ist.
Levitikus 19,17-18
GebetBitte Gott, dass deine Heiligung sich in echter Liebe zu den Menschen um dich herum zeigt.
Zum NachdenkenIn welcher konkreten Beziehung ruft Gott mich heute zu mehr Nächstenliebe auf?
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Tag 5 von 7 · 23. Oktober Fremde lieben wie uns selbst
Gottes Anweisung ist eindeutig: 'Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch. Und du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägypten.' In einer Zeit, wo über Ausländer und Flüchtlinge oft negativ gesprochen wird, setzt dieses Gebot einen klaren Akzent. Wir mögen unglücklich über manche Umstände sein, aber Gottes Anweisung an uns Christen ist zunächst einmal Nächstenliebe. Wir machen keinen Unterschied, wenn wir genauso klagen wie alle anderen. Heiligkeit zeigt sich darin, dass Menschen bei uns Schutz, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe finden können. Israel sollte sich erinnern, dass sie selbst Fremde in Ägypten waren. So sollen auch wir Barmherzigkeit zeigen, weil Gott uns Barmherzigkeit gezeigt hat. Das ist ein Zeugnis für die Welt.
Levitikus 19,33-34
GebetDanke Gott für seine Barmherzigkeit dir gegenüber und bitte ihn, dass du Fremde mit seinen Augen siehst.
Zum NachdenkenWie begegne ich Menschen, die fremd sind oder anders als ich - mit Gottes Liebe oder mit Vorurteilen?
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Tag 6 von 7 · 24. Oktober Hingabe im Dienst
In Levitikus 21 und 22 geht es um besondere Anforderungen an die Priester - diejenigen, die Gott im Heiligtum dienten. Sie hatten noch höhere Standards der Heiligkeit zu erfüllen, weil sie direkt vor Gott dienten und das Volk repräsentierten. Auch heute gilt: Wer im Dienst für Gott steht, trägt besondere Verantwortung. Das betrifft nicht nur Pastoren und Mitarbeiter, sondern jeden Christen, der sich in der Gemeinde einbringt. Paulus schreibt im Neuen Testament, dass alle Gläubigen ein königliches Priestertum sind. Das bedeutet nicht Perfektionismus, sondern bewusste Hingabe. Unsere Hingabe im Dienst ist ein Zeugnis für die Welt. Wenn Menschen sehen, dass wir mit Integrität dienen, dass uns Gottes Sache am Herzen liegt, dass wir seine Heiligkeit ernst nehmen - dann zeigt das, dass unser Glaube echt ist. Der Dienst für Gott ist ein Privileg, keine Last, und sollte aus Liebe und Dankbarkeit fließen.
Levitikus 21-22
GebetBitte Gott, dass dein Dienst für ihn aus einem dankbaren und hingegebenen Herzen fließt.
Zum NachdenkenDiene ich Gott aus echter Hingabe oder eher aus Gewohnheit oder Pflichtgefühl?
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Tag 7 von 7 · 25. Oktober Das Zeugnis eines heiligen Lebens
Jesus sagte: 'So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.' Das ist das Ziel eines heiligen Lebens - nicht unsere eigene Ehre, sondern dass Menschen Gott die Ehre geben. Wie der Tee das heiße Wasser verändert, so soll unser inneres Leben unsere Umgebung prägen. Es geht nicht um den Teebeutel - die äußere Form - sondern um den Tee im Beutel - das, was wirklich in uns ist. Wenn Christus in uns lebt, wenn wir vom Heiligen Geist erfüllt sind, dann wird das sichtbar. Heiligung ist ein Lebensstil, der sich in Liebe ausdrückt: Treue zu Gott, liebevoller Umgang mit Menschen, hingabevoller Dienst. So machen wir einen Unterschied in dieser Welt. Menschen sollen an uns sehen, dass es einen heiligen Gott gibt, der ihr Leben verändern möchte. Das ist unser Auftrag und unser Privileg als Kinder des lebendigen Gottes.
Matthäus 5,16
GebetDanke Gott für seine Heiligkeit und bitte ihn, dass dein Leben ein helles Zeugnis für ihn ist.
Zum NachdenkenWie kann mein Leben diese Woche so leuchten, dass Menschen dadurch Gott näher kommen?