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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Wenn Christen singen, lehren wir einander

Aus der Predigt „Musik, Gottes Gabe… wenn Christen singen / Dr. Johannes Schröder“ vom 3. November

Wenn Christen singen, lehren wir einander. Paulus sagt: 'In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern.' Das gilt nicht nur Pastoren, sondern der ganzen Gemeinde. Jeder kann mitlehren, indem er singt. Musik verbindet Worte mit Melodie und Emotion, und das verarbeitet unser Gehirn tiefer als bloßes Sprechen. Deshalb behalten wir Lieder oft ein Leben lang. Wahrheit und Gefühl gehören zusammen: Gott hat uns mit Emotionen geschaffen und der Musik ein Zuhause für sie gegeben. Darum gilt: Ein Sänger hat so wenig das Recht, eine Lüge zu singen, wie ein Prediger das Recht hat, eine Lüge zu predigen. Lieder können Wahrheiten ins Herz singen, ohne dass wir pauken müssen. Mit Herz, Verstand, Seele und Körper lieben wir dabei Gott, wie es das größte Gebot verlangt.

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Wenn Christen singen, lehren wir einander. Paulus sagt: 'In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern.' Das gilt nicht nur Pastoren, sondern der ganzen Gemeinde. Jeder kann mitlehren, indem er singt. Musik verbindet Worte mit Melodie und Emotion, und das verarbeitet unser Gehirn tiefer als bloßes Sprechen. Deshalb behalten wir Lieder oft ein Leben lang. Wahrheit und Gefühl gehören zusammen: Gott hat uns mit Emotionen geschaffen und der Musik ein Zuhause für sie gegeben. Darum gilt: Ein Sänger hat so wenig das Recht, eine Lüge zu singen, wie ein Prediger das Recht hat, eine Lüge zu predigen. Lieder können Wahrheiten ins Herz singen, ohne dass wir pauken müssen. Mit Herz, Verstand, Seele und Körper lieben wir dabei Gott, wie es das größte Gebot verlangt.

Markus 12,30
Gebet

Gott, präge mir durch Lieder deine Wahrheit tief ins Herz ein. Hilf mir, nur zu singen, was ich vor dir verantworten kann.

Zum Nachdenken

Was lehren mich die Lieder, die ich im Alltag höre und singe, über Gott, und wie könnte ich Wahrheit gezielt an meine Kinder oder Freunde weitergeben?

Aufnahme vom 29. März 2026

Predigt

1. Jesus in Conversation – Full of Grace and Truth // Jakob Görzen

Sonntag, 29. März 2026
Johannes 1,14
Kernaussage

Diese Andachtsreihe „Jesus im Gespräch

Diese Morgenandacht stellt eine neue Reihe vor: Jesus im Gespräch. Der Sprecher lädt dazu ein, Jesus durch seine Gespräche mit einzelnen Personen besser kennenzulernen und von ihm zu lernen. Johannes beschreibt in seinem Evangelium, dass Jesus voller Gnade und Wahrheit war - zwei Seiten, die sich in seinen Gesprächen auf herrliche Weise verbinden. Johannes wird als zuverlässiger Augenzeuge vorgestellt, der Jesus aus nächster Nähe erlebt hat - ihn gehört, gesehen, angeschaut und betastet hat. Seine Absicht beim Schreiben war es, dass Menschen Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn haben und damit ihre Freude vollkommen wird. Die Reihe wird verschiedene Gespräche Jesu mit suchenden Menschen, Sündern, Jüngern, Religiösen und Machthabern betrachten, um zu sehen, wie Jesus individuell auf jeden eingeht, Fragen stellt, das Herzproblem trifft und zur Nachfolge ruft.
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Diese Morgenandacht stellt eine neue Reihe vor: Jesus im Gespräch. Der Sprecher lädt dazu ein, Jesus durch seine Gespräche mit einzelnen Personen besser kennenzulernen und von ihm zu lernen. Johannes beschreibt in seinem Evangelium, dass Jesus voller Gnade und Wahrheit war - zwei Seiten, die sich in seinen Gesprächen auf herrliche Weise verbinden. Johannes wird als zuverlässiger Augenzeuge vorgestellt, der Jesus aus nächster Nähe erlebt hat - ihn gehört, gesehen, angeschaut und betastet hat. Seine Absicht beim Schreiben war es, dass Menschen Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn haben und damit ihre Freude vollkommen wird. Die Reihe wird verschiedene Gespräche Jesu mit suchenden Menschen, Sündern, Jüngern, Religiösen und Machthabern betrachten, um zu sehen, wie Jesus individuell auf jeden eingeht, Fragen stellt, das Herzproblem trifft und zur Nachfolge ruft.

Hauptthemen (4)

1. Jesus im Gespräch mit Menschen

  • • Jesus, der Schöpfer des Universums und Sohn Gottes, geht in Nähe mit einzelnen Menschen
  • • Jesus ist Vorbild dafür, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen sollen
  • • Jesus führt Gespräche mit ganz verschiedenen Menschen: Suchenden, Sündern, Jüngern, Religiösen und Machthabern

2. Jesus voller Gnade und Wahrheit

  • • Jesus ist nicht nur gnädig und drückt ein Auge zu bei Unwahrheit
  • • Er ist auch nicht gnadenlos wahrhaftig
  • • Jesus verbindet Gnade und Wahrheit in seinen Gesprächen

3. Johannes als Augenzeuge

  • • Johannes war am nächsten an Jesus dran und hat seine Herrlichkeit gesehen
  • • Er hat Jesus gehört, gesehen, angeschaut und betastet - aus allernächster Nähe
  • • Johannes bezeugt und verkündigt das ewige Leben, das erschienen ist

4. Jesu Gesprächsführung

  • • Jesus geht individuell auf jede Person ein - jedes Gespräch ist ein Original
  • • Er stellt Fragen und trifft in der Regel das Herzproblem des Menschen
  • • Er ruft zur Veränderung und Nachfolge auf

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 1,14

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit. Eine Herrlichkeit, als es eingeboren vom Vater voller Gnade und Wahrheit.

1. Johannes 1,1-3

Was von Afrika war, was wir gehört haben, was wir mit eigenen Augen gesehen haben und was wir angeschaut haben, was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens... Und das Leben ist erschienen. Und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben. Es ist erschienen... was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch. Damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit dem Sohn Jesus Christus.

1. Johannes 1,4

Und dies schreiben wir euch. Damit eure Freude vollkommen sei.

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Die Evangelien mit neuen Augen lesen: Lese die Evangelien und achte darauf, wie Jesus im Gespräch mit Menschen ist und wie er auch mit dir im Gespräch sein will.
  • 2 Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn suchen: Nutze diese Andachtsreihe, um dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus näher zu kommen und sie mehr kennenzulernen.
  • 3 Von Jesus lernen im Umgang mit Mitmenschen: Beobachte, wie Jesus mit verschiedenen Menschen umgeht, um selbst zu lernen, wie du mit deinen Mitmenschen umgehen kannst.
  • 4 Freude an Jesus wachsen lassen: Lass durch jede Begegnung mit Jesus in den kommenden Andachten deine Freude wachsen und vollkommen werden.

Impulse aus der Woche ab 30. März

  1. Tag 1 von 7 · 30. März Jesus im Gespräch - Eine Einladung zur Nähe

    Was für ein Vorrecht: Der Schöpfer des Universums, der Sohn Gottes, führt Gespräche mit einzelnen Menschen. Diese Nähe, die Gott mit uns eingeht, ist erstaunlich und wunderbar. Johannes beschreibt es so: 'Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.' Diese neue Reihe lädt uns ein, Jesus durch seine Gespräche besser kennenzulernen. Wir werden sehen, wie er individuell auf Menschen eingeht, wie er Fragen stellt, wie er das Herzproblem trifft und zur Nachfolge ruft. Johannes, der Augenzeuge, hat Jesus aus nächster Nähe erlebt und möchte uns teilhaben lassen an dieser herrlichen Begegnung. Seine Absicht ist klar: dass wir Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn haben. Lass dich in dieser Woche darauf ein, Jesus neu zu entdecken.

    Johannes 1,14

    Gebet

    Danke Jesus, dass du Nähe zu uns einzelnen Menschen suchst. Hilf mir, dich in dieser Woche neu kennenzulernen.

    Zum Nachdenken

    Wie stellst du dir Jesus im persönlichen Gespräch vor? Was würdest du ihn gerne fragen?

  2. Tag 2 von 7 · 31. März Voller Gnade und Wahrheit

    Johannes fasst das Wesen Jesu mit zwei entscheidenden Worten zusammen: Gnade und Wahrheit. Diese beiden Eigenschaften verbinden sich in Jesus auf herrliche Weise. Er ist nicht nur gnädig und drückt ein Auge zu, wenn Unwahrheit geschieht. Er ist auch nicht der Wahrhaftige, der gnadenlos die Wahrheit durchzieht. Wie können Gnade und Wahrheit zusammen existieren? Das scheint zunächst ein Widerspruch zu sein. Doch in Jesus sehen wir, wie beides perfekt zusammenkommt. Er spricht die Wahrheit in Liebe aus. Er konfrontiert Sünde, ohne Menschen zu verdammen. Er zeigt Gnade, ohne dabei die Wahrheit zu verwässern. In den kommenden Gesprächen werden wir sehen, wie Jesus diese Balance meisterhaft lebt. Diese Kombination macht seine Herrlichkeit aus - etwas Schönes, Wunderbares, Begeisterndes. Auch wir sind als seine Nachfolger gerufen, Gnade und Wahrheit in unserem Umgang mit Menschen zu verbinden.

    Johannes 1,14

    Gebet

    Herr Jesus, lehre mich, wie du Gnade und Wahrheit zu verbinden. Gib mir Weisheit im Umgang mit meinen Mitmenschen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Situationen fällt es dir schwer, Gnade und Wahrheit gleichzeitig zu leben? Wo tendierst du eher zur einen oder anderen Seite?

  3. Tag 3 von 7 · 1. April Ein zuverlässiger Augenzeuge

    Johannes beschreibt seine Zeugenschaft mit beeindruckenden Worten: 'Was von Anfang war, was wir gehört haben, was wir mit eigenen Augen gesehen haben, was wir angeschaut haben, was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens.' Er hat Jesus gehört, gesehen, erforschend angeschaut und aus nächster Nähe betastet. Diese Nähe macht seinen Bericht so wertvoll. Johannes war nicht ein distanzierter Beobachter, sondern er hat Jesus aufmerksam, beobachtend und lernend angeschaut. Er hat das ewige Leben, das beim Vater war, persönlich erlebt. Deshalb können wir seinen Worten vertrauen. Johannes bezeugt und verkündigt uns, was er erlebt hat, damit auch wir Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn haben können. Diese Gemeinschaft ist keine theoretische Idee, sondern eine lebendige Beziehung, die auf dem authentischen Zeugnis derer beruht, die Jesus am nächsten waren.

    1. Johannes 1,1-2

    Gebet

    Danke, Vater, für die treuen Zeugen, die uns Jesus nahegebracht haben. Lass mich selbst zum Zeugen deiner Wahrheit werden.

    Zum Nachdenken

    Wie wichtig ist dir die historische Zuverlässigkeit der biblischen Berichte über Jesus? Wie beeinflusst das deinen Glauben?

  4. Tag 4 von 7 · 2. April Das Ziel: Gemeinschaft und vollkommene Freude

    Warum hat Johannes sein Evangelium und seine Briefe geschrieben? Er nennt zwei klare Ziele: 'damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit dem Sohn Jesus Christus.' Und weiter: 'Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.' Gemeinschaft mit Gott ist das erste Ziel. Es geht nicht nur um Wissen über Jesus, sondern um eine lebendige Beziehung mit dem Vater und dem Sohn. Diese Gemeinschaft verbindet uns auch mit allen anderen Gläubigen durch die Jahrhunderte. Das zweite Ziel ist vollkommene Freude. Je besser wir Jesus kennenlernen, wie er wirklich war, desto mehr wächst unsere Freude. Diese Begegnungen mit Jesus in den kommenden Andachten sollen genau das bewirken: deine Freude am echten Jesus vervollständigen und vertiefen. Welch ein wunderbares Versprechen!

    1. Johannes 1,3-4

    Gebet

    Herr, vertief meine Gemeinschaft mit dir und dem Vater. Lass meine Freude an dir vollkommen werden.

    Zum Nachdenken

    Wie würdest du deine gegenwärtige Gemeinschaft mit Gott beschreiben? Wo erlebst du Freude in deiner Beziehung zu Jesus?

  5. Tag 5 von 7 · 3. April Jesus geht individuell auf jeden ein

    In fast allen Gesprächen, die wir betrachten werden, zeigt sich eine bemerkenswerte Eigenschaft Jesu: Er geht individuell auf die Person ein. Jedes Gespräch ist ein Original. Jesus verwendet keine Standardformeln oder vorgefertigte Antworten. Er begegnet suchenden Menschen anders als Sündern, Jüngern anders als Religiösen, Machthabern anders als Bedürftigen. Er erkennt, was jeder Einzelne braucht, und spricht genau das an, was im jeweiligen Herzen bewegt wird. Diese persönliche Art Jesu zeigt uns: Gott sieht dich als einzigartige Person. Er kennt deine spezifische Situation, deine Fragen, deine Kämpfe und deine Sehnsüchte. Er möchte auch mit dir ein individuelles Gespräch führen, das genau auf dich zugeschnitten ist. Du bist keine Nummer in einer Masse, sondern ein geliebtes Individuum, dem der Schöpfer des Universums seine volle Aufmerksamkeit schenkt.

    Gebet

    Jesus, danke, dass du mich als einzigartiges Individuum siehst. Sprich heute persönlich in meine Situation hinein.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens sehnst du dich danach, dass Jesus dich persönlich und individuell anspricht?

  6. Tag 6 von 7 · 4. April Jesus stellt Fragen und trifft das Herzproblem

    Eine faszinierende Beobachtung über Jesu Gesprächsstil: Er stellt Fragen. Der allwissende Sohn Gottes, der die Antworten kennt, fragt dennoch. Warum? Weil er Menschen nicht belehren, sondern in einen echten Dialog führen will. Seine Fragen öffnen Herzen und bringen Menschen zum Nachdenken. Dabei trifft Jesus regelmäßig das Herzproblem des Menschen. Er bleibt nicht an der Oberfläche, sondern dringt zum Kern vor. Er sieht hinter die Fassade und erkennt die eigentlichen Nöte, Ängste und Sehnsüchte. Diese Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen, macht seine Gespräche so transformierend. Wenn wir von Jesus lernen wollen, bedeutet das auch: echte Fragen stellen, wirklich zuhören und nicht vorschnell urteilen. Es bedeutet, nach dem eigentlichen Problem zu suchen, nicht nur nach oberflächlichen Symptomen. Jesus zeigt uns, wie tiefgehende, lebensverändernde Gespräche geführt werden.

    Gebet

    Herr, stelle mir die richtigen Fragen. Hilf mir, ehrlich auf mein Herz zu schauen und dir zu antworten.

    Zum Nachdenken

    Welche Frage würde Jesus wohl heute an dein Herz richten? Was ist dein eigentliches Herzproblem in dieser Lebensphase?

  7. Tag 7 von 7 · 5. April Jetzt schon die Evangelien neu lesen

    Die Einladung steht: Wir werden in den kommenden Andachten verschiedene Gespräche Jesu betrachten - mit Suchenden, Sündern, Jüngern, Religiösen und Machthabern. Doch du musst nicht warten! Du kannst jetzt schon die Evangelien mit neuen Augen lesen. Lies die Geschichten mit folgenden Fragen: Wie geht Jesus auf diese Person ein? Welche Fragen stellt er? Wie verbindet er Gnade und Wahrheit? Was ist das Herzproblem? Wozu ruft er auf? Mit dieser Perspektive werden die vertrauten Geschichten lebendig und relevant. Vor allem aber: Jesus will nicht nur damals im Gespräch gewesen sein - er will auch heute mit dir im Gespräch sein. Öffne ihm dein Herz. Stell ihm deine Fragen. Lass dich von ihm fragen. Erfahre seine Gnade und Wahrheit persönlich. So wird deine Freude vollkommen werden und deine Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn wachsen.

    Gebet

    Vater, öffne mir die Evangelien neu. Lass mich Jesus begegnen und von ihm lernen, wie ich leben und lieben soll.

    Zum Nachdenken

    Welches Gespräch Jesu aus den Evangelien hat dich bisher am meisten bewegt und warum?