Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Montag Von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis
Paulus führt uns in Epheser 2 auf eine dramatische Reise: von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis. Wie ein präziser Pathologe untersucht Gott den Zustand der Menschheit und stellt eine schonungslose Diagnose: tot durch Übertretungen und Sünden.
Diese Diagnose erscheint zunächst niederschmetternd und viele Menschen akzeptieren sie nicht. Wir atmen, leben, arbeiten - wie können wir tot sein? Doch Gott unterscheidet zwischen körperlichem und geistlichem Leben. Der geistliche Tod tritt ein, sobald wir auch nur eines seiner Gebote übertreten. Die Sünde trägt ihre tödliche Wirkung in sich selbst.
Doch genau hier beginnt die hoffnungsvolle Wende: 'Aber Gott'. Diese zwei Worte markieren den Übergang von der Pathologia zur Anastasis, von der Todesdiagnose zur Auferstehung. Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns mit Christus lebendig gemacht. Die kommende Woche werden wir diese lebensverändernde Botschaft Schritt für Schritt entfalten.
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Paulus führt uns in Epheser 2 auf eine dramatische Reise: von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis. Wie ein präziser Pathologe untersucht Gott den Zustand der Menschheit und stellt eine schonungslose Diagnose: tot durch Übertretungen und Sünden. Diese Diagnose erscheint zunächst niederschmetternd und viele Menschen akzeptieren sie nicht. Wir atmen, leben, arbeiten - wie können wir tot sein? Doch Gott unterscheidet zwischen körperlichem und geistlichem Leben. Der geistliche Tod tritt ein, sobald wir auch nur eines seiner Gebote übertreten. Die Sünde trägt ihre tödliche Wirkung in sich selbst. Doch genau hier beginnt die hoffnungsvolle Wende: 'Aber Gott'. Diese zwei Worte markieren den Übergang von der Pathologia zur Anastasis, von der Todesdiagnose zur Auferstehung. Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns mit Christus lebendig gemacht. Die kommende Woche werden wir diese lebensverändernde Botschaft Schritt für Schritt entfalten.
Paulus führt uns in Epheser 2 auf eine dramatische Reise: von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis. Wie ein präziser Pathologe untersucht Gott den Zustand der Menschheit und stellt eine schonungslose Diagnose: tot durch Übertretungen und Sünden. Diese Diagnose erscheint zunächst niederschmetternd und viele Menschen akzeptieren sie nicht. Wir atmen, leben, arbeiten - wie können wir tot sein? Doch Gott unterscheidet zwischen körperlichem und geistlichem Leben. Der geistliche Tod tritt ein, sobald wir auch nur eines seiner Gebote übertreten. Die Sünde trägt ihre tödliche Wirkung in sich selbst. Doch genau hier beginnt die hoffnungsvolle Wende: 'Aber Gott'. Diese zwei Worte markieren den Übergang von der Pathologia zur Anastasis, von der Todesdiagnose zur Auferstehung. Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns mit Christus lebendig gemacht. Die kommende Woche werden wir diese lebensverändernde Botschaft Schritt für Schritt entfalten.
Danke Gott für seine ehrliche Diagnose und dafür, dass er bei der Pathologia nicht stehen bleibt, sondern den Weg zur Anastasis bereitet.
Wie reagiere ich auf Gottes Diagnose über meinen geistlichen Zustand ohne Christus?
Aufnahme vom 6. Juni 2026
Predigt Love that admonishes // Wee Ren Teoh
Samstag, 6. Juni 2026 3. Johannes 9-10 Kernaussage Wahre Liebe bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren oder alles gutzuheißen. Johannes zeigt uns am Beispiel von Diotrephes, dass es manchmal notwendig ist, Sünde und schädliches Verhalten direkt anzusprechen, um Gott zu verherrlichen und die Gemeinde zu schützen. Dabei ist die richtige Haltung entscheidend: Wir sollten aus Demut und für Gottes Ehre handeln, nicht aus Stolz oder um Recht zu haben.
In dieser Predigt zu 3. Johannes 9-10 geht es um das negative Beispiel von Diotrephes, der im Gegensatz zur gelobten Gastfreundschaft von Gaius der Gemeinde aktiv schadet. Diotrephes weigert sich, die Autorität des Apostels Johannes anzuerkennen, verleumdet ihn mit bösen Worten und hindert andere daran, reisenden Brüdern Gastfreundschaft zu erweisen, indem er ihnen mit Gemeindeausschluss droht.
Johannes zeigt durch sein Verhalten, dass wahre Liebe nicht bedeutet, bei Problemen wegzuschauen, sondern diese direkt anzusprechen, wenn sie der Gemeinde schaden. Die zentrale Botschaft ist, dass wir uns zwei Fragen stellen sollten: Erstens, ob wir selbst mit reinem Gewissen vor Gott leben, und zweitens, aus welcher Haltung heraus wir Probleme ansprechen - geht es um Gottes Ehre oder um unseren eigenen Stolz? Jesus Christus wird als perfektes Vorbild genannt, der Probleme klar beim Namen benannte, aber gleichzeitig sanftmütig und demütig blieb. Das Gebet ist, dass Gott Weisheit schenkt, in dieser Balance zwischen Klarheit und Demut zu leben. Weiterlesen
Love that admonishes // Wee Ren Teoh
Wahre Liebe bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren oder alles gutzuheißen. Johannes zeigt uns am Beispiel von Diotrephes, dass es manchmal notwendig ist, Sünde und schädliches Verhalten direkt anzusprechen, um Gott zu verherrlichen und die Gemeinde zu schützen. Dabei ist die richtige Haltung entscheidend: Wir sollten aus Demut und für Gottes Ehre handeln, nicht aus Stolz oder um Recht zu haben.
Hauptthemen (3)
1. Das negative Beispiel von Diotrephes
- • Diotrephes weigert sich, die Autorität von Johannes als Apostel und Ältesten anzuerkennen
- • Er verleumdet Johannes mit bösen Worten
- • Er verhindert Gastfreundschaft gegenüber anderen Brüdern
- • Er droht Gemeindemitgliedern mit Ausschluss, wenn sie Gastfreundschaft erweisen wollen
- • Sein Verhalten schadet aktiv der ganzen Gemeinde
2. Die richtige Haltung beim Ansprechen von Problemen
- • Liebe bedeutet nicht, bei unangenehmen Problemen wegzuschauen
- • Wenn das Ziel der Liebe ist, Gott zu verherrlichen, muss man manchmal Probleme direkt ansprechen
- • Johannes toleriert das Böse nicht und gibt ihm keinen Raum
- • Johannes handelt nicht aus Stolz, sondern als Mitstreiter für Christus
- • Er streitet, um die Sünde zu vertreiben, besonders wenn sie der ganzen Gemeinde schadet
3. Das Vorbild Jesu
- • Jesus hat vor den Pharisäern nicht geschwiegen
- • Jesus hat Probleme beim Namen benannt
- • Gleichzeitig war Jesus vom Herzen sanftmütig und demütig
- • Klarheit und Demut widersprechen einander nicht
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich habe an die Gemeinde geschrieben, aber Diotrephes, der sich die führende Rolle in der Gemeinde anmaßt, weigert sich, unsere Autorität anzuerkennen. Deshalb werde ich, wenn ich komme, sein verwerfliches Verhalten zur Sprache bringen. Er verleumdet uns mit böswilligen Behauptungen und als wäre das noch nicht genug, weigert er den Geschwistern, die von hier kommen, die Gastfreundschaft. Und wenn andere sie bei sich aufnehmen wollen hindert er sie nicht nur daran sondern stößt sie sogar aus der Gemeinde.
Praktische Anwendung (3)
- 1 Selbstprüfung: Prüfe dich zuerst selbst: Gibt es etwas in meinem Leben, das der Gemeinde gerade schadet? Lebe ich mit einem klaren Gewissen vor Gott und will ich ihn wirklich ehren?
- 2 Motiv-Prüfung: Wenn ich etwas ansprechen muss, frage ich mich: Aus welcher Haltung handle ich? Streite ich für die Ehre Gottes oder geht es mir nur um meinen eigenen Stolz und darum, Recht zu haben?
- 3 Balance zwischen Klarheit und Demut: Bitte Gott um Weisheit, die Balance zwischen Klarheit beim Ansprechen von Problemen und gleichzeitiger Demut vor Gott zu finden, um zu seiner Ehre zu leben.