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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Die Voraussetzung für Versöhnung

Versöhnung ist ein zentrales Thema unseres Glaubens, doch sie beginnt nicht bei unserem Gegenüber – sie beginnt bei uns selbst. Bevor Jakob seinem betrogenen Bruder Esau gegenübertritt, erlebt er eine lebensverändernde Begegnung mit Gott am Fluss Jabok. Diese Begegnung ist keine Vorbereitung auf ein Gespräch, sondern eine tiefgreifende Herzensveränderung. Gott stellt Jakob eine einfache Frage: 'Wie heißt du?' Natürlich kennt Gott seinen Namen bereits. Aber diese Frage zwingt Jakob zur Selbsterkenntnis. Sein Name bedeutet 'Betrüger' – und genau das war er: ein Mensch, der seinen Bruder, seinen Vater und seinen Schwiegervater betrogen hatte. In diesem Moment muss Jakob zu seiner Schuld stehen. Er muss zugeben: 'Ich bin ein Betrüger.' Das Wunderbare geschieht, als Jakob ehrlich wird: Gott gibt ihm einen neuen Namen, Israel. Die Voraussetzung für echte Versöhnung ist ein verändertes Herz. Gott möchte uns begegnen, bevor wir anderen begegnen.

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Versöhnung ist ein zentrales Thema unseres Glaubens, doch sie beginnt nicht bei unserem Gegenüber – sie beginnt bei uns selbst. Bevor Jakob seinem betrogenen Bruder Esau gegenübertritt, erlebt er eine lebensverändernde Begegnung mit Gott am Fluss Jabok. Diese Begegnung ist keine Vorbereitung auf ein Gespräch, sondern eine tiefgreifende Herzensveränderung. Gott stellt Jakob eine einfache Frage: 'Wie heißt du?' Natürlich kennt Gott seinen Namen bereits. Aber diese Frage zwingt Jakob zur Selbsterkenntnis. Sein Name bedeutet 'Betrüger' – und genau das war er: ein Mensch, der seinen Bruder, seinen Vater und seinen Schwiegervater betrogen hatte. In diesem Moment muss Jakob zu seiner Schuld stehen. Er muss zugeben: 'Ich bin ein Betrüger.' Das Wunderbare geschieht, als Jakob ehrlich wird: Gott gibt ihm einen neuen Namen, Israel. Die Voraussetzung für echte Versöhnung ist ein verändertes Herz. Gott möchte uns begegnen, bevor wir anderen begegnen.

1. Mose 32,23-29
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, was er in deinem Herzen verändern möchte, bevor du auf andere zugehst.

Herausforderung

Wo in deinem Leben brauchst du ein verändertes Herz, bevor Versöhnung möglich wird?

Aufnahme vom 6. Mai 2026

Predigt

A great and terrible God // Simeon Redinger

Mittwoch, 6. Mai 2026
Daniel 9,4-5
Kernaussage

Gott ist nicht eindimensional, sondern sowohl liebend als auch heilig und gerecht. Seine Größe zeigt sich darin, dass er seine Liebe und Gnade denen offenbart, die ihn lieben und seine Gebote halten, während er gleichzeitig Sünde ernst nimmt und bereit ist, Unrecht zu strafen.

Der Sprecher reflektiert über die verschiedenen Eigenschaften Gottes, insbesondere über die oft übersehene Beschreibung Gottes als "schrecklich" aus Daniel 9,4-5. Er erklärt, dass diese Schrecklichkeit nicht negativ gemeint ist, sondern sich in Gottes konsequenter Treue zu seinem Bund und seiner Gnade gegenüber denen zeigt, die ihn lieben und seine Gebote halten. Gleichzeitig bedeutet es, dass Gott Sünde ernst nimmt und sich von denen distanziert, die Unrecht tun. Der Sprecher betont, dass Gott nicht eindimensional verstanden werden sollte. Er ist sowohl liebevoll als auch gerecht, groß und heilig. Seine Liebe ist exklusiv für diejenigen, die ihn lieben und mit ihm leben möchten, wie Jesus in Johannes 6,37 bestätigt. Die Botschaft lädt dazu ein, sowohl Gottes Liebe und Güte als auch seine Heiligkeit und Gerechtigkeit anzuerkennen und im Bewusstsein zu leben, dass Christus für unsere Schuld gestorben ist und wir als Heilige vor Gott stehen, während er gleichzeitig ein gerechter Gott bleibt.
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Der Sprecher reflektiert über die verschiedenen Eigenschaften Gottes, insbesondere über die oft übersehene Beschreibung Gottes als "schrecklich" aus Daniel 9,4-5. Er erklärt, dass diese Schrecklichkeit nicht negativ gemeint ist, sondern sich in Gottes konsequenter Treue zu seinem Bund und seiner Gnade gegenüber denen zeigt, die ihn lieben und seine Gebote halten. Gleichzeitig bedeutet es, dass Gott Sünde ernst nimmt und sich von denen distanziert, die Unrecht tun. Der Sprecher betont, dass Gott nicht eindimensional verstanden werden sollte. Er ist sowohl liebevoll als auch gerecht, groß und heilig. Seine Liebe ist exklusiv für diejenigen, die ihn lieben und mit ihm leben möchten, wie Jesus in Johannes 6,37 bestätigt. Die Botschaft lädt dazu ein, sowohl Gottes Liebe und Güte als auch seine Heiligkeit und Gerechtigkeit anzuerkennen und im Bewusstsein zu leben, dass Christus für unsere Schuld gestorben ist und wir als Heilige vor Gott stehen, während er gleichzeitig ein gerechter Gott bleibt.

Hauptthemen (3)

1. Die Mehrdimensionalität Gottes

  • Gott ist nicht nur liebend und gütig, sondern auch heilig und gerecht
  • Wir neigen dazu, Gott eindimensional zu sehen und seine anderen Eigenschaften auszublenden
  • Der Gott der Bibel ist facettenreich und zeigt sich auf vielen Ebenen

2. Gottes Schrecklichkeit und Heiligkeit

  • Daniel nennt Gott einen 'großen und schrecklichen Gott'
  • Schrecklich bedeutet hier heilig, entschieden und bereit, Sünde zu strafen
  • Gottes Schrecklichkeit ist nicht negativ, sondern zeigt seine Konsequenz und Treue

3. Gottes exklusive Liebe

  • Gott bewahrt Bund und Gnade denen, die ihn lieben und seine Gebote halten
  • Seine Liebe wird jedem zuteil, der ihn liebt und mit ihm leben möchte
  • Die Art und Weise, wie wir zu Gott stehen, ist entscheidend für unsere Beziehung zu ihm

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Daniel 9,4-5

Ach Herr, du großer und schrecklicher Gott, der du Bund und Gnade bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten. Wir haben gesündigt und Unrecht getan.

Johannes 6,37

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Praktische Anwendung (3)

  • 1 Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit nicht ausklammern: Lebe bewusst im Licht davon, dass Gott nicht nur liebend, sondern auch heilig und gerecht ist. Erkenne sowohl seine Güte als auch seine Schrecklichkeit an.
  • 2 In der Beziehung zu Gott leben: Sei dir bewusst, dass die Art und Weise, wie du zu Gott stehst, entscheidend ist. Seine Liebe gilt denen, die ihn lieben und mit ihm leben möchten.
  • 3 Bewusstsein für Gottes Werk am Kreuz: Lebe bewusst darin, dass Gott für unsere Schuld gestorben ist und wir Heilige vor ihm sind, während er gleichzeitig gerecht bleibt.