Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Von ganzem Herzen
Aus der Predigt „Den Herrn loben von ganzem Herzen // Jakob Görzen“ vom 2. November
Der Psalmist beginnt nicht mit einer Bitte oder einer Lehre, sondern mit einem Entschluss: 'Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen.' Lobpreis ist hier kein Programmpunkt, der zu bestimmten Zeiten dazugehört, sondern ein Herzensanliegen. Gott soll nicht nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur unsere Stimme oder unsere Musikalität. Er soll unser ganzes Denken, Wollen und Fühlen bekommen.
Darum ist es so schön, dass dieser Psalm kunstvoll gebaut ist: 22 Zeilen, jede beginnt mit dem nächsten Buchstaben des hebräischen Alphabets. Der Dichter hat seine beste Kunst eingesetzt, um Gott zu ehren. Auch du musst nicht perfekt singen können. Gott versteht dein Lob, auch wenn kein Mensch es als Kunst bezeichnen würde. Entscheidend ist, dass es von Herzen kommt.
Heute darfst du dich bewusst entscheiden: Ich will, mit allem, was ich bin.
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Der Psalmist beginnt nicht mit einer Bitte oder einer Lehre, sondern mit einem Entschluss: 'Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen.' Lobpreis ist hier kein Programmpunkt, der zu bestimmten Zeiten dazugehört, sondern ein Herzensanliegen. Gott soll nicht nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur unsere Stimme oder unsere Musikalität. Er soll unser ganzes Denken, Wollen und Fühlen bekommen. Darum ist es so schön, dass dieser Psalm kunstvoll gebaut ist: 22 Zeilen, jede beginnt mit dem nächsten Buchstaben des hebräischen Alphabets. Der Dichter hat seine beste Kunst eingesetzt, um Gott zu ehren. Auch du musst nicht perfekt singen können. Gott versteht dein Lob, auch wenn kein Mensch es als Kunst bezeichnen würde. Entscheidend ist, dass es von Herzen kommt. Heute darfst du dich bewusst entscheiden: Ich will, mit allem, was ich bin.
Der Psalmist beginnt nicht mit einer Bitte oder einer Lehre, sondern mit einem Entschluss: 'Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen.' Lobpreis ist hier kein Programmpunkt, der zu bestimmten Zeiten dazugehört, sondern ein Herzensanliegen. Gott soll nicht nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur unsere Stimme oder unsere Musikalität. Er soll unser ganzes Denken, Wollen und Fühlen bekommen. Darum ist es so schön, dass dieser Psalm kunstvoll gebaut ist: 22 Zeilen, jede beginnt mit dem nächsten Buchstaben des hebräischen Alphabets. Der Dichter hat seine beste Kunst eingesetzt, um Gott zu ehren. Auch du musst nicht perfekt singen können. Gott versteht dein Lob, auch wenn kein Mensch es als Kunst bezeichnen würde. Entscheidend ist, dass es von Herzen kommt. Heute darfst du dich bewusst entscheiden: Ich will, mit allem, was ich bin.
Herr, ich will dich heute von ganzem Herzen loben. Nimm mein ganzes Denken, Wollen und Fühlen und richte es auf dich.
Wo gebe ich Gott im Alltag nur einen Teil meines Herzens, und was würde sich ändern, wenn ich ihn wirklich mit allem loben würde?
Aufnahme vom 30. Mai 2026
Predigt The Loss of Significance for the Leader // Johannes Allgeier
Samstag, 30. Mai 2026 Johannes 3,22-36 Kernaussage Die Predigt thematisiert die demütige Haltung des Johannes des Täufers, der bereit war, hinter Jesus zurückzutreten. Anhand seines Beispiels wird gezeigt, dass wahre Größe darin besteht, Jesus wichtiger zu nehmen als die eigene Position und Anerkennung. Johannes erkannte, dass sein vermeintlicher Bedeutungsverlust unwichtig war, weil durch Jesus die Verheißung Gottes erfüllt wurde.
In dieser Predigt wird die Geschichte von Johannes dem Täufer und Jesus aus Johannes 3,22-36 betrachtet. Es geht um die Reaktion von Johannes, als seine Jünger besorgt sind, dass alle Menschen zu Jesus gehen statt zu ihm. Der Prediger vergleicht diese Situation mit dem Empty Desk Syndrom - dem Bedeutungsverlust, den Führungskräfte beim Eintritt in den Ruhestand erleben.
Johannes der Täufer reagiert nicht mit Neid oder Zorn, sondern mit Demut. Er erkennt seine Rolle als Wegbereiter und sagt: "Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen." Die Predigt warnt vor Konkurrenzdenken innerhalb der Gemeinde, wo der eigene Dienst wichtiger wird als Gottes Wirken insgesamt. Johannes wusste: Je größer er sich selbst macht, desto mehr verdeckt er die Herrlichkeit von Jesus. Sein vermeintlicher Bedeutungsverlust war nicht schwerwiegend, weil er nicht nur von Jesus wusste, sondern auch an ihn glaubte. Weiterlesen
The Loss of Significance for the Leader // Johannes Allgeier
Die Predigt thematisiert die demütige Haltung des Johannes des Täufers, der bereit war, hinter Jesus zurückzutreten. Anhand seines Beispiels wird gezeigt, dass wahre Größe darin besteht, Jesus wichtiger zu nehmen als die eigene Position und Anerkennung. Johannes erkannte, dass sein vermeintlicher Bedeutungsverlust unwichtig war, weil durch Jesus die Verheißung Gottes erfüllt wurde.
Hauptthemen (4)
1. Das Empty Desk Syndrom und Bedeutungsverlust
- • Führungskräfte leiden oft unter Bedeutungsverlust beim Renteneintritt
- • Johannes der Täufer stand vor einem ähnlichen Bedeutungsverlust als Jesus bekannter wurde
- • Johannes reagierte nicht mit Zorn oder Neid, sondern mit Demut
2. Konkurrenzdenken versus Demut
- • Die Jünger des Johannes empfanden Konkurrenzdenken gegenüber Jesus
- • Sie beschwerten sich, dass alle zu Jesus gingen
- • Johannes hingegen zeigte eine demütige Haltung und erkannte Gottes Wirken an
- • Er wusste: 'Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist'
3. Die richtige Perspektive auf den eigenen Dienst
- • Johannes erkannte sich selbst als Wegbereiter für Jesus
- • Er formulierte: 'Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen'
- • Je größer wir uns selbst machen, desto mehr verdecken wir die Herrlichkeit Jesu
- • Johannes stützte sich nicht auf das Ansehen von Menschen, sondern sah das große Ganze
4. Gefahr in wachsenden Gemeinden
- • In wachsenden Gemeinden kann der Fokus zu sehr auf die eigene Gruppe gelegt werden
- • Gottes Wirken in anderen Dienstbereichen wird dadurch möglicherweise nicht erkannt
- • Wir nehmen uns selbst damit viel zu wichtig
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Danach kam Jesus mit seinen Jüngern in das Land Judäa und blieb dort eine Weile mit ihnen und taufte. Aber auch Johannes taufte in Änon, nahe bei Salim. Denn es war da viel Wasser und sie kamen und ließen sich taufen. Johannes war ja noch nicht ins Gefängnis geworfen. Da hob sich ein Streit zwischen den Jüngern des Johannes und einem Juden über die Reinigung. Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Rabbi, der bei dir war jenseits des Jordans, von dem du Zeugnis gegeben hast, siehe, der tauft und alle kommen zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist. Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe, ich bin nicht der Christus, sondern ich bin von ihm hergesandt. Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam. Der Freund des Bräutigams aber, der dabei steht und ihm zuhört, freut sich über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt. Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Der von oben her kommt, ist über allem. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allem. Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer aber sein Zeugnis annimmt, der besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist. Denn der, den Gott gesandt hat, redet Gottes Worte. Denn Gott gibt den Geist ohne Maß. Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer bei dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Praktische Anwendung (3)
- 1 Demütige Haltung im Dienst bewahren: Wir sollen wie Johannes der Täufer eine demütige Haltung bewahren und erkennen, dass unsere Position und Anerkennung von Gott gegeben sind. Es geht nicht um unsere eigene Größe, sondern darum, Jesus groß zu machen.
- 2 Konkurrenzdenken in der Gemeinde vermeiden: Besonders in wachsenden Gemeinden sollen wir darauf achten, nicht nur auf unseren eigenen Dienstbereich zu fokussieren, sondern Gottes Wirken in der gesamten Gemeinde zu erkennen und zu würdigen.
- 3 Das große Ganze sehen: Statt uns auf das Ansehen von Menschen zu stützen, sollen wir wie Johannes das große Ganze sehen und erkennen, dass durch Jesus Gottes Verheißung erfüllt wird. Dies gibt uns die richtige Perspektive auf unseren eigenen Dienst.
Impulse aus der Woche ab 31. Mai
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Tag 1 von 7 · 31. Mai Er muss wachsen, ich muss abnehmen
Johannes der Täufer stand vor einer Situation, die viele Menschen herausfordern würde: Seine Jünger berichteten ihm besorgt, dass alle Menschen zu Jesus gingen statt zu ihm. Die Menschenmassen, die einst zu Johannes gekommen waren, wandten sich nun Jesus zu. Doch Johannes reagierte nicht mit Neid oder Zorn. Stattdessen sprach er eines der demütigsten Worte der Bibel: 'Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.' Johannes verstand seine Rolle als Wegbereiter. Er wusste, dass sein Dienst darin bestand, auf Jesus hinzuweisen, nicht sich selbst groß zu machen. Wie oft kämpfen wir um Anerkennung und Bedeutung? Johannes zeigt uns einen anderen Weg: Je größer wir uns selbst machen, desto mehr verdecken wir die Herrlichkeit von Jesus. Wahre Erfüllung finden wir nicht in unserem eigenen Wachstum, sondern darin, dass Jesus in unserem Leben und durch unser Leben größer wird.
Johannes 3,30
GebetBitte Gott, dir die Demut von Johannes zu schenken und Jesus in deinem Leben mehr Raum zu geben.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens versuchst du, größer zu werden, anstatt Jesus größer werden zu lassen?
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Tag 2 von 7 · 1. Juni Die Gefahr des Konkurrenzdenkers
Die Jünger von Johannes kamen besorgt zu ihrem Meister: 'Rabbi, der bei dir war jenseits des Jordans, von dem du Zeugnis gegeben hast, siehe, der tauft und alle kommen zu ihm.' Sie nannten Jesus nicht einmal beim Namen und übertrieben: 'Alle kommen zu ihm.' Es war, als wollten sie sagen, Jesus säge an Johannes Stuhl. Dieses Konkurrenzdenken ist erschreckend. Den Jüngern war ihr eigener Dienst und ihre eigene Stellung wichtiger als das Wirken Gottes an einem anderen Ort. Sie konnten nicht erkennen, dass Gottes Plan sich erfüllte. Auch in wachsenden Gemeinden kann uns das passieren. Wir konzentrieren uns so sehr auf unsere eigene Gruppe oder unseren Dienstbereich, dass wir Gottes Wirken in anderen Bereichen nicht mehr wahrnehmen. Wir nehmen uns selbst viel zu wichtig und vergessen das große Ganze. Gott ruft uns zu einer Gemeinschaft, die sich gemeinsam freut, wenn sein Reich wächst - egal wo und durch wen.
Johannes 3,26
GebetBitte Gott, dein Herz von Konkurrenzdenken zu befreien und dir Freude an seinem Wirken überall zu schenken.
Zum NachdenkenErtappst du dich manchmal dabei, eifersüchtig auf andere Dienstbereiche oder Gemeinden zu sein?
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Tag 3 von 7 · 2. Juni Demut erkennt die eigene Rolle
Johannes antwortete seinen besorgten Jüngern mit bemerkenswerter Klarheit: 'Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist. Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe, ich bin nicht der Christus, sondern ich bin von ihm hergesandt.' Johannes kannte seine Rolle genau. Er war nicht der Messias, sondern der Wegbereiter. Er hatte nie Anspruch auf mehr erhoben, als Gott ihm gegeben hatte. Diese Klarheit über seine Berufung bewahrte ihn vor Enttäuschung und Eifersucht. Wie wichtig ist es, dass auch wir unsere Rolle im Reich Gottes verstehen! Gott hat jedem von uns Gaben und Aufgaben gegeben - nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir versuchen, mehr zu sein als Gott uns berufen hat, werden wir unzufrieden. Wenn wir unsere gottgegebene Rolle annehmen, finden wir Frieden und Erfüllung. Johannes stützte sich nicht auf das Ansehen von Menschen, sondern sah das große Ganze.
Johannes 3,27-28
GebetBitte Gott um Klarheit über deine Berufung und die Demut, sie anzunehmen.
Zum NachdenkenKennst du deine gottgegebene Rolle und bist du damit zufrieden, oder strebst du nach Positionen, zu denen Gott dich nicht berufen hat?
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Tag 4 von 7 · 3. Juni Die Freude des Bräutigamfreundes
Johannes verwendet ein wunderschönes Bild: 'Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam. Der Freund des Bräutigams aber, der dabei steht und ihm zuhört, freut sich über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt.' Johannes sah sich als Freund des Bräutigams, nicht als den Bräutigam selbst. Die Braut - das Volk Gottes - gehörte Jesus. Und Johannes freute sich darüber! Seine größte Freude lag nicht darin, im Mittelpunkt zu stehen, sondern Jesus zu hören und sein Wirken zu sehen. Welch eine befreiende Perspektive! Wir müssen nicht die Hauptrolle spielen. Wir dürfen Unterstützer, Wegbereiter, Freunde sein. Die Freude liegt nicht in unserem eigenen Erfolg, sondern darin, Jesus erfolgreich zu sehen. Johannes hatte erkannt: Der vermeintliche Bedeutungsverlust war nicht schwerwiegend, weil er nicht nur von Jesus wusste, sondern auch an ihn glaubte.
Johannes 3,29
GebetDanke Jesus, dass du die Hauptrolle spielst, und bitte ihn um die Freude, die aus dieser Erkenntnis kommt.
Zum NachdenkenKannst du dich ehrlich freuen, wenn Jesus durch andere Menschen wirkt und sie Anerkennung bekommen?
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Tag 5 von 7 · 4. Juni Das Empty Desk Syndrom überwinden
Führungskräfte erleben beim Eintritt in den Ruhestand oft das sogenannte Empty Desk Syndrom - einen schmerzhaften Bedeutungsverlust. Nach Jahren der Verantwortung und Anerkennung fühlen sie sich plötzlich unbedeutend. Johannes der Täufer stand vor einer ähnlichen Situation. Seine Gefolgschaft schwand, Jesus übernahm. Doch Johannes litt nicht am Empty Desk Syndrom. Warum nicht? Weil seine Identität nicht auf seinem Dienst basierte, sondern auf seinem Glauben an Jesus. Er wusste: Je größer ich mich selbst mache, desto mehr verdecke ich die Herrlichkeit von Jesus. Sein Wert lag nicht in seiner Position oder seinem Einfluss, sondern darin, dass er Jesus kannte und an ihn glaubte. Auch wir können unsere Identität auf vergängliche Dinge bauen - Karriere, Anerkennung, Dienstpositionen. Oder wir können sie auf dem unveränderlichen Fundament unseres Glaubens an Jesus bauen. Dann wird kein Bedeutungsverlust uns erschüttern.
Johannes 3,30
GebetBitte Gott, deine Identität fest in Jesus zu verankern, unabhängig von äußeren Umständen.
Zum NachdenkenWorauf gründest du deine Identität und deinen Wert - auf deine Leistung und Position oder auf deine Beziehung zu Jesus?
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Tag 6 von 7 · 5. Juni Das große Ganze sehen
Johannes lenkte den Blick vom Kleinen aufs Große: 'Der von oben her kommt, ist über allem. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allem. Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er.' Johannes sah das große Ganze. Er erkannte, dass durch Jesus sich die Verheißung Gottes erfüllte. Dies war kein Verlust, sondern der Höhepunkt der Geschichte! Gottes Plan ging in Erfüllung. Wenn wir nur auf unseren eigenen kleinen Bereich schauen, verpassen wir das große Wirken Gottes. Johannes stützte sich nicht auf das Ansehen von Menschen, sondern vertraute auf Gottes größeren Plan. Gottes Wirken ist größer als unsere Gemeinde, größer als unser Dienstbereich, größer als unsere persönlichen Pläne. Wenn wir das große Ganze sehen, können wir uns über jedes Wachstum seines Reiches freuen - auch wenn es nicht durch uns geschieht.
Johannes 3,31-34
GebetBitte Gott, dir seine Perspektive zu schenken und das große Ganze seines Wirkens zu erkennen.
Zum NachdenkenWo fokussierst du dich zu sehr auf deinen eigenen Bereich und verpasst dabei das große Wirken Gottes?
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Tag 7 von 7 · 6. Juni Glauben, nicht nur wissen
Der Text schließt mit einer entscheidenden Aussage: 'Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer bei dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.' Der Prediger betont: Johannes vermeintlicher Bedeutungsverlust war nicht schwerwiegend, weil er nicht nur von Jesus wusste, sondern auch an ihn glaubte. Das ist der entscheidende Unterschied! Viele Menschen wissen über Jesus Bescheid. Sie kennen die Geschichten, die Lehren, vielleicht sogar die Theologie. Aber Johannes glaubte an Jesus. Dieser Glaube gab ihm Perspektive, Freude und Erfüllung - unabhängig von äußeren Umständen. Auch wir sind aufgerufen, nicht nur Wissen über Jesus zu sammeln, sondern ihm zu vertrauen, an ihn zu glauben, ihm gehorsam zu sein. In dieser lebendigen Beziehung liegt das ewige Leben. Dieser Glaube befähigt uns, wie Johannes zu leben: demütig, freudvoll und mit Blick auf das große Ganze.
Johannes 3,36
GebetBitte Jesus, deinen Glauben zu vertiefen und dich in eine noch engere Beziehung zu ihm zu führen.
Zum NachdenkenHast du nur Wissen über Jesus oder eine lebendige Glaubensbeziehung zu ihm?