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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Wenn Christen singen, spricht Christus

Aus der Predigt „Musik, Gottes Gabe… wenn Christen singen / Dr. Johannes Schröder“ vom 3. November

Wenn Christen singen, spricht Christus. 'Das Wort des Christus wohne reichlich in euch', schreibt Paulus. Christus ist lebendig, und er redet noch heute. Beim Singen dürfen wir deshalb die Ohren spitzen, nicht nur die Stimmen schärfen: Gott möchte durch Lieder zu unseren Herzen sprechen. Aber Christus spricht auch durch uns. Wenn wir Wahrheit singen, verkünden wir sie. Ein Evangelist erzählte, dass Menschen auf der Straße beim Singen sehen, dass da eine echte Beziehung zu Gott ist, und dann Fragen stellen. Wie ein Haus verrät, wer darin wohnt, so soll Christus in uns so wohnen, dass Menschen ihm begegnen, wenn sie mit uns zu tun haben. Singen ist kein frommes Beiwerk, sondern ein Weg, wie Christus selbst in unserer Mitte redet.

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Wenn Christen singen, spricht Christus. 'Das Wort des Christus wohne reichlich in euch', schreibt Paulus. Christus ist lebendig, und er redet noch heute. Beim Singen dürfen wir deshalb die Ohren spitzen, nicht nur die Stimmen schärfen: Gott möchte durch Lieder zu unseren Herzen sprechen. Aber Christus spricht auch durch uns. Wenn wir Wahrheit singen, verkünden wir sie. Ein Evangelist erzählte, dass Menschen auf der Straße beim Singen sehen, dass da eine echte Beziehung zu Gott ist, und dann Fragen stellen. Wie ein Haus verrät, wer darin wohnt, so soll Christus in uns so wohnen, dass Menschen ihm begegnen, wenn sie mit uns zu tun haben. Singen ist kein frommes Beiwerk, sondern ein Weg, wie Christus selbst in unserer Mitte redet.

Kolosser 3,16
Gebet

Herr Jesus, rede zu mir durch dein Wort und durch die Lieder, die ich singe. Lass mein Leben und mein Singen von dir erzählen.

Zum Nachdenken

Höre ich beim Singen bewusst auf das, was Christus mir sagen will, oder singe ich nur mit?

Aufnahme vom 3. April 2026

Predigt

Karfreitags-Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln

Freitag, 3. April 2026
Jesaja 53,5
Kernaussage

Jesus Christus starb am Kreuz als stellvertretendes Opferlamm für die Sünden der Welt. Sein Tod war kein Versehen, sondern Gottes Rettungsplan, der vor Grundlegung der Welt beschlossen wurde. Durch drei sichere Siegeszeichen - den Schrei in der Finsternis, den zerrissenen Vorhang und die geöffneten Gräber - zeigt sich, dass Jesus den Tod besiegt und den Weg zu Gott freigemacht hat.

Der Karfreitagsgottesdienst der evangelischen Freikirche Köln konzentriert sich auf die Bedeutung von Jesu Kreuzigung und Tod. Der Gottesdienst führt die Gemeinde durch die dramatischen Ereignisse des Karfreitags, wobei drei zentrale 'Siegeszeichen' hervorgehoben werden: der Schrei Jesu in der Finsternis, der zerrissene Tempelvorhang und die geöffneten Gräber. Die Predigt betont, dass Jesu Tod kein Unfall war, sondern Gottes Rettungsplan, bei dem Jesus als das vollkommene Opferlamm stellvertretend für die Sünden der Menschheit starb. Der Gottesdienst umfasst Lobpreislieder, eine ausführliche Predigt von Michael Löschke über die Kreuzigung aus Matthäus 27, und schließt mit einer Abendmahlsfeier. Die zentrale Botschaft lautet: 'Es ist Freitag, aber Sonntag kommt noch.' Der Gottesdienst lädt die Teilnehmer ein, still zu werden, die Bedeutung des Kreuzes zu erfassen und zu erkennen, dass durch Jesu Tod der Weg zu Gott frei gemacht wurde. Die Feier endet mit der Ermutigung, trotz schwerer Zeiten an Jesus festzuhalten und auf seine Auferstehungskraft zu vertrauen.
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Der Karfreitagsgottesdienst der evangelischen Freikirche Köln konzentriert sich auf die Bedeutung von Jesu Kreuzigung und Tod. Der Gottesdienst führt die Gemeinde durch die dramatischen Ereignisse des Karfreitags, wobei drei zentrale 'Siegeszeichen' hervorgehoben werden: der Schrei Jesu in der Finsternis, der zerrissene Tempelvorhang und die geöffneten Gräber. Die Predigt betont, dass Jesu Tod kein Unfall war, sondern Gottes Rettungsplan, bei dem Jesus als das vollkommene Opferlamm stellvertretend für die Sünden der Menschheit starb. Der Gottesdienst umfasst Lobpreislieder, eine ausführliche Predigt von Michael Löschke über die Kreuzigung aus Matthäus 27, und schließt mit einer Abendmahlsfeier. Die zentrale Botschaft lautet: 'Es ist Freitag, aber Sonntag kommt noch.' Der Gottesdienst lädt die Teilnehmer ein, still zu werden, die Bedeutung des Kreuzes zu erfassen und zu erkennen, dass durch Jesu Tod der Weg zu Gott frei gemacht wurde. Die Feier endet mit der Ermutigung, trotz schwerer Zeiten an Jesus festzuhalten und auf seine Auferstehungskraft zu vertrauen.

Hauptthemen (4)

1. Die drei sicheren Siegeszeichen am Kreuz

  • • Der Schrei in der Finsternis: Jesus trug stellvertretend die Sünde der Menschheit und wurde von Gott verlassen
  • • Der zerrissene Vorhang: Der Zugang zu Gott ist durch Jesu Opfer für alle Menschen frei geworden
  • • Die geöffneten Gräber: Jesus hat den Tod besiegt und schenkt Auferstehung und neues Leben

2. Jesus als das Lamm Gottes

  • • Jesus ist das erwählte, sündlose Opferlamm, das vor Grundlegung der Welt ausersehen wurde
  • • Die Tieropfer im Alten Testament waren nur Symbole und konnten keine Sünde wegnehmen
  • • Jesus wurde tatsächlich geschlachtet - sein Tod war der ewige Plan Gottes zur Erlösung
  • • Das Abendmahl ist unser Passafest, in dem wir Jesu stellvertretenden Tod feiern

3. Die Reaktionen auf das Kreuzesgeschehen

  • • Einige Menschen lenkten sich ab oder spotteten über Jesus
  • • Der römische Hauptmann erkannte durch die Zeichen: 'Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn'
  • • Die Frauen blieben treu bei Jesus und waren die Ersten, die dem Auferstandenen begegneten
  • • Verschiedene Reaktionen zeigen unterschiedliche Haltungen zur Schuldfrage und zum Glauben

4. Die Bedeutung von Karfreitag

  • • Karfreitag ist ein Tag der gemischten Gefühle - Leid und Sieg, Tod und Leben
  • • Gottes Heiligkeit duldet keine Sünde - der Preis der Sünde ist der Tod
  • • Jesus trug bewusst und freiwillig die Strafe für unsere Schuld
  • • Durch Jesu Blut sind wir erlöst und mit Gott versöhnt

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jesaja 53,5

Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten. Wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft und wir, wir haben nun Frieden mit Gott. Durch seine Wunden sind wir geheilt.

Matthäus 27,11-44

Als Jesus dem Stadthalter vorgeführt wurde, fragte ihn dieser, bist du der König der Juden? Es ist so, wie du sagst, erwiderte Jesus. Daraufhin brachten die hohen Priester und Ältesten schwere Beschuldigungen gegen ihn vor. Doch Jesus gab keine Antwort... [vollständige Passage über Verurteilung, Verspottung und Kreuzigung]

Matthäus 27,45-46

Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte, Eli, Eli, Lema, Sabachthani. Das heißt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Matthäus 27,50-53

Jesus aber schrie wieder mit lauter Stimme und gab den Geist auf. Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke von oben bis unten und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen und die Grüfte öffneten sich und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt.

Matthäus 27,54

Als aber der Hauptmann und die, die mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen, Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn.

1. Petrus 1,18-20

Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väterweise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen ehe der Weltgrund gelegt wurde aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen.

Hebräer 13,20-21

Der Gott des Friedens, der den großen Hirten seiner Schafe, unseres Herrn Jesus Christus, von den Toten auferweckt hat, nachdem er mit dessen Blut den neuen ewigen gültigen Bund besiegelt hatte, dieser Gott möge euch die Kraft geben, all das Gute zu tun, das nach seinem Willen durch euch geschehen soll.

Weitere Referenzen

  • → Jesaja 53
  • → Galaterbrief
  • → 2. Korintherbrief
  • → Johannes-Evangelium
  • → Hebräerbrief Kapitel 9
  • → Hebräerbrief 9,24

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Erkenne deine eigene Schuld: Jesus hat stellvertretend deine Sünde getragen. Erkenne an, dass auch deine Schuld, wie klein sie auch erscheinen mag, so schwer wiegt, dass Jesus dafür sterben musste. Schaue nicht weg und mache dich nicht lustig, sondern nimm das Kreuz ernst.
  • 2 Vertraue Jesus und gehe den Weg zu Gott: Der Vorhang zwischen Gott und dir ist durch Jesu Tod zerrissen. Der Weg zu Gott ist frei. Vertraue diesem Jesus und gehe diesen Weg zu Gott, indem du seine Vergebung persönlich für dein Leben annimmst.
  • 3 Bleibe treu dran, auch in schweren Zeiten: Wie die Frauen am Kreuz sollst du auch in Leid und dunklen Zeiten an Jesus dranbleiben. Auferstehung und neues Leben sind gewiss. Bleibe treu in der Nachfolge, auch wenn Gott nicht sofort eingreift, denn er wird sich in seiner Herrlichkeit zeigen.
  • 4 Lass deine Routine durchbrechen: Lass dich wie der römische Hauptmann aus deiner religiösen Routine herausreißen. Bekenne Jesus als Gottes Sohn und bete ihn an für seine Auferstehungskraft, die den Tod besiegt hat.

Impulse aus der Woche ab 4. April

  1. Tag 1 von 7 · 4. April Der Schrei in der Finsternis

    An Karfreitag geschah etwas Unvorstellbares: Eine Finsternis kam über das ganze Land für drei Stunden. Dann schrie Jesus mit lauter Stimme: 'Eli, Eli, lema sabachthani – mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Dieser Schrei war kein Zeichen der Niederlage, sondern das erste sichere Siegeszeichen. Jesus, der sündlos war, wurde für uns zur Sünde gemacht. Er trug stellvertretend unsere Schuld, so schwer, dass Gott der Vater sich für diesen Moment abwenden musste. Der Korintherbrief sagt: 'Denn der keine Sünde kannte, hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm gerecht werden vor Gott.' Dies war kein Justizirrtum, sondern Gottes Rettungsplan. Jesus nahm freiwillig deine und meine Schuld auf sich, damit wir vor Gott bestehen können.

    Matthäus 27,45-46

    Gebet

    Danke Jesus, dass du meine Schuld getragen hast. Hilf mir, die Schwere meiner Sünde und die Größe deiner Liebe zu begreifen.

    Zum Nachdenken

    Erkennst du, dass Jesus auch deine persönliche Schuld – egal wie klein sie dir erscheint – am Kreuz getragen hat?

  2. Tag 2 von 7 · 5. April Der zerrissene Vorhang

    Als Jesus seinen Geist aufgab, geschah etwas Gewaltiges: 'Der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke von oben bis unten.' Dieser dicke, schwere Vorhang trennte das Allerheiligste – wo Gottes Gegenwart wohnte – vom Rest des Tempels. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester dort hineingehen. Doch dieser zerrissene Vorhang ist mehr als ein physisches Ereignis. Er ist ein Bild für die himmlische Wirklichkeit: Jesus ist der vollkommene Hohepriester, der nicht ein wiederkehrendes Tieropfer bringt, sondern sich selbst als vollkommenes Opfer. Einmal und für alle Zeiten. Der Zugang zu Gott ist jetzt frei – nicht mehr durch religiöse Rituale oder menschliche Vermittler, sondern direkt durch Jesus Christus. Der Weg ist offen für jeden, der ihm vertraut.

    Matthäus 27,50-51

    Gebet

    Vater, danke, dass der Weg zu dir durch Jesus frei ist. Hilf mir, in dieser Beziehung zu leben und dir nahezukommen.

    Zum Nachdenken

    Vertraust du diesem Jesus und gehst du diesen freien Weg hin zu Gott?

  3. Tag 3 von 7 · 6. April Die geöffneten Gräber

    Nach Jesu Tod bebte die Erde, Felsen zerrissen, und Gräber öffneten sich. 'Viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt. Und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.' Auf den ersten Blick klingt dies gruselig, doch es ist das dritte mächtige Siegeszeichen. Diese Auferstehung ist ein Vorzeichen – ein Zeichen, dass Jesus den Tod besiegt hat und dass am Ende aller Zeiten eine Auferstehung von den Toten kommen wird. Es ist eine Demonstration seiner Macht über den Tod. Jesu stellvertretendes Opfer schenkt nicht nur Vergebung, sondern Auferstehung und neues Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort.

    Matthäus 27,51-53

    Gebet

    Herr Jesus, danke, dass du den Tod besiegt hast. Schenke mir die Gewissheit des ewigen Lebens und erneuere mein Leben heute.

    Zum Nachdenken

    Glaubst du, dass Jesus dir neues Leben schenken kann – jetzt und in Ewigkeit?

  4. Tag 4 von 7 · 7. April Das Bekenntnis des Hauptmanns

    Der römische Hauptmann hatte schon viele Kreuzigungen erlebt – Routine. Doch diese war anders. Als er das Erdbeben sah und alles, was geschah, wurde er von Furcht ergriffen und bekannte: 'Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!' Dieser erfahrene Soldat erkannte in diesem Moment, wer Jesus wirklich war. Die Zeichen – die Finsternis, das Beben, die Auferweckung – durchbrachen seine Routine und führten ihn zu Anbetung und Bekenntnis. Vielleicht ist auch für dich Ostern nur Routine geworden – ein Feiertag im Kalender, bunte Dekoration, Familientreffen. Doch die Botschaft des Kreuzes will deine Routine durchbrechen. Jesus ist nicht ein gewöhnlicher Mensch, sondern wahrhaftig Gottes Sohn, der für dich starb und auferstand.

    Matthäus 27,54

    Gebet

    Jesus, durchbrich meine Routine. Lass mich dich neu sehen als den Sohn Gottes, der für mich starb.

    Zum Nachdenken

    Lässt du zu, dass Jesus deine religiöse Routine durchbricht und dich neu in Staunen versetzt?

  5. Tag 5 von 7 · 8. April Die Treue der Frauen

    Während viele flohen, blieben einige Frauen – Maria Magdalena und andere – die Jesus nachgefolgt waren. Sie sahen von Weitem zu, hilflos, verzweifelt, mit ungewisser Zukunft. Doch sie blieben dran. Diese Frauen, die am längsten im Leid ausharrten, waren auch die Ersten, die dem auferstandenen Jesus in seiner Herrlichkeit begegneten. Sie beobachteten, wo er begraben wurde, bereiteten Salben vor und liefen am Ostermorgen zum Grab. Vielleicht erlebst auch du gerade schwere Zeiten. Inmitten der Katastrophe kannst du Gott nicht begreifen, und es scheint, als greife er nicht ein. Von diesen Frauen darfst du lernen: Auferstehung und neues Leben sind gewiss. Bleib dran, auch wenn es dunkel ist. Gott wird sich in seiner Herrlichkeit wieder zeigen.

    Matthäus 27,55-56

    Gebet

    Gib mir die Treue der Frauen am Kreuz, Herr. Hilf mir, an dir festzuhalten, auch in dunklen Zeiten.

    Zum Nachdenken

    Wo brauchst du heute die Kraft, dranzubleiben, auch wenn du Gottes Handeln noch nicht siehst?

  6. Tag 6 von 7 · 9. April Das Lamm Gottes

    Johannes der Täufer sah Jesus am Jordan und rief: 'Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Sünden der Welt trägt!' Jahrhundertelang hatten Tieropfer im Tempel die Menschen gelehrt: Sünde verlangt ihren Preis – den Tod. Doch diese Opfer konnten keine Sünde wegnehmen. Sie waren nur Symbole. Jesus ist das vollkommene Lamm Gottes – ohne Makel, ohne Fehler, sündlos und heilig. Er war nicht nur das erwählte Lamm, sondern auch das geschlachtete Lamm. Sein Tod war kein Irrtum, sondern 'der ewige Plan eines heiligen und gerechten Gottes', ausersehen 'ehe der Weltgrund gelegt wurde'. Als Jesus beim Abendmahl das Brot brach und den Kelch reichte, sagte er: 'Das ist mein Leib, mein Blut zur Vergebung der Sünden.' Er ist unser Passalamm.

    Johannes 1,29

    Gebet

    Danke, Jesus, dass du das Lamm Gottes bist, das für meine Sünden gestorben ist. Ich nehme deine Vergebung an.

    Zum Nachdenken

    Glaubst du, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das nicht nur die Sünden der Welt, sondern deine Sünden getragen hat?

  7. Tag 7 von 7 · 10. April Es ist Freitag, aber Sonntag kommt noch

    Es ist Freitag. Die Welt scheint zu gewinnen, das Böse lacht, Jesus stirbt. Hoffnung ist verloren, der Tod hat gesiegt, und es sieht aus, als hätte das Böse gewonnen. Soldaten halten Wache, ein Stein wird vor das Grab gerollt. Aber – es ist erst Freitag. Sonntag kommt noch! Diese Botschaft durchzieht den ganzen Karfreitag: 'Es ist vollbracht' rief Jesus am Kreuz. Das Opfer ist vollendet, die Sünde weggetragen, die Schuld gesühnt. Aber die Geschichte endet nicht mit dem Tod. Sie führt zur Auferstehung. Karfreitag ist ein Tag der gemischten Gefühle – Licht und Dunkelheit, Liebe und Leid, Tod und Leben. Doch wir dürfen mit Gewissheit leben: Der Sonntag ist gekommen! Jesus ist auferstanden. Er regiert. Die Auferstehungskraft ist real.

    Johannes 19,30

    Gebet

    Herr Jesus, danke für Karfreitag und für Ostern. Gib mir Hoffnung in schweren Zeiten, dass deine Auferstehungskraft auch heute wirkt.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben brauchst du heute die Hoffnung, dass nach dem Freitag der Sonntag kommt?