Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Montag Der große Versöhnungstag
Der Versöhnungstag – Jom Kippur – war der heiligste Tag im Jahr für das Volk Israel. Nur einmal im Jahr durfte eine einzige Person ins Allerheiligste eintreten: der Hohepriester Aaron. Gott erinnert ihn: 'Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum gehe, hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, damit er nicht sterbe.'
Diese strenge Regelung zeigt uns eine wichtige Wahrheit: Seit dem Sündenfall hat der Mensch keinen selbstverständlichen Zugang zu Gottes Gegenwart. Nicht einmal der Hohepriester konnte nach eigenem Ermessen vor Gott treten. Seine Abstammung, sein Amt, seine priesterliche Würde – nichts davon berechtigte ihn zum freien Zugang.
Doch Gott wollte nicht fern bleiben. Er selbst schuf einen Weg der Versöhnung. Der Versöhnungstag war Gottes Geschenk an sein Volk – ein Tag der Generalreinigung, an dem alle Schuld gesühnt werden konnte.
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Der Versöhnungstag – Jom Kippur – war der heiligste Tag im Jahr für das Volk Israel. Nur einmal im Jahr durfte eine einzige Person ins Allerheiligste eintreten: der Hohepriester Aaron. Gott erinnert ihn: 'Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum gehe, hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, damit er nicht sterbe.' Diese strenge Regelung zeigt uns eine wichtige Wahrheit: Seit dem Sündenfall hat der Mensch keinen selbstverständlichen Zugang zu Gottes Gegenwart. Nicht einmal der Hohepriester konnte nach eigenem Ermessen vor Gott treten. Seine Abstammung, sein Amt, seine priesterliche Würde – nichts davon berechtigte ihn zum freien Zugang. Doch Gott wollte nicht fern bleiben. Er selbst schuf einen Weg der Versöhnung. Der Versöhnungstag war Gottes Geschenk an sein Volk – ein Tag der Generalreinigung, an dem alle Schuld gesühnt werden konnte.
Der Versöhnungstag – Jom Kippur – war der heiligste Tag im Jahr für das Volk Israel. Nur einmal im Jahr durfte eine einzige Person ins Allerheiligste eintreten: der Hohepriester Aaron. Gott erinnert ihn: 'Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum gehe, hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, damit er nicht sterbe.' Diese strenge Regelung zeigt uns eine wichtige Wahrheit: Seit dem Sündenfall hat der Mensch keinen selbstverständlichen Zugang zu Gottes Gegenwart. Nicht einmal der Hohepriester konnte nach eigenem Ermessen vor Gott treten. Seine Abstammung, sein Amt, seine priesterliche Würde – nichts davon berechtigte ihn zum freien Zugang. Doch Gott wollte nicht fern bleiben. Er selbst schuf einen Weg der Versöhnung. Der Versöhnungstag war Gottes Geschenk an sein Volk – ein Tag der Generalreinigung, an dem alle Schuld gesühnt werden konnte.
Danke Gott dafür, dass er selbst den Weg zu sich geöffnet hat und nicht von uns erwartet, dass wir uns den Zugang zu ihm erkämpfen.
Wie gehst du mit der Tatsache um, dass du ohne Gottes Gnade keinen Zugang zu ihm hättest?
Aufnahme vom 16. Juli 2026
Predigt Geduld lernen - Gib Menschen Zeit // Dr. Heinrich Derksen
Donnerstag, 16. Juli 2026 Epheser 4,2 Kernaussage Geduld mit Menschen ist gelebte Liebe und zeigt sich besonders dort, wo Menschen anders sind als wir, langsamer verstehen oder sich schwerer verändern lassen. Wahre Geduld bedeutet nicht, alles hinzunehmen, sondern Menschen in Demut, Sanftmut und Liebe zu tragen, ihnen Zeit zu geben und Raum für Gottes Wirken zu lassen. Der tiefste Grund für unsere Geduld liegt in Gottes Geduld mit uns selbst.
In dieser Predigt über Geduld geht es darum, Menschen Zeit zu geben, um zu wachsen und zu lernen. Der Sprecher betont, dass sich Geduld nicht nur in alltäglichen Situationen zeigt, sondern vor allem dort, wo Menschen anders sind als wir - langsamer verstehen, sich schwerer verändern oder Dinge wiederholen. Anhand von Epheser 4,2 wird erklärt, wie Christen miteinander leben sollen: mit Demut, Sanftmut und Geduld, einander in Liebe ertragend.
Die Predigt behandelt verschiedene Lebensbereiche, in denen Geduld gefordert ist: in der Gemeinde mit neuen Gläubigen und Mitarbeitern, in der Familie mit Kindern und Ehepartnern, und in Konfliktsituationen. Der Sprecher zeigt auf, wie Jesus mit seinen Jüngern geduldig umging, obwohl sie vieles nicht verstanden. Der tiefste Grund für unsere Geduld liegt in Gottes Geduld mit uns selbst. Wer die Geduld Gottes mit sich vergisst, wird hart mit anderen. Die Predigt endet mit einem Gebet und der Aufforderung, heute einen Menschen zu identifizieren, dem man mehr Zeit und Geduld geben muss. Weiterlesen
Geduld lernen - Gib Menschen Zeit // Dr. Heinrich Derksen
Geduld mit Menschen ist gelebte Liebe und zeigt sich besonders dort, wo Menschen anders sind als wir, langsamer verstehen oder sich schwerer verändern lassen. Wahre Geduld bedeutet nicht, alles hinzunehmen, sondern Menschen in Demut, Sanftmut und Liebe zu tragen, ihnen Zeit zu geben und Raum für Gottes Wirken zu lassen. Der tiefste Grund für unsere Geduld liegt in Gottes Geduld mit uns selbst.
Hauptthemen (5)
1. Geduld als Ausdruck von Liebe
- • Geduld zeigt sich dort, wo Menschen anders sind, langsamer verstehen oder sich schwerer verändern lassen
- • Das Wort 'ertragen' bedeutet Last und Anstrengung, aber genau dort zeigt sich wahre Liebe
- • Liebe zeigt sich dort, wo ich jemanden aushalte, obwohl er mich fordert
- • Ertragen bedeutet bei jemandem zu bleiben, obwohl ich ihn nicht sofort verstehe oder enttäuscht bin
2. Geduld in der Gemeinde
- • Neue Gläubige brauchen Zeit, um Dinge zu verstehen und zu lernen
- • Geistliches Wachstum ist kein Schnellkurs - Jüngerschaft braucht Zeit
- • Mitarbeiter machen Fehler und brauchen Schulung mit Demut und Sanftmut, nicht mit Ungeduld
- • Geduld bedeutet Menschen entwickeln zu wollen, nicht nur Funktionen zu besetzen
- • In Konflikten brauchen Geschwister Zeit - nicht jeder Widerstand ist Rebellion
- • Manchmal steckt hinter Reaktionen Angst, Verletzung, Unsicherheit oder schlechte Erfahrung
3. Jesus als Vorbild der Geduld
- • Jesus hatte Geduld mit seinen Jüngern, obwohl sie vieles nicht verstanden
- • Die Jünger stritten, schliefen ein, zweifelten und stellten unreife Fragen
- • Jesus gab sie nicht auf, sondern lehrte, korrigierte und stellte sie wiederher
- • Er hatte Geduld, ohne Sünde zu verharmlosen
4. Geduld in der Familie
- • Eltern brauchen Geduld mit Kindern - Erziehung ist Wiederholung in Liebe
- • Kinder brauchen Eltern, die nicht nur genervt sind, sondern begleiten
- • Erwachsene Kinder treffen eigene Entscheidungen und brauchen offene Türen statt Druck
- • Ehepartner ticken unterschiedlich und brauchen gegenseitig Zeit und Verständnis
- • Nicht jede Schwäche muss sofort kommentiert werden, nicht jeder Moment zum Grundsatzgespräch werden
- • Geschwister müssen lernen, dass andere anders sind und unterschiedlich schnell lernen
5. Gottes Geduld als Grundlage
- • Der tiefste Grund für unsere Geduld liegt in Gottes Geduld mit uns
- • Gott hat uns oft Zeit gegeben und dieselbe Wahrheit wiederholt gezeigt
- • Wer die Geduld Gottes mit sich selbst vergisst, wird hart mit anderen
- • Geduld mit Menschen ist Zeichen von geistlicher Reife, nicht von Schwäche
- • Ungeduld will schnelle Ergebnisse, Liebe will echtes Wachstum
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld ertragt einer den anderen in Liebe.
Praktische Anwendung (6)
- 1 Gib Menschen Zeit zum Verstehen und Lernen: Erkenne an, dass geistliches Wachstum Zeit braucht. Vermeide innerliches Augenverdrehen bei neuen Gläubigen oder Menschen, die langsamer verstehen.
- 2 Korrigiere mit Demut und Sanftmut: Sprich Fehler an, aber achte auf die Art und Weise. Vermeide scharfe, spöttische oder entmutigende Bemerkungen, die Menschen zerstören können.
- 3 Frage nach den Bedürfnissen, nicht nur nach Leistung: Wenn jemand immer wieder empfindlich reagiert oder Schwierigkeiten hat, frage: Was braucht dieser Mensch, um einen nächsten Schritt zu gehen?
- 4 Übe Geduld in alltäglichen Familiensituationen: Mache nicht jeden Moment zum Grundsatzgespräch. Atme tief durch, lass Momente verstreichen und rede später in Liebe.
- 5 Erinnere dich an Gottes Geduld mit dir: Reflektiere, wie oft Gott dir Zeit gegeben hat. Wer Gottes Geduld mit sich selbst kennt, kann anderen mehr Zeit geben.
- 6 Bete um geistliche Geduld: Bitte Gott um eine aktive Geduld, die Wahrheit und Liebe zusammenhält, Menschen nicht aufgibt und Raum für Gottes Wirken lässt.