Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Trauer braucht keine Rechtfertigung
Aus der Predigt „5.Trauer tragen - Zeit heilt Wunden! // Dr. Heinrich Derksen“ vom 29. Oktober
Neue Impulse zur aktuellen Predigt ab 2. November
Unsere Verluste haben unterschiedliches Gewicht. Je mehr wir etwas geliebt und geschätzt haben, umso tiefer und länger ist auch der Schmerz. Doch wir müssen Trauer nicht erst mit etwas anderem vergleichen, damit sie ihre Berechtigung hat.
Vielleicht sagt jemand über einen verlorenen Gegenstand: 'Das kann man doch alles neu kaufen.' Aber wie ersetzt man den Ring, den die Mutter selbst getragen hat? Wie ersetzt man handgeschriebene Zeilen eines Menschen, dessen Stimme man nicht mehr hören kann? Der materielle Wert erzählt längst nicht die ganze Geschichte.
Vor Gott dürfen wir unsere Trauer aussprechen. Wir dürfen beklagen, was uns fehlt, und wir dürfen auch aussprechen, was uns verletzt. Niemand kann sagen: 'Nach sechs Monaten musst du darüber hinweg sein.' Jeder Mensch und jede Trauer ist anders. Was dir wichtig war, darf dir fehlen.
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Unsere Verluste haben unterschiedliches Gewicht. Je mehr wir etwas geliebt und geschätzt haben, umso tiefer und länger ist auch der Schmerz. Doch wir müssen Trauer nicht erst mit etwas anderem vergleichen, damit sie ihre Berechtigung hat. Vielleicht sagt jemand über einen verlorenen Gegenstand: 'Das kann man doch alles neu kaufen.' Aber wie ersetzt man den Ring, den die Mutter selbst getragen hat? Wie ersetzt man handgeschriebene Zeilen eines Menschen, dessen Stimme man nicht mehr hören kann? Der materielle Wert erzählt längst nicht die ganze Geschichte. Vor Gott dürfen wir unsere Trauer aussprechen. Wir dürfen beklagen, was uns fehlt, und wir dürfen auch aussprechen, was uns verletzt. Niemand kann sagen: 'Nach sechs Monaten musst du darüber hinweg sein.' Jeder Mensch und jede Trauer ist anders. Was dir wichtig war, darf dir fehlen.
Unsere Verluste haben unterschiedliches Gewicht. Je mehr wir etwas geliebt und geschätzt haben, umso tiefer und länger ist auch der Schmerz. Doch wir müssen Trauer nicht erst mit etwas anderem vergleichen, damit sie ihre Berechtigung hat. Vielleicht sagt jemand über einen verlorenen Gegenstand: 'Das kann man doch alles neu kaufen.' Aber wie ersetzt man den Ring, den die Mutter selbst getragen hat? Wie ersetzt man handgeschriebene Zeilen eines Menschen, dessen Stimme man nicht mehr hören kann? Der materielle Wert erzählt längst nicht die ganze Geschichte. Vor Gott dürfen wir unsere Trauer aussprechen. Wir dürfen beklagen, was uns fehlt, und wir dürfen auch aussprechen, was uns verletzt. Niemand kann sagen: 'Nach sechs Monaten musst du darüber hinweg sein.' Jeder Mensch und jede Trauer ist anders. Was dir wichtig war, darf dir fehlen.
Herr, hilf mir, meine Trauer anzunehmen, ohne sie rechtfertigen zu müssen. Du verstehst, was mir fehlt.
Hast du dir selbst erlaubt, um das zu trauern, was dir wirklich wichtig war – ohne es mit anderen Verlusten zu vergleichen?
Predigt Überrascht von Jesus - Berufung eines Verachteten // Jonathan Görzen
Sonntag, 12. Juli 2026 Matthäus 9,9-13 Kernaussage Jesus beruft nicht die Selbstgerechten, sondern diejenigen, die erkennen, dass sie einen Retter brauchen. Die Berufung des Zöllners Matthäus zeigt, dass niemand zu schlecht für Jesus ist - gerade die Erkenntnis der eigenen Unwürdigkeit qualifiziert uns dazu, Jesu Gnade zu empfangen.
Diese Andacht vergleicht die Berufung des Zöllners Matthäus durch Jesus mit der überraschenden Mannschaftsaufstellung bei einer Fußballweltmeisterschaft. Anders als bei einer erwartbaren Fußballaufstellung war Jesus' Wahl seiner Jünger voller Überraschungen, besonders die Berufung von Matthäus, einem verachteten Zolleinnehmer, der mit der römischen Besatzungsmacht zusammenarbeitete.
Die Pharisäer und Schriftgelehrten waren schockiert, dass Jesus mit solchen Sündern Gemeinschaft hatte. Jesus antwortete ihnen mit der Lehre, dass nicht die Gesunden den Arzt brauchen, sondern die Kranken. Er zitierte aus dem Propheten Hosea und machte deutlich, dass Gott Barmherzigkeit will und nicht Opfer. Jesus kam, um Sünder zur Buße zu rufen, nicht diejenigen, die sich selbst für gerecht halten.
Die Botschaft ist klar: Niemand ist zu schlecht für Jesus. Gerade die Erkenntnis der eigenen Unwürdigkeit qualifiziert einen Menschen dazu, Heilung vom besten Arzt zu empfangen. Wie Matthäus alles zurückließ und Jesus nachfolgte, braucht es nur die Entscheidung, Jesus nachzufolgen, das alte Leben abzugeben und ihm zu vertrauen, dass er Vergebung und ein neues Leben schenkt. Weiterlesen
Überrascht von Jesus - Berufung eines Verachteten // Jonathan Görzen
Jesus beruft nicht die Selbstgerechten, sondern diejenigen, die erkennen, dass sie einen Retter brauchen. Die Berufung des Zöllners Matthäus zeigt, dass niemand zu schlecht für Jesus ist - gerade die Erkenntnis der eigenen Unwürdigkeit qualifiziert uns dazu, Jesu Gnade zu empfangen.
Hauptthemen (4)
1. Die überraschende Berufung des Matthäus
- • Jesu Teamauswahl war voller Überraschungen, besonders die Berufung des Zöllners Matthäus
- • Zolleinnehmer waren verachtet, weil sie mit der römischen Besatzungsmacht zusammenarbeiteten und das eigene Volk ausbeuteten
- • Matthäus folgte Jesus sofort nach, ließ alles stehen und liegen
2. Die Reaktion der Pharisäer und Schriftgelehrten
- • Die Schriftgelehrten waren schockiert, dass Jesus mit Zöllnern und Sündern aß
- • Gemeinsames Essen war ein Zeichen der Identifikation
- • Sie wagten nicht, Jesus direkt anzusprechen, sondern versuchten einen Keil zwischen ihn und seine Jünger zu treiben
3. Jesu Lehre über sein Sendungsauftrag
- • Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken
- • Gott will Barmherzigkeit und nicht Opfer
- • Jesus ist gekommen, Sünder zur Buße zu rufen, nicht Gerechte
- • Die Schriftgelehrten verstanden das Herz Gottes nicht
- • Jesus hilft denen, die erkennen, dass sie einen Retter brauchen
4. Die Lüge der Unwürdigkeit
- • Niemand ist zu schlecht für Jesus
- • Die Erkenntnis der eigenen Unwürdigkeit qualifiziert gerade dazu, Jesu Hilfe zu empfangen
- • Jesus ist der Oberarzt, der nicht nur den Körper, sondern die Seele heilen kann
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und als Jesus von da weiterging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus und er sprach zu ihm: Folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch saß: Siehe, da kamen viele Zölner und Sünder und saßen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch. Und als die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum ist euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Jesus aber, als er es hörte, sprach zu ihnen: Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt. Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer, denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.
Weitere Referenzen
- → Hosea (Prophet - Zitat: 'Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer')
Praktische Anwendung (3)
- 1 Die Lüge der Unwürdigkeit ablegen: Wenn du glaubst, zu schlecht für Jesus zu sein, erkenne, dass dies eine Lüge ist. Gerade die Erkenntnis deiner Unwürdigkeit qualifiziert dich, Heilung vom besten Arzt zu empfangen.
- 2 Die Geschichte von Matthäus weitergeben: Wenn du Menschen begegnest, die glauben, nicht gut genug für das Reich Gottes zu sein, erzähle ihnen von Matthäus. Zeige ihnen, dass Jesus auch die größten Sünder annimmt.
- 3 Jesus nachfolgen und das alte Leben loslassen: Triff die Entscheidung, Jesus nachzufolgen, gib ihm dein altes Leben ab und vertraue darauf, dass er dir vergibt und ein neues Leben schenken kann.
Impulse aus der Woche ab 13. Juli
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Tag 1 von 7 · 13. Juli Die überraschende Mannschaftsaufstellung Jesu
Wenn ein Nationaltrainer seine Mannschaft für ein wichtiges Spiel aufstellt, gibt es selten wirkliche Überraschungen. Experten können meist vorhersagen, wer auf dem Feld stehen wird. Völlig anders war es bei Jesus. Als er sein Team von Jüngern zusammenstellte, gab es nur Überraschungen. Besonders spektakulär war die Berufung des Zöllners Matthäus. Zolleinnehmer waren die verachtesten Menschen ihrer Zeit – sie arbeiteten mit der römischen Besatzungsmacht zusammen und bereicherten sich auf Kosten ihres eigenen Volkes. Sie galten als Verräter und Verbrecher. Doch genau einen solchen Mann rief Jesus in seine engste Nachfolge. Jesus wählte nicht nach menschlichen Maßstäben. Er suchte nicht die Besten, Stärksten oder Angesehensten. Seine Auswahlkriterien sind völlig anders als unsere. Das zeigt uns: Gottes Wege sind nicht unsere Wege, und seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken.
Matthäus 9,9-13
GebetDanke Jesus, dass du nicht nach menschlichen Maßstäben auswählst. Öffne meine Augen für deine überraschenden Wege.
Zum NachdenkenWelche Menschen würdest du in deinem Leben als 'ungeeignet' für Jesus ansehen – und warum könnten gerade sie seine ersten Kandidaten sein?
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Tag 2 von 7 · 14. Juli Gemeinschaft mit Sündern
Die Pharisäer und Schriftgelehrten waren schockiert. Jesus setzte sich nicht nur mit Matthäus zusammen – er feierte mit vielen Zöllnern und Sündern ein Festmahl. In der damaligen Kultur war gemeinsames Essen ein starkes Zeichen der Identifikation und Gemeinschaft. Wer mit jemandem aß, zeigte damit: Ich gehöre zu dir, ich akzeptiere dich. Die religiösen Führer konnten nicht verstehen, wie ein guter Rabbi sich so verhalten konnte. Sie hielten Abstand zu Sündern, um ihre eigene Reinheit zu bewahren. Jesus aber ging den entgegengesetzten Weg. Er suchte aktiv die Gemeinschaft mit denen, die von der Gesellschaft ausgestoßen waren. Diese Szene zeigt uns das Herz Jesu: Er kam nicht, um bei den Frommen und Selbstgerechten zu bleiben, sondern um die Verlorenen zu suchen. Seine Gegenwart bringt Hoffnung gerade dorthin, wo Menschen sich selbst aufgegeben haben.
Matthäus 9,10-11
GebetHerr Jesus, gib mir den Mut, Gemeinschaft mit Menschen zu suchen, die deine Liebe dringend brauchen, auch wenn andere mich dafür kritisieren.
Zum NachdenkenMit welchen Menschen meide ich Gemeinschaft, weil sie meinem Ruf schaden könnten – und wie würde Jesus handeln?
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Tag 3 von 7 · 15. Juli Der Arzt für die Kranken
Jesus antwortete auf die Kritik der Pharisäer mit einer einfachen, aber tiefgründigen Wahrheit: 'Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken.' Diese Aussage enthält eine wichtige Lektion über geistliche Realität. Jesus stellt klar: Er ist nicht für diejenigen gekommen, die sich selbst für gesund halten, sondern für die, die ihre Krankheit erkennen. Die Pharisäer hielten sich für geistlich gesund und gerecht – deshalb konnten sie Jesu Hilfe nicht empfangen. Die Zöllner und Sünder hingegen wussten um ihre Verlorenheit. Das Paradox des Evangeliums ist: Gerade die Erkenntnis der eigenen Unwürdigkeit qualifiziert einen Menschen dazu, Heilung vom besten Arzt zu empfangen. Wer zugibt, krank zu sein, kann geheilt werden. Wer seine Sündhaftigkeit anerkennt, kann Vergebung finden. Jesus ist der Oberarzt, der nicht nur den Körper, sondern die Seele heilen kann.
Matthäus 9,12
GebetJesus, hilf mir, meine Krankheit zu erkennen und deine Heilung anzunehmen. Du bist der Arzt, den ich brauche.
Zum NachdenkenBin ich ehrlich genug, um meine geistliche Bedürftigkeit zuzugeben, oder halte ich mich für geistlich gesund?
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Tag 4 von 7 · 16. Juli Barmherzigkeit statt Opfer
Jesus forderte die Schriftgelehrten heraus: 'Geht aber hin und lernt, was das heißt: Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer.' Er zitierte aus dem Propheten Hosea und holte die selbsternannten Experten auf den Teppich. Die Schriftgelehrten saßen auf dem Richterstuhl und wollten über Jesus urteilen. Doch Jesus drehte den Spieß um und machte deutlich: Ihr versteht das Herz Gottes nicht. Sie kannten die Schrift auswendig, aber sie hatten das Wichtigste übersehen – Gottes Verlangen nach Barmherzigkeit. Gott geht es nicht in erster Linie um religiöse Rituale und Opfer. Er will ein barmherziges Herz. Die Pharisäer hatten ihre religiösen Pflichten erfüllt, aber ihnen fehlte das Mitgefühl für die Verlorenen. Jesus zeigt uns: Wahre Gotteserkenntnis führt zu Barmherzigkeit, nicht zu Härte gegenüber Sündern. Wer Gottes Herz versteht, wird zu einem Kanal seiner Gnade.
Hosea 6,6
GebetVater, forme mein Herz nach deinem Herzen. Lass mich Barmherzigkeit leben, nicht nur Religion praktizieren.
Zum NachdenkenWo stelle ich religiöse Korrektheit über Barmherzigkeit gegenüber Menschen, die Gottes Gnade brauchen?
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Tag 5 von 7 · 17. Juli Niemand ist zu schlecht für Jesus
Vielleicht denkst du: 'Ich bin zu schlecht für Jesus. Ich habe zu viel Schlimmes getan. Ich war zu weit von Gott entfernt.' Wenn du so denkst, dann glaube einer Lüge nicht länger. Jesus sagt klar: 'Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.' Genau deine Erkenntnis, dass du es nicht würdig bist, dass du nicht gut genug bist – gerade diese Erkenntnis qualifiziert dich dazu, zu Jesus zu kommen. Er ist nicht für die gekommen, die sich selbst für gut genug halten, sondern für die, die wissen, dass sie einen Retter brauchen. Matthäus war ein Verbrecher in den Augen seiner Zeitgenossen – und doch wurde er ein Jünger Jesu und schrieb später ein Evangelium. Es gibt keinen Menschen, der zu weit weg ist. Es gibt keine Sünde, die zu groß ist. Jesus kam, um Sünder zu retten – vielleicht gerade dich.
Matthäus 9,13
GebetHerr Jesus, ich lege die Lüge ab, dass ich zu schlecht für dich bin. Ich nehme deine Gnade heute neu an.
Zum NachdenkenWelche Lüge über meine Unwürdigkeit hindert mich daran, die ausgestreckte Hand Jesu zu ergreifen?
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Tag 6 von 7 · 18. Juli Alles stehen und liegen lassen
Als Jesus zu Matthäus sagte 'Folge mir nach', reagierte dieser sofort: 'Und er stand auf und folgte ihm nach.' Matthäus ließ alles stehen und liegen – seinen lukrativen, wenn auch verachteten Beruf, seine Sicherheit, sein altes Leben. Diese Entscheidung war radikal und unwiderruflich. Als Zöllner konnte man nicht einfach eine Pause machen und später zurückkehren. Matthäus verbrannte alle Brücken zu seinem alten Leben. Er vertraute Jesus völlig – dass er ihm vergeben würde und ihm ein neues Leben schenken könnte. Genau das ist es, worum es geht: eine klare Entscheidung, Jesus nachzufolgen. Es braucht den Willen, das alte Leben Jesus abzugeben, es hinter sich zu lassen und ihm zu vertrauen. Nicht komplizierte religiöse Rituale, sondern eine einfache, aber radikale Entscheidung der Nachfolge. Matthäus zeigt uns: Jesus ist es wert, alles für ihn aufzugeben.
Matthäus 9,9
GebetJesus, ich will dir nachfolgen. Gib mir den Mut, mein altes Leben loszulassen und dir ganz zu vertrauen.
Zum NachdenkenWas hält mich noch davon ab, Jesus radikal nachzufolgen – und bin ich bereit, es heute hinter mir zu lassen?
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Tag 7 von 7 · 19. Juli Die Botschaft weitergeben
Die Geschichte von Matthäus ist nicht nur für ihn selbst wichtig – sie ist eine Botschaft für alle, die sich zu schlecht für Gottes Reich halten. Wenn du in den nächsten Tagen einem Menschen begegnest, der glaubt, nicht gut genug für Jesus zu sein, dann erzähle ihm von Matthäus. Matthäus war alles andere als ein Vorzeigemensch. Er war ein Verräter, ein Betrüger, ein gesellschaftlicher Außenseiter. Doch Jesus sah in ihm nicht das, was er war, sondern das, was er werden konnte. Aus dem verachteten Zöllner wurde ein Apostel und Evangelist. Diese Hoffnungsbotschaft sollen wir weitertragen: Niemand ist zu weit weg. Jeder kann ein neues Leben bekommen. Jesus sucht gerade die Verlorenen, die Ausgestoßenen, die Hoffnungslosen. Er lädt sie ein an seinen Tisch. Werde zum Botschafter dieser guten Nachricht für Menschen in deinem Umfeld, die sie dringend hören müssen.
Matthäus 9,9-13
GebetHerr, zeige mir Menschen, die von deiner Gnade hören müssen, und gib mir die richtigen Worte, um von dir zu erzählen.
Zum NachdenkenWem in meinem Umfeld kann ich diese Woche die Hoffnungsbotschaft von Jesu radikaler Gnade weitergeben?