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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Gebet als wohlriechender Duft

Die Stiftshütte war ein Ort voller symbolischer Handlungen, und das Räucheropfer gehörte zu den kostbarsten Elementen des Gottesdienstes. Gott gab genaue Anweisungen für die Herstellung dieser besonderen Räuchermischung aus Stakte-Tropfen, Räucherklaue, wohlriechendem Galbanum und Weihrauch. Was bedeutet das für uns heute? Wenn das Verbrennen von Räucherwerk in der Bibel häufig mit dem Gebet verglichen wird, dann sagt uns diese wohlriechende Mischung etwas Wunderbares: Gott erfreut sich an unseren Gebeten! Unsere Gebete sind für ihn wie ein angenehmer Duft, der zu ihm aufsteigt. Das ist eine ermutigende Wahrheit. Wenn du betest, ist das keine lästige Pflicht für Gott, sondern etwas, das ihm Freude bereitet. Dein Gebet ist kostbar in seinen Augen. Gott möchte deine Gebete hören – sie sind ihm wertvoll wie das teuerste Räucherwerk.

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Die Stiftshütte war ein Ort voller symbolischer Handlungen, und das Räucheropfer gehörte zu den kostbarsten Elementen des Gottesdienstes. Gott gab genaue Anweisungen für die Herstellung dieser besonderen Räuchermischung aus Stakte-Tropfen, Räucherklaue, wohlriechendem Galbanum und Weihrauch. Was bedeutet das für uns heute? Wenn das Verbrennen von Räucherwerk in der Bibel häufig mit dem Gebet verglichen wird, dann sagt uns diese wohlriechende Mischung etwas Wunderbares: Gott erfreut sich an unseren Gebeten! Unsere Gebete sind für ihn wie ein angenehmer Duft, der zu ihm aufsteigt. Das ist eine ermutigende Wahrheit. Wenn du betest, ist das keine lästige Pflicht für Gott, sondern etwas, das ihm Freude bereitet. Dein Gebet ist kostbar in seinen Augen. Gott möchte deine Gebete hören – sie sind ihm wertvoll wie das teuerste Räucherwerk.

2. Mose 30,34-38
Gebet

Danke Gott heute dafür, dass er sich an deinen Gebeten erfreut und dass sie ihm wie ein kostbarer Duft sind.

Herausforderung

Betrachtest du deine Gebete als wertvolles Geschenk an Gott oder eher als religiöse Pflicht?

Aufnahme vom 13. August 2026

Predigt

3.Freude finden - Nicht auf Kosten anderer // Dr. Heinrich Derksen

Donnerstag, 13. August 2026
Sprüche 24,17-18
Kernaussage

Schadenfreude ist eine Freude, die Gott missfällt, weil sie vom Unglück anderer lebt und unser Herz verhärtet statt aufrichtet. Wahre, gottgefällige Freude freut sich nicht über den Fall eines Menschen, sondern über seine Umkehr und Wiederherstellung. Wer von Gottes Gnade lebt, begegnet Gefallenen nicht mit Überheblichkeit, sondern mit Demut, Wahrheit und dem Wunsch nach Wiederherstellung.

Diese Predigt behandelt das Thema Schadenfreude - die Freude am Unglück anderer. Der Sprecher erklärt, dass Schadenfreude zwar natürlich vorkommt und sich im ersten Moment gut anfühlen mag, aber keine Freude ist, die von Gott kommt. Basierend auf Sprüche 24:17-18 wird deutlich gemacht, dass Gott sieht, worüber sich unser Herz freut, und dass wir uns nicht über das Unglück unserer Feinde freuen sollen. Schadenfreude offenbart oft ungeklärte Themen im Herzen wie verletzten Stolz, Neid, Bitterkeit oder Konkurrenzdenken. Der Sprecher unterscheidet zwischen berechtigter Freude darüber, dass Unrecht aufgedeckt wird, und falscher Freude am Leid eines Menschen. Anhand biblischer Beispiele, insbesondere Jesus' Umgang mit Petrus nach dessen Verleugnung, wird gezeigt, dass Gottes Ziel nicht die Demütigung, sondern die Umkehr und Wiederherstellung ist. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, bei dem Fall anderer nicht zu fragen "Bekomme ich nun recht?", sondern "Wie würde Jesus diesem Menschen begegnen?". Wahre Freude freut sich nicht über den Fall eines Menschen, sondern über seine Umkehr und Wiederherstellung.
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Diese Predigt behandelt das Thema Schadenfreude - die Freude am Unglück anderer. Der Sprecher erklärt, dass Schadenfreude zwar natürlich vorkommt und sich im ersten Moment gut anfühlen mag, aber keine Freude ist, die von Gott kommt. Basierend auf Sprüche 24:17-18 wird deutlich gemacht, dass Gott sieht, worüber sich unser Herz freut, und dass wir uns nicht über das Unglück unserer Feinde freuen sollen. Schadenfreude offenbart oft ungeklärte Themen im Herzen wie verletzten Stolz, Neid, Bitterkeit oder Konkurrenzdenken. Der Sprecher unterscheidet zwischen berechtigter Freude darüber, dass Unrecht aufgedeckt wird, und falscher Freude am Leid eines Menschen. Anhand biblischer Beispiele, insbesondere Jesus' Umgang mit Petrus nach dessen Verleugnung, wird gezeigt, dass Gottes Ziel nicht die Demütigung, sondern die Umkehr und Wiederherstellung ist. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, bei dem Fall anderer nicht zu fragen "Bekomme ich nun recht?", sondern "Wie würde Jesus diesem Menschen begegnen?". Wahre Freude freut sich nicht über den Fall eines Menschen, sondern über seine Umkehr und Wiederherstellung.

Hauptthemen (6)

1. Das Wesen der Schadenfreude

  • Schadenfreude entsteht, wenn einem anderen etwas misslingt und sich das überraschend gut anfühlt
  • Sie offenbart häufig ungeklärte Dinge im Herzen: verletzter Stolz, Neid, Konkurrenzdenken, Bitterkeit oder Vergeltungswunsch
  • Manchmal freuen wir uns weniger über das Unglück des anderen als über unsere eigene Bestätigung
  • Wer seinen Wert aus dem Scheitern anderer gewinnt, sucht Freude an der falschen Quelle

2. Gottes Perspektive auf Schadenfreude

  • Gott sieht nicht nur unser Handeln, sondern auch worüber sich unser Herz freut
  • Gott freut sich nicht am Untergang eines Menschen
  • Gottes Ziel ist nicht die Demütigung des Sünders, sondern seine Umkehr
  • Selbst wenn Gott richtet, empfindet er keine gehässige Freude am Leid

3. Der Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Schadenfreude

  • Es besteht ein Unterschied zwischen Freude darüber, dass Böses gestoppt wird, und Freude darüber, dass ein Mensch leidet
  • Wir dürfen dankbar sein, wenn Unrecht aufgedeckt wird, ohne das Leiden des Menschen zu genießen
  • Die Bibel verlangt nicht, Unrecht zu verharmlosen, besonders Opfer brauchen Schutz und Gerechtigkeit

4. Die Haltung gegenüber Gefallenen

  • Ein geistlicher Mensch erkennt sich daran, dass er Gefallenen mit Wahrheit, Sanftmut und dem Wunsch nach Wiederherstellung begegnet
  • Schadenfreude schaut von oben herab, Gnade beugt sich herunter
  • Das Scheitern anderer sollte uns nicht überheblich, sondern demütig machen
  • Wer von Gottes Gnade lebt, weiß: Auch ich könnte fallen

5. Schadenfreude in Beziehungen

  • In der Familie: Der Satz 'Ich habe es dir doch gesagt' verstärkt oft die Verletzung statt zu helfen
  • Im Umgang mit Kindern: Sie brauchen Wahrheit und offene Arme, nicht triumphierende Blicke
  • In der Gemeinde: Schadenfreude kann Beziehungen vergiften und zeigt, ob wir am Reich Gottes oder am eigenen Ansehen interessiert sind

6. Das Beispiel Jesu und Petrus

  • Petrus hatte angekündigt, Jesus niemals zu verlassen, verleugnete ihn aber dreimal
  • Jesus demütigt Petrus nach der Auferstehung nicht
  • Jesus sucht Petrus' Wiederherstellung und erneuert seine Berufung mit der Frage 'Hast du mich lieb?'

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Sprüche 24,17-18

Freu dich nicht über den Fall deines Feindes und dein Herz sei nicht froh über sein Unglück. Der Herr könnte es sehen und Missgefallen daran haben.

Hesekiel 33,11

So wahr, ich lebe, spricht Gott der Herr, ich habe keinen Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe.

Galater 6,1

Wenn auch ein Mensch von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr die ihr geistlich seid und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest.

Weitere Referenzen

  • Psalm 2

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Prüfe dein Herz auf verborgene Schadenfreude: Frage dich ehrlich, ob du dich innerlich über das Unglück anderer freust, auch wenn du äußerlich Mitgefühl zeigst. Erkenne, dass Gott sieht, worüber sich dein Herz freut.
  • 2 Unterscheide zwischen Gerechtigkeit und Schadenfreude: Sei dankbar, wenn Unrecht aufgedeckt wird, aber genieße nicht das Leiden des Menschen. Sage 'Gott sei Dank ist die Wahrheit ans Licht gekommen', nicht 'Ich genieße es, diesen Menschen am Boden zu sehen'.
  • 3 Begegne Gefallenen mit Demut statt Überheblichkeit: Erkenne, dass auch du fallen könntest und nur durch Gottes Gnade stehst. Lasse das Scheitern anderer dich demütig machen statt überheblich.
  • 4 Vermeide triumphierende Reaktionen: Sage nicht 'Ich habe es dir doch gesagt', wenn jemand die Folgen einer falschen Entscheidung erlebt. Biete stattdessen Wahrheit mit offenen Armen an.
  • 5 Frage: Wie würde Jesus dieser Person begegnen?: Wenn ein anderer fällt, orientiere dich am Beispiel Jesu mit Petrus. Suche nicht die Bestätigung deiner eigenen Überlegenheit, sondern die Wiederherstellung des Gefallenen.