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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Erben aus Gottes Willen

Paulus eröffnet uns eine erstaunliche Wahrheit: Wir sind 'zu Erben eingesetzt worden' – nicht durch eigene Leistung, Wunsch oder Verdienst, sondern allein durch den heiligen Willen eines liebenden Gottes. Diese Grundlage des Erbens ist entscheidend für unser Verständnis. Wir haben uns dieses Erbe nicht ausgesucht, und eigentlich hätten wir auch kein Anrecht darauf. Als Nachkommen Adams hatten wir uns von Gott abgewandt und waren sogar seine Feinde – und Feinde erben nichts. Doch Gott wollte es anders. Er hatte einen ewigen Plan, noch vor der Erschaffung der Welt. Gott kannte deinen Namen, trug dich in sein Buch des Lebens ein und setzte seinen Plan durch Jesus Christus in die Tat um. In Christus hat er uns heilig gemacht und als Söhne und Töchter adoptiert. Die Erbschaft ist keine Belohnung für Gutes, sondern ein Geschenk der Gnade. Das ist die feste Grundlage unserer Hoffnung.

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Paulus eröffnet uns eine erstaunliche Wahrheit: Wir sind 'zu Erben eingesetzt worden' – nicht durch eigene Leistung, Wunsch oder Verdienst, sondern allein durch den heiligen Willen eines liebenden Gottes. Diese Grundlage des Erbens ist entscheidend für unser Verständnis. Wir haben uns dieses Erbe nicht ausgesucht, und eigentlich hätten wir auch kein Anrecht darauf. Als Nachkommen Adams hatten wir uns von Gott abgewandt und waren sogar seine Feinde – und Feinde erben nichts. Doch Gott wollte es anders. Er hatte einen ewigen Plan, noch vor der Erschaffung der Welt. Gott kannte deinen Namen, trug dich in sein Buch des Lebens ein und setzte seinen Plan durch Jesus Christus in die Tat um. In Christus hat er uns heilig gemacht und als Söhne und Töchter adoptiert. Die Erbschaft ist keine Belohnung für Gutes, sondern ein Geschenk der Gnade. Das ist die feste Grundlage unserer Hoffnung.

Epheser 1,11-14
Gebet

Danke Gott heute dafür, dass er dich vor Grundlegung der Welt erwählt und zu seinem Erben gemacht hat – aus reiner Gnade und Liebe.

Herausforderung

Wie verändert es dein Selbstverständnis, wenn du erkennst, dass deine Erbschaft allein auf Gottes Willen und nicht auf deiner Leistung beruht?

Aufnahme vom 5. April 2026

Predigt

Resurrection Power // Frank Töws

Sonntag, 5. April 2026
Römer 8,11
Kernaussage

Die zentrale Botschaft lautet: Die Auferstehung bedeutet, dass das Schlimmste niemals das Letzte ist. Durch Gottes Wort, seinen Geist und die Auferstehungskraft Jesu Christi wird selbst das Toteste und Hoffnungsloseste wieder zum Leben erweckt. Wie Hesekiels Vision der toten Gebeine und das leere Grab Jesu zeigen, hat Gott die Macht, geistlich Totes wiederherzustellen und Sünde sowie Tod zu überwinden.

Diese Andacht zum Ostertag beginnt mit einem Zitat von Timothy Keller: Die Auferstehung bedeutet, dass das Schlimmste niemals das Letzte ist. Der Sprecher führt die Zuhörer zur Vision des Propheten Hesekiel, der ein Tal voller toter Gebeine sieht – ein Bild für das israelische Volk im babylonischen Exil, das alle Hoffnung verloren hat. Doch durch Gottes Wort und seinen Geist geschieht das Unfassbare: Die toten Gebeine werden lebendig, vereinen sich wieder, erhalten Sehnen, Fleisch und Haut, und schließlich haucht Gott ihnen seinen Lebensodem ein. Die Botschaft wendet sich dann persönlich an die Zuhörer: Jeder hat sein eigenes "Totenfeld" – Bereiche im Leben, die durch Sünde gestorben und zerstreut sind. Doch die zentrale Hoffnung liegt in der Auferstehung Jesu Christi. Sein Tod für unsere Sünde und seine Auferstehung bedeuten, dass der geistliche Tod nicht das letzte Wort hat. Durch den Geist Gottes, der in uns wohnt, wird auch unser zerstörtes Leben wieder zusammengefügt und lebendig gemacht. Die Andacht schließt mit der triumphierenden Feststellung: Am leeren Grab hat das Leben das letzte Wort.
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Diese Andacht zum Ostertag beginnt mit einem Zitat von Timothy Keller: Die Auferstehung bedeutet, dass das Schlimmste niemals das Letzte ist. Der Sprecher führt die Zuhörer zur Vision des Propheten Hesekiel, der ein Tal voller toter Gebeine sieht – ein Bild für das israelische Volk im babylonischen Exil, das alle Hoffnung verloren hat. Doch durch Gottes Wort und seinen Geist geschieht das Unfassbare: Die toten Gebeine werden lebendig, vereinen sich wieder, erhalten Sehnen, Fleisch und Haut, und schließlich haucht Gott ihnen seinen Lebensodem ein. Die Botschaft wendet sich dann persönlich an die Zuhörer: Jeder hat sein eigenes "Totenfeld" – Bereiche im Leben, die durch Sünde gestorben und zerstreut sind. Doch die zentrale Hoffnung liegt in der Auferstehung Jesu Christi. Sein Tod für unsere Sünde und seine Auferstehung bedeuten, dass der geistliche Tod nicht das letzte Wort hat. Durch den Geist Gottes, der in uns wohnt, wird auch unser zerstörtes Leben wieder zusammengefügt und lebendig gemacht. Die Andacht schließt mit der triumphierenden Feststellung: Am leeren Grab hat das Leben das letzte Wort.

Hauptthemen (3)

1. Hesekiels Vision vom Totenfeld

  • Ein Tal voller toter Gebeine symbolisiert die Hoffnungslosigkeit des Volkes Israel im babylonischen Exil
  • Gott befiehlt Hesekiel zu den Gebeinen zu prophezeien
  • Durch Gottes Wort kommen die Knochen zusammen, Sehnen, Fleisch und Haut entstehen
  • Der Lebensodem Gottes erweckt die toten Gebeine zum Leben
  • Gott stellt sein Volk wieder auf, heilt Wunden und gibt einen Neuanfang

2. Die Auferstehung Jesu als Hoffnung

  • Durch Sünde sind wir tot, denn der Lohn der Sünde ist der Tod
  • Jesus starb für unsere Sünde, doch sein Grab wurde geöffnet
  • Jesus wurde von den Toten auferweckt und von vielen Zeugen als lebendig bezeugt
  • Er ist der Erste aus den Toten
  • Der ewige geistliche Tod und die Trennung von Gott haben nicht das letzte Wort

3. Auferstehungskraft durch Gottes Geist

  • Der Geist Gottes, der Jesus auferweckt hat, wohnt in den Gläubigen
  • Dieser Geist macht auch unsere sterblichen Leiber lebendig
  • Gottes Geist erweckt unsere persönlichen 'Totenfelder' zum Leben
  • Der auferstandene Christus bringt die von Sünde zerstörten Teile unseres Lebens wieder zusammen
  • Am leeren Grab hat das Leben das letzte Wort

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 8,11

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch ist, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Weitere Referenzen

  • Hesekiel (Vision der toten Gebeine)
  • 1. Korinther 15,55 (Tod, wo ist dein Stachel? Tod, wo ist dein Sieg?)

Praktische Anwendung (3)

  • 1 Eigene 'Totenfelder' erkennen: Frage dich selbst: Wo sind Dinge in deinem Leben gestorben, verdorben oder liegen brach? Wo sind Bereiche deines Lebens durch Sünde zerstreut und leblos geworden?
  • 2 Glaubend auf den auferstandenen Christus sehen: Vertraue darauf, dass Jesus die Macht hat, auch deine persönlichen 'toten Gebeine' wieder zum Leben zu erwecken. Glaube daran, dass das Schlimmste niemals das Letzte ist.
  • 3 Gottes Geist wirken lassen: Erlaube dem Heiligen Geist, der in dir wohnt, dein Leben wiederherzustellen und die von Sünde zerstörten Teile wieder zusammenzubringen. Empfange die Auferstehungskraft durch Gottes Wort und seinen Geist.