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Evangelische Freikirche Köln

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Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Die vielen Gesichter der Trauer

Aus der Predigt „5.Trauer tragen - Zeit heilt Wunden! // Dr. Heinrich Derksen“ vom 29. Oktober

Wir trauern um vieles – nicht nur um verstorbene Menschen. Manche Trauer ist für andere sofort verständlich, andere Verluste tragen wir still mit uns herum. Eine zerbrochene Freundschaft kann tiefe Trauer auslösen. Der Mensch, mit dem wir alles besprechen konnten, ist plötzlich nicht mehr da. Eine tiefe Enttäuschung macht es uns schwer, wieder jemandem zu vertrauen. Das Ende einer Beziehung bedeutet auch den Verlust der Zukunft, die wir uns ausgemalt hatten. Auch unerfüllte Hoffnungen können Trauer auslösen: der Wunsch nach Familie, nach einem Kind, nach beruflicher Perspektive. Eine Krankheit nimmt uns die Kraft und Möglichkeiten, die uns selbstverständlich erschienen. Selbst der Verlust eines Gegenstandes – ein gestohlenes Schmuckstück der Mutter, verbrannte Fotoalben – kann echten Schmerz verursachen, denn daran hängen Erlebnisse und ein Stück unserer Lebensgeschichte. Was uns etwas bedeutet hat, darf uns fehlen, und was uns fehlt, dürfen wir betrauern.

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Wir trauern um vieles – nicht nur um verstorbene Menschen. Manche Trauer ist für andere sofort verständlich, andere Verluste tragen wir still mit uns herum. Eine zerbrochene Freundschaft kann tiefe Trauer auslösen. Der Mensch, mit dem wir alles besprechen konnten, ist plötzlich nicht mehr da. Eine tiefe Enttäuschung macht es uns schwer, wieder jemandem zu vertrauen. Das Ende einer Beziehung bedeutet auch den Verlust der Zukunft, die wir uns ausgemalt hatten. Auch unerfüllte Hoffnungen können Trauer auslösen: der Wunsch nach Familie, nach einem Kind, nach beruflicher Perspektive. Eine Krankheit nimmt uns die Kraft und Möglichkeiten, die uns selbstverständlich erschienen. Selbst der Verlust eines Gegenstandes – ein gestohlenes Schmuckstück der Mutter, verbrannte Fotoalben – kann echten Schmerz verursachen, denn daran hängen Erlebnisse und ein Stück unserer Lebensgeschichte. Was uns etwas bedeutet hat, darf uns fehlen, und was uns fehlt, dürfen wir betrauern.

Gebet

Gott, du siehst alle meine Verluste – auch die, die andere nicht verstehen. Hilf mir, sie vor dir aussprechen zu dürfen.

Zum Nachdenken

Welchen Verlust trägst du vielleicht still mit dir herum, den andere nicht sehen?

Aufnahme vom 15. August 2026

Predigt

Incredible Potential // Frank Töws

Samstag, 15. August 2026
Matthäus 13,23
Kernaussage

Jesus zeigt im Gleichnis vom Sämann, dass Gottes Wort unfassbares Potenzial entfaltet, wenn es auf ein gut vorbereitetes Herz trifft. Der vierte Boden repräsentiert ein empfangsbereites Herz, das hundertfache, sechzigfache oder dreißigfache Frucht bringt. Wenn Gottes Wort und ein vorbereitetes Herz aufeinandertreffen, passiert zwangsläufig Lebensveränderung.

Frank Töws verwendet das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13, um die Bedeutung eines vorbereiteten Herzens für Gottes Wort zu veranschaulichen. Er beginnt mit einer persönlichen Erfahrung beim Rasen verlegen, wo unterschiedliche Bodenbedingungen unterschiedliche Ergebnisse brachten. Jesus beschreibt vier verschiedene Böden, die unterschiedliche Zustände des menschlichen Herzens repräsentieren - von verhärtetem Boden bis zu gutem, fruchtbarem Erdreich. Der vierte Boden, das gute Erdreich, zeigt das unfassbare Potenzial wenn Gottes Wort auf ein empfangsbereites Herz trifft: hundertfache, sechzigfache oder dreißigfache Frucht. Dies wird am Beispiel von Zachäus deutlich, dessen Leben durch die Begegnung mit Jesus radikal verändert wurde. Töws schließt mit der praktischen Frage, wie wir guter Boden werden können. Er zitiert Jakobus 1,21 und ermutigt dazu, bewusst zu beten, den Herzensboden vorzubereiten, sich dem Wort Gottes auszusetzen und es wirken zu lassen, damit sein gewaltiges Potenzial entfaltet werden kann.
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Frank Töws verwendet das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13, um die Bedeutung eines vorbereiteten Herzens für Gottes Wort zu veranschaulichen. Er beginnt mit einer persönlichen Erfahrung beim Rasen verlegen, wo unterschiedliche Bodenbedingungen unterschiedliche Ergebnisse brachten. Jesus beschreibt vier verschiedene Böden, die unterschiedliche Zustände des menschlichen Herzens repräsentieren - von verhärtetem Boden bis zu gutem, fruchtbarem Erdreich. Der vierte Boden, das gute Erdreich, zeigt das unfassbare Potenzial wenn Gottes Wort auf ein empfangsbereites Herz trifft: hundertfache, sechzigfache oder dreißigfache Frucht. Dies wird am Beispiel von Zachäus deutlich, dessen Leben durch die Begegnung mit Jesus radikal verändert wurde. Töws schließt mit der praktischen Frage, wie wir guter Boden werden können. Er zitiert Jakobus 1,21 und ermutigt dazu, bewusst zu beten, den Herzensboden vorzubereiten, sich dem Wort Gottes auszusetzen und es wirken zu lassen, damit sein gewaltiges Potenzial entfaltet werden kann.

Hauptthemen (3)

1. Das Gleichnis vom vierten Boden

  • • Der vierte Boden ist gut vorbereitet und in gutem Zustand
  • • Die Saat bringt hundertfache, sechzigfache oder dreißigfache Frucht
  • • Frucht bedeutet konkrete, sichtbare Ergebnisse und Ereignisse, die Gott ehren
  • • Das Beispiel von Zacchäus zeigt lebensverändernde Begegnung mit Jesus

2. Das Potenzial von Gottes Wort

  • • Gottes Wort kommt nicht leer zurück
  • • Es verändert Leben und lässt uns aufblühen
  • • Wenn empfangsbereites Herz und Gottes Wort aufeinandertreffen, passiert immer etwas
  • • Es ist eine Gesetzmäßigkeit, dass Gottes Wort wirkt

3. Wie man ein guter Boden wird

  • • Schmutz und Bosheit ablegen - Buße tun und umkehren
  • • Das Wort mit Sanftmut aufnehmen - sich unter das Wort stellen, nicht darüber
  • • Unkraut ausreißen und den Boden pflegen
  • • Jegliche Konkurrenz ausräumen und das Leben in Jesu Herrschaft übergeben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 13,23

auf das gute Erdreich gesät, aber es ist bei dem, der das Wort hört und versteht, der bringt dann auch Frucht. Und der eine trägt es hundertfach, der andere sechzigfach, der andere dreißigfach.

Jakobus 1,21

darum legt ab allen Schmutz und allen Rest von Bosheit und nehmt mit Sanftmut das in euch eingepflanzte Wort auf das die Kraft hat eure Seelen zu erretten

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 13

Praktische Anwendung (3)

  • 1 Konkret vor dem Bibellesen beten: Bete konkret bevor du dich Gottes Wort aussetzt: 'Herr, bereite mich jetzt darauf vor, dass dein Wort auf einen guten Boden in meinem Herzen fällt.' Bereite dein Herz bewusst vor, damit das unfassbare Potenzial entfaltet werden kann.
  • 2 Den eigenen Herzensboden vorbereiten: Lege Schmutz und Bosheit ab, tue Buße, räume Unkraut aus und pflege deinen Herzensboden. Stelle dich unter das Wort mit Sanftmut und räume jegliche Konkurrenz in deinem Leben aus.
  • 3 Sich bewusst Gottes Wort aussetzen: Setze dich ganz bewusst dieser kraftvollen Aussaat aus, lasse das Wort an dich heran und wirken. Gottes Wort hat die Kraft, dein Leben zu verändern und Frucht hervorzubringen.

Impulse aus der Woche ab 16. August

  1. Tag 1 von 7 · 16. August Das Gleichnis vom Sämann: Ein vorbereitetes Herz

    Jesus erzählt vom Sämann, der auf unterschiedliche Böden sät. Dieses Gleichnis zeigt uns eine fundamentale Wahrheit: Der Zustand unseres Herzens bestimmt, wie Gottes Wort in unserem Leben wirken kann. Wie beim Rasenverlegen, wo der Boden vorbereitet werden muss, braucht auch unser Herz Vorbereitung. Jesus beschreibt vier verschiedene Böden: den festgetretenen Weg, den felsigen Boden, den dornigen Boden und schließlich das gute Erdreich. Jeder Boden repräsentiert einen anderen Herzenszustand. Die ersten drei Böden zeigen uns, wo Gottes Wort keine Frucht bringen kann - sei es durch Härte, Oberflächlichkeit oder Konkurrenz weltlicher Sorgen. Doch beim vierten Boden sehen wir das unfassbare Potenzial: hundertfache, sechzigfache oder dreißigfache Frucht! Wenn Gottes Wort auf ein empfangsbereites Herz trifft, passiert immer etwas. Das ist eine göttliche Gesetzmäßigkeit. Die Frage ist: Welcher Boden bin ich?

    Matthäus 13,1-23

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, in welchem Zustand sich dein Herz gerade befindet und wo Vorbereitung nötig ist.

    Zum Nachdenken

    Welcher der vier Böden beschreibt den aktuellen Zustand meines Herzens am besten?

  2. Tag 2 von 7 · 17. August Das unfassbare Potenzial von Gottes Wort

    Jesus sagt: 'Auf das gute Erdreich gesät, aber es ist bei dem, der das Wort hört und versteht, der bringt dann auch Frucht. Und der eine trägt es hundertfach, der andere sechzigfach, der andere dreißigfach.' Diese Zahlen sind atemberaubend! Sie zeigen Kettenreaktionen, die in Gang kommen, wenn Gottes Wort Raum bekommt. Bei Frucht sprechen wir von konkreten, sichtbaren Ergebnissen - Ereignissen, die Gott ehren und sein Wesen sichtbar machen. Nicht nur innerliche Veränderungen, sondern echte Taten und Entscheidungen, die unser Leben und das Leben anderer transformieren. Gott selbst sagt im Alten Testament: 'Mein Wort wird nicht leer zurückkommen.' Das Wort hat die Kraft, uns aufblühen zu lassen und grundlegend zu verändern. Wenn ein empfangsbereites Herz und Gottes Wort aufeinandertreffen, passiert zwangsläufig etwas. Das ist keine Hoffnung, sondern eine Gewissheit.

    Matthäus 13,23

    Gebet

    Danke Gott für die Verheißung, dass sein Wort niemals leer zurückkehrt, sondern immer wirkt.

    Zum Nachdenken

    Wo habe ich in meinem Leben schon die transformierende Kraft von Gottes Wort erlebt?

  3. Tag 3 von 7 · 18. August Zachäus: Ein Beispiel für fruchtbaren Boden

    Zachäus, der betrügerische Zolleinnehmer, hatte eine lebensverändernde Begegnung mit Jesus, dem Wort des Lebens. Was passierte? Er stand beim Essen mit Jesus auf und verkündete öffentlich: 'Wo ich jemanden betrogen habe, werde ich es vierfach zurückgeben. Die Hälfte meines Besitzes gebe ich den Armen.' Das war kein stiller, geheimer, frommer Entschluss in seinem Herzen. Es war sichtbar, konkret, radikal. Er ging tatsächlich los und gab zurück, was er unrechtmäßig genommen hatte. Das ist Frucht! Das ist gelebter Glaube, der durch Gottes Wort hervorgebracht wurde. Dies ist ein kraftvolles Beispiel dafür, was geschieht, wenn Gottes Wort auf gut vorbereiteten, fruchtbaren Boden fällt. Das Wort verändert nicht nur unsere Gedanken - es verändert unser ganzes Leben und wird für andere sichtbar.

    Lukas 19,1-10

    Gebet

    Bitte Jesus, dir den Mut von Zachäus zu geben, sichtbare Entscheidungen für ihn zu treffen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es in meinem Leben Bereiche, in denen Gott mich zu sichtbaren, konkreten Veränderungen aufruft?

  4. Tag 4 von 7 · 19. August Den Boden vorbereiten: Ablegen

    Jakobus gibt uns konkrete Anleitung, wie wir guter Boden werden können: 'Darum legt ab allen Schmutz und allen Rest von Bosheit und nehmt mit Sanftmut das in euch eingepflanzte Wort auf, das die Kraft hat, eure Seelen zu erretten.' Zuerst müssen wir Dinge ablegen. Wie bei der Gartenvorbereitung müssen Steine entfernt werden. In unserem Leben bedeutet das: Buße tun, umkehren, Unkraut ausreißen. Wir müssen bewusst identifizieren, was unseren Herzensboden verhärtet oder Gottes Wort am Wachsen hindert. Das kann Sünde sein, Bitterkeit, Stolz oder weltliche Prioritäten. Der Boden muss gepflügt werden - das ist manchmal schmerzhaft, aber notwendig. Ein weicher, vorbereiteter Boden kann die Saat aufnehmen. Ein verhärteter, von Steinen durchzogener Boden kann es nicht.

    Jakobus 1,21

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, welchen 'Schmutz' oder welche 'Bosheit' du ablegen sollst.

    Zum Nachdenken

    Was muss ich konkret ablegen, damit mein Herz empfangsbereit für Gottes Wort wird?

  5. Tag 5 von 7 · 20. August Mit Sanftmut aufnehmen

    Jakobus fordert uns auf, das Wort 'mit Sanftmut' aufzunehmen. Was bedeutet das? Sanftmut heißt, sich unter das Wort zu stellen, nicht über das Wort. Es bedeutet eine Haltung der Demut und Empfangsbereitschaft. Zu oft wollen wir Gottes Wort beurteilen, kritisieren oder unseren eigenen Vorstellungen anpassen. Doch guter Boden stellt keine Bedingungen an die Saat. Er empfängt sie einfach. Genau so sollen wir Gottes Wort begegnen: nicht als Richter, sondern als Empfänger. Diese Haltung der Sanftmut bedeutet auch, dass wir uns von Gottes Wort korrigieren, ermahnen und formen lassen. Wir verteidigen nicht unsere Position, sondern öffnen unser Herz für das, was Gott uns sagen möchte. Nur so kann das Wort seine volle Kraft entfalten.

    Jakobus 1,21

    Gebet

    Bitte Gott um eine Haltung der Sanftmut und Empfangsbereitschaft für sein Wort.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen stelle ich mich noch über Gottes Wort statt mich darunter zu stellen?

  6. Tag 6 von 7 · 21. August Konkret beten und sich aussetzen

    Wie werden wir guter Boden? Durch bewusstes Gebet und durch bewusstes Aussetzen dem Wort gegenüber. Wir sollen konkret beten, wenn wir uns Gottes Wort aussetzen: 'Herr, bereite mich jetzt darauf vor, dass dein Wort auf einen guten Boden in meinem Herzen fällt und entsprechend dieses Potenzial, dieses unfassbare Potenzial entfaltet wird.' Das ist kein passiver Prozess. Wir bereiten aktiv unseren Herzensboden vor - durch Gebet, durch das Ausräumen von Konkurrenz, durch die Übergabe unseres Lebens in die Herrschaft von Jesus. Und dann setzen wir uns dieser kraftvollen Aussaat aus: Wir lesen das Wort, hören es, lassen es an uns heran. Wir müssen es an uns wirken lassen, nicht nur konsumieren. Das Wort soll in uns eingepflanzt werden, Wurzeln schlagen, wachsen und Frucht bringen.

    Jakobus 1,21

    Gebet

    Bete vor deiner nächsten Bibellese konkret um ein vorbereitetes Herz für Gottes Wort.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich meine tägliche Zeit mit Gottes Wort bewusster und vorbereiteter gestalten?

  7. Tag 7 von 7 · 22. August Das Potenzial freisetzen

    Wir stehen vor einer großartigen Verheißung: Gottes Wort hat unfassbares Potenzial. Wenn es auf fruchtbaren Boden fällt, werden Dinge passieren - hundertfach, sechzigfach, dreißigfach. Das ist keine Übertreibung, sondern Gottes Zusage. Die Frage ist nicht, ob Gottes Wort kraftvoll ist. Die Frage ist, ob wir bereit sind, guter Boden zu werden. Sind wir bereit, abzulegen, was uns hindert? Sind wir bereit, mit Sanftmut zu empfangen? Sind wir bereit, uns dem Wort auszusetzen und es wirken zu lassen? Gott möchte, dass sein Wort uns aufblühen lässt, uns verändert, durch uns wirkt. Lasst uns den eigenen Herzensboden bestmöglich vorbereiten. Lasst uns bewusst dieser kraftvollen Aussaat aussetzen. Dann wird das geschehen, was Gott verheißen hat: Sein Wort wird nicht leer zurückkommen.

    Jesaja 55,10-11

    Gebet

    Bitte Gott, das unfassbare Potenzial seines Wortes in deinem Leben freizusetzen und hundertfache Frucht zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Welchen konkreten Schritt werde ich diese Woche machen, um besserer Boden für Gottes Wort zu werden?