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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Musik: Ein Geschenk Gottes

Aus der Predigt „Musik, Gottes Gabe… wenn Christen singen / Dr. Johannes Schröder“ vom 3. November

Musik ist kein netter Zusatz im Gottesdienst, sondern ein Geschenk Gottes. Martin Luther nannte sie ein 'göttliches und überragendes Geschenk', das er aus ganzer Seele loben wollte. Zur Zeit der Reformation bekam die Gemeinde nicht nur das Wort Gottes in ihrer eigenen Sprache, sondern auch das Lied auf die Lippen gelegt. Zuvor hörten die Menschen nur zu, jetzt durften sie selbst antworten. Gemeinde singt: Das ist eine Feststellung, ein Privileg und ein Auftrag. Eine Feststellung, weil Gottes Volk zu allen Zeiten gesungen hat. Ein Privileg, weil wir einen Grund zum Singen haben: das Evangelium und eine ewige Hoffnung. Ein Auftrag, weil die Bibel uns über siebzigmal zum Lob durch Musik auffordert. Das fünfte Sola, Soli Deo Gloria, erinnert uns: Es geht um Gott allein die Ehre, in unserem ganzen Leben und auch in unserem Singen.

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Musik ist kein netter Zusatz im Gottesdienst, sondern ein Geschenk Gottes. Martin Luther nannte sie ein 'göttliches und überragendes Geschenk', das er aus ganzer Seele loben wollte. Zur Zeit der Reformation bekam die Gemeinde nicht nur das Wort Gottes in ihrer eigenen Sprache, sondern auch das Lied auf die Lippen gelegt. Zuvor hörten die Menschen nur zu, jetzt durften sie selbst antworten. Gemeinde singt: Das ist eine Feststellung, ein Privileg und ein Auftrag. Eine Feststellung, weil Gottes Volk zu allen Zeiten gesungen hat. Ein Privileg, weil wir einen Grund zum Singen haben: das Evangelium und eine ewige Hoffnung. Ein Auftrag, weil die Bibel uns über siebzigmal zum Lob durch Musik auffordert. Das fünfte Sola, Soli Deo Gloria, erinnert uns: Es geht um Gott allein die Ehre, in unserem ganzen Leben und auch in unserem Singen.

Psalm 96,1-2
Gebet

Danke, Herr, für das Geschenk der Musik. Öffne mein Herz, damit ich dieses Geschenk neu schätzen lerne und dich damit ehre.

Zum Nachdenken

Wann habe ich zuletzt bewusst Gott für das Geschenk der Musik gedankt, und wie gehe ich mit diesem Geschenk um?

Aufnahme vom 22. Mai 2026

Predigt

Unsere Lieder: Jesus kommt wieder // Dr. Johannes Schröder

Freitag, 22. Mai 2026
Apostelgeschichte 1
Kernaussage

Die Predigt behandelt die christliche Hoffnung auf Jesu Wiederkunft und betont, dass diese Erwartung nicht zum passiven Warten führen soll, sondern zu aktivem Zeugnis und Mission im Alltag. Zwischen Jesu Himmelfahrt und seiner Wiederkunft sind Christen berufen, als Licht in der Welt zu leben, von Jesus zu erzählen und die Verlorenen zu erreichen. Die Gewissheit seiner Rückkehr soll uns wachsam, mutig und bereit machen, jeden Tag als Geschenk und Auftrag zu nutzen.

Diese Andacht beschäftigt sich mit dem Lied 'Jesus kommt wieder' und der Zeit zwischen Jesu Himmelfahrt und seiner verheißenen Wiederkunft. Der Sprecher reflektiert über die Apostelgeschichte 1, wo die Jünger Jesus in den Himmel auffahren sahen und die Engel ihnen verkündeten, dass er wiederkommen wird. Diese Zwischenzeit ist nicht für passives Warten gedacht, sondern für aktiven Dienst und Mission. Die zentrale Botschaft ist, dass die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft nicht zu Weltflucht, sondern zu aktivem Engagement führen soll. Christen sind berufen, Licht in dieser Welt zu sein, das Evangelium zu verkünden und durch ihr ganzes Leben zu bezeugen, dass Jesus wiederkommt. Das Lied betont den Missionsauftrag und die Ernte, die reif ist. Die Geduld Gottes mit der Wiederkunft zeigt seinen Wunsch, dass noch mehr Menschen gerettet werden. Die Andacht schließt mit dem aramäischen Wort 'Maranata' - unser Herr kommt. Dies fasst die christliche Lebenshaltung zusammen: mit beiden Füßen in dieser Welt leben, aber mit dem Herzen auf Jesus warten. Die Wiederkunft Jesu macht Christen wachsam, mutig und bereit zum Dienst. Jeder Tag ist ein Geschenk und ein Auftrag, von Jesus zu erzählen und sein Licht in die Welt zu tragen.
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Diese Andacht beschäftigt sich mit dem Lied 'Jesus kommt wieder' und der Zeit zwischen Jesu Himmelfahrt und seiner verheißenen Wiederkunft. Der Sprecher reflektiert über die Apostelgeschichte 1, wo die Jünger Jesus in den Himmel auffahren sahen und die Engel ihnen verkündeten, dass er wiederkommen wird. Diese Zwischenzeit ist nicht für passives Warten gedacht, sondern für aktiven Dienst und Mission. Die zentrale Botschaft ist, dass die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft nicht zu Weltflucht, sondern zu aktivem Engagement führen soll. Christen sind berufen, Licht in dieser Welt zu sein, das Evangelium zu verkünden und durch ihr ganzes Leben zu bezeugen, dass Jesus wiederkommt. Das Lied betont den Missionsauftrag und die Ernte, die reif ist. Die Geduld Gottes mit der Wiederkunft zeigt seinen Wunsch, dass noch mehr Menschen gerettet werden. Die Andacht schließt mit dem aramäischen Wort 'Maranata' - unser Herr kommt. Dies fasst die christliche Lebenshaltung zusammen: mit beiden Füßen in dieser Welt leben, aber mit dem Herzen auf Jesus warten. Die Wiederkunft Jesu macht Christen wachsam, mutig und bereit zum Dienst. Jeder Tag ist ein Geschenk und ein Auftrag, von Jesus zu erzählen und sein Licht in die Welt zu tragen.

Hauptthemen (5)

1. Zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft

  • • Die Jünger sahen Jesus in den Himmel auffahren und erhielten die Verheißung seiner Wiederkunft
  • • Wir leben heute in dieser Zwischenzeit zwischen seinem Gehen und seinem Wiederkommen
  • • Die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft ist eine der großen Hoffnungen des christlichen Glaubens
  • • Am Ende steht nicht Chaos oder das Böse, sondern Christus

2. Der Missionsauftrag im Alltag

  • • Die Wiederkunft führt nicht zum Rückzug, sondern zur Mission
  • • Die Jünger sind nicht auf dem Ölberg stehen geblieben, sondern nach Jerusalem zurückgegangen
  • • Sie empfingen den Heiligen Geist und zogen bis ans Ende der Erde
  • • Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter
  • • Jeder Tag ist ein Geschenk und ein Auftrag

3. Persönliches Zeugnis durch das Leben

  • • Nicht nur Worte, sondern das ganze Leben soll Jesus bezeugen
  • • Die Frage ist, ob man an unserem Leben sehen kann, dass wir auf Jesus warten
  • • Sichtbar wird dies durch Liebe, Geduld, Umgang mit Menschen und Entscheidungen
  • • Die Welt braucht Gottes Liebe und das Kreuz
  • • Die Botschaft ist: Jesus ist gekommen, gestorben, auferstanden und kommt wieder

4. Wachsames Warten ohne Zeitpunkt zu kennen

  • • Wir kennen weder Tag noch Stunde seiner Wiederkunft
  • • Jesus hat uns den genauen Zeitpunkt vorenthalten
  • • Wir müssen nicht den Kalender Gottes entschlüsseln
  • • Das Wichtigste ist die Zusage, dass er kommt
  • • Gerade weil Jesus wiederkommt, leben wir heute anders

5. Gottes Geduld und unsere Aufgabe

  • • Gott verzögert nicht, sondern hat Geduld, damit Menschen gerettet werden
  • • Noch ist die Gnade angeboten
  • • Wir sind das Licht der Welt, nicht aus eigener Kraft, sondern weil Christus in uns lebt
  • • Kirche ist das Volk Gottes, die Menschen, die Jesus folgen und auf ihn warten
  • • Wir brennen für unseren Herrn, nicht für uns selbst

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Apostelgeschichte 1

Ihr Männer von Galiläa: Was seht ihr da zum Himmel? Dieser Jesus wird wiederkommen, so wie ihn habt den Himmel fahren sehen.

2. Petrus 3,9

Der Herr verzögert die Verheißung nicht, sondern hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jeder Mann zur Buße finde.

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 9
  • → Bergpredigt (Ihr seid das Licht der Welt)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Aktiv von Jesus erzählen: Frage dich konkret: Wem hast du von Jesus erzählt? Wen hat Jesus in dein Leben gestellt, dass du ihm Zeugnis gibst von dem, was du glaubst und worauf du wartest?
  • 2 Durch das ganze Leben Zeugnis geben: Lebe so, dass man an deinem Leben sehen kann, dass du auf Jesus wartest - durch deine Liebe, Geduld, deinen Umgang mit Menschen und deine Entscheidungen.
  • 3 Gottes Willen im Alltag suchen: Frage den Herrn, was sein Wille ist in deiner Familie, an deinem Arbeitsplatz, in deinen Entscheidungen und in deinen Worten.
  • 4 Als Licht in der Welt brennen: Lebe wachsam und brennend für Christus. Nutze jeden Tag als Geschenk und Auftrag, um für Jesus zu leuchten und die Verlorenen zu erreichen.
  • 5 Mit der Maranata-Haltung leben: Lebe mit beiden Füßen in dieser Welt, aber mit einem Herzen, das darauf wartet, dass Jesus kommt. Lass diese Hoffnung deine Motivation und dein Trost sein.

Impulse aus der Woche ab 23. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 23. Mai Zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft

    Die Jünger standen auf dem Ölberg und sahen Jesus in den Himmel auffahren. Versteinert blickten sie nach oben, bis Engel kamen und sagten: 'Ihr Männer von Galiläa: Was seht ihr da zum Himmel? Dieser Jesus wird wiederkommen, so wie ihr ihn habt in den Himmel fahren sehen.' Genau in dieser Zeit leben wir heute – zwischen seinem Weggang und seiner verheißenen Wiederkunft. Diese Zwischenzeit ist nicht für passives Starren in den Himmel gedacht. Die Jünger blieben nicht auf dem Ölberg stehen. Sie gingen nach Jerusalem zurück, beteten, empfingen den Heiligen Geist und zogen los bis ans Ende der Erde. Die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft ist keine Vertröstung auf später, sondern ein Aufruf zur Wachsamkeit und zum Auftrag heute. Wir leben mit beiden Füßen in dieser Welt, aber unser Herz wartet auf Jesus.

    Apostelgeschichte 1,9-11

    Gebet

    Bitte Gott, dass die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft dich nicht passiv, sondern aktiv und wachsam macht für deinen Auftrag heute.

    Zum Nachdenken

    Lebst du eher wie die starrenden Jünger auf dem Ölberg, oder wie die aktiven Jünger, die nach Jerusalem zurückgingen und ihren Auftrag erfüllten?

  2. Tag 2 von 7 · 24. Mai Die Ernte ist reif

    Jesus selbst sprach davon: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Diese Worte beschreiben eine ernste Realität, aber sie offenbaren auch etwas Wunderschönes – es gibt einen Herrn der Ernte, und um ihn geht es. Die Wiederkunft Jesu führt nicht zu Rückzug aus der Welt, sondern mitten im Alltag zur Mission. Wir haben einen konkreten Auftrag: die Ernte einzubringen, von Jesus zu erzählen, Licht in dieser Welt zu sein. Dies ist kein billiger Trost, sondern ein Aufruf zum aktiven Dienst. Jeder Tag, den wir noch haben, ist ein Geschenk und ein Auftrag. Gerade weil Jesus wiederkommt, leben wir heute anders. Wir warten nicht passiv, sondern arbeiten aktiv in Gottes Erntefeld.

    Matthäus 9,37-38

    Gebet

    Bitte den Herrn der Ernte, dir zu zeigen, wo er dich heute als Arbeiter in seinem Erntefeld einsetzen möchte.

    Zum Nachdenken

    Wem hat Jesus in dein Leben gestellt, damit du ihm Zeugnis gibst von dem, was du glaubst und worauf du wartest?

  3. Tag 3 von 7 · 25. Mai Mein ganzes Leben als Zeugnis

    Die Frage ist nicht nur, ob ich erklären kann, dass Jesus wiederkommt, sondern: Kann man an meinem Leben sehen, dass ich auf ihn warte? Ist er wirklich meine Hoffnung? Mein ganzes Leben soll bezeugen, dass Jesus bald kommt – nicht nur meine Worte. Das wird sichtbar durch meine Liebe, durch meine Geduld, meinen Umgang mit anderen Menschen, durch meine Entscheidungen. Jesus sagte in der Bergpredigt: 'Ihr seid das Licht der Welt.' Wir leuchten aber nicht, weil wir so stark oder klug sind, sondern weil Christus in uns lebt. Wir brennen nicht für uns, nicht für unsere Marke, nicht für unser Ansehen, sondern für unseren Herrn. Die Wiederkunft Jesu soll uns nicht weltfremd machen – sie macht uns wach, mutig und bereit.

    Matthäus 5,14-16

    Gebet

    Bitte Jesus, dass dein ganzes Leben ein Zeugnis für ihn wird, nicht nur deine Worte.

    Zum Nachdenken

    Wird an deinem Leben sichtbar, dass Jesus deine Hoffnung ist – durch deine Liebe, Geduld und Entscheidungen?

  4. Tag 4 von 7 · 26. Mai Das Kreuz – Gottes Liebe sichtbar gemacht

    Was braucht diese Welt? Die Welt braucht Gottes Liebe. Die Welt braucht das Kreuz. Das Kreuz ist der Ort, wo Gottes Liebe am klarsten sichtbar wurde. Dort trägt Jesus die Schuld. Dort öffnet er den Weg zum Vater. Dort sehen wir: Gott redet nicht nur von Liebe, er gibt sich selbst. Unsere Botschaft ist tief, aber sie ist nicht kompliziert. Jesus ist gekommen, Jesus ist gestorben und auferstanden, und Jesus kommt wieder. Diese einfache, aber kraftvolle Botschaft ist es, die Menschen brauchen. Wir verkünden keine philosophische Theorie, sondern eine Person – Jesus Christus. Am Kreuz wurde deutlich, wie weit Gottes Liebe geht. Und diese Liebe ist es, die wir weitertragen sollen.

    Johannes 3,16

    Gebet

    Danke Jesus für das Kreuz, wo Gottes Liebe am klarsten sichtbar wurde, und bitte ihn, diese Liebe durch dich weiterzugeben.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du heute jemandem die Liebe Gottes zeigen, die am Kreuz sichtbar wurde?

  5. Tag 5 von 7 · 27. Mai Ich weiß nicht wann, aber ich weiß: Er kommt

    Wir kennen den Tag nicht, wir wissen die Stunde nicht. Das hat Jesus uns ausdrücklich vorenthalten. Wir müssen nicht den Kalender Gottes entschlüsseln und versuchen, jede Schlagzeile krampfhaft zu deuten. Aber das Wichtigste ist: Er kommt. Und eigentlich reicht das auch. Nicht der genaue Zeitpunkt ist unsere Hoffnung, sondern die Zusage, dass Jesus kommt. Die Geschichte endet nicht in Chaos. Am Ende siegt nicht das Böse. Wir steuern nicht auf Dunkelheit oder Tod zu, sondern am Ende steht Christus. Wenn wir das glauben, warten wir nicht passiv. Dann sagen wir nicht: 'Diese Welt geht sowieso vor die Hunde, ist ja alles egal.' Nein, gerade weil Jesus wiederkommt, leben wir heute anders.

    Matthäus 24,36

    Gebet

    Danke Jesus, dass du wiederkommst, und bitte ihn, dass diese Hoffnung dein Leben heute prägt.

    Zum Nachdenken

    Verändert die Gewissheit, dass Jesus wiederkommt, dein Leben heute konkret – oder ist es nur eine theoretische Wahrheit?

  6. Tag 6 von 7 · 28. Mai Gottes Geduld – noch ist Gnadenzeit

    Warum ist Jesus noch nicht wiedergekommen? Die Schrift sagt: 'Der Herr verzögert die Verheißung nicht, sondern hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.' Gott ist so geduldig. Er will noch, dass Menschen gerettet werden. Noch ist die Gnade angeboten. Jeder Tag, den wir noch haben, ist ein Geschenk – eine weitere Gelegenheit für Menschen, Jesus kennenzulernen. Das gibt unserem Auftrag eine besondere Dringlichkeit. Wir fragen den Herrn: Was ist dein Wille in meiner Familie, an meinem Arbeitsplatz, in meinen Entscheidungen, in meinen Worten? Solange dieser Tag noch nicht da ist, ist jeder Tag ein Auftrag. Ich werde von ihm erzählen, die Verlorenen sollen es hören.

    2. Petrus 3,9

    Gebet

    Danke Gott für seine Geduld und bitte ihn, dir zu zeigen, mit wem du heute seine rettende Liebe teilen kannst.

    Zum Nachdenken

    Siehst du jeden Tag als Geschenk und Auftrag, von Jesus zu erzählen, oder lebst du, als hättest du unbegrenzt Zeit?

  7. Tag 7 von 7 · 29. Mai Maranata – Unser Herr kommt

    Die ersten Christen hatten ein Wort, das alles zusammenfasst: Maranata. Das ist Aramäisch und bedeutet 'unser Herr komm' oder auch 'unser Herr kommt'. Das ist Gruß und Gebet zugleich – eine Lebenshaltung in einem Wort. Wir leben mit beiden Füßen in dieser Welt, aber unser Herz wartet darauf, dass Jesus kommt. Maranata ist Motivation: Jesus kommt, wir haben nicht ewig Zeit hier auf der Erde. Maranata ist aber auch Trost: Jesus kommt, das Beste wartet noch auf uns. Lass uns so leben: wachsam, brennend. Wir haben nicht ewig Zeit, aber wir haben eine Botschaft auf den Lippen und eine Hoffnung im Herzen. Jesus kommt bald, und bis dahin lasst uns leuchten. Maranata!

    1. Korinther 16,22

    Gebet

    Bete: 'Maranata – komm, Herr Jesus!' und bitte ihn, dass diese Hoffnung dich heute wachsam und leuchtend macht.

    Zum Nachdenken

    Wie würde sich dein Leben verändern, wenn 'Maranata' – unser Herr kommt – deine tägliche Lebenshaltung wäre?