Erlöserkirche Wolfsburg
Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.
Täglicher Impuls Tag 5 von 7 Den Pflug verbrennen
Aus der Predigt „Gottesdienst am 25.10.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg“ vom 25. Oktober
Was sind die 'Pflüge und Ochsen' in deinem Leben? Nicht dein Job oder deine legitimen Verantwortungen – sondern die Dinge, die zwischen dir und Gott stehen. Dinge, die an sich nicht schlecht sind, aber zur Konkurrenz werden für deine Beziehung mit Gott.
Timo Langner musste seinen Pflug verbrennen: die Fernsehkarriere, die Plattenfirma, die Pornografie-Sucht. Gott sagte ihm: 'Für das, was ich mit dir vorhabe, musst du alles Bekannte loslassen.' Das war schmerzhaft, aber heilsam. Er ging All-in mit Jesus.
Elisha verbrannte seinen Pflug nicht aus Leichtsinn, sondern weil er wusste: Dieser Kairos-Moment, den Gott geschaffen hat, verlangt eine klare Antwort. Keine halben Sachen. Keine gespeicherten Notausgänge. 'Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, ist nicht geschickt für das Reich Gottes', sagt Jesus.
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Was sind die 'Pflüge und Ochsen' in deinem Leben? Nicht dein Job oder deine legitimen Verantwortungen – sondern die Dinge, die zwischen dir und Gott stehen. Dinge, die an sich nicht schlecht sind, aber zur Konkurrenz werden für deine Beziehung mit Gott. Timo Langner musste seinen Pflug verbrennen: die Fernsehkarriere, die Plattenfirma, die Pornografie-Sucht. Gott sagte ihm: 'Für das, was ich mit dir vorhabe, musst du alles Bekannte loslassen.' Das war schmerzhaft, aber heilsam. Er ging All-in mit Jesus. Elisha verbrannte seinen Pflug nicht aus Leichtsinn, sondern weil er wusste: Dieser Kairos-Moment, den Gott geschaffen hat, verlangt eine klare Antwort. Keine halben Sachen. Keine gespeicherten Notausgänge. 'Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, ist nicht geschickt für das Reich Gottes', sagt Jesus.
Was sind die 'Pflüge und Ochsen' in deinem Leben? Nicht dein Job oder deine legitimen Verantwortungen – sondern die Dinge, die zwischen dir und Gott stehen. Dinge, die an sich nicht schlecht sind, aber zur Konkurrenz werden für deine Beziehung mit Gott. Timo Langner musste seinen Pflug verbrennen: die Fernsehkarriere, die Plattenfirma, die Pornografie-Sucht. Gott sagte ihm: 'Für das, was ich mit dir vorhabe, musst du alles Bekannte loslassen.' Das war schmerzhaft, aber heilsam. Er ging All-in mit Jesus. Elisha verbrannte seinen Pflug nicht aus Leichtsinn, sondern weil er wusste: Dieser Kairos-Moment, den Gott geschaffen hat, verlangt eine klare Antwort. Keine halben Sachen. Keine gespeicherten Notausgänge. 'Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, ist nicht geschickt für das Reich Gottes', sagt Jesus.
Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, was du loslassen musst, und gib Gott die Erlaubnis, daran zu arbeiten.
Welcher 'Pflug' in deinem Leben könnte deine Beziehung zu Gott behindern und müsste verbrannt werden?
Aufnahme vom 8. Juli 2025
Predigt Ein Tisch im Angesicht meiner Feinde ? Psalm 23,5 | Sebastian Scalogna | Erlöserkirche Wolfsburg
Dienstag, 8. Juli 2025 Psalm 23 Kernaussage Gläubige haben entscheidende Vorteile gegenüber Nichtgläubigen, denn Gott bereitet uns einen Tisch im Angesicht unserer Feinde. Mitten in Feinschaft, Bedrohung und Schwierigkeiten gibt uns Gott Sicherheit, Kraft, Zuversicht und Frieden. Wir müssen nicht alleine kämpfen, sondern dürfen auf das 'Du' Gottes schauen statt auf unser schwaches 'Ich'.
Der Sprecher spricht über die Vorteile, die Gläubige gegenüber Ungläubigen haben, und widerlegt die Vorstellung, dass Ungläubige ein leichteres Leben führen. Anhand von Psalm 23, insbesondere Vers 5 "Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde", zeigt er auf, dass Gott praktische Hilfe in Zeiten der Bedrohung und Feindschaft bietet. Der Prediger ermutigt die Zuhörer zu erkennen, dass Gott ihnen Sicherheit, Kraft und Zuversicht gibt, selbst wenn sie von äußeren Feinden (wie Menschen, dämonischen Kräften oder schwierigen Lebensumständen) oder inneren Feinden (wie negativen Gedanken, Ängsten oder mangelndem Selbstwert) bedrängt werden.
Durch verschiedene Beispiele aus dem Leben Davids - der Kampf gegen Goliath, die Verfolgung durch König Saul und der Verrat durch seinen Sohn Absalom - illustriert der Sprecher, wie Gott wiederholt einen "Tisch" der Hilfe, des Friedens und der Zuversicht bereitet hat. Die Botschaft ist klar: Gläubige müssen ihre Kämpfe nicht alleine kämpfen. Auch wenn sie selbst keine Kraft haben, bereitet Gott ihnen einen Platz der Ruhe und des Segens mitten in der Bedrohung. Der Vortrag schließt mit ermutigenden Worten aus Johannes 14 und Philipper 4, die Gottes Frieden und Fürsorge zusichern. Weiterlesen
Ein Tisch im Angesicht meiner Feinde ? Psalm 23,5 | Sebastian Scalogna | Erlöserkirche Wolfsburg
Gläubige haben entscheidende Vorteile gegenüber Nichtgläubigen, denn Gott bereitet uns einen Tisch im Angesicht unserer Feinde. Mitten in Feinschaft, Bedrohung und Schwierigkeiten gibt uns Gott Sicherheit, Kraft, Zuversicht und Frieden. Wir müssen nicht alleine kämpfen, sondern dürfen auf das 'Du' Gottes schauen statt auf unser schwaches 'Ich'.
Hauptthemen (4)
1. Gottes Tisch im Angesicht der Feinde
- • Psalm 23,5 wird oft vernachlässigt, ist aber zentral für unser Leben
- • Gott bereitet uns einen Tisch der Sicherheit, Zuversicht und Kraft mitten in Bedrohung
- • Nicht wir bereiten den Tisch, sondern Gott bereitet ihn für uns
- • Der Tisch wird im Angesicht der Feinde bereitet, nicht in deren Abwesenheit
- • Unsere Feinde müssen zusehen, wie Gott uns segnet
2. Davids Gottesbild und Erfahrungen
- • David hatte ein gesundes Gottesbild: Gott als Hirte, der versorgt und schützt
- • David war ehrlich im Gebet und teilte seine wahren Gefühle mit Gott
- • David erlebte viele Formen von Feinschaft: Goliath, König Saul, sein Sohn Absalom
- • In Krisen stärkte sich David in Gott, schaute auf das 'Du' statt auf das 'Ich'
- • David schrieb Psalm 18 als Danklied für Gottes Rettung aus vielen Kämpfen
3. Arten von Feinschaft und Bedrohung
- • Goliath-Probleme: Unüberwindbare Herausforderungen, für die wir eigentlich nicht verantwortlich sind
- • Saul-Probleme: Das Leben, dämonische Mächte und missgünstige Menschen, die uns schaden wollen
- • Absalom-Probleme: Interne Kämpfe wie negative Gedanken, Sorgen, Krankheiten, mangelndes Selbstwertgefühl
- • Neid und Missgunst existieren auch unter Gläubigen
- • Feinschaft kommt oft unerwartet, aber sie ist real
4. Die Kraft liegt im 'Du', nicht im 'Ich'
- • Wir haben oft nicht die Kraft, Ressourcen oder Methoden, um selbst zu kämpfen
- • David schaute in Krisen zuerst auf Gott (das Du), dann auf sich selbst (das Ich)
- • Beispiel aus 1. Samuel 30: David stärkte sich in Gott, als seine Männer ihn steinigen wollten
- • Gott gibt Klarheit, Sicherheit und Segen, wenn wir uns auf ihn verlassen
- • Wir müssen nicht in Angst, Sorge oder Hoffnungslosigkeit versinken
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ein Lied Davids, der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangel. Er weidet mich auf einer grünen Aue und er führe mich zu frischen Wasser. Er erquickt meine Seele. Er führe mich auf rechter Straße um seines Namenswilden und ob ich schon wanderte im finsteren Tal fürchtig kein Unglück, denn du Gott bist bei mir, dein Stecken und starb trüsten mich. Du bereites von mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du seid bis mein Haupt mit Öl und du schenkst mir voll ein. Gutes und beim Herzlichkeit werden mir folgen, mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer da.
Von David, dem Vertrauten des Herrn, er sang dieses Lied zum Dank dafür, dass der Herrn ihn versaul und einen anderen Feinden gerettet hat. Damals sagen er, ich liebe dich her, denn durch dich bin ich stark. Du mein Fels, meine Burg, mein Retter, du mein Gott, meine sichere Zuflucht, mein Beschützer, mein Stärkehelfer, meine Festung auf Steilerhöhe. Wenn ich zu dir um Hilfe ruf, dann rettest du mich vor den Feinden. Ich preise dich her.
David aber stirbte sich in den Herrn seinem Gott.
Meinen Frieden gebe ich euch.
Macht euch keine Sorgen. Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt und dankt ihm, dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid.
Weitere Referenzen
- → Psalm 22
- → 1. Samuel 17
- → 2. Samuel 15-18
- → Zehntes Gebot (Du sollst nicht neidisch sein)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Schaue auf das 'Du' statt auf das 'Ich': In Krisensituationen zuerst auf Gott schauen und sich in ihm stärken, wie David es tat, statt auf die eigene begrenzte Kraft zu vertrauen.
- 2 Sei ehrlich im Gebet: Gott ehrlich sagen, was du fühlst und durchmachst. Er kann damit umgehen und will deine wahren Gefühle hören.
- 3 Erkenne Gottes Tisch mitten im Kampf: Verstehe, dass Gott dir Frieden, Ruhe und Kraft gibt, nicht erst nach dem Kampf, sondern mitten in der Bedrohung und Feinschaft.
- 4 Vertraue auf Gottes Segen trotz Widerstand: Hab Zuversicht, dass Gottes Segen auf dir liegt, auch wenn andere dagegen sind oder dich angreifen. Deine Feinde werden beschämt werden.
- 5 Bringe deine Sorgen zu Gott: Mache dir keine Sorgen, sondern bringe in jeder Lage alles im Gebet vor Gott und erlebe seinen Frieden, der alles Verstehen übersteigt.
Impulse aus der Woche ab 9. Juli
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Tag 1 von 7 · 9. Juli Der Tisch im Angesicht der Feinde
David schreibt in Psalm 23: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Diese oft übersehene Passage offenbart eine kraftvolle Wahrheit: Gott bereitet uns einen Platz der Ruhe, des Friedens und der Sicherheit – nicht in Abwesenheit unserer Feinde, sondern mitten in der Bedrohung. Wir alle erleben Feindschaft in verschiedenen Formen: Menschen, die es nicht gut mit uns meinen, dämonische Angriffe, die uns vom Glauben abbringen wollen, oder Lebensumstände, die uns zu überwältigen drohen. In diesen Momenten fühlen wir uns oft kraftlos und überfordert. Doch hier ist die gute Nachricht: Nicht wir müssen uns diesen Tisch selbst decken. David sagt 'Du bereitest', nicht 'ich bereite'. Gott selbst sorgt für einen Ort der Stärkung, während unsere Feinde zusehen müssen. Das ist ein Vorteil, den wir als Gläubige haben – wir kämpfen nicht allein.
Psalm 23,5
GebetDanke Gott dafür, dass er dir einen Platz der Ruhe bereitet, auch wenn Feinde um dich herum sind. Bitte ihn um die Zuversicht, dass du nicht alleine kämpfen musst.
Zum NachdenkenIn welcher Situation erlebst du gerade Feindschaft oder Bedrohung, und kannst du Gott zutrauen, dir dort einen Tisch zu bereiten?
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Tag 2 von 7 · 10. Juli David gegen Goliath – Zuversicht im Unmöglichen
Als junger Mann stand David vor einem unüberwindbaren Problem: dem Riesen Goliath. Er war in diese Situation geraten, obwohl es eigentlich nicht seine Verantwortung war – andere hätten handeln müssen. Doch während alle anderen vor Angst flohen, trat David mit Zuversicht vor. Was machte den Unterschied? David hatte einen Tisch der Zuversicht von Gott bereitet bekommen. Mit dem Wenigen, was er hatte – einem Stein und einer Schleuder – besiegte er den Riesen, vor dem eine ganze Armee zitterte. Vielleicht stehst du heute vor einem 'Goliath': einem überwältigenden Problem, das eigentlich nicht deine Verantwortung sein sollte. Du fühlst dich unzureichend ausgerüstet. Doch Gott kann mit dem Wenigen, das du hast, Großes bewirken. Er gibt dir die Zuversicht, die du brauchst, um vorwärts zu gehen, und eines Tages wirst du zurückblicken und staunen: 'Wie habe ich das geschafft?' – Gott war es.
1. Samuel 17
GebetBitte Gott um Zuversicht für das scheinbar Unmögliche in deinem Leben und danke ihm für die Fähigkeiten, die er dir bereits gegeben hat.
Zum NachdenkenWelcher 'Goliath' steht vor dir, und welche kleine 'Waffe' hat Gott dir bereits in die Hand gegeben?
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Tag 3 von 7 · 11. Juli Wenn Menschen zu Feinden werden
David erlebte Feindschaft durch König Saul – seinen eigenen Schwiegervater. Neid, Eifersucht und Missgunst trieben Saul dazu, David zu verfolgen und töten zu wollen. Doch während Saul in Ungnade fiel, wurde David gesegnet und schließlich König. Auch wir erleben manchmal, dass Menschen es nicht gut mit uns meinen: Mobbing am Arbeitsplatz, Ausgrenzung, üble Nachrede. Manchmal sind es sogar Neid und Missgunst unter Gläubigen – eine Realität, vor der auch das zehnte Gebot warnt: 'Du sollst nicht neidisch sein.' In solchen Situationen bereitet Gott uns einen Tisch im Angesicht dieser Feinde. Sie müssen zusehen, wie Gott uns segnet. David schrieb später: 'Ich liebe dich, Herr, denn durch dich bin ich stark. Du mein Fels, meine Burg, mein Retter.' Wenn der Herr mit dir ist, können deine Feinde denken, sagen und tun, was sie wollen – sein Segen bleibt auf dir.
Psalm 18,1-4
GebetBitte Gott um Frieden im Umgang mit schwierigen Menschen und um die Gewissheit, dass sein Segen auf dir liegt, unabhängig von der Meinung anderer.
Zum NachdenkenGibt es Menschen in deinem Leben, die durch Neid oder Missgunst zu Feinden geworden sind? Wie kannst du Gott vertrauen, dass er dich segnet?
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Tag 4 von 7 · 12. Juli Die inneren Feinde
Nicht alle Feinde kommen von außen. David erlebte das 'Absalom-Problem' – interne Angriffe durch seinen eigenen Sohn. Ähnlich kämpfen wir heute mit inneren Feinden: negative Gedanken, der innere Kritiker ('Du bist nicht gut genug'), übertriebene Sorgen, mangelndes Selbstwertgefühl, Ängste und Krankheiten. Als David und seine Männer nach Ziklag zurückkehrten und ihre Stadt niedergebrannt vorfanden, waren sie am Boden zerstört. Seine eigenen Männer wollten ihn steinigen. Was tat David? 'David aber stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott.' Mitten in der Krise schaute er zuerst auf das 'Du' (Gott), nicht auf das 'Ich'. Das Ergebnis? Gott gab ihm Klarheit und Kraft. David besiegte die Amalekiter und brachte alles zurück. Wenn innere Feinde dich bedrängen – Gedanken, die dir einreden, du seist nicht genug – dann stärke dich im Herrn. Er bereitet dir einen Tisch der Sicherheit und des Friedens.
1. Samuel 30,6
GebetStärke dich heute bewusst in Gott. Bitte ihn, die inneren Stimmen der Angst und des Zweifels zum Schweigen zu bringen und dir seinen Frieden zu schenken.
Zum NachdenkenWelche inneren Feinde (Gedanken, Ängste, Selbstzweifel) kämpfen gerade gegen dich?
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Tag 5 von 7 · 13. Juli Schaue auf das Du, nicht auf das Ich
Die zentrale Lektion aus Davids Leben ist diese: In Krisensituationen schaute er immer zuerst auf das 'Du' (Gott) und dann auf das 'Ich'. Er sagte nicht: 'Ich bereite mir einen Tisch', sondern 'Du bereitest mir einen Tisch.' Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben: Ich habe nicht die Kraft, um gegen alle meine Feinde anzukämpfen. Ich habe nicht die Methoden, die Ressourcen, das Talent. Mir fehlen die Ausdauer, die Geduld und oft auch die Freundlichkeit im Angesicht von Feindschaft. Aber – und das ist entscheidend – Du, Gott, hast die Kraft. David kannte Gott persönlich und wusste: Gott ist nicht nur eine theoretische Hilfe, sondern eine praktische. Er sagt nicht 'vielleicht' oder 'eventuell', sondern 'Du bereitest mir einen Tisch' – sicher und gewiss. Diese Beziehung gab David Zuversicht, dass Gott ihm immer helfen würde, ganz egal, wie aussichtslos die Situation erschien.
Psalm 23,1
GebetÜbe dich darin, in schwierigen Momenten zuerst auf Gott zu schauen. Sage ihm: 'Ich habe nicht die Kraft, aber Du hast sie.'
Zum NachdenkenSchaust du in Krisen eher auf deine eigenen begrenzten Ressourcen oder auf Gottes unbegrenzte Kraft?
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Tag 6 von 7 · 14. Juli Mitten drin, nicht in Abwesenheit
Ein wichtiger Aspekt wird oft übersehen: Gott bereitet uns einen Tisch 'im Angesicht unserer Feinde', nicht in deren Abwesenheit. Er entfernt nicht sofort alle Probleme, sondern gibt uns mitten im Kampf einen Ort der Ruhe. Jesus, der gute Hirte von Psalm 23, sagt es selbst: 'Meinen Frieden gebe ich euch' – und zwar nicht nur in friedlichen Zeiten, sondern gerade in Zeiten der Feindschaft und Bedrohung. Das bedeutet: Mitten in der Bedrohung, mitten in der Feinschaft sagt Gott: 'Komm her, komm mal zur Ruhe. Setze dich an den gedeckten Tisch, erlebe meinen Frieden, meine Ruhe, meine Hoffnung.' Deine Feinde – sei es das Leben selbst, dämonische Kräfte oder missmutige Menschen – müssen zusehen, wie Gott dich segnet. Manchmal werden sie beschämt, weil Gott ihnen zeigt: 'Mein Segen liegt auf diesem Menschen, da kannst du noch so viel sagen und tun.'
Johannes 14,27
GebetDanke Jesus für seinen Frieden, der nicht von äußeren Umständen abhängt. Bitte ihn, dass du diesen Frieden mitten im Sturm erleben kannst.
Zum NachdenkenKannst du Gottes Frieden mitten in deinen aktuellen Kämpfen annehmen, auch wenn die Feinde noch da sind?
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Tag 7 von 7 · 15. Juli Keine Sorgen – Gottes Friede bewahrt dich
Paulus gibt uns einen praktischen Hinweis für den Umgang mit Feindschaft und Bedrohung: 'Macht euch keine Sorgen. Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm. Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid.' Das ist die Zusammenfassung: Du brauchst nicht in Angst, Sorge oder Hoffnungslosigkeit zu versinken. Es gibt jemanden, der dir gerne einen Tisch bereitet im Angesicht deiner Feinde – egal wie schwer es gerade ist. Er gibt dir Sicherheit und Kraft. Du musst diesen Kampf nicht alleine kämpfen. Gott ist mit dir. Sein Friede, der jedes Verstehen übersteigt, wird dein Herz und deine Gedanken bewahren. Das ist ein Geschenk von David an dich und mich – die Gewissheit, dass der gute Hirte für uns sorgt.
Philipper 4,6-7
GebetBringe alle deine Sorgen und Ängste vor Gott. Danke ihm jetzt schon für seinen Frieden und bitte ihn, dein Herz und deine Gedanken zu bewahren.
Zum NachdenkenWelche Sorgen möchtest du heute konkret im Gebet vor Gott bringen und gegen seinen Frieden eintauschen?