Erlöserkirche Wolfsburg
Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Gott wirkt nie zweimal gleich
Aus der Predigt „Gottesdienst am 25.10.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg“ vom 25. Oktober
Elia erwartete am Berg Horeb eine mächtige Gottesbegegnung – wie damals, als der Bund geschlossen wurde mit Donner, Blitz und Erdbeben. Doch Gott kam anders: in einem leisen Wehen. Nicht im Feuer, nicht im Sturm, sondern in der Stille.
Wir erwarten oft, dass Gott heute so wirkt wie gestern. 'Damals in der Evangelisation hat es funktioniert – lasst uns das Gleiche nochmal machen!' Doch Gott tut die Dinge nie zweimal auf die gleiche Weise. Er wirkt individuell, situativ – so wie du es brauchst, wie deine Gemeinde es braucht.
Jesus sagte zu Petrus: 'Gewöhn dich an anders.' Das verunsichert uns, weil wir Beständigkeit lieben. Aber Gottes Kreativität kennt keine Grenzen. Jedes Wunder Jesu war einzigartig, jede Begegnung persönlich gestaltet.
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Elia erwartete am Berg Horeb eine mächtige Gottesbegegnung – wie damals, als der Bund geschlossen wurde mit Donner, Blitz und Erdbeben. Doch Gott kam anders: in einem leisen Wehen. Nicht im Feuer, nicht im Sturm, sondern in der Stille. Wir erwarten oft, dass Gott heute so wirkt wie gestern. 'Damals in der Evangelisation hat es funktioniert – lasst uns das Gleiche nochmal machen!' Doch Gott tut die Dinge nie zweimal auf die gleiche Weise. Er wirkt individuell, situativ – so wie du es brauchst, wie deine Gemeinde es braucht. Jesus sagte zu Petrus: 'Gewöhn dich an anders.' Das verunsichert uns, weil wir Beständigkeit lieben. Aber Gottes Kreativität kennt keine Grenzen. Jedes Wunder Jesu war einzigartig, jede Begegnung persönlich gestaltet.
Elia erwartete am Berg Horeb eine mächtige Gottesbegegnung – wie damals, als der Bund geschlossen wurde mit Donner, Blitz und Erdbeben. Doch Gott kam anders: in einem leisen Wehen. Nicht im Feuer, nicht im Sturm, sondern in der Stille. Wir erwarten oft, dass Gott heute so wirkt wie gestern. 'Damals in der Evangelisation hat es funktioniert – lasst uns das Gleiche nochmal machen!' Doch Gott tut die Dinge nie zweimal auf die gleiche Weise. Er wirkt individuell, situativ – so wie du es brauchst, wie deine Gemeinde es braucht. Jesus sagte zu Petrus: 'Gewöhn dich an anders.' Das verunsichert uns, weil wir Beständigkeit lieben. Aber Gottes Kreativität kennt keine Grenzen. Jedes Wunder Jesu war einzigartig, jede Begegnung persönlich gestaltet.
Bitte Gott um Offenheit für die Art und Weise, wie er heute in deinem Leben wirken möchte.
Wo erwartest du vielleicht, dass Gott genauso wirken muss wie früher, statt offen für sein neues Handeln zu sein?
Aufnahme vom 22. März 2026
Predigt Gottesdienst am 22.03.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg
Sonntag, 22. März 2026 Apostelgeschichte 6,1-7 Kernaussage Gott führt uns manchmal aus vertrauten und erfolgreichen Situationen heraus in unbequeme und ungewohnte Umstände. Die zentrale Botschaft ist, zu diesen göttlichen Umwegen und Veränderungen 'Ja' zu sagen, denn Gott hat größere Pläne als wir sehen können und ist bereits am Werk, wo er uns hinführt.
Dieser Gottesdienst der Erlöserkirche Wolfsburg behandelt die Geschichte von Philippus aus der Apostelgeschichte und seine Bereitschaft, Gottes Führung zu folgen, auch wenn dies bedeutete, Komfortzonen zu verlassen. Der Gottesdienst beginnt mit der Vorstellung und Segnung eines neuen Gemeindemitglieds, Roswitha, die in der DDR unter schwierigen Umständen getauft wurde. Der Hauptteil der Predigt konzentriert sich auf Philippus, der zunächst als Diakon in Jerusalem diente, dann nach Samaria fliehen musste und schließlich einem äthiopischen Finanzverwalter das Evangelium verkündete.
Die zentrale Botschaft ermutigt die Gemeinde, "Ja" zu Gottes Plänen zu sagen, selbst wenn diese unbequem oder unerwartet sind. Die Predigt betont, dass Philippus durch seinen Gehorsam und seine Erfüllung mit dem Heiligen Geist in jeder Situation wirksam werden konnte. Der Gottesdienst schließt mit Anbetung, Ankündigungen über einen kommenden Ostergarten und eine bevorstehende Taufe am 12. April, sowie dem Segen für die Gemeinde. Die Botschaft ermutigt Gläubige, Gottes Führung zu vertrauen, auch wenn der Weg durch schwierige oder fremde Situationen führt. Weiterlesen
Gottesdienst am 22.03.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg
Gott führt uns manchmal aus vertrauten und erfolgreichen Situationen heraus in unbequeme und ungewohnte Umstände. Die zentrale Botschaft ist, zu diesen göttlichen Umwegen und Veränderungen 'Ja' zu sagen, denn Gott hat größere Pläne als wir sehen können und ist bereits am Werk, wo er uns hinführt.
Hauptthemen (5)
1. Die Berufung des Philippus zum Dienst
- • Philippus wurde als einer von sieben Männern ausgewählt, um in der Gemeinde zu dienen und Konflikte zu lösen
- • Er hatte einen guten Ruf, war erfüllt mit dem Heiligen Geist und besaß Weisheit
- • Durch seinen Dienst stabilisierte sich die Gemeinde in Jerusalem und viele kamen zum Glauben, sogar Priester
2. Verfolgung und Vertreibung aus Jerusalem
- • Eine große Verfolgungswelle zwang Philippus, Jerusalem zu verlassen
- • Er musste weg von seinem erfolgreichen Wirkungsbereich, von geliebten Menschen und einer Erweckung
- • Dies führte zu Gefühlen von Ohnmacht und Kontrollverlust, stellte aber auch eine Vertrauensprobe dar
3. Mission in Samaria
- • Philippus kam nach Samaria, traditionell 'Feindesland' für Juden
- • Er verkündete dort die Botschaft von Jesus trotz der unbequemen Situation
- • Es geschahen Wunder, Heilungen und eine Erweckung - Gott wirkte auch dort
- • Philippus erlebte eine neue Herzensweite: Gott liebt auch diese Menschen
4. Die Begegnung mit dem äthiopischen Kämmerer
- • Gott führte Philippus auf eine einsame Straße nach Gaza
- • Dort traf er den Finanzverwalter der äthiopischen Königin
- • Philippus erklärte ihm Jesaja 53 und führte ihn zu Jesus
- • Der Kämmerer wurde getauft und brachte vermutlich das Evangelium nach Äthiopien
- • Gott sieht weiter als wir: durch einen Menschen wurde ein ganzes Land erreicht
5. Eigenschaften eines dienenden Christen
- • Guter Ruf durch Verbindlichkeit, Verlässlichkeit, Anständigkeit und Höflichkeit
- • Erfüllung mit dem Heiligen Geist durch Gebet, Bibelstudium, Lobpreis, Gemeinschaft, Dankbarkeit und Gehorsam
- • Weisheit durch Ehrfurcht vor Gott, die hilft, Situationen anders zu sehen und den richtigen Zeitpunkt zu erkennen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
In dieser Zeit wuchs die Gemeinde rasch. Dabei kam es zu Spannungen zwischen den einheimischen Juden mit hebräischer Muttersprache und denen, die aus dem Ausland zugezogen waren und Griechisch sprachen. Die griechisch sprechenden Juden beklagten sich darüber, dass ihre Witwen bei der täglichen Versorgung benachteiligt würden. Deshalb riefen die zwölf Apostel die ganze Gemeinde zusammen. Es ist nicht richtig, sagten sie, wenn wir Lebensmittel verteilen müssen, statt Gottes Botschaft zu verkünden. Darum, liebe Brüder und Schwestern, sucht in der Gemeinde nach sieben Männern mit gutem Ruf, die ihr Leben ganz vom Heiligen Geist bestimmen lassen und sich durch ihre Weisheit auszeichnen. Ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir selbst aber wollen nach wie vor unsere ganze Kraft dafür einsetzen, zu beten und Gottes Botschaft zu verkünden. Mit diesen Vorschlägen waren alle einverstanden. Sie wählten Stephanus, einen Mann mit festem Glauben und erfüllt mit dem Heiligen Geist, außerdem Philippus, Prochorus, Nicanor, Timon, Parmenas und Nikolaus von Antiochia... Die Botschaft Gottes aber breitete sich weiter aus. Die Zahl der Glaubenden in Jerusalem stieg von Tag zu Tag. Auch viele Priester folgten dem Aufruf zum Glauben.
Die aus Jerusalem geflohenen Gläubigen verkündeten überall die rettende Botschaft von Jesus.
Weitere Referenzen
- → Johannes 13 (Fußwaschung)
- → Epheser 5,18
- → Jesaja 53
Praktische Anwendung (5)
- 1 Sage öfter Ja zu Gottes Plan: Besonders wenn Gott andere Pläne mit deinem Leben hat als du selbst, sage Ja zu seiner Führung. Vertraue darauf, dass seine Wege besser sind als deine eigenen Vorstellungen.
- 2 Kultiviere Gottvertrauen in schwierigen Situationen: Gottvertrauen wächst, indem du in kleinen Herausforderungen lernst zu vertrauchen und erlebst, wie Gott versorgt. Dies bereitet dich auf größere Lebensveränderungen vor.
- 3 Mache das Beste aus unbequemen Situationen: Wenn du dich in einer ungewollten Situation befindest, frage nicht nur 'Warum?', sondern 'Wie machen wir jetzt das Beste daraus, Herr?' Gott hat dich vielleicht genau dort hingestellt, wo du gebraucht wirst.
- 4 Entwickle die Qualitäten eines Dieners: Arbeite an einem guten Ruf durch Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Lass dich täglich vom Heiligen Geist erfüllen durch Gebet, Bibellesen, Lobpreis und Gemeinschaft. Bitte Gott um Weisheit durch Ehrfurcht vor ihm.
- 5 Sei offen für neue Weite: Gott möchte dir vielleicht zeigen, dass er auch in 'Feindesland' wirkt - in Gemeinden, Denominationen oder bei Menschen, die du bisher nicht im Blick hattest. Lass dein Herz weiter werden für Gottes globales Wirken.
Impulse aus der Woche ab 23. März
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Tag 1 von 7 · 23. März Ja sagen zu Gottes Plänen
Philippus war ein Mann, der bereit war, Gottes Plänen zuzustimmen – selbst wenn diese seine eigenen durchkreuzten. Als Diakon in Jerusalem diente er treu und half, Konflikte in der Gemeinde zu lösen. Er hatte einen guten Ruf, war erfüllt mit dem Heiligen Geist und handelte mit Weisheit. Diese drei Eigenschaften machten ihn wirksam: Ein guter Ruf entsteht durch Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Anstand über längere Zeit. Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist kommt durch Gebet, Schriftstudium, Lobpreis und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Weisheit entspringt der Ehrfurcht vor Gott und hilft uns, Situationen aus seiner Perspektive zu sehen. Wenn wir wie Philippus leben – verbindlich, vom Heiligen Geist erfüllt und weise – kann Gott durch uns wirken und Missstände beseitigen. Die Gemeinde in Jerusalem wuchs durch solche Diener rasant, sogar Priester kamen zum Glauben. Gott sucht auch heute Menschen, die bereit sind, 'Ja' zu seinen Plänen zu sagen.
Apostelgeschichte 6,1-7
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo er dich gebrauchen möchte, und gib ihm dein 'Ja', auch wenn der Weg unbequem erscheint.
Zum NachdenkenWelche der drei Eigenschaften – guter Ruf, Erfüllung mit dem Heiligen Geist oder Weisheit – möchte ich in meinem Leben stärker entwickeln?
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Tag 2 von 7 · 24. März Erfüllt mit dem Heiligen Geist
Paulus schreibt: 'Sauft euch nicht voll Wein, sondern lasst euch erfüllen mit dem Heiligen Geist.' Was bedeutet das praktisch für unser Leben? Erfüllung mit dem Heiligen Geist heißt, Dinge zu meiden, die unseren Verstand und unser Herz trüben – alles, wobei der Heilige Geist nicht sagen würde: 'Da komme ich mit.' Gleichzeitig bedeutet es, bewusst Zeit im Gebet zu verbringen, in der Schrift zu lesen, Gott zu loben und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zu pflegen. Wenn wir so leben, füllt sich unser 'Glaubenstank' mit der Kraft des Heiligen Geistes, und wir können überfließen zu anderen. Wir kommen nicht mit dem letzten Tropfen an, sondern getankt und bereit zu dienen. Philippus war ein solcher Mann – erfüllt und daher wirksam, egal in welcher Situation er sich befand. Die Frage ist nicht, ob Gott uns gebrauchen möchte, sondern ob wir bereit sind, uns füllen zu lassen.
Epheser 5,18
GebetBitte den Heiligen Geist, dich zu füllen und dir zu zeigen, was du meiden sollst und was dich ihm näherbringt.
Zum NachdenkenWelche konkreten Schritte kann ich heute unternehmen, um mich mehr vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen?
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Tag 3 von 7 · 25. März Wenn Pläne durchkreuzt werden
Gerade als in Jerusalem eine Erweckung ausbrach und die Gemeinde wuchs, musste Philippus fliehen. Eine Verfolgungswelle zwang ihn, seine geistliche Heimat, die Menschen, die ihm ans Herz gewachsen waren, und eine Bewegung Gottes zu verlassen. Wie konnte Gott das zulassen? In solchen Momenten erleben wir oft Ohnmacht und Kontrollverlust. Wir hatten unsere Pläne, unsere Ziele, unsere Vision – und plötzlich kommt alles anders. Wir können frustriert reagieren und Gott bitten, sich unserem Gottesbild anzupassen. Oder wir können den Heiligen Geist bitten, uns Gottvertrauen zu schenken. Gottvertrauen wächst nicht über Nacht. Gott lässt kleine Herausforderungen zu, bei denen wir lernen zu sagen: 'Ja, Herr, ich vertraue dir.' Wenn wir erleben, wie er uns versorgt und führt, wächst unser Vertrauen für größere Prüfungen. Philippus hatte diese Reife – er sagte auch jetzt: 'Ja, Herr.'
Apostelgeschichte 8,1-4
GebetDanke Gott für vergangene Situationen, in denen er treu war, und bitte ihn um Vertrauen für die aktuellen Herausforderungen.
Zum NachdenkenIn welcher Situation hat Gott meine Pläne durchkreuzt, und wie habe ich reagiert? Was kann ich daraus lernen?
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Tag 4 von 7 · 26. März Im Feindesland wirksam werden
Philippus floh nach Samaria – für einen frommen Juden praktisch Feindesland. Juden und Samariter verachteten einander, ihre religiösen Überzeugungen standen in Konflikt. Philippus kam nicht auf ein romantisches Missionsfeld, sondern in eine unbequeme, fremde Situation. Doch anstatt zu klagen, machte Philippus das Beste daraus. Er verkündete Jesus, und Wunder geschahen: Kranke wurden geheilt, böse Geister ausgetrieben, Menschen kamen zum Glauben. Philippus erlebte, dass Gott auch hier – im 'Feindesland' – wirkte und Menschen liebte, die er zuvor vielleicht nur verachtet hatte. Vielleicht hat Gott auch dich in eine unbequeme, ungewohnte Situation geführt – an einen Ort, den du dir nie ausgesucht hättest, zu Menschen, mit denen du normalerweise nichts zu tun hättest. Aber vielleicht bist du genau dort, weil Gott den Gottesfunken durch dich entzünden möchte. Wenn Gott dich sendet, segnet er nicht nur andere durch dich, sondern auch dich durch andere.
Apostelgeschichte 8,4-8
GebetBitte Gott um ein offenes Herz für die Menschen und Orte, die dir fremd oder unbequem erscheinen.
Zum NachdenkenGibt es eine 'unbequeme' Situation in meinem Leben, in der Gott mich vielleicht gebrauchen möchte?
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Tag 5 von 7 · 27. März Eine neue Weite entdecken
In Samaria erlebte Philippus nicht nur eine Erweckung, sondern auch eine neue Weite des Herzens. Er erkannte: Gott liebt auch diese Menschen, die ich für unwürdig hielt. Auch sie können Jesus als Messias erkennen, ihr Herz öffnen und ihr Leben erneuern lassen. Diese Herzensweite ist ein Geschenk Gottes an uns, wenn wir bereit sind, unserem Komfortbereich zu verlassen. Wir entdecken, dass Gottes Liebe und Wirken nicht auf unsere gewohnte Umgebung beschränkt sind. Gott segnet auch 'die andere Gemeinde', 'die andere Denomination', Menschen, von denen wir es nie gedacht hätten. Philippus hätte in Samaria gerne länger bleiben können, aber Gott hatte andere Pläne. Wieder musste er 'Ja' sagen und weiterziehen – diesmal auf eine öde Straße Richtung Gaza. Seine Bereitschaft, Gottes Führung zu folgen, öffnete die Tür für das nächste Wunder. Wenn wir Gott vertrauen und gehorchen, schenkt er uns nicht nur Frucht, sondern auch eine neue Perspektive auf sein Reich.
Apostelgeschichte 8,5-8
GebetDanke Gott für die Weite, die er dir bereits geschenkt hat, und bitte ihn, deine Grenzen weiter zu überwinden.
Zum NachdenkenWo hat Gott mir bereits eine neue Herzensweite geschenkt? Für welche Menschen oder Gruppen könnte er mein Herz noch weiten wollen?
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Tag 6 von 7 · 28. März Der eine Mensch, der Gott wichtig ist
Auf einer staubigen, öden Straße begegnete Philippus dem äthiopischen Finanzverwalter. Dieser Mann las gerade Jesaja 53, verstand aber nicht, dass es um Jesus ging. Philippus erklärte ihm das Evangelium, und der Mann öffnete sein Herz für Jesus und ließ sich sofort taufen. Jetzt verstand Philippus vielleicht die göttliche Logik: All die Umwege, das Vertrieben-werden, die Brüche – alles für diesen einen Menschen, der Gott so wichtig war. Für diesen einen Menschen hätte es sich schon gelohnt. Doch Gott sah weiter: Äthiopien wurde eines der ältesten christlichen Länder der Welt, weil dieser Mann das Evangelium nach Hause brachte. Gott tut durch dich vielleicht Dinge, von denen du nicht einmal zu träumen wagst. Du siehst nur den einen Menschen vor dir, aber Gott sieht die Kreise, die sich ausbreiten wie ein Stein im Wasser. Vertraue darauf, dass Gott schon vor dir da ist und alles vorbereitet hat.
Apostelgeschichte 8,26-39
GebetBitte Gott um offene Augen für die Menschen, denen er dich begegnen lassen möchte, und um Mut, das Evangelium zu teilen.
Zum NachdenkenFür welchen 'einen Menschen' könnte Gott mich heute an einen bestimmten Ort oder in eine bestimmte Situation geführt haben?
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Tag 7 von 7 · 29. März Die Ja-DNA entwickeln
Philippus hatte eine 'Ja-DNA' – eine tief verwurzelte Bereitschaft, Gottes Führung zu folgen, auch wenn sie unbequem oder unerwartet war. Diese Haltung machte ihn zu einem wirksamen Werkzeug in Gottes Hand, egal wo er war. Die entscheidende Frage für uns ist nicht 'Warum?' oder 'Wozu?', sondern: 'Sage ich Ja?' Wenn Gott dich aus einer guten Situation herausholt und in etwas Unsicheres, Ungewohntes oder Unbequemes führt, wie reagierst du? Beschwerst du dich, oder schaust du mit einem Augenzwinkern nach oben und sagst: 'Herr, du hast einen guten Plan'? Egal wo du hinkommst, Jesus ist schon da. Er hat alles vorbereitet, damit du mit deinen Gaben dazu beiträgst, dass sein Reich gebaut wird. Die Frage ist nur: Bist du bereit, Ja zu sagen? Diese Woche ist eine Einladung, deine 'Ja-DNA' zu stärken – im Kleinen wie im Großen. Vertraue darauf, dass Gott führt, versorgt und durch dich wirkt.
Johannes 15,5
GebetBitte Gott, dir eine tiefe Bereitschaft zu schenken, sein 'Ja' zu sagen, und vertraue darauf, dass er schon vor dir da ist.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich meines Lebens ruft Gott mich heute zu einem neuen 'Ja' auf?