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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Vom Kopf ins Herz

Sophie beschrieb ihren Glaubensweg so: 'Vieles war im Kopf, aber es musste vom Kopf ins Herz rutschen.' Viele Menschen wissen über Gott Bescheid, haben von Jesus gehört, aber es bleibt Kopfwissen ohne lebendige Beziehung. In der Apostelgeschichte lesen wir von Menschen, denen es buchstäblich 'durchs Herz ging', als sie von Jesus hörten. Sie fragten: 'Was sollen wir tun?' Petrus antwortete: 'Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden.' Es gibt eine Botschaft, die dein Herz durchdringen kann - die Botschaft von Jesus. Sie verändert nicht nur dein Denken, sondern dein ganzes Leben. Der Unterschied zwischen Kopfwissen und Herzensbeziehung ist gewaltig. Gott will nicht nur in deinem Verstand wohnen, sondern in deinem Herzen.

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Sophie beschrieb ihren Glaubensweg so: 'Vieles war im Kopf, aber es musste vom Kopf ins Herz rutschen.' Viele Menschen wissen über Gott Bescheid, haben von Jesus gehört, aber es bleibt Kopfwissen ohne lebendige Beziehung. In der Apostelgeschichte lesen wir von Menschen, denen es buchstäblich 'durchs Herz ging', als sie von Jesus hörten. Sie fragten: 'Was sollen wir tun?' Petrus antwortete: 'Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden.' Es gibt eine Botschaft, die dein Herz durchdringen kann - die Botschaft von Jesus. Sie verändert nicht nur dein Denken, sondern dein ganzes Leben. Der Unterschied zwischen Kopfwissen und Herzensbeziehung ist gewaltig. Gott will nicht nur in deinem Verstand wohnen, sondern in deinem Herzen.

Apostelgeschichte 2,37-38
Gebet

Bitte Gott, dass sein Wort und seine Liebe von deinem Kopf in dein Herz rutschen und dein Leben wirklich verändern.

Herausforderung

Ist dein Glaube hauptsächlich Kopfwissen oder eine lebendige Herzensbeziehung? Was könnte der nächste Schritt sein?

Aufnahme vom 4. August 2024

Predigt

Gebet als Kampf | Pastor Walter Rollko | Erlöserkirche Wolfsburg

Sonntag, 4. August 2024
2. Mose 17,8-13
Kernaussage

Gebet ist ein geistlicher Kampf, der Ausdauer und Kraft erfordert. Wir sind Mitarbeiter Gottes im Gebet und kämpfen nicht gegen Gott, sondern mit Gott gegen Widerstände in uns selbst und der unsichtbaren Welt. Durch kämpferisches Gebet, das auf Gottes Verheißungen gründet, können wir Siege erleben und Segen für uns und andere bewirken.

Dies ist eine Predigt über das Gebet als geistlichen Kampf, gehalten in der Erlöserkirche. Der Gastprediger aus Braunschweig thematisiert verschiedene biblische Gebetsformen und ermutigt die Gemeinde zu kraftvollerem Gebet. Er beginnt mit einer interaktiven Segenszeit, in der sich die Gottesdienstbesucher gegenseitig im Namen Jesu segnen. Die Hauptbotschaft basiert auf der alttestamentlichen Geschichte aus 2. Mose 17, wo Mose während des Kampfes gegen die Amalekiter seine Hände mit dem Gottesstab erhoben hält - solange er die Arme oben hält, siegen die Israeliten; wenn er sie sinken lässt, gewinnen die Feinde. Der Prediger zeigt auf, dass das Gebet oft anstrengend ist und geistliche Widerstände überwunden werden müssen. Er kritisiert kulturell bedingte Gebetsformen wie das Händefalten und stellt verschiedene biblische Gebetshaltungen vor - von knienden über liegende bis zu erhobenen Händen. Seine zentrale These: Kämpferisches Gebet ist kein Ringen mit Gott, sondern ein Kampf mit uns selbst und dämonischen Mächten, wobei wir Mitarbeiter Gottes werden. Er ermutigt die Gemeinde, mit der Bibel in der Hand zu beten und Gottes Verheißungen zu proklamieren, statt nur Bitten vorzubringen. Die Predigt schließt mit praktischen Empfehlungen für die kommende Woche und leitet zum Abendmahl über.
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Dies ist eine Predigt über das Gebet als geistlichen Kampf, gehalten in der Erlöserkirche. Der Gastprediger aus Braunschweig thematisiert verschiedene biblische Gebetsformen und ermutigt die Gemeinde zu kraftvollerem Gebet. Er beginnt mit einer interaktiven Segenszeit, in der sich die Gottesdienstbesucher gegenseitig im Namen Jesu segnen. Die Hauptbotschaft basiert auf der alttestamentlichen Geschichte aus 2. Mose 17, wo Mose während des Kampfes gegen die Amalekiter seine Hände mit dem Gottesstab erhoben hält - solange er die Arme oben hält, siegen die Israeliten; wenn er sie sinken lässt, gewinnen die Feinde. Der Prediger zeigt auf, dass das Gebet oft anstrengend ist und geistliche Widerstände überwunden werden müssen. Er kritisiert kulturell bedingte Gebetsformen wie das Händefalten und stellt verschiedene biblische Gebetshaltungen vor - von knienden über liegende bis zu erhobenen Händen. Seine zentrale These: Kämpferisches Gebet ist kein Ringen mit Gott, sondern ein Kampf mit uns selbst und dämonischen Mächten, wobei wir Mitarbeiter Gottes werden. Er ermutigt die Gemeinde, mit der Bibel in der Hand zu beten und Gottes Verheißungen zu proklamieren, statt nur Bitten vorzubringen. Die Predigt schließt mit praktischen Empfehlungen für die kommende Woche und leitet zum Abendmahl über.

Hauptthemen (5)

1. Verschiedene Formen des Gebets

  • Es gibt biblisch viele verschiedene Gebetsformen, nicht nur die kulturell bedingte Form mit gefalteten Händen
  • Jesus betete mit offenen Augen zum Himmel erhoben
  • Paulus betete im Knien als Ausdruck der Unterwerfung
  • Propheten beteten liegend auf dem Boden
  • Elia betete mit dem Kopf zwischen den Knien
  • Verschiedene Körperhaltungen drücken verschiedene Aspekte der Beziehung zu Gott aus

2. Gebet als Kampf

  • Beten ist oft anstrengend und kann mit Müdigkeit und Erschöpfung verbunden sein
  • Der Kampf im Gebet ist nicht gegen Gott, sondern mit uns selbst und gegen dämonische Widerstände
  • Der Teufel richtet seinen Hauptangriff gegen unser Gebetsleben
  • Gebete können sich anfühlen, als würden sie nur bis zur Decke gehen
  • Ausdauer und Durchhalten im Gebet sind entscheidend für den Sieg

3. Die Geschichte von Mose und den Amalekitern

  • Solange Mose die Arme mit dem Stab erhoben hielt, gewannen die Israeliten
  • Als seine Arme sanken, waren die Amalekiter überlegen
  • Aaron und Hur stützten Moses Arme bis zum Sonnenuntergang
  • Der Stab symbolisiert Gottes Auftrag und seine Verheißungen
  • Gemeinsames Gebet und gegenseitige Unterstützung sind wichtig

4. Gottes Verheißungen im Gebet festhalten

  • Der Stab Moses repräsentiert die Zusagen und Verheißungen Gottes
  • In der Bibel gibt es 1.266 positive Zusagen Gottes
  • Wir sollen Gottes Verheißungen im Gebet proklamieren
  • Die Bibel beim Gebet in der Hand zu halten kann uns an Gottes Treue erinnern
  • Vorausdankgebete statt nur Bittgebete: Gott schon für das danken, was er tun wird

5. Segen und gegenseitige Unterstützung

  • Je mehr wir andere segnen, desto gesegneter werden wir selbst
  • Gegenseitiges Segnen im Namen Jesu öffnet den Kanal nach oben
  • Beten verändert unsere Einstellung zu anderen positiv
  • Gemeinden mit starkem Gebetsleben haben eine besondere Atmosphäre
  • Menschen können Befreiung und Leichtigkeit beim Betreten solcher Gemeinden erleben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 17,8-13

Unterwegs auf dem Weg ins gelobte Land bei Refidim geschah es, dass die Amalekiter anrückten, um gegen die Israeliten zu kämpfen. Mose sagte zu Josua: Biete die kampffähigen Männer auf, morgen sollt ihr gegen die Amalekiter kämpfen. Ich selbst werde oben auf dem Hügel stehen und den Stock in der Hand halten, durch den Gott bisher so große Wunder getan hat. Josua tat, was Mose ihm befohlen hatte. Er rückte am Morgen zum Kampf gegen die Amalekiter aus, während Mose und Aaron und Hur auf den höchsten Punkt des Hügels stiegen. Solange nun Mose die Arme erhob, um für Israel zu beten und es zu segnen, behielten die Israeliten die Oberhand. Ließ er aber die Arme sinken, so waren ihnen die Amalekiter überlegen. Als Mose schließlich die Hände immer schwerer wurden, brachten Aaron und Hur einen großen Stein herbei, auf den Mose sich setzen konnte. Sie selbst standen dann rechts und links von ihm und stützten seine erhobenen Arme, bis die Sonne unterging und alle Amalekiter vertrieben waren.

1. Johannes (Brief)

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Weitere Referenzen

  • Epheserbrief (Paulus beugt seine Knie)
  • Psalm (Die Rechte des Herrn ist erhöht, die Rechte des Herrn behält den Sieg)
  • Psalm (Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen)
  • Jesaja (Ich will das Dunkel vor dir her zum Licht machen und Unwegsammes zu einer ebenen Bahn)
  • Bibelvers (Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Mit der Bibel in der Hand beten: Nehmen Sie in der kommenden Woche beim Gebet die Bibel in die Hand als Symbol für Gottes Verheißungen und Zusagen. Halten Sie sie den Widerständen und Schwierigkeiten entgegen als Zeichen des Vertrauens.
  • 2 Vorausdankgebete praktizieren: Statt nur Bittgebete zu sprechen, fangen Sie an, Gott schon im Voraus für das zu danken, was er tun wird. Fragen Sie: Was hat Gott mit mir, meinen Kindern, meiner Gemeinde vor?
  • 3 Andere im Namen Jesu segnen: Segnen Sie bewusst andere Menschen im Namen Jesu. Je mehr Sie segnen, desto gesegneter werden Sie selbst. Dies öffnet auch den Kanal zu Gott.
  • 4 Durchhalten im Gebet trotz Müdigkeit: Erkennen Sie, dass ausdauerndes Gebet anstrengend sein kann. Suchen Sie sich Gebetspartner, die Sie unterstützen können, wie Aaron und Hur Mose unterstützt haben.
  • 5 Schuld und Hindernisse klären: Überlegen Sie, ob etwas Sie im Gebet hindert oder beunruhigt. Bekennen Sie diese Dinge Gott und nehmen Sie im Glauben an, dass zwischen Ihnen und Gott durch Jesus alles in Ordnung ist.