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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Tag 7 von 7

Das Leben, das Gott für dich hat

Aus der Predigt „Gottesdienst am 25.10.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg“ vom 25. Oktober

Paulus schreibt: 'Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt.' Das ist der wahre Gottesdienst. Elishas Geschichte zeigt: Was Gott mit einem Menschen vorhat, ist immer das Beste, was dir passieren kann. Von außen mag es unattraktiv aussehen – Verfolgung, Einsamkeit, Verzicht. Aber das Leben in Gottes Berufung ist erfüllter als jedes selbstgemachte Glück. Du darfst dich mit ganzem Herzen einsetzen, ohne perfekt sein zu müssen. Mit deinen Stärken und Schwächen. Gottes Ja zu dir hängt nicht davon ab, wie viel du leistest. Sein Mantel der Gerechtigkeit bedeckt dich bereits. Die Frage ist nur: Bist du bereit, dich ganz auf diesen Weg einzulassen? Burn the ships – und erlebe, was Gott aus deinem Leben macht.

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Paulus schreibt: 'Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt.' Das ist der wahre Gottesdienst. Elishas Geschichte zeigt: Was Gott mit einem Menschen vorhat, ist immer das Beste, was dir passieren kann. Von außen mag es unattraktiv aussehen – Verfolgung, Einsamkeit, Verzicht. Aber das Leben in Gottes Berufung ist erfüllter als jedes selbstgemachte Glück. Du darfst dich mit ganzem Herzen einsetzen, ohne perfekt sein zu müssen. Mit deinen Stärken und Schwächen. Gottes Ja zu dir hängt nicht davon ab, wie viel du leistest. Sein Mantel der Gerechtigkeit bedeckt dich bereits. Die Frage ist nur: Bist du bereit, dich ganz auf diesen Weg einzulassen? Burn the ships – und erlebe, was Gott aus deinem Leben macht.

Römer 12,1
Gebet

Sage Gott, dass du bereit bist, ihm ganz zu gehören, und bitte ihn, dir zu zeigen, wie das in deinem Alltag aussehen soll.

Zum Nachdenken

Was würde es konkret bedeuten, dich diese Woche 'mit deinem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen'?

Aufnahme vom 4. August 2024

Predigt

Gebet als Kampf | Pastor Walter Rollko | Erlöserkirche Wolfsburg

Sonntag, 4. August 2024
2. Mose 17,8-13
Kernaussage

Gebet ist ein geistlicher Kampf, der Ausdauer und Kraft erfordert. Wir sind Mitarbeiter Gottes im Gebet und kämpfen nicht gegen Gott, sondern mit Gott gegen Widerstände in uns selbst und der unsichtbaren Welt. Durch kämpferisches Gebet, das auf Gottes Verheißungen gründet, können wir Siege erleben und Segen für uns und andere bewirken.

Dies ist eine Predigt über das Gebet als geistlichen Kampf, gehalten in der Erlöserkirche. Der Gastprediger aus Braunschweig thematisiert verschiedene biblische Gebetsformen und ermutigt die Gemeinde zu kraftvollerem Gebet. Er beginnt mit einer interaktiven Segenszeit, in der sich die Gottesdienstbesucher gegenseitig im Namen Jesu segnen. Die Hauptbotschaft basiert auf der alttestamentlichen Geschichte aus 2. Mose 17, wo Mose während des Kampfes gegen die Amalekiter seine Hände mit dem Gottesstab erhoben hält - solange er die Arme oben hält, siegen die Israeliten; wenn er sie sinken lässt, gewinnen die Feinde. Der Prediger zeigt auf, dass das Gebet oft anstrengend ist und geistliche Widerstände überwunden werden müssen. Er kritisiert kulturell bedingte Gebetsformen wie das Händefalten und stellt verschiedene biblische Gebetshaltungen vor - von knienden über liegende bis zu erhobenen Händen. Seine zentrale These: Kämpferisches Gebet ist kein Ringen mit Gott, sondern ein Kampf mit uns selbst und dämonischen Mächten, wobei wir Mitarbeiter Gottes werden. Er ermutigt die Gemeinde, mit der Bibel in der Hand zu beten und Gottes Verheißungen zu proklamieren, statt nur Bitten vorzubringen. Die Predigt schließt mit praktischen Empfehlungen für die kommende Woche und leitet zum Abendmahl über.
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Dies ist eine Predigt über das Gebet als geistlichen Kampf, gehalten in der Erlöserkirche. Der Gastprediger aus Braunschweig thematisiert verschiedene biblische Gebetsformen und ermutigt die Gemeinde zu kraftvollerem Gebet. Er beginnt mit einer interaktiven Segenszeit, in der sich die Gottesdienstbesucher gegenseitig im Namen Jesu segnen. Die Hauptbotschaft basiert auf der alttestamentlichen Geschichte aus 2. Mose 17, wo Mose während des Kampfes gegen die Amalekiter seine Hände mit dem Gottesstab erhoben hält - solange er die Arme oben hält, siegen die Israeliten; wenn er sie sinken lässt, gewinnen die Feinde. Der Prediger zeigt auf, dass das Gebet oft anstrengend ist und geistliche Widerstände überwunden werden müssen. Er kritisiert kulturell bedingte Gebetsformen wie das Händefalten und stellt verschiedene biblische Gebetshaltungen vor - von knienden über liegende bis zu erhobenen Händen. Seine zentrale These: Kämpferisches Gebet ist kein Ringen mit Gott, sondern ein Kampf mit uns selbst und dämonischen Mächten, wobei wir Mitarbeiter Gottes werden. Er ermutigt die Gemeinde, mit der Bibel in der Hand zu beten und Gottes Verheißungen zu proklamieren, statt nur Bitten vorzubringen. Die Predigt schließt mit praktischen Empfehlungen für die kommende Woche und leitet zum Abendmahl über.

Hauptthemen (5)

1. Verschiedene Formen des Gebets

  • • Es gibt biblisch viele verschiedene Gebetsformen, nicht nur die kulturell bedingte Form mit gefalteten Händen
  • • Jesus betete mit offenen Augen zum Himmel erhoben
  • • Paulus betete im Knien als Ausdruck der Unterwerfung
  • • Propheten beteten liegend auf dem Boden
  • • Elia betete mit dem Kopf zwischen den Knien
  • • Verschiedene Körperhaltungen drücken verschiedene Aspekte der Beziehung zu Gott aus

2. Gebet als Kampf

  • • Beten ist oft anstrengend und kann mit Müdigkeit und Erschöpfung verbunden sein
  • • Der Kampf im Gebet ist nicht gegen Gott, sondern mit uns selbst und gegen dämonische Widerstände
  • • Der Teufel richtet seinen Hauptangriff gegen unser Gebetsleben
  • • Gebete können sich anfühlen, als würden sie nur bis zur Decke gehen
  • • Ausdauer und Durchhalten im Gebet sind entscheidend für den Sieg

3. Die Geschichte von Mose und den Amalekitern

  • • Solange Mose die Arme mit dem Stab erhoben hielt, gewannen die Israeliten
  • • Als seine Arme sanken, waren die Amalekiter überlegen
  • • Aaron und Hur stützten Moses Arme bis zum Sonnenuntergang
  • • Der Stab symbolisiert Gottes Auftrag und seine Verheißungen
  • • Gemeinsames Gebet und gegenseitige Unterstützung sind wichtig

4. Gottes Verheißungen im Gebet festhalten

  • • Der Stab Moses repräsentiert die Zusagen und Verheißungen Gottes
  • • In der Bibel gibt es 1.266 positive Zusagen Gottes
  • • Wir sollen Gottes Verheißungen im Gebet proklamieren
  • • Die Bibel beim Gebet in der Hand zu halten kann uns an Gottes Treue erinnern
  • • Vorausdankgebete statt nur Bittgebete: Gott schon für das danken, was er tun wird

5. Segen und gegenseitige Unterstützung

  • • Je mehr wir andere segnen, desto gesegneter werden wir selbst
  • • Gegenseitiges Segnen im Namen Jesu öffnet den Kanal nach oben
  • • Beten verändert unsere Einstellung zu anderen positiv
  • • Gemeinden mit starkem Gebetsleben haben eine besondere Atmosphäre
  • • Menschen können Befreiung und Leichtigkeit beim Betreten solcher Gemeinden erleben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 17,8-13

Unterwegs auf dem Weg ins gelobte Land bei Refidim geschah es, dass die Amalekiter anrückten, um gegen die Israeliten zu kämpfen. Mose sagte zu Josua: Biete die kampffähigen Männer auf, morgen sollt ihr gegen die Amalekiter kämpfen. Ich selbst werde oben auf dem Hügel stehen und den Stock in der Hand halten, durch den Gott bisher so große Wunder getan hat. Josua tat, was Mose ihm befohlen hatte. Er rückte am Morgen zum Kampf gegen die Amalekiter aus, während Mose und Aaron und Hur auf den höchsten Punkt des Hügels stiegen. Solange nun Mose die Arme erhob, um für Israel zu beten und es zu segnen, behielten die Israeliten die Oberhand. Ließ er aber die Arme sinken, so waren ihnen die Amalekiter überlegen. Als Mose schließlich die Hände immer schwerer wurden, brachten Aaron und Hur einen großen Stein herbei, auf den Mose sich setzen konnte. Sie selbst standen dann rechts und links von ihm und stützten seine erhobenen Arme, bis die Sonne unterging und alle Amalekiter vertrieben waren.

1. Johannes (Brief)

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Weitere Referenzen

  • → Epheserbrief (Paulus beugt seine Knie)
  • → Psalm (Die Rechte des Herrn ist erhöht, die Rechte des Herrn behält den Sieg)
  • → Psalm (Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen)
  • → Jesaja (Ich will das Dunkel vor dir her zum Licht machen und Unwegsammes zu einer ebenen Bahn)
  • → Bibelvers (Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Mit der Bibel in der Hand beten: Nehmen Sie in der kommenden Woche beim Gebet die Bibel in die Hand als Symbol für Gottes Verheißungen und Zusagen. Halten Sie sie den Widerständen und Schwierigkeiten entgegen als Zeichen des Vertrauens.
  • 2 Vorausdankgebete praktizieren: Statt nur Bittgebete zu sprechen, fangen Sie an, Gott schon im Voraus für das zu danken, was er tun wird. Fragen Sie: Was hat Gott mit mir, meinen Kindern, meiner Gemeinde vor?
  • 3 Andere im Namen Jesu segnen: Segnen Sie bewusst andere Menschen im Namen Jesu. Je mehr Sie segnen, desto gesegneter werden Sie selbst. Dies öffnet auch den Kanal zu Gott.
  • 4 Durchhalten im Gebet trotz Müdigkeit: Erkennen Sie, dass ausdauerndes Gebet anstrengend sein kann. Suchen Sie sich Gebetspartner, die Sie unterstützen können, wie Aaron und Hur Mose unterstützt haben.
  • 5 Schuld und Hindernisse klären: Überlegen Sie, ob etwas Sie im Gebet hindert oder beunruhigt. Bekennen Sie diese Dinge Gott und nehmen Sie im Glauben an, dass zwischen Ihnen und Gott durch Jesus alles in Ordnung ist.

Impulse aus der Woche ab 5. August

  1. Tag 1 von 7 · 5. August Gebet als geistlicher Kampf

    Mose stand auf dem Hügel mit erhobenem Stab, während Josua gegen die Amalekiter kämpfte. Solange Mose die Arme hob, siegte Israel – sank er sie, gewannen die Feinde. Dies zeigt uns: Gebet ist kein gemütliches Gespräch, sondern oft ein anstrengender geistlicher Kampf. Wir spüren das, wenn wir beten wollen und ständig etwas dazwischenkommt. Wenn unsere Gedanken abschweifen. Wenn wir das Gefühl haben, unsere Gebete gehen nur bis zur Decke. Das sind keine Einbildungen – in der unsichtbaren Welt gibt es Widerstände gegen unser Gebet. Aber genau deshalb ist unser Gebet so wichtig. Gemeinden, in denen kraftvoll gebetet wird, haben eine besondere Atmosphäre. Menschen spüren dort Gottes Gegenwart. Lasten werden leichter. Bedrückung weicht. Kämpferisches Gebet verändert nicht Gott, sondern die geistliche Atmosphäre um uns herum.

    2. Mose 17,8-13

    Gebet

    Bitte Gott, dir die Augen für die geistliche Dimension des Gebets zu öffnen und dir Ausdauer im Gebet zu schenken.

    Zum Nachdenken

    Wo habe ich in meinem Gebetsleben schon Widerstände oder geistlichen Kampf erlebt?

  2. Tag 2 von 7 · 6. August Vielfalt der Gebetshaltungen

    Das Händefalten beim Gebet ist eine kulturelle Form, die von irischen Missionaren aus der germanischen Kultur übernommen wurde – ein Zeichen der Hilflosigkeit und Abhängigkeit. Doch die Bibel kennt viele andere Gebetshaltungen: Jesus betete mit zum Himmel erhobenen Augen. Paulus schreibt 'Ich beuge meine Knie vor dem Vater' – ein Ausdruck der Unterwerfung. Von Propheten wird berichtet, dass sie sich flach auf den Boden legten oder den Kopf zwischen die Knie nahmen. Jede Haltung drückt etwas anderes aus: Offene Hände signalisieren Bereitschaft zu empfangen, erhobene Hände Sieg und Proklamation, Knien Ehrfurcht und Unterwerfung. Es lohnt sich, verschiedene Haltungen auszuprobieren – nicht um äußerlich religiös zu wirken, sondern weil unsere Körperhaltung unser inneres Beten beeinflussen kann. Gott schaut aufs Herz, aber manchmal hilft der Körper dem Herzen auf die Sprünge.

    Epheser 3,14

    Gebet

    Probiere heute eine neue Gebetshaltung aus – kniend, mit erhobenen Händen oder mit offenen Handflächen – und achte darauf, was das mit deinem Beten macht.

    Zum Nachdenken

    Welche Gebetshaltung entspricht dem, was ich Gott heute sagen möchte?

  3. Tag 3 von 7 · 7. August Mitarbeiter Gottes im Gebet

    Eine erstaunliche Wahrheit: Gott hatte bereits beschlossen, Israel ins gelobte Land zu führen. Warum musste Mose dann überhaupt kämpfend beten? Die Antwort: Gott sucht Mitarbeiter. Unser Gebet ist nicht dazu da, Gott zu überzeugen oder ihm etwas abzuringen. Vielmehr werden wir im Gebet zu Partnern Gottes, zu 'Sendestationen' oder 'Trafostationen', die seine Kraft in unsere Situationen hineinbringen. Kämpferisches Gebet ist kein Kampf gegen Gott, sondern ein Kampf mit und für Gott. Ohne unsere Gebete geschieht oft nichts – nicht weil Gott schwach wäre, sondern weil er uns als seine Mitarbeiter in dieser Welt braucht. Er hat sich entschieden, durch uns zu wirken. Das gibt unserem Gebet enorme Bedeutung: Wir sind nicht Bettler vor einem unwilligen Gott, sondern bevollmächtigte Mitarbeiter eines liebenden Vaters, der durch uns seine guten Pläne verwirklichen will.

    2. Mose 17,11-12

    Gebet

    Danke Gott dafür, dass er dich als Mitarbeiter erwählt hat, und frage ihn, wo er heute durch dein Gebet wirken möchte.

    Zum Nachdenken

    Sehe ich mich beim Beten eher als Bettler oder als Mitarbeiter Gottes?

  4. Tag 4 von 7 · 8. August Mit der Bibel in der Hand beten

    Der Stab, den Mose erhob, symbolisierte Gottes Auftrag und seine Verheißungen. Mose hielt nicht seine eigenen Ideen in die Höhe, sondern Gottes zugesagte Pläne. Darin liegt eine kraftvolle Gebetspraxis: Beten auf der Grundlage von Gottes Wort und seinen Zusagen. In der Bibel finden sich über 1.200 positive Zusagen Gottes – ein riesiger Schatz für unser Gebetsleben. Statt nur Bitten vorzubringen, können wir Gottes eigene Worte proklamieren: 'Hier steht geschrieben! Du bist treu und zuverlässig. Du willst, dass deine Gemeinden blühen und Frucht tragen.' Manche nehmen bewusst eine Bibel beim Gebet in die Hand – als Erinnerung, dass unsere Gebete auf festem Grund stehen. Das ist kein magisches Ritual, sondern ein Ausdruck des Vertrauens: Gott steht zu seinem Wort. Wenn wir im Einklang mit seinen Verheißungen beten, beten wir mit Vollmacht.

    Gebet

    Nimm deine Bibel in die Hand, schlage eine Zusage Gottes auf und bete sie laut für deine Situation aus.

    Zum Nachdenken

    Welche Verheißung Gottes aus der Bibel brauche ich heute besonders für meine Situation?

  5. Tag 5 von 7 · 9. August Von der Bitte zum Dank

    Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Bittgebeten und vorausdankenden Gebeten. Bittgebete konzentrieren sich auf das Problem und das, was fehlt. Dankgebete im Voraus konzentrieren sich auf Gottes Absichten und darauf, was er tun wird. Statt zu fragen 'Gott, warum?', können wir fragen: 'Gott, was hast du vor? Welche Segnungen warten auf mich und meine Familie? Was planst du mit unserer Gemeinde?' Und dann beginnen wir schon jetzt zu danken – bevor wir die Erfüllung sehen. Das ist nicht positives Denken oder Selbsttäuschung, sondern Ausdruck unseres Vertrauens in Gottes Güte und Treue. Wie wir uns auf Weihnachten freuen, bevor es da ist, können wir uns auf das freuen, was Gott vorbereitet. Die Vorfreude kann uns niemand nehmen. Ein solches Gebet verändert unsere Perspektive und öffnet unsere Augen für Gottes Wirken.

    Gebet

    Wähle eine Situation, die dich beschäftigt, und danke Gott im Voraus für das, was er dort tun wird.

    Zum Nachdenken

    Wofür könnte ich heute schon danken, bevor ich die Erfüllung sehe?

  6. Tag 6 von 7 · 10. August Gegenseitiger Segen in der Gemeinde

    Der Gottesdienst begann mit einer einfachen, aber kraftvollen Praxis: Menschen segneten einander im Namen Jesu. 'Ich segne dich im Namen Jesus' – mehr braucht es nicht. Dabei gilt ein geistliches Prinzip: Je mehr wir segnen, umso gesegneter werden wir selbst. Segnen bedeutet, Jesus zu einem anderen Menschen zu bringen, ihm Gutes zuzusprechen. Es verändert unsere Einstellung zueinander. Wenn ich im Gebet jemandem Gutes wünsche, kann ich ihm kaum böse sein. Segnen schafft Verbindung und öffnet Kanäle nach oben. Das funktioniert nicht nur im Gottesdienst, sondern überall: in der Familie, am Arbeitsplatz, in schwierigen Beziehungen. Wer segnet, wird selbst zum gesegneten Menschen. Es ist ein Kreislauf der Gnade: Wir empfangen von Gott, geben an andere weiter und empfangen dabei noch mehr. So wächst eine Atmosphäre, in der Gottes Gegenwart spürbar wird.

    Gebet

    Sprich heute einen Segen über drei Menschen aus – in ihrer Gegenwart oder im stillen Gebet.

    Zum Nachdenken

    Wen könnte ich diese Woche bewusst im Namen Jesu segnen?

  7. Tag 7 von 7 · 11. August Erwartung statt Resignation

    Es gibt eine gefährliche Redewendung in unseren Gemeinden: 'Ein Drittel unserer Gemeinden stirbt in den nächsten Jahren.' Der Prediger fragt provokant: Hat sich Jesus in Pension begeben? Hat er nicht gesagt: 'Ich will meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreichs werden sie nicht überwinden'? Gott hat mit uns, unseren Familien und Gemeinden noch viel vor. Die Verheißung gilt: 'Ich will das Dunkel vor dir her zum Licht machen und unwegsames zu einer ebenen Bahn.' Gott möchte uns mehr Gutes tun als je zuvor. Selbst im Alter sollen wir noch fit sein und Frucht tragen. Statt in Resignation zu verfallen, sind wir aufgerufen, in Erwartung zu leben. Eine Witwe sagte nach einem tragischen Unfall: 'Vater, ich verstehe dich nicht, aber ich vertraue dir. Und ich werde dir vertrauen, Punkt.' Dieses Vertrauen trägt uns – und öffnet die Tür für Gottes Wirken in unserem Leben.

    Jesaja 42,16

    Gebet

    Bekenne Gott deine Resignation und bitte ihn, deine Erwartung an seine Güte und Kraft neu zu wecken.

    Zum Nachdenken

    Wo habe ich resigniert, statt auf Gottes Möglichkeiten zu vertrauen?