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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Tag 5 von 7

Den Pflug verbrennen

Aus der Predigt „Gottesdienst am 25.10.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg“ vom 25. Oktober

Was sind die 'Pflüge und Ochsen' in deinem Leben? Nicht dein Job oder deine legitimen Verantwortungen – sondern die Dinge, die zwischen dir und Gott stehen. Dinge, die an sich nicht schlecht sind, aber zur Konkurrenz werden für deine Beziehung mit Gott. Timo Langner musste seinen Pflug verbrennen: die Fernsehkarriere, die Plattenfirma, die Pornografie-Sucht. Gott sagte ihm: 'Für das, was ich mit dir vorhabe, musst du alles Bekannte loslassen.' Das war schmerzhaft, aber heilsam. Er ging All-in mit Jesus. Elisha verbrannte seinen Pflug nicht aus Leichtsinn, sondern weil er wusste: Dieser Kairos-Moment, den Gott geschaffen hat, verlangt eine klare Antwort. Keine halben Sachen. Keine gespeicherten Notausgänge. 'Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, ist nicht geschickt für das Reich Gottes', sagt Jesus.

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Was sind die 'Pflüge und Ochsen' in deinem Leben? Nicht dein Job oder deine legitimen Verantwortungen – sondern die Dinge, die zwischen dir und Gott stehen. Dinge, die an sich nicht schlecht sind, aber zur Konkurrenz werden für deine Beziehung mit Gott. Timo Langner musste seinen Pflug verbrennen: die Fernsehkarriere, die Plattenfirma, die Pornografie-Sucht. Gott sagte ihm: 'Für das, was ich mit dir vorhabe, musst du alles Bekannte loslassen.' Das war schmerzhaft, aber heilsam. Er ging All-in mit Jesus. Elisha verbrannte seinen Pflug nicht aus Leichtsinn, sondern weil er wusste: Dieser Kairos-Moment, den Gott geschaffen hat, verlangt eine klare Antwort. Keine halben Sachen. Keine gespeicherten Notausgänge. 'Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, ist nicht geschickt für das Reich Gottes', sagt Jesus.

Lukas 9,62
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, was du loslassen musst, und gib Gott die Erlaubnis, daran zu arbeiten.

Zum Nachdenken

Welcher 'Pflug' in deinem Leben könnte deine Beziehung zu Gott behindern und müsste verbrannt werden?

Aufnahme vom 6. April 2025

Predigt

Gottesdienst zur Ordination von Sebastian Scalogna | Erlöserkirche Wolfsburg

Sonntag, 6. April 2025
1. Samuel 7,2-12
Kernaussage

Der Gottesdienst behandelt die Ordination von Pastor Sebastian Skalonja und ermutigt die Gemeinde, auf Gottes Hilfe in der Vergangenheit zurückzublicken ('bis hierher hat er geholfen') und mit Vertrauen in die unbekannte Zukunft zu gehen. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott durch Krisen und Veränderungen hindurch treu hilft und dass diese Erfahrung Grund zur Hoffnung für die Zukunft gibt.

Dies ist ein evangelischer Gottesdienst zur Ordination von Sebastian Skalonja als Pastor in der Gemeinde Wolfsburg. Nach 14 Monaten als Gemeindeleiter wird er nun offiziell ordiniert. Der Gastprediger Udo spricht über das Thema "Bis hierher hat geholfen" aus 1. Samuel 7 und ermutigt die Gemeinde, auf Gottes Hilfe in der Vergangenheit zurückzublicken und im Vertrauen in die Zukunft zu gehen. Die Ordination ist ein feierlicher Akt, bei dem Sebastian unter Gebet und Handauflegung in den pastoralen Dienst eingesetzt wird. Es wird betont, dass die Ordination keine magische Verwandlung ist, sondern eine Bestätigung der Berufung Gottes und eine Beauftragung zum Dienst an Wort und Sakrament. Sebastian dankt seiner Frau Reika, seinen Kindern, seinem Mentor, den Kirchenältesten Klaus und Maria sowie der gesamten Gemeinde für ihre Unterstützung. Er betont seine Vision, dass die Gemeinde Menschen zu Jesus führt und dass Gott durch Krisen und Veränderungen hindurchhelfen wird. Der Gottesdienst endet mit Lobpreis und der Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Es werden auch kommende Veranstaltungen angekündigt, darunter ein Glaubensgrundkurs, Gottesdienste zu Gründonnerstag und Karfreitag sowie eine Taufe am 27. April.
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Dies ist ein evangelischer Gottesdienst zur Ordination von Sebastian Skalonja als Pastor in der Gemeinde Wolfsburg. Nach 14 Monaten als Gemeindeleiter wird er nun offiziell ordiniert. Der Gastprediger Udo spricht über das Thema "Bis hierher hat geholfen" aus 1. Samuel 7 und ermutigt die Gemeinde, auf Gottes Hilfe in der Vergangenheit zurückzublicken und im Vertrauen in die Zukunft zu gehen. Die Ordination ist ein feierlicher Akt, bei dem Sebastian unter Gebet und Handauflegung in den pastoralen Dienst eingesetzt wird. Es wird betont, dass die Ordination keine magische Verwandlung ist, sondern eine Bestätigung der Berufung Gottes und eine Beauftragung zum Dienst an Wort und Sakrament. Sebastian dankt seiner Frau Reika, seinen Kindern, seinem Mentor, den Kirchenältesten Klaus und Maria sowie der gesamten Gemeinde für ihre Unterstützung. Er betont seine Vision, dass die Gemeinde Menschen zu Jesus führt und dass Gott durch Krisen und Veränderungen hindurchhelfen wird. Der Gottesdienst endet mit Lobpreis und der Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Es werden auch kommende Veranstaltungen angekündigt, darunter ein Glaubensgrundkurs, Gottesdienste zu Gründonnerstag und Karfreitag sowie eine Taufe am 27. April.

Hauptthemen (4)

1. Ordination und pastoraler Dienst

  • • Sebastian Skalonja wird nach 14 Monaten als Pastor in der Gemeinde ordiniert
  • • Die Ordination bedeutet die feierliche Beauftragung unter Gebet und Handauflegung zum hauptamtlichen Pastorendienst
  • • Der Dienst umfasst Verkündigung, Seelsorge, Leitung, persönliches Vorbild und Verbindung zum Bund
  • • Die Gemeinde bestätigt, dass sie Gottes Berufung in Sebastian sieht

2. Bis hierher hat er geholfen - Rückblick und Ausblick

  • • Der biblische Text aus 1. Samuel 7 erzählt von einem Gedenkstein namens 'Eben-Ezer' (Stein der Hilfe)
  • • Wichtigkeit des Zurückblickens auf Gottes Hilfe in der Vergangenheit
  • • Die Pause im Leben nehmen, um zu erkennen, wo Gott geholfen hat
  • • Gottes Hilfe in Krisen, Demütigungen und Veränderungen ist besonders wertvoll
  • • Diese Erinnerung gibt Mut für die unbekannte Zukunft

3. Umgang mit Veränderung und Unbekanntem

  • • Die Zukunft ist unbekannt, aber Gott geht mit
  • • Menschen haben natürliche Strategien, Veränderungen zu vermeiden
  • • Veränderung ist mit Widerstand und Unsicherheit verbunden
  • • Vertrauen auf Gott hilft, Veränderungen anzunehmen statt zu bekämpfen
  • • Krisen und Demütigungen werden weiterhin kommen

4. Merkmale des Gottvertrauens

  • • Menschen, die Gott vertrauen, bekennen sich persönlich zu ihm
  • • Gottvertrauen zeigt sich in der Bereitschaft zum Diskurs und zur Korrektur
  • • Gläubige Menschen sind bereit, ihre Überzeugungen zu ändern
  • • Sie wissen, dass ihr Wissen Stückwerk ist
  • • Sie leben Barmherzigkeit und Vergebung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Samuel 7,2-12

Von dem Tag an, da die Lade des Herrn zu Kirjat-Jearim blieb, verging eine lange Zeit, nämlich zwanzig Jahre. Und das ganze Haus Israel wandte sich dem Herrn zu. Und Samuel sprach zum ganzen Hause Israel: Wenn ihr euch von ganzem Herzen zu dem Herrn bekehren wollt, so tut von euch die fremden Götter und die Astarten und richtet euer Herz zu dem Herrn und dient ihm allein, so wird er euch erretten aus der Hand der Philister. Da taten die Israeliten von sich die Baale und Astarten und dienten dem Herrn allein. Samuel aber sprach: Versammelt ganz Israel in Mizpa, dass ich für euch bete zum Herrn. Und sie kamen zusammen in Mizpa und schöpften Wasser und gossen es aus vor dem Herrn und fasteten an demselben Tage und sprachen dort: Wir haben an dem Herrn gesündigt. So richtete Samuel die Israeliten in Mizpa. Als aber die Philister hörten, dass die Israeliten in Mizpa versammelt waren, zogen die Fürsten der Philister hinauf gegen Israel. Als das die Israeliten hörten, fürchteten sie sich vor den Philistern und sprachen zu Samuel: Lass nicht ab, für uns zu schreien zu dem Herrn, unserm Gott, dass er uns helfe aus der Hand der Philister. Samuel nahm ein Milchlamm und opferte es dem Herrn als Brandopfer und schrie zum Herrn für Israel, und der Herr erhörte ihn. Und als Samuel das Brandopfer opferte, kamen die Philister heran zum Kampf gegen Israel. Aber der Herr ließ donnern mit großem Schall über die Philister am selben Tage und schreckte sie, sodass sie vor Israel geschlagen wurden. Da zogen die Männer Israels aus von Mizpa und jagten die Philister und schlugen sie. Da nahm Samuel einen Stein und richtete ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte ihn Eben-Ezer und sprach: Bis hierher hat uns der Herr geholfen.

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Zurückblicken und Gottes Hilfe erkennen: Nehmen Sie sich bewusst Zeit, auf Ihre persönliche Geschichte und die Geschichte Ihrer Gemeinde zurückzublicken. Fragen Sie sich: Wo hat Gott geholfen? Welche Geschichten der Hilfe Gottes in Krisen und Veränderungen sind es wert, erzählt und erinnert zu werden?
  • 2 Mit Vertrauen in die Zukunft gehen: Lassen Sie sich durch die Erinnerung an Gottes vergangene Hilfe ermutigen, der unbekannten Zukunft mit Hoffnung zu begegnen. Gott, der bis hierher geholfen hat, wird auch weiterhin mit uns gehen.
  • 3 Glaubensgrundkurs besuchen: Für diejenigen, die mehr über den Glauben lernen möchten: Nehmen Sie am Glaubensgrundkurs teil, der freitags um 21 Uhr stattfindet, einschließlich Pizza-Gemeinschaft.
  • 4 An besonderen Gottesdiensten teilnehmen: Nutzen Sie die kommenden Gelegenheiten wie Gründonnerstag (17. April) mit Abendmahl, Karfreitag und Ostern, um die Gemeinschaft zu erleben und Ihren Glauben zu vertiefen.
  • 5 Taufe in Betracht ziehen: Wenn Sie den nächsten Schritt im Glauben gehen möchten, nehmen Sie am Taufvorbereitungskurs am 25. April teil, um sich auf die Taufe am 27. April vorzubereiten.

Impulse aus der Woche ab 7. April

  1. Tag 1 von 7 · 7. April Bis hierher hat Gott geholfen

    Samuel setzte einen Stein und nannte ihn 'Eben-Ezer' - Stein der Hilfe. 'Bis hierher hat der Herr geholfen', sprach er. Diese Worte laden uns ein, innezuhalten und zurückzublicken. In der Geschichte Israels gab es Niederlagen und Krisen. Zwanzig Jahre lang schien Gott fern. Doch dann kam die Wende - nicht durch menschliche Stärke, sondern durch Gottes Eingreifen. Der Gedenkstein sollte das Volk daran erinnern: Gott war treu, auch wenn es dunkel war. Für unsere Gemeinde in Wolfsburg beginnt ein neues Kapitel mit der Ordination von Pastor Sebastian. Aber bevor wir nach vorne schauen, ist es wichtig zurückzublicken: Wo hat Gott geholfen? In den 14 Monaten mit Sebastian? In den Jahren davor? Welche Geschichten der Treue Gottes können wir erzählen? Diese Geschichten sind wertvoll. Sie stärken unseren Glauben und bereiten uns auf das Unbekannte vor, das noch kommt.

    1. Samuel 7,12

    Gebet

    Danke Gott für konkrete Momente, in denen er dir geholfen hat. Bitte ihn, dir die Augen zu öffnen für seine Treue in deiner Geschichte.

    Zum Nachdenken

    Wo hast du persönlich in den letzten Monaten oder Jahren die Hilfe Gottes erlebt?

  2. Tag 2 von 7 · 8. April Gottes Hilfe durch Krisen hindurch

    Zwanzig Jahre vergingen, in denen die Bundeslade in Kirjat-Jearim blieb. Zwanzig Jahre ohne sichtbare Hilfe Gottes. Das Volk Israel hatte eine schwere Niederlage erlitten und schien von Gott verlassen. Doch Gott half - durch die Krise hindurch. Nicht um die Krise herum, nicht durch deren Vermeidung, sondern mittendurch. Samuel rief das Volk zur Umkehr, sie entfernten die fremden Götter und kehrten zu Gott zurück. Erst dann kam die Wende. Auch in unserem Leben und in unserer Gemeinde gibt es Krisen und dunkle Zeiten. Der Prediger teilte persönliche Erfahrungen: Zeiten als Gemeindeleiter, die schwer waren, aber in denen Gott immer wieder Lichtzeichen setzte und durchhalf. Krisen gehören zum Glaubensleben. Sie sind Orte, wo Gottes Hilfe besonders wertvoll und erzählenswert wird. Wir lernen dort am meisten über Gottes Treue.

    1. Samuel 7,2-6

    Gebet

    Bitte Gott um Vertrauen für die Krisen, die vor dir liegen, und um die Gewissheit, dass er dich hindurchführen wird.

    Zum Nachdenken

    Durch welche Krise hat Gott dich hindurchgetragen, und was hast du dabei über ihn gelernt?

  3. Tag 3 von 7 · 9. April Gott hilft durch Veränderungen

    Veränderung ist schwer. Das Volk Israel musste seine vertrauten Götzenbilder aufgeben und sich neu auf den lebendigen Gott ausrichten. Das war keine kleine Anpassung, sondern eine tiefgreifende Veränderung ihrer Lebensweise. Wir Menschen haben eine natürliche Strategie im Umgang mit Veränderungen: Wir versuchen, sie zu vermeiden, zu kontrollieren oder hihinauszuzögern. Jede Veränderung bringt Widerstand und Unsicherheit mit sich. Aber vermeiden können wir sie nicht - das Leben ist ständiger Wandel. Die Gemeinde in Wolfsburg hat Veränderungen erlebt: einen neuen Pastor, neue Wege, neue Herausforderungen. Und es werden weitere kommen. Der Eben-Ezer-Stein erinnert daran: Der Gott, der bisher durch Veränderungen hindurchgeholfen hat, wird auch künftige Veränderungen mit uns durchstehen. Wer auf Gottes Hilfe zurückblickt, kann Veränderungen annehmen statt sie zu bekämpfen. Das macht uns beweglich und hoffnungsvoll.

    1. Samuel 7,3-4

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, Veränderungen nicht zu fürchten, sondern als Orte zu sehen, wo seine Treue sichtbar wird.

    Zum Nachdenken

    Welche Veränderung steht in deinem Leben an, und wie kannst du Gott darin vertrauen?

  4. Tag 4 von 7 · 10. April Die Bedeutung der Ordination

    Ordination ist keine magische Verwandlung. Es geschieht keine besondere Salbung, die einen Menschen in einen anderen Zustand versetzt. Vielmehr ist Ordination eine feierliche Bestätigung: Wir erkennen an, dass Gott diesen Menschen in den Dienst gerufen hat. Bei Sebastians Ordination wurde deutlich: Er wird beauftragt zum Dienst am Wort und Sakrament - zur Verkündigung, zur Seelsorge, zur Leitung des Gottesdienstes und zum Vorbild im persönlichen Leben. Die Gemeinde bestätigt diese Berufung und verpflichtet sich, ihn zu unterstützen. Die Ordination verbindet Sebastian mit der weltweiten Kirche und dem Bund Freier evangelischer Gemeinden. Er steht nicht allein, sondern ist Teil einer größeren Gemeinschaft. Die Handauflegung symbolisiert Segen, Bevollmächtigung und die Zusage: Gott ist mit dir in diesem Dienst. Für die Gemeinde bedeutet das: Wir tragen Verantwortung für unseren Pastor, unterstützen ihn mit Gebet, Ermutigung und treuer Mitarbeit.

    Gebet

    Bete für Sebastian und alle, die in der Gemeinde Verantwortung tragen, dass Gott sie stärkt und leitet.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du konkret deinen Pastor oder andere Diener in der Gemeinde unterstützen und ermutigen?

  5. Tag 5 von 7 · 11. April Menschen, die Gott vertrauen

    Die Hilfe Gottes kam nicht automatisch. Das Volk musste sich neu auf Gott ausrichten. Sie bekannten ihre Schuld, fasteten und riefen zu Gott. Ihr Vertrauen wurde sichtbar durch ihre Handlungen. Woran erkennt man einen Menschen, der Gott wirklich vertraut? Der Prediger nannte einige Merkmale: Solche Menschen machen ihre Beziehung zu Jesus zum Mittelpunkt ihres Lebens. Sie sind bereit, sich zu verändern und wissen, dass ihr Wissen nur Stückwerk ist. Sie sind offen für den Diskurs mit Geschwistern und lassen sich korrigieren. Menschen, die Gott vertrauen, kennen ihren inneren Kompass und beten: 'Dein Wille geschehe'. Sie sind keine perfekten Helden, sondern ehrlich mit ihren Zweifeln und Kämpfen. Aber sie bleiben dran, kommen immer wieder zu Gott zurück. Sebastian wurde als jemand beschrieben, der die Gemeinde liebt, treu ist, Weisheit hat und ein Hirtenherz besitzt. Das sind Früchte eines Lebens im Vertrauen auf Gott.

    1. Samuel 7,5-9

    Gebet

    Bitte Gott, dein Vertrauen zu ihm zu vertiefen und in deinem Alltag sichtbar zu machen.

    Zum Nachdenken

    Welches dieser Merkmale eines gottvertrauenden Menschen möchtest du in deinem Leben stärker entwickeln?

  6. Tag 6 von 7 · 12. April Die Vision: Menschen zu Jesus führen

    In seiner Dankesrede sprach Sebastian über seine Vision für die Gemeinde: dass Menschen durch die Gemeinde zu Jesus finden und heil werden. Es geht nicht um Programme oder Strukturen, sondern darum, dass Menschenleben durch die Begegnung mit Jesus verändert werden. Das ist eine einfache, aber tiefgreifende Vision. Sie stellt Jesus in die Mitte und macht deutlich: Die Gemeinde existiert nicht für sich selbst, sondern als Ort der Begegnung mit dem lebendigen Gott. Menschen sollen hier erfahren, dass es sich lohnt, den Weg des Glaubens zu gehen. Sebastian dankte seiner Frau Reika, seinen Kindern, seinem Mentor, den Ältesten Klaus und Maria und der ganzen Gemeinde. Er betonte: 'Wir sind eine Gemeinschaft. Zusammen können wir das schaffen.' Diese Haltung zeigt, dass Gemeinde kein Ein-Mann-Betrieb ist, sondern eine Gemeinschaft, in der jeder seinen Platz hat. Die Vision ist klar. Jetzt gilt es, sie gemeinsam zu leben.

    Gebet

    Bete für die Gemeinde in Wolfsburg, dass sie ein Ort wird, wo Menschen Jesus finden und heil werden.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du dazu beitragen, dass Menschen in deinem Umfeld Jesus begegnen?

  7. Tag 7 von 7 · 13. April Hoffnungsvoll in die Zukunft

    'Bis hierher hat der Herr geholfen' - dieses Wort schafft eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wir blicken zurück und erkennen Gottes Treue. Und weil er treu war, können wir hoffnungsvoll nach vorne schauen. Die Zukunft ist unbekannt. Niemand weiß, was die kommenden Monate und Jahre bringen werden. Es werden wahrscheinlich weitere Krisen und Umbrüche kommen. Aber der Gedenkstein erinnert uns: Der Gott, der bis hierher geholfen hat, ist derselbe Gott, der auch morgen mit uns geht. Das macht den Unterschied zwischen ängstlichem Zögern und mutigem Vertrauen. Wir müssen die Zukunft nicht kontrollieren oder durchschauen. Wir dürfen sie Gott anvertrauen, der sich in der Vergangenheit als treu erwiesen hat. Für Sebastian, für die Gemeinde in Wolfsburg und für jeden von uns gilt: Die beste Vorbereitung auf das Unbekannte ist die Erinnerung an Gottes Treue. 'Bis hierher hat er geholfen' - und er wird weiterhelfen.

    1. Samuel 7,12

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue in der Vergangenheit und bitte ihn um Vertrauen für alles, was vor dir liegt.

    Zum Nachdenken

    Mit welcher konkreten Hoffnung gehst du in die kommende Woche, weil du auf Gottes bisherige Hilfe vertraust?