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EF Meinerzhagen

Beethovenstr. 35, 58540 Meinerzhagen

Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Die ewige Gemeinde in einer vergänglichen Welt

Aus der Predigt „💒Matthäus 16, 18 | Die wahre Gemeinde Jesu“ vom 29. Oktober

Neue Impulse zur aktuellen Predigt ab 31. Oktober

In einer Welt, in der alles dem Zerfall unterliegt – Königreiche, Institutionen, selbst Familien –, gibt es eine Institution, die niemals vergehen wird: die Gemeinde Jesu Christi. Jesus selbst verkündet: 'Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.' Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner Arbeit und seinem Engagement, wenn doch alles vergänglich ist? Die Antwort liegt in dieser Verheißung. Die Braut Christi wird ewig Bestand haben. Was du in Gottes Reich investierst, hat ewigen Wert. Die wahre Gemeinde besteht nicht aus Gebäuden oder menschlichen Institutionen, sondern aus allen wahren Gläubigen weltweit – aus jedem Volk, jeder Nation und Sprache. Sie ist der Leib Christi, die Herde Gottes, kostbar und erhaben in seinen Augen. In dieser Wahrheit liegt nicht nur Trost, sondern auch eine Einladung, Teil von etwas Ewigem zu sein.

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In einer Welt, in der alles dem Zerfall unterliegt – Königreiche, Institutionen, selbst Familien –, gibt es eine Institution, die niemals vergehen wird: die Gemeinde Jesu Christi. Jesus selbst verkündet: 'Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.' Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner Arbeit und seinem Engagement, wenn doch alles vergänglich ist? Die Antwort liegt in dieser Verheißung. Die Braut Christi wird ewig Bestand haben. Was du in Gottes Reich investierst, hat ewigen Wert. Die wahre Gemeinde besteht nicht aus Gebäuden oder menschlichen Institutionen, sondern aus allen wahren Gläubigen weltweit – aus jedem Volk, jeder Nation und Sprache. Sie ist der Leib Christi, die Herde Gottes, kostbar und erhaben in seinen Augen. In dieser Wahrheit liegt nicht nur Trost, sondern auch eine Einladung, Teil von etwas Ewigem zu sein.

Matthäus 16,18b
Gebet

Danke Jesus, dass deine Gemeinde ewig Bestand hat. Hilf mir, meine Zeit und Kraft in das zu investieren, was wirklich zählt – dein ewiges Reich.

Zum Nachdenken

Was in deinem Leben investierst du in das ewige Reich Gottes, und was bindet dich noch an vergängliche Dinge?

Aufnahme vom 5. Juni 2026

Predigt

🔴 Bibel- und Gebetsabend | Livestream

Freitag, 5. Juni 2026
Apostelgeschichte 4,1-31
Kernaussage

Die Apostelgeschichte 4 zeigt uns, wie Petrus und Johannes trotz Verfolgung und Drohungen mutig das Evangelium verkündeten. Ihre Botschaft ist klar: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen. Die erste Gemeinde reagierte auf Verfolgung nicht mit Angst, sondern mit Gebet um noch mehr Freimütigkeit, was uns lehrt, dass wir Gottes Wirken bezeugen und ihm in allen Umständen treu bleiben sollen.

Dies ist ein Bibel- und Gebetsabend der EF Meinerzhagen, der mit Lobpreis beginnt und dann eine ausführliche Betrachtung von Apostelgeschichte 4,1-31 beinhaltet. Der Prediger analysiert die Verhaftung von Petrus und Johannes, ihr mutiges Zeugnis vor dem Hohen Rat und die anschließende Gebetsversammlung der ersten Gemeinde. Die Hauptthemen sind Freimütigkeit im Glauben, Gehorsam gegenüber Gott statt Menschen, und die Kraft des gemeinsamen Gebets. Nach der Predigt folgt eine ausgedehnte Gebetszeit, in der für verschiedene Anliegen gebetet wird - kranke Gemeindemitglieder, Missionare, geistliche Erweckung und Gemeindeprojekte. Der Abend schließt mit einer kreativen Gebetseinleitung über Gottes Treue, die anhand eines Seemanns-Liedes illustriert wird, gefolgt von Kleingruppengeber und weiterem Lobpreis.
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Dies ist ein Bibel- und Gebetsabend der EF Meinerzhagen, der mit Lobpreis beginnt und dann eine ausführliche Betrachtung von Apostelgeschichte 4,1-31 beinhaltet. Der Prediger analysiert die Verhaftung von Petrus und Johannes, ihr mutiges Zeugnis vor dem Hohen Rat und die anschließende Gebetsversammlung der ersten Gemeinde. Die Hauptthemen sind Freimütigkeit im Glauben, Gehorsam gegenüber Gott statt Menschen, und die Kraft des gemeinsamen Gebets. Nach der Predigt folgt eine ausgedehnte Gebetszeit, in der für verschiedene Anliegen gebetet wird - kranke Gemeindemitglieder, Missionare, geistliche Erweckung und Gemeindeprojekte. Der Abend schließt mit einer kreativen Gebetseinleitung über Gottes Treue, die anhand eines Seemanns-Liedes illustriert wird, gefolgt von Kleingruppengeber und weiterem Lobpreis.

Hauptthemen (6)

1. Mutige Verkündigung trotz Verfolgung

  • • Petrus und Johannes predigten nach der Heilung eines Gelähmten im Tempel
  • • Sie wurden von den Priestern, dem Hauptmann und den Sadduzäern verhaftet
  • • Trotz Gefangenschaft und Drohungen verkündigten sie weiterhin Jesus als den auferstandenen Messias
  • • Sie stellten klar, dass die religiösen Führer den Eckstein verworfen haben, den Gott eingesetzt hat

2. Gehorsam gegenüber Gott über menschliche Autorität

  • • Petrus und Johannes fragten die Priester: Ist es recht, euch mehr zu gehorchen als Gott?
  • • Sie betonten, dass sie nicht schweigen können von dem, was sie gesehen und gehört haben
  • • Dies gilt auch heute: Gottes Wort hat höhere Autorität als menschliche Gebote oder persönliche Bequemlichkeit
  • • Wir müssen prüfen, ob unser Alltag wirklich von diesem Prinzip bestimmt wird

3. Die Verstockung der religiösen Elite

  • • Die Priester und Sadduzäer waren empört über die Predigt der Auferstehung
  • • Sie konnten das offensichtliche Wunder nicht leugnen, verstockten aber ihre Herzen
  • • Ihre Position, ihr Reichtum und ihre Macht hinderten sie daran, Buße zu tun
  • • Sie handelten aus Menschenfurcht, weil das Volk Gott für die Heilung lobte

4. Die Reaktion der Gemeinde auf Verfolgung

  • • Die Gemeinde begann mit Anbetung Gottes als Schöpfer
  • • Sie zitierten die Schrift (Psalm 2) und erkannten Gottes souveränen Plan
  • • Ihre Bitte war nicht um Frieden, sondern um noch mehr Freimütigkeit
  • • Sie baten Gott, weiterhin Zeichen und Wunder zu wirken
  • • Gott antwortete mit Beben und erfüllte sie mit dem Heiligen Geist

5. Wahre Anbetung und ihre Grundlagen

  • • Anbetung entsteht, wenn wir Gottes großes Wirken erkennen
  • • Wir können täglich Anbetungsgründe finden: in der Schöpfung und im Wort Gottes
  • • Die Gemeinde pries Gott dafür, dass selbst das Böse zu seinem Ziel führte
  • • Wunder Gottes gehören in die Gemeinde, damit Gott verherrlicht wird

6. Praktische Herausforderungen für heute

  • • Stellen wir Gottes Willen wirklich über persönliche Bequemlichkeit und Verpflichtungen?
  • • Haben wir Zeugnis davon, wie Gott in unserem Leben wirkt?
  • • Sind wir bereit, Gegenwind und Drohungen für das Evangelium zu ertragen?
  • • Lernen wir, in Schwierigkeiten Gottes Herrlichkeit zu erkennen und ihm zu danken?

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Apostelgeschichte 4,1-31

Während sie aber zum Volk redeten, kamen die Priester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzäer auf sie zu. Sie waren aufgebracht darüber, dass sie das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündigten... [vollständiger Text wurde im Gottesdienst gelesen]

Johannes 3,16

Gott hat so sehr die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat

Johannes 6,39

Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag

Johannes 10,28

Und ich gebe ihnen ewiges Leben und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit und niemand wird sie aus meiner Hand rauben

Josua 1,9

Denn mit dir ist der Herr dein Gott, wo immer du gehst

Matthäus 28,20

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters

Psalm 2

Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf und die Fürsten versammeln sich miteinander gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten

Weitere Referenzen

  • → Römer 1
  • → Apostelgeschichte 3

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Gott mehr gehorchen als Menschen: Prüfe dein Leben darauf, ob Gottes Wort wirklich die höchste Autorität hat oder ob persönliche Bequemlichkeit, Verpflichtungen oder Menschenfurcht deine Entscheidungen bestimmen. Stelle Gottes Willen konsequent über alle anderen Ansprüche.
  • 2 Zeugnis geben von Gottes Wirken: Teile in der Gemeinde, wie Gott in deinem Leben handelt und wirkt. Bringe Wunder und Gebetserhörungen in die Gemeinschaft, damit Gott gemeinsam verherrlicht werden kann.
  • 3 Um Freimütigkeit beten statt um Bequemlichkeit: Bete wie die erste Gemeinde nicht um Frieden und Ruhe, sondern um Mut und Kraft, das Evangelium trotz Gegenwind zu verkündigen. Bitte Gott, dir Freimütigkeit zu schenken, würdig des Evangeliums zu leben.
  • 4 In Schwierigkeiten Gottes Herrlichkeit erkennen: Lerne, selbst in negativen Situationen zu erkennen, wie Gott dich zu seiner Herrlichkeit formt und verändert. Höre auf zu meckern und fange an, Gott auch in Prüfungen zu preisen.
  • 5 Tägliche Anbetung durch Schöpfung und Wort: Hole dir täglich Anbetungsgründe aus der Schöpfung und dem Wort Gottes. Schaue bewusst auf Gottes Werke und lasse dich dadurch zur Anbetung führen, ohne auf besondere Ereignisse zu warten.

Impulse aus der Woche ab 6. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 6. Juni Freimütigkeit im Glauben

    Petrus und Johannes stehen vor dem Hohen Rat – verhaftet, weil sie im Namen Jesu einen Gelähmten geheilt und das Evangelium gepredigt haben. Statt sich einschüchtern zu lassen, antworten sie mit erstaunlicher Freimütigkeit: 'Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott. Denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.' Diese Freimütigkeit war kein menschlicher Mut, sondern das Wirken des Heiligen Geistes. Petrus, der einst Jesus verleugnete, steht nun furchtlos vor den gleichen religiösen Führern, die Jesus ans Kreuz brachten. Was hat sich verändert? Die Begegnung mit dem auferstandenen Christus und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Wir brauchen diese gleiche Freimütigkeit heute – nicht Rücksichtslosigkeit, sondern den heiligen Mut, Jesus treu zu bleiben, auch wenn es Gegenwind gibt. Gottes Kraft macht aus ängstlichen Menschen mutige Zeugen.

    Apostelgeschichte 4,1-31

    Gebet

    Bitte Gott um die Kraft des Heiligen Geistes, damit du mit Freimütigkeit von Jesus reden kannst, auch wenn es unbequem wird.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben brauchst du mehr Freimütigkeit, um für Jesus einzustehen?

  2. Tag 2 von 7 · 7. Juni Gott mehr gehorchen als Menschen

    Die Priester drohen Petrus und Johannes und verbieten ihnen, weiterhin im Namen Jesu zu predigen. Doch die Apostel stellen eine grundlegende Frage: 'Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott.' Theoretisch würden wir alle sofort zustimmen: Natürlich muss man Gott mehr gehorchen! Doch die Praxis sieht oft anders aus. Wie oft verschieben wir Prioritäten aufgrund unserer eigenen Bedürfnisse, unserer Bequemlichkeit oder der Meinung anderer? 'Ich muss arbeiten', 'Ich bin zum Geburtstag eingeladen', 'Ich fühle mich heute nicht gut' – wie schnell werden solche Aussagen zu Ausreden, die uns vom Gehorsam gegenüber Gott abhalten? Die Jünger stellten ihr eigenes Wohlsein komplett hinten an. Sie wussten: Gottes Auftrag steht über allen menschlichen Autoritäten und persönlichen Vorlieben. Das ist keine Gesetzlichkeit, sondern eine Frage der Prioritäten und des Vertrauens.

    Apostelgeschichte 4,19-20

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo deine Prioritäten nicht mit seinem Willen übereinstimmen, und um Kraft zur Umkehr.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, wo du faktisch Menschen oder deinen eigenen Wünschen mehr gehorchst als Gott?

  3. Tag 3 von 7 · 8. Juni Jesus, der verworfene Eckstein

    Petrus verkündet den religiösen Führern eine unbequeme Wahrheit: 'Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.' Die Priester – die 'Bauleute' im Reich Gottes – hatten Jesus verworfen und ans Kreuz gebracht. Doch Gott machte genau diesen verworfenen Jesus zum Eckstein, an dem sich alles ausrichtet. Die religiöse Elite war nicht mehr relevant; eine direkte Verbindung zum Schöpfer war nun möglich. Diese Botschaft gilt bis heute: Es gibt keine andere Rettung außer durch Jesus Christus. Nicht durch religiöse Zugehörigkeit, nicht durch gute Werke, nicht durch spirituelle Erfahrungen. Nur Jesus. Das ist exklusiv, aber auch befreiend – wir müssen uns die Rettung nicht verdienen.

    Apostelgeschichte 4,10-12

    Gebet

    Danke Jesus, dass er der Eckstein ist, auf dem dein Leben gebaut ist, und bitte um Gnade, dies auch anderen zu bezeugen.

    Zum Nachdenken

    Vertraust du wirklich darauf, dass Jesus allein ausreicht für deine Rettung, oder versuchst du noch, dich selbst zu rechtfertigen?

  4. Tag 4 von 7 · 9. Juni Die Gefahr der Verstockung

    Die Priester standen vor einem offensichtlichen Wunder – ein Mann, über 40 Jahre gelähmt, war geheilt. Sie konnten es nicht leugnen. Doch statt Buße zu tun, verstockten sie ihre Herzen weiter: 'Was wollen wir mit diesen Menschen tun? ... Aber damit es sich nicht weiter unter dem Volk verbreitet, wollen wir ihnen ernstlich drohen.' Diese Verstockung ist eine ernste Warnung. Sie hatten Jesus mit unrechten Mitteln ans Kreuz gebracht. Selbst als die Wahrheit ihr Herz traf, schoben sie sie weg – wieder und wieder. Warum? Echte Buße hätte bedeutet, alles aufzugeben: ihre Position, ihren Ruf, ihre Macht. Das gilt besonders für Menschen in hohen Positionen, aber auch für uns alle. Wenn wir Wahrheit immer wieder wegschieben, bauen wir eine Betonmauer um unser Herz. Irgendwann kann Gott nicht mehr durchdringen. Die Gefahr ist real: Heute, wenn du seine Stimme hörst, verstocke dein Herz nicht.

    Apostelgeschichte 4,16-18

    Gebet

    Bitte Gott, dein Herz weich zu halten und dir die Gnade zu geben, auf seine Stimme zu hören und zu gehorchen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Wahrheiten über dich selbst oder über Gott, die du immer wieder wegdrängst, statt sie anzunehmen?

  5. Tag 5 von 7 · 10. Juni Gemeinsames Gebet in der Bedrängnis

    Als Petrus und Johannes freigelassen wurden, gingen sie nicht nach Hause, um sich auszuruhen. Sie kamen 'zu den Ihren' – zur Gemeinde – und berichteten alles. Die Reaktion der Gemeinde ist bemerkenswert: 'Als sie es hörten, erhoben sie einstimmig ihre Stimme zu Gott.' Sie beteten nicht: 'Herr, gib uns Frieden und Ruhe!' Ihre Bitte war: 'Herr, du siehst ihre Drohungen – gib uns noch mehr Freimütigkeit!' Sie wollten nicht, dass die Verfolgung aufhört, sondern dass Gott ihnen Kraft gibt, trotzdem weiterzumachen. Das gemeinsame Gebet der ersten Gemeinde zeigt uns ein wichtiges Prinzip: Wunder und Herausforderungen gehören in die Gemeinschaft. Wenn Gott wirkt, soll die Gemeinde es erfahren und Gott gemeinsam anbeten. Wenn Bedrängnis kommt, trägt die Gemeinde sie gemeinsam im Gebet. Wir sind nicht als Einzelkämpfer gedacht, sondern als Leib Christi.

    Apostelgeschichte 4,23-24

    Gebet

    Danke Gott für deine Gemeinde und bitte um den Mut, deine Erlebnisse mit Gott mit anderen zu teilen.

    Zum Nachdenken

    Teilst du die Wunder und Herausforderungen deines Glaubenslebens mit deiner Gemeinde, oder gehst du meist alleine durch?

  6. Tag 6 von 7 · 11. Juni Wahre Anbetung aus Gottes Handeln

    Das Gebet der Gemeinde beginnt nicht mit Bitten, sondern mit Anbetung: 'Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was darin ist.' Sie erinnern sich an Gottes Schöpfung, zitieren die Psalmen und erkennen, wie Gott trotz des Bösen seinen Plan durchführt. Wahre Anbetung entsteht, wenn wir Gottes Handeln erkennen. Wo können wir täglich Anbetungsgründe finden? In der Schöpfung – wir brauchen nur hinzuschauen auf die Genialität der Natur. Im Wort Gottes – die Psalmen und die ganze Schrift zeigen uns, wer Gott ist. Und in unserem Leben – wenn wir sehen, wie Gott wirkt und eingreift. Die Gemeinde dankte nicht trotz der Verfolgung, sondern erkannte: 'Die Leute haben zwar Böses gemacht, aber wir preisen dich, dass du zu deinem Ziel gekommen bist.' Selbst im Negativen sahen sie Gottes souveränes Wirken. Das ist reife Anbetung.

    Apostelgeschichte 4,24-28

    Gebet

    Nimm dir Zeit, Gott für sein Wirken in deinem Leben zu danken und ihn für seine Größe anzubeten.

    Zum Nachdenken

    Wann hast du das letzte Mal Gott angebetet, nicht weil es auf dem Programm stand, sondern weil du sein Handeln erkannt hast?

  7. Tag 7 von 7 · 12. Juni Mit Heiligem Geist erfüllt

    Das Gebet der Gemeinde endet mit einer Bitte: 'Verleihe deinen Knechten, dein Wort in aller Freimütigkeit zu reden, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.' Gottes Antwort ist überwältigend: Die Stätte bebte, und 'sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.' Gott belohnte ihre Hingabe mit einem Zeichen seiner Gegenwart. Sie erkannten: Der Allmächtige ist auf unserer Seite – wer kann uns dann etwas anhaben? Wir mögen nicht erleben, dass die Erde bebt, aber wir können das gleiche Verständnis haben: Gott ist mit uns. Bei ihm bekommen wir Kraft, um noch wirksamer zu sein. Die Frage ist: Wo ist unser Zeugnis darüber, wie Gott in unserem Leben handelt? Wo sind die Wunder, die wir in die Gemeinde bringen, damit Gottes Name verherrlicht wird?

    Apostelgeschichte 4,29-31

    Gebet

    Bitte Gott, dich mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen und dir Gelegenheiten zu geben, von seinem Wirken zu erzählen.

    Zum Nachdenken

    Welches Wirken Gottes in deinem Leben könntest du mit anderen teilen, um sie zu ermutigen und Gott zu ehren?