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EF Meinerzhagen

Beethovenstr. 35, 58540 Meinerzhagen

Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Das Wasser, das wir nicht sehen

Aus der Predigt „🌻 Römer 1, 21 | Dankbar sein!“ vom 30. Oktober

Wir merken den Wert vieler Dinge erst, wenn wir sie verlieren: den Schlüssel, das Portemonnaie, die Gesundheit. Wie der Fisch, der das Wasser nicht bemerkt, übersehen wir oft das, was uns jeden Tag umgibt. Essen auf dem Tisch, Familie, Frieden, der neue Morgen, an dem wir aufwachen dürfen: Alles wirkt selbstverständlich. Das Erntedankfest lädt uns ein, genau hier innezuhalten. Die Bibel sagt, dass Gott unser Leben von Anfang an trägt und versorgt. Was wir für normal halten, ist in Wahrheit Geschenk. Heute darfst du bewusst hinschauen: Wofür lebe ich eigentlich gerade, ohne es noch zu bemerken? Staunen beginnt dort, wo wir das Selbstverständliche wieder als Gabe erkennen.

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Wir merken den Wert vieler Dinge erst, wenn wir sie verlieren: den Schlüssel, das Portemonnaie, die Gesundheit. Wie der Fisch, der das Wasser nicht bemerkt, übersehen wir oft das, was uns jeden Tag umgibt. Essen auf dem Tisch, Familie, Frieden, der neue Morgen, an dem wir aufwachen dürfen: Alles wirkt selbstverständlich. Das Erntedankfest lädt uns ein, genau hier innezuhalten. Die Bibel sagt, dass Gott unser Leben von Anfang an trägt und versorgt. Was wir für normal halten, ist in Wahrheit Geschenk. Heute darfst du bewusst hinschauen: Wofür lebe ich eigentlich gerade, ohne es noch zu bemerken? Staunen beginnt dort, wo wir das Selbstverständliche wieder als Gabe erkennen.

Psalm 103,2
Gebet

Herr, öffne meine Augen für das, was ich täglich von dir empfange, und lass mich nicht mehr achtlos daran vorübergehen.

Zum Nachdenken

Welche drei Dinge in meinem Leben habe ich zuletzt als selbstverständlich betrachtet, obwohl sie ein Geschenk sind?

Aufnahme vom 22. Mai 2026

Predigt

⛅Markus 16, 19 - 20 | Christi Himmelfahrt | Joel Bergen

Freitag, 22. Mai 2026
Markus 16,19-20
Kernaussage

Jesus wurde in den Himmel aufgenommen, um den Heiligen Geist zu senden und als Hohepriester für uns einzutreten. Christen sind berufen, als Zeugen seiner Auferstehung das Evangelium zu verkünden, wobei Jesus selbst mitwirkt und durch den Heiligen Geist in uns redet. Wir sind nicht auf uns allein gestellt, sondern Jesus gibt uns Kraft und Gelegenheiten, sein Zeugnis weiterzugeben.

Diese Predigt behandelt Markus 16:19-20, einen Text, der über 2000 Jahre Kirchengeschichte zusammenfasst und bis zur Wiederkunft Jesu reicht. Der Prediger gliedert den Text in drei Hauptpunkte: Was ist geschehen, wer wurde geschickt, und was wird gewirkt. Jesus wurde in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes, um den Heiligen Geist zu senden und als Hohepriester für die Gläubigen einzutreten. Die Jünger wurden ausgesandt, um das Evangelium zu predigen, und diese Aufgabe gilt auch heute für alle Christen. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, Zeugen Jesu zu sein und das Evangelium in ihrem Wirkungskreis zu verkünden - sei es zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule oder in sozialen Medien. Dabei betont der Prediger, dass Christen nicht aus eigener Kraft handeln müssen, sondern dass Jesus durch den Heiligen Geist in ihnen wirkt und im Himmel für sie eintritt. Die Predigt schließt mit mehreren Gebeten, in denen die Gemeinde Gott dankt und um Gelegenheiten bittet, ein Zeugnis für Jesus zu sein.
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Diese Predigt behandelt Markus 16:19-20, einen Text, der über 2000 Jahre Kirchengeschichte zusammenfasst und bis zur Wiederkunft Jesu reicht. Der Prediger gliedert den Text in drei Hauptpunkte: Was ist geschehen, wer wurde geschickt, und was wird gewirkt. Jesus wurde in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes, um den Heiligen Geist zu senden und als Hohepriester für die Gläubigen einzutreten. Die Jünger wurden ausgesandt, um das Evangelium zu predigen, und diese Aufgabe gilt auch heute für alle Christen. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, Zeugen Jesu zu sein und das Evangelium in ihrem Wirkungskreis zu verkünden - sei es zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule oder in sozialen Medien. Dabei betont der Prediger, dass Christen nicht aus eigener Kraft handeln müssen, sondern dass Jesus durch den Heiligen Geist in ihnen wirkt und im Himmel für sie eintritt. Die Predigt schließt mit mehreren Gebeten, in denen die Gemeinde Gott dankt und um Gelegenheiten bittet, ein Zeugnis für Jesus zu sein.

Hauptthemen (3)

1. Geschehen - Jesu Himmelfahrt

  • • Jesus wurde in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes
  • • Er ging weg, damit der Heilige Geist kommen konnte, der in jedem Gläubigen wohnt
  • • Jesus erfüllte vollkommen den Willen des Vaters durch seinen Gehorsam bis zum Tod am Kreuz
  • • Die Rechte Gottes symbolisiert Ehre, Kraft und dass ihm alle Macht gegeben wurde
  • • Jesus betet als Hohepriester im Himmel für seine Jünger und alle Gläubigen

2. Geschickt - Der Missionsauftrag

  • • Die Jünger zogen aus und predigten überall das Evangelium
  • • Sie verkündeten die Auferstehung Jesu in Jerusalem, Judäa, Samaria und bis ans Ende der Welt
  • • Christen heute stehen in derselben Tradition als Jünger der zweiten Generation
  • • Jeder wiedergeborene Christ ist ein Zeuge und soll von Jesus erzählen
  • • Der Wirkungskreis ist dort, wo Gott uns hingestellt hat: Zuhause, Arbeit, Schule, soziale Medien

3. Gewirkt - Jesu fortdauerndes Wirken

  • • Jesus wirkt mit bei der Verkündigung des Evangeliums - er ist die treibende Kraft
  • • Getrennt von Jesus können wir nichts tun, aber er gibt uns Kraft und Worte
  • • Gott erweckt geistlich tote Menschen zum Leben und schenkt neue Herzen
  • • Jesus sitzt zur Rechten Gottes und tritt als Anwalt für uns ein
  • • Als ewiger Hohepriester brachte Jesus sein Blut als Opfer für unsere ewige Rettung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 16,19-20

Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauffolgenden Zeichen bestätigte.

Johannes 16,7

Doch ich sage euch die Wahrheit. Es ist nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen. Wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.

Matthäus 7,21

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

Philipper 2,5-11

Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er entäußerte sich und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beugt der himmlischen und irdischen und unterirdischen und jede Zunge bekennt, dass Jesus Christus Herr ist zu Ehre Gottes des Vaters.

Kolosser 3,1

Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zurechten Gottes.

Johannes 15,5

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Matthäus 10,19-20

Wenn sie euch aber auch überliefen, seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt, denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.

Römer 8,34

Wer ist es der verdamme? Niemand, denn Christus ist es, der gestorben. Ja, noch mehr, der auch auferweckt worden, der auch zurechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.

Hebräer 7,25

Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.

Weitere Referenzen

  • → 1. Mose 1,1
  • → Markus 16,15
  • → Markus 16,16
  • → Markus 16,17
  • → Johannes 17,2
  • → Johannes 17,21
  • → 1. Petrus 3,22
  • → Apostelgeschichte 3
  • → Apostelgeschichte 8,1
  • → Philipper 2

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Sei ein Zeuge der Auferstehung: Erinnere dich daran, was Jesus an dir getan hat und woraus er dich errettet hat. Nur wer ein wiedergeborener Christ ist und das neue Leben mit Jesus erlebt hat, kann authentisch Zeugnis geben.
  • 2 Lerne und teile das Evangelium: Du musst kein Bibelexperte sein. Es reicht zu erzählen, dass Jesus dich errettet hat und dass jeder diese Einladung im Glauben annehmen darf. Fange damit an, von dem zu erzählen, was du verstanden und erlebt hast.
  • 3 Gehe in deinen Wirkungskreis: Nutze die Gelegenheiten dort, wo Gott dich hingestellt hat: Zuhause, Arbeit, Schule, soziale Medien. Bete am Abend vorher oder morgens für konkrete Möglichkeiten, das Evangelium zu erzählen.
  • 4 Vertraue auf Jesu Mitwirken: Du bist nicht auf dich allein gestellt. Jesus wirkt mit, gibt dir die richtigen Worte und der Heilige Geist redet durch dich. Getrennt von ihm kannst du nichts tun, aber mit ihm hast du alle Kraft.

Impulse aus der Woche ab 23. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 23. Mai Jesus zur Rechten Gottes

    Markus 16,19-20 fasst über 2000 Jahre Kirchengeschichte in zwei Versen zusammen. 'Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.' Diese Himmelfahrt war nicht das Ende von Jesu Wirken, sondern der Beginn einer neuen Phase. Warum ging Jesus in den Himmel? Erstens, um den Heiligen Geist zu senden. Jesus selbst sagte: 'Es ist nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen.' Zweitens, weil er Gottes Willen vollkommen erfüllt hatte. Seine absolute Gerechtigkeit und sein vollkommener Gehorsam bis zum Tod am Kreuz machten ihn würdig, zur Rechten Gottes zu sitzen – der Ort höchster Ehre und Macht. Jesus ist jetzt dort, wo ihm alle Engel, Gewalten und Mächte unterworfen sind. Diese Position nutzt er nicht zur Selbstverherrlichung, sondern um für uns einzutreten.

    Markus 16,19-20

    Gebet

    Danke Jesus dafür, dass er in den Himmel aufgefahren ist und nun in höchster Autorität für dich eintritt.

    Zum Nachdenken

    Was bedeutet es für dein tägliches Leben, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt und alle Macht hat?

  2. Tag 2 von 7 · 24. Mai Der Heilige Geist – Gottes Geschenk an uns

    Jesus sagte seinen Jüngern etwas Überraschendes: 'Doch ich sage euch die Wahrheit. Es ist nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen. Wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.' Besser als Jesus physisch bei uns? Das klingt unmöglich! Doch Jesus wusste, dass der Heilige Geist eine neue Dimension ermöglichen würde. Als Jesus auf der Erde war, predigten nur er und eine kleine Gruppe von Jüngern. Jetzt aber ist jeder Christ mit dem Heiligen Geist ausgestattet und ein Verkünder seiner Auferstehung. Jede Person der Dreieinigkeit hat ihre besondere Aufgabe: Der Vater sendet seinen Sohn aus Liebe zur Welt. Der Sohn stirbt gehorsam am Kreuz. Der Heilige Geist überführt uns von Sünde, schenkt Glauben und wohnt in jedem Gläubigen. Wir dürfen Jesus wirklich dafür danken, dass er weggegangen ist und den Heiligen Geist geschickt hat.

    Johannes 16,7

    Gebet

    Danke Gott für das Geschenk des Heiligen Geistes und bitte ihn, dich mehr von seiner Kraft erfüllen zu lassen.

    Zum Nachdenken

    Wie erlebst du die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes in deinem Leben?

  3. Tag 3 von 7 · 25. Mai Jesus, unser Hohepriester

    Was tut Jesus jetzt im Himmel? Er sitzt nicht untätig auf einem Thron. Die Schrift sagt: 'Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.' Jesus ist unser ewiger Hohepriester. Im Alten Bund brachte der Hohepriester Opfer für das Volk dar und trat als Mittler zwischen Gott und den Menschen ein. Jesus aber brachte sein eigenes Blut als vollkommenes Opfer. Weil er ohne Sünde war und in Ewigkeit lebt, kann sein Opfer uns ewige Rettung geben. Paulus schreibt in Römer 8,34: 'Wer ist es der verdamme? Niemand, denn Christus ist es, der gestorben. Ja, noch mehr, der auch auferweckt worden, der auch zurechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.' Jesus vertritt uns wie ein Anwalt vor dem Vater und steht dazu, dass er unsere Gerechtigkeit ist.

    Hebräer 7,25

    Gebet

    Danke Jesus, dass er als dein Hohepriester im Himmel für dich eintritt und dich vor dem Vater vertritt.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert es deine Gebetshaltung zu wissen, dass Jesus im Himmel für dich eintritt?

  4. Tag 4 von 7 · 26. Mai Ausgesandt als Zeugen

    'Jene aber zogen aus und predigten überall' – die Jünger gehorchten Jesu Befehl: 'Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.' Sie gingen nach Jerusalem, Judäa, Samaria und bis an die Enden der Erde. Wir stehen in derselben Tradition. Wir sind Jünger der zweiten Generation, die von Augenzeugen gehört haben. Auch wir sind aufgefordert, Zeugnis zu geben. Aber was brauchen wir dafür? Erstens: Nur wer ein Zeuge ist, wird Zeugnis geben. Das bedeutet, mit Christus gestorben und zu neuem Leben auferweckt zu sein. Zweitens: Du musst das Evangelium kennen – und das kann ganz einfach sein: Wer gläubig geworden ist, wird gerettet. Drittens: Losgehen! Es reicht völlig aus zu erzählen, dass Jesus dich errettet hat und dass jeder diese Einladung im Glauben annehmen darf. Fang an mit dem, was du verstanden hast!

    Markus 16,15

    Gebet

    Bitte Gott, dir Mut zu geben, von deiner Errettung durch Jesus zu erzählen, auch wenn du dich noch unsicher fühlst.

    Zum Nachdenken

    Was hat Jesus konkret in deinem Leben getan, wovon du anderen erzählen könntest?

  5. Tag 5 von 7 · 27. Mai Dein Wirkungskreis

    Wo sollst du das Evangelium verkündigen? Die Antwort ist einfacher als du denkst: dort, wo Gott dich in deinem Leben hingestellt hat. Das ist dein Wirkungskreis. Für jeden ist das zunächst das eigene Zuhause. Es ist deine Arbeit und deine Kollegen. Es ist die Schule oder Berufsschule. Es ist dein WhatsApp-Status, dein Instagram-Kanal, vielleicht dein TikTok-Kanal. Überall, wo du Menschen begegnest, ist eine Gelegenheit, von Jesus zu erzählen. Als Verfolgung in Jerusalem ausbrach, wurden die ersten Christen in die umliegenden Gebiete zerstreut. Und was taten sie? Überall, wo sie hinkamen, predigten sie das Wort. Gott selbst sorgte dafür, dass sich sein Wort ausbreitete. Er gab den Christen Gelegenheit, überall ein Zeugnis zu sein. Ein praktischer Tipp: Bete am Abend vorher oder morgens für eine ganz konkrete Möglichkeit, an diesem Tag das Evangelium zu erzählen.

    Apostelgeschichte 8,1

    Gebet

    Bitte Gott, dir heute eine konkrete Gelegenheit zu schenken, von Jesus zu erzählen.

    Zum Nachdenken

    Wo ist konkret dein Wirkungskreis, in dem Gott dich als Zeuge gebrauchen möchte?

  6. Tag 6 von 7 · 28. Mai Jesus wirkt mit

    'Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte.' Das Wort 'mitwirken' klingt vielleicht schwach, als wäre Jesus nur eine kleine Hilfe. Aber in der Bibel wird dieses Wort immer so gebraucht, dass der Mitarbeitende höher gestellt ist. Jesus war nicht nur die helfende Hand – er war die treibende Kraft, der Ausführende. Jesus erklärte dieses Prinzip seinen Jüngern: 'Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.' Was für eine Ermutigung! Wir müssen nicht aus eigener Kraft ein Zeugnis für Jesus sein. Gott ist es, der das Wollen und das Vollbringen bewirkt. Er legt uns das Zeugnis in den Mund und gibt Gelegenheit, es weiterzugeben. Wir sind nicht auf uns allein gestellt – Jesus wirkt in uns durch seinen Geist und tritt im Himmel für uns ein.

    Johannes 15,5

    Gebet

    Danke Jesus, dass du in dir wirkst und durch dich handelst, und bitte ihn, dich mehr auf seine Kraft zu verlassen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Situationen versuchst du, aus eigener Kraft zu handeln, statt auf Jesu Mitwirken zu vertrauen?

  7. Tag 7 von 7 · 29. Mai Die Geschichte geht weiter

    Die Apostelgeschichte ist eigentlich nicht die Geschichte der Apostel, sondern die Jesusgeschichte Teil 3 – nach dem Alten Testament und den Evangelien. Und diese Geschichte ist bis heute nicht zu Ende. Die zwei Verse aus Markus 16 sind die Zusammenfassung einer Zeit, die immer noch andauert. Jesus verspricht: 'Wenn sie euch aber auch überliefern, seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt, denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.' Gott selbst redet durch uns! Jesus wirkt heute noch geistig tote Menschen zum Leben. Er macht aus harten, toten Herzen neue, weiche, liebevolle Herzen. Er wirkt Umkehr in Herzen, die vorher gottlos waren. Wir sind aufgefordert, seine Zeugen zu sein – zu unseren Freunden, Familien, Nachbarn, ja auch in ferne Länder. Und bei alledem: Jesus ist in uns und tritt im Himmel für uns ein.

    Matthäus 10,19-20

    Gebet

    Bitte Gott, dir in dieser Woche Mut und Gelegenheiten zu schenken, Teil seiner fortlaufenden Geschichte zu sein.

    Zum Nachdenken

    Wie möchtest du in der kommenden Woche konkret Teil von Gottes fortlaufender Geschichte sein?