Christus Gemeinde Büchenbronn
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Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Der bevorzugte Feigenbaum
Aus der Predigt „Feigenbaum Feiert Fest - 25.10.2026“ vom 25. Oktober
Was macht ein Feigenbaum im Weinberg? Der Weinberg war in der hebräischen Kultur der Ort der Romanze, der besonderen Pflege. Der Eigentümer hat diesen einen Baum allen anderen vorgezogen und ihn auf den fruchtbarsten Boden gepflanzt.
Diesen Vorzug hatte das Volk Israel - und diesen Vorzug haben auch wir als Christen. Vom fetten Boden erhielt der Baum Mineralien, vom Tau der Berge wurde sein Durst gestillt, vom Gärtner bekam er beste Pflege. Hoch und breit ist er geworden, mit glänzender Rinde und üppigem Laub.
Aber keine Frucht. Nach drei Jahren geduldigen Wartens - eine runde Zahl, die auf den Abschluss eines Prozesses hinweist - kam der Eigentümer wieder. Das Ergebnis? Aussichtslos. Viel Schatten, aber keine Frucht. Die Bestimmung war verfehlt.
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Was macht ein Feigenbaum im Weinberg? Der Weinberg war in der hebräischen Kultur der Ort der Romanze, der besonderen Pflege. Der Eigentümer hat diesen einen Baum allen anderen vorgezogen und ihn auf den fruchtbarsten Boden gepflanzt. Diesen Vorzug hatte das Volk Israel - und diesen Vorzug haben auch wir als Christen. Vom fetten Boden erhielt der Baum Mineralien, vom Tau der Berge wurde sein Durst gestillt, vom Gärtner bekam er beste Pflege. Hoch und breit ist er geworden, mit glänzender Rinde und üppigem Laub. Aber keine Frucht. Nach drei Jahren geduldigen Wartens - eine runde Zahl, die auf den Abschluss eines Prozesses hinweist - kam der Eigentümer wieder. Das Ergebnis? Aussichtslos. Viel Schatten, aber keine Frucht. Die Bestimmung war verfehlt.
Was macht ein Feigenbaum im Weinberg? Der Weinberg war in der hebräischen Kultur der Ort der Romanze, der besonderen Pflege. Der Eigentümer hat diesen einen Baum allen anderen vorgezogen und ihn auf den fruchtbarsten Boden gepflanzt. Diesen Vorzug hatte das Volk Israel - und diesen Vorzug haben auch wir als Christen. Vom fetten Boden erhielt der Baum Mineralien, vom Tau der Berge wurde sein Durst gestillt, vom Gärtner bekam er beste Pflege. Hoch und breit ist er geworden, mit glänzender Rinde und üppigem Laub. Aber keine Frucht. Nach drei Jahren geduldigen Wartens - eine runde Zahl, die auf den Abschluss eines Prozesses hinweist - kam der Eigentümer wieder. Das Ergebnis? Aussichtslos. Viel Schatten, aber keine Frucht. Die Bestimmung war verfehlt.
Danke Gott für die besondere Pflege und Fürsorge, die er dir zukommen lässt. Bitte ihn, dir zu zeigen, wo du seiner Bestimmung für dein Leben gerecht wirst.
Welche Vorzüge hat Gott mir in meinem Leben geschenkt - und welche Frucht bringe ich daraus hervor?
Aufnahme vom 18. Oktober 2026
Predigt "Jesus dient uns und wir dienen ihm" 18.10.2026
Sonntag, 18. Oktober 2026 Matthäus 20:28 Kernaussage Die Predigt behandelt das Thema 'Jesus dient uns und wir dienen ihm'. Jesus kam nicht, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld zu geben. Christen sind aufgerufen, Gott und einander mit Freuden und aus Liebe zu dienen, nicht aus Pflicht, sondern mit der Gewissheit, dass Gott Gelingen schenkt.
Diese Predigt befasst sich mit dem Thema "Gott ist großzügig" und entwickelt daraus die zentrale Botschaft "Jesus dient uns und wir dienen ihm". Der Prediger reflektiert zunächst über den Begriff "großzügig" und stellt fest, dass dieses Wort in der Bibel nicht direkt für Gott verwendet wird, es aber dennoch ein passendes Thema ist. Der Hauptfokus liegt auf dem Dienst - sowohl Jesu Dienst an uns als auch unserem Dienst an ihm und untereinander.
Die Predigt entfaltet das Thema Dienst in fünf Punkten: Jesus als Diener (u.a. bei der Fußwaschung), Gott dienen im Alten Testament (mit Beispielen von Josua und Daniel), Gott dienen im Neuen Testament, einander dienen durch die Liebe, und Dienen in der Alltagspraxis. Besonders betont wird, dass wahre Größe im Dienen liegt und dass niemand zwei Herren dienen kann. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, praktisch anzupacken und einen Dienst zu übernehmen, selbst wenn man sich zunächst unqualifiziert fühlt. Als Beispiel dient eine Schwester, die in Argentinien diente und bezeugte, dass Gott ihr Gelingen geschenkte, obwohl sie vieles nicht konnte. Die zentrale Botschaft ist: Dient dem Herrn mit Freuden (Psalm 100), nicht aus Pflicht, sondern mit einer inneren Einstellung der Freude und Dankbarkeit. Weiterlesen
"Jesus dient uns und wir dienen ihm" 18.10.2026
Die Predigt behandelt das Thema 'Jesus dient uns und wir dienen ihm'. Jesus kam nicht, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld zu geben. Christen sind aufgerufen, Gott und einander mit Freuden und aus Liebe zu dienen, nicht aus Pflicht, sondern mit der Gewissheit, dass Gott Gelingen schenkt.
Hauptthemen (5)
1. Jesus als Diener
- • Jesus kam nicht, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen
- • Der einzige praktische Dienst, den Jesus tat, war die Fußwaschung der Jünger
- • Jesus ist bei uns als der Dienende, nicht als Herrscher
- • Sein größter Dienst war, sein Leben als Lösegeld für viele zu geben
2. Gott dienen im Alten Testament
- • Auszug aus Ägypten: 'Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen'
- • Josua sagte am Ende seines Lebens: 'Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen'
- • Daniel diente Gott treu ohne Unterlass, selbst mit allen Konsequenzen
- • Zwei Seiten des Dienstes: mit Furcht (Ehrfurcht) und mit Freuden
3. Gott dienen im Neuen Testament
- • Thessalonicher wandten sich von Götzen ab, um den wahren Gott zu dienen
- • Niemand kann zwei Herren dienen
- • Paulus: 'Gott, dem ich gehöre und dem ich diene'
- • Alles oder nichts - vollständige Hingabe im Dienst
4. Einander dienen
- • Wer groß sein will, soll Diener sein
- • Dient einander durch die Liebe, nicht aus Eigennutz
- • Jeder hat Gaben erhalten, mit denen er anderen dienen kann
- • Dienst bedeutet, unten zu stehen, nicht vorne
5. Dienen in der Alltagspraxis
- • Gute Diener Jesu sein im Alltag
- • Nicht sagen 'Das kann ich nicht', sondern auf Gottes Ausrüstung vertrauen
- • Pack mit an in der Gemeinde, such einen Dienst
- • Wenn am Limit: Lerne abzugeben
- • Dient dem Herrn mit Freuden - mit innerer Einstellung der Freude
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele geben
Ich bin bei euch wie der dienende
Da stand er vom Mal auf, legte sein Obergewand ab, nahm einen Schutz und umgürtelte sich. Darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war
Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen
Ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen
Dein Gott, dem du so treu ohne Unterlass dienst, möge dich retten
Dient dem Herrn mit Furcht
Dient dem Herrn mit Freuden
Ihr habt euch von den Götzen abgewandt, um den wahren und lebendigen Gott zu dienen
Niemand kann zwei Herren dienen
Gott, dem ich gehöre und dem ich diene
Wenn jemand mir dient, dann wird der Vater ihn ehren
Wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein
Dient einander durch die Liebe
Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit dem ihr einander dienen könnt
Wenn du dies den Brüdern vor Augen stellst, wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, der sich nährt von den Worten des Glaubens, der guten Lehre, der du nachfolgst
Jauchzet dem Herrn alle Welt, dient dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel. Erkennet, dass der Herr Gott ist. Er hat uns gemacht und nicht wir selbst. Zu seinem Volk, zu Schafen seiner Weide. Geht ein zu den Toren mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben. Dankt ihm, preist seinen Namen, denn der Herr ist gut. Seine Gnade währt ewiglich, seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht
Weitere Referenzen
- → 2. Mose 3:12
- → Römer 15:8
- → Apostelgeschichte 13
- → Römer 7
Praktische Anwendung (5)
- 1 Suche einen Dienst in der Gemeinde: Pack mit an in der Gemeinde und schau nach einem Dienst, den du tun kannst. Es geht nicht um einen großartigen Dienst oder eine Größenordnung, sondern um einen Dienst zu Gott, zu Jesus und untereinander.
- 2 Vertraue auf Gottes Ausrüstung: Wenn du denkst 'das kann ich nicht', dann frage Gott, dass er dich dazu ausrüstet. Gott schenkt Gelingen, auch wenn wir nicht vom Fach sind - er rüstet uns aus für den Dienst.
- 3 Lerne abzugeben wenn am Limit: Wenn du im Dienst am Limit bist und ohne Freude dienst, dann lerne abzugeben. Vielleicht gibt es jemand in der Gemeinde, der es nicht so gut macht wie du, aber der es genauso machen kann.
- 4 Diene mit Freuden: Diene dem Herrn mit Freuden - das bedeutet nicht, jeden Tag jubelnd durch die Landschaft zu laufen, sondern mit einer inneren Einstellung der Freude zu dienen, wissend dass du damit Jesus und anderen dienst und Gott die Ehre gibst.
- 5 Diene einander durch die Liebe: Diene nicht aus Eigennutz oder um vorne zu sitzen, sondern diene einander durch die Liebe. Nutze die Gaben, die Gott dir geschenkt hat, um anderen zu dienen.
Impulse aus der Woche ab 19. Oktober
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Tag 1 von 7 · 19. Oktober Jesus dient uns
Kannst du dir vorstellen, dass Jesus dir dient? Der Schöpfer des Universums, dem wir in Ehrfurcht begegnen, nimmt die Haltung eines Dieners ein. In Matthäus 20,28 heißt es: 'Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben.' Jesus kam nicht als Boss oder Herrscher, sondern als Dienender. Sein größter Dienst war, dass er für unsere Sünde und Verderbtheit sein Leben gab. Das ist schwer zu begreifen – dass der, dem alle Ehre gebührt, sich so tief erniedrigt. Bei der Fußwaschung seiner Jünger wird dieser Dienst ganz praktisch sichtbar. Jesus steht auf, legt sein Obergewand ab, nimmt einen Schurz und wäscht seinen Jüngern die Füße. Er macht die niedrigste Arbeit eines Hausdieners. Damit zeigt er uns: Wahre Größe liegt im Dienen, nicht im Herrschen.
Matthäus 20,28
GebetDanke Jesus, dass du nicht gekommen bist, um dich bedienen zu lassen, sondern um mir zu dienen. Hilf mir, diese Wahrheit tiefer zu verstehen.
Zum NachdenkenWo fällt es dir schwer, Jesus als Diener zu sehen und seine Demut anzunehmen?
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Tag 2 von 7 · 20. Oktober Gott dienen im Alten Testament
Schon beim Auszug aus Ägypten ging es um Dienst. Gott sagt zu Mose und Aaron: 'Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen.' Die Befreiung aus der Sklaverei hatte ein Ziel: Gott zu dienen und ihn anzubeten. Josua, der das Volk Israel ins verheißene Land führte, stand oft am Limit seiner Kraft. Doch am Ende seines Lebens erklärt er mit frischer Überzeugung: 'Ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.' Nicht als müde Pflichterfüllung, sondern als bewusste Entscheidung. Daniel diente Gott 'treu ohne Unterlass', selbst in der Gefangenschaft und mit allen Konsequenzen. Als er in die Löwengrube geworfen wurde, bezeugte sogar der heidnische König: 'Dein Gott, dem du so treu ohne Unterlass dienst, möge dich retten.' Solch kompromissloser Dienst prägte diese Glaubensmänner ihr Leben lang.
2. Mose 7,26
GebetHerr, erneuere meine Überzeugung, dir zu dienen. Gib mir den Mut, dir treu zu bleiben, auch wenn es Konsequenzen hat.
Zum NachdenkenDienst du Gott mit der gleichen Überzeugung wie am Anfang deines Glaubensweges, oder ist es zur Routine geworden?
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Tag 3 von 7 · 21. Oktober Niemand kann zwei Herren dienen
Jesus sagt klar: 'Niemand kann zwei Herren dienen.' Das ist eine absolute Aussage ohne Kompromiss. Die Thessalonicher hatten sich 'von den Götzen abgewandt, um den wahren und lebendigen Gott zu dienen.' Nicht einfach nur die Götzen verlassen – sondern aktiv Gott dienen. Paulus konnte bezeugen: 'Gott, dem ich gehöre und dem ich diene.' Das ist alles oder nichts. Wie viele Götzen haben wir schon abgewandt, um dann doch wieder anderen Dingen zu dienen? Schwester Rose Schwarz, eine Missionarin in Kenia, lebte nach dem Motto 'Alles oder gar nichts'. Sie diente Gott unter extremsten Bedingungen, operierte ohne Betäubung, arbeitete ohne moderne Geräte. Gott dienen bedeutet, ihm die erste Stelle zu geben – nicht Religion als Hobby zu betreiben, sondern ihm unser ganzes Leben hinzugeben. Die Frage ist nicht, ob wir perfekt dienen, sondern wem wir letztendlich gehören.
Matthäus 6,24
GebetZeige mir, Herr, wo ich noch anderen Dingen mehr Raum gebe als dir. Hilf mir, dir allein zu dienen.
Zum NachdenkenWelchen 'Götzen' dienst du vielleicht noch neben Gott, ohne es zu merken?
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Tag 4 von 7 · 22. Oktober Einander dienen durch die Liebe
Als eine Mutter wollte, dass ihre Söhne Jakobus und Johannes rechts und links neben Jesus sitzen, ging es um Karriere und Status. Jesu Antwort dreht alles um: 'Wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein.' Paulus macht deutlich: 'Dient einander durch die Liebe' – nicht zum Eigennutz, nicht aus Stolz, nicht um vorne zu sitzen. Gott hat jedem von uns Gaben geschenkt, mit denen wir einander dienen können. Diese Gaben sind nicht für unsere eigene Ehre, sondern um andere zu segnen. Dienen untereinander bedeutet, unten zu stehen, nicht oben. Es geht nicht um Performance oder gute Darstellung. Es geht darum, mit den Gaben, die Gott uns gegeben hat, anderen zu helfen. Manchmal sind es die einfachsten Dienste, die am meisten gebraucht werden – und die niemand sieht außer Gott.
Galater 5,13
GebetVater, hilf mir, anderen in echter Liebe zu dienen, ohne dabei mich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Zum NachdenkenWo dienst du anderen aus Liebe, und wo vielleicht doch aus Eigennutz oder um gesehen zu werden?
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Tag 5 von 7 · 23. Oktober Ich kann das nicht – oder doch?
Wie oft sagen wir: 'Das kann ich nicht'? Manchmal ist es ehrlich gemeint, manchmal ein Beruhigungstropfen. 'Ich kann es nicht, also mache ich es nicht.' Diese Mentalität hält uns vom Dienen ab. Eine pensionierte Schwester erzählte von ihrer Zeit in einem Kinderheim in Argentinien. Sie war nicht vom Fach, musste Bürokratie und Büroarbeit erledigen – alles Dinge, die sie nicht konnte. Aber sie wurde 'ins Wasser geworfen', und dann sagte sie diesen wunderbaren Satz: 'Gott hat Gelingen geschenkt.' Sie hatte nicht alle Kurse belegt, war nicht perfekt ausgebildet – aber Gott hat sie ausgerüstet. Du musst nicht alles können, bevor du anfängst zu dienen. Gott schenkt Gelingen, wenn wir bereit sind, im Vertrauen zu handeln. Pack mit an in deiner Gemeinde! Schau nach einem Dienst, den du tun kannst, und wenn du meinst, du kannst es nicht – frag Gott, dass er dich ausrüstet.
1. Petrus 4,10
GebetHerr, ich gebe dir mein 'Ich kann das nicht'. Rüste mich aus und schenke mir Gelingen in dem Dienst, zu dem du mich rufst.
Zum NachdenkenWas würdest du in der Gemeinde tun, wenn du wüsstest, dass Gott dir Gelingen schenkt?
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Tag 6 von 7 · 24. Oktober Lerne abzugeben
Wenn du im Dienst stehst und am Limit bist – Oberkante, du kannst nicht mehr – und das, was du machst, tust du ohne Freude, nur weil es gemacht werden muss: Dann ist es Zeit, abzugeben. Lerne abzugeben. Auch wenn du etwas noch so gern machst, vielleicht gibt es jemanden in der Gemeinde, der es nicht so gut macht wie du, aber der es genauso machen kann. Abgeben hilft dir und gibt anderen die Möglichkeit zu wachsen. Paulus ermutigt Timotheus: 'Wenn du dies den Brüdern vor Augen stellst, wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein.' Ein guter Diener sein bedeutet nicht, alles selbst zu machen oder sich aufzureiben. Es bedeutet, weise zu sein und andere zu befähigen. Dienst ist kein Marathon, den du alleine läufst. Gottes Verheißung kannst du in Anspruch nehmen, auch wenn du einen Schritt zurücktrittst.
1. Timotheus 4,6
GebetGib mir Weisheit, Herr, zu erkennen, wo ich loslassen und anderen Raum geben soll. Befreie mich von falscher Verantwortung.
Zum NachdenkenWelchen Dienst hältst du fest, obwohl du ihn eigentlich abgeben solltest?
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Tag 7 von 7 · 25. Oktober Dient dem Herrn mit Freuden
Psalm 100 zeigt uns zwei Seiten: 'Dient dem Herrn mit Furcht' und 'Dient dem Herrn mit Freuden.' Beides gehört zusammen – Ehrfurcht vor Gottes Größe und Freude an seinem Dienst. 'Dient dem Herrn mit Freuden' bedeutet nicht, dass du jeden Tag jubelnd durch die Landschaft läufst oder morgens schon Halleluja singst. Es geht um eine innere Einstellung. Du freust dich, dass du mit dem wenigen, was du bringen kannst, Jesus dienen darfst – ihm damit die Ehre gibst. Es geht nicht um großartige Dienste oder Größenordnungen. Es geht darum, mit Freude das zu tun, wozu Gott dich berufen hat. 'Jauchze dem Herrn, alle Welt! Dient dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel. Denn der Herr ist gut, seine Gnade währt ewiglich.' Nimm diesen Vers mit in die kommende Woche: Diene dem Herrn mit Freuden.
Psalm 100,2
GebetHerr, erfülle mein Herz mit Freude an dir und an dem Dienst, zu dem du mich berufen hast. Lass mich deine Güte täglich neu erleben.
Zum NachdenkenDienst du Gott mit Freude oder aus Pflichtgefühl? Was müsste sich ändern, damit Freude dein Dienst prägt?