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Christus Gemeinde Büchenbronn

Dillweißensteiner Straße 52, 75180 Pforzheim

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Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Frucht, die bleibt: Gottgefälliger Charakter

Aus der Predigt „Feigenbaum Feiert Fest - 25.10.2026“ vom 25. Oktober

Welche Frucht erwartet Gott von uns? Es sind keine materiellen Dinge, mit denen wir ihn beeindrucken können. Sie mögen gut für das Hier und Jetzt sein, aber in die Ewigkeit gehen sie nicht mit uns. Die erste Frucht, die Gott wohlgefällt, sind Menschen, die seinen Charakter widerspiegeln. Jesus sagt: 'Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.' Das bedeutet nicht makellose Perfektion, sondern sein Wesen in unserem Wesen widerzuspiegeln - mit seinen Augen die Welt zu sehen. Pass auf, was du denkst. Was du denkst, wird zur Handlung. Die Handlung wird zum Schicksal. Ein guter Charakter ist etwas, was mit dir in die Ewigkeit geht - etwas, was bleibt, wenn dein Körper im Staub versinkt. Die Bestimmung unseres Lebens ist, Gott auf unserem Weg zu erkennen und ihm nachzufolgen.

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Welche Frucht erwartet Gott von uns? Es sind keine materiellen Dinge, mit denen wir ihn beeindrucken können. Sie mögen gut für das Hier und Jetzt sein, aber in die Ewigkeit gehen sie nicht mit uns. Die erste Frucht, die Gott wohlgefällt, sind Menschen, die seinen Charakter widerspiegeln. Jesus sagt: 'Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.' Das bedeutet nicht makellose Perfektion, sondern sein Wesen in unserem Wesen widerzuspiegeln - mit seinen Augen die Welt zu sehen. Pass auf, was du denkst. Was du denkst, wird zur Handlung. Die Handlung wird zum Schicksal. Ein guter Charakter ist etwas, was mit dir in die Ewigkeit geht - etwas, was bleibt, wenn dein Körper im Staub versinkt. Die Bestimmung unseres Lebens ist, Gott auf unserem Weg zu erkennen und ihm nachzufolgen.

Matthäus 5,48
Gebet

Bitte Gott, deine Gedanken zu verwandeln und dir zu helfen, die Welt mit seinen Augen zu sehen.

Zum Nachdenken

Welche Gedankenmuster in meinem Leben müssen erneuert werden, damit ich Gottes Charakter mehr widerspiegele?

Aufnahme vom 1. März 2026

Predigt

Die Gemeinde - Gottes Eigentum mit Spezialauftrag

Sonntag, 1. März 2026
1. Petrus 2,1
Kernaussage

Die Gemeinde Gottes ist sein Eigentum mit einem klaren Spezialauftrag: die Wohltaten Gottes zu verkündigen, die er an uns getan hat. Als lebendige Steine auf dem Fundament Jesu Christi sind wir berufen, nicht nur Gottesdienst zu feiern, sondern authentisch von der Verwandlung zu bezeugen, die Gott in unserem Leben bewirkt hat - vom Früher in der Finsternis zum Heute im Licht.

Die Predigt behandelt die Gemeinde als Gottes Eigentum mit einem Spezialauftrag basierend auf 1. Petrus 2,1-10. Der Prediger betont, dass die Gemeinde aus Menschen besteht, die in einem ständigen geistlichen Wachstumsprozess stehen und immer wieder Korrektur durch Gottes Wort benötigen. Er fordert die Gemeindeglieder auf, alte Verhaltensweisen wie Bosheit, Betrug, Heuchelei, Neid und Verleumdung abzulegen. Die Gemeinde wird als Gemeinschaft lebendiger Steine beschrieben, die auf Jesus Christus als dem Eckstein aufgebaut ist. Die Gläubigen sind königliche Priester mit der Verantwortung der Fürbitte und haben den Spezialauftrag, die Wohltaten Gottes zu verkündigen. Der Prediger ermutigt jeden Christen, authentisch von den großen Taten Gottes zu zeugen und die persönliche Verwandlung durch Jesus Christus weiterzusagen - nicht als Option, sondern als wesentlicher Auftrag der Gemeinde.
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Die Predigt behandelt die Gemeinde als Gottes Eigentum mit einem Spezialauftrag basierend auf 1. Petrus 2,1-10. Der Prediger betont, dass die Gemeinde aus Menschen besteht, die in einem ständigen geistlichen Wachstumsprozess stehen und immer wieder Korrektur durch Gottes Wort benötigen. Er fordert die Gemeindeglieder auf, alte Verhaltensweisen wie Bosheit, Betrug, Heuchelei, Neid und Verleumdung abzulegen. Die Gemeinde wird als Gemeinschaft lebendiger Steine beschrieben, die auf Jesus Christus als dem Eckstein aufgebaut ist. Die Gläubigen sind königliche Priester mit der Verantwortung der Fürbitte und haben den Spezialauftrag, die Wohltaten Gottes zu verkündigen. Der Prediger ermutigt jeden Christen, authentisch von den großen Taten Gottes zu zeugen und die persönliche Verwandlung durch Jesus Christus weiterzusagen - nicht als Option, sondern als wesentlicher Auftrag der Gemeinde.

Hauptthemen (5)

1. Gemeinde als Gemeinschaft von Menschen in der Umgestaltung

  • • Bekehrung und Wiedergeburt sind nur der Anfang, nicht der Endpunkt des Glaubens
  • • Die Gemeinde braucht ständige Korrektur durch Gottes Wort und Geist
  • • Ablegen von Bosheit, Betrug, Heuchelei, Neid und Verleumdung ist notwendig
  • • Echte Korrektur geschieht in der Gemeinschaft der Gemeinde durch Seelsorge und gegenseitiges Ermahnen

2. Hungrig nach Gottes Wort

  • • Wie ein neugeborenes Kind nach Muttermilch verlangt, sollen wir nach Gottes Wort begierig sein
  • • Das Geheimnis der Gemeinde ist der Hunger und Durst nach Gottes Wort und Gegenwart
  • • Gottes Wort ist das Wesentliche, das das Vakuum unserer Seele ausfüllt
  • • Die Gemeinde muss auf unverfälschtes Wort Gottes achten mit Christus im Zentrum

3. Lebendige Steine auf lebendigem Fundament

  • • Jesus Christus ist der lebendige Eckstein, an dem alles ausgerichtet wird
  • • Christen sind von Gott aus geistlicher Todheit zu lebendigen Steinen gemacht worden
  • • Gott fügt uns als lebendige Steine in sein Haus ein - er baut die Gemeinde selbst
  • • Junge und alte Christen werden als lebendige Steine im Haus Gottes gebraucht

4. Königliche Priesterschaft mit Spezialauftrag

  • • Die Gemeinde ist Gottes erwähltes Volk, sein Eigentum
  • • Als königliche Priester haben wir die Aufgabe der Fürbitte für andere
  • • Wir sollen für verfolgte Christen und weltweite Nöte beten
  • • Der Spezialauftrag ist, die Wohltaten Gottes zu verkündigen, nicht theologische Wahrheiten zu argumentieren

5. Von der Finsternis zum Licht

  • • Jeder Christ kennt ein Früher (Finsternis, Sünde, Unglaube) und ein Heute (Gottes Volk, Erbarmen)
  • • Diese Verwandlung darf kein Privatreichtum bleiben
  • • Wir sollen die Wohltaten Gottes mit unserem Leben dokumentieren
  • • Dies geschieht durch authentisches, anziehendes, liebevolles Leben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Petrus 2,1

Darum legt alle Bosheit und allen Betrug ab, alle Heuchelei, allen Neid und alle Verleumdung.

1. Petrus 2,2

Genauso wie ein neugeborenes Kind auf Muttermilch begierig ist, das so glücklich ist, sollt ihr auf Gottes Wort begierig sein, auf diese unverfälschte Milch, durch die ihr heranwachst, bis das Ziel, eure endgültige Rettung erreicht ist.

1. Petrus 2,4-5

Kommt zu ihm, er ist jener lebendige Stein, den die Menschen für unbrauchbar erklärten, aber den Gott selbst ausgewählt hat und der in seinen Augen von unschätzbarem Wert ist. Lasst euch selbst als lebendige Stein in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist.

1. Petrus 2,9

Ihr jedoch seid das von Gott erwählte Volk. Ihr seid eine königliche Priesterschaft. Ihr seid eine heilige Nation. Ein Volk, das ihm alleine gehört und den Auftrag hat, seine großen Taten zu verkündigen.

1. Petrus 2,10

Früher wart ihr nicht Gottes Volk, jetzt seid ihr Gottes Volk. Früher wusstet ihr nichts von seinem Erbarmen. Jetzt hat er euch sein Erbarmen geschenkt.

Psalm 51,14

Gib mir einen neuen, einen willigen Geist

Kolosser 3,16

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit und lehrt und ermahnt einander.

Weitere Referenzen

  • → 2. Korinther 5 (Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden)
  • → Kolosser 1 (In Christus wurde alles erschaffen)
  • → Johannes 3,16 (So sehr hat Gott die Welt geliebt)
  • → Galater 6,10 (Gutes tun, allermeist an Glaubensgenossen)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Bereitschaft zur Korrektur durch Gottes Wort: Lass dich willig durch Gottes Wort und Geist korrigieren und lege bewusst Bosheit, Betrug, Heuchelei, Neid und Verleumdung ab. Sei offen für Ermahnung in der Gemeinde.
  • 2 Hunger nach Gottes Wort entwickeln: Komme zum Gottesdienst nicht primär wegen sozialer Kontakte, sondern aus echtem Verlangen nach Gottes Wort und seiner Gegenwart. Mache Jesus zum Zentrum deines Gemeindelebens.
  • 3 Als lebendiger Stein aktiv werden: Finde deinen Platz im Dienst der Gemeinde und stelle deine Gaben zur Verfügung. Sei nicht nur Zuschauer und Genießer, sondern ein aktiver lebendiger Stein im Haus Gottes.
  • 4 Priesterlichen Fürbittdienst ausüben: Bete regelmäßig für verfolgte Christen, für weltweite Nöte und für die Menschen in deinem Umfeld. Praktiziere stellvertretende Fürbitte als Teil deines priesterlichen Dienstes.
  • 5 Die Wohltaten Gottes verkündigen: Erzähle authentisch von dem, was Gott in deinem Leben getan hat - von der Verwandlung vom Früher zum Heute. Sei bereit, nach dem Gottesdienst und außerhalb der Gemeinde davon zu sprechen.
  • 6 Authentisch und anziehend leben: Lebe deinen Glauben authentisch, liebevoll und den anderen wertschätzend. Lass Jesus in dir und durch dich leben, sodass andere die Wohltaten Gottes an deinem Leben sehen.

Impulse aus der Woche ab 2. März

  1. Tag 1 von 7 · 2. März Gottes Eigentum mit einem Spezialauftrag

    Die Gemeinde Jesu ist keine gewöhnliche Gemeinschaft. Sie besteht aus Menschen, die Gott sich 'zu eigen gemacht hat'. Wir sind nicht durch Zufall hier, sondern durch Gottes bewusste Wahl und Liebe. Petrus schreibt: 'Ihr jedoch seid das von Gott erwählte Volk... ein Volk, das ihm alleine gehört und den Auftrag hat, seine großen Taten zu verkündigen.' Dieser Status bedeutet Würde und Verantwortung zugleich. Wir gehören nicht mehr uns selbst, sondern dem, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Diese Zugehörigkeit ist kein Privatbesitz, den wir für uns behalten - sie kommt mit einem klaren Auftrag: Die Wohltaten Gottes weiterzusagen. Das ist keine Option, sondern der Wesensbestandteil dessen, was es bedeutet, Gemeinde zu sein. Wir sind berufen, von den großen Taten Gottes zu zeugen - authentisch, gewinnend und mit unserem ganzen Leben.

    1. Petrus 2,9

    Gebet

    Danke Jesus, dass du mich zu deinem Eigentum gemacht hast. Hilf mir, deinen Auftrag in meinem Leben zu erkennen und zu erfüllen.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mir bewusst, dass ich Gottes Eigentum bin und er einen besonderen Auftrag für mein Leben hat?

  2. Tag 2 von 7 · 3. März Alte Verhaltensweisen ablegen

    Die Bekehrung zu Jesus ist nicht der Endpunkt, sondern der Anfang eines lebenslangen Wachstumsprozesses. Petrus ermahnt uns deutlich: 'Legt alle Bosheit und allen Betrug ab, alle Heuchelei, allen Neid und alle Verleumdung.' Diese Worte richten sich an Christen - an Menschen, die bereits zu Jesus gehören! Auch nach unserer Bekehrung kämpfen wir mit alten Verhaltensmustern: böse Gedanken, Heuchelei, Neid, die Versuchung zu schweigen, wenn wir zu Jesus stehen sollten. Das Alte versucht uns immer wieder einzuholen. Genau deshalb brauchen wir unser Leben lang die Korrektur durch Gottes Wort und seinen Geist. Die Gemeinde ist der Ort, wo diese heilenden Kurskorrekturen geschehen können - durch Gottes Wort, durch Seelsorge, durch gegenseitige Ermahnung in Liebe. Paulus schreibt: 'Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit und lehrt und ermahnt einander.' Wir sind Menschen in der Umgestaltung.

    1. Petrus 2,1

    Gebet

    Herr, zeige mir die dunklen Bereiche in meinem Leben und gib mir einen willigen Geist, mich von dir verändern zu lassen.

    Zum Nachdenken

    Welche alten Verhaltensweisen versuchen mich immer wieder einzuholen, und bin ich bereit, mich durch Gottes Wort korrigieren zu lassen?

  3. Tag 3 von 7 · 4. März Hungrig nach Gottes Wort

    Petrus gebraucht ein eindrückliches Bild: 'Genauso wie ein neugeborenes Kind auf Muttermilch begierig ist, sollt ihr auf Gottes Wort begierig sein, auf diese unverfälschte Milch, durch die ihr heranwachst.' Das Geheimnis der Gemeinde Jesu ist dieser Hunger und Durst nach Gottes Wort und Gegenwart. Wir kommen nicht primär wegen der netten Gemeinschaft oder der schönen Lieder zusammen - sondern weil unsere Herzen auf Gott und sein Reden ausgerichtet sind. Jesus sagt: 'Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie wieder dürsten.' Diese Art von Gemeinschaft unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Vereinen und Zusammenkünften. Andere Gemeinschaften mögen Sinnvolles tun, aber ihnen fehlt das Wesentliche: das Wort, das unsere Seele satt macht, das Ewigkeitswort. Deshalb wächst in uns das Verlangen nach mehr Gott, nach mehr Begegnungen mit ihm. Sein Wort füllt das Vakuum unserer Seele.

    1. Petrus 2,2-3

    Gebet

    Vater, entfache in mir einen neuen Hunger nach deinem Wort und deiner Gegenwart. Lass mich nicht mit Wenigem zufrieden sein.

    Zum Nachdenken

    Bin ich wirklich hungrig und durstig nach Gottes Wort, oder komme ich aus Gewohnheit zum Gottesdienst?

  4. Tag 4 von 7 · 5. März Lebendige Steine auf lebendigem Fundament

    Die Bibel gebraucht ein ungewöhnliches, aber kraftvolles Bild: Wir sind 'lebendige Steine', die auf Jesus Christus, dem Eckstein, aufgebaut werden. Petrus schreibt: 'Kommt zu ihm, er ist jener lebendige Stein... Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird.' Ohne Jesus waren wir alle geistlich tot - tote Materie wie ein Stein. Aber Gott hat uns in seiner Gnade zu lebendigen Steinen gemacht! Diese Verwandlung bedeutet Herausrufung und Berufung zugleich. Jeder Christ, ob jung oder alt, ist ein wichtiger Baustein im Haus Gottes. Das Schöne daran: Nicht wir bauen die Gemeinde - Gott selbst tut es! Unser Part ist lediglich, uns von ihm an den richtigen Platz fügen zu lassen. Das sollte ungeheuer entspannend sein, besonders für alle Mitarbeiter. Die Gemeinde ist keine Leistungs-Olympiade. Alt gewordene Beter und junge, leidenschaftliche Nachfolger - alle werden gebraucht.

    1. Petrus 2,4-5

    Gebet

    Herr Jesus, du bist der Eckstein. Füge mich als lebendigen Stein in dein Haus ein, wo immer du mich brauchst.

    Zum Nachdenken

    Habe ich meinen Platz als lebendiger Stein in Gottes Haus gefunden, oder bin ich nur Zuschauer und Genießer?

  5. Tag 5 von 7 · 6. März Eine königliche Priesterschaft

    Petrus nennt uns 'eine königliche Priesterschaft' - eine Beschreibung mit tiefem Gehalt. Im alten Bund waren Priester Fürsprecher und Vermittler zwischen Gott und dem Volk. Sie brachten die Anliegen des Volkes fürbittend vor Gott. Als königliche Priester heute haben wir dieselbe Verantwortung: fürbittend vor unserem König Jesus zu stehen. Wir kennen das höchste Gebot: 'Du sollst Gott über alles lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.' Daraus ergibt sich zwangsläufig unsere priesterliche Verantwortung, stellvertretend für Menschen zu beten, die ohne Jesus leben. Besonders unsere verfolgten Glaubensgeschwister weltweit sind darauf angewiesen, dass wir den priesterlichen Dienst versehen und für sie beten. Sie bezahlen einen hohen Preis für ihre Treue zu Jesus. Als königliche Priesterschaft können wir nicht einfach alles Weltgeschehen aus der Gemeinde raushalten. Fürbitte ist kein optionaler Extra, sondern Wesensbestandteil unserer Berufung. Gott hat sich mit dieser Welt identifiziert - sollten wir es nicht auch tun?

    1. Petrus 2,9

    Gebet

    Herr, öffne mein Herz für die Nöte anderer. Mache mich zu einem Fürbitter für die, die deine Hilfe brauchen - besonders für verfolgte Christen.

    Zum Nachdenken

    Erfülle ich meine priesterliche Verantwortung der Fürbitte für andere, oder beschränkt sich mein Gebet auf meine eigenen Anliegen?

  6. Tag 6 von 7 · 7. März Die Wohltaten Gottes verkündigen

    Unser Spezialauftrag lautet: 'Die großen Taten Gottes zu verkündigen' - oder besser: die Wohltaten Gottes weiterzusagen. Jeder Christ kennt ein Früher und ein Heute. Petrus schreibt: 'Früher wart ihr nicht Gottes Volk, jetzt seid ihr Gottes Volk. Früher wusstet ihr nichts von seinem Erbarmen, jetzt hat er euch sein Erbarmen geschenkt.' Früher gab es Finsternis, Unglaube, Sünde und Schuld in unserem Leben. Aber mit unserer Hinwendung zu Jesus wurde dieses Früher in ein Heute umgewandelt. Jesus sagt: 'Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis leben.' Diese Verwandlung kann kein Privatreichtum in unseren Herzen bleiben! Wir müssen keine biblischen Wahrheiten kompliziert erklären - sondern einfach davon reden, was Gott an uns persönlich getan hat. Authentisch, gewinnend, liebevoll. Das ist unser Zeugnis: Die Wohltaten verkündigen, die er an uns getan hat.

    1. Petrus 2,9-10

    Gebet

    Danke Jesus für die Verwandlung von meinem Früher in mein Heute. Gib mir Mut, authentisch davon zu erzählen, was du an mir getan hast.

    Zum Nachdenken

    Wem würde ich am liebsten von den Wohltaten Gottes in meinem Leben erzählen - und bin ich bereit, es tatsächlich zu tun?

  7. Tag 7 von 7 · 8. März Bereit für den Spezialauftrag

    Gladys Aylward, die China-Missionarin, sagte über ihre Berufung: 'Der Herr hat mich in seine Nachfolge berufen. Du weißt, was es bedeutet, wenn er dich ruft. Denn seine Stimme hat gebietende Kraft. Wenn er sagt: Komm, dann musst du gehen, und dann willst du gehen.' Genau das trifft auf uns alle zu. Wenn Gott uns berufen hat, sein Eigentum, seine königlichen Priester, sein heiliges Volk zu sein, dann ist das an den Auftrag gekoppelt, seine Wohltaten zu verkündigen. Dieser Spezialauftrag ist keine Einladung, die wir ablehnen können - er ist Wesensbestandteil der Gemeinde, den sie auszuführen hat. Dafür muss keiner Missionar oder Pastor werden. Es geht darum, Jesus in uns und durch uns leben zu lassen - authentisch, liebevoll, anziehend. Wir haben so viel, was kein anderer Verein dieser Welt hat: Christus selbst, und mit ihm den ganzen Reichtum des Lebens, des Friedens, der Freude und der Hoffnung. Bist du bereit für deinen Spezialauftrag?

    1. Petrus 2,9

    Gebet

    Herr, deine Stimme hat gebietende Kraft. Wenn du mich rufst, will ich gehen. Mache mich bereit für meinen Spezialauftrag, deine Wohltaten zu verkündigen.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, meinen Spezialauftrag zu leben - nicht nur im Gottesdienst, sondern außerhalb des Territoriums der Gemeinde, in meinem Alltag?