Christus Gemeinde Büchenbronn
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Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der Gärtner bittet um Gnade
Aus der Predigt „Feigenbaum Feiert Fest - 25.10.2026“ vom 25. Oktober
Der Eigentümer hat genug: 'Hau ihn ab, warum macht er das Land unnütz?' Nach sieben Jahren - der Zahl der Vollendung - ist das Urteil reif. Doch dann tritt der Gärtner dazwischen. Er bittet um eine letzte Gnadenfrist: 'Herr, lass ihn doch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe.'
Wer ist dieser Gärtner, der den Baum vor dem Abhauen bewahren will, wenn nicht Jesus selbst? Der Gärtner verspricht, die äußersten Mittel aufzubieten - umgraben, düngen, einen letzten entscheidenden Schubs geben. Vielleicht trägt der Baum doch noch Frucht.
Und siehe, der Feigenbaum feiert! Er feiert den Gnadenaufschub statt der Totenklage. Er darf weiterleben. Wenn Gott unsere Sünden nicht sofort straft, bedeutet es nicht, dass er unsere Verstocktheit billigt. Seine Geduld zeigt vielmehr seine Barmherzigkeit.
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Der Eigentümer hat genug: 'Hau ihn ab, warum macht er das Land unnütz?' Nach sieben Jahren - der Zahl der Vollendung - ist das Urteil reif. Doch dann tritt der Gärtner dazwischen. Er bittet um eine letzte Gnadenfrist: 'Herr, lass ihn doch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe.' Wer ist dieser Gärtner, der den Baum vor dem Abhauen bewahren will, wenn nicht Jesus selbst? Der Gärtner verspricht, die äußersten Mittel aufzubieten - umgraben, düngen, einen letzten entscheidenden Schubs geben. Vielleicht trägt der Baum doch noch Frucht. Und siehe, der Feigenbaum feiert! Er feiert den Gnadenaufschub statt der Totenklage. Er darf weiterleben. Wenn Gott unsere Sünden nicht sofort straft, bedeutet es nicht, dass er unsere Verstocktheit billigt. Seine Geduld zeigt vielmehr seine Barmherzigkeit.
Der Eigentümer hat genug: 'Hau ihn ab, warum macht er das Land unnütz?' Nach sieben Jahren - der Zahl der Vollendung - ist das Urteil reif. Doch dann tritt der Gärtner dazwischen. Er bittet um eine letzte Gnadenfrist: 'Herr, lass ihn doch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe.' Wer ist dieser Gärtner, der den Baum vor dem Abhauen bewahren will, wenn nicht Jesus selbst? Der Gärtner verspricht, die äußersten Mittel aufzubieten - umgraben, düngen, einen letzten entscheidenden Schubs geben. Vielleicht trägt der Baum doch noch Frucht. Und siehe, der Feigenbaum feiert! Er feiert den Gnadenaufschub statt der Totenklage. Er darf weiterleben. Wenn Gott unsere Sünden nicht sofort straft, bedeutet es nicht, dass er unsere Verstocktheit billigt. Seine Geduld zeigt vielmehr seine Barmherzigkeit.
Danke Jesus, dass er als dein Fürsprecher vor dem Vater steht. Bitte ihn, in dir zu wirken, damit du Frucht bringst.
Wo hat Jesus in deinem Leben für dich Fürbitte eingelegt und dir eine neue Chance geschenkt?
Aufnahme vom 4. Oktober 2026
Predigt "Genug – und mehr" Gott ist großzügig … und wir sollen es auch sein (Teil 1) - 04.10.2026
Sonntag, 4. Oktober 2026 Johannes 6,5-7 Kernaussage Gott ist großzügig und versorgt uns reichlich. Er möchte uns aus dem System des 'Immer-Mehr' befreien und lehren, ihm zu vertrauen statt anzuhäufen. Wenn wir bei Jesus als dem Brot des Lebens satt werden, können wir mit offenen Händen großzügig weitergeben, was wir empfangen haben.
Der Gottesdienst zum Erntedankfest behandelt das Thema Gottes Großzügigkeit und unsere Berufung, ebenfalls großzügig zu sein. Anhand der Geschichte der Speisung der 5000 in Johannes 6 und dem Manna-Wunder in der Wüste wird deutlich gemacht, dass Gott nicht knapp gibt, sondern im Überfluss versorgt. Die Predigt zeigt auf, wie wir in einer Konsumkultur des "Mehr" gefangen sind - ähnlich wie das Volk Israel das "System des Meeres" aus Ägypten in ihren Herzen trugen, auch nachdem sie physisch befreit waren.
Die zentrale Botschaft lautet: Wer immer mehr will, kann nicht großzügig sein, denn er hat selbst nie genug. Jesus selbst ist das wahre Brot des Lebens, das unsere Seele sättigt - nicht materielle Güter. Wenn wir bei Jesus satt werden und Dankbarkeit praktizieren, führt dies zu Zufriedenheit, Frieden und der Fähigkeit, mit offenen Händen zu leben. Die Predigt schließt mit drei praktischen Herausforderungen: täglich drei Dinge nennen, für die man dankbar ist; bewusst auf einen unnötigen Kauf verzichten und das Geld stattdessen spenden; vor dem Essen danken. Gott gibt im Überfluss, damit wir genug haben und überreich sind zu jedem guten Werk - der Überfluss ist zum Weitergeben da, nicht zum Festhalten. Weiterlesen
"Genug – und mehr" Gott ist großzügig … und wir sollen es auch sein (Teil 1) - 04.10.2026
Gott ist großzügig und versorgt uns reichlich. Er möchte uns aus dem System des 'Immer-Mehr' befreien und lehren, ihm zu vertrauen statt anzuhäufen. Wenn wir bei Jesus als dem Brot des Lebens satt werden, können wir mit offenen Händen großzügig weitergeben, was wir empfangen haben.
Hauptthemen (3)
1. Fünf Brote in der Hand Jesu
- • Jesus speist 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen
- • Philippus rechnet und sieht nur den Mangel
- • Ein kleiner Junge gibt großzügig sein ganzes Mittagessen
- • Jesus dankt, bevor das Wunder geschieht
- • Alle werden satt und zwölf Körbe bleiben übrig - Gott gibt im Überfluss
- • Gott gibt nicht knapp, sondern reichlich
2. Das Volk des Mehr - Das System Ägyptens
- • Das Volk Israel war in Ägypten im System des Mehr gefangen
- • Der Pharao baute ganze Vorratsstädte und wollte immer mehr
- • Die Sklavenarbeit: gleiche Leistung, aber mehr Arbeit ohne Stroh
- • Gott befreit das Volk physisch aus Ägypten, aber Ägypten ist noch im Volk
- • Das Manna-Wunder: täglich nur so viel sammeln, wie man braucht
- • Wer mehr aufhob, fand Würmer und Gestank - es geht um Vertrauen zu Gott
- • Für den Sabbat durften sie doppelt sammeln - Gott schenkt Ruhe
- • Wir leben heute in einer Zeit des Mehr: mehr Geld, mehr Besitz, nie zufrieden
- • Das Problem: Wer immer mehr will, kann nicht großzügig sein
3. Das Brot, das sich selbst gibt
- • Die Menschen suchen Jesus nur wegen des Brotes, nicht wegen ihm selbst
- • Jesus sagt: 'Ich bin das Brot des Lebens'
- • Das Manna war nur ein Vorgeschmack auf Jesus
- • Am Kreuz gibt Jesus sich selbst - größte Großzügigkeit
- • Wer bei Jesus satt wird, wird auch in der Seele satt
- • Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln
- • Dank führt zu Zufriedenheit, Zufriedenheit führt zu Frieden
- • Ein voller Becher läuft über - dann können wir weitergeben
- • Gott gibt im Überfluss, damit wir zu jedem guten Werk überreich sind
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Da nun Jesus die Augen erhob und sah, dass eine große Volksmenge zu ihm kam, sprach er zu Philippus, wo kaufen wir Brot, damit diese essen können? Das sagte er aber, um ihn auf die Probe zu stellen, denn er selbst wusste sehr wohl, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm, für 200 Denare Brot reicht nicht mal aus für sie, dass jeder von ihnen auch nur ein wenig bekommt.
Da sprach ein anderer Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus zu ihm, es ist ein Knabe hier, ein Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Ja, aber doch, was ist das schon für so viele? Jesus aber sprach, lasst die Leute sich setzen. Es war nämlich viel Gras an dem Ort, da setzten sie sich, die Männer, es waren ungefähr 5000. Und Jesus nahm jetzt die Brote, sagte Dank und teilte sie den Jüngern aus. Die Jünger aber denen, die sich gesetzt hatten, ebenso auch von den Fischen, so viel sie wollten. Und als sie gesättigt waren, sprach er zu seinen Jüngern, sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt. Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten.
Als nun die Leute das Zeichen sahen, das Jesus getan hatte, sprachen sie, das ist wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da nun Jesus erkannte, dass sie kommen würden, um ihn mit Gewalt zum König machen, zog er sich wiederum auf den Berg zurück. Er alleine.
Ihr sucht mich nicht wegen mir. Ihr sucht mich, weil ihr satt geworden seid. Und weil ihr noch mehr wollt.
Darum setzte man Sklaventreiber über sie, um sie durch Lasten zu bedrücken. Und sie bauten dem Pharao die Vorratsstädte Pitom und Ramses.
Ihr sollt dem Volk kein Stroh mehr geben, zum Ziegel streichen, wie gestern und vorgestern. Lasst sie selbst hingehen und sich Stroh zusammensuchen. Ihr sollt ihnen aber dennoch die bestimmte Zahl Ziegel auferlegen, die sie gestern und vorgestern gemacht haben und davon nichts nachlassen, denn sie sind faul. Darum schreien sie und sprechen, wir wollen hingehen und unserem Gott Opfer darbringen. Schwer soll die Arbeit auf den Leuten lasten, sodass sie damit zu schaffen haben und nicht auf trügerische Worte achten.
Da sprach der Herr zu Mose, siehe, ich will euch auch Brot vom Himmel regnen lassen, dann soll das Volk hinausgehen und täglich sammeln, was es braucht, damit ich es prüfe, ob es in meinem Gesetz wandeln wird oder nicht.
Da sprachen sie zu ihm, was tust du denn für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? Unsere Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht, Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen. Da sprach Jesus zu ihnen, wahrlich, wahrlich. Ich sage euch, nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot aus dem Himmel. Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm, Herr, gib uns alle Zeit dieses Brot. Jesus aber sprach zu ihnen, ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führt mich auf frischem Wasser. Er erquicket meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer da.
Wer Geld liebt, bekommt vom Geld nicht genug und wer Reichtum liebt, nicht vom Gewinn. Auch das ist eigentlich alles nichtig. Wo viele Güter sind, da sind auch viele, die davon zehren. Und was hat der Besitzer mehr davon als eine Augenweide? Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er nun wenig oder viel ist, aber den Reichen lässt seine Übersättigung nicht schlafen.
Alle Arbeit des Menschen ist für seinen Mund, die Seele aber wird nicht gesättigt.
Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem, alle Zeit, alle Genüge habt. Und überreich seid zu jedem guten Werk.
Weitere Referenzen
- → Johannes 6,51
Praktische Anwendung (3)
- 1 Jeden Abend drei Dinge nennen: Jeden Abend vor dem Schlafengehen drei konkrete Dinge laut vor Gott nennen, die man heute bekommen hat (z.B. Essen, ein Anruf, Dach über dem Kopf) und dafür danken.
- 2 Bewusst nicht kaufen: Eine Sache, die im Warenkorb liegt und die man eigentlich nicht braucht, nicht kaufen und stattdessen den Betrag jemandem geben, der ihn braucht.
- 3 Vor dem Essen danken: Vor jeder Mahlzeit bewusst danken wie Jesus vor den fünf Broten - auch in der Kantine, unterwegs und wenn niemand zusieht.
Impulse aus der Woche ab 5. Oktober
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Tag 1 von 7 · 5. Oktober Gott gibt im Überfluss
Die Geschichte der Speisung der 5000 zeigt uns etwas Grundlegendes über Gottes Charakter: Er gibt nicht knapp, er gibt reichlich. Als Jesus die fünf Brote und zwei Fische in die Hand nimmt, dankt er bereits – bevor irgendetwas geschieht. Dann geschieht das Wunder: Alle essen, so viel sie wollen – nicht nur so viel wie nötig, sondern nach Herzenslust. Und am Ende bleiben zwölf Körbe übrig. Denken wir an den Jungen, der sein ganzes Pausenbrot gibt. Er hatte nicht viel, aber er gab alles. Und in Jesu Händen wurde es zu mehr als genug. So ist Gott. Er nimmt das Wenige, das wir haben und ihm geben, und verwandelt es in Überfluss. Gottes Großzügigkeit ist kein Zufall – sie ist sein Wesen. Er versorgt uns nicht nur mit dem Nötigsten, sondern schenkt uns reichlich. Diese Geschichte lädt uns ein, an einen Gott zu glauben, der mehr als genug gibt.
Johannes 6,5-13
GebetDanke Gott heute für drei konkrete Dinge, bei denen er dir mehr gegeben hat, als du erwartet hast.
Zum NachdenkenWo habe ich in meinem Leben Gottes Überfluss bereits erlebt, und habe ich dafür gedankt?
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Tag 2 von 7 · 6. Oktober Das System des Mehr
Das Volk Israel lebte jahrhundertelang in der Sklaverei Ägyptens – in einem System des 'Mehr'. Der Pharao hatte Vorratsstädte bauen lassen, obwohl er schon genug hatte. Als das Volk um Freiheit bat, erhöhte er ihre Arbeitslast: gleiche Ziegelzahl, aber das Stroh mussten sie selbst beschaffen. Die Arbeit sollte so schwer sein, dass sie nicht einmal Zeit zum Nachdenken hatten. Kommt uns das bekannt vor? Nie leere To-Do-Listen, ständig neue E-Mails, der Drang nach dem neuesten Handy, obwohl das alte noch funktioniert. Wir scrollen durch soziale Medien und fühlen uns unzufriedener. Gott holte Israel physisch aus Ägypten heraus, aber das System des 'Mehr' steckte noch tief in ihren Herzen. Auch wir tragen oft dieses 'Ägypten' in uns. Wer immer mehr will, kann nicht großzügig sein, denn er hat selbst nie genug. Das ist die Falle unserer Konsumkultur.
2. Mose 1,11; 5,7-9
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo du im System des 'Mehr' gefangen bist, und um Freiheit davon.
Zum NachdenkenWo bin ich noch im System des 'Mehr' gefangen – bei Geld, Zeit, Arbeit, Anerkennung oder Besitz?
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Tag 3 von 7 · 7. Oktober Das Manna-Wunder: Eine Lektion im Vertrauen
In der Wüste gab Gott seinem Volk täglich Manna – Brot vom Himmel. Doch er stellte eine Regel auf: Sammelt nur so viel, wie ihr für heute braucht. Was passierte? Einige horteten trotzdem Vorräte für den nächsten Tag, und am Morgen war alles voller Würmer und stank. Warum taten sie das, obwohl Gott versprochen hatte, täglich zu versorgen? Weil Ägypten noch in ihnen steckte – die Gewohnheit, Vorräte anzulegen aus Angst vor Mangel. Interessanterweise befahl Gott später, am sechsten Tag die doppelte Menge für den Sabbat zu sammeln – und diesmal verdarb nichts. Es geht also nicht grundsätzlich um Vorräte, sondern um Vertrauen. Gott fragt: 'Glaubst du mir, dass ich morgen wieder gebe?' Das Manna war eine tägliche Einladung, Gott zu vertrauen statt selbst kontrollieren zu wollen. Diese Lektion gilt auch für uns heute.
2. Mose 16,4.18
GebetSage Gott konkret, wo du Schwierigkeiten hast, ihm zu vertrauen, und bitte ihn um wachsendes Vertrauen.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich meines Lebens fällt es mir schwer, Gott für morgen zu vertrauen?
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Tag 4 von 7 · 8. Oktober Wer mehr will, schläft nicht
Das Buch Prediger spricht eine unbequeme Wahrheit aus: 'Wer Geld liebt, bekommt vom Geld nicht genug.' Und weiter: 'Den Reichen lässt seine Übersättigung nicht schlafen.' Mehr macht uns nicht ruhiger, sondern unruhiger. Wer viel hat, hat viel zu verlieren und liegt nachts wach. Der entscheidende Satz lautet: 'Alle Arbeit des Menschen ist für seinen Mund, die Seele aber wird nicht gesättigt.' Egal wie voll der Warenkorb ist, die Seele wird davon nicht satt. Wahre Zufriedenheit ist nicht, alles zu haben, sondern sagen zu können: Was ich habe, ist genug. Das bedeutet nicht, echten Mangel schönzureden – aber es bedeutet zu erkennen, dass materielle Fülle keine innere Ruhe bringt. Zufriedenheit ist wertvoll, weil sie von innen kommt, aus dem Vertrauen auf Gott, nicht aus äußeren Umständen. Sie ist die Grundlage für Großzügigkeit.
Prediger 5,9-11; 6,7
GebetDanke Gott für das, was du bereits hast, und bitte um ein zufriedenes Herz.
Zum NachdenkenWas von meinem Besitz raubt mir eigentlich den Frieden, weil ich Angst habe, es zu verlieren?
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Tag 5 von 7 · 9. Oktober Jesus – das Brot des Lebens
Nach der Speisung der 5000 suchten die Menschen Jesus – aber nicht wegen ihm, sondern wegen des Brotes. Sie wollten einen König, der täglich Brot liefert. Jesus durchschaute sie: 'Ihr sucht mich, weil ihr satt geworden seid und noch mehr wollt.' Als sie ihn an das Manna erinnerten, sagte Jesus: 'Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern.' Bei der Speisung nahm Jesus Brot, dankte und gab es weiter. Beim letzten Abendmahl nahm er wieder Brot und sagte: 'Das ist mein Leib für euch.' Am See verteilte er Brot, am Kreuz gab er sich selbst. Der Vater gibt genug, gibt im Überfluss, und am Ende gibt er sich selbst in Jesus für dich. Das ist ultimative Großzügigkeit. Kein Warenkorb kann den Hunger der Seele stillen – nur Jesus, das wahre Brot des Lebens.
Johannes 6,35.51
GebetSage Jesus, dass du möchtest, dass er deine Seele satt macht, und nicht materielle Dinge.
Zum NachdenkenWann habe ich Gott zuletzt gesucht, ohne etwas von ihm zu wollen – einfach nur um seiner selbst willen?
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Tag 6 von 7 · 10. Oktober Dankbarkeit öffnet die Hände
Psalm 23 zeigt den Weg zur Großzügigkeit: Es beginnt beim Hirten – 'Der Herr ist mein Hirte'. David schaut zuerst auf den Geber, nicht auf die Gaben. Wie Jesus vor den fünf Broten: Er sieht, was da ist, und sagt Danke. Dankbarkeit führt zu Zufriedenheit: 'Mir wird nichts mangeln' – nicht 'ich habe alles', sondern 'mir fehlt nichts'. Zufriedenheit führt zu innerem Frieden. Und dann: 'Du schenkst mir voll ein' – randvoll! Was passiert mit einem randvollen Becher? Ein kleiner Stoß, und er läuft über. So ist es mit Gottes Segen. Paulus schreibt: 'Gott ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem alle Zeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.' Gott gibt im Überfluss, damit wir genug haben und weitergeben können. Der Überfluss ist zum Teilen da, nicht zum Festhalten.
Psalm 23,1.5; 2. Korinther 9,8
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo du aus deinem Überfluss konkret teilen kannst diese Woche.
Zum NachdenkenWas habe ich übrig, das jemand anderes braucht – Zeit, Geld, Fähigkeiten, ein Gespräch, eine Einladung?
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Tag 7 von 7 · 11. Oktober Mit offenen Händen leben
Wer bei Jesus satt geworden ist, kann großzügig sein – nicht aus Pflicht, sondern aus Fülle. Das System des 'Mehr' macht Hände zu, aber bei Jesus werden sie geöffnet. Drei praktische Schritte können helfen: Erstens, jeden Abend drei Dinge nennen, für die du dankbar bist. Konkret. Zweitens, einmal bewusst nicht kaufen, was du nicht brauchst, und den Betrag spenden. Drittens, vor dem Essen danken – wie Jesus vor den fünf Broten. Gott lässt dich nicht im Stich. Wenn du mit offenen Händen lebst, versorgt er dich. Das ist Manna-Prinzip: Vertrauen für heute und morgen. Wie bei den zwölf Körben – mehr als genug. Jesus gab das Brot an die Jünger, und sie gaben es weiter. So funktioniert Gottes Ökonomie: Empfangen und weitergeben. Gott ist großzügig – er hat sich selbst gegeben. Und wir dürfen es ihm nachtun, aus der Fülle leben, die er schenkt.
Johannes 6,11-13
GebetBitte Gott um Mut, einen konkreten Schritt der Großzügigkeit zu wagen, der dich herausfordert.
Zum NachdenkenWelchen konkreten Schritt über meine Wohlfühlgrenze hinaus kann ich diese Woche im Bereich Großzügigkeit tun?