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BGSG LIVE

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Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Christus wird verkündigt

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

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Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

Philipper 1,18
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, mehr nach seiner Verherrlichung als nach deinem eigenen Ansehen zu streben.

Zum Nachdenken

Wie reagiere ich, wenn andere mich schlecht behandeln, aber dabei Gottes Werk vorangeht?

Aufnahme vom 25. Februar 2026

Predigt

KARFREITAG-GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum

Mittwoch, 25. Februar 2026
Johannes 17,1
Kernaussage

Jesus Christus hat sein Erlösungswerk am Kreuz vollbracht, indem er allen Widerspruch, alle Sünde und Bürde für uns ertrug. Unser geistliches Durchhaltevermögen kommt nicht aus eigener Kraft, sondern dadurch, dass wir auf Jesus schauen - den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Nur durch den Blick auf sein vollbrachtes Werk finden wir Motivation und Kraft, um im Glaubenskampf auszuharren.

Der Karfreitag-Gottesdienst konzentriert sich auf das Leiden und Sterben Jesu Christi als Zentrum des christlichen Glaubens. Durch Anbetungslieder, Abendmahlsfeier und biblische Lehre wird die Bedeutung von Jesu Opfer am Kreuz hervorgehoben. Der Gottesdienst betont, dass Jesus bewusst den Weg zum Kreuz ging, um Gottes Plan zu erfüllen und die Erlösung der Menschheit zu vollbringen. Die Predigt aus Hebräer 12,1-3 ermutigt die Gläubigen, in ihrem geistlichen Kampf auszuharren, indem sie auf Jesus schauen – den Anfänger und Vollender des Glaubens. Jesus wird als Vorbild dargestellt, der trotz enormer Bürden und Widersprüchen von Sündern seinem Auftrag treu blieb. Sein Leiden – von der Versuchung über den Verrat durch Judas, die falschen Anklagen, die Verspottung bis zur Kreuzigung – zeigt seine vollkommene Hingabe. Die zentrale Botschaft lautet: Christen müssen nicht aus eigener Kraft durchhalten, sondern dürfen auf Jesus blicken, der das Erlösungswerk bereits vollbracht hat und sie ans Ziel bringen wird.
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Der Karfreitag-Gottesdienst konzentriert sich auf das Leiden und Sterben Jesu Christi als Zentrum des christlichen Glaubens. Durch Anbetungslieder, Abendmahlsfeier und biblische Lehre wird die Bedeutung von Jesu Opfer am Kreuz hervorgehoben. Der Gottesdienst betont, dass Jesus bewusst den Weg zum Kreuz ging, um Gottes Plan zu erfüllen und die Erlösung der Menschheit zu vollbringen. Die Predigt aus Hebräer 12,1-3 ermutigt die Gläubigen, in ihrem geistlichen Kampf auszuharren, indem sie auf Jesus schauen – den Anfänger und Vollender des Glaubens. Jesus wird als Vorbild dargestellt, der trotz enormer Bürden und Widersprüchen von Sündern seinem Auftrag treu blieb. Sein Leiden – von der Versuchung über den Verrat durch Judas, die falschen Anklagen, die Verspottung bis zur Kreuzigung – zeigt seine vollkommene Hingabe. Die zentrale Botschaft lautet: Christen müssen nicht aus eigener Kraft durchhalten, sondern dürfen auf Jesus blicken, der das Erlösungswerk bereits vollbracht hat und sie ans Ziel bringen wird.

Hauptthemen (6)

1. Der geistliche Wettkampf der Christen

  • • Christen stehen in einem geistlichen Kampf und Wettlauf
  • • Es geht um Ausdauer und Durchhaltevermögen bis zum Ende
  • • Der Kampf richtet sich gegen Bürden und die leicht umstrickende Sünde
  • • Das christliche Leben ist ein Marathon, kein Sprint
  • • Viele beginnen begeistert, aber das Durchhalten ist die eigentliche Herausforderung

2. Das Werkzeug zum Durchhalten: Auf Jesus schauen

  • • Der Sieg liegt nicht im eigenen Tun, sondern im richtigen Schauen
  • • Geistliche Kämpfe werden im Kopf gekämpft - es geht um unser Denken und unsere Perspektive
  • • Wir sollen auf Jesus hinschauen, den Anfänger und Vollender des Glaubens
  • • Durch das Anschauen der Glaubensvorbilder gewinnen wir die richtige Perspektive
  • • Das Betrachten Christi verwandelt uns von Herrlichkeit zu Herrlichkeit

3. Jesus als Anfänger und Vollender

  • • Jesus vollendet, was er in uns angefangen hat
  • • Unsere Motivation kommt aus der Gewissheit: Er wird uns vollenden
  • • Wir erreichen das Ziel nicht durch eigene Kraft, sondern weil er uns durchträgt
  • • Jesus hatte das Ziel vor Augen: die Freude, zur Rechten Gottes zu sitzen
  • • Wir werden mit Christus verherrlicht werden und ein Erbteil empfangen

4. Der Widerspruch, den Jesus erduldete

  • • Jesus erduldete größten Widerspruch von Sündern gegen sich
  • • Er schwieg wie ein Lamm und verteidigte sich nicht
  • • Jesus wurde vom Satan in der Wüste versucht, eine Abkürzung ohne Kreuz zu nehmen
  • • Judas, einer seiner engsten Jünger, verriet ihn für Geld
  • • Alle Jünger verließen ihn, obwohl sie Treue versprochen hatten
  • • Petrus verleugnete ihn dreimal im Angesicht Jesu
  • • Jesus wurde in einem Scheinprozess unter falschen Zeugen verurteilt
  • • Er wurde für das Aussprechen der Wahrheit (dass er der Christus ist) zum Tod verurteilt
  • • Soldaten verspotteten und verhöhnten ihn mit Purpurgewand, Dornenkrone und Schilfrohr
  • • Er wurde gekreuzigt, um als verflucht zu gelten
  • • Jesus hätte sich retten können, tat es aber nicht, um uns zu retten
  • • In allem blieb er ohne Sünde, obwohl er in jeder Weise versucht wurde

5. Jesu Motivation im Leiden

  • • Jesus achtete die Schande nicht wegen der vor ihm liegenden Freude
  • • Sein Ziel war es, zur Rechten des Thrones Gottes zu sitzen
  • • Er wusste, dass er das Ziel erreichen würde
  • • Jesus tat den Willen des Vaters und vollbrachte das ihm aufgetragene Werk
  • • Er ging bewusst den Weg der Eskalation, um den Erlösungsplan zu erfüllen
  • • Jesus schwieg, um nicht zu sündigen und als makelloses Lamm zu sterben

6. Die Bedeutung von Karfreitag

  • • Karfreitag scheint eine Niederlage zu sein, ist aber Gottes Plan und Sieg
  • • Jesus wurde grausam hingerichtet, aber genau das war Gottes Ratschluss
  • • Sein Tod diente zur Verherrlichung Gottes
  • • Jesus sagte: 'Es ist vollbracht' - das Werk ist vollendet
  • • Er nahm unsere Sünde und Schuld auf sich
  • • Der Vorhang im Tempel zerriss - der Weg zu Gott ist frei

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 17,1

Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach, Vater, die Stunde ist gekommen, verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht

Johannes 17,4

Ich habe dich verherrlicht auf der Erde, das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte

Hebräer 12,1-3

Deshalb lasst nun auch uns, da wir so eine große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen, der vor uns liegenden Wettlauf. Indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zu Rechten des Thrones Gottes, denn betrachte den, der so großen Widerspruch von Sünden gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen nicht ermattet

1. Korinther 11,23-26

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm und als er gedankt hatte, es brach und sprach, dies ist mein Leib, der für euch ist, dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt

Johannes 19

[Vollständige Passionsgeschichte wurde gelesen - Gefangennahme, Verhör, Kreuzigung, Tod und Grablegung Jesu]

Johannes 14,30-31

Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt und in mir hat er gar nichts. Aber damit die Welt erkennt, dass ich den Vater liebe und so tue, wie mir der Vater geboten hat, steht auf, lasst uns von hier fortgehen

Markus 12,12

Und sie suchten ihn zu ergreifen und fürchteten die Volksmenge. Sie erkannten, dass er das Gleichnis auf sie hingesprochen hatte

Markus 14,10-11

Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging zu den Hohepriestern hin, um ihn zu überliefern. Sie aber freuten sich, als sie es hörten, und versprachen ihm Geld zu geben. Und er suchte, wie er ihn zur gelegenen Zeit überliefern konnte

Markus 14,61-64

Er aber schwieg und antwortete nichts. Wieder fragte ihn der Hohe Priester und spricht zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten? Jesus aber sprach: Ich bin es. Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels. Der Hohe Priester aber zerriss seine Kleider und spricht: Was brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt die Lästerung gehört. Was meint ihr? Sie verurteilten ihn alle, dass er des Todes schuldig sei

Weitere Referenzen

  • → Hebräer 11
  • → 2. Timotheus 2
  • → Psalm 104,2
  • → Psalm 8,6
  • → Psalm 2,9
  • → Lukas 19
  • → Markus 1
  • → Markus 2-11
  • → Markus 14
  • → Matthäus-Evangelium (Passionsgeschichte)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Sich des geistlichen Kampfes bewusst werden: Erkenne, dass du als Christ in einem geistlichen Wettkampf stehst. Dieses Bewusstsein verändert deine Haltung, dein Leben und dein Verhalten. Du brauchst eine klare Ausrichtung und die richtigen Werkzeuge für diesen Kampf.
  • 2 Auf Jesus schauen statt auf die Umstände: Der Sieg über Bedrängnisse und Sünde liegt nicht in dem, was du tust, sondern in dem, was du anschaust. Richte deinen Blick bewusst auf Jesus Christus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, besonders in schwierigen Zeiten.
  • 3 Das Ziel vor Augen behalten: Lebe mit dem klaren Ziel, bei Jesus zu sein, seine Herrlichkeit zu schauen und mit ihm zu herrschen. Wenn dieses ewige Ziel deine Perspektive bestimmt, verlieren die Leiden und Herausforderungen dieser Welt an Gewicht.
  • 4 Jesu Leiden betrachten: Studiere bewusst, wie Jesus mit Widerspruch, Ungerechtigkeit und Leiden umging. Wenn du meinst, eine Last nicht tragen zu können oder mit Sünde nicht fertig zu werden, schaue auf das, was Jesus für dich erduldet hat.
  • 5 Auf Gottes vollbrachtes Werk vertrauen: Erinnere dich täglich daran: Du musst es nicht schaffen - Jesus hat es vollbracht. Er wird dich ans Ziel bringen. Deine Sicherheit liegt nicht in deiner Kraft, sondern in seiner bewahrenden Gnade.
  • 6 Den Weg der Demut und Selbstverleugnung gehen: Folge Jesu Beispiel: Verteidige dich nicht ständig selbst, rechtfertige dich nicht permanent, kämpfe nicht für dein vermeintliches Recht in dieser Welt. Der Weg des Sieges führt durch Demut und das Festhalten am ewigen Ziel.

Impulse aus der Woche ab 26. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 26. Februar Jesus - der Anfänger und Vollender unseres Glaubens

    Der Karfreitag erinnert uns daran, dass Jesus bewusst den Weg zum Kreuz ging, um Gottes Plan zu erfüllen. Das war keine Niederlage, sondern die Vollendung seines Werkes. Jesus betete kurz vor seiner Gefangennahme: 'Die Stunde ist gekommen, verherrliche du deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.' Was am Kreuz geschah, diente zur Verherrlichung Gottes. Wenn wir in unserem Glaubensleben kämpfen, mit Bürden und Versuchungen ringen, dann sollen wir nicht auf unsere eigene Kraft schauen. Die Schrift sagt uns: Schau auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Er hat begonnen, dich zu erretten, und er wird dich auch vollenden. Das ist unsere Motivation zum Durchhalten - nicht unsere Fähigkeit, sondern seine Treue. Er wird uns ans Ziel bringen.

    Hebräer 12,1-3

    Gebet

    Danke Jesus, dass du nicht nur mein Erlöser bist, sondern auch derjenige, der sein Werk in mir vollenden wird. Hilf mir, heute auf dich zu schauen.

    Zum Nachdenken

    Verlasse ich mich in meinem geistlichen Kampf auf meine eigene Kraft oder schaue ich auf Jesus, der mich vollenden wird?

  2. Tag 2 von 7 · 27. Februar Der Kampf gegen Bürde und Sünde

    Als Christen stehen wir in einem geistlichen Wettkampf. Die Schrift ermutigt uns, 'jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde abzulegen und mit Ausdauer zu laufen'. Unser Kampf richtet sich gegen zweierlei: die Schwere und Lasten des Lebens, die uns müde machen, und die Sünde, die uns immer wieder einfängt und beherrschen will. Viele von uns spüren diesen Kampf täglich. Aber es ist ein Unterschied, ob wir den Kampf nur spüren oder ob wir uns bewusst sind, dass wir in einem Wettkampf stehen. Diese Erkenntnis verändert unsere Haltung. Wir laufen keinen Sprint, sondern einen Marathon. Es geht nicht um kurze Begeisterung, sondern um Ausdauer. Der Sieg liegt nicht in unseren eigenen Methoden und Strategien, sondern darin, worauf wir schauen.

    Hebräer 12,1

    Gebet

    Herr, öffne meine Augen für den geistlichen Kampf, in dem ich stehe. Gib mir Ausdauer und die richtige Perspektive für diesen Marathon.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mir bewusst, dass ich in einem geistlichen Wettkampf stehe, der Ausdauer und die richtige Perspektive erfordert?

  3. Tag 3 von 7 · 28. Februar Es ist vollbracht - Jesu vollendetes Werk

    Als Jesus am Kreuz hing, sprach er die entscheidenden Worte: 'Es ist vollbracht.' Dieses Werk, das Jesus vollbrachte, ging nicht schief. Es lief nicht aus dem Ruder. Jesus erfüllte den Willen des Vaters bis zum Schluss. Die Gefangennahme, der Schauprozess, die grausame Hinrichtung - all das diente dazu, dass Gott verherrlicht wurde. Jesus hatte vor seiner Gefangennahme gebetet: 'Ich habe dich verherrlicht auf der Erde, das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast.' Immer wieder lesen wir in der Passionsgeschichte: 'damit die Schrift erfüllt wurde'. Gott hatte diesen Plan hunderte Jahre zuvor angekündigt, und er wurde genau so erfüllt. Das Kreuz war kein Unfall, sondern Gottes Erlösungsplan für dich und mich.

    Johannes 19,30

    Gebet

    Danke, Herr Jesus, dass du am Kreuz ausgerufen hast: 'Es ist vollbracht.' Hilf mir, in dieser vollendeten Erlösung zu ruhen.

    Zum Nachdenken

    Vertraue ich darauf, dass Jesus das Erlösungswerk vollständig vollbracht hat, oder verlasse ich mich auf meine eigenen Werke?

  4. Tag 4 von 7 · 1. März Die Bürde, die Jesus trug

    Wenn wir unter der Last unserer Bürden zusammenbrechen wollen, wenn wir denken, wir können nicht mehr, dann lädt uns die Schrift ein: Schau dir Jesus an. Was für eine Bürde wurde ihm auferlegt? Er trug nicht nur die Sünde der ganzen Welt, sondern auch jeden Schmerz, jede Anklage, jede Ablehnung. Jesus wurde versucht, verraten durch Judas, zu Unrecht angeklagt, verspottet, geschlagen, mit einer Dornenkrone gekrönt. Er wurde gegeißelt und schließlich gekreuzigt. Die Last, die er trug, war unvorstellbar - deine und meine Schuld, der Zorn Gottes gegen die Sünde. Und doch hielt er durch bis zum Ende. Wenn du also meinst, deine Last sei zu schwer, schau auf Jesus. Er versteht dein Leiden und er hat die schwerste Last getragen, damit du ewiges Leben haben kannst.

    Jesaja 53,4-5

    Gebet

    Herr Jesus, danke, dass du die Last meiner Sünde und Schuld getragen hast. Hilf mir, meine Bürden im Licht deines Opfers zu sehen.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert sich meine Perspektive auf meine eigenen Lasten, wenn ich die Bürde betrachte, die Jesus für mich getragen hat?

  5. Tag 5 von 7 · 2. März Der Kampf beginnt im Kopf

    Unsere geistlichen Kämpfe werden im Kopf gekämpft. Unsere Niederlagen geschehen im Kopf. Es ist ein Kampf um die Gedanken. Die Umstände mögen gleich bleiben, aber wenn sich unser Denkenändert, verändert sich alles in unserem Leben. Der Sieg über Bedrängnis und Sünde liegt nicht primär in dem, was wir tun, sondern in dem, was wir anschauen und glauben. Die Schrift gibt uns den Schlüssel: 'Indem wir hinschauen auf Jesus.' Nicht indem wir härter kämpfen oder mehr Strategien entwickeln, sondern indem wir unseren Blick auf Christus richten. Wenn wir die Herrlichkeit seines Sohnes betrachten, werden wir von Herrlichkeit zu Herrlichkeit verwandelt. Das ist die Kraft der richtigen Perspektive. Was wir anschauen, formt uns. Wen wir betrachten, dem werden wir ähnlicher.

    2. Korinther 10,5

    Gebet

    Herr, hilf mir, meine Gedanken gefangen zu nehmen und meinen Blick auf dich zu richten, besonders wenn ich angefochten bin.

    Zum Nachdenken

    Worauf richte ich meinen Blick in Zeiten der Versuchung und Bedrängnis - auf meine Umstände oder auf Jesus?

  6. Tag 6 von 7 · 3. März Jesus erduldete den Widerspruch der Sünder

    Die Schrift sagt uns: 'Betrachte den, der so großen Widerspruch von Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen nicht ermattet.' Jesus erduldete enormen Widerspruch. Menschen wie du und ich, die das Evangelium nicht wahrhaben wollten, die diese gute Botschaft nicht haben wollten, richteten ihn hin. Der gerechte Sohn Gottes wurde in einem Schauprozess verurteilt, als könnten Menschen den Sohn Gottes richten. Pilatus fand keine Schuld an ihm, und doch wurde Jesus gekreuzigt. Warum? Damit wir nicht müde werden in unserem Glaubensleben. Wenn wir auf Jesus schauen und sehen, was er erduldet hat, bekommen wir Kraft durchzuhalten. Seine Treue trotz allen Widerspruchs motiviert uns, nicht aufzugeben, wenn wir auf Ablehnung oder Schwierigkeiten stoßen.

    Hebräer 12,3

    Gebet

    Danke, Jesus, dass du den Widerspruch der Sünder erduldet hast. Gib mir Kraft, nicht müde zu werden, wenn ich auf Ablehnung stoße.

    Zum Nachdenken

    Wie kann mich die Betrachtung dessen, was Jesus erduldet hat, ermutigen, wenn ich mit Widerstand konfrontiert werde?

  7. Tag 7 von 7 · 4. März Die Freude, die vor ihm lag

    Jesus erduldete das Kreuz 'um der vor ihm liegenden Freude willen'. Er achtete die Schande nicht, weil er ein Ziel vor Augen hatte. Er sah über das Leiden hinaus auf die Herrlichkeit, die folgen würde. Er sah dich und mich - erlöst, gerechtfertigt, mit ihm vereint für alle Ewigkeit. Diese Perspektive gab Jesus die Kraft durchzuhalten. Und diese Perspektive soll auch uns tragen. Wir laufen nicht ziellos. Wir kämpfen nicht vergeblich. Es gibt eine Herrlichkeit, die uns erwartet. Jesus sitzt jetzt zur Rechten des Thrones Gottes, und eines Tages werden wir bei ihm sein. Das ist die Motivation, die uns hilft auszuharren. Wir schauen nicht auf das momentane Leiden, sondern auf die kommende Herrlichkeit. Und wir wissen: Der, der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis zum Tag Jesu Christi.

    Hebräer 12,2

    Gebet

    Herr Jesus, danke für die Freude, die vor mir liegt. Hilf mir, auf das Ziel zu schauen und treu auszuharren bis zum Ende.

    Zum Nachdenken

    Hilft mir die Hoffnung auf die zukünftige Herrlichkeit mit Christus, gegenwärtige Schwierigkeiten durchzustehen?