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BGSG LIVE

Weichselstr. 12, 73529 Schwäbisch Gmünd

Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Christus wird verkündigt

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

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Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

Philipper 1,18
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, mehr nach seiner Verherrlichung als nach deinem eigenen Ansehen zu streben.

Zum Nachdenken

Wie reagiere ich, wenn andere mich schlecht behandeln, aber dabei Gottes Werk vorangeht?

Aufnahme vom 22. Februar 2026

Predigt

GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum

Sonntag, 22. Februar 2026
1. Petrus 3,15-16
Kernaussage

Geistliches Wachstum geschieht durch Erkenntnis Gottes und führt zu wahrer Liebe. Die Gemeinde existiert nicht für uns selbst, sondern zur Verherrlichung Gottes. Wir müssen bereit sein, Rechenschaft über unsere Hoffnung zu geben und alles im Licht von Gottes Wort zu prüfen, damit die Hauptsache - Gottes Herrlichkeit - die Hauptsache bleibt.

Dieser Gottesdienst der BGSG-Gemeinde behandelt zentrale Aspekte geistlichen Wachstums auf Grundlage von Philipper 1,9-11. Nach Lobpreis, Kindersegnung und Dankgebeten predigt der Prediger über die Notwendigkeit von Erkenntnis für das geistliche Leben. Er betont, dass wahre Liebe zu Gott und untereinander nur durch wachsende Erkenntnis und Einsicht zunehmen kann. Die Hauptbotschaft lautet: Christen brauchen biblische Erkenntnis, um prüfen zu können, was Gott wohlgefällig ist, und um die Hauptsache – Gottes Verherrlichung – im Mittelpunkt zu behalten. Der Prediger warnt davor, Nebensachen zu Hauptsachen zu erheben und erklärt, dass die Gemeinde primär dazu existiert, Gott zu verherrlichen, nicht Menschen zufriedenzustellen. Er ermutigt die Gemeinde, sich im Licht Christi prüfen zu lassen, Erkenntnis nicht zu fürchten, und betont, dass geistliches Wachstum Erkenntnis, Einsicht und die Bereitschaft zur Prüfung erfordert. Der Gottesdienst endet mit praktischen Ankündigungen zu kommenden Gemeindeveranstaltungen, darunter Männerfreizeit, Kreuzigseminar, Abendmahl, Gemeindeausflug und Taufe.
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Dieser Gottesdienst der BGSG-Gemeinde behandelt zentrale Aspekte geistlichen Wachstums auf Grundlage von Philipper 1,9-11. Nach Lobpreis, Kindersegnung und Dankgebeten predigt der Prediger über die Notwendigkeit von Erkenntnis für das geistliche Leben. Er betont, dass wahre Liebe zu Gott und untereinander nur durch wachsende Erkenntnis und Einsicht zunehmen kann. Die Hauptbotschaft lautet: Christen brauchen biblische Erkenntnis, um prüfen zu können, was Gott wohlgefällig ist, und um die Hauptsache – Gottes Verherrlichung – im Mittelpunkt zu behalten. Der Prediger warnt davor, Nebensachen zu Hauptsachen zu erheben und erklärt, dass die Gemeinde primär dazu existiert, Gott zu verherrlichen, nicht Menschen zufriedenzustellen. Er ermutigt die Gemeinde, sich im Licht Christi prüfen zu lassen, Erkenntnis nicht zu fürchten, und betont, dass geistliches Wachstum Erkenntnis, Einsicht und die Bereitschaft zur Prüfung erfordert. Der Gottesdienst endet mit praktischen Ankündigungen zu kommenden Gemeindeveranstaltungen, darunter Männerfreizeit, Kreuzigseminar, Abendmahl, Gemeindeausflug und Taufe.

Hauptthemen (5)

1. Bereitschaft zur Rechenschaft über die Hoffnung

  • • Christen müssen jederzeit bereit sein, über ihre Hoffnung Rechenschaft zu geben (1. Petrus 3,15-16)
  • • Die Hoffnung in Christus soll in allen Lebenslagen sichtbar sein
  • • Persönliches Zeugnis: Erfahrungen aus dem Schulalltag zeigen die Wichtigkeit, direkt und mutig vom Glauben zu sprechen

2. Liebe wächst durch Erkenntnis

  • • Liebe zu Gott und zueinander wächst nur durch Erkenntnis und Einsicht
  • • Es ist keine bloße Harmonie oder Aktivität, sondern Erkenntnis Gottes, die Liebe wachsen lässt
  • • Erkenntnis ist keine Feindschaft zur Liebe - beide gehören zusammen
  • • Das Volk Gottes kommt um durch Mangel an Erkenntnis, nicht durch Mangel an Liebe
  • • Erkenntnis muss mit aller Einsicht angenommen werden - vollständiger Gehorsam gegenüber dem, was Gott offenbart

3. Die Notwendigkeit geistlicher Prüfung

  • • Wir müssen prüfen können, worauf es wirklich ankommt
  • • Prüfung bedeutet zu beurteilen, ob etwas Gott wohlgefällig, gut und vollkommen ist
  • • Die Schrift fordert auf: Prüft alles, das Gute behaltet, vom Bösen haltet euch fern
  • • Wie ein Gefäß gegen das Licht gehalten wird, so müssen wir uns dem Licht Christi stellen
  • • Selbstprüfung ist besser als von Gott geprüft zu werden - monatlich beim Abendmahl

4. Die Hauptsache muss die Hauptsache bleiben

  • • Die Gemeinde existiert zur Verherrlichung Gottes, nicht für menschliches Wohlbefinden
  • • Im Himmel wird nur Gott verherrlicht, und die Gemeinde ist der Ort auf Erden, wo dies geschehen soll
  • • Viele Nebensachen werden zu Hauptsachen erhoben, wenn die wahre Hauptsache aus den Augen verloren wird
  • • Der Maßstab für alle Entscheidungen sollte sein: Verherrlicht es Gott?

5. Sinneserneuerung durch Gottes Wort

  • • Wir können unser Denken nicht selbst ändern, aber es von Gott ändern lassen
  • • Verwandlung geschieht durch die Erneuerung des Sinnes (Römer 12,1-2)
  • • Nur durch verändertes Denken können wir prüfen, was Gottes Wille ist
  • • Wir müssen unter das Wort Gottes, damit unser Denken verändert wird

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Petrus 3,15-16

Seid jederzeit bereit, zu Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert, über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht.

Psalm 112,1-10

Lobt den Herrn, glückselig der Mann, der den Herrn fürchtet, der großes Gefallen hat an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig sein im Land. Es wird gesegnet werden, das Geschlecht der Aufrichtigen. Vermögen und Reichtum wird in seinem Haus sein und seine Gerechtigkeit besteht ewig. Den Aufrichtigen geht Licht auf in der Finsternis. Er ist gnädig und barmherzig und gerecht. Wohl dem Mann der gnädig ist und leiht. Seine Gerechtigkeit besteht ewig. Sein Horn wird erhöht werden in Ehre. Der Gottlose wird es sehen und sich ärgern. Mit seinen Zähnen wird er knirschen und vergehen. Das Begehren der Gottlosen wird untergehen.

Markus 10,14-16

Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Wer sich das Reich Gottes nicht wie ein Kind schenken lässt, der wird ganz sicher nicht hineinkommen. Dann nahm er die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

Philipper 1,9-11

Und um dies bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in der Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt. Damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi. Erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.

1. Johannes 4,1-3

Geliebte glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind. Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen. Hierin erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus im Fleisch gekommen bekennt, ist aus Gott. Und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott. Und dies ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er komme. Und jetzt ist er schon in der Welt.

1. Thessalonicher 5,21

Prüft aber alles. Das Gute haltet fest. Von aller Art des Bösen haltet euch fern.

Römer 12,1-2

Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes eure Leiber darzustellen, als ein lebendiges, heiliges, gottwohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: Das Gute, Wohlgefällige, Vollkommene.

Epheser 5,5-14

Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger, das ist ein Götzendiener, ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten, denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Seid also nicht ihre Mitteilhaber, denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Denn die Frucht des Lichts besteht aus lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit, indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist. Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß. Denn was heimlich unter ihnen geschieht, ist selbst zu sagen schändlich. Alles aber, was bloßgestellt wird, das wird durchs Licht offenbar. Deshalb heißt es, wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir aufleuchten.

Weitere Referenzen

  • → Philipper 1,3-8
  • → Matthäus 24
  • → 1. Korinther 8,2
  • → 1. Korinther 11
  • → Hosea (Mangel an Erkenntnis)
  • → Bergpredigt (Matthäus 5-7)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Bereite dich vor, Rechenschaft über deine Hoffnung zu geben: Sei jederzeit bereit, anderen Menschen zu erklären, warum du als Christ lebst und hoffst. Warte nicht auf den perfekten Moment, sondern antworte direkt und mutig, wenn Menschen nach deinem Glauben fragen.
  • 2 Suche aktiv Erkenntnis Gottes durch sein Wort: Wachse kontinuierlich in der Erkenntnis Gottes durch das Studium der Heiligen Schrift. Ohne Erkenntnis kann die Liebe zu Gott und zu anderen nicht wachsen. Nimm dir bewusst Zeit für das Wort Gottes.
  • 3 Prüfe alles im Licht von Gottes Wort: Halte alle Lehren, Praktiken und Entscheidungen gegen das Licht der Schrift. Frage dich bei allem: Verherrlicht es Gott? Ist es gut, wohlgefällig und vollkommen nach Gottes Maßstab? Behalte das Gute, halte dich vom Bösen fern.
  • 4 Lass dein Denken durch Gottes Wort erneuern: Stelle dich bewusst unter Gottes Wort und bitte ihn, dein Denken zu verändern. Nicht du änderst dein Denken, sondern Gott tut es durch sein Wort. Dies befähigt dich, seinen Willen zu erkennen und zu tun.
  • 5 Prüfe dich selbst regelmäßig: Nutze besonders die monatliche Abendmahlsfeier zur Selbstprüfung. Frage dich: Lebe ich zur Verherrlichung Gottes? Ist die Hauptsache noch die Hauptsache in meinem Leben? Stelle dich in das Licht Christi ohne Furcht.
  • 6 Entscheide nach Gottes Wohlgefallen, nicht nach eigenem oder fremdem Gefallen: Mache es zu deinem Maßstab bei Entscheidungen zu fragen: Gefällt es Gott? Nicht: Gefällt es mir oder anderen Menschen? Dies erfordert Erkenntnis und Liebe zu Gott.

Impulse aus der Woche ab 23. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 23. Februar Liebe wächst durch Erkenntnis

    Der Apostel Paulus betet für die Gemeinde in Philippi: 'Und um dies bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in der Erkenntnis und aller Einsicht.' Diese Worte zeigen uns eine grundlegende Wahrheit: Wahre, göttliche Liebe – die Agape-Liebe – wächst nicht durch schöne Gefühle oder Programme, sondern durch Erkenntnis Gottes. Viele denken, Liebe und Erkenntnis stünden im Gegensatz zueinander. Doch die Schrift lehrt uns das Gegenteil. Je mehr wir Gott erkennen, wer er ist, was er getan hat, wie sehr er uns liebt, desto mehr wird unsere Liebe zu ihm und zueinander wachsen. Ohne Erkenntnis bleibt unsere Liebe oberflächlich und menschlich. Mit wachsender Erkenntnis wird sie wellenartig, überreich an unsere Herzen gespült. Geistliches Wachstum beginnt mit dem Verstehen von Gottes Wesen und seinem Wort.

    Philipper 1,9-11

    Gebet

    Bitte Gott, deine Liebe zu ihm durch wachsende Erkenntnis seines Wesens zu vertiefen. Danke ihm, dass er sich durch sein Wort offenbart.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Glaubens mangelt es mir an Erkenntnis, und wie hindert das meine Liebe zu Gott und zu anderen?

  2. Tag 2 von 7 · 24. Februar Erkenntnis braucht Einsicht

    Paulus betet nicht nur um Erkenntnis, sondern um Erkenntnis 'in aller Einsicht'. Was bedeutet das? Erkenntnis allein – bloßes Wissen über Gott – reicht nicht aus. Wir brauchen Einsicht: die Bereitschaft, das Erkannte anzunehmen, es zu akzeptieren und danach zu leben. Der Herr überfordert uns nicht. Er zeigt uns Schritt für Schritt mehr von seiner Wahrheit. Aber er erwartet, dass wir in dem, was er uns bereits gezeigt hat, gehorsam sind. Einsicht bedeutet, unter der Erkenntnis zu stehen und zu sagen: 'Gott, du hast recht. Das ist dein Wort, und ich stelle mich darunter.' In dem Maße, wie wir Gottes Wahrheit nicht nur verstehen, sondern auch annehmen und leben, wird unsere Liebe wachsen. Einsicht verwandelt totes Wissen in lebendigen Glauben. Das ist der Boden, auf dem geistliches Wachstum gedeiht.

    Philipper 1,9

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo du Einsicht brauchst, und gib ihm die Bereiche, in denen du noch Widerstand leistest.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gottes Wahrheit zwar kenne, aber noch nicht völlig angenommen und danach gelebt habe?

  3. Tag 3 von 7 · 25. Februar Die Notwendigkeit der Prüfung

    Warum ist Erkenntnis so wichtig? Paulus sagt: 'damit ihr prüft, worauf es ankommt.' Ohne Erkenntnis können wir nicht unterscheiden, was wirklich wichtig ist. Wir können nicht prüfen, ob wir noch bei der Hauptsache sind oder ob Nebensachen zu Hauptsachen erhoben wurden. In der christlichen Landschaft gibt es unzählige Meinungen, Positionen und Praktiken. Warum? Oft, weil die Hauptsache aus den Augen verloren wurde. Wenn wir nicht wissen, was Gott wirklich wichtig ist, werden wir uns um Nebensächliches drehen und streiten. Erkenntnis befähigt uns, wie ein geistlicher TÜV-Prüfer zu werden. Wir müssen mündig werden, nicht unmündig bleiben. Wir brauchen die Fähigkeit zu unterscheiden: Ist das, was wir tun, was die Gemeinde tut, noch gottgefällig? Verherrlicht es ihn? Prüfung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit für geistliche Reife.

    Philipper 1,10

    Gebet

    Bitte Gott um ein prüfendes Herz und die Weisheit, zwischen Haupt- und Nebensachen zu unterscheiden.

    Zum Nachdenken

    Prüfe ich regelmäßig, ob mein Leben und meine Prioritäten noch mit Gottes Willen übereinstimmen, oder lebe ich einfach nach Gewohnheit?

  4. Tag 4 von 7 · 26. Februar Die Hauptsache bleibt die Hauptsache

    Was ist die Hauptsache? Paulus macht es klar: 'erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.' Die Hauptsache ist Gottes Verherrlichung – nicht unsere. Die Gemeinde existiert nicht für uns, damit wir uns wohlfühlen oder angenommen werden. Die Gemeinde ist der Ort, wo Gott verherrlicht wird. Wie Jesus beten lehrte: 'Geheiligt werde dein Name.' Wo auf Erden kann Gottes Name geheiligt werden? In der Welt? Nein. In der Gemeinde – dort, wo der Himmel herunterkommt. Gott hat die Gemeinde geschaffen als seine Braut, die seinen Sohn verherrlicht. An jedem Ort, in jeder Situation soll sie 'Heilig, heilig, heilig' singen. Wenn wir diese Erkenntnis nicht haben, wird alles andere im Mittelpunkt stehen – Programme, Aktivitäten, Menschen – aber nicht er.

    Philipper 1,11

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, ihn zur Hauptsache in allem zu machen, und danke ihm, dass er würdig ist, verherrlicht zu werden.

    Zum Nachdenken

    Steht in meinem Leben und in meiner Gemeinde wirklich Gottes Verherrlichung im Mittelpunkt, oder habe ich andere Prioritäten?

  5. Tag 5 von 7 · 27. Februar Mangel an Erkenntnis ist tödlich

    Die Schrift sagt: 'Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis' (Hosea 4,6). Nirgendwo steht: 'Mein Volk kommt um aus Mangel an Liebe.' Warum? Weil wahre Liebe ohne Erkenntnis nicht existieren kann. Mangel an Erkenntnis führt zu falschem Gottesdienst, falscher Anbetung, falschem Verständnis von Liebe. Menschen können sich mit großem Eifer hingeben, aber wenn dieser Eifer nicht auf richtiger Erkenntnis basiert, ist er für Gott nichtig. Ohne Erkenntnis fehlt es an Kraft, an Freiheit, an echtem geistlichem Leben. Erkenntnis Gottes ist nicht intellektuelles Wissen zur Selbstbefriedigung. Es geht um das Verstehen, wer Gott ist, was ihm wohlgefällig ist, wie wir ihm dienen sollen. Nur so können wir unterscheiden zwischen echter und falscher Liebe, zwischen dem, was Gott ehrt und dem, was nur menschlichen Vorstellungen entspricht.

    Hosea 4,6

    Gebet

    Bitte Gott, dich vor Mangel an Erkenntnis zu bewahren und dir sein Wort aufzuschließen, damit du ihm wohlgefällig leben kannst.

    Zum Nachdenken

    Wo in meinem geistlichen Leben handle ich vielleicht mit Eifer, aber ohne richtige Erkenntnis von Gottes Willen?

  6. Tag 6 von 7 · 28. Februar Rechenschaft geben mit Sanftmut

    Petrus ermahnt uns: 'Seid jederzeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedem, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht.' Als Christen haben wir eine Hoffnung, die sichtbar sein sollte in unserem ganzen Leben. Menschen um uns herum werden fragen: Warum lebst du so? Warum betest du? Warum handelst du anders? Dann müssen wir Rechenschaft geben können – nicht mit der Bibel als Waffe, sondern mit Sanftmut und Liebe. Erkenntnis ohne Liebe erschlägt Menschen. Aber Erkenntnis in Liebe zieht sie zu Christus. Wir dürfen nicht zögern, unseren Glauben zu bekennen. Die Gefahr ist, dass wir Gelegenheiten verpassen, von unserer Hoffnung zu sprechen. Lasst uns mutig sein, aber immer in Liebe, immer in Sanftmut, damit Menschen durch uns Christus erkennen.

    1. Petrus 3,15-16

    Gebet

    Bitte Gott um Mut, deinen Glauben zu bekennen, und um Weisheit, es mit Sanftmut und echter Liebe zu tun.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, jederzeit Rechenschaft über meinen Glauben zu geben, und tue ich das mit Sanftmut und Liebe?

  7. Tag 7 von 7 · 1. März Wachstum als lebenslanger Weg

    Geistliches Wachstum ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein lebenslanger Prozess. Paulus betet, dass die Liebe 'noch mehr und mehr' zunehme – wellenartig, überfließend, kontinuierlich. Gott geht mit uns Schritt für Schritt, zeigt uns mehr und mehr von seiner Herrlichkeit. Er überfordert uns nicht mit allem auf einmal. Er kennt unsere Herzen, unsere Grenzen, wo wir gerade stehen. In seiner Weisheit führt er uns wie ein liebevoller Vater. Aber er erwartet, dass wir in dem, was er uns zeigt, gehorsam sind und wachsen. Das Ziel dieses Wachstums ist klar: dass wir 'lauter und unanstößig' sind auf den Tag Christi, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit – alles zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes. Lasst uns diesen Weg mit Freude gehen, wissend, dass der, der das gute Werk in uns angefangen hat, es auch vollenden wird.

    Philipper 1,9-11

    Gebet

    Danke Gott, dass er mit dir geduldig ist und dich Schritt für Schritt führt. Bitte ihn, das gute Werk in dir zu vollenden.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens sehe ich geistliches Wachstum, und wo muss ich noch mehr wachsen?