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BGSG LIVE

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Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Die Kraft des Gebets

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus schreibt: 'Ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi.' Das Gebet ist ein fundamentaler Baustein unserer Freude im Herrn. Paulus ist nicht allein in seiner Gefangenschaft. Er weiß, dass die Geschwister für ihn beten, und er vertraut auf den Beistand des Heiligen Geistes. Jesus selbst hat versprochen: 'Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben' (Johannes 16,23). Diese Gebetsverheißungen sind keine leeren Worte, sondern konkrete Zusagen Gottes an seine Kinder. Das Gebet verbindet uns mit der Quelle aller Kraft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein durch diese Welt gehen müssen. Der Geist Gottes ist in uns, die Gemeinschaft der Heiligen trägt uns, und der Vater selbst liebt uns. Diese Gewissheit schenkt Freude, auch wenn die äußeren Umstände schwierig bleiben.

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Paulus schreibt: 'Ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi.' Das Gebet ist ein fundamentaler Baustein unserer Freude im Herrn. Paulus ist nicht allein in seiner Gefangenschaft. Er weiß, dass die Geschwister für ihn beten, und er vertraut auf den Beistand des Heiligen Geistes. Jesus selbst hat versprochen: 'Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben' (Johannes 16,23). Diese Gebetsverheißungen sind keine leeren Worte, sondern konkrete Zusagen Gottes an seine Kinder. Das Gebet verbindet uns mit der Quelle aller Kraft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein durch diese Welt gehen müssen. Der Geist Gottes ist in uns, die Gemeinschaft der Heiligen trägt uns, und der Vater selbst liebt uns. Diese Gewissheit schenkt Freude, auch wenn die äußeren Umstände schwierig bleiben.

Philipper 1,19
Gebet

Danke Gott für die Gemeinschaft der Gläubigen und den Beistand des Heiligen Geistes in deinem Leben.

Zum Nachdenken

Vertraue ich wirklich darauf, dass Gott meine Gebete hört und erhört?

Aufnahme vom 5. Juli 2026

Predigt

BIBELSTUNDE mit christuszentrierter Auslegung

Sonntag, 5. Juli 2026
Psalm 115,1-3
Kernaussage

Die Kernbotschaft ist, dass geistliches Wachstum und Frucht der Gerechtigkeit nicht aus eigenen Werken entstehen, sondern durch Gottes Wirken in uns, mit dem alleinigen Ziel, Gott zu verherrlichen. Wahre geistliche Reife zeigt sich in der Liebe zu Gott, die uns befähigt, in allen Lebensumständen - ob Freude oder Leid - Ihn zu verherrlichen und uns in Ihm zu freuen.

Diese Bibelstunde mit christuszentrierter Auslegung behandelt Philipper 1,9-11 und das Thema geistliches Wachstum. Der Prediger erklärt, dass geistliches Wachstum nicht primär dem eigenen Wohlbefinden dient, sondern der Verherrlichung Gottes. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Freude im Herrn entsteht, wenn unser Hauptanliegen die Verherrlichung Gottes ist - nicht das Empfangen von Segen oder Liebe für uns selbst. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Abendmahl, gefolgt von einer ausführlichen Predigt über die Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird. Es wird betont, dass diese Frucht nicht durch eigene Werke entsteht, sondern durch Gottes Wirken in uns. Geistliche Reife zeigt sich darin, dass man Gott mehr liebt als sich selbst und in allen Lebensumständen nach seiner Verherrlichung strebt. Der Prediger warnt vor einem ich-zentrierten, religiösen Leben und ruft zur echten Liebe zu Gott auf, die sich in der Bereitschaft zeigt, ihn in allem zu verherrlichen - ob in Mangel oder Überfluss, in Leid oder Freude.
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Diese Bibelstunde mit christuszentrierter Auslegung behandelt Philipper 1,9-11 und das Thema geistliches Wachstum. Der Prediger erklärt, dass geistliches Wachstum nicht primär dem eigenen Wohlbefinden dient, sondern der Verherrlichung Gottes. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Freude im Herrn entsteht, wenn unser Hauptanliegen die Verherrlichung Gottes ist - nicht das Empfangen von Segen oder Liebe für uns selbst. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Abendmahl, gefolgt von einer ausführlichen Predigt über die Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird. Es wird betont, dass diese Frucht nicht durch eigene Werke entsteht, sondern durch Gottes Wirken in uns. Geistliche Reife zeigt sich darin, dass man Gott mehr liebt als sich selbst und in allen Lebensumständen nach seiner Verherrlichung strebt. Der Prediger warnt vor einem ich-zentrierten, religiösen Leben und ruft zur echten Liebe zu Gott auf, die sich in der Bereitschaft zeigt, ihn in allem zu verherrlichen - ob in Mangel oder Überfluss, in Leid oder Freude.

Hauptthemen (7)

1. Gott als lebendiger Gott

  • • Gott ist im Gegensatz zu toten Götzen lebendig und wirksam
  • • Unser Gott tut alles, woran er Gefallen hat
  • • Wahre Anbetung erkennt Gott als lebendig, nicht als tote Religion

2. Das vollkommene Opfer Jesu Christi

  • • Jesus hat das ein für alle Mal geschehene Opfer vollbracht
  • • Wir müssen kein eigenes Opfer bringen, um Gott zu nahen
  • • Der neue Bund ist durch Jesu Blut aufgerichtet
  • • Jesu Motivation war, den Vater zu verherrlichen

3. Geistliches Wachstum und Frucht der Gerechtigkeit

  • • Geistliches Wachstum hat ein Ziel: den Tag Christi und Gottes Verherrlichung
  • • Paulus betet um überströmende Liebe, Erkenntnis und Einsicht
  • • Frucht der Gerechtigkeit wird durch Jesus Christus gewirkt, nicht durch uns
  • • Geistliche Reife bedeutet nicht viel Wissen, sondern wachsende Liebe zu Gott
  • • Das Ziel ist, auf den Tag Christi vorbereitet zu sein, erfüllt mit Frucht

4. Die Verherrlichung Gottes als einziges Ziel

  • • Alles soll zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes geschehen
  • • Wahre Freude entsteht, wenn unser Anliegen ist, Gott in allem zu verherrlichen
  • • Nicht unsere Werke oder Leistungen, sondern Gottes Wirken verherrlicht Ihn
  • • Wir sollen prüfen, was dem Herrn wohlgefällig ist
  • • Kindlicher Glaube ist ich-zentriert, reifer Glaube ist Gott-zentriert

5. Liebe als Quelle des geistlichen Lebens

  • • Liebe zu Gott ist die Motivation für alles
  • • Ohne Liebe zu Gott wird Religion zum Selbstzweck
  • • Liebe befähigt zur Verherrlichung Gottes in allen Umständen
  • • Das neue Gebot: einander lieben, wie Jesus uns geliebt hat
  • • Liebe ist das Erkennungszeichen der Jünger Jesu

6. Die Souveränität Gottes und menschliche Verantwortung

  • • Gott hat das Werk angefangen und wird es vollenden
  • • Dennoch sollen wir beten und Gott bitten um geistliches Wachstum
  • • Fasten und religiöse Übungen sind wertlos ohne rechte Herzenshaltung
  • • Nicht unsere Vorleistung bewirkt Gottes Segen, sondern Seine Gnade
  • • Wir sollen in Jesu Namen bitten - in Übereinstimmung mit Seinem Willen

7. Freude im Herrn zu aller Zeit

  • • Der Schlüsselvers: Freut euch im Herrn allezeit (Philipper 4,4)
  • • Freude entsteht nicht aus Umständen, sondern aus der Verherrlichung Gottes
  • • In Mangel und Überfluss können wir uns freuen, wenn Gott verherrlicht wird
  • • Paulus als Beispiel: Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 115,1-3

Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, wegen deiner Gnade, wegen deiner Treue. Warum sollen die Völker sagen, wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel, alles woran er Gefallen hat, tut er.

Psalm 115,18

Wir aber, wir werden Jah preisen von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja.

Hebräer 10,5-10

Darum spricht er, als er in die Welt kommt: Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet. An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden. Da sprach ich: Siehe, ich komme, in der Buchrolle steht von mir geschrieben, um deinen Willen, Gott, zu tun. Er nimmt das erste weg, um das zweite aufzurichten. In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.

1. Korinther 11,23-26

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist, dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Philipper 1,6

Ich bin in guter Zuversicht, dass der, der das gute Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.

Philipper 1,9-11

Und um dies bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.

Philipper 4,4

Freut euch im Herrn allezeit, wiederum aber will ich sagen, freut euch.

Johannes 13,34-35

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Und darin wird man alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Johannes 14,10-11

Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke. Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist. Wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen.

Johannes 14,12-14

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht wird im Sohn.

Johannes 15,7-8

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Hierin wird mein Vater verherrlicht.

Johannes 15,16-17

Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe. Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt.

Johannes 17,1

Dies redete Jesus, hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen, verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche.

Johannes 14,30-31

Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt und in mir hat er gar nichts. Aber damit die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe und so tue, wie mir der Vater geboten hat, steht auf, lasst uns von hier fortgehen.

Galater 5,22

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe...

Epheser 5,8-10

Jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit, indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.

Weitere Referenzen

  • → 2. Mose 23,15
  • → Sacharja 7
  • → Jesaja 58
  • → Markus 11 (Verfluchung des Feigenbaums)
  • → 1. Johannes (über Liebe)

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Bete um wachsende Liebe zu Gott: Bitte Gott täglich, dass deine Liebe zu Ihm mehr und mehr überreich wird. Wahre geistliche Reife beginnt mit wachsender Liebe zum Herrn, nicht mit religiösen Leistungen.
  • 2 Prüfe deine Motivation: Frage dich bei allem, was du tust: Mache ich das für mich selbst oder zur Verherrlichung Gottes? Ist mein Anliegen, dass Gott groß gemacht wird, oder geht es letztlich um mein eigenes Wohlbefinden?
  • 3 Bitte um Erkenntnis und Einsicht: Bete darum, dass Gott dir Erkenntnis und Einsicht schenkt, um prüfen zu können, was Ihm wohlgefällig ist. Geistliches Wachstum geschieht nicht automatisch, sondern erfordert demütiges Bitten.
  • 4 Danke Gott in allen Umständen: Übe dich darin, Gott in allen Lebenslagen zu verherrlichen - ob in Freude oder Leid, Überfluss oder Mangel. Frage: Wie kann Gott durch diese Situation verherrlicht werden?
  • 5 Bete füreinander statt übereinander zu klagen: Wenn du Mängel bei Geschwistern siehst, bringe sie im Gebet vor Gott, anstatt über sie zu klagen. Folge dem Beispiel von Paulus, der für die Gemeinden betete.
  • 6 Bekenne deine geistliche Bedürftigkeit: Komm ehrlich vor Gott mit deinem Mangel an Liebe, Erkenntnis und Frucht. Ins Licht zu kommen bedeutet, unsere Unzulänglichkeit zu bekennen und Gott zu bitten, in uns zu wirken.
  • 7 Überprüfe dein Gebetsleben: Bitte in Jesu Namen - das heißt in Übereinstimmung mit Seinem Willen zur Verherrlichung Gottes. Prüfe, ob deine Gebete Gott verherrlichen würden, wenn sie erhört werden.

Impulse aus der Woche ab 6. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 6. Juli Nicht für uns, sondern für Gottes Ehre

    Geistliches Wachstum ist kein Selbstzweck. Der Apostel Paulus betet für die Philipper nicht, damit sie sich besser fühlen oder ihr Leben besser bewältigen, sondern damit sie 'erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit' sind 'zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes'. Das ist das eigentliche Ziel unseres Glaubenslebens. Wie oft verwandeln wir unseren Glauben unbewusst in ein religiöses Programm, das letztlich um uns selbst kreist? Wir beten, fasten, dienen – aber mit welchem Herzen? Ist unser Hauptanliegen, dass Gott verherrlicht wird, oder dass wir Segen, Anerkennung oder ein gutes Gefühl empfangen? Die Predigt erinnert uns an die radikale Wahrheit: Wahre Freude im Herrn entsteht, wenn unser Ziel in allem die Verherrlichung Gottes ist – nicht das Empfangen für uns selbst.

    Philipper 1,9-11

    Gebet

    Bitte Jesus, dein Herz so zu verändern, dass seine Verherrlichung dein größtes Anliegen wird – in allen Lebensumständen.

    Zum Nachdenken

    Wenn ich ehrlich in mein Herz schaue: Worum geht es mir wirklich in meinem Glaubensleben – um Gottes Ehre oder um meinen eigenen Nutzen?

  2. Tag 2 von 7 · 7. Juli Der Gott, der alles wirkt

    Paulus beginnt seinen Brief mit einer tiefen Zuversicht: 'Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der das gute Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.' Diese Gewissheit ist keine Einladung zur Passivität, sondern Grundlage wahrer Freude. Gott ist kein toter Götze, den wir durch unsere Leistung zum Leben erwecken müssen. Er ist der lebendige Gott, der wirkt – in uns, durch uns, trotz uns. Diese Wahrheit befreit uns von religiösem Druck und Leistungsdenken. Wir müssen nicht durch eigene Anstrengung geistliches Wachstum erzwingen. Paulus betet nicht zu den Philippern, sondern zu Gott – denn nur er kann die Frucht der Gerechtigkeit in uns schaffen. Unsere Verantwortung besteht darin, uns ihm zu öffnen und zu vertrauen, dass er vollenden wird, was er begonnen hat.

    Philipper 1,6

    Gebet

    Danke Gott dafür, dass er das gute Werk in dir begonnen hat und es vollenden wird. Bitte ihn um die Gnade, ihm mehr zu vertrauen als deiner eigenen Anstrengung.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Glaubenslebens versuche ich, durch eigene Kraft zu erreichen, was nur Gott wirken kann?

  3. Tag 3 von 7 · 8. Juli Frucht für den Tag Christi

    Paulus betet mit einem konkreten Ziel vor Augen: den Tag der Wiederkunft Christi. Er bittet, dass die Philipper 'lauter und unanstößig' sind und 'erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit' auf diesen Tag hin. Dieses Bild erinnert an Jesus und den Feigenbaum. Als Jesus zum Tempel kam und nur religiöse Selbstdarstellung vorfand, suchte er Frucht an einem Feigenbaum – und fand keine. Er verfluchte den Baum als Zeichen des Gerichts über eine fruchtlose Generation. Beim ersten Kommen suchte Jesus Frucht und fand keine. Bei seinem zweiten Kommen wird es anders sein für sein Volk. Paulus sehnt sich danach, dass wenn Jesus wiederkommt, er einen Baum voller Frucht findet – nicht um unseretwillen, sondern zur Freude Gottes. Geistliches Wachstum bereitet uns auf diese Begegnung vor.

    Markus 11,12-14

    Gebet

    Bitte den Herrn, in dir Frucht zu wirken, die ihm Freude bereitet und ihn verherrlicht, wenn er wiederkommt.

    Zum Nachdenken

    Wenn Jesus heute wiederkäme – welche Frucht würde er in meinem Leben finden?

  4. Tag 4 von 7 · 9. Juli Liebe als Quelle, nicht als Ziel

    Paulus betet: 'Und um dies bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in der Erkenntnis und aller Einsicht.' Warum beginnt er mit Liebe? Weil wahre Liebe zu Gott die Quelle aller echten Frucht ist. Oft sehnen wir uns nach Liebe – aber nach welcher Liebe? Wir wollen geliebt werden, Liebe empfangen, Anerkennung erfahren. Das ist kindliches, ich-zentriertes Denken. Reife Liebe hingegen fragt nicht zuerst: 'Was bekomme ich?', sondern: 'Wie kann ich Gott ehren?' Je mehr die Liebe Gottes unser Herz erfüllt, desto mehr wird unser Anliegen sein, ihn in allem zu verherrlichen. Diese Liebe befreit uns von der Abhängigkeit von Umständen und führt zur Freude im Herrn – ob wir Segen empfangen oder im Mangel leben, ob wir Anerkennung erfahren oder übersehen werden.

    Philipper 1,9

    Gebet

    Bitte Gott, dein Herz mit seiner Liebe zu erfüllen, sodass deine Motivation in allem wird, ihn zu ehren – nicht dich selbst.

    Zum Nachdenken

    Sehne ich mich hauptsächlich danach, Liebe zu empfangen, oder danach, Gott aus Liebe zu verherrlichen?

  5. Tag 5 von 7 · 10. Juli Fromm verpackter Egoismus

    Der Herr fragt sein Volk durch den Propheten Sacharja: 'Für wen fastest du? Für wen isst du und für wen trinkst du?' Die Israeliten hatten religiöse Praktiken entwickelt, die fromm aussahen, aber letztlich um sie selbst kreisten. Wie leicht verfallen auch wir in dieses Muster! Wir beten, fasten, dienen – und erwarten insgeheim eine Gegenleistung von Gott. Als ob Gott ein Automat wäre: Je mehr wir einwerfen, desto mehr kommt unten heraus. Aber Gott ist nicht auf unsere Vorleistung angewiesen. Er schenkt aus Gnade, nicht weil wir genug geleistet haben. Echte Anbetung entspringt der Liebe zu Gott und dem Wunsch, ihn zu verherrlichen – nicht dem Bedürfnis, durch religiöse Leistung Segen zu verdienen. Die Frage ist nicht, wie viel wir tun, sondern mit welchem Herzen wir es tun.

    Sacharja 7,5-6

    Gebet

    Bekenne vor Gott jeden religiösen Egoismus und bitte ihn, dein Herz zu reinigen, damit dein Dienen aus echter Liebe zu ihm entspringt.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in meinem Glaubensleben, wo ich insgeheim von Gott eine Belohnung für meine Frömmigkeit erwarte?

  6. Tag 6 von 7 · 11. Juli Freude in allen Umständen

    Das Herzstück des Philipperbriefes lautet: 'Freut euch im Herrn alle Zeit, wiederum aber will ich sagen, freut euch.' Wie ist solche beständige Freude möglich – auch in Leid, Mangel und Enttäuschung? Die Antwort liegt nicht in günstigen Umständen, sondern in unserem Hauptanliegen. Wenn es uns primär darum geht, Segen zu empfangen, Liebe zu erfahren und Anerkennung zu bekommen, dann hängt unsere Freude von wechselnden Umständen ab. Aber wenn unser Herz erfüllt ist von dem einen Wunsch, dass Gott verherrlicht wird – dann können wir uns freuen, ob wir gerade viel oder wenig haben, ob wir Erfolg oder Misserfolg erleben. Denn in allen Umständen kann Gott verherrlicht werden. Diese Freiheit schenkt echte, beständige Freude – nicht weil alles gut läuft, sondern weil Gott gut ist und würdig, in allem gepriesen zu werden.

    Philipper 4,4

    Gebet

    Bitte den Herrn um die Gnade, dich in ihm zu freuen – unabhängig davon, was du gerade erlebst oder nicht erlebst.

    Zum Nachdenken

    Wovon hängt meine Freude ab – von meinen Umständen oder von der Größe und Güte Gottes?

  7. Tag 7 von 7 · 12. Juli Geistliche Reife: Gott mehr lieben als sich selbst

    Paulus beschreibt das Ziel geistlicher Reife: 'Erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.' Geistliche Reife zeigt sich darin, dass wir Gott mehr lieben als uns selbst. Kinder sind naturgemäß ich-zentriert – sie tun Gutes, wenn sie davon profitieren. Unreife Religiosität funktioniert genauso: Ich investiere in meinen Glauben, solange ich etwas zurückbekomme. Geistliche Reife hingegen bedeutet, Gott zu lieben und ihm zu dienen, auch wenn kein sichtbarer Nutzen für mich dabei herauskommt. Diese Reife ist kein Produkt unserer Anstrengung, sondern eine Frucht, die Jesus Christus in uns wirkt. Wenn wir uns dieser Wahrheit öffnen und ihn bitten, wird er uns zu Menschen formen, deren höchste Freude es ist, ihn zu verherrlichen – in Mangel und Überfluss, in Leid und Freude.

    Philipper 1,11

    Gebet

    Danke Jesus, dass er die Frucht der Gerechtigkeit in dir wirkt. Bitte ihn, dich weiter zur geistlichen Reife zu führen, sodass seine Verherrlichung deine größte Freude wird.

    Zum Nachdenken

    In welchen konkreten Situationen zeigt sich, ob ich Gott wirklich mehr liebe als mich selbst?