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BGSG LIVE

Weichselstr. 12, 73529 Schwäbisch Gmünd

Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Christus wird verkündigt

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

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Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

Philipper 1,18
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, mehr nach seiner Verherrlichung als nach deinem eigenen Ansehen zu streben.

Zum Nachdenken

Wie reagiere ich, wenn andere mich schlecht behandeln, aber dabei Gottes Werk vorangeht?

Aufnahme vom 22. Februar 2026

Predigt

GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum

Sonntag, 22. Februar 2026
Römer 15,13
Kernaussage

Das wahre christliche Leben beginnt nicht mit Aktivität, sondern damit, bei Jesus zur Ruhe zu kommen und sich an ihm zu erfreuen. Jesus tut uns Gutes, indem er unsere verdorrte geistliche Hand heilt und uns befähigt, aus dieser Ruhe heraus für ihn zu leben. Wer sich an Gott ergötzt, dessen Herz wird verwandelt und auf Christus ausgerichtet.

Dieser Gottesdienst der BGSG-Gemeinde beginnt mit Lobpreisliedern über Gottes Gnade, Heiligkeit und Treue. Nach der Begrüßung und Psalmlesung (Psalm 110 über Jesus als König und Priester) folgt eine ausführliche Predigt von Robin über Lukas 6,6-11, die Geschichte von der Heilung der verdorrten Hand am Sabbat. Die Predigt entfaltet das Prinzip, dass Christen zuerst bei Gott zur Ruhe kommen müssen, bevor sie für ihn leben können. Durch die Betrachtung von Psalm 37 und 2. Korinther 3 wird erklärt, wie geistliches Leben funktioniert: durch das Ergötzen an Gott, das Anschauen seiner Herrlichkeit in Jesus Christus durch die Schrift, und das Wirken des Heiligen Geistes, der Gläubige Christus ähnlicher macht. Die Botschaft betont, dass die verdorrte Hand ein Bild für die geistliche Unfähigkeit des Menschen ist, für Gott zu handeln, bis Jesus die Seele heilt und belebt. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern, der Ankündigung der Geburt von Celine Nering und einem Segen aus Römer 16.
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Dieser Gottesdienst der BGSG-Gemeinde beginnt mit Lobpreisliedern über Gottes Gnade, Heiligkeit und Treue. Nach der Begrüßung und Psalmlesung (Psalm 110 über Jesus als König und Priester) folgt eine ausführliche Predigt von Robin über Lukas 6,6-11, die Geschichte von der Heilung der verdorrten Hand am Sabbat. Die Predigt entfaltet das Prinzip, dass Christen zuerst bei Gott zur Ruhe kommen müssen, bevor sie für ihn leben können. Durch die Betrachtung von Psalm 37 und 2. Korinther 3 wird erklärt, wie geistliches Leben funktioniert: durch das Ergötzen an Gott, das Anschauen seiner Herrlichkeit in Jesus Christus durch die Schrift, und das Wirken des Heiligen Geistes, der Gläubige Christus ähnlicher macht. Die Botschaft betont, dass die verdorrte Hand ein Bild für die geistliche Unfähigkeit des Menschen ist, für Gott zu handeln, bis Jesus die Seele heilt und belebt. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern, der Ankündigung der Geburt von Celine Nering und einem Segen aus Römer 16.

Hauptthemen (6)

1. Das Volk Gottes im Lukas-Evangelium

  • • Ein Volk, dessen Sünden vergeben sind (Lukas 5,24)
  • • Ein Volk, das in Gemeinschaft mit Jesus lebt, nicht in religiöser Aktivität
  • • Ein Volk, das bei Gott zur Ruhe gekommen ist - Jesus ist Herr des Sabbats
  • • Die richtige Reihenfolge: Erst Ruhe bei Gott, dann Leben für Gott

2. Die Heilung der verdorrten Hand als Bild

  • • Die verdorrte rechte Hand symbolisiert die geistliche Unfähigkeit des Menschen
  • • Der Mensch kann von sich aus keine Frucht für Gott bringen
  • • Jesus tut Gutes am Sabbat - er heilt und rettet
  • • Die Heilung der Hand bedeutet Befähigung zum Handeln für Gott
  • • Dies ist der Übergang von der Beschreibung des Volkes Gottes zur Frage, wie ein Jünger lebt

3. Sich an Gott ergötzen (Psalm 37)

  • • Vertraue auf den Herrn und tue Gutes (Vers 3)
  • • Wohne im Land und weide dich an Treue - wie ein Schaf ständig Gottes Treue genießt
  • • Ergötze dich an dem Herrn - mache ihn zu deiner größten Freude (Vers 4)
  • • Wer sich am Herrn ergötzt, dessen Herzensbegehren wird auf Gott ausgerichtet
  • • Das Gesetz Gottes wird im Herzen sein (Vers 31)
  • • Befiehl dem Herrn deinen Weg - wälze alle Lasten auf ihn (Vers 5)

4. Das Prinzip: Du wirst, was du anbetest

  • • Menschen werden dem ähnlich, was sie anbeten (Beispiele: Adam, goldenes Kalb)
  • • Dies kann zum Gericht oder zum Leben führen
  • • Wer Gott anbetet, wird Gott ähnlicher
  • • Dies ist ein geistliches Naturgesetz, das der Heilige Geist wirkt

5. Christus anschauen (2. Korinther 3)

  • • Wir schauen die Herrlichkeit des Herrn an (Vers 18)
  • • Dies geschieht durch das Lesen der Schrift (Altes und Neues Testament)
  • • Durch Nachdenken und Bewegen im Herzen
  • • Der Geist wirkt Verwandlung von Herrlichkeit zu Herrlichkeit
  • • Wir werden in das Bild Christi verwandelt durch den Heiligen Geist
  • • Das Herz muss zum Herrn umkehren, damit die Decke weggenommen wird

6. Der geistliche Motor

  • • Der geistliche Motor läuft nicht durch Gesetzlichkeit, Moral oder schlechtes Gewissen
  • • Er läuft durch Jesus selbst - durch das Gute, das er uns tut
  • • Die Energie ist Jesus und seine Herrlichkeit
  • • Das 'Benzin' ist das Anschauen Jesu in der Schrift
  • • Zuerst kommt Ruhe (wie der Tag abends beginnt), dann kommt Dienst

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 15,13

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seid in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Psalm 110

Spruch des Herrn für meinen Herrn, setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße... Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedex... Er wird richten unter den Nationen... Auf dem Weg wird er trinken aus dem Bach. Darum wird er das Haupt erheben.

Lukas 1,4

damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist

Lukas 5,24

damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben

Lukas 5,33-35

warum fasten die Jünger des Johannes und verrichten Gebete... die deinen aber essen und trinken. Und Jesus sprach zu ihnen, ihr könnt doch nicht die Gefährten des Bräutigams fasten lassen, während der Bräutigam bei ihnen ist

Lukas 6,5

der Sohn des Menschen ist Herr auch des Sabbats

Lukas 6,6-11

Es geschah aber in einem anderen Sabbat, dass er in die Synagoge ging und lehrte. Und dort war ein Mensch und seine rechte Hand war verdorrt... Ich frage euch, ob es erlaubt ist, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben oder eine Seele zu retten oder zu verderben... strecke deine Hand aus und er tat es und seine Hand wurde wiederhergestellt

Lukas 6,20

Glückselig seid ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes. Glückselig seid ihr, die ihr hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Glückselig seid ihr, wenn ihr weint, denn ihr werdet lachen

Lukas 6,27-28

euch aber sage ich, die ihr hört, liebt eure Feinde. Tut wohl denen, die euch hassen. Segnet, die euch fluchen. Betet für die, die euch beleidigen

Psalm 37,1

Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die Unrecht tun, denn wie das Gras werden sie schnell vergehen

Psalm 37,3-5

Vertraue auf den Herrn und tu Gutes. Wohne im Land und weide dich an Treue. Ergötze dich an dem Herrn, so wird er dir geben die Bitten deines Herzens. Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn. Und er wird handeln

Psalm 37,11

Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden sich ergötzen an Fülle von Frieden

Psalm 37,31

Das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen. Und seine Schritte werden nicht wanken

Psalm 40,8-9

deinen Willen zu tun, mein Gott, ist meine Lust, ist mein Gefallen... und dein Gesetz ist im Inneren meines Herzens

2. Korinther 3,17-18

Der Herr aber ist der Geist. Und wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. Wir alle aber, die mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, werden verwandelt in das Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Geist des Herrn

2. Korinther 4,6

Denn Gott, der sprach aus Finsternis leuchte Licht, der ist es, der in eure Herzen geleuchtet hat, zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi

2. Korinther 3,12-15

Da wir nun eine solche Hoffnung haben, so gebrauchen wir große Freimütigkeit. Nicht wie Mose, der eine Decke auf sein Angesicht legte... beim Lesen des Alten Bundes bleibt diese Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird... wenn es aber zum Herrn umkehrt, so wird diese Decke weggenommen werden

Römer 8,8

denn die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen

Römer 16,25-27

Dem aber, der euch zu stärken vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus... dem allein weisen Gott durch Jesus Christus, ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

Weitere Referenzen

  • → Genesis 1
  • → Psalm 8
  • → Psalm 16
  • → Psalm 115
  • → Johannes 5
  • → Hebräer 10
  • → Hebräer 10,6
  • → Matthäus-Evangelium (Bergpredigt)

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Komm zur Ruhe bei Jesus: Nicht zuerst aktivistisch leben, sondern erst bei Jesus zur Ruhe kommen. Wie der hebräische Tag abends beginnt, sollen wir erst ruhen, bevor wir dienen.
  • 2 Weide dich an Gottes Treue: Den ganzen Tag wie ein Schaf immer wieder auf Gottes Treue schauen und darin Nahrung finden. Lass den Hirten sich um die Wölfe und Probleme kümmern.
  • 3 Ergötze dich am Herrn: Mache Jesus zu deiner größten Freude, deinem größten Begehren. Lass ihn wichtiger sein als alle anderen Dinge und Sorgen im Leben.
  • 4 Lies die Schrift und schaue Jesus an: Christus anschauen bedeutet, in der Schrift zu lesen, über seine Herrlichkeit nachzudenken und dies im Herzen zu bewegen. Dadurch wirkt der Geist Verwandlung.
  • 5 Lass Jesus dir Gutes tun: Nimm den 'Wellness-Gutschein' Jesu an - komm zu ihm mit deiner verdorrten geistlichen Hand und lass ihn dich heilen und beleben.
  • 6 Befiehl dem Herrn deinen Weg: Wälze alle Lasten, Götzen und Sorgen auf den Herrn. Vertraue darauf, dass er handeln wird und es zum Guten hinausführt.
  • 7 Lebe aus der Ruhe heraus: Erst die Ruhe in Christus, dann das Leben für ihn. Aus der Freude an Jesus und der Gemeinschaft mit ihm heraus liebe deine Feinde und diene anderen.

Impulse aus der Woche ab 23. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 23. Februar Zuerst Ruhe, dann Dienst

    In Lukas 6 begegnen wir einem Mann mit einer verdorrten rechten Hand – unfähig zu greifen, unfähig zu handeln. Diese Hand ist ein Bild für unsere geistliche Unfähigkeit, aus eigener Kraft für Gott zu leben. Jesus heilt ihn am Sabbat, dem Ruhetag, und zeigt damit ein grundlegendes Prinzip: Wir müssen zuerst bei Gott zur Ruhe kommen, bevor wir für ihn leben können. Wie der hebräische Tag mit dem Abend beginnt und nicht mit dem Morgen, so beginnt auch unser geistliches Leben mit Ruhe, nicht mit Aktivität. Erst empfangen wir von Gott – Vergebung, Gemeinschaft, Frieden. Dann können wir handeln. Jesus stellt die Hand wieder her, damit der Mann wieder greifen kann. Genauso belebt Jesus unsere geistliche Hand, damit wir für ihn leben können. Diese Reihenfolge ist entscheidend: Nicht durch unser Tun kommen wir zu Gott, sondern durch sein Wirken an uns werden wir befähigt, ihm zu dienen.

    Lukas 6,6-11

    Gebet

    Danke Jesus, dass du mich nicht in meiner geistlichen Unfähigkeit lässt. Belebe meine Seele und Hand neu, damit ich aus deiner Kraft leben kann.

    Zum Nachdenken

    Versuche ich oft, durch meine eigene Anstrengung für Gott zu leben, oder komme ich regelmäßig zur Ruhe bei ihm, um von ihm belebt zu werden?

  2. Tag 2 von 7 · 24. Februar Ergötze dich am Herrn

    Psalm 37,4 gibt uns eine erstaunliche Verheißung: 'Ergötze dich an dem Herrn, so wird er dir geben die Bitten deines Herzens.' Dieses 'Ergötzen' ist kein oberflächliches Vergnügen, sondern eine tiefe, alles erfüllende Freude am Herrn selbst. Es bedeutet, sich an ihm zu laben, ihn zu genießen, sich in seiner Gegenwart zu verweichlichen wie jemand, der in Watte gepackt ist – vollkommen zufrieden nur mit ihm. Wenn der Herr unsere größte Freude wird, verändert sich unser Herz. Unsere Wünsche werden zu seinen Wünschen. Wie ein frisch verliebtes Paar, das nur zusammen sein möchte und alles andere unwichtig wird, so sollen wir uns nach dem Herrn sehnen. Dann wird unser innerstes Verlangen nicht nach weltlichen Dingen schreien, sondern nur nach ihm. Und genau dieses Verlangen wird er erfüllen – indem er uns mehr von sich selbst gibt.

    Psalm 37,3-4

    Gebet

    Herr, lehre mich, mich an dir zu ergötzen. Du allein sollst meine größte Freude sein. Verändere mein Herz, dass es nur nach dir verlangt.

    Zum Nachdenken

    Was ist meine größte Freude im Leben? Ergötze ich mich wirklich am Herrn, oder suche ich meine Zufriedenheit in anderen Dingen?

  3. Tag 3 von 7 · 25. Februar Weide dich an Gottes Treue

    Psalm 37,3 gibt uns eine konkrete Anweisung: 'Vertraue auf den Herrn und tu Gutes. Wohne im Land und weide dich an Treue.' Was bedeutet es, sich an Treue zu weiden? Denke an ein Schaf auf der Weide. Den ganzen Tag tut es nichts anderes, als von einem Grashalm zum nächsten zu gehen und zu fressen. Genauso sollen wir uns den ganzen Tag an der Treue Gottes 'weiden' – immer wieder neu entdecken, dass er treu ist. Schafe vertreiben keine Wölfe und entscheiden nicht, wo es langgeht. Sie vertrauen dem Hirten und konzentrieren sich aufs Weiden. Genauso dürfen wir die Krisen der Welt – Kriege, Wirtschaft, persönliche Nöte – unserem Hirten überlassen. Unsere Aufgabe ist es, uns an seiner Treue zu nähren: 'Der Herr ist treu. Das genügt mir.' Diese Haltung bringt Ruhe und Kraft für den Alltag.

    Psalm 37,3

    Gebet

    Treuer Gott, hilf mir, mich täglich an deiner Treue zu weiden. Lehre mich, dir die schweren Dinge zu überlassen und mich nur auf dich zu konzentrieren.

    Zum Nachdenken

    In welchen Lebensbereichen versuche ich, selbst der Hirte zu sein, statt mich einfach an Gottes Treue zu weiden?

  4. Tag 4 von 7 · 26. Februar Das Gesetz in deinem Herzen

    Warum kann ein Mensch, der sich am Herrn ergötzt, plötzlich für Gott leben? Psalm 37,31 erklärt es: 'Das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen, und seine Schritte werden nicht wanken.' Wenn wir uns an Gott erfreuen, schreibt er sein Gesetz nicht auf Steintafeln, sondern in unsere Herzen. Unser Wille wird zu seinem Willen. Das ist keine äußere Pflicht mehr, sondern inneres Verlangen. Wie unser Herr Jesus in Psalm 40,8 sagt: 'Deinen Willen zu tun, mein Gott, ist meine Lust, und dein Gesetz ist im Inneren meines Herzens.' Aus dieser inneren Freude heraus können wir leben, wie Lukas 6,27 beschreibt: unsere Feinde lieben, denen Gutes tun, die uns hassen. Das ist keine unerreichbare Forderung, sondern die natürliche Frucht eines Herzens, das von Gottes Gesetz erfüllt ist. Zuerst kommt die Ruhe in ihm, dann das Leben aus ihm heraus.

    Psalm 37,30-31

    Gebet

    Herr Jesus, schreibe dein Gesetz in mein Herz. Lass deinen Willen zu meiner Freude werden, damit ich aus Liebe zu dir leben kann.

    Zum Nachdenken

    Empfinde ich Gottes Gebote als Last oder als Freude? Wie kann ich mehr Zeit damit verbringen, mich an ihm zu ergötzen, damit sein Gesetz in meinem Herzen lebendig wird?

  5. Tag 5 von 7 · 27. Februar Anschauen und verwandelt werden

    Wie funktioniert diese Verwandlung des Herzens praktisch? Die Predigt verwies auf 2. Korinther 3, wo es um das Anschauen der Herrlichkeit Gottes geht. Wir werden verwandelt in das Bild Christi, indem wir seine Herrlichkeit anschauen. Das geschieht durch das Lesen der Schrift, wo Jesus uns begegnet, und durch das Wirken des Heiligen Geistes. Denke an den geistlichen Motor in dir: Er braucht die richtige Energiequelle. Diese Quelle ist nicht unser Bemühen, sondern das Gute, das Jesus uns tut – indem er uns seine Herrlichkeit zeigt. Wenn wir in der Schrift lesen und Jesus begegnen, verändert uns das. Der Geist macht uns Christus ähnlicher. Das ist keine passive Angelegenheit – wir öffnen die Bibel, wir nehmen uns Zeit für Gebet – aber die verwandelnde Kraft kommt von Gott selbst. Wie die verdorrte Hand geheilt wurde, so wird unser Herz belebt.

    2. Korinther 3,18

    Gebet

    Heiliger Geist, öffne mir die Augen für die Herrlichkeit Jesu in der Schrift. Verwandle mich durch das Anschauen seiner Herrlichkeit.

    Zum Nachdenken

    Nehme ich mir täglich Zeit, die Herrlichkeit Jesu in der Schrift anzuschauen, oder versuche ich, aus eigener Kraft christlich zu leben?

  6. Tag 6 von 7 · 28. Februar Wälze es auf den Herrn

    Vielleicht denkst du: 'Aber mein Herz ergötzt sich nicht am Herrn. Ich finde keine Freude an ihm.' Psalm 37,5 gibt die Antwort: 'Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, und er wird handeln.' Das Wort für 'befiehl' bedeutet eigentlich 'wälze auf ihn'. Wie die schwere Last in Bunyans Pilgerreise, die vom Rücken des Pilgers rollt – so dürfen wir alles auf den Herrn wälzen. Wenn dein Herz kalt ist, wenn du keine Freude am Herrn findest, dann wälze genau das auf ihn. Sage: 'Herr, ich will mich an dir ergötzen, aber ich kann es nicht. Ich bin ein Schaf, das nur deine Treue weiden will. Kümmere du dich um den Rest.' Der Herr wird handeln. Er wird dein Herz verändern. Er wird die verdorrte Hand neu beleben. Das ist seine Verheißung.

    Psalm 37,5

    Gebet

    Herr, ich wälze alles auf dich – meine Sorgen, meine Unfähigkeit, meine Kälte. Du hast versprochen zu handeln. Ich vertraue dir.

    Zum Nachdenken

    Was trage ich noch selbst, das ich auf den Herrn wälzen sollte? Bin ich bereit, auch meine geistliche Kälte ihm anzuvertrauen?

  7. Tag 7 von 7 · 1. März Leben aus der Ruhe

    Nachdem Jesus die verdorrte Hand geheilt hat, folgt im Lukas-Evangelium die Bergpredigt mit ihren radikalen Forderungen: 'Liebt eure Feinde. Tut wohl denen, die euch hassen. Segnet, die euch fluchen.' Ist das nicht unmöglich? Ja – wenn wir aus eigener Kraft leben wollen. Aber nein – wenn wir verstehen, was vorher kam: Jesus hat die Hand wiederhergestellt. Erst kommt die Ruhe bei Gott, die Heilung unserer verdorrten Hand, das Ergötzen am Herrn. Dann kommt das Leben für ihn. Wenn der Herr unsere größte Freude ist, wenn sein Gesetz in unserem Herzen ist, wenn wir uns täglich an seiner Treue weiden – dann werden seine Gebote nicht zur unerträglichen Last, sondern zur natürlichen Frucht. Wie bei einem frisch Verliebten, der alles für den Geliebten tun möchte, so werden wir für den leben wollen, an dem wir uns ergötzen. Das ist das Geheimnis des christlichen Lebens.

    Lukas 6,27-28

    Gebet

    Herr Jesus, lehre mich, jeden Tag und jede Woche bei dir zur Ruhe zu kommen, damit ich dann aus deiner Kraft für dich leben kann.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich aus der Ruhe in Gott heraus, oder erschöpfe ich mich im Versuch, seine Gebote aus eigener Kraft zu erfüllen?