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BGSG LIVE

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Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Die geistliche Reife zum Prüfen

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus betet für die Gemeinde: 'Dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt.' Diese geistliche Reife ist entscheidend für unsere Freude. Wir brauchen die Fähigkeit, in jeder Situation zu erkennen: Wie möchte Gott sich hier verherrlichen? Wenn wir mündig genug sind zu sehen, dass der Herr auch in unserem Leid am Wirken ist, werden wir ihn preisen können. Das Problem ist, dass wir oft in schwierigen Zeiten nur unsere eigenen Lösungsvorschläge vor Gott bringen: 'Nimm das weg! Gib mir das!' Wir haben konkrete Vorstellungen, wie Gott uns helfen soll. Doch geistliche Reife bedeutet, die Hauptsache Hauptsache sein zu lassen: Gottes Verherrlichung. Wenn wir in der Lage sind, Gottes Hand in unserem Leben zu sehen - im Guten wie im Schweren - werden wir ihn preisen. Das ist nicht einfach, aber es ist der Weg zur echten, beständigen Freude.

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Paulus betet für die Gemeinde: 'Dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt.' Diese geistliche Reife ist entscheidend für unsere Freude. Wir brauchen die Fähigkeit, in jeder Situation zu erkennen: Wie möchte Gott sich hier verherrlichen? Wenn wir mündig genug sind zu sehen, dass der Herr auch in unserem Leid am Wirken ist, werden wir ihn preisen können. Das Problem ist, dass wir oft in schwierigen Zeiten nur unsere eigenen Lösungsvorschläge vor Gott bringen: 'Nimm das weg! Gib mir das!' Wir haben konkrete Vorstellungen, wie Gott uns helfen soll. Doch geistliche Reife bedeutet, die Hauptsache Hauptsache sein zu lassen: Gottes Verherrlichung. Wenn wir in der Lage sind, Gottes Hand in unserem Leben zu sehen - im Guten wie im Schweren - werden wir ihn preisen. Das ist nicht einfach, aber es ist der Weg zur echten, beständigen Freude.

Philipper 1,9-11
Gebet

Bitte den Herrn um geistliche Reife und die Fähigkeit, seine Hand in allen Lebenslagen zu erkennen.

Zum Nachdenken

Kann ich in meinen aktuellen Herausforderungen erkennen, wie Gott sich verherrlichen möchte?

Aufnahme vom 21. Oktober 2026

Predigt

BIBELSTUNDE mit christuszentrierter Auslegung

Mittwoch, 21. Oktober 2026
Sacharja 8,18-19
Kernaussage

Gott hat durch Jesus Christus Frieden geschaffen und die Grundlage für ein neues Jerusalem gelegt, das nicht nur für die Juden, sondern für alle Nationen bestimmt ist. Aufgrund dieses vollbrachten Friedenswerkes können wir uns nicht mehr fürchten, denn die Schuld ist vergeben und wir sind erlöst - nicht durch unsere Werke, sondern durch Gottes Gnade.

Diese Bibelstunde behandelt die Kapitel 7-8 des Buches Sacharja mit einem ausführlichen Exkurs durch das Buch Jesaja. Der Schwerpunkt liegt auf Gottes Verheißung des Friedens durch den kommenden Messias. Der Lehrer zeigt auf, wie Gott durch den Gottesknecht (Jesus Christus) Frieden schaffen wird, nicht nur für Israel, sondern für alle Nationen. Die zentrale Botschaft lautet: "Fürchtet euch nicht" - denn Gott hat durch Christus Frieden geschaffen, die Schuld ist vergeben. Es wird ausführlich dargelegt, dass das wahre Volk Gottes nicht nur die natürlichen Nachkommen Abrahams umfasst, sondern alle, die durch Glauben zu Kindern Gottes werden - Juden und Heiden gleichermaßen. Das neue Jerusalem ist das himmlische Jerusalem, die Gemeinde, bestehend aus allen Völkern. Der Lehrer verbindet dabei systematisch Sacharja mit Jesaja 40-54 und neutestamentlichen Texten wie Römer 9-11 und Galater 4, um zu zeigen, dass diese Friedensbotschaft der gesamten Erde gilt.
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Diese Bibelstunde behandelt die Kapitel 7-8 des Buches Sacharja mit einem ausführlichen Exkurs durch das Buch Jesaja. Der Schwerpunkt liegt auf Gottes Verheißung des Friedens durch den kommenden Messias. Der Lehrer zeigt auf, wie Gott durch den Gottesknecht (Jesus Christus) Frieden schaffen wird, nicht nur für Israel, sondern für alle Nationen. Die zentrale Botschaft lautet: "Fürchtet euch nicht" - denn Gott hat durch Christus Frieden geschaffen, die Schuld ist vergeben. Es wird ausführlich dargelegt, dass das wahre Volk Gottes nicht nur die natürlichen Nachkommen Abrahams umfasst, sondern alle, die durch Glauben zu Kindern Gottes werden - Juden und Heiden gleichermaßen. Das neue Jerusalem ist das himmlische Jerusalem, die Gemeinde, bestehend aus allen Völkern. Der Lehrer verbindet dabei systematisch Sacharja mit Jesaja 40-54 und neutestamentlichen Texten wie Römer 9-11 und Galater 4, um zu zeigen, dass diese Friedensbotschaft der gesamten Erde gilt.

Hauptthemen (7)

1. Die Verheißung des Friedens und das Ende des Fastens

  • • Das Fasten wird zu Freude und fröhlichen Festzeiten werden, wenn die Grundlage des Friedens gelegt ist
  • • Gott verspricht, Frieden zu schaffen durch den Spross, den wahren König
  • • Das neue Jerusalem wird eine Friedensstadt sein, in der Gott selbst die Mauer und der Beschützer ist
  • • Die Wahrheit und den Frieden sollen wir lieben - dies kennzeichnet die Bürger des neuen Jerusalem

2. Fürchte dich nicht - Gottes Zusage an sein Volk

  • • 'Fürchtet euch nicht' ist die zentrale Botschaft, die sich durch Sacharja und Jesaja zieht
  • • Gott hat sein Volk erlöst und die Schuld ist vergeben - es gibt keinen Grund mehr zur Furcht
  • • Diese Botschaft gilt nicht nur den Juden, sondern allen Nationen
  • • Gott selbst ist mit seinem Volk und hält es mit der Rechten seiner Gerechtigkeit

3. Der Gottesknecht als Licht für die Nationen

  • • Gott sendet seinen Knecht, der das Recht zu den Nationen bringen wird
  • • Dieser Knecht wird zum Bund des Volkes und zum Licht der Nationen gemacht
  • • Es ist zu wenig, dass er nur den Überrest Israels rettet - sein Heil reicht bis ans Ende der Erde
  • • Der Knecht wird nicht müde werden, bis er das Recht auf Erden aufgerichtet hat

4. Das himmlische Jerusalem - die Mutter aller Gläubigen

  • • Es gibt zwei Jerusalem: das irdische (entspricht Hagar und der Sklaverei unter dem Gesetz) und das himmlische (entspricht Sara und der Freiheit)
  • • Die Unfruchtbare (das himmlische Jerusalem) wird mehr Kinder haben als die Verheiratete (das irdische Jerusalem)
  • • Das himmlische Jerusalem ist die Mutter aller Gläubigen aus Juden und Heiden
  • • Paulus bestätigt in Galater 4, dass das himmlische Jerusalem unsere Mutter ist

5. Ein Volk aus allen Nationen

  • • Gott wird sein Volk aus allen Nationen sammeln, von den Enden der Erde
  • • Die Nationen werden kommen und sagen: 'Lasst uns zum Herrn gehen, Gott ist mit euch'
  • • Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Griechen - Christus ist Herr über alle
  • • Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden

6. Das stellvertretende Opfer Christi

  • • Jesaja 53 zeigt, dass die Schuld auf dem Gottesknecht lag zu unserem Frieden
  • • Er wurde geschlagen anstatt uns, damit wir Frieden haben könnten
  • • Die Erlösung geschieht umsonst - nicht für Geld, sondern durch das Opfer Christi
  • • Nach der Verkündigung der Erlösung in Jesaja 53 folgt sofort der Aufruf, die Zelte weit zu machen

7. Zeugen des Friedens sein

  • • 'Ihr seid meine Zeugen' - der Auftrag an Gottes Volk
  • • Wie lieblich sind die Füße derer, die frohe Botschaft bringen und Frieden verkündigen
  • • Die Freudenbotin soll auf einen hohen Berg steigen und laut ausrufen: 'Siehe, da euer Gott!'
  • • Diese Botschaft soll bis ans Ende der Erde getragen werden

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Sacharja 8,18-19

Und das Wort des Herrn, des Herrschers, geschah zu mir, so spricht der Herr der Herrscherin, das Fasten des vierten und das Fasten des fünften, das Fasten des siebten, das Fasten des zehnten Monats wird im Haus Jude zum Jubeln und zu Freude und zu fröhlichen Festzeiten werden. Und auch die Wahrheit und den Frieden liebt.

Sacharja 8,13

fürchtet euch nicht, eure Hände seien stark

Sacharja 8,15

fürchtet euch nicht

Sacharja 8,20-23

so spricht der Herr der Herrscher. noch werden Völker und Bewohner vieler Städte kommen und die Bewohner der einen werden zum anderen gehen und sagen, lass uns doch hingehen, den Herrn um Gnade anzuflehen und den Herrn der Herrscherin zu suchen. Auch ich will gehen und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um den Herrn der Herrscherin in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzuflehen.

Römer 9,23-26

Und wenn er handelte, damit den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen des Erbarmens zur Kennen gebe, die er zur Herrlichkeit vorher bereitet hat, nämlich an uns, die er berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen. Wie auch in Hosea sagt, ich werde nicht mein Volk mein Volk nennen und die nicht Geliebte Geliebte. und es wird geschehen an dem Ort, da zu ihnen gesagt wurde, ihr seid nicht mein Volk. Dort werden die Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.

Römer 9,27

Jesaja aber ruft über Israel, wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Rest wird gerettet werden.

Römer 11,25-26

Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzeit der Nationen hineingekommen sein wird, und so wird ganz Israel gerettet werden.

Römer 10,12-13

Denn es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen, denn er ist der Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen. denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.

Jesaja 40,1-2

Tröstet, tröstet mein Volk. Spricht euer Gott, rede zu dem Herzen Jerusalems. Und ruft ihm zu, dass sein frohen Dienst vollendet, dass seine Schuld abgetragen ist.

Jesaja 40,9-11

auf einen hohen Berg steig hinauf, du Freudenbotin Zion. Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenboden Jerusalem. Erhebe sie, fürchte dich nicht. Sprich zu den Städten Judas. Siehe, da euer Gott. Siehe, der Herr kommt mit Kraft und sein Arm übt Herrschaft vor ihm aus. Siehe, sein Lohn ist bei ihm und seine Belohnung geht vor ihm her. er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Gewandbaustragen. Die Säuglinge, Muttertiere wird er fürsorglich leiten.

Jesaja 41,8-10

du aber Israel, mein Knecht Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrams meines Freundes. Du, den ich ergriffen von den Enden der Erde. Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir, habe keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich. Ja, ich helfe dir. Ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.

Jesaja 41,13

denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine Rechte ergreift, der zu dir spricht, fürchte dich nicht. Ich helfe dir

Jesaja 42,1

siehe mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt. Er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen.

Jesaja 42,6

ich, der Herr, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes und zum Licht der Nationen.

Jesaja 43,1

aber jetzt, so spricht der Herr, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel, fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.

Jesaja 43,5-7

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Vom Sonnenaufgang her werde ich deine Nachkommen bringen und vom Sonnenuntergang werde ich dich sammeln. Ich werde zum Norden sagen, gib her und zum Süden, halte nicht zurück. bringe meine Söhne von fern her und meine Töchter vom Ende der Erde.

Jesaja 43,10

Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und mein Knecht, den ich erwählt habe.

Jesaja 49,6

Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die bewahrten Israels zurückzubringen. So mache ich dich auch zum Licht der Nationen und mein Heilreiche bis an die Enden der Erde.

Jesaja 52,1-3

wach auf, wach auf. Kleide dich, Zion, in deine Kraft. Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem. du heilige Stadt. Denn nicht mehr länger soll dich ein Unbeschnittener und ein Unreiner betreten. Schüttle den Staub von dir ab. Steh auf, setze dich in Jerusalem. Mach dich los von den Fesseln deines Halses. Du gefangene Tochter Zion. Denn so spricht der Herr, umsonst seid ihr verkauft worden und nicht für Geld sollt ihr gelöst werden.

Jesaja 52,7-10

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, die frohe Botschaft bringen, die Frieden verkündigen, der Heilverkündig, der zuziehen und spricht dein Gott herrscht als König. Der Herr hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Nationen und alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres Gottes.

Jesaja 54,1

Jubele, du Unfruchtbare, die du nicht geboren. Brich in Jubel aus und jauchze, die du keine Wehen gehabt hast. Denn die Söhne der Einsamen sind zahlreicher als die Söhne der Verheirateten, spricht der Herr.

Jesaja 54,2-3

Mache weit den Raum deines Zeltes. Und deine Zeltdeckenspanne aus. Spare nicht. Mache deine Seile lang. und deine Pflöcke stecke fest. Denn du wirst dich nach rechts und nach links ausbreiten und deine Nachkommen werden Nationen beerben.

Jesaja 54,4-5

fürchte dich nicht. Denn du wirst nicht zu Schanden und schäme dich nicht, denn du wirst nicht beschämt dastehen, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und nicht mehr an die Schmacht deiner Wittenschaft denken, denn dein Gemahl ist dein Schöpfer. Herr der Herrscher ist sein Name und dein Erlöser ist der heilige Israel Gott der ganzen Erde wird er genannt werden

Jesaja 54,8-10

im auffallenden Sonn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade werde ich über dich erbarmen, spricht der Herr dein Erlöser. Denn die Berge mögen weichen und die Hügel werden wanken. Aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der Herr, dein Erbarmer.

Galater 4,21-26

sagt mir die, die ihr unter dem Gesetz sein wollt, hört ihr das Gesetz nicht? Denn es steht geschrieben, dass Abrams zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien. Aber von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung. Dies hat einen bildlichen Sinn. Denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse. Einen vom Berg Sinai, das ist in die Sklaverei hineingebüttelt. Das ist Hagar. das ist Hagar, der Berg Sine in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem. Das Jerusalem droben, aber ist frei und das ist unsere Mutter.

Galater 4,27-28

Denn es steht geschrieben Freu dich, du Unfruchtbare die du nicht gebierst brich in Jubel aus und rufe laut, die du keine Geburtswehen erleidest Denn viele sind die Kinder der Einsamen mehr als die derjenigen, die ein Mann hat Ihr aber, Brüder, Seid wie Isaac Kinder der Verheißung.

Weitere Referenzen

  • → Sacharja Kapitel 1-8
  • → Hesekiel (Bezug auf Jerusalem auf einem hohen Berg)
  • → Offenbarung (Bezug auf das neue Jerusalem)
  • → Lukas 24 (Missionsbefehl)
  • → Apostelgeschichte 1,8
  • → Johannes 8,12 (Jesus als Licht der Welt)
  • → Hosea (zitiert in Römer 9)
  • → Jesaja 53 (das stellvertretende Opfer)
  • → Jesaja 65 (neuer Himmel, neue Erde)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Die Wahrheit und den Frieden lieben: Als Bürger des neuen Jerusalem sollen wir die Wahrheit über Gottes Frieden lieben und nicht verfälschen. Wir leben in diesem Frieden und bezeugen ihn anderen.
  • 2 Sich nicht fürchten aufgrund der vollbrachten Erlösung: Wir müssen aufhören, in Furcht zu leben oder zu fragen, ob Gott uns straft. Die Schuld ist vergeben, der Friede ist geschaffen - es gibt keinen Grund mehr zur Furcht.
  • 3 Freudenbotin sein und das Evangelium verkündigen: Wie die Freudenbotin Zion sollen wir auf den Berg steigen und laut ausrufen: 'Siehe, da euer Gott!' Wir sollen die frohe Botschaft vom Frieden mit Gott weitertragen.
  • 4 Zeugen des Friedens in allen Nationen sein: Unser Auftrag ist es, Zeugen dieser guten Nachricht zu sein - dass Christus Frieden geschaffen hat und jeder, der seinen Namen anruft, gerettet werden kann, egal aus welcher Nation.
  • 5 Die Gnade Gottes annehmen ohne eigene Werke: Wir sollen verstehen, dass die Erlösung umsonst ist - nicht durch unsere Gerechtigkeit oder Werke, sondern durch Gottes Gerechtigkeit und Gnade in Christus.

Impulse dieser Woche

  1. Tag 1 von 7 · 22. Oktober Fürchte dich nicht - Gott hat Frieden geschaffen

    Die zentrale Botschaft der Kapitel 7 und 8 im Buch Sacharja lautet: 'Fürchtet euch nicht!' Warum können wir uns nicht mehr fürchten? Weil Gott durch den kommenden Messias Frieden schaffen wird. Diese Verheißung war für das Volk nach der babylonischen Gefangenschaft noch Zukunft, aber für uns ist sie Wirklichkeit geworden. Der Herr verspricht, dass die Zeit des Fastens und der Trauer in Freude und Jubel verwandelt wird. Wenn die Grundlage des Friedens gelegt ist - durch Jesus Christus - dann brauchen wir keine Angst mehr zu haben vor Gottes Gericht. Die Schuld ist vergeben. Der Friede ist gemacht. Dies ist keine oberflächliche Harmonie, sondern der tiefe Friede, den nur Gott schaffen kann: Vergebung der Sünde, Versöhnung mit dem heiligen Gott. Darum ruft der Herr seinem Volk zu: 'Liebt die Wahrheit und den Frieden!' Diese Wahrheit über Gottes Gnade und dieser Friede durch Christus sollen das Kennzeichen des neuen Jerusalem sein - der Gemeinde aus allen Völkern.

    Sacharja 8,15-19

    Gebet

    Danke Jesus, dass du Frieden zwischen mir und Gott gemacht hast. Hilf mir, in diesem Frieden zu leben und nicht in Furcht.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben lässt du noch Furcht zu, obwohl Gott dir durch Christus Frieden geschaffen hat?

  2. Tag 2 von 7 · 23. Oktober Ein Volk aus allen Völkern

    Eine der herrlichsten Wahrheiten in Sacharja ist, dass Gottes Friedensbotschaft nicht nur einem Volk gilt, sondern allen Nationen. Der Prophet sieht voraus, wie Menschen aus vielen Völkern und Städten kommen werden, um den Herrn zu suchen. Sie werden sagen: 'Lasst uns hingehen, den Herrn um Gnade anzuflehen!' Diese Vision erfüllt sich in der Gemeinde Jesu Christi. Das wahre Volk Gottes umfasst nicht nur die natürlichen Nachkommen Abrahams, sondern alle, die durch Glauben Kinder Gottes werden - Juden und Heiden gleichermaßen. Paulus erklärt in Römer 9: Gott hat sein Volk 'nicht allein aus den Juden berufen, sondern auch aus den Nationen.' Das neue Jerusalem ist keine irdische Stadt, sondern die Gemeinde aus allen Völkern. Wir, die wir an Jesus glauben, gehören zu diesem einen Volk Gottes. Es gibt nicht zwei verschiedene Wege - einen für Israel und einen für die Gemeinde - sondern einen Erlöser, einen Bund, ein Volk aus allen Nationen.

    Sacharja 8,20-23

    Gebet

    Vater, danke, dass du mich in dein Volk aufgenommen hast. Hilf mir, diese Einheit mit Geschwistern aus allen Nationen zu schätzen.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert es deine Perspektive, wenn du erkennst, dass du zum wahren Israel gehörst - zu Gottes Volk aus allen Nationen?

  3. Tag 3 von 7 · 24. Oktober Der Gottesknecht bringt Licht zu den Nationen

    Im Buch Jesaja wird uns der Gottesknecht vorgestellt, der das vollbringen wird, was das Volk Israel nicht geschafft hat. Gott sagt über ihn: 'Siehe, mein Knecht, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt. Er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen.' Dieser Knecht ist Jesus Christus. Er wird nicht müde werden und nicht aufhören, bis er seine Mission vollbracht hat - 'bis er das Recht auf Erden aufgerichtet hat.' Gott macht ihn 'zum Bund des Volkes und zum Licht der Nationen.' Jesus selbst sagte: 'Ich bin das Licht der Welt.' Das bedeutet: Durch Christus kommt Gottes Licht - Erkenntnis, Wahrheit, Erlösung - zu allen Völkern. Menschen, die in Finsternis lebten, die Gott nie gesucht hatten, empfangen jetzt Licht. Der neue Bund in Jesu Blut gilt nicht nur einer Nation, sondern wird zu den Enden der Erde getragen. Jesus vollendet sein Werk!

    Jesaja 42,1-7

    Gebet

    Jesus, du bist das Licht der Welt. Leuchte in die dunklen Bereiche meines Herzens und hilf mir, dein Licht weiterzugeben.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens brauchst du mehr von Jesu Licht - mehr Erkenntnis und Wahrheit?

  4. Tag 4 von 7 · 25. Oktober Tröstet, tröstet mein Volk

    Nach 39 Kapiteln des Gerichts im Buch Jesaja kommt die große Wende in Kapitel 40: 'Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet zu dem Herzen Jerusalems und ruft ihm zu, dass sein froner Dienst vollendet, dass seine Schuld abgetragen ist.' Die Schuldfrage ist geklärt! Gott rechnet seinem Volk die Schuld nicht mehr zu. Das ist kein billiger menschlicher Trost ('Es wird schon wieder'), sondern göttlicher Trost mit ewiger Gültigkeit. Gott selbst hat durch Christus die Grundlage geschaffen: Die Schuld ist bezahlt, der Frieden ist gemacht. Dieser Trost soll laut verkündigt werden! Jerusalem wird zur 'Freudenbotin' aufgerufen: 'Steig hinauf auf einen hohen Berg, erhebe mit Macht deine Stimme, fürchte dich nicht!' Die Gemeinde soll diese Freudenbotschaft in die Welt hinaustragen: Es gibt Vergebung! Es gibt Frieden mit Gott! Diese Nachricht gilt allen, die sie hören.

    Jesaja 40,1-2

    Gebet

    Herr, danke für den echten, ewigen Trost, dass meine Schuld vollständig bezahlt ist. Hilf mir, diese Freudenbotschaft weiterzugeben.

    Zum Nachdenken

    Lebst du in der Gewissheit, dass deine Schuld wirklich vollständig abgetragen ist, oder zweifelst du manchmal daran?

  5. Tag 5 von 7 · 26. Oktober Nicht durch deine, sondern durch meine Gerechtigkeit

    In Jesaja 41 spricht Gott sein Volk mit bewegenden Worten an: 'Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes...' Gott erinnert daran, wie er Abraham - einen Heiden! - vom Ende der Erde geholt und sich daraus ein Volk geschaffen hat. Nicht durch menschliche Leistung, sondern durch Glauben. Dann kommt die herrliche Zusage: 'Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich. Ja, ich helfe dir. Ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.' Nicht mit unserer Gerechtigkeit hält Gott uns fest, sondern mit seiner! Das ist der Unterschied zwischen Religion und Evangelium. Wir müssen nicht durch eigene Werke bestehen, sondern Gott selbst ist unsere Gerechtigkeit durch Jesus Christus. Er hält uns. Er stärkt uns. Er hilft uns. Darum: 'Fürchte dich nicht, denn ich bin der Herr, dein Gott... Ich helfe dir!'

    Jesaja 41,8-10.13

    Gebet

    Vater, vergib mir, wenn ich auf meine eigene Gerechtigkeit vertraue. Danke, dass deine Gerechtigkeit mich hält.

    Zum Nachdenken

    Versuchst du manchmal noch, durch eigene Gerechtigkeit vor Gott zu bestehen, statt dich auf seine Gerechtigkeit zu verlassen?

  6. Tag 6 von 7 · 27. Oktober Heute Ganz Israel wird gerettet - auf diese Weise

    Paulus erklärt in Römer 11 ein 'Geheimnis': 'Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird. Und so wird ganz Israel gerettet werden.' Viele verstehen dieses 'und so' falsch als 'und dann', als ob es zwei getrennte Rettungswege gäbe. Aber Paulus meint: 'auf diese Weise'. Das wahre Israel - der eine Ölbaum - besteht aus gläubigen Juden UND Heiden. Nicht alle natürlichen Nachkommen Israels werden gerettet, sondern nur 'der Rest'. Aber dieser Rest wird ergänzt durch Menschen aus allen Nationen. Das ist Gottes herrlicher Plan: Ein Volk aus Juden und Heiden, vereint durch Glauben an Jesus Christus. 'Es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen, denn er ist der Herr über alle... Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden' (Römer 10,12-13). Ganz Israel - das aus beiden besteht - wird auf diese Weise gerettet.

    Römer 11,25-26

    Gebet

    Danke, Herr, dass du keinen Unterschied machst zwischen Juden und Heiden, sondern alle durch Glauben rettest.

    Zum Nachdenken

    Verstehst du dich als vollwertigen Teil des wahren Israel, des Volkes Gottes, oder fühlst du dich als 'Christ zweiter Klasse'?

  7. Tag 7 von 7 · 28. Oktober Der gute Hirte vollendet sein Werk

    Jesaja malt ein wunderschönes Bild des kommenden Erlösers: 'Siehe, der Herr kommt mit Kraft, und sein Arm übt Herrschaft aus. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Gewand tragen.' Wer ist diese 'Belohnung', die vor ihm hergeht? Wir - seine Schafe! Jesus, der gute Hirte, hat uns durch sein vollbrachtes Werk erkauft. Er ruft uns, wir folgen ihm, und er beschützt uns. Er trägt die Schwachen, die Kleinen, die gerade Wiedergeborenen. Er gibt auf alle Acht. Dieser Hirte wird nicht müde. Er vollendet sein Werk 'bis ans Ende der Erde'. Er sammelt sein Volk aus allen Nationen. Und zu dieser Herde gehörst du! Du darfst als Freudenbotin diese herrliche Nachricht weitertragen: Es gibt einen Hirten, der sein Volk liebt, beschützt und ewig bewahrt. Fürchte dich nicht - du bist sicher in seiner Hand.

    Jesaja 40,9-11

    Gebet

    Jesus, mein guter Hirte, danke, dass du mich erkauft hast und in deinen Armen trägst. Hilf mir, anderen von dir zu erzählen.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert es dein Leben heute, wenn du weißt, dass Jesus dich als sein kostbares Eigentum, als seine Belohnung, trägt und beschützt?