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Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Christus wird verkündigt

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

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Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

Philipper 1,18
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, mehr nach seiner Verherrlichung als nach deinem eigenen Ansehen zu streben.

Zum Nachdenken

Wie reagiere ich, wenn andere mich schlecht behandeln, aber dabei Gottes Werk vorangeht?

Aufnahme vom 25. Februar 2026

Predigt

BIBELSTUNDE mit christuszentrierter Auslegung

Mittwoch, 25. Februar 2026
Sacharja 5:5-11
Kernaussage

Gott schafft die Gottlosigkeit aus unserer Mitte fort, damit wir nicht mit der Welt gerichtet werden. Durch Jesus Christus wurde alle Schuld ans Kreuz genagelt und weggebracht - eine Botschaft der Gnade und Hoffnung, die uns zur Heiligung aufruft.

In dieser ausführlichen Bibelstunde setzt die Gemeinde das Studium des Buches Sacharja fort, insbesondere die siebte Nachtvision in Kapitel 5. Der Prediger erklärt die prophetische Vision vom Efa (einem Hohlgefäß) mit einer Frau darin, die die Gottlosigkeit symbolisiert. Zwei Frauen mit Storchenflügeln tragen dieses Gefäß ins Land Schinar (Babel), wo der Gottlosigkeit ein Tempel gebaut wird. Die Auslegung zeigt, dass diese Vision sowohl Gericht über die Welt als auch Erlösung für Gottes Volk darstellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erklärung, dass Gott die Gottlosigkeit aus der Mitte seines Volkes fortschafft, damit sie nicht mit der Welt gerichtet werden. Dies geschah durch Jesus Christus am Kreuz, der alle Schuld und Gesetzlosigkeit auf sich nahm. Die Botschaft mündet in praktische Ermahnungen zur Heiligung: Wer diese Wahrheit erkannt hat, soll sich von jeder Befleckung reinigen und im Licht wandeln, nicht in den Werken der Finsternis. Die Hoffnung der Gläubigen liegt darin, dass sie zur Braut Christi gehören und nicht zur Hure Babel, und dass sie bei Christi Wiederkunft ihm gleich sein werden.
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In dieser ausführlichen Bibelstunde setzt die Gemeinde das Studium des Buches Sacharja fort, insbesondere die siebte Nachtvision in Kapitel 5. Der Prediger erklärt die prophetische Vision vom Efa (einem Hohlgefäß) mit einer Frau darin, die die Gottlosigkeit symbolisiert. Zwei Frauen mit Storchenflügeln tragen dieses Gefäß ins Land Schinar (Babel), wo der Gottlosigkeit ein Tempel gebaut wird. Die Auslegung zeigt, dass diese Vision sowohl Gericht über die Welt als auch Erlösung für Gottes Volk darstellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erklärung, dass Gott die Gottlosigkeit aus der Mitte seines Volkes fortschafft, damit sie nicht mit der Welt gerichtet werden. Dies geschah durch Jesus Christus am Kreuz, der alle Schuld und Gesetzlosigkeit auf sich nahm. Die Botschaft mündet in praktische Ermahnungen zur Heiligung: Wer diese Wahrheit erkannt hat, soll sich von jeder Befleckung reinigen und im Licht wandeln, nicht in den Werken der Finsternis. Die Hoffnung der Gläubigen liegt darin, dass sie zur Braut Christi gehören und nicht zur Hure Babel, und dass sie bei Christi Wiederkunft ihm gleich sein werden.

Hauptthemen (5)

1. Die siebte Nachtvision: Wegschaffung der Gottlosigkeit

  • • Die Frau im Efa repräsentiert die Gottlosigkeit und die Hure Babel
  • • Zwei Frauen mit Storchflügeln bringen das Efa weg nach Schinar (Babel)
  • • Diese Engelwesen sind dämonische Mächte, dargestellt als Frauen wegen ihrer verführerischen Natur
  • • Der Storch gilt als unreines Tier (3. Mose 11:19), was auf unreine geistige Wesen hinweist
  • • Die Gottlosigkeit wird an einen Gerichtsort gebracht, wo ihr ein Tempel gebaut wird

2. Gottes Verheißung: Fortschaffung der Schuld

  • • Gott verspricht wiederholt im AT, Gottlosigkeit und Götzendienst aus der Mitte seines Volkes fortzuschaffen
  • • Diese Verheißung erfüllt sich in Jesus Christus am Kreuz
  • • Jesus hat den Schuldschein gegen uns gelöscht und ans Kreuz genagelt (Kolosser 2:13-15)
  • • Er hat uns von aller Gesetzlosigkeit losgekauft (Titus 2:14)
  • • Wir sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt (1. Korinther 6:11)

3. Das reine Gewissen durch Christus

  • • Das Blut Christi reinigt unser Gewissen von toten Werken (Hebräer 9:14)
  • • Wir können mit wahrhaftigem Herzen hinzutreten, gereinigt vom bösen Gewissen (Hebräer 10:22)
  • • Der Verkläger ist hinausgeworfen - keine Anklage mehr gegen uns
  • • Ein reines Gewissen ist wesentlich für Freude im Glauben
  • • Die Schuld ist aus unserer Mitte fortgeschafft - deshalb werden wir nicht mit der Welt gerichtet

4. Gericht über die Welt versus Rettung der Gemeinde

  • • Die Gottlosigkeit wird an einen Ort des Gerichts gebracht (Babel/Schinar)
  • • Gott sammelt sein Volk aus den Städten der Welt, bevor er richtet (wie Lot aus Sodom)
  • • 'Geht hinaus aus ihr, mein Volk' (Offenbarung 18) - Trennung von der Welt
  • • Der Satan ist gebunden für eine Zeit, damit das Evangelium verkündigt werden kann
  • • Wenn der letzte Heide zum Glauben kommt, wird das Gericht kommen

5. Konsequenzen für unser Leben: Heiligung

  • • Wer diese Verheißung hat, soll sich reinigen von jeder Befleckung (2. Korinther 7:1)
  • • Lasst uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Finsternis (Römer 13:12-13)
  • • Jeder, der diese Hoffnung hat, reinigt sich selbst (1. Johannes 3:3)
  • • Wir sollen nicht zurückkehren zu dem, was Christus fortgeschafft hat
  • • Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi durch heiliges Leben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Sacharja 5:5-11

Und der Engel, der mit mir redete, trat hervor und sprach zu mir, Heb doch deine Augen auf und sieh, was ist dies da, das da hervorkommt? Ich sagte, was ist das? Und er sprach, dies ist das Efa... Und siehe, ein runder Bleideckel hob sich und da war eine Frau, die saß mitten im Efa. Und er sprach, dies ist die Gottlosigkeit... Und ich hob meine Augen auf und sah und siehe, da kamen zwei Frauen hervor und Wind war in ihren Flügeln. Und sie hatten Flügel wie Flügel eines Storches... Und er sprach zu mir, um ihn in ein Haus zu bauen im Land Schinar.

3. Mose 11:19

Und den Storch und den Fischschreier nach seiner Art und den Wiedehopf und die Fledermaus

Hesekiel 36:24-25

Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen. Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen. Und ihr werdet rein sein von all euren Unreinheiten. Und von all euren Götzen werde ich euch reinigen.

Kolosser 2:13-15

Und euch, die ihr tot wart in Vergehungen und in unbeschnitten Seins eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht, mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den der Satzungen bestehen, der gegen uns war und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt.

Titus 2:14

Der Herr hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufe von aller Gesetzlosigkeit. Und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig war.

1. Korinther 6:9-11

Oder wisst ihr nicht, dass das Ungerechte, das Reich Gottes, nicht erben? Irrt euch nicht. Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbold, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben... Und das sind manche von euch gewesen. Aber ihr seid abgewaschen. Aber ihr seid geheiligt. Aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus.

Hebräer 9:13-14

Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh auf die Unreinheit gesprengt, zur Reinheit des Fleisches geheiligt, wie viel mehr wird das Blut des Christus, das sich selbst durch den ewigen Geist als Opfer ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient.

Hebräer 10:22

So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewissheit des Glaubens. Die Herzen sind besprengt, und damit gereinigt vom bösen Gewissen, und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

2. Korinther 7:1

Da wir nun diese Verheißung haben, Geliebte, sollen wir uns reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes.

Römer 13:11-14

Die Nacht ist weit vorangerückt und der Tag ist nah. Lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen. Lasst uns anständig wandeln, wie am Tag, nicht in Schwelgereien, nicht in Trinkgelagen, nicht in Unzucht und nicht in Ausschweifung, nicht in Streit, nicht in Eifersucht, sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, dass die Begierden wach werden.

1. Johannes 3:1-3

Seht, welche Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Und wir sind es... Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes... wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden. Denn wir werden ihm sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie auch jener rein ist.

Weitere Referenzen

  • → Sacharja 6:1-5
  • → Sacharja 13:1
  • → Offenbarung 7:1-3
  • → Offenbarung 12
  • → Offenbarung 18
  • → Micha 5:12-14
  • → Markus-Evangelium (über Reinheit)
  • → Epheserbrief (Geist des Ungehorsams)
  • → 2. Petrus (Geduld Gottes)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Lebe in der Gewissheit der Vergebung: Erkenne und glaube, dass Jesus Christus alle deine Schuld ans Kreuz genagelt und aus deiner Mitte fortgeschafft hat. Lebe mit einem reinen Gewissen vor Gott, nicht in Angst vor Anklage.
  • 2 Reinige dich von Befleckung: Da wir diese Verheißung haben, sollen wir uns aktiv von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen und nicht zu den Dingen zurückkehren, für die Christus gestorben ist.
  • 3 Wandle wie am Tag, nicht in Finsternis: Lebe transparent und heilig. Vermeide Dinge, die du verbergen musst. Wenn du etwas nicht offen zeigen kannst, ist es wahrscheinlich nicht gut. Lebe in Schwelgereien, Trinkgelagen, Unzucht, Streit und Eifersucht ab.
  • 4 Bereite dich auf Christi Wiederkunft vor: Die Nacht ist weit vorangerückt und der Tag ist nah. Nutze das Studium der prophetischen Schriften nicht nur zur Wissensvermehrung, sondern zur praktischen Vorbereitung auf die Begegnung mit Christus.
  • 5 Trenne dich von der Welt: Verstehe, dass du nicht zur Hure Babel gehörst, sondern zur Braut Christi. Gehe hinaus aus der Gottlosigkeit dieser Welt und lebe als Bürger des neuen Jerusalem, nicht als Bewohner der verurteilten Städte dieser Welt.

Impulse aus der Woche ab 26. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 26. Februar Die Gottlosigkeit wird fortgeschafft

    In Sacharjas siebter Nachtvision sehen wir ein außergewöhnliches Bild: Eine Frau in einem Hohlgefäß (Efa), die die Gottlosigkeit symbolisiert, wird von zwei Frauen mit Storchenflügeln ins Land Schinar – nach Babel – getragen. Dort wird ihr ein Tempel gebaut, wo sie angebetet wird. Diese Vision zeigt uns eine zweifache Wahrheit: Gott schafft die Gottlosigkeit aus der Mitte seines Volkes fort, damit sie nicht mit der Welt gerichtet werden. Gleichzeitig bringt er diese Gottlosigkeit an den Ort des Gerichts – Babel –, wo sie vernichtet werden wird. Für uns als Gläubige ist dies eine herrliche Botschaft der Hoffnung: Durch Jesus Christus am Kreuz wurde unsere Schuld und Gottlosigkeit fortgeschafft. Sie ist nicht mehr in unserer Mitte. Wir gehören nicht zur Hure Babel, sondern zur Braut Christi, zum neuen Jerusalem.

    Sacharja 5,5-11

    Gebet

    Danke Jesus, dass du meine Schuld ans Kreuz genagelt und aus meiner Mitte fortgeschafft hast. Hilf mir, in dieser Freiheit zu leben.

    Zum Nachdenken

    Erkenne ich die Gnade darin, dass Gott meine Gottlosigkeit durch Christus fortgeschafft hat, oder bringe ich sie immer wieder zurück in meine Mitte?

  2. Tag 2 von 7 · 27. Februar Prophetische Prinzipien verstehen

    Die prophetische Sprache der Bibel arbeitet oft mit Bildern und Symbolen. Warum? Weil uns nicht nur einzelne Ereignisse vorhergesagt werden, sondern geistliche Prinzipien offenbart werden, die zu allen Zeiten wirken. Wenn wir diese Prinzipien verstehen – wie Gott mit der Welt umgeht, welche Mächte wirken, wie die Gemeinde damit umgehen soll –, können wir das Geschehen in unserer Zeit richtig einordnen. Wir müssen keine Angst haben, nicht durcheinanderkommen, sondern können in Hoffnung und Zuversicht leben. Die Wahrheit aus Sacharjas Vision war nicht nur für seine Generation wichtig, sondern auch für uns heute: Gott wird die Gottlosigkeit richten, aber sein Volk bewahren. Diese zeitlose Wahrheit gilt für jede Generation der Gläubigen, auch für die nächste nach uns.

    Sacharja 5,5-11

    Gebet

    Herr, öffne mir die Augen für die geistlichen Prinzipien in deinem Wort, damit ich deine Wege verstehe und nicht von den Ereignissen dieser Zeit erschüttert werde.

    Zum Nachdenken

    Verstehe ich die geistlichen Prinzipien aus Gottes Wort gut genug, um das Weltgeschehen richtig einzuordnen und in Frieden zu bleiben?

  3. Tag 3 von 7 · 28. Februar Die Hure Babel und ihre Verführung

    Die Frau im Efa symbolisiert die Hure Babel aus der Offenbarung – eine verführerische Macht, die die Welt beherrscht. Sie repräsentiert den Geist dieser Welt, der durch Macht, Einfluss und vor allem Reichtum die Könige der Erde kontrolliert und verführt. Wir leben in einer sichtbaren Welt aus Fleisch und Blut, aber die Schrift sagt, wir kämpfen gegen geistige Mächte der Finsternis. Diese dämonischen Kräfte wirken hinter den Kulissen und treiben die Gottlosigkeit voran, bis sie ihr volles Maß erreicht. Das Erstaunliche: Diese Könige, die der Verführung folgen, werden letztlich selbst das vernichten, wonach sie streben. Gott richtet das Geschöpf mit dem Geschöpf. Das zeugt von seiner Souveränität – er überlässt die Welt sich selbst, und dadurch vollzieht sich bereits sein Gericht.

    Offenbarung 17-18

    Gebet

    Vater, bewahre mich vor der Verführung dieser Welt. Lass mich nicht dem nachjagen, was vergänglich ist, sondern nach deinem Reich.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens bin ich anfällig für die Verführung dieser Welt durch Macht, Einfluss oder Reichtum?

  4. Tag 4 von 7 · 1. März Die Bindung der Gottlosigkeit

    In Sacharjas Vision wird die Gottlosigkeit durch einen Bleideckel im Gefäß eingeschlossen – ein Bild der Bindung. Dies entspricht der Zeit, in der der Herr den Satan bindet, damit die Gottlosigkeit nicht im Übermaß wirken darf. Warum diese Bindung? Weil Gott noch sein Volk aus den Städten der Welt sammelt. Er wird diese Welt nicht vernichten, solange er nicht alle seine Kinder herausgeholt hat. Wie bei Lot in Sodom darf das Feuer nicht fallen, bevor die Geretteten in Sicherheit sind. Der Apostel Paulus drückt es so aus: wenn der letzte Heide zum Glauben gekommen ist, dann kommt das Gericht. Petrus sagt: Der Herr verzögert nicht seine Verheißung, sondern er will nicht, dass einer verloren geht. Diese scheinbare Verzögerung ist pure Gnade.

    Offenbarung 20,1-3

    Gebet

    Danke, Herr, für deine Geduld und Gnade. Gebrauche mich, um Menschen zu dir zu rufen, bevor das Gericht kommt.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich in dem Bewusstsein, dass Gottes Geduld mit dieser Welt Menschen Zeit zur Umkehr gibt – vielleicht auch Menschen in meinem Umfeld?

  5. Tag 5 von 7 · 2. März Am Kreuz fortgeschafft

    Alle Verheißungen des Alten Testaments – 'Ich werde die Gottlosigkeit aus eurer Mitte fortschaffen' – haben sich in Jesus Christus erfüllt. Kolosser 2 sagt es deutlich: 'Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht und ihn aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte.' Jesus bezahlte für jede Gottlosigkeit, jede Schuld, jeden Götzendienst mit seinem Leben. Er hat es fortgeschafft – ans Kreuz genagelt. Diese Schuld ist nicht mehr in unserer Mitte, sie ist nicht mehr da. Das Traurige ist, dass manche Gläubige zum Kreuz gehen und ihre Schuld wieder zurückholen, sie wieder in ihre Mitte legen. Aber der Herr hat sie fortgeschafft! Warum sollten wir zurückholen, was Christus weggenommen hat? Die Gottlosigkeit, die Gericht bringt, wurde durch Christus bezahlt.

    Kolosser 2,13-15

    Gebet

    Jesus, danke, dass du meine Schuld ans Kreuz getragen hast. Hilf mir, nicht zurückzuholen, was du weggenommen hast, sondern in Freiheit zu leben.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich in der Freiheit dessen, was Christus am Kreuz für mich getan hat, oder trage ich noch Schuld mit mir, die längst fortgeschafft ist?

  6. Tag 6 von 7 · 3. März Kommt heraus, mein Volk!

    In Offenbarung 18 ruft Gott seinem Volk zu: 'Kommt heraus, mein Volk, damit ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und von ihren Plagen empfangt!' Wir dürfen nicht an dem Ort bleiben, an dem Gott Gericht üben wird. Wie Lot aus Sodom fliehen musste, so müssen wir aus Babel – aus dieser Welt und ihrem System – herausgerufen werden. Nicht physisch unbedingt, aber geistlich: Wir gehören nicht zu dieser Welt, wir sind Bürger des neuen Jerusalem. Diese Wegschaffung geschieht aus Gnade: Gott will nicht, dass wir mit der Welt gerichtet werden. Wer diese Wahrheit erkannt hat, soll sich von jeder Befleckung reinigen und im Licht wandeln, nicht in den Werken der Finsternis. Unsere Hoffnung liegt darin, dass wir zur Braut Christi gehören, nicht zur Hure Babel.

    Offenbarung 18,4

    Gebet

    Herr, ich höre deinen Ruf, aus Babel herauszukommen. Zeige mir, wo ich noch zu sehr an dieser Welt hänge, und gib mir Kraft zur Heiligung.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens bin ich noch zu sehr mit dem System dieser Welt verbunden, aus dem Gott mich herausruft?

  7. Tag 7 von 7 · 4. März Die Hoffnung: Ihm gleich sein

    Die Botschaft aus Sacharja mündet in eine herrliche Hoffnung: Wir gehören nicht zu der Stadt, die gerichtet wird, sondern zu der Stadt, die Gott selbst baut – dem neuen Jerusalem. Durch den Messias, den Gott gesandt hat, sammelt er sein Volk in diese Zufluchtsstadt. Unsere Hoffnung liegt darin, dass wir zur Braut Christi gehören und bei seiner Wiederkunft ihm gleich sein werden. Diese Verheißung soll uns nicht passiv machen, sondern aktiv zur Heiligung treiben: 'Jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist.' Die Wahrheit, dass Christus unsere Gottlosigkeit fortgeschafft hat, ist keine Einladung zur Sorglosigkeit, sondern ein Aufruf, im Licht zu wandeln. Wir leben in der Spannung zwischen 'schon gerettet' und 'noch nicht vollendet', aber mit der festen Gewissheit: Er, der das gute Werk begonnen hat, wird es vollenden.

    1. Johannes 3,2-3

    Gebet

    Herr Jesus, komm bald! Bereite mich vor für den Tag deiner Wiederkunft, damit ich bereit bin, dich zu sehen und dir gleich zu sein.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich heute schon so, wie jemand, der weiß, dass er bei Christi Wiederkunft ihm gleich sein wird?