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Overflow Kirche

Willi-Juppe-Str. 13, 65199 Wiesbaden

Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.

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Daily Bite
Day 2 of 7

Der Sündenfall und Gottes Plan

From the sermon “Gottesdienst | 25.10.26 | Overflow Live” of October 25

Am Anfang lebten Adam und Eva in perfekter Gemeinschaft mit Gott. Es fehlte ihnen an nichts. Gott gab ihnen Freiheit und Verantwortung – aber auch eine Grenze: einen Baum, von dem sie nicht essen sollten. Warum? Weil echte Beziehung Freiwilligkeit braucht. Wenn Gott uns zwingt, ihn zu lieben, ist das keine echte Beziehung. Doch die Schlange, der Feind Gottes, verführte sie. Sie aßen die verbotene Frucht und erlebten zum ersten Mal Scham. Die unbeschwerte Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Aber – und das ist entscheidend – zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Gott ist heilig und kann Sünde nicht tolerieren, UND seine Liebe zu seiner Schöpfung ist riesig. Sein Wunsch nach Gemeinschaft mit uns ist groß. Das Evangelium beginnt hier: Gott gibt den Menschen nicht auf. Von Anfang an hatte er einen Erlösungsplan. Die Geschichte vom Evangelium fängt nicht erst in Bethlehem oder auf Golgatha an – sie beginnt mit einem liebenden Gott, der einen Weg zurück zu sich schafft.

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Am Anfang lebten Adam und Eva in perfekter Gemeinschaft mit Gott. Es fehlte ihnen an nichts. Gott gab ihnen Freiheit und Verantwortung – aber auch eine Grenze: einen Baum, von dem sie nicht essen sollten. Warum? Weil echte Beziehung Freiwilligkeit braucht. Wenn Gott uns zwingt, ihn zu lieben, ist das keine echte Beziehung. Doch die Schlange, der Feind Gottes, verführte sie. Sie aßen die verbotene Frucht und erlebten zum ersten Mal Scham. Die unbeschwerte Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Aber – und das ist entscheidend – zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Gott ist heilig und kann Sünde nicht tolerieren, UND seine Liebe zu seiner Schöpfung ist riesig. Sein Wunsch nach Gemeinschaft mit uns ist groß. Das Evangelium beginnt hier: Gott gibt den Menschen nicht auf. Von Anfang an hatte er einen Erlösungsplan. Die Geschichte vom Evangelium fängt nicht erst in Bethlehem oder auf Golgatha an – sie beginnt mit einem liebenden Gott, der einen Weg zurück zu sich schafft.

1. Mose 2,7; 1. Mose 3
Prayer

Bekenne Gott die Bereiche, in denen du dich von ihm entfernt hast, und danke ihm, dass er immer einen Weg zurück zu dir bereithält.

Reflect

Wo erlebst du heute noch die Auswirkungen von Sünde – zerbrochene Beziehungen, Scham, Trennung? Glaubst du, dass Gott einen Weg zurück für dich hat?

Recording from October 11, 2026

Sermon

Gottesdienst | 11.10.26 | Overflow Live

Sunday, October 11, 2026
Psalm 42,2
Key Point

Gott wirkt heute noch genauso durch Zeichen und Wunder wie zur Zeit der Apostel. Diese Wunder dienen nicht der Selbstdarstellung, sondern sollen auf Gottes Größe hinweisen und Menschen zur Rettung in Jesus Christus führen. Das größte Wunder ist die Erlösung eines Menschen durch Jesus Christus.

Ein lebendiger Gottesdienst der Overflow Kirche aus Wiesbaden mit Lobpreis, Gebet und einer Predigt über Zeichen und Wunder. Pastor Stefan ermutigt die Gemeinde, daran zu glauben, dass Gott heute noch genauso durch Zeichen und Wunder wirkt wie zur Zeit der ersten Apostel. Der Gottesdienst beginnt mit intensiver Anbetungszeit, in der die Größe und Majestät Gottes besungen wird. Es werden konkrete Gebetsanliegen für Kranke vorgetragen, darunter Lilly Feininger und Norbert. Stefan predigt aus Markus 16 und der Apostelgeschichte über die Bedeutung von Zeichen und Wundern als Bestätigung der Botschaft des Evangeliums. Er betont, dass diese nicht der Selbstdarstellung dienen, sondern Gott ehren und Menschen zu ihm führen sollen. Das größte Wunder sei die Rettung und Versöhnung eines Menschen mit Gott. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Hingabe und dem Gebet, dass Gott die Gemeinde gebraucht, um in Wiesbaden Zeichen und Wunder zu wirken.
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Ein lebendiger Gottesdienst der Overflow Kirche aus Wiesbaden mit Lobpreis, Gebet und einer Predigt über Zeichen und Wunder. Pastor Stefan ermutigt die Gemeinde, daran zu glauben, dass Gott heute noch genauso durch Zeichen und Wunder wirkt wie zur Zeit der ersten Apostel. Der Gottesdienst beginnt mit intensiver Anbetungszeit, in der die Größe und Majestät Gottes besungen wird. Es werden konkrete Gebetsanliegen für Kranke vorgetragen, darunter Lilly Feininger und Norbert. Stefan predigt aus Markus 16 und der Apostelgeschichte über die Bedeutung von Zeichen und Wundern als Bestätigung der Botschaft des Evangeliums. Er betont, dass diese nicht der Selbstdarstellung dienen, sondern Gott ehren und Menschen zu ihm führen sollen. Das größte Wunder sei die Rettung und Versöhnung eines Menschen mit Gott. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Hingabe und dem Gebet, dass Gott die Gemeinde gebraucht, um in Wiesbaden Zeichen und Wunder zu wirken.

Main Topics (4)

1. Zeichen und Wunder in der Bibel

  • • Zeichen und Wunder ziehen sich durch das Alte und Neue Testament
  • • Jesus wirkte Zeichen und Wunder und gab diesen Auftrag an seine Jünger weiter
  • • Die Apostelgeschichte zeigt kontinuierlich Zeichen und Wunder durch Apostel, Diakone und alle Gläubigen
  • • Gott bestätigte die Verkündigung des Evangeliums durch Zeichen und Wunder

2. Der Zweck von Zeichen und Wundern

  • • Zeichen weisen auf etwas Größeres hin, nicht auf sich selbst
  • • Sie dienen der Bestätigung der Botschaft des Evangeliums
  • • Sie sollen Gott groß machen, nicht den Menschen
  • • Das größte Wunder ist die Rettung und Versöhnung eines Menschen mit Gott
  • • Zeichen und Wunder sollen Menschen zu Jesus führen

3. Warnung vor falscher Motivation

  • • Zeichen und Wunder dürfen nicht für Selbstdarstellung missbraucht werden
  • • Der Glaube soll nicht von Zeichen und Wundern abhängig gemacht werden
  • • Demut ist nötig - nur Gott kann Wunder tun, nicht wir Menschen
  • • Gott wirkt souverän und nicht nach menschlichen Mustern oder Methoden
  • • Es geht um Gottes Ehre, nicht um persönlichen Ruhm oder Follower

4. Gottes Wirken heute

  • • Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit
  • • Er will auch heute durch gläubige Menschen wirken
  • • Gott sucht demütige Herzen, die sich ihm zur Verfügung stellen
  • • Wir sollen mit Erwartung beten wie die erste Gemeinde
  • • Jeder Gläubige kann von Gott gebraucht werden

Biblical Foundations

Direct Quotes

Psalm 42,2

Wie ein Hirsch nach frischem Wasser lechzt, so sehne ich mich nach dir, oh mein Gott

Hiob 1,21

Nackt bin ich zur Welt gekommen und nackt verlasse ich sie wieder. Herr, du hast mir alles gegeben, du hast mir alles genommen, dich will ich preisen

Markus 16,15-20

Geht hin in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft. Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen. Die Jünger aber gingen überall hin und predigten die gute Botschaft. Und der Herr wirkte durch sie und bestätigte alles, was sie sagten, durch viele wunderbare Zeichen

Apostelgeschichte 2,22

Hört her, ihr Leute von Israel. Wie ihr alle wisst, hat Jesus aus Nazareth in Gottes Auftrag mitten unter euch mächtige Taten, Zeichen und Wunder gewirkt. Ja, Gott selbst hat durch diesen Mann Jesus gehandelt und ihn so euch gegenüber als seinen Gesandten bestätigt

Apostelgeschichte 2,43

Eine tiefe Ehrfurcht vor Gott erfüllte alle Menschen in Jerusalem und Gott wirkte durch die Apostel viele Zeichen und Wunder

Apostelgeschichte 4,29-31

Und nun Herr, höre ihre Drohungen, hilf allen die an dich glauben, deine Botschaft mutig und unerschrocken weiterzusagen. Zeig deine Macht. Lass Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen, wenn wir den Namen von Jesus, deinem heiligen Diener, anrufen. Und die Stätte bewegte sich, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle erfüllt mit dem Heiligen Geist

Apostelgeschichte 5,12

Durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk und sie waren alle einmütig zusammen in der Säulenhalle Salomos

Apostelgeschichte 6,8

Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk

Apostelgeschichte 8,6

Die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat

Apostelgeschichte 14,3

Sie verweilten nun lange Zeit und sprachen freimütig in dem Herrn, der dem Wort seiner Gnade Bestätigung gab, indem er Zeichen und Wunder geschehen ließ durch ihre Hände

Hebräer 2,4

Darüber hinaus hat Gott diese Botschaft beglaubigt durch Zeichen und Wunder, durch seine machtvollen Taten und auch durch die Gaben des Heiligen Geistes, die er nach seinem Willen austeilt

Additional references

  • → Matthäus 28 (Missionsbefehl)
  • → Apostelgeschichte 1,8
  • → 2. Korinther (Botschafter an Christi statt)
  • → Johannes 4,48
  • → Lukas 10 (Aussendung der Jünger)
  • → Apostelgeschichte 19,11-13 (Schweißtücher des Paulus)
  • → Apostelgeschichte 15 (Apostelkonzil)

Practical Application (5)

  • 1 Täglich um Gottes Wirken beten: Stehe morgens auf und bete: 'Herr, führe du mich. Lass mich die Möglichkeiten ergreifen, die du vorgesehen hast an diesem Tag. Lass mich mutig sein, für andere zu beten.'
  • 2 Sich Gott zur Verfügung stellen: Stelle dich Gott als demütiges Gefäß zur Verfügung, damit er durch dich wirken kann - nicht um selbst groß dazustehen, sondern damit Gott geehrt wird und Menschen ihm begegnen.
  • 3 Mit Erwartung für Menschen beten: Beginne neu damit, für Wunder im Leben anderer Menschen zu beten, damit sie Gott erleben und ihn kennenlernen. Habe eine Erwartungshaltung, dass Gott heute noch wirkt.
  • 4 Das Evangelium weitergeben: Gehe in dein Umfeld und lade Menschen zur Versöhnung mit Gott ein. Nutze Zeichen und Wunder als Hinweis auf das größte Wunder: die Rettung durch Jesus Christus.
  • 5 Motivation überprüfen: Prüfe deine Motivation: Wünschst du dir Gottes Wirken, damit andere sehen, wie heilig du bist, oder damit wirklich Gott groß gemacht wird? Lege Ego und Stolz vor Jesus ab.

Daily bites from the week of October 12

  1. Day 1 of 7 · October 12 Gott wirkt heute noch Zeichen und Wunder

    Jesus gibt seinen Jüngern einen klaren Auftrag: 'Geht hin in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.' Doch er fügt etwas Bemerkenswertes hinzu: 'Diese Zeichen werden die begleiten, die glauben.' Wie selbstverständlich spricht Jesus davon, dass Wunder folgen werden – Heilungen, Befreiungen, übernatürliche Bestätigungen seiner Botschaft. Die ersten Jünger nahmen diesen Auftrag ernst. Sie gingen hinaus und predigten überall. Und was geschah? 'Der Herr wirkte durch sie und bestätigte alles, was sie sagten, durch viele wunderbare Zeichen.' Gott ist heute noch derselbe. Er möchte durch dich und mich wirken – nicht um uns groß zu machen, sondern um seine Liebe und Macht sichtbar werden zu lassen. Zeichen und Wunder dienen nicht der Selbstdarstellung, sondern sie weisen auf den hin, der sie wirkt: auf unseren lebendigen Gott.

    Markus 16,15-20

    Prayer

    Herr, wecke in mir eine neue Sehnsucht danach, dass du durch mein Leben deine Größe zeigst. Lass mich glauben, dass du heute noch derselbe bist.

    Reflect

    Glaube ich wirklich daran, dass Gott heute noch durch mich wirken möchte, oder halte ich das für eine längst vergangene Zeit?

  2. Day 2 of 7 · October 13 Zeichen und Wunder bestätigen die Botschaft

    Petrus erklärt an Pfingsten: 'Jesus aus Nazareth hat in Gottes Auftrag mitten unter euch mächtige Taten, Zeichen und Wunder gewirkt. Gott selbst hat durch diesen Mann gehandelt und ihn so als seinen Gesandten bestätigt.' Zeichen und Wunder sind keine Show. Sie sind Gottes Bestätigung der Evangeliumsbotschaft. Sie zeigen, dass diese Botschaft von Rettung und Versöhnung nicht nur schöne Worte sind, sondern lebendige Kraft hat. Die erste Gemeinde erlebte dies fortlaufend: 'Eine tiefe Ehrfurcht vor Gott erfüllte alle Menschen, und Gott wirkte durch die Apostel viele Zeichen und Wunder.' Das Ergebnis? Täglich kamen Menschen zum Glauben hinzu. Gott gebraucht Zeichen und Wunder nicht für unsere Unterhaltung, sondern um Menschen zu sich zu ziehen. Das größte Wunder ist immer noch, wenn ein Mensch gerettet wird und Versöhnung mit Gott findet.

    Apostelgeschichte 2,22.43

    Prayer

    Vater, hilf mir zu verstehen, dass alle deine Wunder darauf hinweisen sollen, dass du real bist und Menschen retten willst. Gebrauche mich dafür.

    Reflect

    Sehe ich Zeichen und Wunder als Bestätigung von Gottes Botschaft, oder erwarte ich sie zur Selbstbestätigung?

  3. Day 3 of 7 · October 14 Die Gemeinde betete um Gottes Macht

    Als die ersten Christen bedroht wurden, reagierten sie nicht mit Angst oder Rückzug. Sie kamen zusammen und beteten: 'Herr, hilf allen, die an dich glauben, deine Botschaft mutig und unerschrocken weiterzusagen. Zeig deine Macht. Lass Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen, wenn wir den Namen von Jesus anrufen.' Sie rechneten damit, dass Gott eingreift. Sie erwarteten, dass er sich zeigt. Und Gott antwortete: Der Ort bebte, sie wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie bekamen Mut, das Evangelium weiterzugeben. Diese ersten Christen machten ihren Glauben nicht von Wundern abhängig, aber sie beteten dafür. Sie wussten: Wenn Gott sich zeigt, wird seine Botschaft bestätigt. Wie wäre es, wenn wir heute als Gemeinde gemeinsam darum beten, dass Gott seine Macht zeigt? Nicht für uns, sondern damit Menschen ihn kennenlernen.

    Apostelgeschichte 4,29-31

    Prayer

    Herr, gib mir Mut, dich um dein Eingreifen zu bitten. Ich will erwarten, dass du dich in meinem Umfeld zeigst und Menschen zu dir ziehst.

    Reflect

    Bete ich erwartungsvoll dafür, dass Gott durch Zeichen und Wunder seine Größe zeigt, oder habe ich das aufgegeben?

  4. Day 4 of 7 · October 15 Nicht nur die Apostel – Gott gebraucht jeden Gläubigen

    Stephanus war kein Apostel, sondern Diakon – er diente bei der Essensausgabe. Doch die Bibel sagt: 'Stephanus, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.' Philippus, ebenfalls Diakon, erlebte dasselbe: 'Die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.' Gott gebrauchte nicht nur die besonders Begabten oder die Apostel. Er gebrauchte alle, die glaubten und sich ihm zur Verfügung stellten. Stell dir vor, was geschehen könnte, wenn wir heute verstehen würden: Gott will durch jeden von uns wirken – an unserem Arbeitsplatz, in unserer Nachbarschaft, in unserer Familie. Nicht weil wir so besonders sind, sondern weil er so groß ist. Du brauchst keine besondere Ausbildung. Du brauchst nur ein Herz, das sagt: 'Herr, hier bin ich. Gebrauche mich.'

    Apostelgeschichte 6,8; 8,6

    Prayer

    Herr, ich stelle mich dir zur Verfügung. Zeige deine Größe durch mein Leben, auch wenn ich mir schwach und ungeeignet vorkomme.

    Reflect

    Glaube ich, dass Gott auch durch mich wirken kann, oder denke ich, dass das nur für andere gilt?

  5. Day 5 of 7 · October 16 Demütige Herzen, die Gott die Ehre geben

    Zeichen und Wunder können faszinierend sein. Doch Gott sucht keine Menschen, die sich durch Wunder profilieren wollen. Er sucht demütige Herzen, die verstehen: Ich kann das nicht – aber Gott kann es durch mich. Die Gefahr ist real: Wir können Wunder für uns verwenden statt für Gottes Ehre. Wir können uns im Glanz der Aufmerksamkeit sonnen statt auf den hinzuweisen, der das Wunder gewirkt hat. Vielleicht, so die ernste Frage, tut Gott manchmal weniger Wunder, weil wir sie für unser Ego missbrauchen würden? Gott sucht Menschen, die sagen: 'Jeder weiß, dass ich das nicht kann – was für ein großer Gott!' Wenn Gott durch uns wirkt, soll die Reaktion nicht sein: 'Wow, was für ein toller Mensch!' Sondern: 'Wow, was für ein großer Gott!' Zeichen weisen auf etwas Größeres hin – auf den lebendigen Gott selbst.

    Hebräer 2,4

    Prayer

    Vater, reinige mein Herz von Stolz und Selbstdarstellung. Gebrauche mich so, dass nur du groß wirst.

    Reflect

    Bin ich bereit, dass Gott durch mich wirkt, auch wenn ich dabei unsichtbar bleibe und nur er die Ehre bekommt?

  6. Day 6 of 7 · October 17 Glaube nicht von Wundern abhängig machen

    Jesus sagte einmal kritisch: 'Wenn ihr keine Zeichen und Wunder seht, dann glaubt ihr nicht.' Er warnte davor, den Glauben nur auf das Sichtbare zu gründen. Zu Thomas, der erst glauben wollte, wenn er Jesus' Wunden berührt hatte, sagte Jesus: 'Glückselig sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.' Unser Glaube soll nicht auf Wundern fußen, sondern auf Gott selbst – auf seinem Wort, seiner Treue, seiner Liebe. Gott bleibt derselbe, auch wenn wir gerade kein spektakuläres Wunder erleben. Gleichzeitig dürfen wir Zeichen und Wunder erwarten und dafür beten. Das ist kein Widerspruch. Wir vertrauen Gott, nicht den Wundern. Aber wir wissen: Er ist mächtig und liebt es, sich zu zeigen. Der gesunde Glaube sagt: 'Ich glaube an Gott – mit oder ohne Wunder. Aber ich rechne damit, dass er wirkt, weil er es versprochen hat.'

    Johannes 4,48; Johannes 20,29

    Prayer

    Herr, lass meinen Glauben fest in dir verwurzelt sein, nicht in dem, was ich sehe. Aber gib mir auch Glauben, der mit deinem Eingreifen rechnet.

    Reflect

    Ist mein Glaube abhängig davon, dass Gott Wunder tut, oder vertraue ich ihm auch dann, wenn ich nichts Spektakuläres sehe?

  7. Day 7 of 7 · October 18 Mehr von Gott wollen, nicht nur mehr Wunder

    Der Psalmist schreibt: 'Wie ein Hirsch nach frischem Wasser lechzt, so sehne ich mich nach dir, oh mein Gott.' Für den Hirsch ist Wasser lebensnotwendig. Genauso ist Gottes Gegenwart lebensnotwendig für uns. Gott wirkt nicht Wunder, damit wir uns an Wundern erfreuen und mehr Wunder haben wollen. Er wünscht sich, dass wir uns wundern und mehr von ihm haben wollen. Zeichen und Wunder sollen unseren Hunger nach Gott selbst wecken. Das größte Wunder ist nicht eine spektakuläre Heilung oder Befreiung – so wichtig diese sind. Das größte Wunder ist, wenn ein Mensch gerettet wird und Versöhnung mit Gott findet. Lass uns heute mit einer neuen Sehnsucht beten: Gott, ich will mehr von dir. Gebrauche mich, um deine Liebe und Macht sichtbar zu machen – in Wiesbaden, in meinem Umfeld, überall, wo du mich hinstellst. Nicht für mich, sondern für deine Ehre.

    Psalm 42,2

    Prayer

    Herr, wecke in mir einen tiefen Hunger nach dir selbst. Lass mich dich besser kennenlernen und durch mein Leben anderen zeigen, wie groß du bist.

    Reflect

    Sehne ich mich mehr nach Gottes Gegenwart oder mehr nach spektakulären Erlebnissen?