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Overflow Kirche

Willi-Juppe-Str. 13, 65199 Wiesbaden

Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 4 of 7

Der Lohn der Sünde – und Gottes Geschenk

From the sermon “Gottesdienst | 25.10.26 | Overflow Live” of October 25

'Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unserem Herrn.' So wie der Ungehorsam von Adam und Eva zur Vertreibung aus dem Garten Eden führte, hat die Herrschaft der Sünde eine Konsequenz für uns: geistlicher Tod und ewige Trennung von Gott. Paulus macht sehr deutlich, wie ernst Sünde ist. Die zerstörerische Macht der Sünde führt uns immer weg von der Gemeinschaft mit unserem Schöpfer. Aber der Vers bleibt nicht bei der schlechten Nachricht stehen! Das Krasse ist die zweite Hälfte: Gottes unverdientes Geschenk ist das ewige Leben durch Jesus Christus. Wir brauchen ein starkes Feingefühl beim Erzählen des Evangeliums. Wir müssen biblische Wahrheiten klar benennen und gleichzeitig sensibel sein für die Menschen, mit denen wir sprechen. Es geht nicht darum, Angst zu machen, sondern die Liebe Gottes einladen zu lassen.

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'Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unserem Herrn.' So wie der Ungehorsam von Adam und Eva zur Vertreibung aus dem Garten Eden führte, hat die Herrschaft der Sünde eine Konsequenz für uns: geistlicher Tod und ewige Trennung von Gott. Paulus macht sehr deutlich, wie ernst Sünde ist. Die zerstörerische Macht der Sünde führt uns immer weg von der Gemeinschaft mit unserem Schöpfer. Aber der Vers bleibt nicht bei der schlechten Nachricht stehen! Das Krasse ist die zweite Hälfte: Gottes unverdientes Geschenk ist das ewige Leben durch Jesus Christus. Wir brauchen ein starkes Feingefühl beim Erzählen des Evangeliums. Wir müssen biblische Wahrheiten klar benennen und gleichzeitig sensibel sein für die Menschen, mit denen wir sprechen. Es geht nicht darum, Angst zu machen, sondern die Liebe Gottes einladen zu lassen.

Römer 6,23
Prayer

Danke Gott für sein unverdienter Geschenk des ewigen Lebens und bitte ihn, dir zu helfen, die Balance zwischen Ernst und Gnade zu verstehen.

Reflect

Verstehst du die Ernsthaftigkeit der Sünde und gleichzeitig die überwältigende Größe von Gottes Gnadengeschenk? Was wiegt für dich schwerer?

Recording from February 1, 2026

Sermon

Gottesdienst 01.02.2026 | Overflow Live

Sunday, February 1, 2026
Psalm 100
Key Point

Gebet und Vergebung gehören untrennbar zusammen. Gott geht es nicht nur um unsere Herzenshaltung ihm gegenüber, sondern auch um unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Bevor wir Gott anbeten und ihm opfern, sollen wir uns mit unseren Geschwistern versöhnen und vergeben, so wie Gott uns durch Jesus Christus vergeben hat.

Dies ist ein Gottesdienst der Overflow Kirche, der sich schwerpunktmäßig mit den Themen Gebet und Vergebung beschäftigt. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer ausführlichen Predigt über die Verbindung zwischen Gebet und Vergebung. Anhand von Bibelstellen aus Matthäus 5 und 18 sowie anderen Texten wird deutlich gemacht, dass Gott nicht nur unsere Herzenshaltung ihm gegenüber wichtig ist, sondern auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Anbetung und Gebet untrennbar mit der Bereitschaft zur Vergebung verbunden sind. Die Predigt betont, dass Vergebung eine bewusste Entscheidung ist, kein Gefühl, und dass sie uns selbst befreit. Durch das Gleichnis vom Schalksknecht wird verdeutlicht, dass wir selbst so viel Vergebung von Gott empfangen haben, dass wir anderen vergeben können und sollen. Der Gottesdienst schließt mit dem Abendmahl, das als persönliche Begegnung mit Jesus gestaltet wird, und einer eindringlichen Einladung, konkrete Schritte der Vergebung zu gehen und sich von Lasten zu befreien. Es wird Raum für persönliches Gebet und seelsorgerliche Begleitung gegeben.
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Dies ist ein Gottesdienst der Overflow Kirche, der sich schwerpunktmäßig mit den Themen Gebet und Vergebung beschäftigt. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer ausführlichen Predigt über die Verbindung zwischen Gebet und Vergebung. Anhand von Bibelstellen aus Matthäus 5 und 18 sowie anderen Texten wird deutlich gemacht, dass Gott nicht nur unsere Herzenshaltung ihm gegenüber wichtig ist, sondern auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Anbetung und Gebet untrennbar mit der Bereitschaft zur Vergebung verbunden sind. Die Predigt betont, dass Vergebung eine bewusste Entscheidung ist, kein Gefühl, und dass sie uns selbst befreit. Durch das Gleichnis vom Schalksknecht wird verdeutlicht, dass wir selbst so viel Vergebung von Gott empfangen haben, dass wir anderen vergeben können und sollen. Der Gottesdienst schließt mit dem Abendmahl, das als persönliche Begegnung mit Jesus gestaltet wird, und einer eindringlichen Einladung, konkrete Schritte der Vergebung zu gehen und sich von Lasten zu befreien. Es wird Raum für persönliches Gebet und seelsorgerliche Begleitung gegeben.

Main Topics (6)

1. Die Verbindung von Gebet und Vergebung

  • • Jesus verbindet das Opferbringen und das Gebet mit der Versöhnung untereinander
  • • Gott geht es um unsere Herzenshaltung sowohl ihm als auch den Menschen gegenüber
  • • Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder und seine Schwester lieben
  • • Wir können Gott nicht losgelöst von unseren Beziehungen zu anderen Menschen begegnen

2. Das Wesen der Vergebung

  • • Vergebung ist eine bewusste Entscheidung, kein Gefühl
  • • Vergebung bedeutet Verzicht auf Schuldvorwürfe und Vergeltung
  • • Vergebung überwindet negative Gefühle wie Zorn, Wut oder Hass
  • • Vergebung ist ein Akt der Befreiung, unabhängig von Reue oder Einsicht des Täters
  • • Vergeben macht frei und reinigt unser Herz

3. Das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht

  • • Jesus lehrt, dass wir nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal vergeben sollen - also immer
  • • Der König erlässt dem Knecht eine unmöglich zu zahlende Schuld
  • • Der Knecht vergibt seinem Mitknecht eine kleine Schuld nicht und lässt ihn ins Gefängnis werfen
  • • Gott hat uns so viel vergeben, dass wir anderen vergeben können und sollen
  • • Wenn wir nicht vergeben, schadet das unserer Beziehung zu Gott

4. Die Kraft der empfangenen Vergebung

  • • Jeder von uns braucht Vergebung und Erlösung von Gott
  • • Jesus hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt
  • • Wir haben allen Grund, Gott anzubeten, weil er uns alles vergeben hat
  • • Aus der empfangenen Vergebung erwächst die Kraft, anderen zu vergeben

5. Die Gefahren des Nichtverzeigens

  • • Wer nachtragend ist und nicht loslässt, hat unheimlich viel zu schleppen
  • • Festhalten an Unvergebenem macht müde, matt und kann sogar krank machen
  • • Verheimlichen von Schuld macht kaputt
  • • Diskussionen über Schuldfragen führen zu keiner Lösung

6. Unterschied zwischen Vergebung und Versöhnung

  • • Vergebung bedeutet Loslassen von der eigenen Seite her
  • • Versöhnung bedeutet Zusammenführen und Wiederherstellung der Beziehung
  • • Manchmal ist Versöhnung nicht mehr möglich, aber Vergebung ist trotzdem wichtig
  • • Vergebung befreit das eigene Herz

Biblical Foundations

Direct Quotes

Psalm 100

Jubelt dem Herrn zu alle Länder der Erde, dient dem Herrn mit Freude. Kommt vor ihn mit Jubel. Erkennt, dass der Herr allein Gott ist. Er hat uns geschaffen, ihm gehören wir, wir sind sein Volk, seine Herde und er ist unser Hirte, der uns auf seine Weide führt. Kommt in die Tore seiner Stadt mit Dank in die Vorhöfe seines Heiligtums mit Lobgesang. Dankt ihm und preist seinem Namen.

Matthäus 5,23-24

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder oder auch Schwester etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und deiner Schwester und dann komm und opfere deine Gabe.

Markus 11,24-25

Darum sage ich euch alles, um was ihr auch betet und bittet. Glaubt, dass ihr es empfangen habt und es wird euch werden. Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater, der in den Himmel ist, euch eure Übertretungen vergibt.

1. Johannes 4,20-21

Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott und hasst seinen Bruder oder Schwester, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass wer Gott liebt, auch seinen Bruder oder Schwester lieben soll.

Matthäus 18,21-35

Da trat Petrus zu Jesus und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Siebenmal? Jesus spricht zu ihm: Ich sage dir nicht bis sieben Mal, sondern bis 70 mal sieben mal. [Es folgt das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht, der eine große Schuld erlassen bekommt, aber seinem Mitknecht eine kleine Schuld nicht vergibt.]

Psalm 32,2-3

Glücklich ist der Mensch, dem der Herr seine Sünden nicht anrechnet und der mit Gott kein falsches Spiel treibt. Erst wollte ich meine Schuld verheimlichen, davon wurde ich so schwach und elend.

Lukas 23,34

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

Additional references

  • → Matthäus 6,14
  • → Epheser 4,32
  • → 1. Korinther 11,23-26

Practical Application (7)

  • 1 Prüfe deine Beziehungen vor dem Gebet: Bevor du zu Gott kommst im Gebet oder Lobpreis, überprüfe deine Herzenshaltung gegenüber anderen Menschen. Gibt es jemanden, dem du vergeben musst oder mit dem du dich versöhnen solltest?
  • 2 Treffe eine bewusste Entscheidung zur Vergebung: Vergebung ist keine Frage der Gefühle, sondern eine Willensentscheidung. Entscheide dich bewusst, loszulassen und auf Vergeltung zu verzichten, auch wenn es schwerfällt.
  • 3 Erinnere dich an die Vergebung, die du empfangen hast: Denke daran, wie viel Gott dir durch Jesus Christus vergeben hat. Aus dieser empfangenen Gnade erwächst die Kraft, auch anderen zu vergeben.
  • 4 Nimm Verantwortung für deinen Anteil: Hör auf, über Schuldfragen zu diskutieren. Selbst wenn du nur einen kleinen Anteil an einem Konflikt hast, übernimm Verantwortung dafür und bitte um Vergebung.
  • 5 Bring verborgene Schuld ans Licht: Wenn du Schuld verheimlicht hast, bekenne sie vor Gott und eventuell auch vor Menschen. Verheimlichen macht krank, Bekennen macht frei.
  • 6 Bitte um Hilfe beim Vergeben: Wenn dir Vergebung schwerfällt, bitte Jesus um Hilfe. Sag ihm: 'Hilf mir loszulassen' und nimm Gebetsunterstützung von anderen in Anspruch.
  • 7 Vertiefe das Thema in der Kleingruppe: Nutze die Kleingruppen, um das Gehörte zu vertiefen, voneinander zu lernen und gemeinsam an einem Leben in Vergebung zu arbeiten.

Daily bites from the week of February 2

  1. Day 1 of 7 · February 2 Gott geht es um dein Herz

    Jesus stellt in der Bergpredigt eine überraschende Priorität auf: Bevor du deine Gabe auf dem Altar opferst, versöhne dich erst mit deinem Bruder oder deiner Schwester. Was für eine radikale Aussage! Gott geht es nicht nur um unsere Anbetung und unser Gebet, sondern genauso um unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Wir könnten denken: 'Mein Gott und ich – das ist meine Sache, unabhängig von anderen.' Aber Gott sieht das anders. Er liebt dich, aber er liebt auch die anderen. Wie Eltern, die leiden, wenn ihre Kinder zerstritten sind, so schmerzt es Gott, wenn unsere Beziehungen zerbrochen sind. Wahre Anbetung und echtes Gebet sind untrennbar mit der Bereitschaft zur Vergebung verbunden. Gott will nicht nur deine Lieder und Gebete – er will dein ganzes Herz, auch in deinen Beziehungen zu anderen. Das ist keine Nebensache, sondern zentral für ein Leben mit Gott.

    Matthäus 5,23-24

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, ob es Beziehungen gibt, die der Heilung bedürfen, und gib ihm dein Herz für diesen Prozess.

    Reflect

    Gibt es jemanden in deinem Leben, mit dem du dich versöhnen solltest, bevor du weiter zu Gott kommst?

  2. Day 2 of 7 · February 3 Liebe in Aktion

    Das Wort Gottes konfrontiert uns mit einer unbequemen Wahrheit: 'Wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat.' Ehrlich gesagt fällt es uns oft leichter, den unsichtbaren Gott zu lieben als die Menschen, die uns täglich begegnen – besonders die 'Nervensägen' auf der Arbeit oder in der Schule. Aber genau darin zeigt sich, ob Gottes Liebe wirklich in uns wirkt. Es wäre schön zu sagen 'Ich liebe Gott', aber wenn niemand in unserem Umfeld diese Liebe erlebt, stimmt etwas nicht. Gott ruft uns nicht zu einer theoretischen Liebe, sondern zu einer Liebe, die sich im Alltag zeigt. Die gute Nachricht: Wenn wir von Gottes Liebe erfüllt sind, werden wir fähig, auch die Schwierigen zu lieben – oder zumindest ihnen zu vergeben. Das ist keine menschliche Kraft, sondern Gottes Kraft in uns.

    1. Johannes 4,20-21

    Prayer

    Bitte Gott, dich mit seiner Liebe zu erfüllen, damit du auch schwierige Menschen mit seinen Augen sehen kannst.

    Reflect

    Bei welchem Menschen in deinem Umfeld fällt es dir besonders schwer, Gottes Liebe zu zeigen?

  3. Day 3 of 7 · February 4 Der entlastete Schuldner

    Das Gleichnis vom Schalksknecht ist erschütternd: Ein Mann schuldet seinem König ein unbezahlbares Vermögen – Millionen, mehr als der reichste Mann damals besaß. Er kann nie zurückzahlen. Doch der König erlässt ihm alles. Stell dir die Erleichterung vor! Seine Familie ist gerettet, seine Zukunft wiederhergestellt. Doch dann geht dieser Mann hinaus und würgt einen Mitknecht, der ihm einen Bruchteil schuldet. Unfassbar! Wir sind empört – zu Recht. Aber Jesus erzählt diese Geschichte, um uns einen Spiegel vorzuhalten. Wir sind dieser Knecht. Gott hat uns eine unbezahlbare Schuld erlassen – unsere Sünde, die uns von ihm trennte. Jesus hat alles am Kreuz bezahlt. Und dann erwarten wir von anderen, dass sie uns kleinste Vergehen zurückzahlen? Das ist die Tragweite des Gleichnisses. Wir haben so viel Vergebung empfangen, dass wir anderen vergeben können und sollen.

    Matthäus 18,21-35

    Prayer

    Danke Jesus für die vollständige Vergebung, die er dir geschenkt hat, und bitte ihn, dir zu helfen, diese Vergebung weiterzugeben.

    Reflect

    Wie verändert sich deine Perspektive auf Vergebung, wenn du daran denkst, wie viel Gott dir vergeben hat?

  4. Day 4 of 7 · February 5 Vergebung ist eine Entscheidung

    Vergebung ist kein Gefühl, sondern eine bewusste Entscheidung. Es bedeutet, auf Schuldvorwürfe und Vergeltung zu verzichten. Es ist ein Akt der Befreiung – und zwar zuallererst für dich selbst. Vergeben heißt nicht, das Geschehene zu vergessen oder zu bagatellisieren ('Ist ja nicht so schlimm'). Es bedeutet auch nicht, dass alles sofort wieder gut ist. Aber es bedeutet loszulassen – die Person und ihre Schuld loszulassen und die Forderung nach Rache aufzugeben. Das Kraftvolle daran: Vergebung ist unabhängig von der Reue des anderen möglich. Jesus selbst betete am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.' Er wartete nicht darauf, dass seine Peiniger bereuen. Er vergab zuerst. Wer nachtragend ist und nicht loslässt, hat unheimlich viel zu schleppen und verkrampft irgendwann. Vergebung macht frei und reinigt unser Herz.

    Epheser 4,32

    Prayer

    Bitte Gott um die Kraft, eine bewusste Entscheidung zur Vergebung zu treffen, auch wenn die Gefühle noch nicht da sind.

    Reflect

    Trägst du noch eine Last mit dir herum, die du durch Vergebung loslassen könntest?

  5. Day 5 of 7 · February 6 Siebzigmal siebenmal

    Petrus dachte, er sei großzügig, als er Jesus fragte: 'Wie oft soll ich vergeben? Siebenmal?' Doch Jesus antwortete: 'Nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmal siebenmal.' Mit anderen Worten: immer. Das ist keine mathematische Gleichung, sondern eine Herzenshaltung. Jesus ruft uns zu einem Lebensstil der Vergebung auf. Das bedeutet nicht, dass wir uns alles gefallen lassen oder keine Grenzen setzen dürfen. Aber es bedeutet, dass wir bereit sind, immer wieder zu vergeben – so wie Gott uns immer wieder vergibt. Vergebung ist keine Schwäche, sondern Stärke. Mahatma Gandhi sagte: 'Vergebung ist eine Eigenschaft der Starken.' Und Goethe schrieb: 'Denn höher vermag sich niemand zu heben, als wenn er vergibt.' Wenn es an dir liegt, jage dem Frieden nach – nicht gelegentlich, sondern mit ganzem Herzen. Das ist der Weg zur Freiheit.

    Matthäus 18,21-22

    Prayer

    Bitte Gott, dir eine Herzenshaltung der beständigen Vergebungsbereitschaft zu schenken, die aus seiner Kraft kommt.

    Reflect

    Gibt es eine Situation, in der du aufgehört hast zu vergeben, weil es 'zu oft' geworden ist?

  6. Day 6 of 7 · February 7 Verheimlichen macht kaputt

    David schreibt ehrlich in Psalm 32: 'Erst wollte ich meine Schuld verheimlichen – davon wurde ich so schwach und elend.' Verheimlichen macht kaputt. Die Last der unausgesprochenen Schuld, die Angst, dass alles ans Licht kommt, raubt uns Freude, Kraft und Frieden. Viele von uns tragen Dinge mit uns herum, die wir vor anderen – und manchmal sogar vor uns selbst – verbergen. Aber Gott sieht alles. Und er lädt uns ein, aus dem Versteck herauszukommen und ins Licht zu treten. Es mag beängstigend sein, Schuld zu bekennen. Aber was ist besser: die ganze Zeit mit dieser Last zu leben in Angst, dass es herauskommt, oder es selbst ans Licht zu bringen und endlich frei zu sein? Wenn wir unsere Schuld bekennen, verspricht Gott Vergebung und Heilung. Das ist der Weg zur echten Freiheit.

    Psalm 32,2-4

    Prayer

    Bitte Jesus, dir den Mut zu geben, verborgene Schuld ans Licht zu bringen und seine Vergebung zu empfangen.

    Reflect

    Gibt es etwas in deinem Leben, das du vor Gott und anderen verheimlichst?

  7. Day 7 of 7 · February 8 Nimm Verantwortung für dein Teil

    Hör auf, immer die Schuldfrage zu stellen: Wer hat mehr Schuld – ich oder der andere? Selbst wenn du nur 10 Prozent Schuld hättest, nimm Verantwortung für diese 10 Prozent. Warte nicht darauf, dass der andere mit seinen 90 Prozent kommt. So oft zerbrechen Beziehungen und Ehen, weil Menschen darüber streiten, wer mehr Schuld trägt, anstatt Verantwortung für ihren Teil zu übernehmen. Die Bibel sagt: 'Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.' Vergebung und Versöhnung sind zwei Schritte. Vergebung bedeutet, von deiner Seite loszulassen. Versöhnung bedeutet Wiederherstellung der Beziehung – und das ist nicht immer möglich. Aber hab immer ein Herz, das offen ist für Versöhnung. Gott will dich frei machen. Er lädt dich heute ein, konkrete Schritte der Vergebung zu gehen. Lass los, was dich belastet, und erlebe die Freiheit, die er für dich bereithält.

    Römer 12,18

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, deinen Teil der Verantwortung zu übernehmen und den ersten Schritt zur Versöhnung zu gehen.

    Reflect

    Für welchen Teil einer zerbrochenen Beziehung kannst du heute Verantwortung übernehmen?