Gemeinde Gottes Herford
Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.
Daily Bite Day 1 of 7 Freier Zugang zum Heiligtum
From the sermon “Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford” of October 28
Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden.
Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes.
Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
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Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
Danke Jesus, dass du durch dein Blut den Weg zu Gott für mich geöffnet hast. Hilf mir, diesen Zugang täglich mit Zuversicht zu nutzen.
Nutze ich den freien Zugang zu Gott täglich, oder halte ich mich manchmal zurück, als ob der Vorhang noch geschlossen wäre?
Recording from June 7, 2026
Sermon Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford
Sunday, June 7, 2026 4. Mose 21,4-9 Key Point Die Predigt behandelt die alttestamentliche Geschichte der ehernen Schlange als Schattenbild auf Jesus Christus und das Evangelium. So wie die Israeliten durch den gläubigen Blick auf die erhöhte Schlange von dem tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden Menschen durch den glaubensvollen Blick auf den gekreuzigten Christus von der Sünde errettet und empfangen ewiges Leben. Der rettende Blick auf Jesus ist der einzige Weg zur Rettung.
Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Lobpreisliedern und Chorliedern. Die Predigt behandelt das Thema 'Der rettende Blick' basierend auf 4. Mose 21,4-9 und Johannes 3,14-15. Der Prediger zieht Parallelen zwischen der erhöhten ehernen Schlange in der Wüste und Jesus Christus am Kreuz. Wie die Israeliten durch den Blick auf die eherne Schlange vom tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden Menschen durch den glaubenden Blick auf Jesus Christus von der Sünde errettet.
Die Predigt betont, dass Sündenerkenntnis der erste Schritt zur Rettung ist und dass niemand ausgeschlossen ist von Gottes Gnade. Der Prediger warnt vor verschiedenen Hindernissen: die Sünde zu unterschätzen, sich selbst zu überschätzen, bewusst in der Sünde leben zu wollen, nichts von Gott zu erwarten, oder die Entscheidung aufzuschieben. Er ermutigt die Gemeinde, kontinuierlich auf Jesus zu blicken - nicht nur bei der Bekehrung, sondern auch in der fortlaufenden Nachfolge. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen über Gemeindeaktivitäten, Fürbitte für Kranke und weiteren Liedern. Read more
Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford
Die Predigt behandelt die alttestamentliche Geschichte der ehernen Schlange als Schattenbild auf Jesus Christus und das Evangelium. So wie die Israeliten durch den gläubigen Blick auf die erhöhte Schlange von dem tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden Menschen durch den glaubensvollen Blick auf den gekreuzigten Christus von der Sünde errettet und empfangen ewiges Leben. Der rettende Blick auf Jesus ist der einzige Weg zur Rettung.
Main Topics (7)
1. Die eherne Schlange als Schattenbild auf Christus
- • Die Israeliten wurden von giftigen Schlangen gebissen als Folge ihrer Sünde gegen Gott
- • Gott befahl Mose, eine eherne Schlange aufzurichten
- • Jeder, der auf die erhöhte Schlange blickte, wurde gerettet und blieb am Leben
- • Dies war ein prophetisches Schattenbild auf Jesus Christus am Kreuz
- • Wie Mose die Schlange erhöhte, so musste Jesus am Kreuz erhöht werden
2. Das tödliche Gift der Sünde
- • Das Gift der Schlangen war tödlich und ohne Gegenmittel
- • Die Giftschlangen verursachten unsägliches Leid in Israel
- • Das Schlangengift ist ein Bild auf die zerstörerische Wirkung der Sünde
- • Sünde trennt von Gott, zerstört Beziehungen und verschließt den Himmel
- • Sünde ist niemals harmlos und nimmt uns alles, was Gott geben möchte
3. Sündenerkenntnis als Voraussetzung zur Rettung
- • Die Israeliten erkannten den Zusammenhang zwischen ihrer Sünde und der Not
- • Sie bekannten ihre Schuld vor Gott und Mose
- • Sündenerkenntnis ist eine besondere Gabe Gottes
- • Sündenerkenntnis ist zwar schmerzlich, aber notwendig für die Errettung
- • Ohne Sündenerkenntnis kann Gott nicht helfen
4. Verschiedene Reaktionen auf den göttlichen Rettungsweg
- • Manche unterschätzten das Gift der Schlange und kümmerten sich nicht um die Rettung
- • Andere überschätzten sich selbst und dachten, sie bräuchten keine Hilfe
- • Einige wollten bewusst weiter in der Sünde leben
- • Viele erwarteten nichts von Gott und hielten den Rettungsweg für lächerlich
- • Manche schoben die Rettung auf die lange Bank bis es zu spät war
- • Nur die, die Gott beim Wort nahmen und zur ehernen Schlange blickten, wurden gerettet
5. Der rettende Blick auf Jesus Christus
- • Jesus ist der einzige Weg zur Rettung von der Sünde
- • Wer Jesus im Glauben annimmt, empfängt Vergebung und neues Leben
- • Es gibt keinen anderen Namen, in dem wir gerettet werden können
- • Jeder kann gerettet werden, der im Glauben auf Jesus blickt
- • Der Kern der Bekehrung ist, nichts in sich selbst zu suchen, sondern alles vom Herrn zu erwarten
- • Dieser rettende Blick gilt nicht nur für die Bekehrung, sondern für die gesamte Nachfolge
6. Das ewige Leben in Christus
- • Ewiges Leben ist nicht nur Leben in der Ewigkeit, sondern beginnt jetzt
- • Jesus sagt nicht 'werden haben', sondern 'hat' ewiges Leben
- • Jesus ist das Leben und gibt uns das Leben, wozu Gott uns berufen hat
- • Gott schenkt ein neues Herz und erfüllt mit göttlicher Freude und Frieden
- • Das ewige Leben ist Leben aus Gott, das auch die ganze Ewigkeit hindurch bleibt
7. Den Blick auf Jesus behalten
- • Wir müssen nicht nur so anfangen, sondern auch so weitermachen
- • Der Kern der Nachfolge ist, Jesus niemals aus den Augen zu verlieren
- • Beispiel von Petrus auf dem Wasser: solange er auf Jesus blickte, konnte er gehen
- • Als Petrus auf den Sturm schaute, fing er an zu sinken
- • Wenn wir den Blick verlieren, müssen wir sofort wieder zu Jesus aufblicken
- • Dieser Blick muss trainiert werden, bis er das bestimmende Merkmal der Nachfolge ist
Biblical Foundations
Direct Quotes
Da brachen sie auf von dem Berghor auf den Weg zum Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Weg. Und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose. Warum habt ihr uns aus Ägypten herausgeführt, damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist weder Brot noch Wasser hier, und unsere Seele ekelt sich vor dieser mageren Speise. Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk. Die bissen das Volk, sodass viel Volk in Israel starb. Da kamen sie zu Mose und sagten, wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns nimmt. und Mose bat für das Volk. Da sagte der Herr zu Mose, mache dir eine ehrende Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine ehrende Schlange, Schlange und richtete sie auf einer Stange hoch auf. Und wenn eine Schlange jemanden biss, so sah er die ehrende Schlange an und blieb am Leben.
Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Allen aber, die ihn, die Jesus aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden. Denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Dies ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.
Denn ich erkenne meine Übertretung und meine Sünde ist alle Zeit vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen.
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so, O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Und der Zöllner stand von Ferne, wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach, O Gott, sei mir Sünder gnädig. Ich sage euch, dieser, der Zöllner, ging gerechtfertigt in sein Haus hinab.
Und als Jesus von da weiterging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus. Und er sprach zu ihm, folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm nach.
Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben.
Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade um Gnade.
Petrus aber antwortete Jesus und sprach, Herr, wenn du es bist, so befiehl mir zu dir, auf das Wasser zu kommen. Da sprach er, komm. Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen. Und als er den starken Wind sah, fürchtete er sich. Und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach, Herr, rette mich. Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach, du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Additional references
- → Psalm 38,19
- → Lukas 15
- → Apostelgeschichte 24,24-25
- → Jesaja 45,22
Practical Application (7)
- 1 Eigene Sünde erkennen und bekennen: Wir müssen den Zusammenhang zwischen unserer Sünde und ihrer zerstörerischen Wirkung erkennen. Sündenerkenntnis ist die Voraussetzung dafür, dass Gott uns helfen kann.
- 2 Im Glauben auf Jesus blicken: Wie die Israeliten auf die eherne Schlange blicken mussten, so müssen wir im Glauben auf den gekreuzigten Christus blicken. Nichts in uns selbst suchen, sondern alles vom Herrn erwarten.
- 3 Jesus als Retter und Herrn annehmen: Jesus aufnehmen als den Retter von unserer Sünde und als Herrn über unser ganzes Leben. Nur so finden wir neues Leben und Gemeinschaft mit Gott.
- 4 Nicht aufschieben: Nicht auf die lange Bank schieben, sondern sofort auf Gottes Ruf reagieren. Wie Matthäus, der sofort aufstand und Jesus nachfolgte, als er gerufen wurde.
- 5 Den Blick auf Jesus trainieren: Den glaubensvollen Blick auf Jesus Christus kontinuierlich trainieren, bis er das bestimmende Merkmal unserer Nachfolge geworden ist. In allen Situationen auf ihn schauen, nicht auf die Umstände.
- 6 Bei Schwierigkeiten zu Jesus aufblicken: Wenn wir in Phasen kommen, wo es uns schwerfällt, Gottes Wort zu erfüllen, oder wenn Anfechtungen kommen, nicht auf uns selbst schauen, sondern diese Probleme dem Herrn bringen und auf seine Gnade vertrauen.
- 7 Sofort zurück zu Jesus: Wenn wir wie Petrus den Blick vom Herrn abwenden und anfangen zu sinken, sofort wieder zu ihm aufblicken und rufen: 'Herr, rette mich!' Der Herr wird seine Hand ausstrecken und uns ergreifen.
Daily bites from the week of June 8
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Day 1 of 7 · June 8 Der rettende Blick auf Jesus
Wie die Israeliten in der Wüste durch den Blick auf die erhöhte eherne Schlange vom tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden wir durch den glaubenden Blick auf Jesus Christus von der Sünde errettet. Jesus selbst zog diese Parallele: 'Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.' Das Besondere an diesem rettenden Blick ist seine Einfachheit und gleichzeitig seine Kraft. Die Israeliten mussten nichts leisten, keine großen Taten vollbringen – sie mussten nur aufblicken. Genauso verlangt Gott von uns keine moralische Höhe oder besondere Leistungen, die wir ohnehin nicht erbringen können. Er lädt uns ein, im Glauben auf Jesus zu blicken und das Evangelium für uns persönlich in Anspruch zu nehmen. Dieser Blick wird zum rettenden Blick, wenn wir nichts mehr in uns selbst suchen, sondern alles vom Herrn erwarten.
Johannes 3,14-15
PrayerBitte den Herrn, dass er dir hilft, deinen Blick von dir selbst weg und ganz auf Jesus zu richten, der für dich am Kreuz erhöht wurde.
ReflectSuchst du Rettung noch in dir selbst und deinen eigenen Anstrengungen, oder blickst du im Glauben auf Jesus?
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Day 2 of 7 · June 9 Sündenerkenntnis – der erste Schritt zur Rettung
Als die Giftschlangen das Volk Israel bedrohten, erkannten die Israeliten den Zusammenhang zwischen ihrer Sünde und ihrer Notlage. Sie kamen zu Mose und sprachen: 'Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben.' Diese Sündenerkenntnis war die Voraussetzung dafür, dass Gott ihnen helfen konnte. Sündenerkenntnis ist nicht selbstverständlich, sondern eine besondere Gabe Gottes. Sie ist zwar schmerzlich – unser Ego wird nicht gestreichelt – aber so wie ein Kind nicht ohne Geburtsschmerzen zur Welt kommen kann, so finden wir auch keine Errettung ohne schmerzliche Sündenerkenntnis. David brachte es auf den Punkt: 'Denn ich erkenne meine Übertretung und meine Sünde ist alle Zeit vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen.' Erst wenn wir unsere Schuld vor Gott klar sehen, können wir das Gegenmittel ergreifen, das Gott uns in Jesus Christus anbietet.
Psalm 51,5
PrayerBitte Gott, dass er dir die Gabe der Sündenerkenntnis schenkt und dir zeigt, wo du Umkehr brauchst.
ReflectBist du bereit, deine Sünde ehrlich vor Gott zu erkennen und zu bekennen, oder versuchst du sie zu verharmlosen?
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Day 3 of 7 · June 10 Die tödliche Macht der Sünde
Das Gift der Schlangen war tödlich – es gab kein Gegenmittel, und jeder konnte gebissen werden: der alte Mann, das kleine Kind im Sand. So tödlich wie das Schlangengift für die Israeliten war, so zerstörerisch wirkt sich Sünde in unserem Leben aus. Sünde ist tödlich für unsere Beziehung zu Gott. Sie zerstört ein ganzes Menschenleben, beschädigt und zerstört Beziehungen, verschließt uns den Himmel und ist niemals harmlos. Eine der häufigsten Ursachen für das Scheitern ist die Unterschätzung der Sünde und des Teufels. Selbst David unterschätzte in einer Phase seines Lebens die Macht der Sünde völlig und stürzte furchtbar ab in Ehebruch, Mord und Lüge. Auch Petrus erlebte eine dunkle Stunde, als die Sünde mit einer Macht über ihn hereinbrach, die er nie für möglich gehalten hätte. Wir dürfen die Sünde nicht unterschätzen – durch Jesus Christus ist sie besiegt, aber nur solange wir in Christus bleiben.
4. Mose 21,6
PrayerBitte den Herrn, dass er dir hilft, die Sünde so ernst zu nehmen wie er und wachsam zu bleiben.
ReflectGibt es Bereiche in deinem Leben, wo du die Macht der Sünde unterschätzt und gedacht hast 'Das wird schon nicht so schlimm sein'?
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Day 4 of 7 · June 11 Niemand ist ausgeschlossen
In Israel gab es viele verschiedene Menschen, die auf unterschiedliche Weise auf die Rettung durch die eherne Schlange reagierten. Aber eines war klar: Jeder, der auf die erhöhte Schlange blickte, wurde gerettet – egal wie schwer gebissen er war. 'Und es geschah, wenn eine Schlange jemanden biss und er die ehrene Schlange anschaute, so blieb er am Leben.' Genauso ist es mit Jesus: 'Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden.' Niemand ist ausgeschlossen von Gottes Gnade. Matthäus war weit abgestürzt, hatte sich weit von Gott entfernt – doch als Jesus ihn rief, 'stand er auf und folgte ihm nach'. Viele, die gute Voraussetzungen haben, Jesus zu suchen, tun es nicht. Und viele, die nur ganz wenig wussten, strecken sich nach ihm aus und werden gerettet. Es ist eine Regel ohne Ausnahme: Jeder, der im Glauben auf Jesus blickt, wird gerettet.
Johannes 1,12
PrayerDanke Jesus, dass niemand ausgeschlossen ist und dass auch du zu allen sagst: 'Komm!'
ReflectGibt es etwas in deiner Vergangenheit oder Gegenwart, das dich glauben lässt, du seiest von Gottes Gnade ausgeschlossen?
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Day 5 of 7 · June 12 Gefährliche Hindernisse überwinden
Viele Israeliten kamen um, obwohl sie hätten gerettet werden können. Manche unterschätzten das Gift, andere überschätzten sich selbst. Einige wollten bewusst weiter in der Sünde leben, andere erwarteten nichts von Gott, und wieder andere schoben die Entscheidung auf – bis es zu spät war. 'Beinahe gerettet und doch verloren.' Auch heute gibt es diese Hindernisse. Selbstüberschätzung war das Problem des Pharisäers, der betete: 'O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen.' Der Zöllner dagegen 'wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig.' Jesus sagt klar: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause. Wir können uns nicht selbst retten durch Frömmigkeit oder gute Taten. Wir brauchen den rettenden Blick auf Jesus – und wir brauchen ihn heute, nicht morgen. 'Für diesmal kannst du gehen' – diese Haltung kann tödlich sein.
Lukas 18,13-14
PrayerBitte Gott, dass er dir hilft, alle Hindernisse zu überwinden und heute – nicht morgen – ganz auf Jesus zu vertrauen.
ReflectWelches dieser Hindernisse – Unterschätzung, Selbstüberschätzung, Aufschub, bewusstes Verharren in Sünde – könnte dich daran hindern, Jesus ganz anzunehmen?
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Day 6 of 7 · June 13 Ewiges Leben – jetzt schon
Jesus sagt nicht, dass wir ewiges Leben 'haben werden' – irgendwann einmal in der Zukunft – sondern dass jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben 'hat'. Dieses ewige Leben ist nicht nur das Leben in der Ewigkeit, sondern beginnt jetzt. Jesus sagt: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben.' Er ist nicht etwas vom Leben, sondern er ist das Leben selbst. Wer Jesus sucht und findet, erlebt eine gewaltige Veränderung: Wo früher Gleichgültigkeit gegenüber Gott war, lebt nun echte Liebe zu Gott und seinem Wort. Gottes Wille wird zur Freude. Was wir früher für Verlust hielten, erkennen wir jetzt als eine Fülle des Lebens in Gott, von der wir vorher nichts wussten. Augustin sagte: 'Weil Gott uns zu sich hin geschaffen hat, darum finden wir keine Ruhe, bis wir sie in ihm gefunden haben.' Das Leben im tiefen Frieden Gottes – das ist das ewige Leben, das Jesus uns schenken will.
Johannes 14,6
PrayerDanke Jesus, dass du nicht nur Leben in der Ewigkeit, sondern schon jetzt Leben in Fülle schenkst.
ReflectLebst du schon jetzt in der Fülle des Lebens, das Jesus schenkt, oder wartest du noch darauf?
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Day 7 of 7 · June 14 Den Blick trainieren – in der Nachfolge
Der rettende Blick auf Jesus ist nicht nur für die Bekehrung wichtig, sondern für die gesamte Nachfolge. Petrus ging auf dem Wasser – solange er auf Jesus blickte. Aber als er den starken Wind sah und seinen Blick vom Herrn abwendete, fing er an zu sinken. Sofort rief er: 'Herr, rette mich!' – und Jesus ergriff ihn. In allen Einzelheiten der Nachfolge gilt: 'Blickt auf mich, aller Welt enden, so werdet ihr errettet.' Wenn wir Gebetsarmut spüren, wenn die Freude am Herrn nachlässt, wenn Anfechtung uns bedrängt – dann müssen wir nicht uns selbst abmühen, das Problem zu lösen. Wir bringen es dem Herrn und vertrauen auf seine für alles genügende Gnade. Der Kern der Nachfolge besteht darin, Jesus niemals aus den Augen zu verlieren. Diesen Blick muss man trainieren, aber es ist aller Mühe wert. 'Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade um Gnade.' Trainiere deinen Blick auf Jesus, bis er das bestimmende Merkmal deiner Nachfolge geworden ist.
Matthäus 14,29-31
PrayerBitte den Herrn, dass er dir hilft, in allen Lebenslagen den Blick auf ihn gerichtet zu halten und aus seiner Fülle zu leben.
ReflectWorauf richtest du deinen Blick in schwierigen Situationen – auf die Probleme und Stürme oder auf Jesus?