Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Daily Bite Day 3 of 7 Gehe hin und sündige nicht mehr
From the sermon “Mittwoch 28.10.2026” of October 28
Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.'
Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.'
Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.
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Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.
Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.
Danke Jesus für seine Gnade und bitte ihn um die Kraft, wirklich nicht mehr zu sündigen, wie Er es von dir erwartet.
Nehme ich Jesu Worte 'sündige hinfort nicht mehr' ernst, oder denke ich, ich kann nicht ohne Sünde leben?
Recording from March 25, 2026
Sermon Mittwoch 25.03.2026
Wednesday, March 25, 2026 Jeremia 9:22-23 Key Point Der wahre Ruhm des Christen besteht nicht in menschlicher Weisheit, Stärke oder Reichtum, sondern allein darin, Gott persönlich zu kennen und ihm in vollkommenem Gehorsam zu folgen. Nur durch völlige Hingabe, Demut und die Wirkung des Heiligen Geistes kann ein Christ Jesus wirklich erkennen und sein Leben wird dann zum Zeugnis göttlicher Kraft.
Diese Versammlung ist ein Mittwochsgottesdienst einer mennonitischen oder evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und Gebeten, gefolgt von ausführlichen biblischen Betrachtungen. Bruder Johannes spricht zunächst über wahren Ruhm und betont, dass Christen sich nicht ihrer Weisheit, Stärke oder ihres Reichtums rühmen sollen, sondern allein darin, dass sie Gott kennen und ihm gehorsam sind. Er warnt vor Hochmut und fleischlicher Weisheit und ermutigt zu einem Leben in der Demut und Gnade Gottes.
Bruder Victor predigt anschließend über Lukas 18, wo Jesus seinen Jüngern sein bevorstehendes Leiden ankündigt, sie aber nichts verstehen. Er vergleicht dies mit dem blinden Bartimäus, der trotz seiner Blindheit geistlich mehr sah als die Jünger. Die Predigt betont die Notwendigkeit des Gehorsams gegenüber Gottes Wort und Geist, die Kraft des Gebets und die Wichtigkeit, Jesus persönlich zu kennen statt nur intellektuelles Wissen zu haben. Der Gottesdienst schließt mit Zeugnissen, Fürbitten und Dankliedern, wobei besonders Dankbarkeit für Gottes Gnade und Heilung ausgedrückt wird. Read more
Mittwoch 25.03.2026
Der wahre Ruhm des Christen besteht nicht in menschlicher Weisheit, Stärke oder Reichtum, sondern allein darin, Gott persönlich zu kennen und ihm in vollkommenem Gehorsam zu folgen. Nur durch völlige Hingabe, Demut und die Wirkung des Heiligen Geistes kann ein Christ Jesus wirklich erkennen und sein Leben wird dann zum Zeugnis göttlicher Kraft.
Main Topics (6)
1. Der richtige Ruhm des Gläubigen
- • Gott sagt in Jeremia 9, dass man sich nicht seiner Weisheit, Stärke oder Reichtums rühmen soll, sondern dass man Gott kennt
- • Der Apostel Paulus rühmte sich nur darin, den Herrn zu kennen, nicht seiner apostolischen Stellung
- • In den letzten Tagen werden Menschen ruhmredig und hoffärtig sein, die nur einen Schein gottseligen Wesens haben, aber Gottes Kraft verleugnen
- • Der einzige legitime Ruhm ist das Zeugnis des reinen Gewissens, dass man in Einfalt und göttlicher Lauterkeit gewandelt ist
2. Gehorsam als Schlüssel zum geistlichen Verständnis
- • Jesus hat Gehorsam gelernt durch Leiden, obwohl er Gottes Sohn war
- • Die zwölf Jünger verstanden Jesu Leidensankündigung nicht, weil ihre Herzen mit falschen Vorstellungen vom Reich Gottes gefüllt waren
- • Mangelnder Gehorsam verhindert geistliches Verständnis und die Wirkung des Heiligen Geistes
- • Wer Gott gehorsam ist, dessen Kinder werden auch gehorsamer
3. Die Blindheit der Jünger und geistliches Sehen
- • Die Jünger verstanden keines der Worte Jesu über sein bevorstehendes Leiden (Lukas 18:31-34)
- • Ihre falschen messianischen Erwartungen (Israel soll erlöst werden) blockierten ihr Verständnis
- • Selbst nach der Auferstehung erkannten die Emmausjünger Jesus nicht
- • Der blinde Bartimäus hingegen erkannte Jesus als Sohn Davids und wurde durch seinen Glauben geheilt
4. Die Wirkung des Heiligen Geistes
- • Jesus wirkte durch den Heiligen Geist in allem, was er tat
- • Der Unterschied zwischen Jesus und den Jüngern war nicht die Wiedergeburt (sie waren wiedergeboren), sondern der völlige Gehorsam
- • Ohne die Wirkung des Heiligen Geistes bleiben biblische Wahrheiten verborgen
- • Geistlicher Verstand muss durch den Heiligen Geist geschliffen und vorbereitet werden
5. Fleißiges Forschen im Wort Gottes
- • Viele Christen sind fleißiger im irdischen Streben als im geistlichen Lernen
- • Das Wort Gottes enthält unendliche Quellen des Segens, die sich nur dem erschließen, der ernsthaft sucht
- • Not öffnet oft erst die Augen für geistliche Wahrheiten
- • Wer im Heiligen (hinter dem Vorhang) forscht, dem offenbart Gott die wahre Bedeutung der Schrift
6. Die Kraft des Gebets
- • Jesus fragte den Blinden, was er wolle, obwohl er es wusste - unsere ausgesprochenen Gebetsworte haben Gewicht
- • Gebete aus ganzem Herzen, selbst nur Seufzer, werden von Gott aufgenommen
- • Gott wartet auf unsere Gebete und ist bekümmert, wenn wir schweigen
- • Ausdauerndes Gebet erfordert Selbstprüfung der eigenen Motive und Bereitschaft zur Korrektur
Biblical Foundations
Direct Quotes
So spricht der Herr, ein weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein reicher rühme sich nicht seines Reichtums, sondern wer sich rühmen will, der rühme sich des, dass er mich wisse und kenne, dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden, denn solches gefällt mir, spricht der Herr
Du sollst aber wissen, dass in den letzten Tagen werden gräuliche Zeiten kommen. Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffertig, lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, lieblos, unversöhnlich, verleumder, unkeusch, wild, ungütig, verräter, frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollüsten, die mehr Lust haben als Gott, die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie
Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er die Weisen zu Schande mache. Und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er zu Schande mache, was stark ist. Und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und dass da nichts ist, dass er zunichte mache, was etwas ist, auf dass sich vor ihm kein Fleisch rühme
Unser Ruhm ist dieser, das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in der Einfalt und göttlicher Lauterkeit nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes auf der Welt gewandelt haben
Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen, Seht, wir gehen hinauf in Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn. Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und geschmäht und verspeut werden, und sie werden ihn geißeln und töten, und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Sie aber verstanden es keines, und die Rede war ihnen verborgen und wussten nicht, was das Gesagte war
Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre. Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber. Und er rief und sprach, Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner. Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie vielmehr, du Sohn Davids, erbarme dich mein. Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihn und sprach, was willst du, dass ich dir tun soll? Er sprach, Herr, dass ich sehen möge. Und Jesus sprach zu ihm, sei sehend, dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgte ihm nach, und pries Gott
Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen. Und war auch erhört darum, dass er Gott in Ehren hielt. Und obwohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, da er litt, Gehorsam gelernt
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke tun, die auch ich tue und wird größere denn diese tun. Denn ich gehe zum Vater und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun
Additional references
- → Psalm 73
- → Johannes 1
- → Markus 9
- → Johannes 12:20-24
- → 1. Johannes (Gnade um Gnade)
- → Matthäus (Emmausjünger)
- → Lukas 24 (Emmausjünger)
Practical Application (6)
- 1 Täglich im Wort Gottes forschen: Mit dem gleichen Fleiß, den wir für irdische Dinge aufbringen, sollten wir im Wort Gottes forschen und von Jesus lernen. Nur durch fleißiges Studium erschließen sich die tiefen geistlichen Wahrheiten.
- 2 Vollkommenen Gehorsam praktizieren: Prüfe täglich, wo du dem Wort und Geist Gottes nicht völlig gehorchst. Gehorsam ist der Schlüssel zu geistlichem Verständnis und zur Wirkung des Heiligen Geistes in deinem Leben.
- 3 Falsche Vorstellungen ablegen: Erkenne und bereue törichte menschliche Programme und Vorstellungen, die nicht mit der Schrift übereinstimmen. Lass dein Denken durch den Heiligen Geist erneuern.
- 4 Regelmäßig und ernsthaft beten: Bringe deine Bitten mit ehrlichem Herzen vor Gott und scheue dich nicht, konkret zu beten. Prüfe dabei deine Motive und sei bereit, dich vom Heiligen Geist korrigieren zu lassen.
- 5 In Demut und Einfalt wandeln: Strebe nach dem Zeugnis eines reinen Gewissens durch ein Leben in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes.
- 6 Den Heiligen Geist wirken lassen: Ergib dich völlig der Wirkung des Heiligen Geistes, nicht nur zulassen bis zu einem gewissen Grad, sondern ihm die ganze Macht in deinem Leben geben.
Daily bites from the week of March 26
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Day 1 of 7 · March 26 Wahrer Ruhm liegt in Gott allein
Der Prophet Jeremia bringt uns eine klare Botschaft: 'Ein weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein reicher rühme sich nicht seines Reichtums, sondern wer sich rühmen will, der rühme sich des, dass er mich wisse und kenne.' In unserer Zeit ist das Rühmen dem menschlichen Herzen nicht fern – wir streben danach, etwas zu erreichen, besser zu sein, uns zu beweisen. Die Wurzel dieser Haltung ist der Hochmut. Doch Gott gefällt etwas ganz anderes: dass wir ihn kennen und wissen, dass er Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden. Der Apostel Paulus, der sich vieler Dinge hätte rühmen können, sagte: 'Mein Ruhm ist das, dass ich den Herrn kenne.' Aller menschliche Ruhm ist vergänglich und kann in einem Augenblick zunichtegemacht werden. Das höchste Gut ist die persönliche Beziehung zu Christus.
Jeremia 9,22-23
PrayerBitte Gott, dir ein demütiges Herz zu schenken, das sich allein seiner Gnade rühmt und ihn immer tiefer kennenlernen möchte.
ReflectWorin rühme ich mich in meinem Leben – in meinen eigenen Leistungen oder darin, dass ich Gott kenne?
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Day 2 of 7 · March 27 In Einfalt und göttlicher Lauterkeit wandeln
Paulus bezeugt: 'Unser Ruhm ist dieser, das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in der Einfalt und göttlicher Lauterkeit nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes auf der Welt gewandelt haben.' Der einzige Ruhm, den wir haben dürfen, ist die Reinheit unseres Gewissens – ein Zeugnis, das der Herr selbst unserem Herzen gibt. Ein halbes Christentum erkennt der Herr nicht an. Wir sind nicht nur aufgerufen, dem Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben zuzulassen, sondern uns ihm völlig zu ergeben. Wenn wir Christus immer vor Augen haben und ihm willig folgen, fordert er von uns das gleiche Opfer – die vollständige Hingabe. Nicht in fleischlicher Weisheit oder menschlicher Kraft, sondern in der Wirkung des Geistes Gottes können wir zum Zeugnis seiner Allmacht werden.
2. Korinther 1,12
PrayerBitte den Herrn, dir zu helfen, in Einfalt und göttlicher Lauterkeit zu wandeln und dich ganz der Wirkung seines Geistes zu ergeben.
ReflectLasse ich dem Heiligen Geist nur bis zu einem bestimmten Grad Raum in meinem Leben, oder ergebe ich mich ihm vollständig?
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Day 3 of 7 · March 28 Die Jünger verstanden nichts
Jesus verkündigt seinen Jüngern detailliert sein bevorstehendes Leiden: 'Wir gehen hinauf in Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten.' Er beschreibt, dass er überantwortet, verspottet, geschmäht, verspeit, gegeißelt und getötet wird – und am dritten Tage auferstehen wird. Die Reaktion der zwölf Apostel ist erstaunlich: 'Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen.' Wie konnte das sein? Diese waren die Besten von den Besten, von Jesus selbst auserwählt. Das Problem lag nicht in ihrer Intelligenz, sondern in ihren falschen Vorstellungen. Ihr Denken war erfüllt mit eigenen Plänen von einem irdischen Reich. Sie erwarteten, dass Jesus Israel politisch erlösen würde. Diese falschen Erwartungen blockierten ihr geistliches Verständnis völlig. Erst nach der Auferstehung wurden ihnen die Augen geöffnet.
Lukas 18,31-34
PrayerBitte Jesus, falsche Vorstellungen in deinem Herzen aufzudecken und dir seinen Willen klar zu zeigen.
ReflectWelche eigenen Vorstellungen und Pläne hindern mich daran, Gottes Wort wirklich zu verstehen?
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Day 4 of 7 · March 29 Gehorsam lernen wie Jesus
Über Jesus steht geschrieben: 'Und obwohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, da er litt, Gehorsam gelernt.' Jesus war Mensch gleich wie wir – nicht ein Supermensch, sondern in Knechtsgestalt. Der entscheidende Unterschied: Er folgte überall dem Heiligen Geist und lernte vollkommenen Gehorsam. Und wir? Viele von uns wissen genau, was zu tun ist, tun es aber nicht. Wir wollen gesegnet und geschützt sein, verweigern aber den Gehorsam. Jesus sagt: 'Wer an mich glaubt, der wird die Werke tun, die auch ich tue und wird größere denn diese tun.' Warum geschieht das nicht? Weil unser Gehorsam zu klein ist. Wenn wir anfangen, Gottes Wort und seinem Geist wirklich zu gehorchen, werden wir die gesegnetsten Menschen werden. Der Weg ist einfach: Gehorche – nicht deinem Kopf, nicht deinen Gedanken, sondern Gottes Geist.
Hebräer 5,7-8
PrayerBitte Gott um ein gehorsames Herz, das seinem Wort und seinem Geist willig folgt.
ReflectIn welchen konkreten Bereichen weigere ich mich, Gott zu gehorchen, obwohl ich seinen Willen kenne?
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Day 5 of 7 · March 30 Der blinde Bartimäus sah mehr
Während die sehenden Jünger nichts verstanden, rief ein blinder Bettler: 'Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!' Dieser Bartimäus war körperlich blind, aber geistlich sah er die Wahrheit klarer als die Apostel. Er erkannte Jesus als den Messias, den Sohn Davids – genau das, was die Juden bis heute nicht akzeptieren wollen. Obwohl die Menge ihn bedrohte und zum Schweigen bringen wollte, schrie er nur noch lauter. Jesus hörte seinen Ruf und fragte: 'Was willst du, dass ich dir tun soll?' Die Antwort: 'Herr, dass ich sehen möge.' Jesus ist für jeden da und will jedem helfen – aber er sucht eine aufrichtige, ernsthafte Suche im Herzen. Wenn wir nur mit Worten suchen, werden wir nicht finden. Wer aber wirklich will und sucht, der bekommt und findet. Bartimäus folgte Jesus nach und pries Gott.
Lukas 18,35-43
PrayerDanke Jesus, dass er jeden Ruf hört, und bitte ihn, deine geistlichen Augen zu öffnen, damit du ihn klar erkennst.
ReflectBin ich bereit, trotz aller Hindernisse beharrlich nach Jesus zu rufen und ihm nachzufolgen?
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Day 6 of 7 · March 31 Ins Heiligtum hineingehen
Der Psalmdichter beschreibt seine Verzweiflung: Wie kann es sein, dass es den Gottlosen so gut geht, während er selbst leidet? Er ist nahe daran zu denken: 'Ich wasche meine Hände in Unschuld umsonst.' Doch dann geschieht die Wende: 'Bis ich ging in das Heiligtum hinein.' Im Heiligtum – hinter dem Vorhang, in der Gegenwart Gottes – öffnet Gott ihm die Augen. Er sieht dieselbe Situation mit völlig anderen Augen und kommt zur Entscheidung: 'Dennoch halte ich fest an dir. Wenn mir auch Leib und Seele verschmacht hat, so will ich von dir nicht weichen, mein Gott.' Was veränderte sich? Nicht die äußeren Umstände, sondern seine geistliche Perspektive. Gott offenbart jedem ohne Ausnahme die wahre Sicht der Dinge, wenn wir in seine Gegenwart kommen und dort verweilen.
Psalm 73
PrayerBitte Gott, dir die Augen zu öffnen für seine Perspektive und dich in seiner Gegenwart zu erfüllen mit seinem Frieden.
ReflectNehme ich mir regelmäßig Zeit, ins Heiligtum – in die stille Gegenwart Gottes – hineinzugehen?
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Day 7 of 7 · April 1 Von Jesus fleißig lernen
Jesus verspricht: 'Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke tun, die auch ich tue und wird größere denn diese tun. Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.' Diese Verheißung ist gewaltig – aber warum erleben wir sie nicht? Weil wir zu wenig im Wort forschen und zu wenig gehorchen. Nur bei Jesus kann man lernen. Wenn wir unser irdisches Trachten mit unserem geistlichen Trachten vergleichen würden, wäre die Differenz bei vielen erschreckend. Jesus war fleißig – mit zwölf Jahren saß er im Tempel und die Lehrer wunderten sich über seinen Verstand. Wer im Wort sucht, der findet. Wer anklopft, dem wird aufgetan. Das ist Gottes Regel. Möge Gott uns Gnade schenken, dass sein Wirken uns so eigen wird, dass wir nicht als Fremde von außen sein Werk betrachten, sondern mittendrin im göttlichen Geschehen stehen.
Johannes 14,12-14
PrayerBitte den Herrn um Gnade, täglich fleißig bei ihm zu lernen und sein Wort mit ganzem Herzen zu erforschen.
ReflectWie viel Fleiß und Zeit investiere ich täglich, um von Jesus zu lernen und in seinem Wort zu forschen?