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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 1 of 7

Den schmalen Lebensweg gehen

From the sermon “Mittwoch 28.10.2026” of October 28

Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?

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Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?

Psalm 132,3-5
Prayer

Bitte Gott, dir denselben Eifer wie David zu geben, damit du nicht ruhst, bis Er seine volle Wohnung in deinem Herzen errichten kann.

Reflect

Wie viel Eifer zeige ich darin, dass Gott vollständig in meinem Herzen Wohnung machen kann? Begnüge ich mich mit dem Wenigen?

Recording from July 26, 2026

Sermon

Sonntag 25.07.2026

Sunday, July 26, 2026
Matthäus 5,9
Key Point

Christen sind als Kinder Gottes berufen, Friedensstifter zu sein, indem sie Frieden schaffen, erhalten und wiederherstellen. Wahre Nachfolge erfordert völlige Hingabe an Christus, der wie ein Stein das eigensinnige menschliche Wesen zermalmen muss, damit nur Christus in uns bleibt und wir im göttlichen Frieden leben können.

Ein Gottesdienst der Gemeinde Gottes Schweicheln mit mehreren Predigten zum Thema Friede und Friedensstifter. Der erste Prediger spricht über Matthäus 5,9 und die Aufgabe der Christen als Friedensstifter - Frieden zu schaffen, zu erhalten und wiederherzustellen zwischen Gott und Menschen sowie zwischen Menschen untereinander. Er betont die Notwendigkeit, schnell zum Hören und langsam zum Reden zu sein, und aktiv auf andere zuzugehen, um Versöhnung zu suchen. Der Hauptredner entwickelt eine tiefgreifende Auslegung über den verworfenen Stein, der zum Eckstein wurde (Matthäus 21). Er verbindet dies mit dem Traum Nebukadnezars vom Standbild (Daniel 2) und erklärt, wie Christus als dieser Stein das menschliche Selbstvertrauen - symbolisiert durch Gold, Silber, Bronze, Eisen und Ton - zermalmen muss. Er fordert zur völligen Hingabe und Selbstaufgabe auf, damit Christus in uns alles erfüllen kann. Der abschließende Redner betont die Wichtigkeit der Treue zu Gott auch in Verfolgung und schwierigen Umständen, wobei er auf Paulus' Beispiel und Jesu Treue in Gethsemane verweist.
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Ein Gottesdienst der Gemeinde Gottes Schweicheln mit mehreren Predigten zum Thema Friede und Friedensstifter. Der erste Prediger spricht über Matthäus 5,9 und die Aufgabe der Christen als Friedensstifter - Frieden zu schaffen, zu erhalten und wiederherzustellen zwischen Gott und Menschen sowie zwischen Menschen untereinander. Er betont die Notwendigkeit, schnell zum Hören und langsam zum Reden zu sein, und aktiv auf andere zuzugehen, um Versöhnung zu suchen. Der Hauptredner entwickelt eine tiefgreifende Auslegung über den verworfenen Stein, der zum Eckstein wurde (Matthäus 21). Er verbindet dies mit dem Traum Nebukadnezars vom Standbild (Daniel 2) und erklärt, wie Christus als dieser Stein das menschliche Selbstvertrauen - symbolisiert durch Gold, Silber, Bronze, Eisen und Ton - zermalmen muss. Er fordert zur völligen Hingabe und Selbstaufgabe auf, damit Christus in uns alles erfüllen kann. Der abschließende Redner betont die Wichtigkeit der Treue zu Gott auch in Verfolgung und schwierigen Umständen, wobei er auf Paulus' Beispiel und Jesu Treue in Gethsemane verweist.

Main Topics (7)

1. Friedensstifter sein als Merkmal von Gottes Kindern

  • • Glückselig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen
  • • Drei zentrale Aspekte: Frieden schaffen, Frieden erhalten, Frieden wiederherstellen
  • • Der Mangel an Frieden in persönlichen Beziehungen, Ehen, Familien und der Gesellschaft ist ein großes Problem
  • • Christen haben als Botschafter Christi den Dienst der Versöhnung zwischen Gott und Menschen sowie zwischen Menschen

2. Frieden schaffen und erhalten

  • • Frieden schaffen bedeutet Versöhnung zwischen Gott und Menschen sowie zwischen Menschen untereinander
  • • Alles vor den Toren klären, bevor man in die Stadt geht - mit gereinigtem Herzen leben
  • • Frieden erhalten durch schnelles Hören, langsames Reden und langsamen Zorn
  • • Sich selbst hinterfragen statt die Schuld von sich zu weisen
  • • Aktiv als Vermittler und Brückenbauer in Ehen, Familien und Gemeinschaften wirken

3. Frieden wiederherstellen durch Initiative

  • • Wenn du weißt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, geh hin und versöhne dich zuerst
  • • Nicht warten, dass andere den ersten Schritt tun, sondern selbst aktiv werden
  • • Mit aufrichtigem und demütigem Herzen um Vergebung bitten
  • • Wahre Nachfolge bedeutet, den ersten Schritt zu tun

4. Die Zermalmung durch den Stein Christus

  • • Das Bild aus Daniel 2: Der Stein ohne Hände zermalmt das Standbild aus Gold, Silber, Bronze, Eisen und Ton
  • • Das Standbild repräsentiert den Menschen mit seinem goldenen Kopf (Intelligenz), silbernen Armen (Kraft), aber auch Füßen aus Eisen und Ton (Schwäche)
  • • Der Mensch kann ohne Gott nicht bestehen, trotz aller Fähigkeiten
  • • Christus muss den Menschen völlig zermalmen zu Spreu, damit nichts Menschliches übrig bleibt
  • • Diese Zermalmung erfordert die bewusste Zustimmung und Hingabe des Menschen

5. Wahrhaftiger Glaube als Gottes Werk

  • • Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat
  • • Nicht nur äußerlicher Glaube, sondern tiefe Erkenntnis, wer Jesus wirklich ist
  • • Wirket Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die da bleibt ins ewige Leben
  • • Kontinuierliches Wachstum in der Gnade und Erkenntnis durch fleißiges Forschen in der Schrift
  • • Der Glaube muss im Herzen sein, nicht nur im Kopf

6. Treue zu Gott in allen Lebenslagen

  • • Die Wahrheit reden schafft Frieden, auch wenn Gegenwind kommt
  • • Jesus brachte nicht weltlichen Frieden, sondern das Schwert der Wahrheit
  • • Christen werden um des Namens Jesu willen gehasst werden
  • • Wer aber bis ans Ende beharrt, der wird gerettet werden
  • • Treue zu Gott bedeutet, durch Verfolgung, Prüfungen und schwere Situationen hindurchzugehen
  • • Barmherzigkeit erlangen, dem Herrn treu zu sein

7. Abhängigkeit vom Heiligen Geist

  • • Der Mensch braucht den wahrhaftigen, lebendigen Christus und die tägliche Begleitung des Heiligen Geistes
  • • Eigene Unfähigkeit anerkennen und alle Kompetenzen in Gottes Hände legen
  • • Nicht auf menschliche Weisheit oder Kraft vertrauen
  • • Beistand nicht bei Menschen, sondern bei Gott suchen
  • • Durch den Geist Gottes geleitet werden und dem Wort Gottes gehorchen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 5,9

Glückselig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

2. Korinther 5,18-20

Aber das alles von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat, durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an und hat unter uns das Wort der Versöhnung aufgerichtet. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns. Deswegen bitten wir an Christi statt, lasst euch mit Gott versöhnen.

Sacharja 8,16

Das sind die Dinge, die ihr tun sollt. Rede einer mit dem anderen Wahrheit und richtet gerecht und schafft Frieden in euren Toren.

Jakobus 1,19-20

Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn der Zorn eines Mannes bewirkt nicht, was vor Gott recht ist.

Matthäus 5,23-24

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dich dort daran erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.

Johannes 6,26-27

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ihr suchet mich nicht darum, dass ihr Zeichen gesehen habt, sondern dass ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt geworden. Wirket Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die da bleibt in das ewige Leben.

Johannes 6,28-29

Was sollen wir denn tun, dass wir Gottes Werke wirken? Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

Matthäus 21,42-44

Jesus sprach zu ihnen, habt ihr nie gelesen in der Schrift, der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar vor unseren Augen. Darum sage ich euch, das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen. Auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.

Daniel 2,31-35

Du König seist und siehe, ein großes und hohes und sehr glänzendes Bild stand vor dir. Das war schrecklich anzusehen. Das Bild des Haupt war von feinem Golde. Seine Brust und Arme waren von Silber. Sein Bauch und seine Lenden waren von Erz oder Bronze. Seine Schenkel waren Eisen, seine Füße waren Teils Eisen, eines Teils Ton. Solche sahst du, bis dass ein Stein herabgerissen war, ohne Hände. Der schlug das Bild an seine Füße, die Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. Da wurden miteinander zermalmt das Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne. Und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild schlug, ward ein großer Berg, das er die ganze Welt füllte.

Matthäus 10,34-36

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

Matthäus 10,22

Und ihr werdet gehasst werden von jedem Mann um meines Namens willen. Wer aber bis ans Ende beharrt, der wird gerettet werden.

1. Korinther 7,25

Über die Jungfrauen aber habe ich kein Gebot des Herrn. Ich gebe aber meine Meinung als einer, der Barmherzigkeit erlangt hat, von dem Herrn treu zu sein.

Markus 14,33-36

Und er nahm zu sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen. Und er sprach zu ihm, meine Seele ist betrübt bis an den Tod, bleibt hier und wachet. Und er ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und betete, dass wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüber ginge. Und sprach aber Vater, alles ist dir möglich, nimm diesen Kelch von mir, doch nicht was ich will, sondern was du willst.

Additional references

  • → Psalm 34
  • → Römer 14,19
  • → Matthäus 5,8
  • → Römer 12
  • → Matthäus 16
  • → Psalm 73
  • → Matthäus 21
  • → Lukas (Emmaus-Jünger)
  • → Johannes 1 (Macht, Gottes Kinder zu sein)

Practical Application (7)

  • 1 Aktiv Friedensstifter sein: Nicht erwarten, dass andere Frieden stiften, sondern selbst aktiv auf Menschen zugehen. Wenn du weißt, dass jemand etwas gegen dich hat, gehe zuerst hin und stelle den Frieden wieder her.
  • 2 Schnell hören, langsam reden: In Konflikten zuerst zuhören statt sofort zu reagieren oder sich zu rechtfertigen. Sich selbst hinterfragen, ob man vielleicht doch im Unrecht ist, statt die Schuld von sich zu weisen.
  • 3 Völlige Hingabe an Christus: Dem Herrn erlauben, das eigene selbstsichere Ich zu zermalmen. Eigene Fähigkeiten, Intelligenz und Stärke Gott übergeben und anerkennen, dass man ohne Christus nichts schaffen kann.
  • 4 In der Schrift forschen: Fleißig in der Bibel forschen und suchen, um zu erkennen, wer Jesus wirklich ist. Nicht mit oberflächlichem Glauben zufrieden sein, sondern tiefe Erkenntnis anstreben.
  • 5 Wahrheit in Liebe sprechen: Die Wahrheit reden und Recht üben, auch wenn Gegenwind kommt. Geschwister auf das Wort Gottes und seine Verheißungen hinweisen statt nur menschlichen Trost zu spenden.
  • 6 Treue in Prüfungen bewahren: In allen Lebenslagen und Prüfungen Gott treu bleiben. Beistand nicht bei Menschen, sondern bei Gott im Gebet suchen und auf sein Wort vertrauen.
  • 7 Vom Heiligen Geist leiten lassen: Sich täglich vom Heiligen Geist leiten lassen statt auf eigene Weisheit zu vertrauen. Dem Geist Gottes nicht widerstreben, wenn er durch das Wort zu uns spricht.

Daily bites from the week of July 27

  1. Day 1 of 7 · July 27 Berufen zum Friedensstifter

    Jesus sagt: 'Glückselig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen.' Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass Kinder Gottes Friedensstifter sein sollten. Was heißt das konkret? Friedensstifter schaffen Frieden, erhalten Frieden und stellen Frieden wieder her. In unserer heutigen Zeit mangelt es überall an Frieden – in persönlichen Beziehungen, in Ehen, in Familien, in der Gesellschaft. Als Christen haben wir die zentrale Aufgabe, Friedensstifter zu sein. Der Dienst der Versöhnung ist uns anvertraut: zuerst zwischen Gott und Menschen, dann zwischen Mensch und Mensch. Aber beachte: Jesus sagt nicht 'selig sind die Friedliebenden', sondern 'die Friedensstifter'. Friedensstifter sind aktiv. Sie sind Vermittler, Brückenbauer in Ehen, Familien und Gemeinschaften. Sie fördern Frieden bewusst und erhalten ihn. Gott wusste, dass es nicht immer möglich ist, mit allen Menschen Frieden zu halten. Aber wir sollen alles dafür tun, dass von unserer Seite aus Frieden ausgeht.

    Matthäus 5,9

    Prayer

    Bitte Gott, dir Gnade zu schenken, in deinem Umfeld aktiv Frieden zu stiften und ein wahrer Botschafter Christi zu sein.

    Reflect

    Bin ich wirklich ein aktiver Friedensstifter in meinem Umfeld, oder erwarte ich, dass andere den ersten Schritt tun?

  2. Day 2 of 7 · July 28 Schnell zum Hören, langsam zum Reden

    In Jakobus 1,19-20 heißt es: 'Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn der Zorn eines Mannes bewirkt nicht, was vor Gott recht ist.' Dieses zuerst Zuhören und dann Reden ist keine Frage des Alters. Schon kleine Kinder antworten sofort, rechtfertigen sich, wenn sie mit etwas konfrontiert werden. Auch als Erwachsene neigen wir dazu, die Schuld von uns zu weisen, statt zu hinterfragen: Hat die Person, die mir etwas sagt, vielleicht doch recht? Ist das Problem vielleicht bei mir? Frieden erhalten bedeutet, uns intensiv mit uns selbst zu beschäftigen. Wir müssen demütig genug sein, erst zuzuhören, bevor wir reagieren. Das ist oft schwerer als Frieden zu schaffen, weil es Selbstreflexion erfordert. Wenn wir aber wirklich Friedensstifter sein wollen, müssen wir lernen, unsere Reaktionen zu kontrollieren und anderen aufrichtig zuzuhören.

    Jakobus 1,19-20

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu helfen, langsam zum Reden und schnell zum Hören zu sein, besonders in schwierigen Gesprächen.

    Reflect

    Wie schnell rechtfertige ich mich, wenn mir jemand etwas sagt? Bin ich bereit, zuerst zuzuhören und mich selbst zu hinterfragen?

  3. Day 3 of 7 · July 29 Den ersten Schritt wagen

    Jesus sagt in Matthäus 5,23-24: 'Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dich dort daran erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.' Beachte: Jesus sagt nicht, 'wenn du etwas gegen deinen Bruder hast', sondern 'wenn du weißt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat'. Das ist ein wichtiger Unterschied! Es geht nicht darum, von uns aus auf andere zu zeigen, sondern aktiv auf jemanden zuzugehen, wenn wir wissen, dass wir vielleicht Anstoß gewesen sind. Die wahre Nachfolge bedeutet, den ersten Schritt zu tun und nicht von anderen einen Schritt auf uns zu erwarten. Erst mit einem aufrichtigen, demütigen und versöhnten Herzen können wir Gott wirklich dienen. Frieden wiederherstellen erfordert Demut und Initiative.

    Matthäus 5,23-24

    Prayer

    Bitte Gott um Mut und Demut, aktiv auf Menschen zuzugehen, mit denen du Frieden wiederherstellen sollst.

    Reflect

    Gibt es jemanden, von dem ich weiß, dass er etwas gegen mich haben könnte? Bin ich bereit, den ersten Schritt zur Versöhnung zu tun?

  4. Day 4 of 7 · July 30 Der verworfene Stein wird zum Eckstein

    Jesus spricht in Matthäus 21,42: 'Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar vor unseren Augen.' Christus ist dieser Stein. Er wurde von den Menschen verworfen, aber von Gott zum Eckstein gemacht. Auf ihm wird der ganze Bau zusammengefügt zu einem heiligen Tempel. Doch dieses Wort enthält auch eine ernste Warnung: 'Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen. Auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.' Das bedeutet: Christus fordert vollständige Hingabe. Unser menschliches Selbstvertrauen – unser 'goldener Kopf', unsere eigene Stärke und Weisheit – muss zermalmt werden. Nur wenn wir bereit sind, uns völlig von diesem Stein zermalmen zu lassen, kann Christus in uns alles erfüllen. Es geht nicht um halbherzige Nachfolge, sondern um völlige Selbstaufgabe, damit er in uns lebt.

    Matthäus 21,42

    Prayer

    Bitte Jesus, der Eckstein deines Lebens zu werden, und gib ihm die Erlaubnis, alles in dir zu zermalmen, was ihm entgegensteht.

    Reflect

    Bin ich bereit, mein Selbstvertrauen und meine eigenen Pläne völlig aufzugeben und Christus alles in mir zermalmen zu lassen?

  5. Day 5 of 7 · July 31 Das Standbild – ein Bild unserer Selbst

    König Nebukadnezar sah im Traum ein großes Standbild: Haupt aus Gold, Brust und Arme aus Silber, Bauch und Lenden aus Bronze, Schenkel aus Eisen, Füße teils aus Eisen, teils aus Ton. Ein Stein ohne Hände schlug das Bild an die Füße und zermalmte alles zu Spreu. Dieses Bild symbolisiert nicht nur Weltreiche, sondern jeden von uns. Mein Kopf – meine Intelligenz, mein 'goldenes' Denken. Meine Arme – meine Stärke. Mein Körper – meine Fähigkeiten. Meine Füße – teils stark (Eisen), teils schwach (Ton). Ich setze mir Ziele, ich weiß, was ich will, ich vertraue auf meine Kraft. Doch dann kommt der Ton, und ich knicke ein. Ohne Christus schaffen wir es nicht. Der Stein (Christus) muss uns zermalmen – nicht ein bisschen quetschen, sondern völlig zu Spreu machen. Diese Spreu wird verweht, und nichts bleibt zurück. Erst dann kann Christus eine neue Kreatur in uns schaffen.

    Daniel 2,31-35

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du noch auf deine eigene Kraft vertraust, und gib ihm die Erlaubnis, dich völlig zu zermalmen.

    Reflect

    Auf was baue ich wirklich – auf meinen 'goldenen Kopf' und meine eigene Kraft, oder auf Christus allein?

  6. Day 6 of 7 · August 1 Das ist Gottes Werk: Glauben

    Als die Menschen Jesus fragten: 'Was sollen wir denn tun, dass wir Gottes Werke wirken?', antwortete er in Johannes 6,29: 'Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.' Diese Antwort erscheint zunächst einfach. Natürlich glauben wir! Aber Jesus meint mehr als ein oberflächliches Für-wahr-Halten. Er fordert wahrhaftigen Glauben – einen Glauben, der aus tiefer Erkenntnis kommt: Wer ist Jesus tatsächlich? Was ist in ihm verborgen? Wenn wir nicht in der Schrift fleißig nach dieser Antwort forschen, bleibt unser Glaube eine Form der Religion, eine äußere Hülle. Viele leben in christlichen Familien, gehen zum Gottesdienst, haben eine 'Form der Gottseligkeit' – aber das wahrhaftige Geheimnis, die tiefe persönliche Erkenntnis Christi, fehlt. Gotteswerk in unserem Leben beginnt mit diesem wahrhaftigen Glauben. Nicht mit religiösen Aktivitäten, sondern mit dem Kennen und Vertrauen auf Jesus.

    Johannes 6,28-29

    Prayer

    Bitte Gott, dir eine tiefe, persönliche Erkenntnis Jesu Christi zu schenken, die über bloße Religion hinausgeht.

    Reflect

    Kenne ich Jesus wirklich, oder habe ich nur eine äußere Form des Glaubens?

  7. Day 7 of 7 · August 2 Völlige Hingabe – Der Weg zum Triumph

    Paulus schreibt in 2. Korinther 5: 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst... So sind wir nun Botschafter an Christi statt.' Gott hat uns den Dienst der Versöhnung anvertraut. Wir sind seine Vertreter auf dieser Erde. Aber wie können wir würdige Botschafter sein? Nur wenn wir zulassen, dass der Stein (Christus) unser Selbstvertrauen völlig zermalmt. Nur wenn wir uns völlig hingeben. Der Stein wächst dann zu einem großen Berg, der die ganze Welt erfüllt. Das volle Heil – der Seele, des Leibes und des Geistes – ist Gottes 100-prozentiges Erlösungsprogramm. Nicht halbfertig, nicht 90-prozentig, sondern vollständig. Die Gemeinde, die triumphiert, besteht aus Mitgliedern, die diesen Weg der völligen Zermalmung durchgegangen sind. Sie triumphieren nicht durch eigene Kraft, sondern durch Christus, der in ihnen lebt. Bist du bereit, dich völlig zermalmen zu lassen, damit Christus alles in dir erfüllen kann?

    2. Korinther 5,18-20

    Prayer

    Danke Gott für sein vollständiges Erlösungsprogramm und bitte ihn, dich zu einem würdigen Botschafter Christi zu machen.

    Reflect

    Bin ich bereit für völlige Hingabe, oder halte ich noch Teile meines Lebens zurück?