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FECG Cloppenburg

Kneheimer Weg 30a, 49696 Molbergen
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Daily Bite
Day 3 of 7

Treue in allen Bereichen

From the sermon “Gottesdienst | FECG Cloppenburg | 25.10.2026” of October 20

Samuel konnte am Ende seines Dienstes sagen: 'Ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe, ob ich jemandem Gewalt oder Unrecht getan habe, ob ich von jemandem Hand ein Geschenk genommen habe.' Das Volk antwortete: 'Du hast uns keine Gewalt noch Unrecht getan.' Treue in allen Lebensbereichen – das ist der Maßstab. Bin ich treu in meinen Worten und Versprechen? Bin ich treu meiner Familie, meinen Eltern, meinen Kindern? Bin ich treu auf meinem Arbeitsplatz, in den Finanzen, der Obrigkeit gegenüber? Bin ich treu meiner Gemeinde, meinem Dienst, dem Wort Gottes? Wenn wir in allen Stücken treu sind, findet der Teufel keinen Anhaltspunkt in uns. Treue und Ehrlichkeit schaffen Raum für Gottes Gegenwart und verschließen die Tür für den Feind.

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Samuel konnte am Ende seines Dienstes sagen: 'Ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe, ob ich jemandem Gewalt oder Unrecht getan habe, ob ich von jemandem Hand ein Geschenk genommen habe.' Das Volk antwortete: 'Du hast uns keine Gewalt noch Unrecht getan.' Treue in allen Lebensbereichen – das ist der Maßstab. Bin ich treu in meinen Worten und Versprechen? Bin ich treu meiner Familie, meinen Eltern, meinen Kindern? Bin ich treu auf meinem Arbeitsplatz, in den Finanzen, der Obrigkeit gegenüber? Bin ich treu meiner Gemeinde, meinem Dienst, dem Wort Gottes? Wenn wir in allen Stücken treu sind, findet der Teufel keinen Anhaltspunkt in uns. Treue und Ehrlichkeit schaffen Raum für Gottes Gegenwart und verschließen die Tür für den Feind.

1. Samuel 12:3
Prayer

Vater, durchforsche mein Herz und zeige mir, wo ich untreu gewesen bin. Hilf mir, in allen Bereichen meines Lebens treu zu sein.

Reflect

In welchem Bereich deines Lebens fordert Gott dich heute heraus, treuer zu sein?

Recording from October 4, 2026

Sermon

Live Gottesdienst | FECG Cloppenburg | 04.10.2026

Sunday, October 4, 2026
Psalm 84,5-12
Key Point

Alle Menschen haben durch Sünde die Herrlichkeit Gottes verfehlt, aber durch den Glauben an Jesus Christus und sein Blut sind wir ohne Verdienst gerechtfertigt und erlöst. Entscheidend ist nicht nur, Verbote einzuhalten, sondern aktiv Nächstenliebe zu erweisen und dem Heiligen Geist Raum zu geben, um mit Glauben und ohne Furcht vor Hindernissen für Gott zu wirken.

Ein Gottesdienst der FECG Cloppenburg mit Orchester, Lobpreis und zwei Predigten. Die erste Predigt behandelt das Thema "Verfehlt und dennoch gewonnen" basierend auf Römer 3,23, wobei erklärt wird, dass alle Menschen die Herrlichkeit Gottes verfehlt haben durch Sünde (sowohl Übertretungen als auch Unterlassungen des Guten), aber durch den Glauben an Jesus Christus dennoch Erlösung finden können. Die zweite Predigt mit dem Titel "Wie siehst du, was du siehst?" beleuchtet die Geschichte von Kaleb und den Kundschaftern aus 4. Mose 13-14. Es wird betont, dass Kaleb einen anderen Geist hatte - er sah nicht nur die Hindernisse, sondern die Möglichkeiten Gottes. Die Gemeinde wird aufgefordert, dem Heiligen Geist Raum zu geben und nicht nur theoretisch zu glauben, sondern praktisch im Alltag mit Gott zu leben und seine Gnade nicht vergeblich sein zu lassen.
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Ein Gottesdienst der FECG Cloppenburg mit Orchester, Lobpreis und zwei Predigten. Die erste Predigt behandelt das Thema "Verfehlt und dennoch gewonnen" basierend auf Römer 3,23, wobei erklärt wird, dass alle Menschen die Herrlichkeit Gottes verfehlt haben durch Sünde (sowohl Übertretungen als auch Unterlassungen des Guten), aber durch den Glauben an Jesus Christus dennoch Erlösung finden können. Die zweite Predigt mit dem Titel "Wie siehst du, was du siehst?" beleuchtet die Geschichte von Kaleb und den Kundschaftern aus 4. Mose 13-14. Es wird betont, dass Kaleb einen anderen Geist hatte - er sah nicht nur die Hindernisse, sondern die Möglichkeiten Gottes. Die Gemeinde wird aufgefordert, dem Heiligen Geist Raum zu geben und nicht nur theoretisch zu glauben, sondern praktisch im Alltag mit Gott zu leben und seine Gnade nicht vergeblich sein zu lassen.

Main Topics (5)

1. Verfehlung der Herrlichkeit Gottes durch Sünde

  • • Alle Menschen haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes
  • • Es gibt zwei Formen der Sünde: Übertretung (aktives Tun des Verbotenen) und Unterlassung (passives Nicht-Tun des Gebotenen)
  • • Sünde besteht nicht nur im Brechen von Verboten, sondern auch darin, Gutes nicht zu tun, obwohl man es könnte
  • • Unterlassene Nächstenliebe ist Sünde - wenn man weiß, Gutes zu tun und es nicht tut

2. Erlösung durch Jesus Christus

  • • Gerechtigkeit kommt allein durch den Glauben an Jesus Christus
  • • Erlösung geschieht ohne Verdienst, allein durch Gottes Gnade
  • • Jesus ist das Sühnopfer, wirksam durch den Glauben an sein Blut
  • • Keine Werke oder eigene Anstrengungen können zur Erlösung beitragen
  • • Als Christen sind wir versiegelt für den Tag der Erlösung durch den Heiligen Geist

3. Leben in der Heiligung und Nächstenliebe

  • • Christen sündigen weiterhin, aber Buße und Reue halten uns in der Herrlichkeit Gottes
  • • Der Status als Kind Gottes bleibt erhalten, solange wir in der Heiligung leben
  • • Nächstenliebe praktisch erweisen ist zentral - sich um Waisen, Witwen, Kranke und Bedürftige kümmern
  • • Nicht nur Verbote einhalten, sondern aktiv Gutes tun
  • • Unterlassene Hilfeleistung ist Sünde vor Gott

4. Ein anderer Geist - das Beispiel Kalebs

  • • Zwölf Kundschafter sahen dasselbe Land, aber nur Kaleb und Josua glaubten an Gottes Verheißung
  • • Kaleb hatte einen anderen Geist in sich - er lebte das Gesetz Gottes praktisch
  • • Zehn Kundschafter sahen nur die Hindernisse (Riesen, befestigte Städte), Kaleb sah die Möglichkeiten Gottes
  • • Kaleb wartete 45 Jahre geduldig auf sein Erbteil ohne zu murren
  • • Mit 85 Jahren bat er um die schwerste Stadt mit den größten Riesen - er scheute keine Mühe
  • • Wo andere Hindernisse sehen, sehen Menschen mit Gottes Geist Möglichkeiten zum Wirken

5. Dem Heiligen Geist Raum geben

  • • Die Frage ist nicht nur, ob wir das Wort kennen, sondern ob wir es verinnerlichen und praktisch leben
  • • Wir müssen dem Heiligen Geist bewusst Raum in unserem Leben geben
  • • Gottes Gnade soll nicht vergeblich an uns sein - wir sollen sie nutzen
  • • In der Praxis des Alltags lernen, vom Heiligen Geist geleitet zu werden
  • • Heute ist noch der Tag des Heils - wir haben noch Zeit zu wirken

Biblical Foundations

Direct Quotes

Psalm 84,5-12

Wohl denen, die in deinem Hause wohnen, die loben dich immer da. Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln. Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund und Frühregen hüllt es in Segen. Sie gehen von einer Kraft zur anderen und schauen den wahren Gott in Zion. Herr Gott Sebat, höre mein Gebet, vernimm es Gott Jakobs. Gott, unser Schild, schaue doch, sieh doch an das Antlitz deines Geseiten. Denn ein Tal in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die Tür hüten in meinem Gotteshause als wohnen in der gottlosen Hütte. Denn Gott, der Herr, ist Sonne und Schild. Der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Herr Zebaoth, weh wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt.

Römer 3,23

Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.

Römer 3,22-25

Nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle kommt, die glauben. Denn es ist kein Unterschied. Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihm hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren.

Jakobus 4,17

Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde.

Jakobus 2,14-16

Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten, wenn er nur ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt? Und jemand von euch würde zu ihnen sagen, geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch. Aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist. Was würde das helfen?

4. Mose 13,1-3.25-30

Und der Herr redete mit Mose und sprach, Sende mir Männer aus, die das Land Kanan erkunden, dass ich den Israeliten geben will, aus jedem Stamm ihrer Väter je einen Mann lauter Älteste. Da sandte Mose aus der Wüste Paran nach dem Wort des Herrn lauter Männer, die Häupter waren unter den Israeliten. Und nach 40 Tagen, als sie das Land erkundet hatten, kehrten sie um, gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wüste Paran nach Kadesh und brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Kunde, wie es stand, und ließen sie die Früchte des Landes sehen. Und sie erzählten ihnen und sprachen, wir sind in das Land gekommen, in das ihr uns sandet. Es fließt wirklich Milch und Honig darin und dies sind seine Früchte. Aber stark ist das Volk, das darin wohnt. Und die Städte sind befestigt und sehr groß und wir sahen dort Anakas Söhne. Es wohnten die Amalekiter im Südland, die Hittiter und Jebusiter und Amoriter wohnten auf dem Gebirge der Kananiter, aber wohnten im Meer und am Jordan. Kaleb aber beschwichtigte das Volk, das gegen Mose murrte und sprach, lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwinden.

5. Mose 17,18-19

Und wenn er nun sitzen wird auf dem Thron seines Königsreichs soll er einen Abschrift des Gesetzes, wie es den levitischen Priestern vorliegt, in ein Buch schreiben. Das soll bei ihm sein und er soll darin lesen, sein Leben lang, damit er den Herrn, seinen Gott, fürchten lernt, dass er halte alle Worte dieses Gesetzes und diese Rechte und danach tue.

4. Mose 14,22-24

Alle die Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich getan habe in Ägypten und in der Wüste, und mich nun zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben. Von denen soll keiner das Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe. Auch keiner soll es sehen, der mich gelässert hat. Nur mein Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, Den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist. Unsere Nachkommen sollen es einnehmen.

Josua 14,7-12

Ich war 40 Jahre alt, als mich Mose, der Knecht des Herrn, aussandte von Kadesh Ben-Ea, um das Land zu erkunden, und ich ihm Bericht gab nach bestem Wissen. Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren, macht das Volk das Herz verzagt. Ich aber folgte dem Herrn, meinem Gott, treulich. Das schwor Mose an jenem Tag und sprach, das Land, das dein Fuß betreten hat, soll dein und deiner Nachkommen sein für immer, weil du dem Herrn, meinem Gott, treulich nachgefolgt bist. Und nun siehe, der Herr hat mich am Leben gelassen, wie es mir zugesagt hat. Es sind nun 45 Jahre her, dass der Herr dieses gesagt hat, als Israel in der Wüste umherzog. Und nun siehe, ich bin heute 85 Jahre alt und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tag, da mich Mose aussandte, wie meine Kraft damals war, so ist sie noch jetzt, zu kämpfen und aus- und einherzuziehen. So gib mir nun das Gebirge, von dem der Herr geredet hat an jenem Tage. Denn du hast gehört an demselben Tage, dass dort die Anakita wohnen und große und feste Städte sind. Vielleicht wird der Herr mit mir sein, damit ich sie vertreibe, wie der Herr es zugesagt hat.

1. Korinther 15,10

Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle. Nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die in mir ist.

Jesaja 6,3

Und einer rief dem anderen zu und sprach, heilig, heilig, heilig ist der Herr der Herrscharen, die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit.

Offenbarung 5,12

Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob.

Additional references

  • → Hebräerbrief (Aufforderung, Versammlungen nicht zu vernachlässigen)
  • → Epheser (Versiegelung mit dem Heiligen Geist für den Tag der Erlösung)
  • → Jakobus 3 (über Kriege und Streitigkeiten unter Christen)
  • → Josua 14,15 (die größten der Riesen)

Practical Application (5)

  • 1 Nächstenliebe konkret umsetzen: Überlege diese Woche, welches Gebot der Nächstenliebe du schon lange umsetzen wolltest. Nimm dir eine konkrete Sache vor, die du in der nächsten Woche praktisch tun kannst - sei es ein Patenkind zu übernehmen oder einer bestimmten Person in Not beizustehen.
  • 2 Unterlassungssünden erkennen: Prüfe dein Leben nicht nur darauf, welche Verbote du einhältst, sondern vor allem, ob du das Gute tust, zu dem Gott dich auffordert. Achte besonders darauf, wo du Menschen in deinem Umfeld helfen könntest, es aber bisher unterlassen hast.
  • 3 Dem Heiligen Geist Raum geben: Überprüfe, wie viel Raum du dem Heiligen Geist in deinem Alltag gibst. Lerne in den praktischen Situationen deines Lebens, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören und Entscheidungen mit Gott zu treffen.
  • 4 Hindernisse als Möglichkeiten sehen: Folge dem Beispiel Kalebs: Wo andere nur Hindernisse sehen, suche die Möglichkeiten, wo Gott wirken kann. Scheue nicht die Mühe und sieh Schwierigkeiten als Chancen für Gottes Wirken in deinem Leben.
  • 5 Gottes Gnade nicht vergeblich sein lassen: Nutze die Zeit, die Gott dir heute noch gibt. Lebe nicht vergeblich, sondern setze die Gnade, Talente und Möglichkeiten, die Gott dir gegeben hat, aktiv für sein Reich ein, solange noch Tag ist.

Daily bites from the week of October 5

  1. Day 1 of 7 · October 5 Verfehlt und dennoch gewonnen

    Paulus schreibt in Römer 3,23: 'Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.' Das klingt zunächst wie eine schlechte Nachricht - und das ist es auch. Wir alle haben das Ziel verfehlt, wie ein Bogenschütze, der an der Zielscheibe vorbeischießt. Aber hier kommt die wunderbare Wahrheit: Obwohl wir alle verfehlt haben, können wir dennoch gewinnen! Vers 24 sagt: 'sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.' Das ist die geistliche Logik Gottes, die wir menschlich nicht verstehen können - verfehlt und dennoch gewonnen. Unsere Erlösung hängt nicht von unserer Leistung ab, sondern allein vom Blut Jesu Christi. Dreimal betont Paulus in diesen Versen den Glauben an Jesus Christus. Es ist nicht unser Verdienst, nicht unsere Werke, nicht unsere Gottesdienstbesuche - sondern allein der Glaube an Jesus, der uns in den Himmel bringt.

    Römer 3,23-25

    Prayer

    Danke Jesus für dein Erlösungswerk am Kreuz. Hilf mir, nicht auf meine eigene Gerechtigkeit zu vertrauen, sondern allein auf deine Gnade.

    Reflect

    Verlässt du dich auf deine eigenen Werke oder vertraust du vollständig auf die Gnade Gottes in Jesus Christus?

  2. Day 2 of 7 · October 6 Zwei Formen der Sünde

    Wenn wir an Sünde denken, sehen wir meist die offensichtlichen Übertretungen: Lügen, Stehlen, Ehebruch. Das sind Gebote in Form von Verboten - Dinge, die wir nicht tun sollen. Und wenn wir über diesen Zaun gehen, sündigen wir. Aber es gibt noch eine andere Form der Sünde, über die wir oft nicht reden: die Unterlassungssünde. Jakobus sagt klar: 'Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde.' Die Bibel fordert uns immer wieder auf, anderen Nächstenliebe zu erweisen, Kranke zu besuchen, Witwen und Waisen zu versorgen, einander die Lasten zu tragen. Wenn wir sehen, wo Hilfe gebraucht wird, und es nicht tun - dann ist das Sünde. Gutes zu unterlassen ist genauso falsch wie Böses zu tun. Das eine ist aktiv, das andere passiv. Wir neigen dazu, Verbote einzuhalten, weil andere uns dabei sehen. Aber wie steht es um unsere Nächstenliebe?

    Jakobus 4,17

    Prayer

    Herr, öffne meine Augen für die Menschen um mich herum, die Hilfe brauchen. Gib mir den Mut und die Kraft, ihnen praktisch zu dienen.

    Reflect

    Welches Gebot der Nächstenliebe hast du schon lange umsetzen wollen, aber bis jetzt nicht getan?

  3. Day 3 of 7 · October 7 Wie siehst du, was du siehst?

    Zwölf Kundschafter wurden ausgesandt, um das verheißene Land zu erkunden. Alle zwölf sahen dasselbe Land, dieselben Früchte, dieselben Menschen, dieselben befestigten Städte. Aber sie kamen mit völlig unterschiedlichen Berichten zurück. Zehn sagten: 'Die Gegner sind zu stark, zu groß, es sind Riesen. Keine Chance!' Nur zwei - Josua und Kaleb - sagten: 'Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwinden!' Alle sahen dieselbe Realität, aber sie bewerteten sie unterschiedlich. Die Frage ist nicht nur, was du siehst, sondern wie du siehst, was du siehst. Siehst du nur die Hindernisse oder siehst du auch die Möglichkeiten Gottes? Die zehn Kundschafter sahen die Probleme, aber Kaleb sah die Verheißungen. Die zehn sahen die Riesen, aber Kaleb sah den mächtigen Gott. Wie siehst du die Herausforderungen in deinem Leben heute?

    4. Mose 13,25-30

    Prayer

    Vater, verändere meinen Blick. Hilf mir, nicht nur die Probleme zu sehen, sondern deine Kraft und deine Verheißungen.

    Reflect

    In welchen Bereichen deines Lebens siehst du mehr Hindernisse als Gottes Möglichkeiten?

  4. Day 4 of 7 · October 8 Ein anderer Geist

    Was machte Kaleb so anders? Gott selbst gibt die Antwort: 'Nur mein Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen.' Es war nicht eine zufällige gute Entscheidung, die Kaleb traf. Es war ein anderer Geist in ihm - ein Geist, der Gott beim Wort nahm, der das Gesetz nicht nur kannte, sondern verinnerlichte, der in der Praxis mit Gott lebte. Kaleb war wie die anderen ein Stammesführer, gesetzeskundig, hatte dieselben Wunder gesehen. Aber er lebte anders. Zwölf waren in der Gemeinde, zwölf hatten dasselbe Gesetz gelesen, zwölf sahen dieselben Wunder - aber nur zwei glaubten wirklich. Die große Frage heute: Welcher Geist wohnt in dir? Ist Gott der Führende in deinem Leben? Gibst du dem Heiligen Geist wirklich Raum für Entscheidungen? Oder glaubst du nur theoretisch?

    4. Mose 14,24

    Prayer

    Jesus, ich möchte nicht nur theoretisch glauben. Fülle mich mit deinem Heiligen Geist, dass ich dir praktisch im Alltag nachfolge.

    Reflect

    Leben wir mit Gott zusammen oder kennen wir nur die Theorie? Wie verinnerlichen wir Gottes Gebote?

  5. Day 5 of 7 · October 9 45 Jahre Treue

    Kaleb war 40 Jahre alt, als er das Land erkundete und sein mutiges Bekenntnis ablegte. Gott versprach ihm Segen und ein Erbteil. Dann passierte 45 Jahre lang - nichts. Keine Erfüllung, kein Land, nur Warten. Aber Kaleb murrte nicht. Er wurde nicht unzufrieden. Er verlor nicht den Glauben. Mit 85 Jahren kam er zu Josua und sagte: 'Ich bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tag, da mich Mose aussandte. So gib mir nun das Gebirge!' Und welches Gebirge wollte er? Nicht das leichteste Land, nicht das bequemste Gebiet - sondern die Stadt, wo die größten Riesen wohnten, die am schwersten zu erobernde Festung. Er scheute weder Mühe noch Arbeit. Nach 45 Jahren Wartezeit war sein Glaube nicht kleiner, sondern größer geworden. Er sah nicht das Hindernis, sondern die Möglichkeit, wo Gott wirken konnte.

    Josua 14,7-12

    Prayer

    Herr, gib mir Ausdauer und Treue wie Kaleb. Lass mich auch in Wartezeiten an deinen Verheißungen festhalten.

    Reflect

    Wo lässt du Gott in deinem Leben durch Hindernisse und Wartezeiten wirken, statt aufzugeben?

  6. Day 6 of 7 · October 10 Nächstenliebe in der Praxis

    Jakobus stellt eine praktische Frage: 'Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt, und jemand von euch würde zu ihnen sagen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch - aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist. Was würde das helfen?' Die Antwort ist offensichtlich: Nichts! Gute Wünsche ohne Taten sind wertlos. Die Bibel fordert uns an so vielen Stellen auf, anderen praktisch zu dienen: Kranke besuchen, Witwen versorgen, einander die Lasten tragen, die Gemeindeleiter unterstützen. Wir neigen dazu, auf unsere eigene Heiligung zu achten - Bibel lesen, Gottesdienst besuchen, richtig aussehen. Das ist wichtig. Aber die Bibel betont noch stärker die Nächstenliebe. Nimm dir für diese Woche eine konkrete Sache vor: Wen kannst du praktisch unterstützen? Wem kannst du eine Last abnehmen?

    Jakobus 2,14-16

    Prayer

    Vater, zeige mir ganz konkret, wo ich diese Woche jemandem praktisch dienen und Nächstenliebe erweisen kann.

    Reflect

    Welche konkrete Tat der Nächstenliebe kann ich diese Woche umsetzen?

  7. Day 7 of 7 · October 11 Gottes Gnade nicht vergeblich

    Paulus schreibt: 'Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen.' Das ist der Schlüssel - Gottes Gnade nicht vergeblich sein zu lassen. Wir haben gehört: Wir sind durch Gnade gerettet, ohne Verdienst, allein durch den Glauben an Jesus Christus. Das ist die Grundlage. Aber dann ruft uns Gott zu einem Leben in seiner Herrlichkeit, zu praktischem Glauben im Alltag. Nicht um gerettet zu werden, sondern weil wir gerettet sind. Kaleb hatte einen anderen Geist - er lebte praktisch mit Gott. Er las nicht nur das Gesetz, er verinnerlichte es. Er sah nicht nur Probleme, er sah Gottes Möglichkeiten. Er wartete nicht passiv, er handelte im Glauben. Gott braucht heute Männer und Frauen mit diesem anderen Geist - Menschen, die dem Heiligen Geist Raum geben, die praktisch glauben, die andere sehen und dienen. Lasst uns so leben, dass Gottes Gnade an uns nicht vergeblich ist.

    1. Korinther 15,10

    Prayer

    Herr, lass deine Gnade an mir nicht vergeblich sein. Erfülle mich mit deinem Geist und führe mich in ein Leben praktischen Glaubens.

    Reflect

    Lebe ich so, dass Gottes Gnade an mir nicht vergeblich ist? Wo kann ich dem Heiligen Geist mehr Raum geben?