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Evangeliums-Gemeinde Marienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 4 of 7

Die Macht des Neides

From the sermon “Zwei Kronen, zwei Gegensätze | 1. Samuel 10,1 / 16,13 | Johann Reger | EG Marienheide | 25.10.26” of October 25

Als David von seinem Sieg über Goliath zurückkehrte, sangen die Frauen: 'Saul hat tausend geschlagen, David zehntausend.' In diesem Moment entstand in Saul ein mörderischer Neid, der sein Leben von da an bestimmte. Neid verwandelte Saul in einen Schatten seiner selbst. Der König, der einst großmütig und vergebungsbereit war, wurde paranoid und gewalttätig. Er verbrachte Jahre damit, David zu verfolgen, statt sein Volk zu führen. Sein Neid zerstörte nicht nur seine Beziehung zu David, sondern auch zu seinem eigenen Sohn Jonathan und letztlich zu Gott selbst. Neid ist eine giftige Sünde, die uns von innen heraus zerfrisst. Sie lässt uns besessen werden von dem, was andere haben, statt dankbar für das zu sein, was Gott uns gegeben hat. Sie macht uns zu Feinden derer, die eigentlich unsere Verbündeten sein könnten.

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Als David von seinem Sieg über Goliath zurückkehrte, sangen die Frauen: 'Saul hat tausend geschlagen, David zehntausend.' In diesem Moment entstand in Saul ein mörderischer Neid, der sein Leben von da an bestimmte. Neid verwandelte Saul in einen Schatten seiner selbst. Der König, der einst großmütig und vergebungsbereit war, wurde paranoid und gewalttätig. Er verbrachte Jahre damit, David zu verfolgen, statt sein Volk zu führen. Sein Neid zerstörte nicht nur seine Beziehung zu David, sondern auch zu seinem eigenen Sohn Jonathan und letztlich zu Gott selbst. Neid ist eine giftige Sünde, die uns von innen heraus zerfrisst. Sie lässt uns besessen werden von dem, was andere haben, statt dankbar für das zu sein, was Gott uns gegeben hat. Sie macht uns zu Feinden derer, die eigentlich unsere Verbündeten sein könnten.

1. Samuel 18,7-8
Prayer

Bekenne deinen Neid vor Gott und bitte ihn, dein Herz mit Dankbarkeit und Großzügigkeit zu füllen.

Reflect

Auf wen bin ich neidisch und wie beeinflusst dieser Neid meine Beziehungen und mein Verhalten?

Recording from March 28, 2026

Sermon

Palmsonntag | Jonathan Dick | EG Marienheide | 29.03.26

Saturday, March 28, 2026
2. Timotheus 3,16
Key Point

Am Palmsonntag erinnern wir uns an den Einzug Jesu nach Jerusalem als Friedenskönig auf einem Esel. Dieser Tag ist sowohl eine Friedensankündigung als auch eine Gerichtsankündigung. Jedes Detail dieses Ereignisses zeigt, dass Jesus der wahrhaftige Messias ist, der gekommen ist, um Frieden zwischen Gott und Menschen zu schaffen, aber auch Gericht über alle sprechen wird, die ihn nicht als Herrn anerkennen.

Diese Predigt zum Palmsonntag untersucht den Einzug Jesu in Jerusalem aus Lukas 19 und seine tiefe geistliche Bedeutung. Der Prediger betont, dass Palmsonntag nicht nur eine schöne Geschichte für Kinder ist, sondern Gottes Wort zur Belehrung, Überführung und Zurechtweisung. Die Predigt analysiert detailliert, warum Jesus auf einem jungen Esel ritt - als Zeichen des Friedenskönigs im Gegensatz zum Kriegskönig auf einem Pferd. Jedes Detail des Einzugs war von Gott vorhergesehen und erfüllte alttestamentliche Prophezeiungen, insbesondere aus Sacharja 9,9. Der Esel symbolisiert Frieden, ähnlich wie bei König Salomo, während das weiße Pferd in Offenbarung 19 Jesu Wiederkommen als Richter darstellt. Die Volksmenge jubelte Jesus zu wegen seiner Wundertaten, erkannte aber nicht, dass er zur Umkehr und Buße aufrief. Jesus weinte über Jerusalem, weil die Stadt die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannte. Die Predigt stellt herausfordernde Fragen: Kennen wir Jesus wirklich? Haben wir unsere eigenen Vorstellungen vom Messias wie das Volk oder die Pharisäer? Der Prediger warnt eindringlich, dass Jesus als Friedenskönig auf dem Esel kam, aber als Richter auf dem weißen Pferd wiederkommen wird. Die Zeit zur Umkehr ist jetzt, solange noch Gnadenzeit ist. Die Botschaft endet mit dem dringenden Aufruf zur echten Erkenntnis Jesu, zur Demut und zum Leben nach Gottes Wort in Erwartung seiner Wiederkunft.
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Diese Predigt zum Palmsonntag untersucht den Einzug Jesu in Jerusalem aus Lukas 19 und seine tiefe geistliche Bedeutung. Der Prediger betont, dass Palmsonntag nicht nur eine schöne Geschichte für Kinder ist, sondern Gottes Wort zur Belehrung, Überführung und Zurechtweisung. Die Predigt analysiert detailliert, warum Jesus auf einem jungen Esel ritt - als Zeichen des Friedenskönigs im Gegensatz zum Kriegskönig auf einem Pferd. Jedes Detail des Einzugs war von Gott vorhergesehen und erfüllte alttestamentliche Prophezeiungen, insbesondere aus Sacharja 9,9. Der Esel symbolisiert Frieden, ähnlich wie bei König Salomo, während das weiße Pferd in Offenbarung 19 Jesu Wiederkommen als Richter darstellt. Die Volksmenge jubelte Jesus zu wegen seiner Wundertaten, erkannte aber nicht, dass er zur Umkehr und Buße aufrief. Jesus weinte über Jerusalem, weil die Stadt die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannte. Die Predigt stellt herausfordernde Fragen: Kennen wir Jesus wirklich? Haben wir unsere eigenen Vorstellungen vom Messias wie das Volk oder die Pharisäer? Der Prediger warnt eindringlich, dass Jesus als Friedenskönig auf dem Esel kam, aber als Richter auf dem weißen Pferd wiederkommen wird. Die Zeit zur Umkehr ist jetzt, solange noch Gnadenzeit ist. Die Botschaft endet mit dem dringenden Aufruf zur echten Erkenntnis Jesu, zur Demut und zum Leben nach Gottes Wort in Erwartung seiner Wiederkunft.

Main Topics (8)

1. Gottes Wort als Wahrheit und Korrektur

  • • Gottes Wort ist eingegeben zur Belehrung, Überführung, Zurechtweisung und Erziehung in der Gerechtigkeit
  • • Wir sollen dem Wort Gottes Erlaubnis geben, als Wahrheit in unserem Leben zu sprechen und uns korrigieren zu lassen
  • • Der Palmsonntag ist nicht nur eine schöne Geschichte, sondern Gottes Wort mit Bedeutung für unser Leben

2. Licht und Finsternis - Gottes Wesen

  • • Die Sonne ist ein Symbol für Gottes Güte, Beständigkeit und Herrlichkeit
  • • Jesus ist das Licht der Welt, bei Gott ist keine Finsternis
  • • Wir waren einst Finsternis, sind aber durch Jesus Licht geworden
  • • Die Voraussetzung für den Himmel ist Sündlosigkeit, die nur durch Jesus möglich ist

3. Der Einzug Jesu nach Jerusalem - jedes Detail zählt

  • • Jesus überlässt nichts dem Zufall, er plant jedes Detail präzise
  • • Die Jünger gehorchen exakt den Anweisungen Jesu ohne Diskussion
  • • Jesus wählt bewusst einen jungen Esel, auf dem nie jemand gesessen hat
  • • Der Esel ist ein Zeichen für einen Friedenskönig, im Gegensatz zum Pferd als Zeichen für Krieg

4. Jesus als Friedenskönig nach dem Vorbild Salomos

  • • Salomo war der einzige König, der auf einem Esel zum König gemacht wurde
  • • Salomo war ein König des Friedens ohne Kriege, ein Sinnbild für Christus
  • • Ein Esel zeigt einen König des Friedens, ein Pferd zeigt Macht und Gericht
  • • Jesus erfüllt die Prophezeiung aus Sacharja 9,9 als demütiger König auf einem Esel

5. Die falsche Reaktion des Volkes und der Pharisäer

  • • Das Volk jubelt Jesus zu wegen der Wundertaten, nicht aus echter Erkenntnis
  • • Sie wollen ihn zum König machen aus mystischen Gründen, nicht wegen Umkehr
  • • Die Pharisäer lehnen Jesus aus Arroganz und Eifersucht ab, obwohl sie die Wahrheit kennen
  • • Beide Gruppen erkennen nicht, dass Jesus zur Umkehr und Wiederherstellung der Beziehung zu Gott gekommen ist

6. Jesus weint über Jerusalem - Gericht wird kommen

  • • Jesus weint laut schluchzend über Jerusalem, weil sie den Zeitpunkt der Heimsuchung nicht erkannt haben
  • • Das Volk hat nicht verstanden, dass sie Buße tun und umkehren sollen
  • • Jesus spricht Gericht über Jerusalem aus, das sich 70 n.Chr. durch die Römer erfüllte
  • • Noch ist Gnadenzeit mit Jesus als Friedenskönig auf dem Esel, aber er wird wiederkommen als Richter auf dem weißen Pferd

7. Die persönliche Herausforderung - Kennst du Jesus wirklich?

  • • Haben wir nur eine eigene Vorstellung von Jesus wie das Volk oder die Pharisäer?
  • • Erkennen wir, dass Jesus zur Umkehr und Beziehung gekommen ist, nicht nur für Wunder?
  • • Sind wir zu stolz oder arrogant, um Jesus wirklich anzunehmen?
  • • Werden wir Jesus bei seiner Wiederkunft als König oder als Richter begegnen?

8. Echte Nachfolge bedeutet Gehorsam und Bewahren

  • • Glauben heißt hören und befolgen wie die Jünger, die exakt gehorchten
  • • Wir sollen Gottes Wort nicht nur lesen und hören, sondern bewahren und verinnerlichen
  • • Wer Jesu Gebote festhält und ihn in Demut sucht, wird ihn wirklich kennenlernen
  • • Die Zeit ist nah - Jesus kommt bald zurück als Richter

Biblical Foundations

Direct Quotes

2. Timotheus 3,16

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit

Maleachi 3,20a

Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln

Matthäus 5,45

Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte

Johannes 3,19

Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse

Johannes 1,5

Gott ist Licht und in ihm ist keine Dunkelheit

Johannes 8,12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben

Epheser 5,8

Denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn, wandelt als Kinder des Lichts

Offenbarung 4

Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt

Jesaja 6,3-5

Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen, die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit. Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen

Lukas 19,28-44

Vollständiger Text über den Einzug Jesu nach Jerusalem, einschließlich der Anweisung an die Jünger, das Füllen zu holen, des Jubels der Menge und Jesu Weinen über Jerusalem mit der Gerichtsankündigung

Sacharja 9,9

Frohlocke sehr, du Tochter Zion, jauchze, du Tochter Jerusalem, siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Fohlen, einer jungen Eselin

1. Könige 1,38-40

Da gingen der Priester Sadok und der Prophet Nathan und Benaja hinab und setzten Salomo auf das Maultier des Königs David und führten ihn zur Gihonquelle... und das ganze Volk war sehr fröhlich, sodass die Erde von ihrem Geschrei erzitterte

1. Chronik 22,9

Siehe, ein Sohn wird dir geboren werden, der wird ein Mann der Ruhe sein, denn ich will ihm Ruhe geben vor all seinen Feinden ringsumher, darum soll sein Name Salomo sein, und ich will Israel Frieden und Ruhe geben in seinen Tagen

Offenbarung 19,11-16

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige, und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er... Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige, Herr aller Herren

Lukas 13,34-35

Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind. Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt

Offenbarung 1,3

Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest und die sie hören und bewahren, denn die Zeit ist nah

Additional references

  • → Jakobus 1,17
  • → Offenbarung 21,4-7
  • → 3. Mose (bezüglich makelloser Opfergaben)
  • → Lukas 2 (Engelsgesang: Friede im Himmel und auf Erden)
  • → Matthäusevangelium (Hosianna in der Höhe)
  • → Johannes 14 (Wer meine Gebote festhält)

Practical Application (6)

  • 1 Gottes Wort Erlaubnis geben zu sprechen: Öffne dein Herz und erlaube dem Wort Gottes, als Wahrheit in deinem Leben zu sprechen, Schuld aufzudecken, dich zu korrigieren und dein Leben nach Gottes Willen auszurichten.
  • 2 Gehorsam ohne Diskussion praktizieren: Lerne von den Jüngern, die Jesu Anweisungen exakt befolgten ohne zu diskutieren oder nachzuhaken. Gehorche Gottes Wort nicht mehr und nicht weniger als er sagt.
  • 3 Deine Vorstellung von Jesus überprüfen: Frage dich ehrlich: Kenne ich Jesus wirklich oder habe ich nur meine eigene Vorstellung von ihm? Erkenne ich, dass er zur Umkehr und Beziehung gekommen ist, nicht nur für Wunder?
  • 4 Demut statt Arroganz in der Geistlichkeit: Prüfe, ob Arroganz oder eigene Vorstellungen dich von echter Erkenntnis Jesu abhalten. Suche Jesus in Demut und Ehrlichkeit, bereit, dich korrigieren zu lassen.
  • 5 Gottes Wort bewahren und verinnerlichen: Lies Gottes Wort nicht nur, sondern höre darauf und bewahre es in deinem Herzen. Bewege die Wahrheit immer wieder in deinem Herzen und lass dich davon korrigieren.
  • 6 Zur Umkehr bereit sein: Erkenne die Dringlichkeit der Zeit. Solange Jesus noch als Friedenskönig da ist, kehre um und stelle die Beziehung zu Gott wieder her, bevor er als Richter wiederkommt.

Daily bites from the week of March 29

  1. Day 1 of 7 · March 29 Der Friedenskönig kommt

    Der Palmsonntag ist mehr als eine schöne Kindergeschichte – er ist Gottes Wort zur Belehrung und Zurechtweisung. Jesus zieht bewusst auf einem jungen Esel in Jerusalem ein, nicht auf einem Pferd. Jedes Detail war von Gott vorhergesehen und erfüllte die Prophezeiung aus Sacharja 9,9: 'Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel.' Der Esel ist kein Zufall – er symbolisiert den Friedenskönig im Gegensatz zum Kriegskönig auf dem Pferd. Wie König Salomo, der als Friedenskönig auf einem Maultier zur Salbung kam, so kommt Jesus als Fürst des Friedens. Gott überlässt nichts dem Zufall. Jedes Detail am Palmsonntag bezeugt: Jesus ist der wahrhaftige König, der Frieden bringt. Doch diese Friedensankündigung trägt auch eine Gerichtswarnung in sich – noch ist Gnadenzeit, bevor Jesus auf dem weißen Pferd als Richter wiederkommt.

    Lukas 19,28-40

    Prayer

    Danke Jesus, dass du als Friedenskönig gekommen bist. Hilf mir, dich in Wahrheit zu erkennen und nicht nach meinen eigenen Vorstellungen.

    Reflect

    Erkenne ich Jesus als den Friedenskönig an, der in mein Leben kommen möchte, oder habe ich meine eigene Vorstellung von ihm?

  2. Day 2 of 7 · March 30 Gehorsam bis ins Detail

    Jesus gibt seinen Jüngern einen präzisen Auftrag: 'Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat.' Er sagt ihnen exakt, was sie vorfinden werden, was die Besitzer fragen werden und wie sie antworten sollen: 'Der Herr braucht es.' Die Jünger diskutieren nicht, hinterfragen nicht, sondern gehorchen einfach. Sie hören genau zu und befolgen. Glaube bedeutet hören und handeln, weil der Herr es sagt – ohne Ausreden, ohne Diskussion. Die Jünger fanden alles genau so vor, wie Jesus es gesagt hatte. Jesus überlässt nichts dem Zufall. Er hat einen perfekten Plan und achtet auf jedes Detail. Wenn wir mit Jesus gehen, hat er alles vorausgesehen. Wir müssen uns nur an seine Vorgaben halten – nicht mehr und nicht weniger.

    Lukas 19,29-35

    Prayer

    Herr, gib mir ein gehorsames Herz wie deinen Jüngern. Lass mich auf dein Wort hören und danach handeln.

    Reflect

    Höre ich wirklich auf Jesus und befolge sein Wort, oder diskutiere und debattiere ich, anstatt einfach zu gehorchen?

  3. Day 3 of 7 · March 31 Makellos und rein für den König

    Jesus fordert ausdrücklich 'ein Füllen, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat' – rein, unbenutzt, makellos. Warum? Weil Gott sich immer das Reine und Makellose erwählt. Im dritten Buch Mose lesen wir, dass die Opfertiere ohne Fehler sein mussten – jung, rein, ohne Makel. Das ist ein wahrhaftiges Opfer vor Gott. Jesus ist der heilige Sohn Gottes, und ihm gehört ebenfalls das Makellose. Jedes Detail an diesem Tag zeugt von seiner Reinheit und Würde. Gott hat einen perfekten Plan und achtet auf jedes Detail. Diese Forderung nach Reinheit erinnert uns daran, dass wir Gott nicht mit irgendetwas begegnen können, sondern dass er Heiligkeit und Hingabe von uns erwartet. Jesus selbst wurde das makellose Lamm Gottes, das für unsere Sünden geopfert wurde, damit wir rein vor Gott stehen können.

    Lukas 19,30

    Prayer

    Vater, danke dass Jesus das makellose Opfer für mich wurde. Hilf mir, dir mein Leben ganz und ungeteilt zu geben.

    Reflect

    Bringe ich Gott mein Bestes oder nur das, was übrig bleibt? Lebe ich in der Heiligung, die er von mir erwartet?

  4. Day 4 of 7 · April 1 Begeisterung ohne Erkenntnis

    Die Volksmenge jubelte Jesus zu: 'Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!' Sie legten ihre Kleider auf den Weg, schwenkten Palmzweigen und ehrten ihn als König. Aber warum? Nicht weil sie erkannt hatten, dass er der wahrhaftige Messias ist, der zur Umkehr ruft. Nicht weil sie verstanden hatten, dass sie Buße tun müssen. Sie jubelten 'wegen all der Wundertaten, die sie gesehen hatten.' Das Volk wollte einen König der Wunder und mystischen Erfahrungen, nicht einen König der Umkehr und Heiligung. Sie riefen 'Hosianna – Herr, hilf!' und hofften auf mehr Wunder. Doch Jesus kam, um eine Beziehung zu Gott wiederherzustellen, um Herzen zu verändern. Begeisterung für Jesus ohne echte Erkenntnis und Umkehr ist wertlos. Ein Leben soll ein Lobpreis sein – nicht nur ein Gesang am Sonntag, sondern echte Nachfolge.

    Lukas 19,36-38

    Prayer

    Jesus, bewahre mich vor oberflächlicher Begeisterung. Schenke mir echte Erkenntnis und ein Herz, das dir in Wahrheit nachfolgt.

    Reflect

    Folge ich Jesus wegen seiner Wunder und Segnungen oder weil ich erkannt habe, dass ich Umkehr und Erlösung brauche?

  5. Day 5 of 7 · April 2 Die Arroganz der Pharisäer

    Die Pharisäer forderten Jesus auf: 'Meister, weise deine Jünger zurecht!' Sie waren unzufrieden, eifersüchtig und von sich selbst überzeugt. Sie hatten ihre eigene Vorstellung vom Messias, und weil Jesus nicht in ihr Schema passte, lehnten sie ihn ab. Dabei wussten sie im Innersten, wer er war – Nikodemus sagte: 'Wir wissen, wer du bist.' Doch ihre Arroganz hielt sie von der Erkenntnis ab. Sie wollten nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Ihre religiöse Bildung und ihr Bibelwissen wurden zur Stolperfalle. Jesus antwortete ihnen: 'Wenn diese schweigen sollten, dann würden die Steine schreien!' Danach hören wir nichts mehr von den Pharisäern in diesem Moment – sie verstummten. Vielleicht hält auch uns manchmal Arroganz, religiöser Stolz oder die Kränkung, nicht gehört zu werden, davon ab, Jesus wirklich zu erkennen und anzunehmen.

    Lukas 19,39-40

    Prayer

    Herr, bewahre mich vor religiöser Arroganz. Öffne meine Augen für die Wahrheit und mache mein Herz demütig vor dir.

    Reflect

    Bin ich zu stolz, Jesus so anzunehmen, wie er wirklich ist? Hält meine religiöse Vorstellung mich von echter Erkenntnis ab?

  6. Day 6 of 7 · April 3 Jesus weint über Jerusalem

    Als Jesus Jerusalem sah, weinte er laut und schluchzend: 'Wenn auch du erkannt hättest, wenigstens noch an diesem deinem Tag, was zu deinem Frieden dient!' Die Stadt hatte die 'Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt' – den von Gott festgelegten Zeitpunkt verpasst. Jesus hatte immer wieder zur Umkehr gerufen: 'Jerusalem, Jerusalem, wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen!' Doch sie wollten nicht. Deshalb sprach Jesus das Gericht über Jerusalem aus, das sich Jahre später durch die Römer erfüllte. Der Palmsonntag war Friedensankündigung und Gerichtswarnung zugleich. Jesus kam auf dem Esel als Friedenskönig – aber er kommt wieder auf dem weißen Pferd als Richter. Noch ist Gnadenzeit. Jesu Herz schmerzt über jeden, der die Zeit der Heimsuchung nicht erkennt. Die Frage ist: Wo bist du? Hat Jesus auch über dich geweint?

    Lukas 19,41-44

    Prayer

    Herr Jesus, ich will die Zeit der Gnade nicht verpassen. Schenke mir ein bußfertiges Herz und wahre Umkehr.

    Reflect

    Habe ich die Zeit meiner Heimsuchung erkannt? Habe ich verstanden, dass Jesus zur Umkehr und Buße ruft?

  7. Day 7 of 7 · April 4 Esel oder Pferd – Frieden oder Gericht?

    Am Palmsonntag kam Jesus auf einem Esel – dem Zeichen des Friedenskönigs. In Offenbarung 19 sehen wir ihn auf einem weißen Pferd: 'Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige, und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er.' Mit Feuerflammen als Augen, einem Schwert aus seinem Mund, trägt er den Namen: 'König der Könige, Herr aller Herren.' Das ist zweimal derselbe Mann – unser Christus. Einmal als Friedenskönig, einmal als Richter mit Gewalt und Macht. Der Unterschied ist entscheidend: Noch ist Gnadenzeit, noch ist der Frieden verfügbar. Aber das Gericht wird kommen, so sicher wie über Jerusalem. Die Frage ist: Kennst du diesen Jesus? Wenn er wiederkommt, wirst du ihn als deinen König oder als deinen Richter begegnen? Bist du bereit?

    Offenbarung 19,11-16

    Prayer

    Herr Jesus, danke dass du noch Gnadenzeit schenkst. Hilf mir, in Erwartung deiner Wiederkunft in Treue zu leben und dir ganz nachzufolgen.

    Reflect

    Bin ich vorbereitet auf die Wiederkunft Jesu? Kenne ich ihn als meinen Retter und König oder werde ich ihm als Richter begegnen?