Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Daily Bite Day 3 of 7 Der entscheidende Unterschied: Gehorsam
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte.
Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein.
Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
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Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Bitte den Heiligen Geist, dir Bereiche zu zeigen, wo du Gehorsam durch religiöse Aktivität ersetzt hast.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott religiöse Aktivität anbiete, statt einfach gehorsam zu sein?
Recording from July 26, 2026
Sermon | | | EG Marienheide | 26.07.26
Sunday, July 26, 2026 Matthäus 11,28-30 Key Point Gott ist treu und ruft uns als seine Kinder dazu auf, in seinem Licht zu wandeln und nicht in Sünde zu leben. Obwohl wir als Menschen untreu sind und Versprechen brechen, bleibt Gott absolut zuverlässig in seiner Liebe und seinen Zusagen. Durch Christus sind wir von der Sünde befreit und zu Kindern Gottes gemacht worden, mit der herrlichen Hoffnung, dass wir ihm in Ewigkeit gleichgestaltet sein werden.
Dieser Gottesdienst der Evangeliumsgemeinde Marienheide behandelt zentrale Themen aus dem ersten Johannesbrief. Die Predigt fokussiert auf Gottes Treue im Gegensatz zur menschlichen Untreue und betont, dass Menschen häufig Versprechen geben, die sie nicht einhalten können - wie am Beispiel des Petrus gezeigt wird, der Jesus dreimal verleugnete, obwohl er versprochen hatte, mit ihm in den Tod zu gehen. Im Hauptteil der Predigt werden die vier Hauptthemen des Johannesbriefes herausgearbeitet: Gott ist Licht, Liebe, Wahrheit und Leben. Die Botschaft macht deutlich, dass Christen als Kinder Gottes berufen sind, im Licht zu wandeln und in Gerechtigkeit zu leben - nicht aus eigener Kraft, sondern durch Christus' Gerechtigkeit. Obwohl Christen weiterhin sündigen können, sollen sie nicht gewohnheitsmäßig in Sünde leben, sondern durch Buße und Bekenntnis am Kreuz Reinigung erfahren.
Die Predigt ermutigt die Gemeinde, sich an ihrer Identität als Kinder Gottes zu erfreuen: wer sie waren (Sünder), wer sie jetzt sind (Kinder Gottes) und wer sie sein werden (Kinder Gottes in Ewigkeit). Jesus kam nicht nur, um zu retten, sondern auch um die Werke des Teufels zu zerstören und Christen zu einem siegreichen Leben zu befähigen. Die Gemeinde wird aufgefordert, an der Wahrheit festzuhalten, einander praktisch zu lieben, im Gebet zu bleiben und sich fortlaufend von Sünde reinigen zu lassen, um in der Freiheit zu leben, die Christus geschenkt hat. Read more
| | | EG Marienheide | 26.07.26
Gott ist treu und ruft uns als seine Kinder dazu auf, in seinem Licht zu wandeln und nicht in Sünde zu leben. Obwohl wir als Menschen untreu sind und Versprechen brechen, bleibt Gott absolut zuverlässig in seiner Liebe und seinen Zusagen. Durch Christus sind wir von der Sünde befreit und zu Kindern Gottes gemacht worden, mit der herrlichen Hoffnung, dass wir ihm in Ewigkeit gleichgestaltet sein werden.
Main Topics (5)
1. Gottes Treue im Gegensatz zur menschlichen Untreue
- • Menschen geben oft Versprechen, die sie nicht einhalten können, wie das Beispiel von Petrus zeigt
- • Petrus versprach Jesus, mit ihm in den Tod zu gehen, verleugnete ihn aber dreimal
- • Gott dagegen ist absolut treu und zuverlässig in allen seinen Zusagen
- • Jesus hält seine Versprechen: Er ist der Weg zum Vater, sein Werk ist vollbracht, und er wird wiederkommen
2. Identität als Kinder Gottes
- • Wir waren Sünder, sind jetzt Kinder Gottes, und werden Kinder Gottes in Ewigkeit sein
- • Diese Kindschaft ist ein Geschenk der Liebe Gottes, nicht unser Verdienst
- • Wir werden Jesus sehen wie er ist und ihm gleichgestaltet sein
- • Die Welt erkennt uns oft nicht als Kinder Gottes, weil sie Gott nicht kennt
3. Gott ist Licht, Liebe, Wahrheit und Leben
- • Im Licht wandeln bedeutet, Gottes Gebote zu kennen und danach zu handeln
- • Gott vergibt unsere Sünden, wenn wir sie bekennen - er ist treu und gerecht
- • Gerechtigkeit beginnt bei der Wiedergeburt und kommt von Christus, nicht von uns
- • Wir sollen nicht gewohnheitsmäßig in Sünde leben, sondern in Freiheit
4. Der Kampf gegen die Sünde
- • Sünde ist Gesetzlosigkeit und Widerstand gegen Gottes Willen
- • Christus kam, um uns von der Sünde zu befreien und die Werke des Teufels zu zerstören
- • Als Kinder Gottes können wir sündigen, aber wir sollen Sünde bekennen und uns reinigen lassen
- • Der Same Gottes in uns bewirkt Veränderung und befähigt uns zum siegreichen Leben
5. Warnung vor falscher Lehre
- • Wie Finanzexperten echte Geldscheine studieren, sollen wir Gottes Wort kennen
- • Der Teufel kommt mit verdrehter Wahrheit, die dem Wort Gottes nahe, aber doch Lüge ist
- • Wir sollen an der Wahrheit über Jesus festhalten
- • An den Früchten erkennt man, wer Kinder Gottes und wer Kinder des Teufels sind
Biblical Foundations
Direct Quotes
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Er aber sprach zu ihm, Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach, ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.
Und nach einer Weile von ungefähr einer Stunde bekräftigte es ein anderer und sprach wahrhaftig, der war auch mit ihm, denn er ist ein Galiläer. Petrus aber sprach, Mensch, ich weiß nicht, wovon du sprichst. Und sogleich, während er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Jesus spricht zu ihm, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er, es ist vollbracht. Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.
Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennt auch, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren ist.
Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird. Denn wir werden sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich gleich, wie auch er rein ist.
Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit. Und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und ihr wisst, dass er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen. Und in ihm ist keine Sünde. Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht. Wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. Kinder, lasst euch von niemanden verführen. Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht. Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Jeder der aus Gott geboren ist, er tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.
Additional references
- → 1. Johannes Kapitel 1, Vers 4
- → 1. Johannes 4,12
- → 1. Johannes 4,15
- → 1. Johannes 4,16
- → Jakobus (Gutes zu tun und es nicht zu tun)
- → 2. Korinther (neue Schöpfung)
- → Geschichte von Jona und Ninive
- → Geschichte von Abel und Kain
- → Johannes-Evangelium (Johannes der Täufer)
- → Paulus über Freiheit von Sünde
Practical Application (6)
- 1 Sünde bekennen statt verbergen: Wenn wir sündigen, sollen wir die Sünde nicht gewohnheitsmäßig in unserem Leben zulassen, sondern durch Buße und Bekenntnis am Kreuz bei Jesus wieder in Ordnung bringen. Gott ist treu und gerecht, uns zu vergeben.
- 2 Im Wort Gottes bleiben: Wie Finanzexperten echte Geldscheine studieren, sollen wir uns mit Gottes Wort beschäftigen, um Wahrheit von Lüge unterscheiden zu können. Haltet fest an dem, was ihr von Anfang an gehört habt.
- 3 Sich über die Identität als Kinder Gottes freuen: Denke täglich darüber nach und freue dich darüber, welche Liebe der Vater dir erwiesen hat. Nicht nur am Sonntag, sondern im Alltag soll uns bewusst sein: Wir waren Sünder, sind jetzt Kinder Gottes und werden es in Ewigkeit sein.
- 4 Geschwister praktisch lieben: Liebe nicht nur in Worten ausdrücken, sondern in konkreten Taten. Frage deinen Nächsten, ob er deine Liebe spürt und woran er sie festmacht. Bete zu Gott um Kraft, auch schwierige Menschen zu lieben.
- 5 In Gebet und Beziehung mit Gott leben: Bringe deine Nöte im Gebet vor Gott. Das Gebet macht uns demütig und lässt uns erkennen, wer wir vor ihm sind. Durch Gebet verändern wir nicht andere, sondern uns selbst.
- 6 Auf Christus' Gerechtigkeit vertrauen statt auf eigene Kraft: Verlasse dich nicht auf deine eigene Gerechtigkeit oder Disziplin, sondern lehne dich an Christi Gerechtigkeit an. Er befähigt uns, seinen Willen zu tun und in Freiheit von Sünde zu leben.
Daily bites from the week of July 27
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Day 1 of 7 · July 27 Gottes Treue im Gegensatz zu unserer Untreue
Petrus gab Jesus ein Versprechen, das kaum größer sein könnte: 'Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.' Er war überzeugt, dass er dieses Versprechen einhalten würde. Doch Jesus antwortete: 'Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.' Wir Menschen neigen dazu, Versprechen zu geben, die wir nicht einhalten können. Oft sind wir von unserer eigenen Überzeugung getrieben, doch unsere Realität ist begrenzt und fehlerhaft. Petrus erlebte dies schmerzhaft, als Jesus ihn nach der dritten Verleugnung ansah. Ohne ein Wort zu sprechen, erkannte Petrus, wer von beiden recht hatte. Im Gegensatz zu unserer menschlichen Untreue steht Gottes absolute Treue. Was Gott verspricht, das hält er. Seine Zusagen sind unerschütterlich, weil er aus der einzig wahren und ewigen Perspektive handelt. Wir dürfen uns heute daran erfreuen: Gott bleibt treu, auch wenn wir es nicht sind.
Lukas 22,33-34
PrayerDanke Gott für seine Treue, die nie wankt, und bitte ihn, dir zu helfen, deine Grenzen zu erkennen und dich an seine Verheißungen zu klammern.
ReflectWo hast du in letzter Zeit Versprechen gegeben, die du nicht einhalten konntest, und wie kannst du dich stattdessen auf Gottes Treue verlassen?
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Day 2 of 7 · July 28 Im Licht wandeln – Gottes Gebote kennen
Johannes stellt uns eine klare Wahrheit vor Augen: Gott ist Licht. Im Licht zu wandeln bedeutet nicht nur, das Böse zu meiden, sondern aktiv Gottes Gebote zu kennen und danach zu handeln. Wie das Finanzministerium seine Experten ausbildet, jedes Merkmal eines echten Geldscheins zu kennen, um Fälschungen sofort zu erkennen, so sollen wir als Kinder Gottes sein Wort so gut kennen, dass wir Lüge und Wahrheit unterscheiden können. Gottes Geschenk an uns ist groß: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Doch dieses Geschenk ist mit einem 'Wenn' verbunden: 'Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.' Wer behauptet, keine Sünde zu haben, täuscht sich selbst. Doch wer seine Sünden ehrlich vor Gott bringt, erfährt Reinigung und Freiheit. Im Licht zu wandeln bedeutet, in dieser Ehrlichkeit und Offenheit vor Gott zu leben.
1. Johannes 1,5-9
PrayerBitte Gott, dir zu helfen, ehrlich mit deinen Sünden umzugehen und täglich die Reinigung am Kreuz zu suchen.
ReflectGibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du versuchst, Sünde zu verbergen, anstatt sie im Licht vor Gott zu bekennen?
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Day 3 of 7 · July 29 Kinder Gottes – eine Identität zum Staunen
Johannes ruft uns zu: 'Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!' Diese Worte sollen uns in Jubel ausbrechen lassen. Wir Deutschen sind oft ein zurückhaltendes Volk, das seine Gefühle im Zaum hält. Doch die Wahrheit, dass wir Kinder des lebendigen Gottes sind, sollte uns zum Frohlocken bringen. Johannes zeigt uns drei Zeitebenen unserer Identität: Wer wir waren – Sünder. Wer wir jetzt sind – Kinder Gottes. Und wer wir sein werden – Kinder Gottes in Ewigkeit. Diese Hoffnung ist keine Ungewissheit, sondern eine feste Zusage. Wir werden Jesus sehen, wie er ist, und ihm gleichgestaltet werden. Manchmal erkennen Menschen um uns herum diese Veränderung nicht an. Sie finden uns 'komisch' geworden. Doch das liegt daran, dass sie Gott nicht kennen. Lass dich nicht entmutigen, sondern freue dich täglich über deine Identität als geliebtes Kind des Vaters.
1. Johannes 3,1-2
PrayerDanke dem Vater für seine überwältigende Liebe und bitte ihn, dir zu helfen, täglich in dieser Freude zu leben.
ReflectWann hast du dich das letzte Mal bewusst über deine Identität als Kind Gottes gefreut?
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Day 4 of 7 · July 30 Nicht aus eigener, sondern aus Christi Gerechtigkeit
'Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennt auch, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren ist.' Gerechtigkeit beginnt nicht bei unserer Disziplin oder Anstrengung, sondern bei unserer Wiedergeburt. Sie beginnt genau da, wo wir uns unter das Kreuz stellen und Jesus um Vergebung bitten. Viele von uns haben versucht, aus eigener Kraft gerecht zu leben – mit Fokus auf unsere Disziplin, unser Können, unsere Versprechungen. Doch diese selbstgemachte Gerechtigkeit führt nur dazu, dass wir von einer Sünde in die nächste stolpern. Das ist ermüdend und frustrierend. Die befreiende Wahrheit ist: Christus ist unsere Gerechtigkeit. Nicht unsere eigene Kraft, sondern seine Gerechtigkeit trägt uns. Das ist kein Freibrief zur Sünde, sondern eine Einladung, uns an seine Kraft anzulehnen und seinen Willen zu tun. In Christus wird eine neue Schöpfung möglich, die nicht aus uns selbst, sondern aus ihm heraus lebt.
1. Johannes 2,29
PrayerBitte Jesus, dir zu helfen, dich täglich an seine Gerechtigkeit anzulehnen statt auf deine eigene Kraft zu vertrauen.
ReflectVerlässt du dich in deinem geistlichen Leben mehr auf deine eigene Anstrengung oder auf Christi Gerechtigkeit?
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Day 5 of 7 · July 31 Jesus zerstört die Werke des Teufels
'Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.' Jesus kam nicht nur, um uns zu retten – diese Botschaft allein wäre schon überwältigend groß. Doch er kam auch, um die Werke des Teufels zu zerstören und uns aus der Knechtschaft der Sünde herauszuholen. Jesus verließ die Herrlichkeit des Himmels, jenen Ort, auf den unsere Hoffnung gerichtet ist, wo kein Leid und kein Streit existiert. Er kam auf diese sündbeladene Erde in absoluter Sündlosigkeit, um uns zu befreien. Der Teufel will, dass wir in unserer Sünde bleiben, dass wir auf unsere Werksgerechtigkeit vertrauen und sagen: 'Ich bin doch gar nicht so schlecht.' Doch Jesus will uns als kapitulierte Sünder vor dem Kreuz sehen. Bekehrung und Taufe sind kein Endpunkt, sondern der Start eines siegreichen Lebens. Jesus hat den Teufel besiegt, und er möchte, dass du in dieser Freiheit lebst – nicht aus eigener Kraft, sondern durch ihn.
1. Johannes 3,8
PrayerDanke Jesus für seinen Sieg über den Teufel und bitte ihn, dir zu helfen, täglich in der Freiheit zu leben, die er erkämpft hat.
ReflectIn welchen Bereichen lebst du noch in Knechtschaft, obwohl Jesus dich bereits befreit hat?
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Day 6 of 7 · August 1 Die Gefahr der Sünde kennen – und meiden
Können Christen sündigen? Diese Frage beschäftigt viele. Stell dir einen Elektriker vor, der gelernt hat, dass Strom gefährlich ist. Er weiß um die Gefahren, und doch passieren immer wieder Stromunfälle – manchmal aus Unachtsamkeit, manchmal trotz aller Vorsicht. So ist es auch mit der Sünde. Als Kinder Gottes wissen wir, dass Sünde gefährlich ist. Sie schadet unserem Leben, unseren Beziehungen, unserer Ehe und vor allem unserer Beziehung zu Gott. Der Geist Gottes wird in uns gedämpft, wenn wir Sünde in unserem Leben zulassen. Deshalb sollen wir alles daran setzen, nicht in die Sünde hineinzugreifen. Doch Johannes spricht hier nicht von christlichem Perfektionismus. Er beschreibt eine Wirklichkeit: Kinder Gottes können und sollen mit ihrer Sünde zum Kreuz kommen, sie vor dem himmlischen Vater bekennen und Reinigung erfahren. Wir müssen nicht sündlos leben, aber wir sollen nicht gewohnheitsmäßig in Sünde leben.
1. Johannes 3,9-10
PrayerBitte Gott um Sensibilität für Sünde in deinem Leben und die Kraft, immer wieder Buße zu tun und Reinigung zu suchen.
ReflectWelche Sünden hast du vielleicht zur Gewohnheit werden lassen, anstatt sie regelmäßig am Kreuz abzulegen?
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Day 7 of 7 · August 2 Vorwärts leben – Gehorsam und Liebe üben
Kain und Abel erhielten beide die gleichen Anordnungen von Gott. Beide wussten, wie sie ihr Opfer bringen sollten. Gott verlangte Gehorsam. Abel gehorchte und wurde belohnt, doch Kain ging zornig davon. Gott warnte ihn: 'Siehe, die Sünde lauert vor deiner Tür.' Kain hatte die Wahl, Frieden zu schließen, doch er hörte auf die Stimme des Neides statt auf Gottes Stimme. Als Kinder Gottes stehen auch wir täglich vor dieser Wahl: Auf welche Stimme hören wir? Gott fordert von uns Gehorsam – nicht um uns zu unterdrücken, sondern weil er uns in seiner Ewigkeit haben möchte. Er will uns in seine Herrlichkeit nehmen. Johannes fordert uns auf: Wandelt im Licht, lebt in Gerechtigkeit, liebt einander. Manchmal fällt es schwer, unseren Nächsten zu lieben. Doch das Geniale ist: Wir dürfen zu Gott beten und um seine Hilfe bitten. Durch das Gebet verändert Gott uns, und wir werden befähigt, selbst schwierige Menschen zu lieben. Als wessen Kind gibst du dich aus?
1. Johannes 3,10
PrayerBitte Gott, dein Herz zu verändern und dich zu befähigen, in Gehorsam und Liebe zu leben, auch wenn es schwerfällt.
ReflectGibt es Menschen in deinem Leben, die du nur durch Gottes Kraft lieben kannst, und betest du regelmäßig dafür?