Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg
Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.
Daily Bite Day 2 of 7 Empfangene Gnade weitergeben
From the sermon “28.10.2026 / Bibel- und Gebetsabend” of October 28
Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?'
Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.'
Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.
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Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?' Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.
Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?' Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.
Danke Gott für seine Barmherzigkeit in deinem Leben und bitte ihn, dir zu zeigen, wem du heute Güte erweisen kannst.
Welche Gnade hast du von Gott empfangen, die du heute an einen anderen Menschen weitergeben kannst?
Recording from May 17, 2026
Sermon 20.05.2026 / Bibel- und Gebetsabend
Sunday, May 17, 2026 Epheser 6,1-4 Key Point Die Predigt behandelt die biblischen Prinzipien der Kindererziehung aus Epheser 6,1-4, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, dass Kinder ihren Eltern im Herrn gehorchen sollen und Väter ihre Kinder nicht zum Zorn reizen, sondern sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn erziehen sollen. Es geht nicht nur um äußeres Verhalten, sondern vor allem darum, die Herzen der Kinder für Gott zu gewinnen.
Ein Bibel- und Gebetsabend der Evangeliums-Christengemeinde Bernberg zum Thema christliche Erziehung und Familienleben. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und geht dann in eine ausführliche Predigt über, die sich mit Epheser 6,1-4 befasst - dem biblischen Text über die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Der Prediger behandelt die Themen Gehorsam der Kinder, Ehrung der Eltern und die Verantwortung der Väter in der Erziehung. Besonderer Schwerpunkt liegt darauf, dass Erziehung nicht nur äußeres Verhalten betreffen soll, sondern vor allem die Herzen der Kinder erreichen muss. Der zweite Teil des Abends widmet sich dem Gebet für Pflegekinder in Deutschland. Es werden Statistiken genannt (über 220.000 Kinder in Pflegeeinrichtungen) und die Arbeit christlicher Familienhilfevereine vorgestellt. Der Abend schließt mit ausführlichen Gebetszeiten für Pflegekinder, Pflegeeltern und die entsprechenden Dienste in der Gemeinde. Read more
20.05.2026 / Bibel- und Gebetsabend
Die Predigt behandelt die biblischen Prinzipien der Kindererziehung aus Epheser 6,1-4, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, dass Kinder ihren Eltern im Herrn gehorchen sollen und Väter ihre Kinder nicht zum Zorn reizen, sondern sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn erziehen sollen. Es geht nicht nur um äußeres Verhalten, sondern vor allem darum, die Herzen der Kinder für Gott zu gewinnen.
Main Topics (5)
1. Gehorsam der Kinder gegenüber den Eltern
- • Kinder sollen ihren Eltern gehorchen, weil es Gottes guter Ordnung entspricht
- • Die Autorität liegt bei den Eltern, nicht bei den Kindern
- • Gehorsam gegenüber den Eltern bereitet Kinder darauf vor, später Gott zu gehorchen
- • Gehorsam soll 'im Herrn' geschehen - die höchste Autorität ist Gott
- • Eltern sollten gemeinsam an einem Strang ziehen in der Erziehung
2. Ehrung der Eltern
- • Das fünfte Gebot gilt lebenslang und ohne Ausnahmen
- • Eltern sollen geehrt werden, unabhängig vom Alter, Familienstand oder Glauben der Eltern
- • Ehrung der Eltern ist mit Verheißungen verbunden: ein gutes und langes Leben
- • Diese Verheißungen sind grundsätzliche Lebenswahrheiten, keine ausnahmslosen Garantien
- • Wer seine Eltern ehrt, steht unter Gottes Segen
3. Verantwortung der Väter
- • Väter tragen die Hauptverantwortung für die Erziehung
- • Väter sollen ihre Kinder nicht zum Zorn reizen durch Überbehütung, Bevorzugung, Erniedrigung, Gewalt oder Vernachlässigung
- • Kinder sollen in der Zucht und Ermahnung des Herrn erzogen werden
- • Zucht bezieht sich auf äußere Disziplin, Korrektur und Strukturen
- • Ermahnung des Herrn bezieht sich auf die geistliche Prägung und das Herz des Kindes
4. Das Herz der Kinder gewinnen
- • Das Hauptziel ist nicht nur gehorsames Verhalten, sondern die Herzen der Kinder für Gott zu gewinnen
- • Familienandachten sind wichtig, um über den Herrn zu reden und die Herzen zu erreichen
- • Eltern sollen das Evangelium vorleben und auch eigene Fehler eingestehen
- • Kinder sollen nicht nur die Gebote kennen, sondern sie auch lieben
- • Die Beziehung der Eltern zum Herrn prägt ihre Kinder stärker als Worte
5. Fürsorge für Pflege- und Waisenkinder
- • Gott kümmert sich besonders um Waisen und Kinder ohne Eltern
- • In Deutschland leben über 200.000 Kinder in Pflegeeinrichtungen oder Pflegefamilien
- • Es gibt christliche Vereine, die sich um die Vermittlung von Pflegekindern kümmern
- • Pflegeeltern brauchen Kraft, Weisheit und Gebet
- • Wichtig ist, dass diese Kinder Jesus Christus kennenlernen
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ihr Kinder seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn, denn das ist recht. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Das ist das erste Gebot mit einer Verheißung, damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden. Und ihr Väter reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn.
Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist.
Gib mir, mein Sohn, dein Herz und deine Augen, lass an meinen Wegen gefallen haben.
Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit weg von mir entfernt.
Gott ist ein Vater der Weisen, ein Anwalt der Witwen, ist Gott, der in seinem Heiligtum wohnt. Ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, der Gefangene hinausführt ins Glück.
Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Additional references
- → Römer 12
- → Kolosser 3,21
- → 1. Mose (Geschichten von Josef, Isaak, Esau, Jakob, Rebekka)
Practical Application (6)
- 1 Als Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen: Eltern sollten sich gegenseitig unterstützen und in der Erziehung einig sein, damit Kinder klare Orientierung haben. Korrekturen sollten nicht vor den Kindern ausgesprochen werden.
- 2 Familienandachten pflegen: Regelmäßige Familienandachten sind wichtig, um Gott ins Zentrum der Familie zu rücken, über den Herrn zu sprechen und die Herzen der Kinder zu erreichen. Auch kurze Andachten sind wertvoll.
- 3 Das Evangelium vorleben: Eltern sollten nicht nur über Gott reden, sondern selbst Buße, Vergebung und Gehorsam gegenüber Gott vorleben. Kinder lernen mehr durch das, was Eltern tun, als durch das, was sie sagen.
- 4 Kinder disziplinieren mit Klarheit und Ruhe: Bei Ungehorsam sollten Eltern Zeit nehmen, beten und dann mit ruhigem Ton, aber Klarheit das Kind zur Rechenschaft ziehen. Konsequenzen sollten angekündigt und durchgesetzt werden.
- 5 Pflegekinder und bedürftige Familien unterstützen: Christen können durch Gebet, praktische Hilfe, Fahrdienste oder durch Aufnahme von Pflegekindern Familien in Not unterstützen und so Gottes Liebe weitergeben.
- 6 Für Pflegekinder und Pflegefamilien beten: Besondere Fürbitte für die über 200.000 Kinder in Pflegeeinrichtungen in Deutschland, dass sie Jesus kennenlernen und für Familien, die bereit sind, diese Kinder aufzunehmen.
Daily bites from the week of May 18
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Day 1 of 7 · May 18 Gottes Ordnung für die Familie
Die Familie steht heute unter enormem Druck. Der Feind greift alles an, was Gott geschaffen und gestiftet hat – und dazu gehören vor allem Ehen und Familien. Wenn uns die Gesundheit unserer Gemeinde am Herzen liegt, dann müssen uns auch unsere Familien am Herzen liegen, denn in den Familien wird der Grundstein gelegt für die Zukunft der Gemeinde. In Epheser 6 gibt Gott uns klare Prinzipien für das Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern. Diese Ordnungen sind nicht einfach gute Vorschläge, sondern Gottes Weisheit für gelingendes Familienleben. Ob wir Eltern, Großeltern, Onkel, Tante oder alleinstehend sind – wir alle können einen Beitrag leisten, damit Familien in unserer Gemeinde unterstützt und gestärkt werden. Familie ist ein Thema, das uns alle angeht, denn wir sind als Gemeinde füreinander verantwortlich.
Epheser 6,1-4
PrayerBitte Gott um Weisheit und ein Herz für die Familien in deiner Gemeinde, besonders für jene, die unter Druck stehen.
ReflectWie kann ich konkret dazu beitragen, dass Familien in meiner Gemeinde unterstützt und gestärkt werden?
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Day 2 of 7 · May 19 Gehorsam – Gottes gute Ordnung
'Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn, denn das ist recht.' Hier steht nicht 'Eltern gehorcht euren Kindern', sondern die Autorität liegt bei den Eltern. Das mag selbstverständlich klingen, aber in unserer Zeit ist es das nicht mehr. Experten beobachten eine massive Autoritätsverlagerung von Eltern auf Kinder. 'Lass die Kinder entscheiden' ist zum Motto geworden. Doch Gottes Wort ist klar: Dies ist ein Gebot, keine Empfehlung. Es ist völlig okay, wenn Kinder ihre eigene Meinung haben, aber wichtig ist, dass sie lernen zu gehorchen. Die Begründung ist erstaunlich: 'denn das ist recht' – es entspricht Gottes guter Ordnung. Wenn Kinder lernen, elterliche Autorität anzuerkennen, wird es ihnen später leichter fallen, Gottes Autorität anzuerkennen. Bei der Erziehung geht es nicht nur darum, dass es funktioniert, sondern darum, guten Boden zu bereiten für das Evangelium.
Epheser 6,1
PrayerBitte Gott um Mut und Klarheit, in Liebe die Autorität auszuüben, die er dir als Elternteil gegeben hat.
ReflectWo muss ich als Elternteil liebevoll, aber klar Autorität ausüben, anstatt aus Angst oder Bequemlichkeit nachzugeben?
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Day 3 of 7 · May 20 Ehre deine Eltern – ein Leben lang
'Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren' – das ist das erste Gebot mit einer Verheißung. Während es bei Gehorsam Ausnahmen gibt, gibt es bei der Ehrung der Eltern keine. Egal ob du 5 oder 50 Jahre alt bist, verheiratet oder nicht, ob deine Eltern Christen sind oder nicht – jeder Mensch ist unter allen Umständen verpflichtet, seine Eltern zu ehren. Unsere westliche Kultur ist geprägt von Selbstverwirklichung und Jugendkult. Ältere Menschen bekommen weniger Respekt und Wertschätzung. Doch als Gemeinde orientieren wir uns nicht an westlicher oder östlicher Kultur, sondern an der himmlischen Kultur. Die Verheißung ist beeindruckend: 'damit es dir wohlgehe und du lange lebst auf Erden.' Wer seine Eltern ehrt, steht unter Gottes Segen und darf mit einem Leben rechnen, das wirklich gelingt.
Epheser 6,2-3
PrayerDanke Gott für deine Eltern und bitte ihn um ein Herz, das sie ehrt und ihnen die Wertschätzung zeigt, die sie verdienen.
ReflectWie zeige ich konkret Wertschätzung und Ehre gegenüber meinen Eltern, auch wenn sie älter werden oder Fehler gemacht haben?
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Day 4 of 7 · May 21 Reizt eure Kinder nicht zum Zorn
'Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn' – diese Warnung richtet sich besonders an die Väter, die die Hauptverantwortung für die Erziehung tragen. Es geht hier nicht um normale kindliche Wut bei Grenzsetzungen, sondern um einen tiefen, verletzenden Zorn, der entsteht, wenn Kinder regelmäßig ungerecht behandelt werden. Wie können Eltern ihre Kinder verbittern? Durch Überbehütung und Kontrolle, durch Bevorzugung eines Kindes, durch Erniedrigung und verletzende Worte ('aus dir wird nie etwas'), durch unbeherrschte körperliche Gewalt oder durch Vernachlässigung. Ein Kind, das nicht unterwiesen und diszipliniert wird, fragt sich unbewusst: 'Bin ich dir nicht wichtig genug?' Eltern müssen sowohl Strenge als auch Zärtlichkeit zeigen, sowohl Grenzen setzen als auch Zeit investieren. Die Balance zwischen Gnade und Wahrheit, zwischen Liebe und Gehorsam ist entscheidend.
Epheser 6,4
PrayerBitte Gott um Weisheit, deine Kinder so zu erziehen, dass sie sich geliebt und wertgeschätzt fühlen, auch wenn du sie korrigierst.
ReflectIn welcher Weise könnte ich meine Kinder unbeabsichtigt zum Zorn reizen, und was kann ich ändern?
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Day 5 of 7 · May 22 Zucht und Ermahnung des Herrn
'Zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn' – hier sehen wir zwei Seiten der Erziehung. Zucht bedeutet Disziplin, Korrektur, Grenzen setzen, Strukturen geben – die äußere Seite der Erziehung. Ermahnung des Herrn zielt auf das Herz des Kindes, auf geistliche Prägung. Das Ziel ist nicht, Kinder zu haben, die nur Regeln befolgen und sich gut benehmen. Man kann regelmäßig in den Gottesdienst gehen, keine Kinderstunde versäumen, die Eltern respektieren – und dennoch den Herrn verachten. Jesus sagte: 'Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.' Deshalb ist beides wichtig: das Verhalten UND das Herz. 'Gib mir, mein Sohn, dein Herz' – das ist das Hauptziel. Wir wollen die Herzen unserer Kinder gewinnen, damit sie nicht nur wissen, wie man sich verhält, sondern damit sie den Herrn wirklich lieben.
Epheser 6,4
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, wie du die Herzen deiner Kinder für ihn gewinnen kannst, nicht nur ihr Verhalten formst.
ReflectKonzentriere ich mich mehr auf das äußere Verhalten meiner Kinder oder investiere ich auch in ihr Herz und ihre Beziehung zu Gott?
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Day 6 of 7 · May 23 Das Evangelium vorleben
Wie können wir die Herzen unserer Kinder wirklich erreichen? Durch Familienandachten, in denen wir über den Herrn reden und gemeinsam beten. Dort spüren wir die Herzen unserer Kinder und rücken Gott ins Zentrum der Familie. Aber vor allem durch unser Vorbild: Kinder tun nicht, was wir sagen, sondern was wir tun. Welche Beziehung haben wir selbst zu unserem himmlischen Vater? Was kann ich meinen Kindern über Buße sagen, wenn ich selbst nie sage: 'Es tut mir leid, ich habe mich im Ton vergriffen'? Durch das Evangelium können wir zerstörerische Kreisläufe durchbrechen. Wenn unsere Kinder Gottes Herrlichkeit in unserem Leben sehen, wenn sie unsere Freude und Leidenschaft für Jesus erleben, dann wird der Glaube nicht mechanisch und gewohnheitsmäßig. Das Evangelium ist stärker als alle Prägungen aus unserer Herkunftsfamilie. Gott hat uns befreit vom überlieferten Wandel der Väter.
Sprüche 23,26
PrayerDanke Jesus für die Kraft des Evangeliums und bitte ihn, dich zu einem authentischen Vorbild für deine Kinder zu machen.
ReflectSehen meine Kinder in meinem Leben eine lebendige, freudige Beziehung zu Jesus, oder erleben sie nur religiöse Gewohnheiten?
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Day 7 of 7 · May 24 Gott kümmert sich um die Kinder
Über 220.000 Kinder in Deutschland können nicht bei ihren Eltern aufwachsen – aus Gründen wie Vernachlässigung, fehlender Erziehungsfähigkeit oder Misshandlung. Diese Kinder brauchen unsere Gebete und unsere praktische Unterstützung. Gott ist 'ein Vater der Waisen', er kümmert sich besonders um die Verletzlichsten. Als Gemeinde sind wir alle aufgerufen, Familien zu unterstützen – durch Kinderstunden, Fahrdienste, praktische Hilfe und Gebet. Einige sind sogar berufen, Pflegekinder aufzunehmen. Das ist eine kostbare Möglichkeit, das Evangelium weiterzugeben und guten Boden im Herzen dieser Kinder zu bereiten. Ob durch Gebet, praktische Unterstützung oder Pflegefamilien – wir alle können einen Beitrag leisten. Die Zukunft unserer Gemeinde wird in den Familien gelegt. Lassen wir uns von Gottes Herz für Kinder berühren und werden wir aktiv.
Psalm 68,6-7
PrayerBete für Pflegekinder in Deutschland, für Pflegefamilien und für christliche Familienhilfevereine, die diesen wichtigen Dienst tun.
ReflectWas kann ich konkret tun, um Kindern zu helfen, die nicht in einem behüteten Umfeld aufwachsen können?