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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 1 of 7

Ein Mann nach Gottes Herzen

From the sermon “28.10.2026 / Bibel- und Gebetsabend” of October 28

König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben. Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen. Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.

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König David wird in der Schrift als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte in 2. Samuel 9-10 zeigt uns, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um die Ausrichtung des Herzens. David suchte in allen seinen Entscheidungen danach, Gott zu verherrlichen und vor ihm zu leben. Ein Schlüsselmerkmal dieses Herzens war Davids Treue zu seinen Versprechen. Obwohl Jonathan längst verstorben war und niemand ihn kontrollieren konnte, erinnerte sich David an seinen Bund. Er fragte aktiv: 'Ist noch jemand übrig geblieben vom Haus Sauls, dass ich Gnade an ihm erweise um Jonathans willen?' David lebte vor Gott, nicht vor Menschen. Auch wir sind eingeladen, Männer und Frauen nach Gottes Herzen zu werden. Das bedeutet: Treue halten, auch wenn niemand zuschaut. Versprechen einlösen, auch wenn es unbequem wird. Gottes Ehre in unseren alltäglichen Entscheidungen suchen.

2. Samuel 9,1
Prayer

Bitte Gott, dir ein Herz zu geben, das ihm gefällt und in allen Lebensbereichen seine Ehre sucht.

Reflect

In welchen Bereichen deines Lebens handelst du anders, wenn niemand zuschaut? Wie kannst du wie David dein Herz mehr auf Gott ausrichten?

Recording from August 2, 2026

Sermon

02.08.2026 | Gottesdienst

Sunday, August 2, 2026
Philipper 4,6-7
Key Point

Gott ruft uns auf, uns nicht von Sorgen versklaven zu lassen, sondern ihm vollständig zu vertrauen. Sorgen können uns das Herz schwer machen, uns krank machen und uns von Gott entfernen. Doch durch Jesus können wir einen übernatürlichen Frieden erfahren, der höher ist als alle Vernunft, wenn wir unsere Sorgen ihm abgeben und auf seine Fürsorge vertrauen.

Der Gottesdienst der ECG Bernberg vom 02.08.2026 behandelt das Thema "Frieden trotz Unsicherheiten" basierend auf Matthäus 6,24-25. Nach Lobpreisliedern begrüßt der Moderator die Gemeinde und führt in das Thema Sorgen ein, besonders im Kontext der Ferienzeit und des Alltags. Denis Baumann predigt über den biblischen Umgang mit Sorgen und zeigt auf, dass Sorgen uns von Gott wegführen können. Er erklärt, dass Gott uns aufruft, unsere Sorgen bei ihm abzugeben und auf seine Fürsorge zu vertrauen. Ein bewegendes Zeugnis von Angela und Erwin über ihre Tochter Philia, die mit einer Gehirnfehlbildung geboren wurde, illustriert, wie Gottes übernatürlicher Friede auch in schweren Umständen real erfahrbar ist. Der Gottesdienst beinhaltet auch die Feier des Abendmahls, bei dem die Gemeinde sich an Jesu Opfer am Kreuz erinnert. Die zentrale Botschaft: Trotz aller Unsicherheiten und Leiden können Christen Frieden finden, indem sie auf Gottes Güte, Macht und Fürsorge vertrauen und ihre Blicke auf Jesus und die kommende Ewigkeit richten.
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Der Gottesdienst der ECG Bernberg vom 02.08.2026 behandelt das Thema "Frieden trotz Unsicherheiten" basierend auf Matthäus 6,24-25. Nach Lobpreisliedern begrüßt der Moderator die Gemeinde und führt in das Thema Sorgen ein, besonders im Kontext der Ferienzeit und des Alltags. Denis Baumann predigt über den biblischen Umgang mit Sorgen und zeigt auf, dass Sorgen uns von Gott wegführen können. Er erklärt, dass Gott uns aufruft, unsere Sorgen bei ihm abzugeben und auf seine Fürsorge zu vertrauen. Ein bewegendes Zeugnis von Angela und Erwin über ihre Tochter Philia, die mit einer Gehirnfehlbildung geboren wurde, illustriert, wie Gottes übernatürlicher Friede auch in schweren Umständen real erfahrbar ist. Der Gottesdienst beinhaltet auch die Feier des Abendmahls, bei dem die Gemeinde sich an Jesu Opfer am Kreuz erinnert. Die zentrale Botschaft: Trotz aller Unsicherheiten und Leiden können Christen Frieden finden, indem sie auf Gottes Güte, Macht und Fürsorge vertrauen und ihre Blicke auf Jesus und die kommende Ewigkeit richten.

Main Topics (4)

1. Was versteht die Bibel unter Sorgen?

  • • Sorgen bedeuten innerlich zerteilt, abgelenkt, ängstlich und beunruhigt sein
  • • Es geht um Dinge, die immer wieder unsere Aufmerksamkeit vereinnahmen, ohne dass wir es kontrollieren können
  • • Sorgen unterscheiden sich von wohlbedachtem Planen und Abwägen
  • • Die Bibel spricht nicht gegen vernünftiges Planen, sondern gegen lähmende, gefangennehmende Sorgen

2. Was machen Sorgen mit uns?

  • • Sorgen beschweren unser Herz und rauben uns Kraft und Aufmerksamkeit
  • • Sorgen können uns körperlich krank machen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen etc.)
  • • Sorgen können uns taub für Gottes Wort machen und uns von Gott entfernen
  • • Sorgen konkurrieren mit Gott um unsere Prioritäten - wir können nicht zwei Herren dienen
  • • Sorgen binden unsere Gedanken, Zeit, Geld und ganze Person

3. Wie gehen wir biblisch mit Sorgen um?

  • • Finde Akzeptanz über Leid und Not - sie gehören zu dieser gefallenen Welt
  • • Leid war nicht Gottes ursprünglicher Plan, aber er geht mit uns durch alle Schwierigkeiten
  • • Schaue auf die Ewigkeit, die Christus eröffnet hat - das zeitliche Leid fällt nicht ins Gewicht gegenüber der kommenden Herrlichkeit
  • • Lass dir von Jesus Frieden schenken - bringe deine Anliegen im Gebet vor Gott
  • • Gott verspricht einen Frieden, der höher ist als alle Vernunft
  • • Es ist eine fortlaufende Entscheidung, Gott zu vertrauen und ihm unsere Sorgen abzugeben

4. Gottes Fürsorge und Allmacht

  • • Jesus nimmt unsere Sorgen ernst, will aber unseren Blick von unseren Möglichkeiten auf seine Möglichkeiten lenken
  • • Wir können unser Leben nicht einen Tag verlängern, aber Gott kann alles
  • • Unser himmlischer Vater weiß, was wir brauchen
  • • Jesus ruft uns mit Liebe und Fürsorge auf: 'Sorgt euch nicht, lasst los, werdet frei'
  • • Gott denkt in völlig anderen Dimensionen und kennt keine Begrenzungen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Philipper 4,6-7

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.

Matthäus 6,25

Darum sage ich euch, sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist das Leben nicht mehr als die Speise und der Leib nicht mehr als die Kleidung?

Matthäus 6,32

Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.

Lukas 12,25-26

Wer aber von euch kann durch seine Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen. Wenn ihr nun nicht einmal das Geringste vermögt, was sorgt ihr euch um das Übrige?

1. Petrus 5,7

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch.

Lukas 21,34

Habt Acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Saufen und durch Lebenssorgen.

Sprüche 17,22

Ein fröhliches Herz macht den Körper gesund, aber ein betrübtes Gemüt vertrocknet das Gebein.

Matthäus 13,22

Wieder ein anderer Teil der Saat fällt ins Dorngestrüpp. Das bedeutet, jemand hört das Wort, doch die Sorgen dieser Welt und die Verlockung des Reichtums ersticken es und es bleibt ohne Frucht.

Matthäus 6,24

Ein Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Er wird dem einen ergeben sein und den anderen abweisen. Für den einen wird er sich ganz einsetzen und den anderen wird er verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon, dem Geld.

Sprüche 3,5-6

Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf all deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.

Jesaja 43,2

Wenn du durchs Wasser gehst, will ich bei dir sein und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen und die Flamme wird dich nicht versengen.

Römer 8,18

Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.

Jesaja 53,1-7

Wer hat unserer Verkündigung geglaubt und der Arm des Herrn, wem ist der geoffenbart worden? Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut. Wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er und wir achteten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.

1. Korinther 11,23-25

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich, dass der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten wurde, Brot nahm und dankte, es brach und sprach: Nehmt es, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Dies tut, so oft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis.

Psalm 127,3

Kinder sind eine Gabe, ein Geschenk von Gott.

Additional references

  • → Matthäus 6,24-34
  • → Philipper 4,6-7
  • → Lukas 12,25-26
  • → 1. Petrus 5,7

Practical Application (5)

  • 1 Finde Akzeptanz über Leid und Not: Erkenne an, dass Leid und Not zu dieser gefallenen Welt gehören. Dies war nicht Gottes ursprünglicher Plan, aber hilft uns, realistisch mit Schwierigkeiten umzugehen, ohne von ihnen überrascht oder überwältigt zu werden.
  • 2 Schaue auf die Ewigkeit: Richte deinen Blick auf die kommende Herrlichkeit, die Jesus für uns eröffnet hat. Das zeitliche Leid fällt nicht ins Gewicht gegenüber der ewigen Herrlichkeit, die uns erwartet.
  • 3 Bringe deine Sorgen im Gebet vor Gott: Anstatt dich von Sorgen versklaven zu lassen, bringe alle deine Anliegen durch Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott. Mache Gott zu deiner ersten Anlaufstelle bei Problemen, nicht die letzte.
  • 4 Triff die bewusste Entscheidung, Gott zu vertrauen: Es ist eine fortlaufende Entscheidung zu sagen: 'Gott ist gut und seine Pläne sind gut.' Entscheide dich täglich, dein Vertrauen auf Gott zu setzen statt auf eigene Möglichkeiten oder Umstände.
  • 5 Nimm Gottes Geschenke an: Akzeptiere, was Gott dir gibt - auch wenn es anders aussieht als erwartet. Gott gibt dir das Beste, auch wenn du es im Moment vielleicht nicht verstehst. Sage: 'Dein Wille geschehe, nicht meiner.'

Daily bites from the week of August 3

  1. Day 1 of 7 · August 3 Frieden trotz Unsicherheiten

    Mitten in der Ferienzeit, wenn der Alltag sich kurz verändert, werden wir daran erinnert, dass Sorgen uns ständig begleiten. Die Bibel kennt diese Realität und spricht sie direkt an. Jesus sagt uns in Matthäus 6,25: 'Darum sage ich euch, sorgt euch nicht um euer Leben.' Das klingt vielleicht realitätsfern, wenn wir an unsere konkreten Probleme denken – die Schule, die Arbeit, die Zukunftsängste. Aber Jesus spricht diese Worte nicht aus Naivität, sondern aus tiefer Fürsorge. Die Aufforderung, uns nicht zu sorgen, beginnt nicht bei uns und unserer Kraft. Sie beginnt bei Gott. 'Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht' (Matthäus 6,32). Es geht nicht darum, was wir können, sondern was Er kann. Gott ist nicht begrenzt. Er denkt in völlig anderen Dimensionen. Wenn wir uns Sorgen machen, quälen wir unser Herz mit Dingen, die wir nicht kontrollieren können. Gott lädt uns ein: Lass los, gib es mir ab, denn ich sorge für dich.

    Matthäus 6,24-25

    Prayer

    Bete: 'Herr Jesus, ich lege meine Sorgen vor dir ab. Hilf mir, dir zu vertrauen, auch wenn mein Verstand noch nicht folgen kann.'

    Reflect

    Welche Sorge beschäftigt dich momentan so sehr, dass sie deine Gedanken gefangen nimmt? Bist du bereit, sie heute bewusst an Gott abzugeben?

  2. Day 2 of 7 · August 4 Was Sorgen mit uns machen

    Jesus warnt uns: 'Habt Acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Saufen und durch Lebenssorgen.' Sorgen sind nicht harmlos. Sie machen unser Herz schwer, rauben uns Kraft und lenken uns vom Wesentlichen ab. Viele von uns kennen dieses Sorgenkarussell: Morgens beginnt der Tag mit Sorgen, nachts geht er zu Ende mit Sorgen, und es ist keine Kapazität mehr da für irgendetwas anderes. Die Bibel zeigt uns drei Gefahren von Sorgen: Sie beschweren unser Herz, sie können uns körperlich krank machen, und am schlimmsten – sie können uns von Gott entfernen. Sorgen binden unsere Gedanken, unsere Zeit, unser Geld, ja unsere ganze Person. Sie werden zu einem Konkurrenzverhältnis zu Gott. Die Frage ist: Worauf verlasse ich mich wirklich? Aufs Geld oder auf Gott? Was verspricht mir Sicherheit? Sorgen sind oft der Versuch, uns selbst Sicherheit zu geben – aber nur Gott kann echte Sicherheit schenken.

    Lukas 21,34

    Prayer

    Bete: 'Vater, vergib mir, dass ich so oft versuche, mir selbst Sicherheit zu geben. Hilf mir, meine Sicherheit allein in dir zu suchen.'

    Reflect

    In welchem Bereich deines Lebens verdrängst du Jesus, weil Sorgen deine ganze Aufmerksamkeit beanspruchen?

  3. Day 3 of 7 · August 5 Gott vertrauen mit dem Verstand nicht folgen kann

    Die Aufforderung 'Sorgt euch nicht' erscheint uns oft realitätsfern. Es ist leicht zu sagen, aber schwer zu leben. Doch die Bibel fordert uns auf: 'Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf all deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.' Unser Glaube begründet sich auf ein festes Vertrauen – auch wenn unser Verstand noch nicht folgen kann. Der Grund, warum wir der Bibel vertrauen dürfen, ist, dass Gott nicht begrenzt ist. Er denkt in völlig anderen Dimensionen. Er sieht Situationen völlig anders als wir. Gott kennt keine Begrenzungen. Er denkt nicht in unseren Möglichkeiten, sondern in seinen. Wenn Jesus sagt 'Wer von euch kann durch seine Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen?' (Lukas 12,25), dann zeigt er uns liebevoll: Du kannst es nicht, aber ich kann es. Warum quälst du dein Herz so sehr mit Dingen, die du nicht ändern kannst?

    Sprüche 3,5-6

    Prayer

    Bete: 'Herr, ich möchte dir vertrauen, auch wenn ich nicht alles verstehe. Stärke meinen Glauben, wo mein Verstand zweifelt.'

    Reflect

    Wo fällt es dir am schwersten, Gott zu vertrauen, obwohl dein Verstand Einwände erhebt?

  4. Day 4 of 7 · August 6 Akzeptanz über Leid und Not finden

    Ein wichtiger Schlüssel im Umgang mit Sorgen ist die Akzeptanz, dass Leid und Not zu dieser gefallenen Welt gehören. Die Bibel verspricht uns nicht, dass unser Leben im Hier und Jetzt vollständig ohne Leid sein wird. Das mag entmutigend klingen, aber wenn wir damit rechnen, finden wir einen leichteren Umgang damit. Leid und Not waren nie Gottes ursprünglicher Plan – Er hatte eine Welt ohne Leid erschaffen. Aber durch die Sünde kam das Leid in die Welt. Doch Leid bedeutet nicht, dass Gott die Kontrolle verloren hat. In Jesaja 43,2 heißt es: 'Wenn du durchs Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen.' Ja, wir gehen durch Wasser, durch Ströme, durch Feuer – aber Gott geht mit uns durch. Dieser allmächtige, gute Gott sorgt dafür, dass wir nicht daran kaputtgehen. Wir haben einen lebenden und fürsorglichen Vater an unserer Seite.

    Jesaja 43,2

    Prayer

    Bete: 'Herr, hilf mir, Leid als Teil dieser gefallenen Welt zu akzeptieren, aber auch zu wissen, dass du immer bei mir bist.'

    Reflect

    Welche unrealistische Erwartung an ein leidfreies Leben hältst du fest, die dich anfälliger für Enttäuschung macht?

  5. Day 5 of 7 · August 7 Den Blick auf die Ewigkeit richten

    Diese Welt ist voller Leid und wird es sein, solange sie existiert. Aber Gott hat eine neue Welt versprochen – ohne Leid, ohne Not, und sie wird ewig existieren. Darauf sollen wir unsere Blicke richten. Paulus schreibt in Römer 8,18: 'Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.' Das Leid hier ist begrenzt, aber die Herrlichkeit, die uns als Christen erwartet, ist ewig und unbegrenzt. Am Ende geht es um die Ewigkeit – und das Schönste daran ist, dass diese Ewigkeit offen ist. Jesus hat alles getan, damit der Zugang möglich ist. Er ist für unsere Sünden gestorben und hat den Weg frei gemacht. Wir können und brauchen nichts dazu beizutragen, außer seinem Wort zu vertrauen, ihm als Herrn anzuerkennen, um Vergebung zu bitten und ihm nachzufolgen. Wenn wir auf die Ewigkeit schauen, bekommen die Sorgen dieser Zeit eine völlig neue Perspektive.

    Römer 8,18

    Prayer

    Bete: 'Jesus, danke, dass du den Weg zur Ewigkeit frei gemacht hast. Hilf mir, mehr auf die kommende Herrlichkeit zu schauen als auf gegenwärtige Probleme.'

    Reflect

    Wie würde sich dein Umgang mit aktuellen Sorgen verändern, wenn du mehr auf die kommende Ewigkeit schauen würdest?

  6. Day 6 of 7 · August 8 Gottes übernatürlicher Friede

    Wie oft ist Gott wirklich unsere erste Anlaufstelle, wenn wir in Probleme geraten? Oft verfallen wir sofort in den Modus des Sorgens und versuchen, selbst Lösungen zu finden. Dabei verspricht uns Philipper 4,6-7: 'Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.' Gott möchte uns einen Frieden schenken, der mit keiner Logik dieser Welt zu erklären ist. Dieser Friede ist göttlich – ein Wunder, das wir nicht greifen oder verstehen können. Selbst im tiefsten Leid ist Gott in der Lage, uns einen noch größeren Frieden zu schenken. Das Zeugnis von Angela und Erwin über ihre Tochter Philia zeigt: Dieser übernatürliche Friede ist real und erfahrbar, auch wenn die Umstände schwer bleiben.

    Philipper 4,6-7

    Prayer

    Bete: 'Herr, schenke mir deinen Frieden, der höher ist als alle Vernunft. Lass mich dieses Wunder in meinem Leben erfahren.'

    Reflect

    Wann hast du zuletzt bewusst deine Sorgen im Gebet vor Gott gebracht, anstatt zu versuchen, sie selbst zu lösen?

  7. Day 7 of 7 · August 9 Leben aus Gottes Fürsorge

    Am Ende dieser Woche kehren wir zum Kern zurück: 'Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch' (1. Petrus 5,7). Jesus spricht diese Worte nicht mit hartem Befehlston, sondern mit Mitgefühl, Hingabe und Liebe. Er kennt das Gewicht unserer Sorgen. Er selbst hat Leid und Not erlebt. Er redet unsere Probleme nicht klein – er will uns helfen, einen richtigen Umgang damit zu finden. Wir haben einen fürsorglichen und liebenden Gott. Wenn er uns sagt, dass wir uns nicht von Sorgen gefangen nehmen lassen sollen, dann aus tiefer Fürsorge: 'Lass los, quäl dich nicht damit, denn ich sorge für dich. Ich bin da.' Es geht nicht darum, was wir können – wenn es darauf ankäme, hätten wir allen Grund zur Sorge. Es geht darum, was Er kann. Und Er kann alles. Gott ist nicht begrenzt. Er lädt uns ein, in seiner Fürsorge zu leben, unsere Blicke auf Jesus und die kommende Ewigkeit zu richten.

    1. Petrus 5,7

    Prayer

    Bete: 'Vater, ich werfe meine Sorgen auf dich. Danke, dass du für mich sorgst und ich dir völlig vertrauen darf.'

    Reflect

    Welche konkrete Sorge willst du heute auf Gott werfen und in seiner Fürsorge ruhen lassen?