Ev. Freikirche Kreuzheide
Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.
Daily Bite Day 3 of 7 Göttliche statt menschliche Maßstäbe
From the sermon “Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide” of October 26
Als Petrus Jesus vom Kreuz abbringen wollte, sah er die Dinge mit menschlichen Augen. Ein toter Messias würde Größe, Beliebtheit und Erfolg kosten – das durfte nicht geschehen! Doch Jesus nannte ihn 'Satan', weil er versuchte, ihn mit weltlichen Maßstäben zu messen.
Paulus schreibt später: 'Daher beurteilen wir jetzt niemanden mehr nach rein menschlichen Maßstäben.' In den Augen der Welt zählen Größe, Wohlstand, Macht und Anerkennung. Doch Jesus dreht diese Wertmaßstäbe komplett auf den Kopf. Die Letzten werden die Ersten sein, der Große wird der Kleine.
Erfolg in Jesu Augen bedeutet, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft, und das zu tun, wozu er uns beruft – auf seine Weise und nach seinem Zeitplan. Nicht Zahlen, nicht Besucherzahlen, nicht materieller Wohlstand sind das Maß, sondern ob wir in Gottes Willen leben. Das befreit uns von dem Druck, nach weltlichen Standards erfolgreich sein zu müssen.
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Als Petrus Jesus vom Kreuz abbringen wollte, sah er die Dinge mit menschlichen Augen. Ein toter Messias würde Größe, Beliebtheit und Erfolg kosten – das durfte nicht geschehen! Doch Jesus nannte ihn 'Satan', weil er versuchte, ihn mit weltlichen Maßstäben zu messen. Paulus schreibt später: 'Daher beurteilen wir jetzt niemanden mehr nach rein menschlichen Maßstäben.' In den Augen der Welt zählen Größe, Wohlstand, Macht und Anerkennung. Doch Jesus dreht diese Wertmaßstäbe komplett auf den Kopf. Die Letzten werden die Ersten sein, der Große wird der Kleine. Erfolg in Jesu Augen bedeutet, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft, und das zu tun, wozu er uns beruft – auf seine Weise und nach seinem Zeitplan. Nicht Zahlen, nicht Besucherzahlen, nicht materieller Wohlstand sind das Maß, sondern ob wir in Gottes Willen leben. Das befreit uns von dem Druck, nach weltlichen Standards erfolgreich sein zu müssen.
Als Petrus Jesus vom Kreuz abbringen wollte, sah er die Dinge mit menschlichen Augen. Ein toter Messias würde Größe, Beliebtheit und Erfolg kosten – das durfte nicht geschehen! Doch Jesus nannte ihn 'Satan', weil er versuchte, ihn mit weltlichen Maßstäben zu messen. Paulus schreibt später: 'Daher beurteilen wir jetzt niemanden mehr nach rein menschlichen Maßstäben.' In den Augen der Welt zählen Größe, Wohlstand, Macht und Anerkennung. Doch Jesus dreht diese Wertmaßstäbe komplett auf den Kopf. Die Letzten werden die Ersten sein, der Große wird der Kleine. Erfolg in Jesu Augen bedeutet, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft, und das zu tun, wozu er uns beruft – auf seine Weise und nach seinem Zeitplan. Nicht Zahlen, nicht Besucherzahlen, nicht materieller Wohlstand sind das Maß, sondern ob wir in Gottes Willen leben. Das befreit uns von dem Druck, nach weltlichen Standards erfolgreich sein zu müssen.
Bitte Gott, deine Perspektive auf Erfolg zu verändern und dir zu helfen, mit seinen Augen zu sehen.
Mit welchen Augen betrachte ich meinen Erfolg – mit menschlichen oder göttlichen?
Recording from May 31, 2026
Sermon Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide - Aufnahme von 31.05.2026
Sunday, May 31, 2026 Psalm 50,15 Key Point Die zentrale Botschaft lautet 'Only Jesus' - Jesus allein ist der Herr über alles. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung, durch den und zu dem hin alles geschaffen wurde. Nur durch Jesus können wir mit Gott versöhnt werden und echten Frieden finden, nicht durch religiöse Leistungen oder andere Wege.
Ein Gottesdienst der evangelischen Freikirche Kreuzheide mit Schwerpunkt auf dem Kolosserbrief. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Ankündigungen zu verschiedenen Gemeindeveranstaltungen, insbesondere zur Stadtlichter-Aktionswoche (14.-20. Juni), bei der Christen in Wolfsburg Menschen mit Nächstenliebe begegnen wollen. Die Hauptpredigt behandelt den Beginn des Kolosserbriefes und betont die Einzigartigkeit und Vorrangstellung Jesu Christi. Der Prediger Tillmann erklärt, dass Paulus den Christen in Kolossä schrieb, die von verschiedenen religiösen und philosophischen Strömungen beeinflusst waren, um ihnen klarzumachen, dass Jesus allein ausreicht - nicht Engelsverehrung, Geheimwissen oder Gesetzeswerke. Jesus ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung, durch den und für den alles geschaffen wurde. Er allein hat durch sein Blut am Kreuz Frieden und Versöhnung bewirkt.
Der Gottesdienst endet mit Lobpreis über die Einheit der Gemeinde als Leib Christi und einem Hinweis auf die kommende Taufe in der nächsten Woche sowie Eisverkauf zugunsten der Stadtlichter-Aktion. Read more
Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide - Aufnahme von 31.05.2026
Die zentrale Botschaft lautet 'Only Jesus' - Jesus allein ist der Herr über alles. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung, durch den und zu dem hin alles geschaffen wurde. Nur durch Jesus können wir mit Gott versöhnt werden und echten Frieden finden, nicht durch religiöse Leistungen oder andere Wege.
Main Topics (8)
1. Gott als Feuerlöscher in Lebenskrisen
- • Wenn es im Leben brennt, sollen wir Gott zu Hilfe rufen
- • Gott verspricht uns zu retten, nicht nur zu helfen
- • Wir brauchen den geistlichen Notruf zu Gott, um echte Hilfe zu erfahren
2. Stadtlichter - Nächstenliebe in der Stadt
- • Stadtlichter ist eine Aktion in Wolfsburg, um Menschen mit Nächstenliebe zu begegnen
- • Besonders Menschen am Rand der Gesellschaft sollen gesehen werden
- • Aktionswoche vom 14. bis 20. Juni mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten
- • Christen sollen als Lichter in ihrer Stadt wirken
3. Mission und Gebet für die Welt
- • Der Missionsauftrag aus Matthäus 28 gilt für alle Christen
- • Gebet hat große Kraft für Geschwister weltweit
- • Gebetsanliegen für verfolgte Christen, Missionare und Gemeindegründer
- • Gemeinsame Verantwortung für Mission bis an die Enden der Erde
4. Der Kolosserbrief - Einführung und Kontext
- • Kolosse war eine wohlhabende Handelsstadt in der heutigen Westtürkei
- • Die Stadt war geprägt von verschiedenen kulturellen und religiösen Einflüssen (persisch, griechisch, römisch, jüdisch)
- • Paulus war nie selbst in Kolosse, die Gemeinde wurde von Epaphras gegründet
- • Die Gemeinde hatte das Problem, Jesus mit anderen religiösen Elementen zu vermischen
5. Paulus' Dank und Fürbitte für die Gemeinde
- • Paulus dankt Gott zuerst, trotz aller Probleme in der Gemeinde
- • Er betet intensiv für die Kolosser und ihre geistliche Erkenntnis
- • Der Dreiklang Glaube, Liebe und Hoffnung prägt sein Gebet
- • Die Hoffnung ist sicher im Himmel aufbewahrt
- • Paulus bittet um volle Erkenntnis, nicht um halbe Maßnahmen
6. Der Christushymnus - Wer Jesus wirklich ist
- • Jesus ist das Bild des unsichtbaren Gottes
- • Er ist der Erstgeborene aller Schöpfung mit höchster Würde
- • Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen
- • Jesus steht über allen Thronen, Herrschaften, Gewalten und Mächten
- • Er ist das Haupt der Gemeinde
- • Durch sein Blut am Kreuz hat er Frieden gemacht und alles versöhnt
- • Jesus ist keine Zeichentrickfigur, sondern der Herr über alles
7. Irrwege der Kolosser
- • Engelsverehrung als Versuch, zu Gott zu gelangen
- • Gnostisches Geheimwissen als elitärer Zugangsweg
- • Gesetzlichkeit und Beschneidung als Bedingung für Erlösung
- • All diese Wege relativieren Jesus und setzen Menschen unter Leistungsdruck
- • Nur Jesus allein ist der Weg zu Gott
8. Versöhnung durch Jesus
- • Der Schuldenberg der Menschheit ist riesig
- • Gott gefiel es, in Jesus alles mit sich zu versöhnen
- • Versöhnung geschah durch das Blut Jesu am Kreuz
- • Dies bringt Ordnung ins Chaos, sowohl kosmisch als auch zwischenmenschlich
- • Gott tat dies nicht widerwillig, sondern es gefiel ihm
Biblical Foundations
Direct Quotes
Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen
Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. und seid gewiss, ich bin jeden Tag bei euch bis zum Ende der Welt
Paulus, Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen und Timotheus, der Bruder, den heiligen und gläubigen Brüdern in Christus zu Kolosse. Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater
Wir danken Gott, dem Vater, unseres Herrn Jesus Christus, alle Zeit, wenn wir für euch beten. Da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmel aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums das zu euch gekommen ist wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt und wächst wie auch unter euch von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat
Deshalb hören wir auch nicht auf von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten. Dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis. Um des Herrn würdig zu wandeln zu allem Wohlgefallen fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit zu allem Ausharren zu aller Langmut mit Freuden. Mit Freuden dem Vater danksagend, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht
Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Throne, Herrschaften, Gewalten oder Mächte, alles ist durch ihn und zu ihm hingeschaffen. Und er ist vor allem und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat. Denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen. Und durch ihn alles mit sich zu versöhnen. Indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, sei es was auf der Erde oder was in den Himmeln ist
Additional references
- → Apostelgeschichte 2
- → Römer 8,29
- → Johannesevangelium (Hinweis auf 'Er kam in sein Eigentum doch die Seinen nahmen ihn nicht auf')
Practical Application (7)
- 1 Gott in Notzeiten anrufen: Wenn es in deinem Leben 'brennt', wende dich an Gott als den einzigen, der wirklich retten kann. Verlasse dich nicht auf eigene Lösungsversuche, sondern rufe den geistlichen Notruf.
- 2 Neue Menschen willkommen heißen: Gehe aktiv auf neue Menschen in deiner Gruppe, Klasse oder Gemeinde zu. Heiße sie herzlich willkommen, sprich mit ihnen und zeige ihnen, dass sie dazugehören.
- 3 Bei Stadtlichter mithelfen: Engagiere dich in der Aktionswoche vom 14. bis 20. Juni bei den Stadtlichtern. Melde dich über die WhatsApp-Gruppe oder sprich das Team an, um konkrete Aufgaben zu übernehmen.
- 4 Für Mission beten: Nimm dir regelmäßig Zeit, für Missionare, verfolgte Christen und Gemeindegründer weltweit zu beten. Nutze die genannten Gebetsanliegen als Ausgangspunkt.
- 5 Jesus nachfolgen: Studiere, wie Jesus war und ist, und eifere ihm nach. Lass dich von ihm zum Ebenbild seines Sohnes formen, statt religiöse Leistungen zu erbringen.
- 6 Aus Gnade leben: Erkenne und lebe aus der Gnade, die dir bereits in Jesus geschenkt wurde. Erwarte alles von Gott und erfahre dadurch seinen Frieden in deinem Leben.
- 7 Zum internationalen Grillfest einladen: Lade Freunde und Familie zum internationalen Grillfest am 21. Juni ein. Nutze diese Gelegenheit für Begegnung und Gemeinschaft über kulturelle Grenzen hinweg.
Daily bites from the week of June 1
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Day 1 of 7 · June 1 Jesus allein genügt
Der Kolosserbrief beginnt mit einer klaren Botschaft: Jesus Christus ist einzigartig und ausreichend. Die Christen in Kolossä lebten in einer Welt voller religiöser und philosophischer Strömungen – persischer Mystizismus, griechische Philosophie, römische Götter und jüdische Traditionen. Aus diesem Angebot der Religionen suchten sich viele ihren eigenen Glaubenssalat zusammen. Paulus schreibt ihnen, um klarzustellen: Jesus ist 'das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung'. Er ist nicht einer von vielen spirituellen Optionen, sondern der Schöpfer und Erhalter von allem. Alles wurde durch ihn und für ihn geschaffen. Auch wir leben heute in einer Gesellschaft mit einem Supermarkt der Religionen und Weltanschauungen. Die Versuchung ist groß, Jesus zu einem niedlichen Begleiter zu reduzieren, der neben anderen Dingen in unserem Leben steht. Doch die Wahrheit ist: Jesus allein genügt. Er ist kein Zusatz zu unserem Leben, sondern das Fundament.
Kolosser 1,15-17
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, wo Jesus in deinem Leben nur einer von vielen ist, und hilf dir, ihn als den zu erkennen, der er wirklich ist: ausreichend und einzigartig.
ReflectWelche anderen Dinge oder Überzeugungen stehen in deinem Leben in Konkurrenz zu Jesus? Wo machst du ihn kleiner, als er ist?
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Day 2 of 7 · June 2 Gnade und Friede empfangen
Paulus beginnt seinen Brief mit einem bemerkenswerten Gruß: 'Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater.' Das ist keine fromme Floskel oder ein hoffnungsvoller Wunsch nach dem Motto 'Hoffentlich ist Gott irgendwie gnädig mit euch'. Nein, Paulus spricht von einer Gnade, die bereits da ist – die längst durch Jesus am Kreuz geschenkt wurde. Aus Gnaden leben bedeutet, alles von Gott zu erwarten. Wenn wir diese Gnade wirklich erfassen und annehmen, folgt daraus Friede – nicht als etwas, das wir uns erkämpfen müssen, sondern als Geschenk von Gott. Wir leben oft so, als müssten wir uns Gottes Gunst verdienen, als wären wir auf Bewährung. Doch die Wahrheit ist: Die Gnade ist schon da. Gott war bereits gnädig. Unsere Aufgabe ist es, aus dieser Gnade heraus zu leben und den Frieden zu empfangen, der daraus fließt.
Kolosser 1,2
PrayerDanke Gott für seine Gnade, die bereits über deinem Leben liegt, und bitte ihn, dir zu helfen, aus dieser Gnade heraus zu leben und seinen Frieden zu empfangen.
ReflectVersuchst du immer noch, dir Gottes Gnade zu verdienen, oder lebst du bereits aus der Gnade, die er dir geschenkt hat?
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Day 3 of 7 · June 3 Wir sind Geschwister
Paulus nennt die Christen in Kolossä 'heilige und gläubige Brüder'. Er stellt sie auf dieselbe Ebene wie sich selbst und Timotheus. Trotz seiner Autorität als Apostel sieht er sie als Geschwister – weil sie denselben Vater haben. Gemeinde ist keine Einzelveranstaltung. Wir leben in einer individualisierten Gesellschaft, in der jeder seines Glückes Schmied ist und jeder sein Ding macht. Doch in der Gemeinde ist das anders. Wir sind ein Gemeinschaftsleib, verbunden nicht nur hier vor Ort, sondern weltweit. Interessanterweise sind viele moderne Lobpreislieder aus der Ich-Perspektive geschrieben, während alte Kirchenlieder oft 'Wir' und 'Uns' in den Fokus stellen. Lasst uns das Wir im Blick haben! Es heißt schließlich auch 'Vater Unser' – nicht 'Vater Mein'. Glaube verbindet uns als Familie.
Kolosser 1,1-2
PrayerDanke Gott für deine Geschwister im Glauben und bitte ihn, dir zu helfen, Gemeinde nicht als Einzelveranstaltung, sondern als Familie zu leben.
ReflectLebst du deinen Glauben als Einzelkämpfer oder als Teil der weltweiten Gemeinschaft der Gläubigen?
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Day 4 of 7 · June 4 Der Feuerlöscher fürs Leben
Was tust du, wenn es in deinem Leben brennt? Viele versuchen, selbst zum Feuerlöscher zu greifen, obwohl sie nicht wissen, wie man ihn bedient. Wir versuchen, unsere Probleme selbst zu lösen, obwohl wir überfordert sind. Gott sagt in Psalm 50,15: 'Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.' In der Übersetzung 'Hoffnung für alle' heißt es noch deutlicher: 'Ich will dich retten.' Nicht nur helfen oder anleiten – sondern retten! Wenn es in deinem Leben brennt, brauchst du den richtigen Brandlöscher. An wen wendest du dich, wenn es wirklich ernst wird? Gott hat gesagt: Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, rufe mich zu Hilfe. Das bedeutet nicht, dass das Feuer sofort erlischt, aber Jesus ist da und er weiß, wie man das Feuer am besten bekämpft. Doch wir müssen diesen geistlichen Notruf wirklich wählen.
Psalm 50,15
PrayerGib Gott die brennenden Bereiche deines Lebens und bitte ihn, dich zu retten, nicht nur zu beraten.
ReflectAn wen wendest du dich zuerst, wenn es in deinem Leben brennt? Versuchst du, allein zu löschen, oder rufst du Gott um Hilfe?
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Day 5 of 7 · June 5 Fürbitte ohne Grenzen
Paulus betet für die Kolosser – und sein Gebet ist alles andere als bescheiden. Er bittet um 'die Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit', um 'fruchtbringend in jedem guten Werk' zu sein, um 'gekräftigt mit aller Kraft'. Paulus bittet um alles – die volle Erkenntnis, die volle Stärke, das volle Wohlgefallen Gottes. Er tut das nicht, weil er zu viel Tinte übrig hat, sondern weil er meint, was er schreibt. Er wünscht den Christen, dass ihr Leben völlig verändert wird, dass sie mehr im Willen Gottes wandeln und dass dies gute Früchte bringt. Wie beten wir für andere? Sind unsere Gebete bescheiden und vorsichtig, oder bitten wir Gott mutig um sein volles Wirken? Paulus zeigt uns: Wenn wir für Geschwister beten, dürfen wir groß denken, weil unser Gott groß ist.
Kolosser 1,9-12
PrayerNimm dir heute Zeit, für jemanden in deinem Umfeld zu beten – nicht nur kurz, sondern umfassend und mutig.
ReflectWie sehen deine Fürbitten aus? Betest du mutig und umfassend für andere, oder bleibst du vorsichtig und bescheiden?
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Day 6 of 7 · June 6 Stadtlichter sein
Paulus freut sich über den Glauben, die Liebe und die Hoffnung der Kolosser. Ihre Liebe galt nicht nur ihrer eigenen Gemeinde, sondern allen Heiligen – der weltweiten Gemeinde Jesu. Sie verstanden: Glaube ist keine Einzelveranstaltung. Genauso wie die Kolosser in ihrer Stadt leben sollten, sind auch wir aufgerufen, Licht in unserer Stadt zu sein – in Christus, in Wolfsburg (oder wo auch immer wir wohnen). Die Stadtlichter-Aktion ist ein praktisches Beispiel dafür: Menschen mit Nächstenliebe begegnen, besonders denen, die oft übersehen werden. Wir haben zwei Ortsangaben: Wir sind 'in Christus' und gleichzeitig in unserer Stadt. Beides gehört zusammen. Unser Glaube soll sichtbar werden in unserem Umfeld, durch Taten der Liebe und Barmherzigkeit. So verbreiten wir den 'Duft Christi' in unserer Umgebung.
Kolosser 1,3-5
PrayerBitte Gott, dir Menschen zu zeigen, denen du praktisch mit seiner Liebe begegnen kannst, und gib ihm deine Zeit dafür.
ReflectWo kannst du konkret ein Licht in deiner Stadt sein? Wem könntest du diese Woche mit Nächstenliebe begegnen?
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Day 7 of 7 · June 7 Mit Freuden danken – trotz allem
Paulus betet, dass die Kolosser 'mit Freuden dem Vater danksagend' sein mögen. Das klingt seltsam, wenn man bedenkt, dass diese Christen unter Druck standen, bedrängt vom Römischen Reich, weil sie nur Jesus als Herrn anerkannten, nicht den Kaiser. Sie wurden erpresst, eingekerkert, geschlagen – und sollen trotzdem mit Freude danken? Ja! Nicht für die Umstände, sondern dafür, dass Jesus ihr Leben von innen verändert hat. Sie haben eine andere Perspektive, eine Hoffnung, die im Himmel für sie aufbewahrt ist – sicher, wo niemand sie stehlen kann. Der gottlose Mensch plant, strebt und bangt – und am Ende warten Verfall und Hoffnungslosigkeit. Aber die, die Gott zum Vater haben, sind Erben. Nicht weil sie sich das verdient haben, sondern weil Gott sie tauglich gemacht hat. Das ist ein Grund zum Feiern und Danken – trotz aller Umstände.
Kolosser 1,11-12
PrayerDanke Gott für die Hoffnung und die Veränderung, die er in dein Leben gebracht hat, unabhängig von deinen aktuellen Umständen.
ReflectWofür kannst du Gott heute mit Freuden danken – auch wenn die äußeren Umstände schwierig sind?